Generische Daten-Service-Dienste mittels Web-Services DB-Stammtisch, HTW Dresden, Claus Jungmann

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1 Generische Daten-Service-Dienste mittels Web-Services 110. DB-Stammtisch, HTW Dresden, Claus Jungmann

2 Agenda 1. Ausgang und Ziel 2. Technologische Basis 3. Architektur 4. Beispiel Zentraler Stammdaten-Hub im Energiebereich

3 News zum Thema Deriving Value from IT Will Hinge on Process-Driven Solutions Quelle: IT Business Edge: Integrating the Enterprise Issue 47, Vol. 2 CRM Today: For the next 30 years, the primary value of IT systems will be derived by integrating the "cluttered diversity of applications" that already exists. But a purely technical approach to integration won't do. Rather, integration should be process-driven, so that it's related to real business problems. This means that business process management (BPM) and integration will become synonymous. One result: More and more vendors will attempt, either through marketing or via acquisitions, to plant a flag in the BPM market space.

4 SOA, Merkmal einer neuen SW-Generation? Heute noch 60 % der Software in COBOL programmiert? Steigerung der SE-Produktivität bescheiden Methoden des Reengineering bieten keine 100%- Migration Ausweg: Kapselung der Altanwendungen und Realisierung von EAI mittels SOA: Integration mittels Web-Services und flexiblen BPM-Anwendungen

5 Was ist neu an SOA SOA: Architektur verteilter Systeme (Ende der 70er) Kommunikationsstruktur - früher: RPC - heut: Web Services Softwarestruktur - früher: fest verdrahtet - heut: basierend auf flexiblen Prozessmodell (BPM) Problem - Wenig ausgeprägtes prozessorientiertes Denken - Paradigmenwechsel: von Programmierung im Kleinen zu Programmierung im Grossen Orchestrierung Was ist nun SOA? Konzept für flexible service-orientierte Anwendungen auf der Basis von Standards: XML, SOAP, WSDL, UDDI, BPEL, Gibt eine Aussicht auf Erfolg? Ja, alle großen Software-Hersteller entwickeln gemeinsam Standards und implementieren sie

6 EAI-Architektur Java App 1 Java App 2 Java App 3 Custom Legacy 1 New Package 1 SAP App 1 SAP App 2 Java App 4 Enterprise Nervous System ESB SAP App 3 New Bolt-on Package 3 Packaged Legacy 2.NET App 1.NET App 2.NET App 3 New Package 2 Custom Legacy 2 Packaged Legacy 1.NET App 4 Java App 5 Custom Legacy 3 Packaged Legacy 3

7 Techologische Basis + XML mittels Web-Service (deklarativ) + Verarbeitung z.b. mittels BPEL (deklarativ) - Der Fach -Adapter muß programmiert werden

8 Genutzte Technologien Framework exforms XML JAVA Web Services Generisches Datenmodell XML Datenbank für Hub

9 Strenge Konsistenz und schwache Konsistenz Strenge Konsistenz erfordert, dass sich alle Daten stets in einem konsistenten Zustand befinden. Schwache Konsistenz erlaubt nicht-aktuelle Daten. Latenz ist das Maß, wie lange die Daten brauchen, um konsistent zu werden. In manchen Fällen ist das System nie konsistent, weil es immer Änderungen gibt, die noch nicht synchronisiert wurden. Quelle: Jürgen Bittner; 108. DB-Stammtisch: Möglichkeiten zur Integration verschiedener Datenbanken und DB-Applikationen

10 Agenda 1. Ausgang und Ziel 2. Technologische Basis 3. Architektur 4. Beispiel Zentraler Stammdaten-Hub im Energiebereich

11 Idee Initialisierung des Dienstes SSL Der Service muss autorisiert sein Initiale Konfiguration des Dienstes Dem generischen Datenservice wird propagiert: eine Datenquellenbeschreibung (entities.xml) Authentifizierung Dienst wird registriert und bereitgestellt Nutzung des Dienstes per Web Service Verschlüsselte Übertragung

12 Der generische Datenservice im Kontext mit SOA Integrate Orchestrate Develop Analyze Access Optimize Deploy Secure

13 Genutzte Transportschichten transport layer kommerziell OpenSource J-EAI SQL GmBH TransConnect WebService

14 Hub-and-Spoke Topologie Design Time Modellierung der Integrationsszenarien zwischen den Anwendungen durch eine zentrale Repräsentation anstelle eines Punkt-zu-Punkt Ansatzes. Application View Transform Common View Transform Application View App1 Spoke AV CV XML JMS HUB XML JMS Spoke CV AV App2 Runtime Die Adapter kommunizieren mit einem Hub um Events an andere Adapter weiterzuleiten. Adapter sind zuständig für die Ausführung der Transformation.

15 Design Time istudio Metadaten App1 Adapter XML JMS AQ XML JMS Adapter App2 Runtime

16 OracleAS InterConnect Schnelles Integrationsdesign & -verteilung Grafisches Design Tool Common View Metadata Transformation Adapter Content-driven Routing Publish/Subscribe Request/Reply (asynchron, synchron) Erweiterbar / SDKs Metadata App1 Adapter AQ Adapter XML XDK App2 Application View Common View Application View

17 Eingesetzte Werkzeuge Design Applications Develop J2EE Apps Develop Business Processes Develop DBMS Schemas Profile, Debug, Optimize Deploy & Manage

18 SOA auf Basis BPEL Optimize Design Monitor Routing QOS BPEL Workflow CEP Rules WSDL Enterprise Service Bus WSIF JCA REST

19 Data Hubs Operational Data Enterprise Service Bus Microsoft Siebel e-bus Suite JD Edwards SAP ISV Apps

20 Agenda 1. Ausgang und Ziel 2. Technologische Basis 3. Architektur 4. Beispiel Zentraler Stammdaten-Hub im Energiebereich

21 Prämissen projektunabhängige Zugriffsschicht erweiterbaren Menge von physischen Datenquellentypen Entkopplung von Geschäftslogik und Datenschicht D.h. nicht mehr die Datenquellen, sondern die logische Zugriffsschicht wird angesprochen

22 Architektur des Frameworks

23 Einbindung beliebiger Datenquellen Stored Procedures Web Services LDAP Flat Files Beliebige Datenbanken db2 Oracle (auch XML-DB) sql-server,.. Beliebige Datenmodelle z.b. generische Datenmodelle

24 Architektur der Zugriffsschicht

25 Datenzugriff (entities.xml)

26 Wesentliche Ergebnisse Logische Namen für Datenquellen Änderungen von physischen Namen werden nicht mehr im Code, sondern in der Zugriffsschicht vorgenommen Daten aus mehreren Datenquellen werden zu einem logischen Geschäftsobjekt zusammengefasst Filtern und Sortieren konfigurierbar (für alle Datenquellen, auch Web-Services)

27 Agenda 1. Ausgang und Ziel 2. Technologische Basis 3. Architektur 4. Beispiel Zentraler Stammdaten-Hub im Energiebereich

28 Integration in der Realität Zählerfern- auslesung Kraftwerks- steuerung EDM EDM CRM CRM Prognose Prognose Gerätedaten- bank bank Product Product Management Portal B2B B2B B2C B2C Billing Billing

29 Problemstellung im Energiemarkteinsatz Hohe Anzahl von miteinander kommunizierenden Systemen Reengineering von Schnittstellen Große Datenmengen müssen kurzfristig bewältigt werden Regulatory Compliance (Unbundling) Stammdaten besitzen Abweichungen

30 Ziele der Stammdatendrehscheibe Logische Verknüpfung inhaltlich gleicher aber unterschiedlich formatierter Stammdaten aus verschiedenen Datenhaltungssystemen Propagierung eingefügter und geänderter Stammdatensätze vom Daten-Master zu angeschlossenen Systemen Individuelle Verhinderung der Propagierung von Stammdatensätzen durch zu Slave-Systemen Erhöhung der Datenkonsistenz im Gesamtsystem Verbesserung der Zuordnung von Daten

31 Derzeitige ecount-lösung Format 1 e count-db Konverter Format 2 Format n e count XML- Zwischenformat Spezial- Datenformat

32 ecount-import XML Struktur: Element STAMMDATEN

33 Der Weg zur Anwendungsintegration: Geschäftsprozesse Input Process Output Business Process Analysis EAI/ Technical Rules Business Rules EAI/ Technical Rules Runtime Engine Integration Broker App. 1 App. 2 App. 3 Quelle: nach Gartner

34 Der Weg zur Anwendungsintegration: Entwicklungsmethodik Adapt Business Processes to Market Dynamics Take Decisions with Better Quality Information Quelle: nach Oracle Build Modular, Flexible Business Applications Lower Cost, Better Ownership Experience Technology Requirements Secure Information & Applications for Compliance Consolidate Information to Unified Data Model Share Information & Collaborate Productively

35 Der Ausgangspunkt Das Ziel Schnittstellen meist auf Datenbankbasis Skalierbarkeit ist nur aufwendig realisierbar Kein systemübergreifendes Monitoring Aufwendige und zu pflegende APIs Nahezu 100% sind zu kodieren Geringe Änderungen verursachen hohe Kosten XML zum Austausch der Daten Einfache und bei Bedarf unkomplizierte Skalierbarkeit Systemübergreifendes Monitoring Einfache Änderungen sollen deklarativ vorgenommen werden können Der Kernprozeß bleibt im Unternehmen Teilprozesse beim Dienstleister

36 XML getrieben Frei wählbare Transportschicht für den Datenaustausch Propagierungsregeln koordinieren den Datenaustausch Konfigurierbares Regelwerk Beschreibung der Plausibilisierung - Dynamische Prüfung gegen Systeme - Statische Prüfungen Transformation - Systemspezifische Transformation von Daten Generisches Datenmodell auf Basis XML-DB

37 Schematischer Aufbau (Variante 1) Transportschicht XML-Stammdatensatz Transformationsschicht - Hub Validierung Regelwerk Meta (Master) Transf. XML- Stammdatensatz 1 Transf. XML- Stammdatensatz n Transformation Stammdatensatz Data Hub Propagierungssequenz Meta (Slave1) Meta (Slave n)

38 Prozeß: Stammdatenanlage eines Kunden Stammdaten-Hub EDM EDM Back End Application Web service Web service W S W Stammdatenpool Vertragspartner Verträge W S W Web service Web service CRM CRM ZFA ZFA Web service S Spez. Fachdaten S Web service Billing Billing Back End Application Transportschicht (TransConnect, BPEL Process Manager, )

39 Systemintegration Billing XML Prozesse, Ereignisse EDM transport layer CRM Objekte Stammdatenpool Vertragspartner Verträge Teilprozesse Transformationen XML Regeln rule based data hub Cleansing XML Melde-Tool XML

40 SOA Orchestrierung mit BPEL

41 EAI - Der TransConnect Server TransConnect Server Format Engine Routing Mapping Transport Transaction Management Persistence Metadata Repository TransConnect Manager Online Überwachungstools Zentrale Konfiguration aller Parameter

42 SAP I-SU/CRM- Fachdatenmodell 25. Mai 2005 Folie 52 Anschlussobjekt Anschlussobjekt Verbrauchsstelle Verbrauchsstelle Vertrags- Konto Vertrags- Konto Zählpunkt Zählpunkt Vertrag Vertrieb Vertrag Vertrieb Vertrieb Vertrag Netz Vertrag Netz Netz Serviceanbieter Netz Serviceanbieter Netz Netz Geschäftspartner Geschäftspartner Serviceanbieter Vertrieb Serviceanbieter Vertrieb Vertrieb Netz Netz Regionalstruktur Technische Stammdaten Kaufmännische Stammdaten Einzug Einzug EXTERN Anlegen Mutieren BOR- Events für EDM: BOR BOR BOR BOR-Objekt Objekt Objekt Objekt MOVEINDOC MOVEINDOC MOVEINDOC MOVEINDOC MOVEINDOC MOVEINDOC MOVEINDOC MOVEINDOC ISUCONTRCT ISUCONTRCT ISUCONTRCT ISUCONTRCT ISUCONTRCT ISUCONTRCT ISUCONTRCT ISUCONTRCT ISUACCOUNT ISUACCOUNT ISUACCOUNT ISUACCOUNT ISUPARTNER ISUPARTNER ISUPARTNER ISUPARTNER ISUPOD ISUPOD ISUPOD ISUPOD ISUGRID ISUGRID ISUGRID ISUGRID ISUSERPROV ISUSERPROV ISUSERPROV ISUSERPROV ISUSERPROV ISUSERPROV ISUSERPROV ISUSERPROV PREMISES PREMISES PREMISES PREMISES CONNOBJ CONNOBJ CONNOBJ CONNOBJ Geräteplatz Geräteplatz Geräteinfosatz Geräteinfosatz Anlage Netz Anlage Netz Netz Anlage Vertrieb Anlage Vertrieb Vertrieb DEVICE DEVICE DEVICE DEVICE INSTLN INSTLN INSTLN INSTLN INSTLN INSTLN INSTLN INSTLN DEVLOC DEVLOC DEVLOC DEVLOC

43 Bsp.: SAP / EDM-Kopplung ISU_UTILMD ALEAUD (1) Status=53 ZT: msg_received_2_sap.xslt ALEAUD Status=18 Verarbeiten von UTILMD- Nachrichten ZT: utilmd_to_ecount.xslt (DB-Status = 18) IDOC in VDIS (3) ET: get_error_from_db.xslt VDIS ZT: set_idoc_finished.xslt (Status in DOC auf '12' setzen) ALEAUD alle 60s überprüfen Job: getutilmddocument (4) (get_utilmd_doc.xml) (Sätze in DOC auf Status 53 prüfen) set_status_doc_to_done.xslt (Status in DOC auf '12' setzen) Fehlerfrei? nein ja Ablegen der Nachricht als FAILED ALEAUD ZT: vdis_msg_to_sap.xslt ALEAUD Status=68 ISU_UTILMD (5) ZT: rebuild_utilmd.xslt ISU_UTILMD Ablegen der Nachricht als EXECUTED ALEAUD ZT: vdis_msg_to_sap.xslt ALEAUD Status=53 ET: set_msg_executed.xslt Ablegen der Nachricht als EXECUTED (1) Automatische Empfangsbestätigung von TransConnect (2) Sämtliche Prozeduren werden in ec_drewag.pkg_prozesse_sap ausgeführt (3) Prozess wird separat erklärt (4) entspricht Jobbeschreibung GetIDoc (5) Nachricht enthält ResultSet der DB-Abfrage, muss aber als UTILMD in die Queue gestellt werden; Zieltransformation erzeugt dann IDoc-Struktur ALEAUD 12 = Versand OK 18 = IDoc von TransConnect empfangen 22 = Versand erfolgt, Bestätigung steht aus 53 = in SAP: IDoc erfolgreich verarbeitet in VDIS: IDoc versandbereit

44 Resultat: Zentraler Stammdaten Hub Langfristig saubere Stammdaten in allen angebundenen Systemen Abweichungen zwischen den Stammdaten der einzelnen Systeme können sofort erkannt werden Vereinfachte Fehlersuche bei systemübergreifenden Stammdaten Integriertes systemübergreifendes Stammdaten-Cleansing Identifikation der jeweils führenden Systeme Änderungen in einem System werden regelbasiert zu anderen propagiert Datenbasis ist Grundlage für neue (globale) Data Warehouse-Anwendungen

45 Vielen Dank für Ihr Interesse Claus Jungmann (Dipl.-Inf.) Leiter Consulting Industrie GSM: Robotron Datenbank-Software GmbH Tel.: Stuttgarter Str.29 Fax.: D Dresden

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