Netzwerk-Installation Bedienungsanleitung

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1 Netzwerk-Installation Bedienungsanleitung Version: Date: CD LAB AG, Irisweg 12, CH-3280 Murten, Tel. +41 (0) , Fax +41 (0)

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung, Grundlagen Server mit MS-ACCESS Datenbanken Server mit MS-SQL-Datenbank Server mit ORACLE-Datenbank Überprüfung der Netzwerkumgebung Netzwerk-Lizenz, Voraussetzungen Hardware: Software: Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf Installation des Hardlocktreibers Installation des Hardlock-Servers Installation des Aladdin-Monitors Installation des Aladdin-Diagnoseprogramms USB Device Server (USB to Network) Aktivierung des Lizenzabfrage Aktivierung der Lizenzdatei (VTC-Datei) Installation auf den Client-PCs Voraussetzungen Ablauf WinCan8-Grundinstallation WinCan8-Hauptinstallation WinCan8-Sprachinstallation Umgebungsvariablen WinCan8-Installationsordner MS-SQL Serverdatenbank Systemanforderungen Installation der MS-SQL-Datenbanksoftware Einrichtung eines WinCan-Benutzerkontos Neues SQL-Projekt erstellen Bestehendes SQL-Projekt hinzufügen ORACLE-Serverdatenbank Systemanforderungen Installation der ORACLE-Datenbanksoftware Einrichtung eines WinCan-Benutzerkontos Bestehendes ORACLE-Projekt hinzufügen Ergebnis: Zentralisierte Arbeitsabläufe... 30

3 Inhaltsverzeichnis 11 Anhang Window 7: Systemadministrator Windows Server 2008 R2, 64 Bit: Kompatibilität Windows Server 2008 R2, 64 Bit: DEP Installation von MS-SQL-Server 2008, Express Initialisierung von Datenbanken Seite 3/42

4 Einleitung, Grundlagen 1 Einleitung, Grundlagen Die Software WinCan8 wurde ursprünglich für den Einsatz in TV-Fahrzeugen entwickelt. Unter Beachtung bestimmter Regeln lässt sich WinCan8 auch in einer Netzwerkdomäne betreiben. Die vorliegende Dokumentation richtet sich an Netzwerkadministratoren und Wiederverkäufer. Sie stellt 3 praxiserprobte Modelle einer Netzwerkanbindung von Rechnern vor, auf denen die Software WinCan8 installiert wurde. 1.1 Server mit MS-ACCESS Datenbanken Dieses Modell arbeitet NUR mit einem Dateiserver. Die WinCan8-Projekte werden nach der Inspektion direkt auf die Serverfestplatte kopiert und vom CLIENT-Rechner aus über den Projektmanager aufgerufen. Der Datenfluss im Netzwerk kann die Geschwindigkeit beim Aufstarten und Einlesen der einzelnen Projekte erheblich beeinflussen. Das Modul Meta-DB lässt sich nachträglich auf jedem CLIENT-PC installieren und ermöglicht eine projektübergreifende Suche nach Inspektionsdaten (siehe Dokumentation WinCan8_MetaDB). Seite 4/42

5 1.2 Server mit MS-SQL-Datenbank Dieses Modell arbeitet mit einer zentralen MS-SQL-Serverdatenbank UND einem Dateiserver zur Ablage der Mediendateien (Fotos, Videos etc.). Beide Elemente können sich physisch entweder auf derselben oder auf verschiedenen Maschinen befinden. 1.3 Server mit ORACLE-Datenbank Dieses Modell arbeitet mit einer zentralen ORACLE-Serverdatenbank UND einem Dateiserver zur Ablage der Mediendateien (Fotos, Videos etc.). Beide Elemente können sich physisch entweder auf derselben oder auf verschiedenen Maschinen befinden: Bei allen 3 Modellen sind vor der Inbetriebnahme der WinCan8-Software bestimmte Arbeiten auszuführen die in den folgenden Kapiteln ausführlich beschrieben sind: Überprüfung der Netzwerkumgebung (IP-Adressen, Firewall-Einstellungen) Installation des Netzwerk-Dongles (Netzwerk-Hardlock) Seite 5/42

6 Überprüfung der Netzwerkumgebung 2 Überprüfung der Netzwerkumgebung Bevor irgendwelche Elemente der WinCan8-Software in einem Netzwerk installiert werden können, muss der für den Serverbetrieb verantwortliche Netzwerkadministrator folgende Punkte überprüfen: Die IP-Adressen von Client-PC und Server müssen immer Teil desselben Subnetzes sein wie das folgende Beispiel verdeutlicht: SERVER: / (Subnetzmaske= ) CLIENT: / (Subnetzmaske= ) Der Kommunikationsport mit der Adresse 3047 muss in der Windows-Firewall sowohl SERVER-seitig als auch CLIENT-seitig frei geschaltet sein. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Öffnen Sie das Sicherheits-Center in der Systemsteuerung. 3. Wählen Sie das Element Windows Firewall aus. 4. Wechseln Sie zum Register Ausnahmen und klicken Sie auf die Schaltfläche Port. 5. Tragen Sie für die beiden Protokolle TCP und UDP die Portadresse 3047 ein: Dieser Port wird nun in der Windows-Firewall freigeschaltet. Wollen Sie eine MSSQL oder ORACLE-Serverdatenbank betreiben, müssen Sie zusätzlich folgende Portadressen freischalten: MSSQL: Port 1433 ORACLE: Port 1521 Seite 6/42

7 Netzwerk-Lizenz, Voraussetzungen 3 Netzwerk-Lizenz, Voraussetzungen 3.1 Hardware: SERVER: Server mit Serverbetriebssystem (Windows SERVER 2003; Windows SERVER 2008) Freier USB Steckplatz am Server Netzwerk-Dongle (USB Hardlock) von Aladdin. CLIENT: siehe Dokumentation WinCan8_Hardware-Anforderungen USB Device Server (je nach Bedarf): Wurden verschiedene virtuelle Maschinen definiert (beispielsweise VMWare mit MEHR als einem Host), empfiehlt sich der Einsatz eines USB Device Servers, den Sie über Ethernet mit der reellen Maschine verbinden. Den Netzwerk-Dongle stecken Sie dann an diesem USB Device Server ein. 3.2 Software: SERVER Windows SERVER 2008/2003 Zum Hardlock/Dongle gehörige Lizenzabfragedatei (ALF-Datei) CLIENT Windows 7/VISTA oder Windows XP, SP3 Oracle CLIENT-Software; Version 10G oder höher (im Falle von Oracle Datenbanken) Zum Hardlock/Dongle gehörige, gültige Lizenzdatei (VTC-Datei) mit den jeweiligen lizenzierten WinCan8-Modulen Hardlock Treiber: hldrv32.exe Hardlock Server-Software: hlsw32.exe Hardlock Kontrollsoftware: aksmon32_setup.exe Hardlock Diagnose-Software: aksdiag32_setup.exe Eine zu einem Netzwerk-Dongle gehörige VTC-Datei enthält standardmässig Lizenzen für 5 Arbeitsstationen. Eine Erweiterung auf 10, 15 oder 20 Arbeitsstationen ist jederzeit möglich. Seite 7/42

8 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf 4 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf Kopieren Sie die Dateien hldrv32.exe, hlsw32.exe, aksmon32_setup.exe und aksdiag32_setup.exe in einen neuen Ordner auf der Serverfestplatte (C:\HL_Software). Lesen Sie die Hinweise auf den Seiten 33 und 34, bevor Sie mit der Installation dieser Komponenten beginnen! 4.1 Installation des Hardlocktreibers Doppelklicken Sie auf die Datei hldrv32.exe, um die Installation des Treibers für den Netzwerk-Dongle zu starten. Wählen Sie als erstes die Installationssprache aus und befolgen Sie die weiteren Anweisungen des Installationsassistenten: Seite 8/42

9 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf Stecken Sie den Hardlock direkt an einem freien USB-Port am Server ein. Wird dieser vom System erkannt, leuchtet das entsprechende Kontrolllämpchen rot auf. Kopieren Sie die ALF-Datei auf die Festplatte des Servers nach C:\WINDOWS\system32 (32 bit) bzw. C:\WINDOWS\SysWOW64 (64 bit). Der Name dieser Datei (Bsp alf) muss immer mit der Hardlock Nummer übereinstimmen. 4.2 Installation des Hardlock-Servers Doppelklicken Sie auf die Datei hlsw32.exe, um die Installation des Hardlock-Servers zu starten. Wählen Sie wiederum die Installationssprache und befolgen Sie dann die weiteren Anweisungen des Installationsassistenten: Seite 9/42

10 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf Mit einem Klick auf Next wird nun Der Hardlock Server Installiert. Der Hardlock Server benötigt für einen einwandfreien Betrieb die neuesten Versionen des Hardlock Treibers. Ältere Treiberversionen werden automatisch entdeckt und ersetzt. Bestätigen Sie mit YES: Der Hardlock Server wurde erfolgreich installiert. Seite 10/42

11 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf 4.3 Installation des Aladdin-Monitors Doppelklicken Sie auf die Datei aksmon.exe, um die Installation des Aladdin-Monitors zu starten. Wählen Sie wiederum die Installationssprache und befolgen Sie die Anweisungen des Installationsassistenten: Seite 11/42

12 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf Die im Laufe der Installation ersetzten Dateien werden mit der Auswahl Yes gesichert. Dadurch lassen sie sich bei einer allfälligen Deinstallation wiederherstellen: Klicken Sie auf Next, um die Installation des Aladdin Monitors zu starten Ein Klick auf Finish beendet die Installation: Seite 12/42

13 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf 4.4 Installation des Aladdin-Diagnoseprogramms Doppelklicken Sie auf die Datei aksdiag32_setup.exe, um die Installation des Aladdin- Diagnoseprogramms zu starten. Wählen Sie wiederum die Installationssprache: Klicken Sie auf Next: Der angegebene Installationspfad wird beibehalten. Klicken Sie direkt auf Next: Seite 13/42

14 Netzwerk-Lizenz, Installationsablauf Mit der Auswahl Yes werden die während der Installation ersetzen Dateien gesichert. Mit Next geht dann wieder weiter: Ein Klick auf Next startet die Installation: Klicken Sie zuletzt auf Finish, um die Installation abzuschliessen: Seite 14/42

15 USB Device Server (USB to Network) 5 USB Device Server (USB to Network) Durch eine zusätzliche Hardware (USB Device Server siehe Abbildung) ist es möglich den Netzwerkdongle physikalisch unabhängig vom Aladdin-Hardlockserver zu betreiben. Das ist dann sinnvoll, wenn der Hardlockserver in einer virtuellen Umgebung installiert wurde (Bsp. VMWare). Die USB-Steuerkommandos gelangen durch das LAN via TCP/IP zum PC/Server. Wir empfehlen den Einsatz des Gerätetyps Silex SX-3000GB: Installationshinweise: Den USB Device Server und die mitgelieferte Software müssen Sie auf dem gleichen Server installieren, worauf zuvor bereits der Aladdin-Hardlockserver installiert wurde. Wichtig ist die Einrichtung als Dienst. Dadurch ist der Netzwerkdongle ohne Benutzeranmeldung verfügbar. Laden Sie hierfür die Software SX-Virtual Link als Dienst von der Webseite des Herstellers herunter. 6 Aktivierung des Lizenzabfrage Dieses Kapitel beschreibt die einzelnen Schritte zur Lizenzierung von WinCan8 über das Netzwerk. Starten Sie auf dem Server als erstes das Programm AKS-Monitor (Aladdin-Monitor): Überprüfen Sie dann, ob der Hardlock Serverdienst gestartet ist: Seite 15/42

16 Aktivierung des Lizenzabfrage Die Adresse für das jeweilige Software-Modul wird nun hinzugefügt. WinCan benötigt die Modul-Adresse 6428: Die Module-Adresse wird Im Feld Module address eingegeben. Mit der Schaltfäche Add wird der Wert gespeichert. Die neue Adresse erscheint anschliessend in der nebenstehenden Struktur des Verzeichnisbaums: Seite 16/42

17 Aktivierung des Lizenzabfrage Unterhalb des eingeblendeten Servers wird ein Symbol für die Modul-Adresse 6428 eingeblendet. Klicken Sie auf dassymbol nun die Schaltfläche Update:. In der Mitte des Fensters erscheint Erscheint diese Schaltfläche NICHT, ist die ALF-Datei entweder beschädigt oder wurde in ein falsches Verzeichnis kopiert! 6.1 Aktivierung der Lizenzdatei (VTC-Datei) Die Lizendatei (VTC-Datei) enthält sämtliche Informationen zu den lizenzierten WinCan8- Modulen. Erst die Aktivierung dieser Datei ermöglich den reibungslosen Einsatz der WinCan-Anwendung von jedem CLIENT-PC aus: Kopieren Sie die VTC-Datei in ein beliebiges Verzeichnis auf dem lokales Laufwerk (Bsp. C:\WinCan8_Lizenz) und klicken Sie im Dialogfenster des Aladdin-Monitors auf die Schaltfläche Update. Seite 17/42

18 Aktivierung des Lizenzabfrage Löschen Sie die vordefinierten Einträge ( f.ctv): Lesen Sie die VTC-Datei im Bereich Write License Update (VTC) to Hardlock ein und aktivieren Sie die Option from file. Klicken Sie auf die Schaltfläche um den Pfad der Lizenzdatei anzugeben: Wählen Sie die VTC Datei und klicken Sie auf Öffnen (Ouvrir). Der Pfad für die Lizenzdatei erscheint: C:\WinCan8_License\5990.vtc Klicken Sie auf die Schaltfläche Write Licence Update, um die Lizenzaktualisierung fortzusetzen. Seite 18/42

19 Aktivierung des Lizenzabfrage Die Informationen der VTC-Datei werden nun an den Server gesendet. Schliessen Sie Lizenzaktivierung über die Schaltfläche Done ab: C:\WinCan8_License\5990.vtc Die Lizenzinformationen werden nun im Fenster des Aladdin-Monitors aufgelistet: Sämtliche serverseitigen Installationen/Einstellungen sind nun abgeschlossen. Seite 19/42

20 Installation auf den Client-PCs 7 Installation auf den Client-PCs 7.1 Voraussetzungen Kontrollieren Sie vor Beginn der eigentlichen Installation folgende Punkte: Anmeldung am PC als Systemadministrator. Dieses Konto muss unter Windows 7/VISTA in der Benutzerverwaltung zuerst freigeschaltet werden (S )! Download und Installation sämtlicher Updates für das Betriebssystem Windows. Installation der neuesten Treiber für die Grafikkarte. Installation von Microsoft.NET Framework 2.0, SP2 (in Windows 7/VISTA bereits vorhanden). Installation von Microsoft DirectX 9c oder höher. Installation von Windows MediaPlayer 11 (in Windows 7/VISTA bereits vorhanden). 7.2 Ablauf Die WinCan8-Installationsdateien werden in einzelnen Setup-Paketen zusammengefasst, die Sie nacheinander installiert müssen. Die Installation muss zwingend, in der nachfolgend erwähnten Reihenfolge ablaufen WinCan8-Grundinstallation Trennen Sie vor der Installation einen bereits eingesteckten lokalen WinCan8-Dongle vom PC ab. Server Dongle können während der Installation eingesteckt bleiben. Melden Sie sich als Systemadministrator an, klicken Sie doppelt auf die obige Datei und bestätigen Sie die einzelnen Anweisungen/Hinweise des Assistenten indem Sie jeweils die Schaltfläche NEXT betätigen bis das letzte Dialogfenster mit der Schaltfläche FINISH erscheint. Starten Sie den PC neu WinCan8-Hauptinstallation Melden Sie sich als Systemadministrator an und klicken Sie anschliessend auf die Datei WinCan8Setup.EXE. Hiermit beginnt die eigentliche Installation von WinCan8. Seite 20/42

21 Installation auf den Client-PCs WinCan8-Sprachinstallation Klicken Sie anschliessend auf das Sprachen-Setup, welches alle länderspezifischen Einstellungen (Sprachendateien, Kataloge, Exporte ) für Kanalinspektionen installiert. für Deutschland für Österreich für die Deutsche Schweiz Umgebungsvariablen Auf jedem Client oder Server (Bsp. CITRIX), worauf WinCan8 installiert wird und die Lizenzierung über den Netzwerkdongle erfolgen soll, müssen Sie unter den erweiterten Systemeigenschaften folgende hardlockspezifischen Umgebungsvariablen definieren: Variable: HL_SEARCH Wert: IP HLS_IPADDR IP-Adresse des Aladdin-Hardlockservers (siehe Seite 16) Diese Arbeit muss zwingend von einem professionellen Serveradministrator durchgeführt werden! Eine genaue Anleitung bzw. Vorschläge zur Festlegung entsprechender Umgebungsvariablen finden Sie im Handbuch Hardlock End Users Manual (S ), welches von der Webseite der Firma ALADDIN (www.safenet-inc.com) bezogen werden kann. Starten Sie den PC neu; die Installation ist nun abgeschlossen. Seite 21/42

22 Installation auf den Client-PCs WinCan8-Installationsordner Vergewissern Sie sich, dass der Benutzer nach der Installation von WinCan8 über Administratorenrechte auf ALLEN Unterordnern und Dateien des Installationsordners C:\Programme\WinCan v8 verfügt, bevor Sie das Programm starten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Installationsordner und wählen Sie das Kontextmenü Eigenschaften. Übernehmen Sie die Einstellungen für den aktuellen Benutzer wie nachfolgend beschrieben: Der aktuelle Benutzer muss über volle Zugriffsrechte auf den Programmordner WinCan v8 verfügen! Starten Sie nun WinCan8 über einen Doppelklick auf das Programmsymbol und öffnen Sie ein Projekt, welches Sie zuvor auf die Festplatte abgelegt haben. Um die Anwendung von einem CLIENT-PC aus zu starten, muss die Lizenz für WinCanEntry MS-Access in jedem Falle aktiviert sein. Wollen Sie zu einem späteren Zeitpunkt auf eine MS-SQL oder Oracle-Datenbank zugreifen, benötigen Sie jeweils eine zusätzliche Lizenz: Seite 22/42

23 MS-SQL Serverdatenbank 8 MS-SQL Serverdatenbank Dieses Kapitel beschreibt den Ablauf der Installation von WinCan8 in Kombination mit einer MS-SQL-Datenbank. Das untenstehende Modell gibt einen Überblick über alle hierfür benötigten Hardware- und Softwareelemente: MS-SQL-Serverdatenbank UND Dateiserver können entweder auf derselben oder auf zwei getrennten Maschinen eingerichtet werden. Die MS-SQL Serverdatenbank dient zur Speicherung der in WinCan8 erfassten Datensätze. Die wichtigsten Tabellen sind nachfolgend aufgelistet: P_T: Projekttabelle (Projektname und -nummer, Unternehmer etc.) S_T: Haltungstabelle (Ort, Strasse, Durchmesser, Breite, Profil, Material etc.) SI_T: Inspektionstabelle (Operateur, Kamera, Datum, Zeit, etc.) SO_T: Observationstabelle (OP-Kürzel, Schadenstext etc.) N_T: Schachttabelle (Ort, Strasse, Tiefe, Aufbau, Unterteil etc.) NI_T: Schachtinspektionstabelle (Operateur, Datum etc.) NO_T: Observationstabelle (OP-Kürzel, Schadenstext etc.) NE_T: Verbindungsrohre (Typ, Abstich, Uhrposition) Benutzen Sie zur Initialisierung der Datenbank das Skript create_wincan.sql im WinCan8- Installationsverzeichnis C:\Programme\WinCan v8\wincan\scripts (S. 42). Der Dateiserver dient zur Speicherung der Dateien mit einem entsprechenden Verweis in der Datenbank. Die wichtigsten Dateitypen sind nachfolgend aufgelistet: Ordner Pictures: enthält Photos (*.jpg, *.gif, *.bmp) Ordner Video: enthält Videoclips (*.mpeg, *.avi) Ordner Template: enthält Vorlagedateien (*.wtp) Ordner Inclination: enthält Neigungsdateien (*.inc) Ordner ScanExplorer: enthält die durch die verschiedenen Scannersysteme gelieferten Unterordner und Dateien Seite 23/42

24 MS-SQL Serverdatenbank 8.1 Systemanforderungen SERVER: Windows Server 2008/2003 Microsoft SQL Server 2008/2005/2003/2000 (Professional) ODER Microsoft SQL Server 2005, Express (Freeware) CLIENT: Windows 7/VISTA, SP1; Windows XP, SP3 Keine zusätzliche CLIENT-Software WinCan8; Version XXXX oder höher 8.2 Installation der MS-SQL-Datenbanksoftware Die Installation der MS-SQL Server Software muss von einem professionellen Serveradministrator vorgenommen werden. Zur Behebung allfälliger technischer Probleme ist das Microsoft SQL-Installationshandbuch beizuziehen. 8.3 Einrichtung eines WinCan-Benutzerkontos Damit eine SQL-Datenbank in Kombination mit WinCan8 genutzt werden kann, benötigt man mindestens 1 Benutzerkonto mit Administratorenrechten für den SQL-Server: Neue Datenbank erstellen Neue Datensätze hinzufügen Datensätze löschen Datensätze ändern Wollen Sie verhindern, dass ALLE Benutzer einen Vollzugriff auf die Datenbank haben dürfen, lassen sich zusätzliche Benutzerkonti wie nachfolgend dargestellt festlegen: Benutzer 1: WinCan8_Admin Neue Datenbank erstellen Neuen Datensatz hinzufügen Datensatz löschen Datensatz ändern Benutzer 2: WinCan8_User Neue Datenbank erstellen Neuen Datensatz hinzufügen Datensatz löschen Datensatz ändern WICHTIG: Definieren Sie beim Anlegen der Benutzerkonti immer den UNC-Pfad des Serverlaufwerks, worauf sich die Projektdaten befinden (Bsp. "\\server\projects"), damit die Benutzer problemlos darauf zugreifen können. Seite 24/42

25 MS-SQL Serverdatenbank 8.4 Neues SQL-Projekt erstellen Öffnen Sie WinCan8 und erstellen Sie ein neues SQL-Projekt direkt vom Projektmanager aus: Klicken Sie nach dem Start von WinCan8 auf diese Schaltfläche im Projektmanager. Wählen Sie als Datenbanktyp Microsoft SQL Server Servername und instanz müssen auf diese Weise eingegeben werden. Fragen Sie Ihren Administrator. Legen Sie den Speicherpfad für die Projektdateien fest (Bilder, Videoclips, Vorlagen). WICHTIG: Wählen Sie zwingend ein Netzlaufwerk, worauf alle WinCan8- Benutzer vollen Zugriff haben! Melden Sie sich mit dem SQL-Benutzerkonto an, welches Ihnen erlaubt, eine neue Datenbank auf dem Server einzurichten. Klicken Sie hier, um die Eingabe der nebenstehenden Daten zu bestätigen. Seite 25/42

26 MS-SQL Serverdatenbank 8.5 Bestehendes SQL-Projekt hinzufügen Öffnen Sie WinCan8 und fügen Sie über den Projektmanager ein bestehendes SQL- Projekt hinzu: Klicken Sie nach dem Start von WinCan8 auf diese Schaltfläche im Projektmanager. SQLServername\Instance Geben Sie den Namen des SQL-Servers an. Wird die Standardinstanz nicht benutzt, müssen Sie nach dem Zeichen "\" zusätzlich den Namen der jeweiligen Serverinstanz eingeben. Melden Sie sich mit dem entsprechenden Benutzerkonto an, welches Ihnen den Zugriff auf die SQL-Datenbank ermöglicht. Klicken Sie hier, um die Eingabe der nebenstehenden Daten zu bestätigen. Seite 26/42

27 ORACLE-Serverdatenbank 9 ORACLE-Serverdatenbank Dieses Kapitel beschreibt den Ablauf der Installation von WinCan8 in Kombination mit einer ORACLE-Serverdatenbank. Das untenstehende Modell gibt einen Überblick über alle hierfür benötigten Hardware- und Softwareelemente: ORACLE-Serverdatenbank UND Dateiserver können entweder auf derselben oder auf zwei getrennten Maschinen eingerichtet werden. Die ORACLE-Serverdatenbank dient zur Speicherung der in WinCan8 erfassten Datensätze. Die wichtigsten Tabellen sind nachfolgend aufgelistet: P_T: Projekttabelle (Projektname und -nummer, Unternehmer etc.) S_T: Haltungstabelle (Ort, Strasse, Durchmesser, Breite, Profil, Material etc.) SI_T: Inspektionstabelle (Operateur, Kamera, Datum, Zeit, etc.) SO_T: Observationstabelle (OP-Kürzel, Schadenstext etc.) N_T: Schachttabelle (Ort, Strasse, Tiefe, Aufbau, Unterteil etc.) NI_T: Schachtinspektionstabelle (Operateur, Datum etc.) NO_T: Observationstabelle (OP-Kürzel, Schadenstext etc.) NE_T: Verbindungsrohre (Typ, Abstich, Uhrposition) Benutzen Sie zur Initialisierung der Datenbank das Skript create_wincan_oracle.sql im WinCan8-Installationsverzeichnis C:\Programme\WinCan v8\wincan\scripts (S. 42). Der Dateiserver dient zur Speicherung der Dateien mit einem entsprechenden Verweis in der Datenbank. Die wichtigsten Dateitypen sind nachfolgend aufgelistet: Ordner Pictures: enthält Photos (*.jpg, *.gif, *.bmp) Ordner Video: enthält Videoclips (*.mpeg, *.avi) Ordner Template: enthält Vorlagedateien (*.wtp) Ordner Inclination: enthält Neigungsdateien (*.inc) Ordner ScanExplorer: enthält die durch die verschiedenen Scannersysteme gelieferten Unterordner und Dateien Seite 27/42

28 ORACLE-Serverdatenbank 9.1 Systemanforderungen SERVER Windows Server 2008/2003 ORACLE Server CLIENT Windows 7/VISTA, SP1; Windows XP, SP3 ORACLE Client; Version 10G oder höher WinCan8; Version XXXX oder höher 9.2 Installation der ORACLE-Datenbanksoftware Die Installation der ORACLE Server-Software muss von einem professionellen Serveradministrator vorgenommen werden. Zur Behebung allfälliger technischer Probleme ist das ORACLE Server-Installationshandbuch beizuziehen. Laden Sie das Softwarepaket Oracle XE Express Client (version 10g) von der Webiste herunter. Installieren Sie das Paket OracleXEClient.exe auf alle PCs, von denen aus Sie später auf die ORACLE-Datenbank zugreifen möchten. 9.3 Einrichtung eines WinCan-Benutzerkontos Damit eine ORACLE-Datenbank in Kombination mit WinCan8 genutzt werden kann, benötigt man mindestens 1 Benutzerkonto mit Administratorenrechten für den ORACLE- Server: Neue Datenbank erstellen Neue Datensätze hinzufügen Datensätze löschen Datensätze ändern Wollen Sie verhindern, dass ALLE Benutzer einen Vollzugriff auf die Datenbank haben dürfen, lassen sich zusätzliche Benutzerkonti wie nachfolgend dargestellt festlegen: Benutzer 1: WinCan8_Admin Neue Datenbank erstellen Neuen Datensatz hinzufügen Datensatz löschen Datensatz ändern Benutzer 2: WinCan8_User Neue Datenbank erstellen Neuen Datensatz hinzufügen Datensatz löschen Datensatz ändern WICHTIG: Definieren Sie beim Anlegen der Benutzerkonti immer den UNC-Pfad des Serverlaufwerks, worauf sich die Projektdaten befinden (Bsp. "\\server\projects"), damit die Benutzer problemlos darauf zugreifen können. Seite 28/42

29 ORACLE-Serverdatenbank 9.4 Bestehendes ORACLE-Projekt hinzufügen In den meisten ORACLE Datenbankumgebungen hat ausschliesslich der Serveradministrator das Recht NEUE Datenbanken anzulegen. Die Benutzer verbinden sich dann direkt mit dieser Datenbank, um diese in die Liste des WinCan8-Projektmanagers aufzunehmen: Klicken Sie nach dem Start von WinCan8 auf diese Schaltfläche im Projektmanager. Geben Sie die erforderlichen Daten im untenstehenden Dialogfenster ein. Typ=ORACLE Server SID=TNS (Textcode) Benutzername = Datenbankname Passwort = Datenbankname WICHTIG: Schreiben Sie immer den vollständigen Oracle-TNS ins Feld SID. Diesen können Sie der Datei tnsnames.ora im ORACLE-Installationsverzeichnis entnehmen. Das nachfolgende Beispiel zeigt Ihnen die Struktur eines solchen Textcodes: (DESCRIPTION= (_LIST=((PROTOCOL=TCP)(HOST=)(PORT=1521))) (CONNECT_DATA=(SID=)(SERVER=DEDICATED)))) Seite 29/42

30 Ergebnis: Zentralisierte Arbeitsabläufe 10 Ergebnis: Zentralisierte Arbeitsabläufe Steht eine zentrale Serverdatenbank (MS-SQL- oder ORACLE) zur Verfügung und können sämtliche CLIENT PCs der Domäne/des Netzwerks darauf zugreifen, ist die Datenintegrität gewährleistet: Jeder im Rahmen einer Kanalinspektion aktualisierte Datensatz muss in diese zentrale Datenbank aufgenommen werden und steht allen Bearbeitern gleichermassen zur Verfügung. Das nachfolgende Modell zeigt die wesentlichen Arbeitsgänge, die nun zentralisiert ablaufen: Filtern: Kanaldaten können mit Hilfe der Filterfunktion in WinCan aus der Datenbank herausgefiltert und an die Operateure im TV-Fahrzeug weitergereicht werden. Zusammenführen: Nach erfolgter Inspektion der Kanalabschnitte im TV-Fahrzeug werden diese an die Mitarbeiter im Büro übergeben. Letztere müssen diese Daten in die zentrale Datenbank mit Hilfe des WinCan-Replikators einfügen. Drucken: Benötigt man umgehend Daten bestimmter Kanalabschnitte, lassen sich diese abfragen und umgehend über die Druckfunktion von WinCan entweder direkt ausdrucken oder als PDF-Datei versenden. Exportieren: Als Alternative zum Ausdruck können die von der zentralen Datenbank gelieferten Daten entweder direkt auf DVD gebrannt oder in einem speziellen Dateiformat (TXT, XML, MDB) exportiert werden. Seite 30/42

31 Anhang 11 Anhang 11.1 Window 7: Systemadministrator Während einer Neuinstallation von Windows 7/VISTA müssen Sie sich bereits ein Administratorkonto zuweisen. Dabei handelt es sich jedoch NICHT um den Systemadministrator. Diesen müssen Sie anschliessend zusätzlich freischalten, um sämtliche Zugriffsrechte auf Systemkomponenten zu erhalten. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Klicken Sie auf dem Desktop mit der rechten Maustaste auf das Symbol Computer (Arbeitsplatz) und wählen Sie den Kontextmenübefehl Verwalten (Manage) Wechseln Sie im nachfolgenden Fenster in der Kategorie Lokale Benutzer und Gruppen zum Unterordner USERS (Benutzer). Rufen Sie die Eigenschaften zum Benutzer Administrator (Systemadministrator!) auf: Im nebenstehenden Dialogfenster muss die Option Account is disabled (Konto deaktiviert) AUSGE- SCHALTET werden: Seite 31/42

32 Anhang Legen Sie zuletzt ein Passwort für den Systemadministrator fest und bestätigen Sie dieses. Entfernen Sie den während der Windows-Installation erstellten Standardbenutzer aus der Gruppe der Administratoren. Schliessen Sie alle Dialogfenster und starten Sie den PC neu. Von nun an besteht die Möglichkeit, sich als Systemadministrator anzumelden: Melden Sie sich zwingend als Systemadministrator an, um WinCan8 sowie dazugehörige Programmmodule zu installieren Wurde der Systemadministrator auf einem CLIENT-PC aktiviert, müssen Sie diesen PC temporär aus der Netzwerkdomäne entfernen, bevor Sie WinCan8 installieren. Ansonsten können vom Domänencontroller ausgehende Einschränkungen auch den Systemadministrator betreffen und WinCan8 wird NICHT korrekt installiert! Wurde WinCan8 NICHT als Systemadministrator installiert, blockiert Windows 7/VISTA verschiedenste Prozesse innerhalb der Applikation sowie der dazugehörigen Treibersoftware. Gehen Sie folgendermassen vor, um diesen Fehler zu beheben: Aktivieren Sie den Systemadministrator. Öffnen Sie den OrdnerC:\Users\[Benutzername]\AppData\Local\VirtualStore. Suchen Sie nach einem Unterordner mit dem Namen \WinCan v8 oder nach WinCanspezifischen Einträgen, welche beim Erststart von WinCan8 automatisch in den Unterordner Virtual Store abgelegt wurden. Löschen Sie alle WinCan-spezifischen Einträge im Unterordner VirtualStore ODER ändern Sie deren Namen (Bsp. WinCan v8_old). Starten Sie dann den PC neu. Melden Sie sich nun als Systemadministrator an und installieren Sie WinCan8 erneut (Seite 20-21). Gerätetreiber müssen ebenfalls deinstalliert und anschliessend neu installiert werden. Seite 32/42

33 Anhang 11.2 Windows Server 2008 R2, 64 Bit: Kompatibilität Läuft der Server unter Windows Server 2008 R2, 64 Bit, müssen Sie vor der Installation des Hardlock-Servers folgende Änderungen in den Eigenschaften der Installationsdatei hlsw32.exe vornehmen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Installationsdatei hlsw32.exe und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften. Öffnen Sie als nächstes im untenstehenden Dialogfenster das Register Kompatibilität: Aktivieren Sie den Kompatibilitätsmodus für Windows XP, SP3. Aktivieren Sie diese Berechtigungsstufe. Bestätigen Sie mit OK und starten Sie die Installation des Hardlock-Servers. (Quelle: Seite 33/42

34 Anhang 11.3 Windows Server 2008 R2, 64 Bit: DEP Wurde unter Windows Server 2008 R2, 64 Bit die Datenausführungsverhinderung (engl. DEP) für alle Programme und Dienste aktiviert, müssen Sie den Hardlock-Serverdienst als Ausnahme hinzufügen. Starten Sie zu diesem Zweck die Systemsteuerung und klicken Sie auf das Symbol System: C:\windows\system32\hls32svc.exe C:\windows\system32\hls32.exe C:\...\HL-Server\HLS32SVC.exe C:\...\HL-Server\Hls32.exe 32 Bit 64 Bit (Quelle: Seite 34/42

35 Anhang 11.4 Installation von MS-SQL-Server 2008, Express Dieses Kapitel beschreibt die einzelnen Schritte zur Installation der Software SQL Server 2008, Express. Laden Sie das Paket mit der Bezeichnung SQL Server 2005 Express with Advanced Services, SP2 (256 MByte) herunter. Darin enthalten sind auch das Management Studio Express sowie kleinere Zusatzprogramme. Doppelklicken Sie auf die Datei SQLEXPR_ADV.EXE, um die Installation zu starten. Befolgen Sie die Anweisungen des Assistenten, bis das untenstehende Dialogfenster erscheint. Die Option Hide advanced configuration options muss dabei aktiviert sein: Vergewissern Sie sich im nachfolgenden Dialogfenster, dass die rot markierten Elemente vollständig installiert werden: Klicken Sie anschliessend auf Next Seite 35/42

36 Anhang Wählen Sie die Option Mixed Mode (Windows Authentication and SQL Server Authentication). Die SQL-Server-Authentifizierung erlaubt den Verbindungsaufbau zum Server von WinCan8 aus. Klicken Sie auf Next Aktivieren Sie beide Optionen Die Erstellung von Fehler- und Hardwarenutzungsberichten muss NICHT zwingend aktiviert sein. Seite 36/42

37 Anhang Konfiguration der SQL Server-Software: Die Konfiguration der Software SQL Server 2005 Express erfolgt über den SQL Server Configuration Manager, der über das Startmenü aufgerufen wird. Vergewissern Sie sich zuvor, dass eine Verbindung zum SQL Server 2005 besteht: 1. Wählen Sie im linken Fensterbereich die Kategorie Protocols for SQLExpress. 2. Klicken Sie auf Enable im Kontextmenü für das Protokoll TCP/IP: Die Software SQL Server 2005, Express benutzt standardmässig dynamische Portadressen. Um eine allfällige Blockierung derselben während eines PC-Neustarts zu verhindern, lassen sich in den SQL Servereinstellungen statische Portadressen festlegen: 1. Wählen Sie im obigen Dialogfenster die Kategorie SQL Server 2005 Network Configuration und anschliessend die Unterkategorie Protocols for SQLExpress 2. Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf das Protokoll TCP/IP 3. Im Register Protocol muss der Eintrag Listen All auf Yes gesetzt sein. Im Register IP Addresses wählen Sie die Kategorie IPAll und geben im Feld TCP Port die Standardportadresse 1433 ein. Wollen Sie eine andere Portadresse benutzen, müssen Sie diese auch an anderen Stellen im System (Bsp. Firewall) ersetzen. Seite 37/42

38 Anhang Neustart von SQL Server 2005 Wählen Sie die Kategorie SQL Server 2005 Services im linken Fensterbereich Klicken Sie auf Restart im Kontextmenü für den Eintrag SQL Server (SQLEXPRESS): Konfiguration der Firewall Die Portadresse für den SQL Server darf nicht gesperrt sein. In vorliegenden Fall schalten wir die Standardportadresse 1433 unter Windows XP, SP3 frei: 1. Öffnen Sie das Sicherheits-Center in der Systemsteuerung. 3. Wählen Sie das Element Windows Firewall aus. 4. Wechseln Sie zum Register Ausnahmen und klicken Sie auf die Schaltfläche Port. 5. Tragen Sie für die beiden Protokolle TCP und UDP die Portadresse 1433 ein: Dieser Port wird nun in der Windows-Firewall freigeschaltet. Seite 38/42

39 Anhang Konfiguration von SQL Server Management Studio Die nachfolgenden Schritte beschreiben die Einrichtung eines Benutzerkontos und die Konfiguration von SQL Server Management Studio Express. Die Software lässt sich am schnellsten über das Startmenü von Windows aufrufen: Wählen Sie im nachfolgenden Dialogfenster zuerst den soeben installierten Server und klicken Sie auf die Schaltfläche Connect. Erstellen Sie als nächstes ein Benutzerkonto für WinCan8 Wechseln Sie zum Unterordner [PCName]\SQLExpress\Security\Logins und wählen Sie den Kontexmenübefehl New login: Seite 39/42

40 Anhang Rufen Sie die Kategorie General auf und geben Sie die Daten wie nachfolgend beschrieben ein: Erstellen Sie einen Benutzernamen (Bsp. "wincan8"). Aktivieren Sie die Option SQL Server authentication und legen Sie ein Kennwort fest (Bsp. "wincan8"). Deaktivieren Sie diese 3 Optionen Standarddatenbank = master Rufen Sie die Kategorie Server Roles auf und aktivieren Sie ALLE Serverfunktionen auf der rechten Seite im unten stehenden Dialog: Seite 40/42

41 Anhang Rufen Sie die Kategorie User Mapping auf und aktivieren Sie die unten markierten Optionen für die Datenbank mit der Bezeichnung master: Verbindung zum SQL Server 2005 von WinCan8 aus Launch WinCan8 and create a new project using the following data: Projektname: Quellserver: [beliebig] Datenbankname: [Projektname] Benutzer: Kennwort: [IP des Servers],[SQL Port]\SQLExpress Beispiel: ,1433\SQLExpress "wincan8" (S. 40, oben) "wincan8" (S. 40, oben) Seite 41/42

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