Application Note AN02. CommU - Anbindung von Erweiterungsmodulen. Communication Center CommU. Artikelnummer: CC_101.

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1 Application Note AN02 CommU - Anbindung von Erweiterungsmodulen Communication Center CommU Artikelnummer: CC_101 Versionshistorie Version Datum Beschreibung V Erstversion V Zusätzliche Werte für Femto eingetragen V Verkabelungsinformationen Die Informationen in dieser Broschüre enthalten lediglich allgemeine Beschreibungen / Leistungsmerkmale, welche im konkreten Anwendungsfall nicht immer in der beschriebenen Form zutreffen oder welche sich durch Weiterentwicklung der Produkte ändern können. Die gewünschten Leistungsmerkmale sind nur dann verbindlich, wenn sie bei Vertragsabschluss ausdrücklich vereinbart werden. Wir übernehmen keine Haftung für weitergehende Schäden oder Folgeschäden. Generell ist die Haftung auf die Summe begrenzt, die beim Kauf unserer Produkte bezahlt worden ist. Copyright by LeP GmbH (Ausgabe: September 2011): Diese Anleitung ist durch Copyright geschützt. Jede weitere Vervielfältigung ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Herausgebers gestattet. Dies gilt auch für Kopien, Übersetzungen sowie die Speicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

2 A. Voraussetzungen Prinzipiell ist die Software des CommU dafür ausgelegt, beliebige Geräte über Modbus oder M-Bus auszulesen. Es gelten allerdings folgende Voraussetzungen: M-Bus: - Das oder die Endgeräte müssen über einen Pegelwandler an die serielle Schnittstelle gehängt werden. - Derzeit wird nur eine Baudrate von 9600 unterstützt. Parity Even, 8 Datenbits, 1 Stopbit - Es muss die primäre Adresse des auszulesenden Gerätes bekannt sein (sekundäre Adressen werden derzeit nicht unterstützt) - Es muss bekannt sein, an welcher Stelle im Antworttelegramm der auszulesende Wert steht. - Die folgenden Einheiten werden unterstützt (VIF): * 0x05 / 0x06 Energie kwh * 0x07 Energie MWh * 0x59 / 0x5D / 0x61 Temperatur C Modbus: - Das oder die Endgeräte müssen direkt an die RS485 angeschlossen werden (Achtung auf die Polarität!!). - Derzeit wird nur eine Baudrate von 9600 unterstützt. No Parity, 8 Datenbits, 1 Stopbit - Es muss die Adresse des auszulesenden Gerätes bekannt sein - Es muss bekannt sein, an welcher Stelle im Antworttelegramm der auszulesende Wert steht. - Die folgenden Einheiten werden unterstützt (VIF): * Digital Auslesen eines Bits * Float 4 Byte Float-Zahl * 1:1 Der Wert wird direkt genommen Seite 2 von 10

3 B. Prinzipielle Funktionsweise 1. Anschluß der externen Geräte Um Werte von externen Modulen einlesen zu können, sollte dieses zunächst an das CommU angeschlossen und mit Spannung versorgt werden: - Modbus: Direkte Verwendung von 2 Leitungen: RS458-A (am CommU) ist mit der entsprechenden RS485 Klemme am Modul (auch meist mit A oder + bezeichnet) zu verbinden. RS458-B (am CommU) ist mit der entsprechenden RS485 Klemme am Modul (auch meist mit B oder - bezeichnet) zu verbinden. - M-Bus: Die RS232-Klemmen des CommU sind mit einem geeigneten M-Bus-Pegelwandler zu verbinden, an dem die M-Bus geräte hängen. 2. Festlegen der Datenpunkte Um einen Wert auslesen zu können, muss im Webbrowser die URL: eingegeben werden. Nun können bis zu 32 Datenpunkte parametrisiert werden, die von unterschiedlichen Endgeräten ausgelesen werden. Die Einstellungen werden alle dezimal gemacht (d.h. keine Hex-Werte eingeben!!). Sobald alle Einstellungen gespeichert wurden, kann mit der Taste Eingangstest überprüft werden, ob ein korrekter Wert empfangen wurde. Das dauert einige Sekunden, eventuell muss die Taste mehrfach betätigt werden. Seite 3 von 10

4 3. Einbindung der Datenpunkte Alle so eingestellten Datenpunkte erscheinen nun unter dem zugewiesenen Namen bei der normalen Eingangskonfiguration als zusätzliche Klemmen : Sie können normal verwendet werden es muss nur noch der richtige Typ gewählt werden (siehe nachfolgende Beschreibung). In der Status -Anzeige könnnen die ausgelesenen Werte überprüft werden. C. Modul-Einstellungen 1. CommU-Extension-Modul Geräteadresse : Erlaubte Adressen : 1 4 abhängig von den Jumpern im Erweiterungsmodul : Adresse 1.. kein Jumper Adresse 2.. Jumper 1 Adresse 3.. Jumper 2 Adresse 4.. beide Jumper 1 2 Seite 4 von 10

5 Beispiel Einstellung: Name: Beliebig Eingangstyp: immer Modbus Geräteadresse: wie mit Jumper gewählt zwischen 1 und 4 Kommando: immer 3 Die restlichen Einstellungen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst Eingang Eingangs Einstellungen - Erweitert Konfig - Eingang Modbus- Anfangsadr. Modbus- Registeranzahl Empfangsbytes Gesamt Daten- Anfangsadresse Daten- Anzahl Auswertung AI :1 Analogeingang AI :1 Analogeingang AI :1 Analogeingang AI :1 Analogeingang DI (bit-pos) Digital Digitaleingang DI (bit-pos) Digital Digitaleingang DI (bit-pos) Digital Digitaleingang DI (bit-pos) Digital Digitaleingang DI5-Z :1 Impuls-Zähleing. DI6-Z :1 Impuls-Zähleing. DI7-Z :1 Impuls-Zähleing. DI8-Z :1 Impuls-Zähleing. DI5* (bit-pos) Digital Digitaleingang DI6* (bit-pos) Digital Digitaleingang DI7* (bit-pos) Digital Digitaleingang DI8* (bit-pos) Digital Digitaleingang DI5** (bit-pos) Digital Digitaleingang DI6** (bit-pos) Digital Digitaleingang DI7** (bit-pos) Digital Digitaleingang DI8** (bit-pos) Digital Digitaleingang -Z... Eingang wird als Impuls-Zähleingang verwendet *... positive Flanke um mindestens 2 Minuten ausschaltverzögert **... negative Flanke um mindestens 2 Minuten einschaltverzögert Typ Seite 5 von 10

6 2. M-Bus Kamstrup-Zähler Multical 601 Geräteadresse : Geräteadresse sind die letzten 3 Stellen der Customer-Nummer (falls insgesamt > 250 wird die höchste Stelle weggelassen). Der Zähler hat Autobauding. Beispiel-Einstellungen zum Auslesen der Energie: 3. Modbus Femto Die Geräteadresse kann nach Einschalten des Gerätes ausgelesen werden. Schnittstelleneinstellungen: 9600, 8, N, 1 kontrollieren. Beispiel zum Auslesen der Leistung: Seite 6 von 10

7 Name: Beliebig Eingangstyp: immer Modbus Geräteadresse: wie am Modul eingestellt Kommando ist immer 4 Die restlichen Einstellungen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst Eingang [Einheit] Eingangs Einstellungen - Erweitert Konfig - Eingang Modbus Modbus Empf.- Daten Daten Auswertung Typ Anfang s-adr. Registeranzahl Bytes Gesamt Anfangsadresse Anzahl Spannung U1N [V] Float_4Byte Diverses Spannung U2N [V] Float_4Byte Diverses Spannung U3N [V] Float_4Byte Diverses Strom I1 [A] Float_4Byte Diverses Strom I2 [A] Float_4Byte Diverses Strom I3 [A] Float_4Byte Diverses Wirkleistung P1 [W] Float_4Byte Diverses Wirkleistung P2 [W] Float_4Byte Diverses Wirkleistung P3 [W] Float_4Byte Diverses Blindleistung Q1 [var] Float_4Byte Diverses Blindleistung Q2 [var] Float_4Byte Diverses Blindleistung Q3 [var] Float_4Byte Diverses Scheinleistung S1 [VA] Float_4Byte Diverses Scheinleistung S2 [VA] Float_4Byte Diverses Scheinleistung S3 [VA] Float_4Byte Diverses Leistungsfaktor PF1 [] Float_4Byte Diverses Leistungsfaktor PF2 [] Float_4Byte Diverses Leistungsfaktor PF3 [] Float_4Byte Diverses Wirkleistung P_Ges [W] Float_4Byte Diverses Blindleistung Q_Ges [var] Float_4Byte Diverses Scheinleistung S_Ges [VA] Float_4Byte Diverses Leistungsfaktor PF_Ges [] Float_4Byte Diverses Temperatur intern T_int [ C] Float_4Byte Diverses Frequenz f von UN1 [Hz] Float_4Byte Diverses Betriebsstunden [s] :1 Diverses Zählerstand importierte :1 Zähleingang Wirkenergie Ea+ [Wh/10] Zählerstand importierte :1 Zähleingang Scheinenergie Es+ [VAh/10] Zählerstand exportierte :1 Zähleingang Wirkenergie Ea- [Wh/10] Zählerstand exportierte Scheinenergie Es- [VAh/10] :1 Zähleingang Seite 7 von 10

8 4. Modbus Iskra MC7X Network Analyzer Die Geräteadresse kann ausgelesen und eingestellt werden. Schnittstelleneinstellungen: 9600, 8, N, 1 kontrollieren. Name: Beliebig Eingangstyp: immer Modbus Geräteadresse: wie am Modul eingestellt Kommando ist immer 4 Die restlichen Einstellungen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst Eingang Eingangs Einstellungen - Erweitert Konfig - Eingang Modbus- Anfangsadr. Modbus- Registeranzahl Empfangsbytes Gesamt Daten- Anfangsadresse Daten- Anzahl Auswertung Spannung MC7X-T5 Diverses U1 Leistung P MC7X-T6 Diverses Strom I MC7X-T5 Diverses Cos_phi MC7X-T7 Diverses Zählerstand :1 Zähleingang Wert Zählerstand :1(*100) Diverses Exponent Der Zählerstand wird folgendermaßen berechnet: Zählerstand * 10 hoch (Exponent * 100) in kwh Beispiel: Zählerstand: 0,047 Exponent: 0,01 -> Tatsächlicher Zählerstand ist 0,047 * 10 hoch 1 = 0,47kWh Typ Seite 8 von 10

9 Richtige RS485-Verkabelung: 2 bzw 3 polig (A,B, GND) min. 0.2mm² geschirmt Abschlusswiderstand: 120 Ohm (in CommU und Extension bereits integriert) Falsche RS485-Verkabelung: Seite 9 von 10

10 D. Zusätzliche Infos: 1. Bedienungsanleitung CommU: Copyright by LeP GmbH (Ausgabe: September 2011): Diese Anleitung ist durch Copyright geschützt. Jede weitere Vervielfältigung ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Herausgebers gestattet. Dies gilt auch für Kopien, Übersetzungen sowie die Speicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Seite 10 von 10

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