Die Bonitätsprüfung beim Verbraucherkredit. ( 7 VKrG) Mag. Stephan Foglar-Deinhardstein

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1 Die Bonitätsprüfung beim Verbraucherkredit ( 7 VKrG) Mag. Stephan Foglar-Deinhardstein

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3 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis VII Einleitung 1 1 Europarechtliche Grundlagen 3 I. Der Weg zur Verbraucherkredit-RL 2008 (RL 2008/48/EG) 3 1. Überblick über die historischen Wurzeln des (Verbraucher-) Kreditrechts und die ersten Entwicklungen in Österreich 3 2. Die erste Verbraucherkredit-RL 87/102/EWG 4 3. Entstehung der Verbraucherkredit-RL II. Die Verbraucherkredit-RL 2008 im Überblick 9 III. Art 8 VKr-RL Genese VKr-RLV VKr-RLV 2004 und Gemeinsamer Standpunkt des Rates vom sowie die Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament vom Abänderungsanträge im Europäischen Parlament Endgültige Fassung Schutzzweck und Rechtsfolgen Schutzzweck Rechtsfolgen und Sanktionen 31 2 Bisherige Rechtslage 35 I. BWG 35 II. KSchG 38 III. Exkurs: 25 Abs 3 GSpG 44 IV. Erkenntnisse 47 3 Umsetzung der VKr-RL 2008, insbesondere von Art 8 48 I. Überblick Relevante Bestimmungen im neuen ABGB-Darlehensrecht Das Verbraucherkreditgesetz (VKrG) Würdigung 53 I

4 Inhaltsverzeichnis II. Umsetzung von Art 8 VKr-RL Ministerialentwurf 120/ME 24. GP Abs 1 und 2 des Ministerialentwurfs Begutachtungsverfahren Regierungsvorlage und endgültige Fassung des 7 VKrG Würdigung 57 4 Deutsche Rechtslage 59 I. Bisherige Rechtslage in Deutschland 59 II. Umsetzung in Deutschland Allgemeines Umsetzung von Art 8 VKr-RL Allgemeines Abs 2 dkwg und 2 Abs 3 ZAG BGB Würdigung 67 III. Ausgewählte Fragen der deutschen Rechtslage Der Schutzzweck der 509 BGB und 18 Abs 2 dkwg Zeitpunkt der Kreditwürdigkeitsprüfung Warnpflicht des Kreditgebers? 74 5 Die Pflichten des Kreditgebers nach 7 VKrG 77 I. Anwendungsbereich Allgemeiner Anwendungsbereich Anwendung bei Gründungsgeschäften? 79 II. Prüfpflicht Allgemeines Zeitpunkt der Kreditwürdigkeitsprüfung Die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers Kreditwürdigkeit oder Kreditfähigkeit? Der Begriff der Kreditwürdigkeit nach 7 VKrG Sozial adäquater Mindeststandard als Grenze? Drohende Zahlungsunfähigkeit als Grenze? 96 II

5 Inhaltsverzeichnis Wirtschaftliche Überforderung als Grenze? Eigene Auffassung Ermittlung der Kreditwürdigkeit Einkommen und Vermögen des Verbrauchers Kreditlinien Sicherheiten Bewertung der Bonität beim Abstattungskredit Bewertung der Bonität bei alternativen Kreditformen Bewertung der Bonität bei Solidarschuldverhältnissen Bewertung der Bonität bei Gründungsgeschäften Informationsbeschaffung des Kreditgebers Auskünfte des Verbrauchers Allgemeines Ausreichende Informationen? Pflicht des Kreditgebers zu zweifeln? Abfrage von Datenbanken Erforderlichkeit Aufklärung über die Datenbankabfrage Die Problematik des 28 Abs 2 DSG In Betracht kommende Datenbanken Die Auswahl der Datenbank als Pflichtwidrigkeit? Andere Informationsquellen? 145 III. Warnpflicht Allgemeines Aufklärung über die Kreditunwürdigkeit Weitergehende Aufklärungspflichten Warnpflicht bei Ablehnung des Kreditantrags? Warnpflicht im Rahmen einer Finanzierungsberatung Sanktionen 156 I. Exkurs: Die Bonitätsprüfungspflicht nach dem Schweizer 28 KKG Abschnitt 5 des KKG zur Kreditfähigkeitsprüfung 156 III

6 Inhaltsverzeichnis 2. Sanktionen Würdigung und Erkenntnisse 160 II. Sanktionen bei Verstößen gegen 7 VKrG Verwaltungsstrafrecht Zivilrecht Schadenersatz Abs 2 VKrG: Schutzgesetz oder vorvertragliche Aufklärungspflicht? Meinungsstand Eigene Stellungnahme Schaden Meinungsstand Eigene Stellungnahme Rechtswidrigkeit Allgemein Summierte Einwirkungen Kausalität Rechtswidrigkeitszusammenhang Verschulden Allgemeines Sorgfaltsmaßstab Erfüllungsgehilfenhaftung Inhalt des Schadenersatzanspruchs Ausgangslage und Meinungsstand Eigene Stellungnahme Vertragsanpassung Vertragsaufhebung Mitverschulden Beweislast Rechtswidrigkeit und Verschulden Kausalität Verjährung Haftung bei Verstößen gegen 7 Abs 4 VKrG 221 IV

7 Inhaltsverzeichnis 2.2. Irrtumsrecht Art des Irrtums Kausalität Irrtumsveranlassung Rechtsfolgen und Geltendmachung Aufhebung oder Anpassung Klaglosstellung des Irrenden Sorglosigkeit des Verbrauchers Beweislast Verjährung Rückabwicklung Wirkung der Vertragsaufhebung Die Problematik der Rückabwicklung Problemaufriss Abzulehnende Lösungen Reduktion der Rückzahlungspflicht ( Nachteilsausgleich ) Gutgläubiger Verbrauch Modifizierter Nachteilsausgleich ( Erstreckungslösung ) Anwendung der Rückabwicklungsnormen bei Ausübung verbraucherrechtlicher Rücktrittsrechte Analogie zu 7 Abs 2 WucherG Allgemeines Der Vorschlag von Canaris Die Kritik Koziols Eigene Auffassung 260 i) Würdigung der Kritik Koziols 260 ii) Analogiefähigkeit des 7 Abs 2 WucherG 262 iii) Bemessung des Benützungsentgelts 268 iv) Analogie auch bei Rückzahlungsfähigkeit des Verbrauchers? 271 v) Unzureichender Schutz des Verbrauchers? 272 vi) Vorteil der Praktikabilität 273 vii) Unzulässige Vertragsanpassung? 275 viii) Europarechtskonformität 275 ix) Verhinderung der Insolvenz des Verbrauchers 277 x) Ergebnis 279 V

8 Inhaltsverzeichnis Fallgruppen Abstattungskredit Allgemeines Beispiele Endfälliger Kredit Unbefristeter Kredit Thesen 301 Literaturverzeichnis 307 Abstracts 325 VI

9 Abkürzungsverzeichnis aa aao anderer Ansicht am angegebenen Ort ABGB Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch JGS 946 ABl Abs AcP ae af AG AGB AK AktG am Anm AO ARB arg Art AT Amtsblatt der Europäischen Union Absatz/Absätze (deutsches) Archiv für civilistische Praxis, Zeitschrift am Ende alte Fassung Aktiengesellschaft Allgemeine Geschäftsbedingungen Arbeiterkammer Aktiengesetz anderer Meinung Anmerkung Ausgleichsordnung Allgemeine Reisebedingungen argumento Artikel Allgemeiner Teil BaFin BB bbl Deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Betriebs-Berater, deutsche Zeitschrift Baurechtliche Blätter, Zeitschrift BDSG (deutsches) Bundesdatenschutzgesetz, dbgbl I 1990, S 2954 BeckOK BFS BGB BGBl Beck scher Online-Kommentar Boos/Fischer/Schulte-Mattler (Hrsg) (deutsches) Bürgerliches Gesetzbuch Bundesgesetzblatt VII

10 Abkürzungsverzeichnis BGH BKR BlgNR BMJ BR Bsp bspw BT BT-Drucks BVR (deutscher) Bundesgerichtshof (deutsche) Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht Beilage(n) zu den stenografischen Protokollen des Nationalrats Bundesministerium für Justiz Bundesrat Beispiel(e) beispielsweise Besonderer Teil Drucksache des deutschen Bundestages Bankvertragsrecht BWG Bankwesengesetz, BGBl 1993/532 bzw beziehungsweise ca cic circa culpa in contrahendo d deutsch DaKRÄG Darlehens- und Kreditrechts-Änderungsgesetz, BGBl I 2010/28 DAR dbgbl ders dh dies Deutsches Autorecht, Zeitschrift deutsches Bundesgesetzblatt derselbe das heißt dieselbe(n) dkwg (deutsches) Kreditwesengesetz, dbgbl I 1961, S DSG Datenschutzgesetz 2000, BGBl I 1999/165 DStR DSK Deutsches Steuerrecht, Zeitschrift Datenschutzkommission E EB ecolex Entscheidung Erläuternde Bemerkungen ecolex Zeitschrift für Wirtschaftsrecht VIII

11 Abkürzungsverzeichnis EG EGBGB endg engl EO et al EU EuGH EWG EWiR EWR EZB Europäische Gemeinschaft (deutsches) Einführungsgesetz des Bürgerlichen Gesetzbuches endgültig englisch Exekutionsordnung et alii, et aliae (und andere) Europäische Union Europäischer Gerichtshof Europäische Wirtschaftsgemeinschaft Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht, deutsche Zeitschrift Europäischer Wirtschaftsraum Europäische Zentralbank f, ff und der, die folgende(n) FINDAG Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz, dbgbl I 2002, S FMA FN FS Österreichische Finanzmarktaufsicht Fußnote Festschrift gem gemäß GewO Gewerbeordnung 1994, BGBl 1994/194 GÖD GP GPR GSpG Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter Gesetzgebungsperiode (deutsche) Zeitschrift für Gemeinschaftsprivatrecht Glücksspielgesetz ha hl hm Hrsg HS herrschende Ansicht herrschende Lehre herrschende Meinung Herausgeber Halbsatz IX

12 Abkürzungsverzeichnis iar idf idr ids idz ihv insb IO IRÄG IRB-Ansatz is isd ise isv ivm izm in aller Regel in der Fassung in der Regel in diesem Sinne in diesem Zusammenhang in Höhe von insbesondere Insolvenzordnung Insolvenzrechtsänderungsgesetz Internal Ratings Based Approach im Sinne im Sinne der/des im Sinne eines im Sinne von in Verbindung mit im Zusammenhang mit JAP JBl Jud JZ Juristische Ausbildung und Praxisvorbereitung, Zeitschrift Juristische Blätter, Zeitschrift Judikatur (deutsche) Juristen Zeitung KBB Kfz KKE KKG KO KRES Koziol/Bydlinski/Bollenberger (Hrsg) Kraftfahrzeug Kleinkreditevidenz zum Zweck des Gläubigerschutzes und der Risikominimierung (schweizerisches) Bundesgesetz über den Konsumkredit Konkursordnung Konsumentenrecht-Entscheidungssammlung KSchG Konsumentenschutzgesetz, BGBl 1979/140 KWG Kreditwesengesetz X

13 Abkürzungsverzeichnis L leg cit lit Lit Lehre legis citatae (der zitierten Vorschrift) litera Literatur maw me mn ME MietSlg MRG mit anderen Worten meines Erachtens mit Nachweis Ministerialentwurf Mietrechtliche Entscheidungen (MietSlg), Manz Mietrechtsgesetz MünchKomm Münchener Kommentar mwn mit weiteren Nachweisen NJW NR Nr NRSITZ NZ (deutsche) Neue Juristische Wochenschrift Nationalrat Nummer Sitzung des Nationalrates Notariats-Zeitung oä ÖBA OGH ÖJZ OLG ÖNB OR ÖRAK ÖZPR oder ähnliche(s) Österreichisches Bankarchiv, Zeitschrift Oberster Gerichtshof Österreichische Juristenzeitung Oberlandesgericht Österreichische Nationalbank Schweizer Obligationenrecht Österreichischer Rechtsanwaltskammertag Österreichische Zeitschrift für Pflegerecht XI

14 Abkürzungsverzeichnis pa pro anno PAngV (deutsche) Preisangabenverordnung, dbgbl I 2002, S 4197 PSK Postsparkasse RdW RGBl RIS RL Rs RS Rsp RV Rz RZ Recht der Wirtschaft, Zeitschrift Reichsgesetzblatt Rechtsinformationssystem des Bundes Richtlinie Rechtssache Rechtssätze im Rechtsinformationssystem des Bundes Rechtsprechung Regierungsvorlage Randziffer(n) Richterzeitung S SchKG SCHUFA Slg SN Satz/Seite (Schweizer) Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) vom 11. April 1889 Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung Sammlung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes Stellungnahme SolvaV Solvabilitätsverordnung, BGBl II 2006/374 stenprot strsp SWK SZ Stenographisches Protokoll ständige Rechtsprechung Steuer und WirtschaftsKartei, Zeitschrift Entscheidung des Österreichischen Obersten Gerichtshofes in Zivil- und Justizverwaltungssachen (Entscheidungssammlung) TK Taschenkommentar XII

15 Abkürzungsverzeichnis uä ua uam UGB uvm und ähnliche und andere/unter anderem/n und andere mehr Unternehmensgesetzbuch und viele(s) mehr VfGH vgl Verfassungsgerichtshof vergleiche VKrG Verbraucherkreditgesetz BGBl I 2010/28 VKr-RL 2008 VKr-RLV VO Vor vs VStG VuR VwGH VWT Verbraucherkredit-Richtlinie 2008/48/EG Vorschlag für eine Verbraucherkredit-Richtlinie Verordnung Vorbemerkungen versus Verwaltungsstrafgesetz Verbraucher und Recht, deutsche Zeitschrift Verwaltungsgerichtshof Der Wirtschaftstreuhänder, Zeitschrift WAG wbl WKE WKO WM wobl Bundesgesetz über die Beaufsichtigung von Wertpapierdienstleistungen, BGBl I 2007/60 Wirtschaftsrechtliche Blätter, Zeitschrift Warenkreditevidenz Wirtschaftskammer Österreich Wertpapier-Mitteilungen, deutsche Zeitschrift Wohnrechtliche Blätter, Zeitschrift WucherG Wuchergesetz 1949 Z Zahle(en)/Ziffer(n) ZaDiG Bundesgesetz über die Erbringung von Zahlungsdiensten, BGBl I 2009/66 XIII

16 Abkürzungsverzeichnis ZAG Zak zb ZBB ZEuP ZFR ZfV ZIK ZIP ZPO ZVR (deutsches) Gesetz über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten, dbgbl 2009 I, S 1506 Zivilrecht aktuell (Zeitschrift) zum Beispiel (deutsche) Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft (deutsche) Zeitschrift für Europäisches Privatrecht Zeitschrift für Finanzmarktrecht Zeitschrift für Verwaltung Zeitschrift für Insolvenzrecht und Kreditschutz (deutsche) Zeitschrift für Wirtschaftsrecht Zivilprozessordnung Zeitschrift für Verkehrsrecht XIV

17 Einleitung 1 Der im Rahmen des DaKRÄG 1 in Österreich eingeführte 7 VKrG verpflichtet Kreditgeber neuerdings dazu, vor Abschluss eines Verbraucherkreditvertrags die Kreditwürdigkeit des kreditwerbenden Verbrauchers zu prüfen. Diese Regelung, die Art 8 der Verbraucherkredit-Richtlinie umsetzt, trägt offenkundig dem praktischen Problem Rechnung, dass mit einer Kreditvergabe typischerweise das Risiko eines Ausfalls des Kreditnehmers verbunden ist. Zwar entsprach es schon vor Einführung des 7 VKrG der Bankenpraxis, die Bonität des Kreditwerbers vor Abschluss eines Kreditvertrags zu bewerten und das Ergebnis der Kreditvergabeentscheidung zugrunde zu legen; allerdings war auf Basis der alten Rechtslage anerkannt, dass die Bonitätsbewertung allein im Interesse der Banken, nicht jedoch im Interesse der Kreditnehmer erfolgte. Letztere hatten bisher eigenverantwortlich zu beurteilen, ob die sich aus dem Kredit ergebenden Belastungen für sie tragbar sind. 3 Im Lichte der VKr-RL 2008 ist jedoch zweifelhaft, ob dieser Grundsatz weiterhin seine Gültigkeit hat. 2 Zu den vielfältigen Teilproblemen, die sich im Zusammenhang mit 7 VKrG stellen, wurde in der Literatur in jüngerer Zeit wiederholt Stellung bezogen, allerdings zumeist mit Blick auf ausgewählte Einzelfragen. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, einerseits die aus der neuen Bestimmung resultierenden Fragestellungen umfassend zu untersuchen und in einen Gesamtzusammenhang zu stellen sowie andererseits auch für die Kreditvergabepraxis geeignete Lösungsvorschläge herauszuarbeiten. 1 Bundesgesetz, mit dem das allgemeine bürgerliche Gesetzbuch geändert, ein Bundesgesetz über Verbraucherkreditverträge und andere Formen der Kreditierung zu Gunsten von Verbrauchern (Verbraucherkreditgesetz VKrG) erlassen sowie das Konsumentenschutzgesetz, das Bankwesengesetz, das Versicherungsaufsichtsgesetz, das Wertpapieraufsichtsgesetz 2007, das Investmentfondsgesetz, das Zahlungsdienstegesetz, die Gewerbeordnung 1994 und das Maklergesetz geändert werden (Darlehens- und Kreditrechts-Änderungsgesetz DaKRÄG), BGBl I 2010/28. 2 Richtlinie 2008/48/EG vom über Verbraucherkreditverträge und zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG des Rates, ABl L 2008/133, 66, berichtigt durch ABl L 2009/207, 14, zweite Berichtigung durch ABl L 2010/199, 40, zuletzt berichtigt durch ABl L 2011/234, 46; im Folgenden kurz VKr-RL Bollenberger in Apathy/Iro/Koziol, BVR 2 IV Rz 1/32 mwn. 1

18 Einleitung 3 Zu Beginn (Kapitel 1) werden die europarechtlichen Grundlagen von 7 VKrG beleuchtet. Dabei sind die generellen Überlegungen, die zur Schaffung einer neuen Verbraucherkredit-RL beigetragen haben, und im Speziellen die Motive des europäischen Gesetzgebers zur Schaffung von Art 8 VKr-RL 2008 darzustellen. Daran anknüpfend wird darauf eingegangen, welcher Schutzzweck Art 8 zukommt und welche Rechtsfolgen die nationalen Umsetzungsgesetzgeber bei negativ ausfallender Bonitätsprüfung vorzusehen haben. 4 Nach einer Darstellung der heimischen Rechtslage vor Einführung des 7 VKrG (Kapitel 2) erörtert der darauf folgende Abschnitt die Umsetzung von Art 8 VKr-RL 2008 durch 7 VKrG und untersucht, ob diese den Vorgaben der Richtlinie entspricht und sohin richtlinienkonform ist (Kapitel 3). 5 Kapitel 4 richtet einen rechtsvergleichenden Blick nach Deutschland, wobei geprüft wird, ob die dortige Rechtslage Rückschlüsse und Erkenntnisgewinn für sich im Zusammenhang mit 7 VKrG stellende Zweifelsfragen zulässt. 6 Die anschließenden Kapitel bilden den Kern der vorliegenden Arbeit: Kapitel 5 geht der Frage nach, welche Pflichten sich für den Kreditgeber aus 7 VKrG ergeben. Dadurch soll die in Kapitel 6 durchgeführte Untersuchung von an Verstöße gegen 7 VKrG anknüpfende Sanktionen vorbereitet werden. 7 Schließlich fasst Kapitel 7 noch einmal die wichtigsten Ergebnisse in Form von Thesen zusammen. 2

19 1 Europarechtliche Grundlagen I. Der Weg zur Verbraucherkredit-RL 2008 (RL 2008/48/EG) 1. Überblick über die historischen Wurzeln des (Verbraucher-) Kreditrechts und die ersten Entwicklungen in Österreich 8 Nachweise belegen, dass Darlehens- bzw Kreditgeschäfte schon im alten Orient 4 von erheblicher Bedeutung waren und diesen seither in sämtlichen Epochen der Geschichte von der Antike bis zur Moderne ein hoher Stellenwert zukommt. 5 Das besonders für niedrigere Einkommensgruppen relevante Konsumdarlehen, das den Vorläufer des Verbraucherkredits bildet, gewann jedoch erst mit Beginn der Neuzeit immer mehr an Bedeutung und erlebte insb zur Zeit der Industrialisierung gegen Anfang des 19. Jahrhunderts einen beachtlichen Aufschwung. Die für diese Epoche typische Massenproduktion führte nämlich dazu, dass dem Überangebot an Waren keine adäquate Finanzkraft auf der Nachfrageseite gegenüberstand, was man durch das System des Abzahlungsgeschäftes 6 auszugleichen versuchte. 9 In Österreich setzte die Entwicklung zum Ratenkauf hin um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein, wobei zu dieser Zeit besonders Nähmaschinen, Möbel, Bücher und Lose im Ratenhandel verkauft wurden. 7 Durch die Ausbreitung des Abzahlungsgeschäftes gab es bald einen diesbezüglichen Regelungsbedarf, da die Händler beim Abschluss eines Ratenkaufs beinahe ausschließlich Vertragsformblätter verwendeten, die für den Käufer häufig nachteilige Klauseln enthielten. Aufgrund dessen erließ man 1896 das österreichische Ratengesetz. 8 Dieses blieb bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg in Kraft 4 So finden sich schon in der ältesten bislang gefundenen Gesetzessammlung, dem aus dem 17. Jahrhundert v. Chr. stammenden Codex Hammurabi, Regelungen, die deren Stellenwert bereits zu dieser Zeit unterstreichen. Dies ist insb deswegen beachtlich, weil sich das Münzwesen erst in der Antike verbreitete und damals nur Silber- oder Getreidekredite vergeben werden konnten. 5 Vgl Hoffmann, Die Reform der Verbraucherkredit-Richtlinie (87/102/EWG) 7 ff mwn. 6 Diese Kreditform wurde 1807 in New York eingeführt und dehnte sich sodann auch nach Europa aus, wo sich 1856 ein Industrieunternehmen namens Singer-Nähmaschinen-Fabrik als erstes das Abzahlungsgeschäft zunutze machte; vgl Baron, Das Ratengeschäft 8 f. 7 Mayrhofer, Das Abzahlungsgeschäft nach dem neuen Ratengesetz 2. 8 Gesetz vom 27. April 1896, RGBl Nr 70. 3

20 1 Europarechtliche Grundlagen und wurde erst 1962 durch ein neues Ratengesetz 9 und 1979 durch den dritten Abschnitt des KSchG 10 ersetzt. 2. Die erste Verbraucherkredit-RL 87/102/EWG 10 Innerhalb der EWG gibt es seit 1974 Bestrebungen, das Recht der Verbraucherkredite einheitlich zu regeln, um dadurch Wettbewerbsverzerrungen zwischen Kreditgebern hintanzuhalten und es den Verbrauchern zu ermöglichen, in sämtlichen Mitgliedstaaten unter einheitlichen Bedingungen Kredite aufzunehmen. 11 Zusätzlich steht der Schutz von Verbrauchern vor missbräuchlichen Kreditbedingungen im Vordergrund. Es wird vom Begründungsdreiklang bei Verbraucherschutz-Richtlinien gesprochen, der sich aus Anbieterfreiheit, Nachfragefreiheit und Hebung des Verbraucherschutzniveaus zusammensetzt Den ersten Schritt in diese Richtung bildete nach zähen Verhandlungen die RL 87/102/EWG 13, die am vom Rat beschlossen wurde und auf einem Vorschlag der Kommission aus dem Jahr beruhte. Letzterer war zunächst auf vehementen Widerstand Deutschlands gestoßen und erfuhr deshalb einige Änderungen. 12 Bei der RL 87/102/EWG handelte es sich nach Art 15 um eine Mindest-harmonisierungs-RL, die nur zugunsten der Verbraucher einseitig zwingende Mindeststandards festlegte, welche die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung zu beachten hatten; für den Konsumenten günstigere Regelungen konnten jedoch ohne Weiteres in den Mitgliedstaaten getroffen werden, weshalb die Ziele eines Harmonisierungseffektes in den Mitgliedstaaten und die Schaffung eines Binnenmarktes für Verbraucherkredite von vornherein kaum zu erreichen waren. 9 Bundesgesetz vom 15. November 1961, BGBl 1961/ Bundesgesetz vom 8. März 1979, mit dem Bestimmungen zum Schutz der Verbraucher getroffen werden, BGBl 1979/ KOM (1995) 117 endg 12. Vgl weiterführend Lurger/Augenhofer, Konsumentenschutzrecht 2 72 ff mwn; ausführlich hierzu auch G. Graf in Schuhmacher, Verbraucherschutz in Österreich und in der EG 151 (151 ff); Hoffmann, Die Reform der Verbraucherkredit-Richtlinie (87/102/EWG) passim sowie Rott in Dauses, EU-Wirtschaftsrecht H. V Rz 338 ff. 12 Lurger/Augenhofer, Konsumentenschutzrecht RL 87/102/EWG des Rates vom 22. Dezember 1986 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit. 14 Die Verhandlungen hatten jedoch schon mit einem Vorschlag aus 1979 begonnen; vgl Rott in Dauses, EU-Wirtschaftsrecht H. V Rz

21 1 Europarechtliche Grundlagen 13 Die RL 87/102/EWG sollte zunächst mehr Transparenz für Kreditnehmer durch den Kreditgeber treffende Informationspflichten im vorvertraglichen Bereich (Werbung) und bei Vertragsabschluss (Art 3-6) schaffen. Ein zweiter Schwerpunkt lag auf dem Verbot von die Verbraucher besonders hart treffenden Vertragsgestaltungen, wobei man insb Fragen der Vertragsbeendigung (Art 7 f) und des Einwendungserhalts gegenüber Dritten (Art 9-11) regelte. 14 Der österreichische Gesetzgeber verpflichtete sich mit der Unterfertigung des EWR- Abkommens am zur Umsetzung der RL 87/102/EWG. Er implementierte die verbraucherschutzrechtlichen Bestimmungen großteils im Zuge der Einführung des BWG, und zwar mit den heute nicht mehr in Geltung befindlichen 33 ff BWG. In weiterer Folge novellierten die beiden Richtlinien RL 90/88/EWG 15 und RL 98/7/EG 16 die RL 87/102/EWG, wobei vor allem Fragen der Kreditkosten und des effektiven Jahreszinssatzes 17 beantwortet werden sollten. Die RL 87/102/EWG befand sich bis ins Jahr 2008 in Geltung und wurde erst durch die VKr-RL 2008 ersetzt. 3. Entstehung der Verbraucherkredit-RL Bis zum Beschluss der VKr-RL 2008 durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat war es ein steiniger Weg. Erste Reformbestrebungen des Verbraucherkreditrechts gab es schon im Jahr 1995, wie man aus einem Bericht der Europäischen Kommission über die Anwendung der RL 87/102/EWG erfährt. 18 Dieser weist neben einigen Vorschlägen zur Novellierung der RL vor allem darauf hin, dass der beabsichtigte Harmonisierungseffekt unter den Mitgliedstaaten nicht eingetreten sei: 15 RL 90/88/EWG des Rates vom 22. Februar 1990 zur Änderung der RL 87/102/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit, ABl L 1990/61, RL 98/7/EG vom 16. Februar 1998 zur Änderung der RL 87/102/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit, ABl L 1998/101, Beim effektiven Jahreszinssatz (engl: annual percentage rate of charge ) handelt es sich allgemein um den in Prozenten vom Darlehensbetrag ausgedrückten jährlichen Vertragszinssatz; vgl Hopt/Mülbert, Kreditrecht 608 Rz Bericht der Europäischen Kommission über die Anwendung der RL 87/102/EWG vom , KOM(95) 117 endg 2 f. 5

22 1 Europarechtliche Grundlagen 11. The main conclusion of the study of the transposition of this Directive is the considerable extent to which the different Member States draw on the minimum clause (Article 15). In transposing the Directive, most Member States concluded that the protection provided by the Directive should be improved in one manner or another. Hence, while respecting the rules of the Treaty, they went beyond the provisions of the Directive. The report includes a description of these measures for each country. 12. This had created a paradox. The initial objective was harmonisation of consumer protection rules. The minimum level of harmonisation provided for in the Directive has enabled the Member States to supplement the Directives s provisions in order to strengthen consumer protection. Hence, the Directive has only had a modest impact on harmonisation. It has above all provided an impetus and become a kind of floor for consumer protection standards. 16 Die Möglichkeit für Verbraucher, außerhalb des eigenen Mitgliedstaates Kredite zu vergleichbaren Bedingungen aufzunehmen, war damit weiterhin begrenzt. 19 Dennoch sollte dieser Bericht nach Auffassung der Kommission kein Programm für Rechtssetzungsmaßnahmen, sondern nur einen Baustein der Vorbereitungen zur Überarbeitung der RL 87/102/EWG bilden. 20 Bald zeigte sich jedoch, dass man mit einzelnen Novellierungen kein Auslangen finden würde, weswegen man die Ausarbeitung eines Vorschlages für eine neue Verbraucherkredit-RL in die Wege leitete. Die Reaktionen und Stellungnahmen zum Bericht über die Anwendung der RL 87/102 ließen allerdings eine skeptische Haltung des Vereinigten Königreichs, der Niederlande und Deutschlands gegenüber den Reformvorschlägen der Kommission erkennen, weshalb für eine gründliche Reformierung des bzw die gänzlich neue Schaffung eines neuen Verbraucherkreditrechts zähe Verhandlungen vorprogrammiert waren. 21 Dass die Europäische Kommission den ersten Vorschlag für eine neue Verbraucherkreditrichtlinie erst sieben Jahre später vorlegte, verwundert daher wenig. 19 Vgl Folgenabschätzungsbogen Auswirkungen des vorgesehenen Rechtsaktes auf die Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU), S 89, abgedruckt im Anschluss an den Richtlinienvorschlag KOM(2002) 443 endg. 20 Zusammenfassender Bericht über die Reaktionen und Stellungnahmen zum Bericht über die Anwendung der Richtlinie 87/102 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit vom , KOM(97) 465 endg. 21 KOM(97) 465 endg 7. 6

23 1 Europarechtliche Grundlagen 17 Dieser erste Kommissionsvorschlag 22, der VKr-RLV 2002, hatte einen weiten Anwendungsbereich und erfasste neben Kredit- auch Sicherungsverträge. Zudem sollten die in Art 2 der RL 87/102/EWG noch vorgesehenen Ausnahmen des Geltungsbereiches zb die der kostenlosen oder kurzfristigen Kredite, der Kontokorrentkredite sowie der Oberund Untergrenzen nach Art 3 des Vorschlages wegfallen. Um in Europa ein harmonisiertes Verbraucherkreditrecht zu gewährleisten, sah der Vorschlag in Art 30 das Prinzip der Vollharmonisierung vor. Dadurch wollte man den nationalen Gesetzgebern grundsätzlich untersagen, von der Richtlinie abweichende dh weder für Verbraucher oder Kreditgeber günstigere noch unvorteilhaftere Regelungen zu treffen. 23 Als weitere Neuerungen waren der Grundsatz der verantwortungsvollen Kreditvergabe 24, ein weitreichendes Verbot von Haustürgeschäften, die Schaffung einer zentralen Datenbankstruktur, ein ausgedehnter Effektivzinsbegriff, die gesamtschuldnerische Haftung von Kreditgeber und Lieferanten bei verbundenen Verträgen uam angedacht. 25 Das Europäische Parlament missbilligte den Vorschlag der Kommission in wesentlichen Teilen und überarbeitete ihn umfassend, 26 wobei man den weiten Anwendungsbereich wieder einschränkte und den Grundsatz der Vollharmonisierung zu einem der Optimalharmonisierung 27 zugunsten der Verbraucher aufweichte. 22 Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit vom , KOM(2002) 443 endg; in weiterer Folge VKr-RLV Vgl hierzu die Kritik von Danco, Die Novellierung der Verbraucherkreditrichtlinie, WM 2003, 853 (858 ff) sowie die des House of Lords, European Union Committee, Consumer Credit in the European Union: Harmonisation and Consumer Protection, July 2006, 33 f, abrufbar unter: zuletzt abgerufen am Weiterführend Rz 33 ff. 25 Vgl überblicksartig Danco, WM 2003, 853 passim. 26 P5_TA(2004)0297: Legislative Entschließung des Europäischen Parlaments zu dem Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Kredit an Verbraucher, KOM(2002) 443 C5-0420/ /0222(COD). 27 Vgl Art 24 Abs 5 der legislativen Entschließung: Diese Richtlinie hindert die Mitgliedstaaten nicht, in Übereinstimmung mit ihren Verpflichtungen aus dem Vertrag weitergehende Vorschriften zum optimalen Schutz der Verbraucher aufrechtzuerhalten oder zu erlassen. 7

24 1 Europarechtliche Grundlagen 18 Die Kommission veröffentlichte 2004 einen neuen Vorschlag 28, den man jedoch bereits 2005 durch eine konsolidierte Fassung 29, den VKr-RLV 2005, ersetzte. 30 Dieser schränkte den Anwendungsbereich zwar gegenüber dem VKr-RLV 2002 ein, dafür enthielt er wiederum ein grundsätzliches Bekenntnis zur Vollharmonisierung mit der Einschränkung, dass man den Umsetzungsgesetzgebern in manchen Gebieten einen gewissen Gestaltungsspielraum überließ. Die zu befürchtenden Rechtsdivergenzen sollten durch ein Prinzip der gegenseitigen Anerkennung abgeschwächt werden, was generell wenig Anklang bei den Mitgliedstaaten fand Nach Vorlage dieses Vorschlags benötigte es fast zwei Jahre bis sich der Rat der Europäischen Union am auf einen Gemeinsamen Standpunkt 32 festlegte, der in weiten Bereichen der endgültigen VKr-RL 2008 entsprach und den auch die Kommission akzeptierte. 33 Bis zur Verabschiedung der Richtlinie durch das Europäische Parlament am nahm man jedoch aufgrund einiger Änderungsanträge noch weitere geringfügige Modifikationen der Richtlinie vor. 34 Schließlich wurde die neue VKr- RL 2008 sechs Jahre nach dem ersten Vorschlag der Kommission am durch den Ministerrat beschlossen und am im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die Richtlinie war nach ihrem später berichtigten 35 Art 27 bis innerstaatlich umzusetzen. 28 Geänderter Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten über den Verbraucherkredit, zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG und zur Änderung der Richtlinie 93/13/EWG, KOM(2004) 747 endg; in weiterer Folge VKr-RLV Vgl dazu Bülow/Artz, WM 2005, 1153 passim. 29 Geänderter Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Verbraucherkreditverträge und zur Änderung der Richtlinie 93/13/EWG des Rates, KOM(2005) 483 endg; in weiterer Folge VKr-RLV Vgl Rott in Dauses, EU-Wirtschaftsrecht H. V Rz Vgl Reifner, VuR 2006, 121 (121); Wendehorst, ÖBA 2009, 30 (31). 32 Gemeinsamer Standpunkt des Rates vom , ABl EG 2007, C 270 E KOM(2007) 546 endg. 34 Vgl A6-0504/2007; P6_TA(2008)0011; zur Zustimmung der Kommission KOM(2008) 117 endg. 35 Vgl FN 2. 8

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