Rechtshistorisches Proseminar. Prof. Dr. Louis Pahlow Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte

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2 2 Preuß. Allgemeines Landrecht (1794): Bey einer Versicherung, oder Assekuranz, übernimmt der Versicherer, gegen Erhaltung einer gewissen Abgabe oder Prämie, die Vergütung des aus einer bestimmten Gefahr die versicherte Sache treffenden Schadens. Versicherungsvertragsgesetz (2007):. 1. Der Versicherer verpflichtet sich mit dem Versicherungsvertrag, ein bestimmtes Risiko des Versicherungsnehmers oder eines Dritten durch eine Leistung abzusichern, die er bei Eintritt des vereinbarten Versicherungsfalles zu erbringen hat.

3 3 um 1800 weitgehend Seeversicherung Z.B. preuß. ALR, code de commerce aleatorisches, gewagtes Geschäft, z.b ABGB Von den Glücksverträgen, ähnlich Spiel, Wette, Lotterie Adressaten: Kaufleute, Gewerbetreibende, Fabrikanten Problem: Fehlende Regelung für nicht maritime Versicherungen ab ca besteht massiver Bedarf an weiteren Versicherungsarten, u.a. Feuerversicherung, Lebensversicherung Seeversicherung war größtenteils untauglich, daher weitgehend privatautonome Vertragsbedingungen Aachener und Münchener Mobiliarfeuerversicherungsgesellschaft (1825), Gothaer Feuerversicherungsbank (1821)

4 4 Rechtswissenschaft bis ca Privatrecht des 19. Jh. setzt sich zunächst kaum mit dem Versicherungsvertrag auseinander Ursachen Römisches Recht sieht es nicht als Quellenproblem Germanisten fehlt es an Erfahrung und Kenntnis Unternehmen helfen sich durch umfangreiche Vertragsbedingungen (AGB) weitgehend autonome Gestaltungsfreiheit zugunsten der Unternehmen Quelle Nr. 2

5 5 Versicherungswissenschaft Praktiker der Versicherungswirtschaft dominieren um 1860 daher die Diskussion, z.b. Conrad Malß (Frankfurter Providentia-Versicherung), Ernst Albert Masius (Berliner Hagel Assecuranz) Entstehung einer von der Privatrechtswissenschaft zunächst unabhängigen Versicherungswissenschaft Ziele Erarbeitung gleichmäßiger Grundsätze des Versicherungsvertragsrechts Vereinheitlichung der unterschiedlichen Vertragsbedingungen Methode Historische Methode der Rechtswissenschaft Quelle Nr. 1

6 6 Beispiel: Lebensversicherung seit ca erste Versicherungsunternehmen, die Lebensversicherungspolicen anbieten Häufig jedoch wenig erfolgreich; Probleme der Risikoabschätzung und Berechnung ab 1860 Durchbruch der Lebensversicherung durch Verbesserungen der Versicherungsmathematik (Wahrscheinlichkeitsrechnung) und statistisch fundierter Sterbetafeln Unterscheidung in Kapital- und Todesfallversicherung Diskussion um Lebensversicherungsvertrag hat Vorbildfunktion für die Entwicklung eines einheitlichen Versicherungsvertragsrechts Sach- und Personalversicherung Abkehr von der Schadens- zur Leistungsversicherung Präzision der Vertragspflichten

7 ADHGB regelte nur die Seeversicherung Mangelnde gesetzliche Grundlagen führen zur Dominanz der Versicherungsgesellschaft und Mißbrauch der Vertragssituation Quelle Nr. 3 Mißbräuche rufen die Rechtswissenschaft auf den Plan, die umfassende Reformen fordert Kritik an Vertragswillkür Gesetzliche Regelung der Versicherungsvertrages (ab 1910) Versicherungsaufsicht (ab 1901) Dogmatische Erfassung der Sozialversicherung (ab 1884)

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