Oracle -Datenbankadministration für SAP

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Oracle -Datenbankadministration für SAP"

Transkript

1 Michael Höding, André Faustmann, Gunnar Klein, Ronny Zimmermann Oracle -Datenbankadministration für SAP Bonn Boston

2 Auf einen Blick 1 Einleitung Grundwissen SAP Grundwissen Oracle SAP und Oracle Planung der Systemlandschaft SAP Änderungs- und Transportmanagement Systemlebenszyklus Performance Systembetrieb und Monitoring Backup, Restore und Recovery Administration des Java-Stacks SAP NetWeaver BI und Oracle Nachwort und Ausblick A Flugdatenmodell B Allgemeine Optionen der BR*Tools C Literatur D Die Autoren

3 Inhalt 1 Einleitung Gründe, dieses Buch zu besitzen Aufgaben der SAP-Basis Gliederung dieses Buches Konventionen und weitere Informationen Danksagung Grundwissen SAP SAP-Software im Überblick Standardsoftware versus Individualsoftware Integration Entwicklung von SAP R/ Begriffswelt von SAP Architektur und Skalierbarkeit Applikationsserver Prozesse des SAP-Applikationsservers im Überblick Speicherstrukturen Dispatcher Dialog-Workprozess (DIA) Batch-Workprozess (BTC) Verbucher-Prozess (UPD) Sperrverwaltung mit dem Enqueue-Prozess (ENQ) Message-Server-Prozess Gateway-Prozess Ausprägung einer Instanz SAP-Administration Profildateien und Start des Systems Softwarepflege Administration der Datenbank Datensicherung Performanceoptimierung SAP und Softwareentwicklung ABAP-Framework Java im SAP-Kern Internet Transaction Server Remote Function Call (RFC) Zusammenfassung

4 Inhalt 3 Grundwissen Oracle Grundlagen der Datenbanktechnologie Motivation und Geschichte Relationales Datenmodell und SQL Kurzer Überblick über SQL Implementierungstechniken für DBMS Entwicklung von Oracle Werkzeuge für den Oracle-Administrator sqlplus isqlplus Oracle Enterprise Manager Oracle-Kern Oracle-Prozesse Oracle-Hauptspeicherstrukturen Oracle-Dateisystem Tablespace-Konzept von Oracle Weitere wichtige Dateien Zusammenspiel von Prozessen und Speicherstrukturen Zugriff auf Oracle mit Oracle Net Anfrageoptimierung Datensicherung und Wiederherstellung Benutzer und Berechtigungen Monitoring einer Oracle-Instanz mit dem Enterprise Manager Zusammenfassung SAP und Oracle Prozesse von SAP und Oracle Systemstart Beziehungen zwischen den Prozessen Kommunikation zwischen SAP-Instanzen und Oracle-Prozessen Log- und Trace-Dateien Systemstopp Voraussetzungen auf Betriebssystemebene Benutzer, Gruppen und Umgebungsvariablen (UNIX) Oracle-Client SAP-Kernel

5 Inhalt 4.3 Authentifizierung zwischen SAP und Oracle Datenbankbenutzer Anmeldeverfahren Berechtigungen in der Datenbank Sicherheitsaspekte SAP-Tablespaces Tablespace-Layout Tablespace-Typen Objektzuordnung und Objektparameter Reorganisation von Tabellen und Tablespaces Administration von Oracle mit den BR*Tools Entwicklung und Inhalt Umgebung, Optionen und Log-Dateien BRTOOLS und BRGUI BRCONNECT BRSPACE Parameterpflege für Oracle Zusammenfassung Planung der Systemlandschaft Vom Produkt zur Lösungslandschaft Planungskriterien im Überblick Bauliche Infrastruktur Servertechnologie und -plattformen Storage und SAN-Infrastruktur Backup Frontend Hochverfügbarkeit IT- und Systemsicherheit Erweiterung einer bestehenden Landschaft Zusammenfassung SAP Änderungs- und Transportmanagement Standardsoftware und Änderungen am Standard Grundlagen der Softwarelogistik Daten im SAP-System Systemlandschaft Change and Transport System (CTS) Aufzeichnung von Änderungen Änderungsaufträge (Change Requests)

6 Inhalt Transport Management System Transportwege und Transportschichten Änderungsmanagement für Customizing-Einstellungen Änderungsmanagement für Entwicklungen Transportmanagement Transport Organizer Tools Transportstrategie Importqueue und Importpuffer Transporte zwischen Transportgruppen Transporte zwischen Transportdomänen Bedienung des Transportsteuerungsprogramms tp Protokollierung der Transporte Transporte zwischen Unicode- und Nicht-Unicode- Systemen Tipps und Tricks Zusammenfassung Systemlebenszyklus Installation Installationswerkzeuge Phasen Unattended Installation Systempflege Mandantenwerkzeuge SAP Support Packages, Patches und Korrekturen Wartung der Oracle-Datenbank Wartung des Betriebssystems Upgrades SAP-Upgrade Oracle-Upgrade Zusammenfassung Performance Administrative und programmatische Probleme Analyse administrativer Performanceprobleme Analyse von Hardware und Betriebssystem Analyse der Datenbank Analyse des SAP-Systems Analyse programmatischer Performanceprobleme: SQL-Optimierung

7 Inhalt Duale Ziele: Funktional und performant Auswirkungen Werkzeuge zur Problemanalyse Detaillierte Analyse von SQL-Anweisungen Königsweg Prävention Indexe für schnellen Zugriff Zusammenfassung Systembetrieb und Monitoring Monitoring im SAP-Umfeld: Motivation und Umfang Bereiche des Monitorings Monitoring-Probleme Lösungen für ein SAP-Monitoring Parameter für die Überwachung eines SAP-Systems auf Oracle-Basis Überwachung der Oracle-Datenbank Überwachung des SAP-Systems Überwachung von Hardware und Betriebssystem Hintergrundjobs im Umfeld des Monitorings SAP-Standardjobs Oracle-Jobs Zusammenfassung Backup, Restore und Recovery Was muss gesichert werden? Zusammenspiel der Oracle-Prozesse und -Datenbankobjekte Betriebsmodi der Oracle-Datenbank Archiver Stuck Datensicherungsmethoden Datenexport Offline-Datensicherung Online-Datensicherung Wiederherstellungsmethoden Wiederherstellung aus einer Offline-Datensicherung Wiederherstellung aus einer Online-Datensicherung Fehlerszenario: Verlust eines normalen Tablespace Partial Restore and Complete Recovery Database Reset Point-in-Time Recovery Full Restore and Complete Recovery

8 Inhalt 10.4 BR*Tools für Backup, Restore und Recovery Datensicherung mit BRBACKUP Sicherung der Redo-Log-Dateien mit BRARCHIVE Wiederherstellung mit BRRESTORE Recovery der Datenbank mit BRRECOVER Nacharbeiten bei einem unvollständigen Recovery BR*Tools und temporäre Tablespaces Disaster Recovery mit den BR*Tools BR*Tools in Windows-Umgebungen Backup-Medien und Volume Management Oracle Recovery Manager (RMAN) Sicherungen ohne Sicherungsbibliothek Sicherungen mit der SAP-Sicherungsbibliothek Sicherungen mit einer externen Sicherungsbibliothek Weitere Fehlerszenarien Verlust einer Control-Datei Verlust aller Control-Dateien und des Systemund/oder Rollback-Tablespace Verlust des System- und/oder Rollback-Tablespace Verlust einer Datendatei eines temporären Tablespace Verlust einer Online-Redo-Log-Datei Verlust einer Online-Redo-Log-Gruppe Verlust aller Online-Redo-Log-Dateien Verlust von Offline-Redo-Log-Dateien Zusammenbruch der Datenbank während einer Online-Sicherung Backup-Strategien Partielle Sicherungen Zwei-Phasen-Datensicherung Standby-Datenbanken Split-Mirror-Datenbanken Tipps und Tricks Zusammenfassung Administration des Java-Stacks Verwendung von Java in SAP-Systemen Architektur der J2EE Engine Interner Aufbau Zusammenspiel des Java-Stacks mit der Datenbank Monitoring

9 Inhalt 11.3 Java-Softwarelogistik SAP NetWeaver Development Infrastructure SAP-Komponentenmodell Patchen von Java-Instanzen und -Applikationen Tipps Profilparameter für die J2EE Engine Parameter des Property-Files Minimalkonfiguration der Datei instance.properties Zusammenfassung SAP NetWeaver BI und Oracle Grundlagen und Konzepte des Data Warehousing OLAP und OLTP Data-Warehouse-Architektur Extraktion, Transformation, Laden Datenstrukturen und Entwurf eines Data Warehouse Operationen zur Datenanalyse Data Mining Nutzen Data Warehousing mit Oracle Technologie und Architektur Konzepte und Spracherweiterungen in Oracle Werkzeuge SAP NetWeaver BI: Ein Überblick Business Content Datenmodellierung Modellierung von Business-Intelligence-Objekten Grundlagen der Datenbeschaffung Laden von Stamm- und Bewegungsdaten Delta-Extraktion aus Quellsystemen Reporting SAP NetWeaver BI auf Oracle BI-Tabellen und -Indexe in der Oracle-Datenbank Konfiguration der Oracle-Datenbank PGA und temporärer Tablespace Statistiken für BI-Tabellen Sonstiges Zusammenfassung Nachwort und Ausblick

10 Inhalt Anhang A Flugdatenmodell A.1 SQL-Skript zum Anlegen der Datenbank A.2 Perl-Skript zum Erzeugen des Datenbankinhalts B Allgemeine Optionen der BR*Tools C Literatur D Die Autoren Index

11 Performance ist nicht alles, aber ohne Performance ist alles nichts, denn das Warten ist die größte Qual des Benutzers. 8 Performance Die Performance oder Leistung in der Informatik ist die Fähigkeit eines Systems, eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit zu erledigen. Die Einheit für Performance ist daher immer Aufgabe pro Zeit, zum Beispiel FLOPS (Floating-Point Operations Per Second) oder SAPS (SAP Application Performance Standard). 100 SAPS sind definiert als vollständig bearbeitete Auftragspositionen pro Stunde, das heißt, technisch Dialogschritte und Verbuchungen. Am häufigsten besteht die Aufgabe allerdings darin, eine Menge an Daten zu übertragen, sodass die Einheit dann als Menge pro Zeit beschrieben werden kann. Die Standardisierung der Einheiten ist nötig, um die verschiedenen Systeme respektive deren Performance miteinander vergleichen zu können. Dieses Vergleichen anhand von definierten und reproduzierbaren Leistungen nennt man Benchmarking. In der wirklichen Welt aber entscheidet der Benutzer, ob die Performance eines Systems gut oder schlecht ist, sie wird also subjektiv wahrgenommen. Ein Benutzer erkennt nicht zwangsläufig den Umfang einer Aufgabe, die ein System abarbeiten muss. Eine gute Performance ist daher einerseits eine absolute Eigenschaft im Vergleich zwischen Systemen, anderseits aber immer relativ zu den Anforderungen zu sehen. In diesem Bereich spielen auch soziologische Faktoren eine Rolle: Für den Anwender im Unternehmen sind fünf Sekunden Wartezeit bei einer Data-Warehouse-Anfrage kein Problem, wohingegen der Kunde im Webshop diese Geduld eventuell nicht aufbringt. Ziel des Systemadministrators muss es daher sein, die unterschiedlichen Anforderungen an die Performance zu erfüllen, damit die Anwender ein System effizient nutzen können. Performanceoptimierung ist ein Teil des Lebenszyklus jedes Systems und findet sich in den Schritten Implementierung, Betrieb und Revision wieder. In Abbildung 8.1 sehen Sie einen Lebenszyklus mit seinen Phasen. 439

12 8 Performance Planung Implementierung Umsetzung Analyse Revision Verifizierung Betrieb Analyse Umsetzung Verifizierung Systemlebenszyklus kleiner Optimierungskreislauf großer Optimierungskreislauf Abbildung 8.1 Systemlebenszyklus und Optimierungszyklen Die Optimierung selbst unterteilt sich wiederum in die Phasen Analyse, Umsetzung und Verifizierung. Im Grunde gibt es jedoch zwei unterschiedliche Optimierungskreisläufe. Der erste,»kleine«kreislauf findet komplett in der Lebenszyklusphase Betrieb statt. Hier werden Performanceoptimierungen vorgenommen, die die Verfügbarkeit des Systems nicht oder nur kurzzeitig beeinflussen. Beispiele hierfür sind zum einen SAP-Kernel-Parameter für Speicherbereiche oder Workprozesse und zum anderen die Parameter der Oracle-Datenbank, die sich zum Teil sogar dynamisch zur Laufzeit ändern lassen. Der»große«Kreislauf erstreckt sich über die Lebenszyklusphasen Implementierung, Betrieb und Revision. Optimierungen, die einen größeren Zeitaufwand erfordern, weil sie zum Beispiel Tests beinhalten oder den Systembetrieb stark beeinflussen, sind in diesem größeren Kontext vorzunehmen. Änderungen am Code von Anwendungen oder umfangreiche Datenbankreorganisationen fallen ebenfalls in diesen Bereich. In diesem Kapitel beschreiben wir die Phasen Analyse, Umsetzung und Verifizierung: Welche Analysen können bei einer Kombination von SAP mit einer Oracle-Datenbank ausgeführt werden, und wie fließen die entsprechenden Konsequenzen in eine Umsetzung ein? Dazu werden wir die Probleme zuerst kategorisieren. 440

13 Administrative und programmatische Probleme Administrative und programmatische Probleme Für Performanceprobleme gibt es drei Quellen: programmatische, administrative und benutzerspezifische. Liegt der Grund für Performanceprobleme im Code einer Anwendung, so spricht man von einer programmatischen Ursache. Beispiele für schlecht programmierte Software findet man leider nur zu oft, denn es gibt ein ganze Reihe von Fehlertypen bei der Programmierung Memory Leaks oder ineffiziente Algorithmen, um nur einige zu nennen. Kommt zusätzlich noch eine Datenbank ins Spiel, erweitert sich der Fehlerbereich um die SQL-Statements, die zur Interaktion benötigt werden. Mit dem Bereich der programmatischen Performanceprobleme befassen wir uns in Abschnitt 8.3, Analyse programmatischer Performanceprobleme. Von administrativen Performanceproblemen spricht man, wenn die Ursachen in der Konfiguration von Hardware und Software liegen. Das entsprechende Feld ist weit und reicht von falschem Disk-Layout über ungenügende Speicherparameter der Datenbank und des SAP-Systems bis hin zur Vergabe von inkorrekten Berechtigungen. Die Wege zur Analyse und Behebung dieser Probleme werden in Abschnitt 8.2, Analyse administrativer Performanceprobleme, behandelt. Die dritte mögliche Quelle für ein Performanceproblem ist das Benutzerverhalten, es handelt sich also um benutzerspezifische Ursachen. Hier stellt sich die problematische Frage: Wer ist schuld? Der Benutzer, der beispielsweise ungewöhnlich aufwendige Anfragen stellt und damit die Performance des Systems verschlechtert, oder der Programmierer beziehungsweise Administrator, der verschiedene Arten von»extremnutzung«nicht unterbindet, indem er zum Beispiel Eingabefeder wertebeschränkt oder auf Plausibilität prüft? In diesem Buch werden wir nicht weiter auf benutzerspezifische Performanceprobleme eingehen. Die Lösung für derartige Probleme liegt nicht in der Administration von SAP und Oracle-Datenbank, sondern in der Anwendungsentwicklung beziehungsweise in der Verwaltung der Benutzerrechte. Neben den Problemursachen ist die Problemlokalität der zweite Baustein zur Problemanalyse. Lokalität heißt: Wo tritt das Performanceproblem auf? Um dies zu spezifizieren, bedarf es zunächst der Zerlegung eines Systems in seine Komponenten. Ein SAP-System besteht aus Sicht einer Performanceanalyse aus folgenden Komponenten: 441

14 8 Performance 1. Hardware 2. Betriebssystem 3. Datenbank 4. SAP-Basis (das heißt, SAP-Kernel + SAP-Basis = SAP NetWeaver Application Server) 5. SAP-Anwendung Aus der Kombination von Ursache und Lokalität ergibt sich die Übersicht aus Tabelle 8.1 für die Zuordnung von Performanceproblemen. In diesem Kapitel konzentrieren wir uns jedoch nur auf die für den Leser relevanten Problempunkte bei Oracle und SAP. Ursache\Lokalität Programmatisch Administrativ Hardware Fehler in der Firmware Auswahl ungeeigneter Komponenten, zum Beispiel langsame Festplatten oder Speicher Betriebssystem Ineffiziente Speicherverwaltung durch Betriebssystem- Kernel Nicht optimierte Gerätetreiber Datenbank Nutzung von»expensive«sql-statements Schlechte Indizierung Inkorrekte Parametrisierung des Betriebssystem-Kernels Disk-Layout nicht geeignet für massive I/O-Operationen Unzureichende Parametrisierung Ineffiziente Tablespace-Strukturen, zum Beispiel durch zu viele Extents SAP-Basis Fehler im ABAP-Code für Basisfunktionen wie zum Beispiel in Kommunikationsbausteinen Ineffiziente Puffergrößen Falsche Parameter für den SAP-Kernel Anwendung Fehlerhafte Nutzung von SAP- Standardfunktionen bei Eigenentwicklungen Bugs im SAP-Standard keine Tabelle 8.1 Übersicht mit Beispielen für Probleme der Performanceoptimierung Wir setzen dieses Kapitel in zwei Teilen fort. Zuerst gehen wir in Abschnitt 8.2, Analyse administrativer Performanceprobleme, auf eben diese ein und zwar für alle Bereiche, also Hardware, Betriebssystem, Oracle-Datenbank und SAP-System, dem Fokus des Buches entsprechend natürlich mit größerem Augenmerk auf Oracle und SAP-System. Anschließend befassen wir uns in Abschnitt 8.3, Analyse programmatischer Performanceprobleme, näher mit 442

15 Analyse administrativer Performanceprobleme 8.2 den programmatischen Themen, folglich zum Beispiel mit teuren SQL-Statements, mit der Indizierung und (ein wenig) mit der ABAP-Programmierung. 8.2 Analyse administrativer Performanceprobleme Für die Analyse von Performanceproblemen eignen sich zwei Einstiegspunkte, die allgemeine Analyse des Systemzustandes beziehungsweise der Komponenten und die Workload-Analyse. Die Analyse der Komponenten, oder auch Systemanalyse, bezieht sich auf den Zustand, das heißt, die Konfiguration und die Auslastung der Systemkomponenten Hardware, Betriebssystem, Datenbank und SAP-Basis. Die wichtigsten Kennzahlen bei dieser Analyse sind Füllstände, Trefferraten (Hitratio), Statistiken über Fehler etc. Entsprechend werden in diesem Abschnitt die Möglichkeiten zur Untersuchung der Komponenten aufgezeigt und Hinweise zur Behebung sowie Orientierungswerte für die Konfiguration gegeben. Die SAP-Workload-Analyse arbeitet mit den im System gesammelten Zeiten für die einzelnen Verarbeitungsabschnitte eines Dialogschrittes (Roll-in/-out, Datenbankzeit, CPU-Zeit etc.). Mit ihr werden demnach nicht die Komponenten des Systems, sondern deren Zusammenarbeit untersucht. Die entscheidende Kennzahl ist hier natülich immer die Zeit. Erfahrungsgemäß eignet sich der Einstieg über die Workload-Analyse immer dann, wenn einzelne Benutzer über Performanceprobleme klagen oder das Problem nur zu bestimmten Zeitpunkten auftritt. Ist die Performance allgemein schlecht oder wird eine regelmäßige Systemanalyse durchgeführt, ist der Start über die allgemeine Komponentenanalyse vorzuziehen. Zur vollständigen Analyse der Performance eines Systems sind natürlich beide Ansätze in Kombination erforderlich. Die SAP-Workload-Analyse werden wir hier nicht behandeln, da dies zum einen den Rahmen dieses Kapitels sprengen würde, und es zum anderen bereits hervorragende Literatur hierzu gibt, zum Beispiel: SAP-Performanceoptimierung von Thomas Schneider (SAP PRESS 2005). Im Bereich der Oracle-Datenbank gibt es eine artverwandte Analysemöglichkeit: die Wait-Event-Analyse. Auch hier wird, wie der Name schon sagt, über die verschiedenen Wartezeiten einer Transaktion innerhalb der Datenbank der Ablauf eben jener Transaktion analysiert. Mehr zur Wait-Event-Analyse finden Sie in Abschnitt 8.2.2, Analyse der Datenbank. 443

16 8 Performance Analyse von Hardware und Betriebssystem Bei der Analyse der Komponenten Hardware und Betriebssystem kann man aus Sicht des SAP-Basis-Administrators keine»saubere«trennung vollziehen, da die Möglichkeiten der SAP-Basis dies nicht zulassen. Eine solche Trennung ist allerdings auch nicht notwendig, da Hardware und Betriebssystem gemeinsam die Grundlage für SAP-System und Datenbank sind und daher zusammen betrachtet werden können. Wird ein Performanceproblem bei der Hardware oder im Betriebssystem entdeckt, ist der Systemadministrator oder der Hardwarepartner häufig an der Lösung beteiligt, da der SAP- Administrator in der Regel keinen Zugriff auf Betriebssystemebene hat oder ihm die entsprechend detaillierten Kenntnisse fehlen. Alle Daten, die im SAP-System zur Analyse von Hardware und Betriebssystem vorliegen, werden vom SAP OS Collector (SAPOSCOL) gesammelt, der eine von Hardware und Betriebssystem abhängige Komponente des SAP-Kernels ist. Ein Hintergrundjob (SAP_COLLECTOR_FOR_PERFORMANCE) liest die Daten aus und schreibt sie in die Performancedatenbank des SAP-Systems (Tabelle MONI). Der Einstieg in die Analyse erfolgt über den Betriebssystemmonitor, der mit den Informationen aus der Performancedatenbank arbeitet oder den SAPOS- COL direkt abfragt. Die Transaktion ST06 startet den OS-Monitor für die lokale Instanz des Systems. Bei einem System mit mehreren Instanzen auf verschiedenen Servern wird über die Transaktion OS07 auf den entsprechenden Betriebssystemmonitor einer auf einem anderen Server installierten Instanz verzweigt. Grundsätzlich gibt es vier Schwerpunkte für die Performanceuntersuchungen von Hardware und Betriebssystem: CPU, Speicherbedarf, I/O-Last und Netzwerk. Alle Daten für diese Komponenten werden vom SAP OS Collector gesammelt und mithilfe eines Batch-Jobs in der SAP-Datenbank gespeichert. Damit ist sowohl der Zugriff auf aktuelle Daten als auch auf eine Historie möglich. Abbildung 8.2 zeigt den Betriebssystemmonitor einer SAP-Instanz. Tabelle 8.2 gibt Aufschluss über die Bedeutung der wichtigsten Kennzahlen im Betriebssystemmonitor und nennt, wenn möglich beziehungsweise sinnvoll, kritische Grenzwerte für die Performance. 444

17 Analyse administrativer Performanceprobleme 8.2 Abbildung 8.2 Betriebssystemmonitor (ST06 oder OS07) Feld Bedeutung Kritischer Wert Utilization user Utilization system CPU-Last durch Benutzerprozesse inklusive SAP-System und Datenbank CPU-Last durch den Betriebssystem-Kernel Σ > 80% (Ø pro h) Utilization idle CPU-Leerlauf < 20% (Ø pro h) Utilization i/o wait CPU-Last durch Warten auf I/O-Operationen > 40% (Ø pro h) Count Anzahl der CPUs Load average Phy. mem avail Anzahl der Prozesse, die auf eine CPU warten Gesamter Hauptspeicher des Servers > 3,0 (bestimmte OS, zum Beispiel Solaris, zählen auch die aktiven Prozesse, dann > 3 + Anzahl der CPUs) Tabelle 8.2 Überblick über Betriebssystemmonitor 445

18 8 Performance Feld Bedeutung Kritischer Wert Phy. mem free Pages in/out Kb in/out Swap-space (Free, Maximum, Actual) Disk Packets in/out Errors in/out Collision Freier Hauptspeicher des Servers Anzahl der ein- und ausgelagerten Speicherseiten zwischen RAM und Swap Größe der ein- und ausgelagerten Speicherseiten zwischen RAM und Swap Anzeige ist betriebssystemabhängig (SAP-Hinweis 63906) Festplatte mit der aktuell höchsten Response-Zeit (besser Button Detail analyses menu Disk Anzahl der gesendeten und empfangenen Netzwerkpakete (Σ aller Netz-Interfaces) Fehler beim Senden und Empfangen von Netzwerkpaketen (Σ aller Netz-Interfaces) Kollisionen im Netzwerk < 3% Phy. mem avail (außer AIX, dort wird das freie RAM als Datei- Cache genutzt) Windows: Kb-in 3600 > 20% RAM UNIX: Kb-out 3600 > 5% RAM 1 Utilization > 50% (Ø pro h) Sollten beim Stand der Technik eigentlich nie mehr auftreten, daher im Fall von > 0 zu überprüfen Tabelle 8.2 Überblick über Betriebssystemmonitor (Forts.) Die kritischen Werte sind nicht als absolut anzusehen, sondern dienen als Indikatoren für Probleme. Wird einer dieser Werte übertroffen beziehungsweise unterschritten, so sollten Sie weiter nachforschen Richtwerte für die Hardwarekomponenten Bei einer CPU-Auslastung von mehr als 80% im Stundenmittel (also idle + i/o wait < 20%) spricht man von einem CPU-Engpass. Von vielen Hardwarepartnern wird allerdings für Produktivsysteme eine maximale Auslastung von 60 bis 70% empfohlen, um genügend Reserven für Lastspitzen zu haben. Allerdings muss man beachten, dass die CPU-Werte in der Transaktion ST06 über alle CPUs des Servers gemittelt sind, das heißt, eine Zwei-CPU-Maschine mit 1 5% können auch schon schlecht sein, wenn das RAM > 8 GB oder die I/O zum Swap-Speicher langsam ist, zum Beispiel durch ein Software-RAID. 446

19 Analyse administrativer Performanceprobleme % Auslastung hat absolut gesehen weniger Reserven als eine Acht-CPU- Maschine mit 80% Auslastung (bei gleicher CPU-Leistung). Für die Größe des Swap-Speichers gibt es verschiedene Angaben. SAP empfiehlt dreimal so viel Swap-Speicher wie physikalischen Hauptspeicher, aber mindestens 3,5 GB. Unrealistisch wird diese Empfehlung bei Systemen mit einem großen Hauptspeicher von mehr als 64 GB. Hier wird es schwierig, die entsprechende Menge an Swap-Speicher auf den lokalen Platten unterzubringen. Allerdings bieten die Betriebssysteme meist eine entsprechende Lösung an, wie beispielsweise die Nutzung von Pseudo-Swap bei HP-UX. Das Paging, also das Auslagern von Speicherseiten aus dem Hauptspeicher in die Swap-Partition oder die Swap-Datei auf der Festplatte, ist grundsätzlich kritisch zu betrachten. Der Swap-Speicher ist schlicht eine Nothilfe des Betriebssystems, um erstens mehr Prozesse starten zu können, als dafür Hauptspeicher vorhanden ist, und zweitens, um zu verhindern, dass bei starker Speicherbelastung ein Prozess abbricht. Man muss sich beim Paging immer vor Augen halten, dass der Faktor für den Unterschied bei der Zugriffsgeschwindigkeit zwischen Festplatte und RAM theoretisch bei ca liegt (acht Millisekunden Positionierung des Festplattenkopfs 15 Nanosekunden Latenzzeit für den Speicherzugriff). Dies sind zwar theoretische Werte, die sich durch verschiedene Hardwaretechniken wie Festplatten-Arrays oder parallelen Speicherzugriff stark ändern lassen, allerdings bleibt ein Unterschied in nicht zu vernachlässigenden Größenordungen. Die allgemeine Empfehlung ist, dass im höchsten Fall nicht mehr als fünf Prozent des Hauptspeichers in einer Stunde ausgelagert werden sollten. Am besten ist es jedoch, Paging komplett zu vermeiden und den Hauptspeicher entsprechend zu dimensionieren. Grundsätzlich sollten Sie bei der Planung der Hardwareressourcen als Letztes beim Hauptspeicher sparen. Die dritte Komponente ist die I/O-Last. Im Betriebssystemmonitor sehen Sie nach einem Doppelklick auf die aktuelle Disk with highest response time eine Liste aller Festplatten des Systems mit deren aktuellem Status. Wenn eine Festplatte hier mit Utilization 100% auftaucht, muss noch nicht zwangsläufig ein Engpass vorliegen. Vielmehr sollte im Stundenmittel keine Utilization von mehr als 50% vorliegen. Die Historie der I/O-Last der einzelnen Festplatten findet sich unter Detail Analyse Menu Disk. Das Netzwerk lässt sich aus dem SAP-System heraus mit einem einfachen Ping-Test prüfen. Ein Problem ist, dass dieser LAN-Test der Präsentationsserver (SAP GUI) nur funktioniert, wenn diese nicht über einen SAProuter auf 447

20 8 Performance das System zugreifen. Eine zweite und deutlich bessere Möglichkeit zur Untersuchung des Netzwerkes ist die Nutzung des Programms niping, das Sie aus der Transaktion SM49 heraus als externes Betriebssystemkommando aufrufen können. Eine genaue Anleitung zum Einsatz von niping finden Sie in SAP-Hinweis Der Betriebssystemmonitor zeigt die Anzahl der empfangenen Netzwerkpakete pro Sekunde an und fasst diese in einer stundenbasierten Historie zusammen. Kritische Punkte sind die gesendeten Fehler und Kollisionen im Zeitraum von einer Stunde. Bei den heutigen modernen Netzwerkstrukturen im LAN ist hier alles größer 0 verdächtig und sollte gemeinsam mit dem Netzwerkadministrator untersucht werden (lassen Sie sich nicht abwimmeln!) Identifizierung der Ursachen bei den Hardwarekomponenten Ist ein Engpass bei CPU, Hauptspeicher oder I/O festgestellt, folgt im zweiten Schritt die Ermittlung des Verursachers. Für die CPU-Auslastung sind natürlich die Prozesse auf der Ebene des Betriebssystems zuständig. In der Transaktion ST06 finden sich unter Detail Analyse Menu Top CPU die aktuellen Prozesse des Servers in der Reihenfolge ihrer CPU-Nutzung. Die angezeigte prozentuale CPU-Auslastung eines Prozesses bezieht sich immer auf eine CPU des Systems, das heißt, bei einem Mehrprozessorsystem (n CPUs) ist die maximale Auslastung n 100%. Wenn es möglich ist, können natürlich auch analog die Bordmittel des Betriebssystems genutzt werden, zum Beispiel»top«unter den verschiedenen UNIX-Derivaten. Das weitere Vorgehen hängt nun von den als CPU-Verbraucher identifizierten Prozessen ab. SAP-Workprozesse erkennt man am Benutzer <SID>adm und am Prozessnamen dw.sap<instance> (UNIX) beziehungsweise Disp+Work (Windows). Sind dies die Prozesse, die die CPU-Last erzeugen, so ist der nächste Schritt deren Analyse über die SAP-Prozessübersicht (Transaktion SM50, siehe Abschnitt 8.2.3, Analyse des SAP-Systems). Die Identifizierung einzelner Prozesse erfolgt über die Prozess-ID (PID), die sowohl im Betriebssystemmonitor als auch bei der SAP-Prozessübersicht angezeigt wird. Die Oracle-Prozesse laufen in der Regel unter dem Benutzer ora<sid> (UNIX) beziehungsweise SAPService<SID> (Windows) und tragen die Bezeichnung oracle<sid> (Shadow-Prozesse) oder ora_<prozess>_<sid> (Oracle-Systemprozess). Verbraucht einer der Oracle-Prozesse unverhältnis- 448

Oracle -Datenbankadministration für SAP

Oracle -Datenbankadministration für SAP Andre Faustmann, Michael Höding, Gunnar Klein, Ronny Zimmermann Oracle -Datenbankadministration für SAP Galileo Press Bonn Boston 1 Einleitung 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 Gründe, dieses Buch zu besitzen 16 Aufgaben

Mehr

Datenbanksystem. System Global Area. Hintergrundprozesse. Dr. Frank Haney 1

Datenbanksystem. System Global Area. Hintergrundprozesse. Dr. Frank Haney 1 Datenbanksystem System Global Area Hintergrundprozesse Dr. Frank Haney 1 Komponenten des Datenbanksystems System Global Area Program Global Area Hintergrundprozesse Dr. Frank Haney 2 System Global Area

Mehr

Themen des Kapitels. 2 Oracle Features und Architektur

Themen des Kapitels. 2 Oracle Features und Architektur 2 Oracle Features und Architektur Einführung in die Eigenschaften und die Funktionsweise von Oracle. 2.1 Übersicht Themen des Kapitels - Oracle Features und Architektur Themen des Kapitels Oracle Produkte

Mehr

Formeln und Checklisten zur Performanceanalyse

Formeln und Checklisten zur Performanceanalyse Formeln und Checklisten zur Performanceanalyse In diesem Anhang finden Sie eine Übersicht über die Zeiten in Statistiksatz und Workload-Monitor sowie Checklisten zur Performanceanalyse von Softwarekomponenten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Geleitwort der Fachgutachterin... 15 Vorwort... 17 Einführung... 19 1 Architektur eines Oracle-Datenbanksystems...

Inhaltsverzeichnis. Geleitwort der Fachgutachterin... 15 Vorwort... 17 Einführung... 19 1 Architektur eines Oracle-Datenbanksystems... Inhaltsverzeichnis Geleitwort der Fachgutachterin.............................. 15 Vorwort.................................................... 17 Einführung.................................................

Mehr

Kurs. Teil 4 Shared Pool. Universität Hannover. Agenda. Überblick. Library Cache Oracle 9i Einführung Performance Tuning. Trefferquote.

Kurs. Teil 4 Shared Pool. Universität Hannover. Agenda. Überblick. Library Cache Oracle 9i Einführung Performance Tuning. Trefferquote. Kurs Oracle 9i Einführung Performance Tuning Teil 4 Shared Pool Timo Meyer Wintersemester 2005 / 2006 Seite 1 von 22 Seite 1 von 22 1. 2. 3. SQL Area / 4. 5. 6. Shared Pool Reserved Area 7. Wiederverwendung

Mehr

Datenbanken und Oracle, Teil 2

Datenbanken und Oracle, Teil 2 Datenbanken und Oracle, Teil 2 Mathias Weyland Linux User Group Switzerland 29. Juni 2007 SQL*Plus CHAR/VARCHAR2 Dokumentation Teil I Nachträge 1 SQL*Plus 2 CHAR/VARCHAR2 3 Dokumentation SQL*Plus SQL*Plus

Mehr

Aufbau einer Oracle Datenbank Tablespace, Arten von Dateien

Aufbau einer Oracle Datenbank Tablespace, Arten von Dateien Aufbau einer Oracle Datenbank Tablespace, Arten von Dateien Boris Meißner 05-INDT Fachbereich Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften HTWK-Leipzig 05. Juni 2008 Boris Meißner (Fb IMN - HTWK-Leipzig)

Mehr

IBM Informix Tuning und Monitoring

IBM Informix Tuning und Monitoring Seminarunterlage Version: 11.01 Copyright Version 11.01 vom 25. Juli 2012 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht. Copyright. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen

Mehr

Themen des Kapitels. Aufbau eines Database Management Systems (DBMS) Oracle Architektur Oracle Tools. 2.1 Übersicht

Themen des Kapitels. Aufbau eines Database Management Systems (DBMS) Oracle Architektur Oracle Tools. 2.1 Übersicht 2 Oracle Architektur und Tools Einführung in die Architektur und Tools von Oracle. 2.1 Übersicht Themen des Kapitels - Oracle Architektur und Tools Themen des Kapitels Aufbau eines Database Management

Mehr

Zielsetzung. Fachlicher Schwerpunkt. Besondere Qualifikation. Fortbildung

Zielsetzung. Fachlicher Schwerpunkt. Besondere Qualifikation. Fortbildung Zielsetzung Freiberufliche Mitarbeit in Projekten (Teilzeitprojekte) Verfügbar ab: sofort Fachlicher Schwerpunkt Oracle Datenbanken Oracle Real Application Cluster (RAC) Veritas Cluster Server (VCS) SAP

Mehr

1 Einführung... 1 1.1 Ziele und Zielgruppen... 1 1.2 Was erwartet Sie in diesem Buch... 1 1.3 Skripte und Test-Cases... 2 1.4 Danksagung...

1 Einführung... 1 1.1 Ziele und Zielgruppen... 1 1.2 Was erwartet Sie in diesem Buch... 1 1.3 Skripte und Test-Cases... 2 1.4 Danksagung... Inhaltsverzeichnis 1 Einführung........................................................... 1 1.1 Ziele und Zielgruppen.............................................. 1 1.2 Was erwartet Sie in diesem Buch.....................................

Mehr

Oracle Datenbankadministration Grundlagen

Oracle Datenbankadministration Grundlagen Oracle Datenbankadministration Grundlagen Seminarunterlage Version: 12.02 Version 12.02 vom 14. April 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen

Mehr

Oracle Database 10g Die RAC Evolution

Oracle Database 10g Die RAC Evolution Oracle Database 10g Die RAC Evolution Markus Michalewicz BU Database Technologies ORACLE Deutschland GmbH 2 Page 1 www.decus.de 1 RAC-Revolution, RAC-Evolution & Computing Oracle8i mit OPS Oracle9i Rel.

Mehr

7.4 Analyse anhand der SQL-Trace. 7.3.5 Vorabanalyse mit dem Code Inspector

7.4 Analyse anhand der SQL-Trace. 7.3.5 Vorabanalyse mit dem Code Inspector 7.4 Analyse anhand der SQL-Trace 337 7.3.5 Vorabanalyse mit dem Code Inspector Der Code Inspector (SCI) wurde in den vorangegangenen Kapiteln immer wieder erwähnt. Er stellt ein paar nützliche Prüfungen

Mehr

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221 Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich Thomas Wächtler 39221 Inhalt 1. Einführung 2. Architektur SQL Server 2005 1. SQLOS 2. Relational Engine 3. Protocol Layer 3. Services 1. Replication 2. Reporting

Mehr

Themen des Kapitels. 2 Oracle Features und Architektur

Themen des Kapitels. 2 Oracle Features und Architektur 2 Oracle Features und Architektur Einführung in die Eigenschaften und die Funktionsweise von Oracle. 2.1 Übersicht Themen des Kapitels - Oracle Features und Architektur Themen des Kapitels Oracle Produkte

Mehr

Oracle Backup und Recovery mit RMAN

Oracle Backup und Recovery mit RMAN Oracle Backup und Recovery mit RMAN Seminarunterlage Version: 12.04 Copyright Version 12.04 vom 16. Juli 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht. Copyright. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt-

Mehr

Oracle 10g Einführung

Oracle 10g Einführung Kurs Oracle 10g Einführung Teil 10 Oracle Enterprise Manager (OEM) OEM page Timo Meyer von Oracle-Datenbanken Timo Meyer Sommersemester 2006 Seite 1 von 19 Seite 1 von 19 1 Oracle Enterprise Manager page

Mehr

RAC auf Sun Cluster 3.0

RAC auf Sun Cluster 3.0 RAC auf Sun Cluster 3.0 Schlüsselworte RAC, OPS, Sun Cluster, Performance, Availability Zusammenfassung Oracle hat mit dem Real Application Cluster (RAC) aus einer Hochverfügbarkeitslösung eine Höchstverfügbarkeitslösung

Mehr

3. Architektur eines DBS (Oracle)

3. Architektur eines DBS (Oracle) 3. Architektur eines DBS (Oracle) aus Sicht des Datenbank Server Rechners Connectivity Komponente(n) des DBS (z.b. Oracle Listener) Installation ORACLE_HOME Instanz ORACLE_SID Datenbank Oracle: 1 (aktive)

Mehr

Implementierung von Dateisystemen

Implementierung von Dateisystemen Implementierung von Dateisystemen Teil 2 Prof. Dr. Margarita Esponda WS 2011/2012 44 Effizienz und Leistungssteigerung Festplatten sind eine wichtige Komponente in jedem Rechnersystem und gleichzeitig

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Lutz Fröhlich. PostgreSQL 9. Praxisbuch für Administratoren und Entwickler. ISBN (Buch): 978-3-446-42239-1

Inhaltsverzeichnis. Lutz Fröhlich. PostgreSQL 9. Praxisbuch für Administratoren und Entwickler. ISBN (Buch): 978-3-446-42239-1 Inhaltsverzeichnis Lutz Fröhlich PostgreSQL 9 Praxisbuch für Administratoren und Entwickler ISBN (Buch): 978-3-446-42239-1 ISBN (E-Book): 978-3-446-42932-1 Weitere Informationen oder Bestellungen unter

Mehr

Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP

Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP IBeeS GmbH Stand 08.2015 www.ibees.de Seite 1 von 8 Inhalt 1 Hardware-Anforderungen für eine IBeeS.ERP - Applikation... 3 1.1 Server... 3 1.1.1 Allgemeines

Mehr

Performanceoptimierung mit Exadata Verarbeitung extremer Datenmengen mit PL/SQL basierter Datenbewirtschaftung (Erfahrungsbericht)

Performanceoptimierung mit Exadata Verarbeitung extremer Datenmengen mit PL/SQL basierter Datenbewirtschaftung (Erfahrungsbericht) Performanceoptimierung mit Exadata Verarbeitung extremer Datenmengen mit PL/SQL basierter Datenbewirtschaftung (Erfahrungsbericht) Christian Haag, DATA MART Consulting Consulting Manager Oracle DWH Team

Mehr

27. 03. 2007 IT-Frühstück IT Trend Virtualisierung Hype oder Nutzen? Praxisaspekte

27. 03. 2007 IT-Frühstück IT Trend Virtualisierung Hype oder Nutzen? Praxisaspekte Ole Raether raether@oraservices.de 27. 03. 2007 IT-Frühstück IT Trend Virtualisierung Hype oder Nutzen? Praxisaspekte Inhalt oraservices.de Probleme: Failover Cluster, RAC 24*7 Fazit Was tun? oraservices.de

Mehr

Oracle Datenbank - Recovery

Oracle Datenbank - Recovery Oracle Datenbank - Recovery H.-G. Hopf Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg Datenbank-Recovery / 1 Η. G.Hopf / 10.04.2003 Inhaltsverzeichnis Transaktionsablauf Prozess - Recovery Instanz - Recovery

Mehr

Oracle Backup und Recovery

Oracle Backup und Recovery Seminarunterlage Version: 11.05 Version 11.05 vom 27. Mai 2010 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen sind Warenzeichen

Mehr

Analyse von Datenbank, Speicher und Hardware in

Analyse von Datenbank, Speicher und Hardware in In diesem Kapitel finden Sie Informationen zur systematischen Analyse von Datenbank, Speicher und Hardware in SAP-Systemen. Sie lernen Methoden der Überwachung von Datenbank- und Speicherparametern sowie

Mehr

Datenbankenseminar: SAP Reporting Vergleich ABAP vs. Quick View. Dipl. WiFo Sven Adolph

Datenbankenseminar: SAP Reporting Vergleich ABAP vs. Quick View. Dipl. WiFo Sven Adolph Datenbankenseminar: SAP Reporting Vergleich ABAP vs. Quick View Dipl. WiFo Sven Adolph Gehalten am Lehrstuhl PI III Prof. Moerkotte 28.11.2003 Übersicht 1. Motivation 2. Die betriebliche Standardsoftware

Mehr

IO Performance - Planung Messung, Optimierung. Ulrich Gräf Principal Sales Consultant Oracle Deutschland B.V. und Co. KG

IO Performance - Planung Messung, Optimierung. Ulrich Gräf Principal Sales Consultant Oracle Deutschland B.V. und Co. KG IO Performance - Planung Messung, Optimierung Ulrich Gräf Principal Sales Consultant Oracle Deutschland B.V. und Co. KG The following is intended to outline our general product direction. It is intended

Mehr

PowerBridge MSSQL Beta

PowerBridge MSSQL Beta SoftENGINE PowerBridge MSSQL Beta Dokumentation Thomas Jakob 17.04.2011 Inhalt Einrichtung der SQL Umgebung... 3 SQL-Server Installieren... 3 BüroWARE Installieren... 3 PowerBridge-SQL Modus einrichten...

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Installationsübersicht. A. Installationsübersicht

Inhaltsverzeichnis. Installationsübersicht. A. Installationsübersicht Inhaltsverzeichnis A. Installationsübersicht B. und Optimierungsbereiche B.1 Hardware B.2 OperatingSystem Z/OS B.3 Databasemanagementsystem DB2 B.4 Applikation C. Organisation BSS_Chart-library 1 Installationsübersicht

Mehr

SPARC LDom Performance optimieren

SPARC LDom Performance optimieren SPARC LDom Performance optimieren Marcel Hofstetter hofstetter@jomasoft.ch http://www.jomasoftmarcel.blogspot.ch Mitgründer, Geschäftsführer, Enterprise Consultant JomaSoft GmbH 1 Inhalt Wer ist JomaSoft?

Mehr

Learning Suite Talent Suite Compliance Suite. Systemvoraussetzungen

Learning Suite Talent Suite Compliance Suite. Systemvoraussetzungen Learning Suite Talent Suite Compliance Suite Systemvoraussetzungen Vorwort Dieses Dokument beschreibt, welche Anforderungen an die Installationsumgebung zu stellen sind, um die Plattform unter optimalen

Mehr

Schlüsselworte Data Guard, Standby Datenbank, RMAN, Backup, Restore, Recovery

Schlüsselworte Data Guard, Standby Datenbank, RMAN, Backup, Restore, Recovery Betrifft Standby Datenbanken Backup Art der Info Lösungskonzept (November 2002) Autor Irina Flegler (irina.flegler@trivadis.com) Martin Wunderli (martin.wunderli@trivadis.com) Quelle Beratungstätigkeit

Mehr

MaxDB Datenkollektor. Status: 10.12.2008

MaxDB Datenkollektor. Status: 10.12.2008 MaxDB Datenkollektor Status: 10.12.2008 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 3 Die Leistungsmerkmale des ApplicationManager-Datenkollektors für MaxDB... 3 Architektur einer MaxDB-Datenbank... 4 Der MaxDB Datenkollektor...

Mehr

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Installation von Ralf Durben, ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Installation von Ralf Durben, ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG Nach Abschluß der Softwareinstallation konfigurieren Sie den Listener (mit netca) und erzeugen eine Datenbank. Der einfachste Weg zur Erzeugung der Datenbank ist die Nutzung des Database Config Assistants

Mehr

The Unbreakable Database System

The Unbreakable Database System The Unbreakable Database System Real Application Cluster Unterföhring, 04.2005 M. Kühn 1 Comparisson HA - HA Ziele, DataGuard, HA Oracle, RAC RAC Features - Cache Fusion, TAF, Load Balancing RAC on Solaris

Mehr

Archive / Backup System für OpenVMS

Archive / Backup System für OpenVMS Archive / Backup System für OpenVMS DECUS Symposium 2002 Bonn Vortrag-Nr. 3C04 Günther Fröhlin Compaq Computer Corporation Colorado Springs, USA 1 Highlights V4.0 Auslieferung Januar 2002 Hauptversion

Mehr

Thema: Architekturen von SQL-Datenbank- Servern

Thema: Architekturen von SQL-Datenbank- Servern Thema: Architekturen von SQL-Datenbank- Servern Vertiefungsarbeit von Lars Franke aus Rudolstadt BERUFSAKADEMIE LÖRRACH STAATLICHE STUDIENAKADEMIE UNIVERSITY OF COOPERATIVE EDUCATION Ausbildungsbereich

Mehr

Antwortzeitverhalten von Online Storage Services im Vergleich

Antwortzeitverhalten von Online Storage Services im Vergleich EPOD Encrypted Private Online Disc Antwortzeitverhalten von Online Storage Services im Vergleich Fördergeber Förderprogramm Fördernehmer Projektleitung Projekt Metadaten Internet Foundation Austria netidee

Mehr

Berater-Profil 2578. SAP-R/3 Basisberater (APO, BC, BW, CRM, ITS) EDV-Erfahrung seit 1991. Verfügbar ab auf Anfrage.

Berater-Profil 2578. SAP-R/3 Basisberater (APO, BC, BW, CRM, ITS) EDV-Erfahrung seit 1991. Verfügbar ab auf Anfrage. Berater-Profil 2578 SAP-R/3 Basisberater (APO, BC, BW, CRM, ITS) Problem-/Changemanagement, SAP-Administration, SAP-Upgrading, Second Level Support, Systemmanagement Ausbildung Betriebswirtschaftliches

Mehr

Oracle 9i Einführung. Performance Tuning. Kurs. Teil 9 Sortiervorgänge. Universität Hannover. Sortiervorgänge. Migration. Konfiguration.

Oracle 9i Einführung. Performance Tuning. Kurs. Teil 9 Sortiervorgänge. Universität Hannover. Sortiervorgänge. Migration. Konfiguration. Kurs Oracle 9i Einführung Performance Tuning Teil 9 Anhang Timo Meyer Wintersemester 2005 / 2006 Seite 1 von 14 Seite 1 von 14 Agenda 1. Einführung 2. 3. 4. Der Sortiervorgang 5. 6. Statische Informationen

Mehr

ArcSDE Performance Tuning. Martin Stötzel ESRI Geoinformatik GmbH M.Stoetzel@Esri-Germany.de

ArcSDE Performance Tuning. Martin Stötzel ESRI Geoinformatik GmbH M.Stoetzel@Esri-Germany.de ArcSDE Performance Tuning Martin Stötzel ESRI Geoinformatik GmbH M.Stoetzel@Esri-Germany.de Übersicht Hardware Tuning der Applikationen Tuning ArcSDE Oracle Performance Tuning Fragen Übersicht Hardware

Mehr

Oracle Database 10g Linux- Administration

Oracle Database 10g Linux- Administration Oracle Database 10g Linux- Administration Edward Whalen Oracle-Datenbanken in einer Linux-Umgebung managen und optimieren ISBN 3-446-22804-7 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/3-446-22804-7

Mehr

Überwachung von Oracle Datenbanken mit check_oracle_health

Überwachung von Oracle Datenbanken mit check_oracle_health Überwachung von Oracle Datenbanken mit check_oracle_health Gerhard Laußer aus München arbeite bei der Firma ConSol* Wer bin ich? Entstehungsgeschichte Anforderung mit etlichen Punkten. Es gibt ein paar

Mehr

theguard! ApplicationManager (Version 2.4)

theguard! ApplicationManager (Version 2.4) theguard! ApplicationManager (Version 2.4) Stand 01/2005 Der ApplicationManager ist eine 3-schichtige Client-Server Applikation für die es System- Voraussetzungen in verschiedenen Ausprägungen gibt Das

Mehr

... Einleitung... 15 1... Grundlagen der Virtualisierung... 23 2... Konzeption virtualisierter SAP-Systeme... 87

... Einleitung... 15 1... Grundlagen der Virtualisierung... 23 2... Konzeption virtualisierter SAP-Systeme... 87 ... Einleitung... 15 1... Grundlagen der Virtualisierung... 23 1.1... Einführung in die Virtualisierung... 23 1.2... Ursprünge der Virtualisierung... 25 1.2.1... Anfänge der Virtualisierung... 25 1.2.2...

Mehr

Datenbankadministration

Datenbankadministration Datenbankadministration 10. Monitoring AG DBIS University of Kaiserslautern, Germany Karsten Schmidt kschmidt@informatik.uni-kl.de (Vorlage TU-Dresden) Wintersemester 2008/2009 Momentaufnahmen Momentaufnahmen

Mehr

Performance Tuning mit @enterprise

Performance Tuning mit @enterprise @enterprise Kunden-Forum 2005 Performance Tuning mit @enterprise Herbert Groiss Groiss Informatics GmbH, 2005 Inhalt Datenbank RMI JAVA API HTTP Konfiguration Analyse Groiss Informatics GmbH, 2005 2 Datenbank

Mehr

Einsatz des Recovery Managers für Backup und Restore.

Einsatz des Recovery Managers für Backup und Restore. 13 Recovery Manager Einsatz des Recovery Managers für Backup und Restore. 13.1 Übersicht Themen des Kapitels Recovery Manager Themen des Kapitels Einrichtung des Recovery Katalogs Backup der Datenbank

Mehr

Einleitung. SPFILE und INIT.ORA. Umgang mit SPFILE und INIT.ORA. Petra Knöbl (petra.knoebel@trivadis.com)

Einleitung. SPFILE und INIT.ORA. Umgang mit SPFILE und INIT.ORA. Petra Knöbl (petra.knoebel@trivadis.com) Betrifft Autor Umgang mit SPFILE und INIT.ORA Petra Knöbl (petra.knoebel@trivadis.com) Art der Info Technische Background Info (März 2002) Quelle Aus dem NF9i-Kurs und NF9i-Techno-Circle der Trivadis Einleitung

Mehr

Infrastrukturanalyse Ihr Weg aus dem Datenstau

Infrastrukturanalyse Ihr Weg aus dem Datenstau Waltenhofen * Düsseldorf * Wiesbaden Infrastrukturanalyse Ihr Weg aus dem Datenstau SCALTEL Webinar am 20. Februar 2014 um 16:00 Uhr Unsere Referenten Kurze Vorstellung Stefan Jörg PreSales & Business

Mehr

Oracle Datenbank Architektur nicht nur für Einsteiger. Martin Klier Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz

Oracle Datenbank Architektur nicht nur für Einsteiger. Martin Klier Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz Oracle Datenbank Architektur nicht nur für Einsteiger Martin Klier Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz DOAG Webinar, 08.03.2012 Referent Martin Klier Datenbankadministrator für Fachliche Schwerpunkte:

Mehr

Oracle Automatic Storage Management (ASM) Best Practices

Oracle Automatic Storage Management (ASM) Best Practices Oracle Automatic Storage Management (ASM) Best Practices Markus Michalewicz BU Database Technologies ORACLE Deutschland GmbH 2 Page 1 www.decus.de 1 Agenda ASM Funktionalität und Architektur Storage Management

Mehr

Lerox DB/2 Datenbankreferenz in QlikView für IBM System AS/400, iseries i5, System i

Lerox DB/2 Datenbankreferenz in QlikView für IBM System AS/400, iseries i5, System i Lerox DB/2 Datenbankreferenz in QlikView für IBM System AS/400, iseries i5, System i Inhaltsverzeichnis Überblick... 3 Die QlikView Applikation im Kontext... 4 Technische Rahmenbedinungen... 5 Funktionelle

Mehr

HowTo. Konfiguration VSA unter SAP NetWeaver 2004(s) Java

HowTo. Konfiguration VSA unter SAP NetWeaver 2004(s) Java HowTo Konfiguration VSA unter SAP NetWeaver 2004(s) Java Avira Support Juni 2009 Inhaltsverzeichnis SAP Systemvoraussetzungen... 2 SAP Plattformen... 2 OS Systemvoraussetzungen... 2 Java-spezifische Konfiguration

Mehr

PROJEKTÜBERSICHT MITARBEITER DIRK BOLINSKI. 08 / 06 jetzt ZEITRAUM. Energieversorger KUNDE

PROJEKTÜBERSICHT MITARBEITER DIRK BOLINSKI. 08 / 06 jetzt ZEITRAUM. Energieversorger KUNDE ÜBERSICHT MITARBEITER DIRK BOLINSKI ZEITRAUM 08 / 06 jetzt Energieversorger Upgrade Solution Manager 3.2 --> 4.0 Upgrade Oracle 10g --> Oracle 11g Upgrade Oracle 9i --> 10g Konzepterstellung zur Anbindung

Mehr

Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012 R2 Windows Server 2012 R2 Eine Übersicht Raúl B. Heiduk (rh@pobox.com) www.digicomp.ch 1 Inhalt der Präsentation Die wichtigsten Neuerungen Active Directory PowerShell 4.0 Hyper-V Demos Fragen und Antworten

Mehr

Datenbanken unter Linux

Datenbanken unter Linux 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Hans Dicken, Günther Hipper, Peter Müßig-Trapp Datenbanken unter

Mehr

Berufliches Profil. Alexander Oswald. Senior Consultant. SAP Basis and SAP System Optimization. Stärken

Berufliches Profil. Alexander Oswald. Senior Consultant. SAP Basis and SAP System Optimization. Stärken Berufliches Profil Senior Consultant SAP Basis and SAP System Optimization Stärken Große Erfahrung in Internationalen Projekten Hervorragende Kommunikation zu Kunden und Projektteam Gute Analytische und

Mehr

Dynamic Ressource Management

Dynamic Ressource Management best Open Systems Day Fall 2006 Dynamic Ressource Management Unterföhring Marco Kühn best Systeme GmbH kuehn@best.de Agenda Überblick Dynamic Resource Pools und FSS Dynamic Resource Memory RCAP Oracle

Mehr

lobodms.com lobo-dms Systemvoraussetzungen

lobodms.com lobo-dms Systemvoraussetzungen lobodms.com lobo-dms Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines... 3 1.1 Betriebssystem... 3 1.2 Windows Domäne... 3 1.3 Dateisystem... 3 2 Server... 3 2.1 Hardware... 4 2.2 Betriebssystem... 4 2.3 Software... 4

Mehr

Andrea Held. Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control

Andrea Held. Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control Andrea Held Virtualisierung im Oracle-Umfeld Virtualisierungslayer Voraussetzungen Schnittstellen Workload Management Grid Control 1 Einzelne Server ausgelegt auf Lastspitzen Niedrige durchschnittliche

Mehr

Fachbereich Informatik Praktikum 1

Fachbereich Informatik Praktikum 1 Hochschule Darmstadt DATA WAREHOUSE SS2015 Fachbereich Informatik Praktikum 1 Prof. Dr. S. Karczewski Dipl. Inf. Dipl. Math. Y. Orkunoglu Datum: 14.April.2015 1. Kurzbeschreibung In diesem Praktikum geht

Mehr

MySQL Administration. Seminarunterlage. Version 3.02 vom

MySQL Administration. Seminarunterlage. Version 3.02 vom Seminarunterlage Version: 3.02 Version 3.02 vom 23. Oktober 2014 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt- und Dienstleistungs-Bezeichnungen sind Warenzeichen

Mehr

MySQL Cluster. Kai Voigt MySQL AB kai@mysql.com. Kiel, 17. Februar 2006

MySQL Cluster. Kai Voigt MySQL AB kai@mysql.com. Kiel, 17. Februar 2006 MySQL Cluster Kai Voigt MySQL AB kai@mysql.com Kiel, 17. Februar 2006 1 Agenda Warum? Wie? Wie genau? Was sonst? 2 Warum? 3 Kosten runter Hochverfügbarkeit (99,999%) Redundante Daten und Systeme Wiederherstellung

Mehr

Managed Services Zeitgewinn für die SAP Basis am Beispiel von EMCLink.net für SAP R/3

Managed Services Zeitgewinn für die SAP Basis am Beispiel von EMCLink.net für SAP R/3 Managed Services Zeitgewinn für die SAP Basis am Beispiel von EMCLink.net für SAP R/3 1 Wo liegt das Problem? Was jeder Basismanager wissen sollte... jedoch oft nicht weiß Wie sieht meine Infrastruktur

Mehr

In Tabelle 2.1 sehen Sie das Ergebnis beider Ausführungen auf meiner Maschine.

In Tabelle 2.1 sehen Sie das Ergebnis beider Ausführungen auf meiner Maschine. Kapitel 2 Datenverwaltung durch SQL Server Wir wollen das obige Skript zwei Mal laufen lassen, einmal mit und einmal ohne eingeschalteten Schreibcache der Festplatte. Für eine lokale Festplatte können

Mehr

Oracle Real Application Clusters: Requirements

Oracle Real Application Clusters: Requirements Oracle Real Application Clusters: Requirements Seite 2-1 Systemvoraussetzungen Mind. 256 MB RAM (mit 128 MB geht es auch...) Mind. 400 MB Swap Space 1,2 GB freier Speicherplatz für f r Oracle Enterprise

Mehr

ISA Server 2004 - Best Practice Analyzer

ISA Server 2004 - Best Practice Analyzer ISA Server 2004 - Best Practice Analyzer Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf: Microsoft ISA Server 2004 Seit dem 08.12.2005 steht der Microsoft ISA Server 2004 Best Practice Analyzer

Mehr

Darüber hinaus wird das Training dazu beitragen, das Verständnis für die neuen Möglichkeiten zu erlangen.

Darüber hinaus wird das Training dazu beitragen, das Verständnis für die neuen Möglichkeiten zu erlangen. Ora Education GmbH www.oraeducation.de info@oraeducation.de Lehrgang: Oracle 11g: New Features für Administratoren Beschreibung: Der Kurs über fünf Tage gibt Ihnen die Möglichkeit die Praxis mit der neuen

Mehr

SAP-Hinweise: Datenbanken

SAP-Hinweise: Datenbanken SAP-Hinweise: Datenbanken MS SQL Server 62849»news,«Ansammlung von Hinweisen Dieser Hinweis ist wichtig für SQL Server-Installationen. 28667 Spez. Profilparameter für Microsoft SQL Server 67320 Basiswissen

Mehr

Standardsoftware. Prozessarchitektur. Prof. Dr. Bernhard Schiefer 3-1

Standardsoftware. Prozessarchitektur. Prof. Dr. Bernhard Schiefer 3-1 Standardsoftware Prozessarchitektur Prof. Dr. Bernhard Schiefer 3-1 Arbeitsteilung der Prozesse "SAP Services" Message Dialog Verbuchung V M D A B Batch 12 11 1 10 2 9 3 8 4 7 6 5 B SAP-Dispatcher Spool

Mehr

Application Performance Management. Auch eine Frage des Netzwerkes?

Application Performance Management. Auch eine Frage des Netzwerkes? Application Performance Management Auch eine Frage des Netzwerkes? Agenda Architektur von Webanwendungen Lange Applikationsantwortzeiten Application Performance Management (APM) Netzwerkbasiertes APM Serverbasiertes

Mehr

Workshop 2. SAP Solution Manager zur Installation von SAP-Systemen. Abschlusspräsentation. Dresden, 31.Januar 2008

Workshop 2. SAP Solution Manager zur Installation von SAP-Systemen. Abschlusspräsentation. Dresden, 31.Januar 2008 Workshop 2 SAP Solution Manager zur Installation von SAP-Systemen Abschlusspräsentation Dresden, 31.Januar 2008 Team des Workshop 2, IW04, HTW Dresden (FH) WS 02/07 HTW-Dresden 1 Agenda Allgemeiner Überblick

Mehr

Oracle Hot Standby. XE, SEOne, SE. Maximum Performance Mode. WIN, Linux, Unix Einfache Lösung. bis zu 10 Standby DB

Oracle Hot Standby. XE, SEOne, SE. Maximum Performance Mode. WIN, Linux, Unix Einfache Lösung. bis zu 10 Standby DB Network Failure Management Graceful Switchover XE, SEOne, SE WIN, Linux, Unix Einfache Lösung Oracle Hot Standby Maximum Performance Mode 100% Java Kompression bis zu 10 Standby DB Die Oracle Experten

Mehr

Szenarien zu Hochverfügbarkeit und Skalierung mit und ohne Oracle RAC. Alexander Scholz

Szenarien zu Hochverfügbarkeit und Skalierung mit und ohne Oracle RAC. Alexander Scholz Hochverfügbar und Skalierung mit und ohne RAC Szenarien zu Hochverfügbarkeit und Skalierung mit und ohne Oracle RAC Alexander Scholz Copyright its-people Alexander Scholz 1 Einleitung Hochverfügbarkeit

Mehr

Voraussetzungen für jeden verwalteten Rechner

Voraussetzungen für jeden verwalteten Rechner Kaseya 2 (v6.1) Systemvoraussetzungen Voraussetzungen für jeden verwalteten Rechner Kaseya Agent 333 MHz CPU oder höher 128 MB RAM 30 MB freier Festplattenspeicher Netzwerkkarte oder Modem Microsoft Windows

Mehr

Roland Maile, Mirko Hotzy. Undokumentierte Parameter, Tipps und Tricks. Aus unserer Schulungs- und Beratungstätigkeit. Einleitung

Roland Maile, Mirko Hotzy. Undokumentierte Parameter, Tipps und Tricks. Aus unserer Schulungs- und Beratungstätigkeit. Einleitung Betrifft: Autor: Art der Info: Quelle: ASM Raw Device Storage nein Danke!? Roland Maile, Mirko Hotzy Undokumentierte Parameter, Tipps und Tricks Aus unserer Schulungs- und Beratungstätigkeit Einleitung

Mehr

Fragen zur GridVis MSSQL-Server

Fragen zur GridVis MSSQL-Server Fragen zur GridVis MSSQL-Server Frage Anmerkung 1.0 Server allgemein 1.1 Welche Sprache benötigt die Software bzgl. Betriebssystem/SQL Server (deutsch/englisch)? 1.2 Welche MS SQL Server-Edition wird mindestens

Mehr

Backup & Recovery in Oracle 11g Funktionen und Features

Backup & Recovery in Oracle 11g Funktionen und Features Backup & Recovery in Oracle 11g Funktionen und Features Wolfgang Thiem Server Technologies Customer Center ORACLE Deutschland GmbH Warum werden Backups gemacht? Damit man im Fehlerfall auf einen konsistenten

Mehr

Prozesse und Logs Linux-Kurs der Unix-AG

Prozesse und Logs Linux-Kurs der Unix-AG Prozesse und Logs Linux-Kurs der Unix-AG Andreas Teuchert 27./28. Juni 2012 Prozesse unter Linux gestartete Programme laufen unter Linux als Prozesse jeder Prozess hat eine eindeutige Prozess-ID (PID)

Mehr

Einsparung von Wartungs- und Lizenzkosten durch Konsolidierung

Einsparung von Wartungs- und Lizenzkosten durch Konsolidierung Einsparung von Wartungs- und Lizenzkosten durch Konsolidierung Peter Stalder DOAG November 2009 Basel Baden Bern Lausanne Zurich Düsseldorf Frankfurt/M. Freiburg i. Br. Hamburg Munich Stuttgart Vienna

Mehr

SolidQ Flex Services Walkthrough Part I

SolidQ Flex Services Walkthrough Part I Part I Im Folgenden stellen wir Ihnen in Text und Bild die wichtigsten Funktionen der SolidQ Flex Services vor. 1. Dashboard Nach dem Einloggen sieht man zunächst das Dashboard. Dies gilt sowohl für den

Mehr

Online Help StruxureWare Data Center Expert

Online Help StruxureWare Data Center Expert Online Help StruxureWare Data Center Expert Version 7.2.7 Virtuelle StruxureWare Data Center Expert-Appliance Der StruxureWare Data Center Expert-7.2-Server ist als virtuelle Appliance verfügbar, die auf

Mehr

Integrated Data Management Konzentrieren sie sich auf ihr Business, und nicht auf die Verwaltung ihrer Daten

Integrated Data Management Konzentrieren sie sich auf ihr Business, und nicht auf die Verwaltung ihrer Daten Integrated Data Management Konzentrieren sie sich auf ihr Business, und nicht auf die Verwaltung ihrer Daten Entwurf Data Architect Verwaltung und Umsetzung komplexer Datenmodelle Graphische Darstellung

Mehr

Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008

Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008 Name: Matrikel-Nr: Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008 Bitte schreiben Sie leserlich und antworten Sie kurz und präzise. 1. Zeichnen Sie das Schichten-Modell eines Computersystems und markieren

Mehr

theguard! ApplicationManager Version 3.0

theguard! ApplicationManager Version 3.0 theguard! ApplicationManager Version 3.0 Stand 08/07/2007 Der ApplicationManager ist eine 3-schichtige Client-Server Applikation für die es System- Voraussetzungen in verschiedenen Ausprägungen gibt Das

Mehr

Naxtron GmbH Schlosstalstrasse 210 8408 Winterthur. Subject. New Features Oracle 9i Architecture

Naxtron GmbH Schlosstalstrasse 210 8408 Winterthur. Subject. New Features Oracle 9i Architecture Naxtron GmbH Schlosstalstrasse 210 8408 Winterthur Subject New Features Oracle 9i Architecture Author Edo Bezemer Oracle Engineering Date August 2002 INHALTSVERZEICHNIS ARCHITEKTUR...3 SERVER PARAMETER

Mehr

Standardsoftware. SAP Basisarchitektur. Prof. Dr. Bernhard Schiefer 2-1

Standardsoftware. SAP Basisarchitektur. Prof. Dr. Bernhard Schiefer 2-1 Standardsoftware SAP Basisarchitektur Prof. Dr. Bernhard Schiefer 2-1 SAP Client/Server Dreistufige Rechnerhierarchie Lesen in der DB und Aktualisierung der Puffer Datenbankänderung Zentrale DB (speichert

Mehr

IBM DB2 für Linux/Unix/Windows Monitoring und Tuning

IBM DB2 für Linux/Unix/Windows Monitoring und Tuning IBM DB2 für Linux/Unix/Windows Monitoring und Tuning Seminarunterlage Version: 4.05 Version 4.05 vom 9. Februar 2015 Dieses Dokument wird durch die veröffentlicht.. Alle Rechte vorbehalten. Alle Produkt-

Mehr

Heterogenes Speichermanagement mit V:DRIVE

Heterogenes Speichermanagement mit V:DRIVE Heterogenes Speichermanagement mit V:DRIVE V:DRIVE - Grundlage eines effizienten Speichermanagements Die Datenexplosion verlangt nach innovativem Speichermanagement Moderne Businessprozesse verlangen auf

Mehr

SAP als große Datenbankanwendung

SAP als große Datenbankanwendung SAP als große Datenbankanwendung Datenbanken III SP2 Organisatorisches Termin? Übungsgruppen? Prüfungsleistung? Material? Überblick SAP was ist das? Architektur SAP Intern SAP auf Oracle Softwarelogistik

Mehr

Caché auf OpenVMS. Peter Burnes Abteilungsleiter Services & Technology SHD Datentechnik GmbH & Co. KG

Caché auf OpenVMS. Peter Burnes Abteilungsleiter Services & Technology SHD Datentechnik GmbH & Co. KG Caché auf OpenVMS Peter Burnes Abteilungsleiter Services & Technology SHD Datentechnik GmbH & Co. KG Die SHD Datentechnik wurde 1983 gegründet. Heute zählt die SHD Holding mit ihren Tochterunternehmen

Mehr

Prozesse und Logs Linux-Kurs der Unix-AG

Prozesse und Logs Linux-Kurs der Unix-AG Prozesse und Logs Linux-Kurs der Unix-AG Benjamin Eberle 22. Januar 2015 Prozesse unter Linux gestartete Programme laufen unter Linux als Prozesse jeder Prozess hat eine eindeutige Prozess-ID (PID) jeder

Mehr

IBM Netezza Data Warehouse Appliances - schnelle Analysen mit hohen Datenmengen

IBM Netezza Data Warehouse Appliances - schnelle Analysen mit hohen Datenmengen IBM Netezza Data Warehouse Appliances - schnelle Analysen mit hohen Datenmengen Nahezu 70% aller Data Warehouse Anwendungen leiden unter Leistungseinschränkungen der unterschiedlichsten Art. - Gartner

Mehr

Wartungsfreie Logsicherung mittels ontape

Wartungsfreie Logsicherung mittels ontape Wartungsfreie Logsicherung mittels ontape Edgar Riegger, IBM Deutschland GmbH August 2008 Getreu dem Motto: Cheetah - Expanding the Administration Free Zone wird im IBM Informix Dynamic Server (IDS) seit

Mehr