Business Integration Platform (BIP) Importprozesse. Beratung. Software. Lösungen.

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1 Business Integration Platform (BIP) Importprozesse Beratung. Software. Lösungen.

2 Zoll-Anforderungen Fall 1 Herkunftsland T/S-Hafen Bestimmungsland Drittland Bremerhaven Drittland EU-Anforderungen: immer Eingangs-SumA an ersten EU-Hafen (Weiterleitung an Bremerhaven erfolgt Zoll-intern) immer Ankunftsanzeige im ersten EU-Hafen Zoll (ATLAS): immer WarenSumA (Anmeldung zur vorübergehenden Verwahrung) Bestätigung der WarenSumA direkt nach Lösch-Ist der Ware immer AusgangsSumA außer wenn Verladung innerhalb 14 Tage (mit gleichen Daten) lokaler Zoll (via BHT): immer Seedurchfuhrgutauftrag, auch falls eine ASumA nötig ist, und immer BHT für Verladefreigabe am Terminal durch den Zoll 2

3 Zoll-Anforderungen Fall 2 Herkunftsland T/S-Hafen Bestimmungsland Drittland Bremerhaven EU-Land EU-Anforderungen: immer Eingangs-SumA an ersten EU-Hafen (Weiterleitung an Bremerhaven erfolgt Zoll-intern) immer Ankunftsanzeige im ersten EU-Hafen Zoll (ATLAS): immer WarenSumA (Anmeldung zur vorübergehenden Verwahrung) Bestätigung der WarenSumA direkt nach Lösch-Ist der Ware keine AusgangsSumA nötig! lokaler Zoll (via BHT): immer Seedurchfuhrgutauftrag als Warenverkehrsinformation, und immer BHT für Verladefreigabe am Terminal durch den Zoll 3

4 Zoll-Anforderungen Fall 3 Herkunftsland T/S-Hafen Bestimmungsland EU-Land Bremerhaven EU-Land EU-Anforderungen: keine Eingangs-SumA und keine Ankunftsanzeige nötig Zoll (ATLAS): immer WarenSumA (Anmeldung zur vorübergehenden Verwahrung) Bestätigung der WarenSumA direkt nach Lösch-Ist der Ware EU-Waren sonst ohne Zollstatus Risikoüberwachung! WarenSumA verringert Risiko von Kontrollmaßnahmen durch den Zoll keine AusgangsSumA nötig! lokaler Zoll (via BHT): immer Seedurchfuhrgutauftrag als Warenverkehrsinformation, und immer BHT für Verladefreigabe am Terminal durch den Zoll 4

5 Zoll-Anforderungen Fall 4 Herkunftsland T/S-Hafen Bestimmungsland EU-Land Bremerhaven Drittland EU-Anforderungen: keine Eingangs-SumA und keine Ankunftsanzeige nötig! Zoll (ATLAS): immer WarenSumA (Anmeldung zur vorübergehenden Verwahrung) Bestätigung der WarenSumA direkt nach Lösch-Ist der Ware WarenSumA verringert Risiko von Kontrollmaßnahmen durch den Zoll immer AusgangsSumA außer wenn Verladung innerhalb 14 Tage (mit gleichen Daten), oder AES-MRN aus Herkunftsland ist bekannt lokaler Zoll (via BHT): immer Seedurchfuhrgutauftrag, auch falls eine ASumA nötig ist, und immer BHT für Verladefreigabe am Terminal durch den Zoll 5

6 Pflichtmeldungen Zusammenfassung der Zollanforderungen: EU-Ebene Eingangs-SumA (ENS) inkl. Umleitung etc. Ankunftsanzeige lokale Anforderungen ATLAS Waren-SumA (Anmeldung zur vorübergehenden Verwahrung) ALLE Waren sind über Waren-SumA anzumelden Bei Transshipments zuzüglich: immer ein BHT-Seedurchfuhrgutauftrag zu erstellen immer eine ASumA (Ausgangs-SumA) zu erstellen, außer es trifft eine Ausnahmeregelung zu (z.b. 14 Tage, EU-Verkehr o.ä.) 6

7 Standard Importprozess Main- oder Feeder-Carrier verbringt Ware in die Freizone Bremerhaven Ware wird im Anschluss landseitig verbracht (z.b. per LKW, Bahn, BiSchi). 7

8 Importprozess: Verbringung in die Freizone Atlas BIP Imp. Exp. Terminal min. 24h vor Löschbeginn Vorz. WarenSumA mit Löschinformation Ware wird gelöscht Best. WarenSumA mit und Lösch-Ist mit, Lösch-Ist und FZ (FZ) Importprozess abgeschlossen Lösch-Ist (FZ) 8

9 Importprozess mit Transshipment Import-Carrier verbringt Ware in die Freizone Nach bestimmter Lagerdauer wird die Ware per Export- Carrier weitertransportiert (mit/ohne Carrierwechsel) BHT erfolgt auf Basis IFTMCS (Importmanifest TDT+30 -Segment), oder BHT erfolgt auf Basis Ladeliste (COPRAR Load) des Feeders, oder BHT erfolgt über ein sonstiges Drittsystem Bei Lagerdauer über 14 Tage wird ggf. zusätzlich eine AusgangsSumA ausgelöst 9

10 Importprozess: Transshipment (Süd-Nord und Nord-Süd Verkehre) Atlas BIP Imp. Exp. Termin al Vorz. WarenSumA Löschinformation... min. 24h vor Löschbeginn mit Ist im B/L die Exportschiff SIS angegeben worden? Ja Erstelle BHT-Auftrag für Seedurchfuhrgut Nein BHT-Auftrag kommt aus anderem Prozess! Timer = 0 FRZ Kopiere Imp.- Manifest Export-Manifest A Weiter mit Waren löschen 10

11 Importprozess: Transshipment (Süd-Nord und Nord-Süd Verkehre) Atlas BIP Imp. Exp. Termin al Lösch-Ist Best. WarenSumA mit und Lösch-Ist Ware wird gelöscht AusgangsSumA mit, Lösch-Ist und FZ Ja Export-Manifest A mit ETS Lösch-IST > 14 T? Nein (FZ) Abschluss! Keine weiteren Prozessschritte nötig! (Auch keine ASumA (EXS), wenn Bestimmungsland = EU) (FZ) Export-Manifest A A-MRN mit und ASumA-MRN Weiter mit Waren anmelden 11

12 Importprozess: Transshipment (Süd-Nord und Nord-Süd Verkehre) Atlas BIP mit, Lösch-Ist und FZ Imp. Exp. Ladeliste (Feeder)..... Terminal Waren für Wiederausfuhr anmelden AusgangsSumA Erstelle BHT-Auftrag für Seedurchfuhrgut Ja Kopiere Imp. Manifest Export-Manifest B mit ETS Lösch-IST > 14 T? Nein Export-Manifest B mit und ASumA-MRN Transshipment abgeschlossen Timer = 0 Abschluss! (Auch keine ASumA (EXS), wenn Bestimmungsland = EU) Timer 24h A-MRN FRZ FRZ OUT 12

13 Systemvoraussetzungen für BIP Zollanmeldungen WSumA / ASumA BIP verhält sich als Rechenzentrum des s Die Anmeldung erfolgt unter der Zollnummer des s ist die SumA-Verantwortliche Person Beantragung der Zollnummer Im Rahmen der Systembereitstellung kann die Zollnummer über den dbh-support beantragt werden. Antragsformulare werden bei Beauftragung übergeben 13

14 Systemvoraussetzungen für BIP Manifestdaten: Datenformat IFTMCS oder manuelle Erfassung via Web vollständige Daten für die Zollanmeldungen erforderlich Rückmeldungsformate APERAK und IFTSTA Sonstige Formate sind bilateral abzustimmen Kommunikation Standardverfahren ist FTP Kommunikation über Dritte (z.b. Systemhaus) möglich Zugriff über Web, keine weitere Installation nötig Standardbrowser mit aktueller Version werden unterstützt 14

Kundeninformation Abläufe in BIP

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