Abb. 1: Entwicklung der Prioritäten im Rechenzentrumsbetrieb. Stromverbrauch und Kosten senken, Umweltbilanz verbessern

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1 EINFÜHRUNG In nahezu keiner anderen Branche war der Fortschritt in den letzten Jahren so deutlich abzulesen, wie im IT-Bereich. Virtualisierung, Cloud Computing und Big Data führen zu immer höheren Leistungsdichten und lassen die Anforderungen an moderne Rechenzentren schnell anwachsen. Energieeffizienz spielt hierbei eine gewichtige Rolle. Denn mit der Leistungssteigerung im Rechenzentrum geht eine Erhöhung des Stromverbrauchs einher. Lassen Betreiber diesen Faktor außer Acht, können die Kosten unübersichtlich werden und immens ansteigen. Darüber hinaus gehen unzureichende bzw. veraltete Lösung nicht selten zu Lasten der Verfügbarkeit und Sicherheit. Um dem vorzubeugen, müssen Betreiber frühzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen, die einen reibungslosen Betrieb ohne unangenehme Überraschungen sicherstellen. Doch nicht nur auf der technischen Seite hat sich in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen. Auch ideologisch fanden Veränderungen statt. So verfügen Unternehmen heute über ein wesentlich höheres Umweltbewusstsein. Gefördert wird dieses nicht zuletzt anhand von EU-Richtlinien zum Thema Energieeffizienz oder beispielsweise auch durch das EU-Paket , welches als Hauptziele eine 20%ige Verringerung der Treibhausemissionen (ausgehend von 1990), die Deckung von 20% des Energiebedarfes aus erneuerbaren Energien sowie eine 20%ige Effizienzsteigerung vorsieht. Daran lässt sich bereits heute erkennen, dass dieses Thema auch seitens der Politik vorangetrieben wird. Verpflichtende Vorgaben zur Energieeffizienzsteigerung im Rechenzentrum sind somit nur noch eine Frage der Zeit.

2 Abb. 1: Entwicklung der Prioritäten im Rechenzentrumsbetrieb DIE HERAUSFORDERUNG Stromverbrauch und Kosten senken, Umweltbilanz verbessern Der erste Schritt zur Verbesserung der Energieeffizienz im gesamten Rechenzentrum muss immer die Verbesserung der Effizienz hinsichtlich der IT-Hardware (Server, Netzwerk, Storage) sein. In den meisten Bestandsrechenzentren gibt es in diesem Bereich heute ein großes Konsolidierungspotenzial sobald überflüssige Server abgeschaltet werden verringern sich auch der IT-Strombedarf und damit die Wärme im Serverraum. Im zweiten Schritt sollte dann die Optimierung der RZ-Klimatisierung für diese neue Wärmelast folgen. Dabei können gut durchdachte Optimierungsmaßnahmen den Anteil des Stromverbrauches für Kühlung und Klimatisierung auf ca. 20 Prozent senken. Exakt an diesen Stellen sollten Rechenzentrumsbetreiber ansetzen, um merkliche Verbesserungen in Sachen Wirtschaftlichkeit sowie der Umweltbilanz zu erzielen. Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei nicht um einmalige Maßnahmen handelt. Um eine State-of-the- Art Serverumgebung sicherzustellen, sind ein kontinuierliches Monitoring bzw. die stetige, bedarfsgerechte Optimierung unabdingbar! Sind bereits Klimatisierungssysteme vorhanden, die jedoch mittlerweile in die Jahre gekommen sind, sollten diese auf ihren Stromverbrauch hin untersucht und gegebenenfalls optimiert oder erneuert werden. Nach wie vor werden im Bereich der RZ-Kühllösungen einfache Fehler gemacht, die schnell zu beheben sind. So ist es beispielsweise ein

3 Trugschluss, dass im Rechenzentrum kühle Temperaturen vorherrschen müssen. Diesem Irrglauben erliegen jedoch nach wie vor viele Rechenzentrumsbetreiber. Je kälter die Temperaturen im Rechenzentrum, desto höher gestaltet sich der Klimatisierungsaufwand und damit einhergehend der Stromverbrauch. Bereits die Steigerung der Temperatur auf etwa Grad Celsius reicht aus, um den Energieverbrauch erheblich zu senken. Viele Rechenzentren fahren heute noch Serverraumtemperaturen deutlich unter 20 C. Pro Grad reduzieren sich die Stromkosten für die Klimatisierung so um ca. 3 bis 4 Prozent. Alles in allem hängt die Ausfallrate der IT-Hardware nicht vorrangig vom Temperaturniveau ab, sondern vielmehr von der Häufigkeit der Temperaturänderung ein ständiger Wechsel der CPU- Temperatur ist deutlich schädlicher als ein kontinuierlicher Betrieb bei einer hohen Temperatur. Ein modular ausgelegtes und cleveres Klimatisierungskonzept, welches sich je nach Anforderung der besten Methoden bedient ist somit notwendig, um im Rechenzentrum einen energieeffizienten Betrieb sicherzustellen. Doch wie hoch der tatsächliche Stromverbrauch ist und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, gilt es zunächst herauszufinden. WIE HOCH IST DER AKTUELLE ENERGIEBEDARF? Analyse der IST-Situation Um den Optimierungsbedarf zu erkennen und Empfehlungen in die Tat umzusetzen, ist das Wissen um den aktuellen Zustand des Rechenzentrums notwendig. Daher sollte zunächst der tatsächliche Energiebedarf über einen bestimmten Zeitraum hinweg gemessen werden. Eine erste Hilfestellung leisten hierbei Fachunternehmen, welche beispielsweise einen RZ- Energiecheck durchführen. Doch auch, wenn die Analyse in Eigenregie durchgeführt wird und die Daten nicht vollständig sind, kann eine Tendenz hinsichtlich des Verbrauches abgelesen werden. Im Zuge einer professionellen Messwerterhebung werden die Verbraucher ermittelt und energetische Kennzahlen gebildet. Dies ist entscheidend, denn im Rahmen der Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung stellt die Transparenz einen enorm wichtigen Faktor dar. Ziel der IST-Analyse ist die Bestimmung der Ausgangssituation sowie die Bildung einer Entscheidungsgrundlage für die künftige Entwicklung des Rechenzentrums. Inhaltlich geht es bei der Analyse um die Erfassung, Untersuchung und abschließende Bewertung sämtlicher energetischer Einflussfaktoren. Ist die Basis gelegt, können entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden, die bezüglich der Effizienz das Optimum erzielen. Denn aufgrund der ersten energetischen Bestandsaufnahme wissen die

4 Rechenzentrumsbetreiber nun, welches Potenzial besteht und an welchen Stellen Optimierungen sinnvoll sind. Ziel: Schaffung von Transparenz auf Basis valider Messergebnisse. WIE LASSEN SICH INEFFIZIENZEN BEHEBEN? Optimierungspotenzial in die Tat umsetzen In der Optimierungsphase werden die im Zuge der Analyse ermittelten Kennzahlen visualisiert und ausgewertet. Das Ergebnis ist die transparente Darstellung von Potenzialen und die daraus resultierenden Empfehlungen zur Erreichung eines energieeffizienten Rechenzentrumsbetriebes. Die Potenziale können mit Hilfe geeigneter Maßnahmen umgesetzt werden. Dafür sollte ein Konzept zur energetischen Optimierung des IT-Betriebes entwickelt werden, bei dem neben mittel- bis langfristigen Maßnahmen auch einige Soforthilfen integriert sind. Die Anhebung der Serverraumtemperatur, das Abdichten des Doppelbodens oder auch die strikte Trennung von Kalt- und Warmgängen sind nur einige Beispiele, die schnell und mit wenig Aufwand realisiert werden können. Bei der richtigen Umsetzung der Effizienzmaßnahmen können fast immer die Verfügbarkeit und Lebensdauer des Rechenzentrums verbessert werden. Bereits in diesem Stadium ist daher eine lückenlose Visualisierung der wesentlichen Werte vonnöten, die beispielsweise Abb.2: Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

5 unter Zuhilfenahme eines Monitoring-Tools erfolgen kann. Somit wird ein hervorragender Überblick gewährleistet und Risiken vorgebeugt. Ziel: Darstellung der Optimierungspotenziale und geeigneter Maßnahmen. BEST PRACTICE BEISPIEL: Es ist irrelevant, ob ein Rechenzentrum 5, 10 oder 100 Server umfasst Energieeffizienz ist stets lohnenswert. Denn auch kleine Effizienzsteigerungen, die anhand von Maßnahmen mit lediglich geringem Aufwand erzielt werden, schaffen einen Mehrwert. Geht man von einem kleinen Rechenzentrum mit insgesamt 5 Serverracks aus, so ergibt sich z.b. bei einer installierten Leistung von etwa 4kW Strom pro Rack ein beachtliches Einsparpotenzial. Bereits durch kleine Sofortmaßnahmen ist für die meisten Rechenzentren dieser Größe eine jährliche Einsparung von rund Euro sowie 15 t CO 2 möglich. WIE KANN ERZIELTE EFFIZIENZ BEIBEHALTEN WERDEN? Langfristiges Monitoring Ist die erste Optimierungsphase abgeschlossen, beginnt das kontinuierliche Monitoring bzw. Controlling der IT mitsamt ihrer Infrastruktur. Schwachstellen und Auslastungsdefizite bei den Anlagenleistungen können jederzeit umgehend ermittelt, bewertet und gegebenenfalls behoben werden. Auch hier sind es die energetischen Kennzahlen, die Aufschluss über den aktuellen Status liefern und als Basis für stetige Verbesserungen dienen. Bereits erzielte, gute Ergebnisse hinsichtlich der Effizienz werden anhand des laufenden Controllings sowie durch bedarfsorientierte Services und präventive Wartungsarbeiten aufrechterhalten. An dieser Stelle beginnt die eigentliche Herausforderung zugunsten eines zukunftsfähigen sowie energieeffizienten Rechenzentrumsbetriebes denn dieser sollte von nun an Bestand haben! Erste Effekte stellen sich schnell ein, denn bereits nach wenigen Monaten amortisieren sich die Kosten für erste Effizienzsteigerungs-Maßnahmen. Ziel: Kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Energieeffizienz.

6 KONKRETE MASSNAHMEN ZUR STEIGERUNG DER EFFIZIENZ Monitoring-Tool Im Rahmen der Analyse, Optimierung sowie des anschließenden Controllings der Rechenzentrumsverbräuche nehmen ein hohes Maß an Transparenz sowie die Erhebung von Kennzahlen höchste Priorität ein. Nur so können Betreiber den Effizienzgrad ablesen, Schwachstellen beheben und Potenziale ausbauen. Eine Monitoring-Lösung ist vor diesem Hintergrund unabdingbar. Anhand des Einsatzes von MonIToring-Energy.sys ist die Realisierung einer energieeffizienten IT-Umgebung daher ein Leichtes - egal, ob es sich um Bestandsrechenzentren oder Neubauten handelt. Die Kennzahlen werden kontinuierlich ausgewertet, visualisiert und optimiert. Besonders wichtig ist an dieser Stelle, dass lediglich ein langfristiger Einsatz zielführend ist. Permanentes Controlling verspricht gleichbleibende Erfolge und vermeidet einen Einbruch der Effizienz nicht zuletzt aufgrund der hoch dynamischen Entwicklung im Bereich der IT-Hardware. Durch den Einsatz des Tools wird die Möglichkeit einer proaktiven Instandhaltung geschaffen: Ineffiziente Anlagenfahrweisen und -auslastungen können frühzeitig erkannt und unmittelbar behoben werden - dem sicheren, umweltschonenden und wirtschaftlichen RZ-Betrieb steht so nichts mehr im Wege. MonIToring-Energy.sys berücksichtigt dabei nicht nur die reine Informationstechnologie, sondern auch Komponenten der Gebäudetechnik, um einen ganzheitlichen Überblick zu schaffen. Ermöglicht werden die Funktionen dieses fortschrittlichen Systems durch speziell entwickelte Hard- und Softwarekomponenten, welche eine bedarfsorientierte Visualisierung der IT sowie deren Infrastruktur gewährleisten. Das auf Industriestandards basierende Messequipment vereint eine eigens für das Energiemanagement programmierte Software mit einem intuitiv bedienbaren, übersichtlichen Monitoring. IT-Verantwortliche können einfach via Internet darauf zugreifen und unterschiedliche Informationen einsehen: Visualisierung der Temperaturlandschaft zur Vermeidung von Hot-Spots Leistungsüberwachung der verschiedenen Anlagen und Bereiche Gesicherte Alarm- und Störmeldeübertragung Überwachung verschiedener RZ-Komponenten (Klima, USV, etc.) Darstellung der Anlagenfahrweise

7 Sind die RZ-Bereiche mit sehr hohem Stromverbrauch und schlechter Energieeffizienz identifiziert, können entsprechende Maßnahmen geplant werden. Die größten Energiefresser im RZ sind heute z.b. überdimensionierte USV-Anlagen und veraltete ULK ohne drehzahlgeregelte Lüfter. Dabei ist es wichtig, dass die Energieeffizienz und die Maßnahmen immer für das Gesamtsystem RZ betrachtet werden.

8 Modernes IT-Equipment a. Überflüssige Geräte abschalten Im Zuge der Effizienzoptimierung sollte zunächst eine Kontrolle der Serverauslastung erfolgen. Fällt diese niedrig aus, ist die Rechenleistung teilweise ungenutzt. Strom wird in diesem Fall jedoch trotzdem verbraucht. Server, auf denen lediglich eine Anwendung läuft, nutzen ihre Prozessoren zu ca. 5 bis 15 Prozent. Werden durch Virtualisierung mehrere Anwendungen auf einem Server vereint, kann dieser Wert auf über 60 Prozent gesteigert werden. Überflüssige Servereinheiten können so abgeschaltet werden. Die Zusammenlegung von kleinen Rechenzentren zu einem größeren bringt ebenfalls eine Reduzierung der Serveranzahl mit sich. Daraus ergibt sich schließlich eine automatische Verringerung des Gesamtenergiebedarfes. Durch Maßnahmen zur Konsolidierung sowie Server-Virtualisierung können somit zusätzliche Energieeffizienzpotenziale erschlossen werden. b. Energieeffiziente Server Erfolgt ein Neubau eines Rechenzentrums sind hinsichtlich der Auswahl der Server in erster Linie die technischen Anforderungen wichtig. Moderne Geräte zeichnen sich nicht nur durch eine höhere Leistungsfähigkeit aus, sondern sind auch energieeffizienter. In Bestandsrechenzentren, in denen ältere Server zum Einsatz kommen, ist somit die Überlegung eines Austauschs ratsam. Neue Server verwenden deutlich energieeffizientere Bauteile, durch den einfachen Austausch könnten bis zu 30% des IT-Strombedarfes eingespart werden. Vor allem die Energieeffizienz der Netzteile ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Energieeffizienzstandards wie z.b. 80 PLUS sollten heute Standard bei der IT-Beschaffung sein. Auch der energy star für Server leistet eine gute Hilfestellung. c. Stromversorgung Im Bereich der Stromversorgung haben sowohl die USV, als auch die Betriebstechnik Auswirkungen auf die Energieeffizienz. Eine bedarfsorientierte Auslegung, die sich an der tatsächlichen Auslastung orientiert, spielt eine wichtige Rolle für den effizienten RZ-Betrieb. Denn je geringer die Auslastung, desto ineffizienter arbeiten die Systeme. Hier ist eine vorausschauende Planung notwendig, die im Idealfall gemeinsam mit Experten erfolgen sollte! Flexible Anpassungen an den jeweiligen Bedarf sind effizienter und kostengünstiger als das

9 unnötige Vorhalten großer Kapazitäten. Die USV sollte zudem einen hohen Wirkungsgrad aufweisen. Die richtige Dimensionierung bezüglich der Stromversorgung ist der Energie- und Kosteneffizienz absolut zuträglich. Moderne Klimatisierungskonzepte a. Strikte Trennung von Kalt-und Warmgang Die Klimatisierung im Rechenzentrum ist ebenso wichtig für den reibungslosen Betrieb, als auch verantwortlich für erhöhte Stromkosten. Maßnahmen sollten demnach anhand ihrer Wirtschaftlichkeit und Effektivität gewählt werden. Zunächst gilt es, innerhalb des Rechenzentrums die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen. Für luftgekühlte IT- Komponenten ist eine strikte Trennung von Kalt- und Warmgang alternativlos! Die Kühlung von IT-Komponenten basiert fast immer darauf, dass kalte Luft angesaugt und warme Luft abgegeben wird. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen kalter und warmer Luft ist desto effizienter ist die Kühlung. Daher muss akribisch darauf geachtet werden, dass sich kalte und warme Luft nicht vermischen. Denn die zusätzliche Kälteleistung, die in Folge dessen notwendig wäre, kann zu einem der größten Stromfresser werden und den PUE-Wert negativ beeinträchtigen. Oberste Priorität sollte deshalb die Kontrolle der Luftzirkulation sein. Eine gängige Lösung ist z.b. die Schaffung von reinen Kaltgängen oder reinen Warmgängen, die im Idealfall in einer Einhausung untergebracht werden. So sind die RZ-Betreiber auf der sicheren Seite. b. Freie Kühlung (direkt und indirekt) Die direkte freie Kühlung mit kalter Außenluft stellt ebenfalls eine umweltschonende Lösung dar. Ein Rechenzentrum mit direkter Kühlung bedient sich kalter Außenluft und führt diese in den Serverraum hinein. Die Wärmelast der eingesetzten IT wird direkt an den Luftstrom übergeben und im Zuge dessen wieder nach außen geleitet. Aufgrund dieser Vorgehensweise werden besonders in kalten und gemäßigten Klimazonen deutliche Energieeinsparpotenziale erzielt. In Deutschland sind die Voraussetzungen beispielsweise gut, da hier in der Regel sechs kalte Monate vorhanden sind. Sollte die Außentemperatur ansteigen, wechselt das Klimagerät in den sogenannten Mischbetrieb. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird dem Luftstrom über den Kältekreislauf zusätzliche Wärme entzogen. Da sich die direkte freie Kühlung der

10 Außenluft bedient, besteht jedoch die Gefahr, dass eine nicht gewünschte Luftverschmutzung in das Rechenzentrum gelangt. Dies kann wiederrum negative Auswirkungen auf die empfindlichen Serversysteme haben. Die Klimatisierung der IT-Umgebung mittels direkter freier Kühlung ist grundsätzlich nur mit geeigneten Filtertechniken ratsam. Damit entstehen allerdings Druckverluste, die die Energieeinsparung teilweise wieder relativieren. Als Alternativprinzip zur direkten freien Kühlung prädestiniert sich die Klimatisierung mittels indirekter freier Kühlung. Bei diesem Prinzip werden Luft-Wasser-Wärmeaustauscher, sogenannte Freikühler, in den Kreislauf des Kühlsystems eingebunden, die dann wiederum die Wärme an die Außenluft abgeben. Der Stromverbrauch, der für die Klimatisierung erforderlich ist, kann so erheblich reduziert werden. Durch die indirekte freie Kühlung lässt sich in kalten Klimazonen ein großes Energieeinsparpotenzial erzielen, welches auf den niedrigen Außentemperaturen und somit auf der kürzeren Laufzeit der Kältemaschinen basiert. Bei einem Ausfall der Verdichter in der Kältemaschine funktioniert die freie Kühlung bei niedrigen Temperaturen autark und kann so unterbrechungsfrei fortgesetzt werden. c. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) Die KWKK stellt neben der Kühlung für die Server gleichzeitig auch den Strom für das RZ bereit. Ermöglicht wird dies durch die geschickte Kombination der thermisch angetriebenen Kältemaschine (Ad- oder Absorptionskälteanlagen) mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Anders als bei stromgetriebenen Klimaanlagen nutzt die Kälteanlage die Abwärme des BHKW als Antriebsenergie. Die Kaltwassertemperaturen liegen dabei je nach Spezifikation zwischen 10 und 20 C. Anstelle eines elektrisch betriebenen elektrischen Kompressors dient hier ein thermischer Verdichter als Antrieb. Bei dieser Kühllösung kommen heute fast ausschließlich natürliche Kältemittel (z.b. Wasser) zum Einsatz, die Umweltverträglichkeit ist daher deutlich höher als bei herkömmlichen Kompressionskälteanlagen. Auch die sehr geringen Kosten für Instandhaltung und Wartung sprechen für eine Kühlung der IT-Komponenten mittels Ad- oder Absorptionsmaschine. Da ein Rückkühler zum System gehört, kann die Abwärme des BHKW im Winter zum Heizen der Büros etc. genutzt werden. Die Kühlung des Rechenzentrums erfolgt dann über die indirekte freie Kühlung. Alles in allem sind Absorptionskälteanlagen (AKA) effizienter als Kompressionskälteanlagen (KKA). Der Einsatz einer freien Kühlung erweist sich jedoch als die energieeffizienteste Variante. Kann ein Rechenzentrumsbetreiber im Laufe des Jahres meist die freie Kühlung nutzen, ist es wirtschaftlich nicht lohnenswert eine AKA bzw. die KWKK einzusetzen.

11 ERFOLGE BEIBEHALTEN Der Blaue Engel Damit Rechenzentrumsbetreiber Erfolge hinsichtlich der Energieeffizienz aufrechterhalten können, bietet eine Zertifizierung dieser in vielerlei Hinsicht Vorteile. Die Vergabe des Blauen Engels erfolgt nach klaren Richtlinien, deren Einhaltung exakt nachgewiesen werden muss. Werden RZ-Betreiber den Anforderungen der Vergabegrundlage gerecht, prüft ein Prüfinstitut anhand definierter Leistungskennzahlen und Dokumenten die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten, die einer Zertifizierung zugrunde liegen. Zudem muss zum Erhalt des Umweltsiegels jedes Jahr ein ausführlicher Energieeffizienzbericht vorgelegt werden, bei der die Effizienz erneut nachgewiesen werden muss. Betreiber stellen sich somit der Herausforderung, eine langfristige Strategie zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz ihres Rechenzentrums umzusetzen sowie ein regelmäßiges Monitoring zur Optimierung des gesamten RZ-Betriebes durchführen. Um diesen Prozess so einfach wie möglich zu gestalten, bietet das MonIToring-Energy.sys eine spezielle Unterstützungsfunktion die die Anforderungen für die Erst- und Re-Zertifizierung mit dem Blauen Engel abbildet. Zusätzlich beinhaltet das Tool ein Feature zur Inventarisierung aller RZ-Komponenten. Hier sind Eingaben sowie Datenimporte aus anderen, bereits bestehenden Systemen möglich. So können kontinuierliche Messdaten in Bezug auf das Inventar des Rechenzentrums ermittelt werden. Diese dienen der automatischen Berechnung der geforderten Leistungskennzahlen, die auch als Grundlage für den jährlichen Effizienzbericht zum Erhalt des Zertifikats Blauer Engel dienen. Die notwendigen Berichte und Anlagen für die Zertifizierung werden automatisch erstellt. Abb.4: Das Umweltzeichen Blauer Engel MonIToring-Energy.sys gewährleistet RZ-Betreibern darüber hinaus eine deutliche Entlastung und einen spürbar geringeren Einsatz von eigenen Ressourcen auf ihrem Weg zur Energieeffizienz. Denn mit dem webbasierten Tool wird neben der Kosten- auch eine erhebliche Zeitersparnis geboten.

12 BLICK IN DIE ZUKUNKT Als Basis für die Verbesserung der Energieeffizienz in Rechenzentren, mit denen auch immer Kosteneinsparungen, eine bessere Umweltbilanz sowie ein gutes Image einhergehen, muss die Transparenz der Verbräuche garantiert werden. Denn nur so können Stromfresser die meist im Bereich des IT-Equipments sowie der Klimatisierung zu finden sind - erkannt und eliminiert werden. Mit dem Umweltzeichen Blauer Engel für energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb wurde ein erster wichtiger Schritt getan, um Energieeffizienz in Rechenzentren zu etablieren. Denn diese Zertifizierung ist die erste, die aufgrund exakt definierter Messstellen und Kennzahlen Green IT greifbar macht und Transparenz und Vergleichbarkeit im Bereich Energieeffizienz sicherstellt. Der Einsatz eines Monitoring-Systems ist auf dem Weg hin zu einem stromsparenden Rechenzentrum ebenfalls unumgänglich, da die kontinuierliche Überwachung der relevanten Parameter das Fundament für einen Effizienz Betrieb bildet. Hat der IT-Verantwortliche die Werte nicht stets im Blick, verpasst er etwaige Optimierungsempfehlungen und ist nicht in der Lage, auf Missstände zu reagieren. Ein zukunftsfähiger RZ-Betrieb in Sinne der Energieeffizienz gestaltet sich in diesem Fall äußerst schwierig und zeitintensiv. Darüber hinaus ist der energieeffiziente Betreib eines Rechenzentrum auch auf der Kostenseite lohnenswert. Die Investitionen im Rahmen von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung amortisieren sich in den meisten Fällen bereits nach wenigen Monaten. Ist dieser Zeitpunkt erreicht, beginnt der Betreiber damit, bares Geld zu sparen! Abb. 5: Der Amortisationszeitraum eines Energiemanagementsystems beträgt nur wenige Monate

13 QUELLEN Energieeffizienz für Rechenzentren - Kosten- und Datentransparenz durch energetische Kennzahlen (RZ-Products GmbH) eume_rechenzentrum/ gieverbrauch_von_rechenzentren_zu_senken/ Rechenzentrum.pdf _0_pd

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