Das schönste ABC der Welt

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3 i Editorial Das schönste ABC der Welt Vor Ihnen liegt»das schönste abc der Welt«: Lieblingswörter von Menschen aus 58 Nationen erreichten uns. Sie alle haben teilgenommen an einem Schreibwettbewerb, den die Zeitschrift kulturaustausch im Rahmen des Jahrs der Geisteswissenschaften 2007 ausgeschrieben hatte. Eine Jury hat die schönsten Wörter aus diesem großen Alphabet prämiert. Bewertet wurden die Originalität des Wortes, seine kulturelle Besonderheit und die Qualität der Begründung. Leider können wir hier nur einen kleinen Teil der eingesandten Wörter veröffentlichen. Dieses abc erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das ist klar. Dafür kann es etwas anderes: zeigen, was Menschen weltweit bewegt, was ihnen Freude macht, was wichtig ist. In unserem internationalen Alphabet geht es um die Liebe ebenso wie um Aprikosensaft, es erzählt von der besonderen Wetterlage nach einem Regenguss, vom Mond und vom Schnarchen. Wir bedanken uns bei allen Autoren für ihren gedanklichen Einfallsreichtum, bei unseren Übersetzern für den kulturellen Transfer in die deutsche Sprache und dem Büro Jahr der Geisteswissenschaften für die Unterstützung dieses internationalen Geistesprojekts. Den Juroren Marion Brasch, Inka Parei und Jörg Thadeusz sagen wir danke für ihr Engagement bei der Auswahl der Texte; und der Kulturredaktion der Deutschen Welle für die wunderbare Vertonung des Wettbewerbs im Radio. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem schönsten abc der Welt: Finden Sie neue Lieblingswörter, lernen Sie andere Sprachen und freuen Sie sich mit unseren Autoren und ihren Texten über die große wunderbare Welt der Wörter! Jenny Friedrich-Freksa

4 ii Das schönste ABC der Welt Bahagia (Indonesisch: Freude) A B Ài (Chinesisch: Liebe) Das Zeichen sieht schön aus, klingt schön, fühlt sich gut an. Das Wort bedeutet»freude«! Freude ist alles, was man braucht! Freude ist der Anfang des Guten! Suryawan, Indonesien Ben zhu (Chinesisch: dumm) Es klingt wie französisch»bonjour«, und eigentlich bedeutet es»dumm«,»schwein«. Zhu Yi, China Antojar (Spanisch: Lust haben auf)»antojar«ist der Wunsch, etwas ganz Bestimmtes zu essen und drückt unser enges Verhältnis zum Essen aus. Das Essen ist nicht einfach nur ein Mittel, um den Hunger zu stillen: Im Spanischen ist essen Poesie. Das Essen ist ein Genuss, und der Appetit ist der Wunsch, diesen Genuss zu erleben. Baubles (Englisch: Tand) Meine Großmutter hatte eine Sammlung von»baubles«: Sie trug billige, bunte Halsketten, und als meine Schwester und ich klein waren, waren ihre»baubles«ein Schatz für uns. Wir spielten mit ihnen, probierten sie an und schmückten uns mit den Plastikperlen. Ich stelle mir meine Großmutter im Himmel vor, wie sie in ihrem Pullover Kartoffelsalat macht und ihre»baubles«trägt. Fei Ning, China Bücherbus (Deutsch) Das Wort»Bücherbus«weckt in mir Kindheitserinnerungen: ein Bus voller Bücher und alles umsonst! Heute bin ich Bibliothekarin, allerdings in einer wissenschaftlichen Bibliothek. Sabine Hopp, Deutschland Elisa Ruiz, Spanien Emily Cleary, usa

5 Cafuné (Portugiesisch: der Akt des innigen Streichelns des Kopfes, zärtlich sein oder nach Läusen suchen) garantierte einen herzlicheren Charakterzug in der brasilianischen Kultur. Noch heute, wenn die Finger ganz leicht durch das Haar streichen, kneten sie die triste Wirklichkeit und bereiten ein Stadium von Müdigkeit, oder besser noch, einen Traumzustand vor. Lucas de Freitas, Brasilien Ursprünglich aus der Bantu-Sprache stammend, repräsentierte»o kifune«den Akt des Lausens zwischen den Afrikanern, die nach Brasilien gebracht wurden, um dort als Sklaven zu arbeiten. Später waren es die Indianer in Brasilien, die dem Wort die innige Bedeutung gaben. Das Hinhalten des Kopfes, um sachte gekratzt zu werden, wurde als eine Demonstration der indigenen Kultur angesehen. Schließlich eroberte die Liebkosung die Portugiesen und wandelte sich in einen Habitus der Sklavenelite. So gesehen ist die Liebkosung eine Frucht der brasilianischen Kultur, eine Mischung zwischen Afrikanern, Europäern und der indigenen Bevölkerung. Dieser Austausch, so asymmetrisch und gewaltsam er auch sein mag, endete in einer neuen Annahme, einer gefälligeren Form, die ein wenig Menschlichkeit innerhalb der perversen Logik der Sklaverei bedeutete. Die Liebkosung zerriss die Grenzen der Obrigkeit und Caracol (Spanisch: Schnecke, Kohlgesicht)»Caracol«wird als Schimpfwort (»Kohlgesicht«) gebraucht, aber auch als Bezeichnung für das allseits bekannte Weichtier. Das Schimpfwort erfreut sich großer Beliebtheit, während die Bezeichnung für dieses kleine, bedeutungslose Tierchen dazu verdammt ist, nahezu in Vergessenheit zu geraten. Vielleicht ist das aber nur Teil einer langsamen, sehr langsamen Schnecken-Taktik, sich Bedeutung anzueignen. Wenn in einigen Jahrtausenden alle Schimpfwörter aufgebraucht sind, bleibt diese Definition als einzige bestehen. Ariel Magnus, Argentinien Chamuss (Burushaski: Aprikosensaft) Die Aprikose ist die beliebteste und am weitesten verbreitete Frucht im Hunzatal, im Norden von Pakistan. Gebrauchsfertig ist sie, wenn sie zwei bis drei Wochen draußen im Sonnenlicht getrocknet wurde. Dann wird die getrocknete Aprikose zerstoßen und mit beiden Händen ausgedrückt. Dies ist seit über tausend Jahren die traditionelle Art,»chamuss«im Hunzatal herzustellen. Es ist ein erfrischendes natürliches Energiegetränk der Berge, das besonders im Sommer getrunken wird. Ameen Muhammed, Pakistan C

6 Chuan-men (Chinesisch: jemanden unangekündigt besuchen) C»Chuan-men«. Wenn man die Einzelzeichen betrachtet, bedeutet»chuan«einerseits»gegenstände miteinander verbinden«oder»etwas aneinanderreihen«. Außerdem kann es auch»herumschlendern«oder»jemanden besuchen«bedeuten. Das Zeichen»men«(die Tür) steht für den»haushalt«oder die»familie«.»chuan«und»men«sind beides Piktogramme. Bei genauer Betrachtung hat es den Anschein, dass, wenn man das Zeichen»chuan«um neunzig Grad dreht, man zweimal das Zeichen»men«hat. Seit Alters her ist»chuan-men«die charakteristische Umgangs- und Kontaktform der Chinesen, sie besitzt eine besonders große Zwanglosigkeit und Flexibilität. Verwandte, Freunde, Dorfbewohner oder Nachbarn müssen sich nicht verabreden und anmelden, sie können einfach an der Tür klopfen und eintreten. In der Zeit vor 1978, als noch keine Privatperson ein Telefon besaß, war»chuan-men«auch die vorrangige Kommunikationsform. Besonders in den 1960er und 1970er Jahren, während der Zeit der politischen Unterdrückung und der Nachrichtenblockaden, bekämpften die einfachen Menschen die Macht der Obrigkeit mit Gerüchten und nichtamtlichen Meldungen. Auch machte man Witze über die Politik, und all das wurde durch»chuan-men«verbreitet. So trat diese Kommunikationsmethode in Konkurrenz zu den offiziellen Medien und wurde ein nichtstaatlicher Informationskanal. Mitte der 1970er Jahre gab es offizielle Untersuchungen gegen»konterrevolutionäre Lügen und Gerüchte«, man versuchte diese Art der Kommunikationskanäle zu unterbinden, aber dies brachte kaum Ergebnisse. Durch»chuan-men«begann Anfang der 1960er Jahre auch die Untergrundliteratur in China. Damals waren das Schreiben und das Lesen ausnahmslos verboten. In dieser Situation schuf»chuan-men«einen gewissen privaten Raum. Wir, die wir damals junge Leute waren, taten uns zusammen, tauschten verbotene Bücher und Werke der Untergrundliteratur und bildeten verschiedene kulturelle Salons. Während der Kampagne der Landverschickung der Jugendlichen (»Aufs Land und in die Berge gehen«) in der Kulturrevolution dehnte sich die Methode des»chuan-men«im ganzen Land aus, von den Städten auf die Dörfer, vom Zentrum an die Peripherie. Diese Form des sich gegenseitig Besuchens schuf über die Stadtgebiete hinaus einen umfangreichen Austausch. Später wurde dies von den Wissenschaftlern als das spezielle kulturelle Phänomen des»herumziehens«bezeichnet. Letztlich drang die Untergrundliteratur an die Oberfläche und lebte als neue chinesische Literatur auf. Bei Dao (Zhenkai Zhao), China außer Konkurrenz * *Einige Autoren des internationalen literaturfestivals berlin haben außer Konkurrenz am Wettbewerb teilgenommen.

7 Chuchichäschtli (Schweizerdeutsch: Küchenschrank) Chuchichäschtli isch es Wort, wo mier Schwyzer gärn de Usländer vorsäge. Und fascht niemerts cha das Wort usspräche. (Usser mier Schwyzer, natürli!) Das Wort het vieli chs, und die töne für frömdi Ohre furchtbar chratzig und ruch. S chuntt äbe us em Hals, S Chuchichäschtli. S Wort sälber bruuche mier Schwyzer im Alltag sehr sälte. Uf all Fäll bruuch ich das Wort nie. Ich säg nie: bring mer bitte s Bsteck us em Chuchichäschtli. Ich han gar keis Chuchichäschtli. I mener Chuchi git s Schublade. Chuchichäschtli ghört für mich i-n-es Buurehuus. Und wer wohnt no bitte schön imene Buurehus mit ere alte Buurechuchi, wo s es Buffet mit Chuchichäschtli git? Wenigi. Die meischte hend e Iibouchuchi. Ich weiss, i de Wält herrscht immer no s Bild, dass mier Schwyzer alles Buure seiged. Und au wenn s Politiker und Lüüt do i de Schwyz git, wo würkli no meine, mier seiged es Volk vo Buure, mier sind s eidüütig nümme. Und de Gotthelf isch au scho lang tot. Das Bild vom Volk vo de Buure isch genau so alt wie s Wort Chuchichäschtli. Chuchichäschtli isch puuri Nostalgie. Das Wort zeigt für mich die typisch Schwyz: mier hange am Alte. Mier bruuche immer no alti Wörter, obwohl sich vieles veränderet het. Uf de einete Siite isch es schön, dass mier no alti Wörter i üsem Wortschatz bhalte und bruuche, uf de andere Siite chönnte mer jo au neui Wörter sueche, wo urchig töne. Aber wemmer gnueg lang noche dänkt, frogd mer sich: mit welem andere Wort chömmer bi de Usländer so schön Iedruck mache, und weles Wort tönt sucht no so schön urchig wie üses alte, chratzige us em Hals vüro gwürgte Wort Chuchichäschtli? Antwort: es git keis. Und ich gibe zu: i mir inne stecket e chllini Nostalkigerin. Drum heisst mis Lieblingswort: Chuchichäschtli! Päivi Stalder, Schweiz Cloot (schottisch: Stoff) Ein»cloot«ist eine Augenklappe oder auch ein alter Lumpen, es heißt»babylätzchen«, kann aber auch»schlag«bedeuten.»i ll cloot you round the ear«heißt:»ich kleb dir eine.«ein»clootie dumpling«ist ein Pudding aus Mehl, Talg und Brotkrumen, der in Stoff gehüllt und anschließend gekocht wird. Den»clootie dumpling«kann man nur in Schottland bekommen.»cloot«ist ein sehr vielseitiges Wort. Martin Mackay, Schottland C

8 Dapper (Flämisch: tapfer) D Mehr noch als einen Gutenmorgenkuss kann ich morgens Schneid gebrauchen. Dann zögere ich, aufrecht im Bett sitzend, und überlege, dass das Wort»tapfer«öfter in meinem Tagebuch auftaucht als beispielsweise das Wörtchen»ja«oder»das«. Es verlangt Schneid von mir, den Tag zu beginnen, weil ich immer ein wenig auf der Hut bin. Wenn ich aus der Haustür trete, begegnet mir ein Haufen Außenwelt. Ich weiß, dass mir Menschen die Hand geben werden und fragen»wie geht s?«, denn das fragen sie oft, und wahrscheinlich wird wieder einer über das heutige Wetter anfangen, und ich darf hoffen, dass nicht zu viele fade Witze gerissen werden, und vor allem, dass niemand aus Langeweile anfängt zu lästern, weil sein eigenes Leben so uninteressant ist. Weil ich von Natur aus wenig Krach schlage, muss ich tapfer sein, wenn ich das Haus verlasse. Niemand denkt darüber nach, aber ich schon. Anderen Menschen kann man nicht vertrauen, schrieb schon einst Sartre mit anderen Worten. Und ein anderer Denker behauptet, dass wir alle immer gänzlich allein sind, sogar dann, wenn wir uns mit vielen Menschen in einem Raum aufhalten. Fröhlicher wird man von solchen Gedanken nicht, noch weniger an trüben Tagen. Aber ich habe gelernt, dass ich nicht nur darüber nachgrübeln darf, warum die Menschen die Dinge tun, die sie tun. Ich muss einfach Spaß haben an den Dingen und das, was ich tue, genießen. Dass mir das in den letzten Jahren immer besser gelingt, ist nur dem Wörtchen»tapfer«zu verdanken, das mir in meinem Leben inzwischen das freundlichste Wort ist, weil es mehr ist, als es scheint. Ich begegnete ihm bereits als Kind der Jüngste von sieben Brüdern, und zwar in Gestalt des Kleinen Däumlings, der zwar klein war, aber sich durchaus nicht einschüchtern ließ. Als ich acht Jahre alt war, hieß mein Held Peterchen Brumm aus einem unbekannten Buch von einem J. P. Baljé, und auch er war schon so tapfer. Der Zufall will es, dass er in dem Buch, das ich noch stets aufbewahre, genau wie der Kleine Däumling Stiefel trägt, nur dass Ersterer mit ihnen durch eine überschwemmte Straße watet. Von der Lieblingsschriftstellerin meiner Kindheit, Astrid Lindgren, las ich mit zehn»ronja Räubertochter«, die auch Stiefel trug, und über die Kinder, die auf der Insel Saltkrokan ihre Ferien verbrachten mit Stiefeln an den Füßen. Manchmal frage ich mich, warum nicht»stiefel«mein Lieblingswort geworden ist. An»Stiefel«ist nichts auszusetzen, aber»tapfer«ist besser. Das eine ergibt sich aus dem anderen. Wenn man tapfer sein will, kann man Stiefel anziehen, und wenn man auch so schon sicher in seinen Schuhen steht, umso besser. So beschlagen, kann man vieles bewältigen. Ein gutes Zuhause. Ein Kissen im Rücken. Ein schönes Dach über dem Kopf. Eine Hand, die einem hilft und nicht zu doll zudrückt. Wenn man das hat, dann trägt man schon ganz von selbst Stiefel und kann das warme Bett verlassen. Und tapfer sein. Bart Moeyaert, Belgien außer Konkurrenz

9 Davka (Hebräisch: genau, im Gegenteil) Das Wort»davka«wird in der hebräischen Sprache sehr oft gebraucht. Es ist ein besonders buntes Wort mit vielen Schattierungen und Nuancen. Zum einen im Sinne von»genau«(zum Beispiel: Lore tut mir immer»davka«, was ich wünsche), zum anderen kann auch das Gegenteil damit ausgedrückt werden (zum Beispiel: Lore tut mir immer»davka«also was ich nicht wünsche). Dina Hanff, Israel Dinosaurio (Spanisch: Dinosaurier) Das Wort»dinosaurio«erinnert uns an fabelhafte Tiere, an wuchtige, geheimnisumwobene Wesen. Wir denken an uralte und weise Flugdrachen mit beeindruckendem Körperbau, an fantastische Silhouetten in der Luft. Dinosaurier sind alt, groß und schwerfällig wie die Figuren in den Romanen von John Banville. Sie bewegen sich langsam und behäbig fort. Mit zunehmender Größe nehmen sie einen geradezu disfunktionalen Charakter an, der sie in ihrer Beweglichkeit immer mehr einschränkt. In ihrer Riesenhaftigkeit und ihrer Schwerfälligkeit liegt jedoch auch eine Sinnlichkeit begründet, werden Zärtlichkeiten zum Ausdruck gebracht. Ihr Ausmaß ist ihre Daseinsform. Liegt in ihrer Unverletzbarkeit eine Art von Innerlichkeit verborgen? Keine Frage, Dinosaurier sind intelligent, agil und stark. Gleichzeitig werden wir das Gefühl nicht los, dass sie etwas Kindliches, Harmloses und fast schon Naives an sich haben. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass wir nie gänzlich von ihrer Existenz überzeugt sind, lebten sie doch zu einer Zeit, in der die Menschheit selbst noch nicht anwesend war. Der Dinosaurier lässt uns sehnsüchtig über ein anderes, unbekanntes, nicht vernunftgebundenes Ich nachsinnen, das in ferner Vergangenheit existierte. Ein unterdrücktes Subjekt, das einen Ort bewohnte, der vor aller Erinnerung und Rationalität liegt, in dem das Leben kollektiv und unbewusst vonstattenging. Betrachten wir die Dinosaurier, flüchten wir uns in eine primitive und legendäre Vergangenheit, in eine Welt aus Atavismen und fabulierenden Brontosauriern. In wunderschönen Wortschöpfungen spiegelt sich die Bandbreite der Variationen dieser»furchterregenden Echsen«wider: Archosaurier, Pterosaurier/ Flugsaurier, Ichtiosaurier, Allosaurier, Diplodociden, Velociraptor und Microraptor. Klangvolle Namen, die zugleich verstörend wirken und eine Erinnerung an urzeitliche Gewalten hervorrufen, die der Natur innewohnen. Der Dinosaurier ist unschuldig und deshalb straffrei, in sich ruhend und zurückgeblieben, ein zweites Ich unserer selbst, ein Alter Ego, das zum Schweigen gebracht, aber nicht erlöst wurde. Bei der Bewahrung und Konservierung der Spuren der Dinosaurier gibt es merkwürdige Beweggründe: selbst unempfindlich und unverletzbar gegenüber der Außenwelt zu sein, zu spitzem Stein zu werden und die in Moränen eingeschlossene schuppige Haut und die in Fels gemeißelten Einkerbungen zur Schau zu stellen. Der eigene Wunsch, in einem Klima zu überleben, das für die Mehrheit der Lebewesen zu unwirtlich ist, groß und undurchdringlich zu sein, die Jahrhunderte zu überschreiten und die Zeit zunichtezumachen. Selbst Dinosaurier zu sein. Ana Prieto Nadal, Spanien außer Konkurrenz D

10 Donia (Arabisch: Welt, Leben) Eshabwe (Runyankole: Gericht) D E Mein Lieblingswort in meiner arabischen Muttersprache ist»donia«, ein Substantiv Singular Femininum mit der Bedeutung»Welt«oder»Leben«, aber auch ein Adjektiv Singular Femininum mit der Bedeutung»nahe«oder»niedrige«. Viele arabische und nicht-arabische Mädchen heißen»donia«, wahrscheinlich weil das Wort für jede Zunge leicht auszusprechen ist und für jedes Ohr musikalisch klingt. Darüber hinaus beinhaltet das Wort»donia«die arabische religiöse Vorstellung von unserem irdischen, diesseitigen, vorübergehenden Leben im Gegensatz zu einem höheren, jenseitigen und ewigen Leben nach dem Tod. Das Wort kommt im Koran und in den Überlieferungssprüchen des Propheten Mohammed vor, sowie in der klassischen und in der modernen arabischen Dichtung. Gleichwohl ist es auch in arabischen Liedern, in Redewendungen und Weisheitssprüchen, sowie in der Volksliteratur stark präsent. Dabei wird»donia«aufgrund der Tiefe und der Intensität, die das Wort innehat, mit den unterschiedlichsten Bedeutungen konnotiert. Abdelrahman Ali, Ägypten, derzeit Deutschland Eldritch (Englisch: schaurig)»sie ist unheimlich fremdartig höchst sonderbar«, höhnen die Kinder in dem Roman»Saaski aus dem Moor«von Eloise McGraw *. Das Wort»eldritch«bedeutet»schaurig«,»sonderbar«,»unheimlich«oder»fremdartig«. Da es kein alltägliches Wort ist, hat es meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als ich von diesem kleinen gehänselten Mädchen gelesen habe.»eldritch«hat einen unbekannten Ursprung, aber es wurde wahrscheinlich erstmals im 16. Jahrhundert benutzt. Ich fühle mich von dem gewichtigen Klang dieses unbedeutenden Wortes angezogen. Obwohl in dem genannten Buch das Wort»eldritch«ausschließlich mit negativer Konnotation gebraucht wird, mochte ich es sofort und war fasziniert davon. *McGraw, Eloise. The Moorchild. (Übers.: Saaski aus dem Moor). New York: Aladdin Paperbacks, Meine Muttersprache ist Runyankole. Das ist eine Sprache bzw. ein Dialekt, der im Südwesten Ugandas gesprochen wird und aus dem Nkole-Königreich stammt. Eshabwe ist ein Gericht aus Kuh- Ghee (Butterschmalz) und Steinsalz. Es ist das Lieblingsessen meines Volkes, der Banyankole. Jede Munyankole-Frau, die geheiratet werden möchte, muss es zubereiten können. Wenn es anlässlich einer Feier auf einem Büfett auftaucht, sei es bei einer Hochzeitsfeier oder sonstigen Feierlichkeiten, wertet es diesen Anlass auf. Es schmeckt köstlich, einfach wunderbar. Schon allein beim Klang des Wortes möchte sich meine Zunge darin wälzen. Barbara Kebirungi, Uganda Fernweh (Deutsch) Ich glaube, dass»fernweh«nur im Deutschen existiert und mit einem Wort das»süße«gefühl beschreibt, die Welt kennenlernen zu wollen! Indre Matulaitis, usa Christine Höllering, Deutschland

11 Filiżanka (Polnisch: Tasse)»Filiżanka«ist für ein polnisches Nomen ungewöhnlich vokalreich, lang und enthält zumindest diesen einen Zischlaut für den erforderlichen Wohlklang in muttersprachlichen Ohren. Es hat, wie der ursprünglich dafür bestimmte Inhalt, türkische Wurzeln, wurde aber durch Tee, Schokolade oder diverse Suppen sowie die Endung «ka«polonisiert. Diese wiederum suggeriert Verkleinerungsform und weibliche Beschäftigung in einem. Dietmar Gass, Österreich, lebt in Polen Fox (Englisch: Fuchs) Ich werde Ihnen jetzt den 300 Wörter langen Aufsatz schreiben, der mich von Berlin trennt. Wenn ich sage, dass mein Lieblingswort»fox«ist, dann werden Sie mich sicherlich fragen:»warum?«und ich antworte Ihnen:»Warum eigentlich nicht?«es ist mein Lieblingswort, weil der Fuchs mein liebstes Tier ist und fox auch meine Lieblingsmarke ist. Jetzt werden Sie bestimmt fragen:»und was ist das Besondere daran, dass Sie es so mögen?«nun gut, was ist das Besondere an einem Brad-Pitt-Poster, das man im Zimmer hängen hat? Es ist ganz einfach Brad Pitt! Was finde ich am Wort»fox«so toll? Ganz einfach das Wort»fox«und weil es obendrein supercool ist. Nächste Frage:»Bedeutet es Ihnen etwas?«und Ihr Liebster, bedeutet er Ihnen etwas? (Sie können ruhig darauf antworten, aber bedenken Sie: Ist die Antwort Nein, dann läuft etwas falsch.) Nun gut, der Fuchs erinnert mich daran, wer ich bin und was meine Ziele in diesem Leben sind. Frage Nummer 4:»Stehen Sie in einer besonderen Beziehung zu ihm?«okay, hier haben Sie meine Antwort: Stehen Sie in einer besonderen Beziehung zum Schaf, das die Straße überquert und weswegen Sie zu spät zu Ihrer Arbeit kommen?«eben! Also, stellen Sie bitte keine dummen Fragen. Weiter!»Hat es eine besondere Bedeutung?«Hhm Hat Ihr Name eine besondere Bedeutung? Ja, es hat eine besondere Bedeutung, und zwar für mich. Und nicht zuletzt:»hat es einen emotionalen Wert für Sie?«Wow! Glauben Sie nicht, dass dies eine etwas zu persönliche Frage ist? (Kleiner Scherz). Und die Halskette, die Sie mit Bildern Ihrer Familie um den Hals tragen, hat sie einen emotionalen Wert für Sie? Rein technisch betrachtet? Nein! Es sei denn, Sie hätten sie von jemandem geschenkt bekommen, der Ihnen viel bedeutet. Die Sache ist die Alles, was es mir bedeutet, ist emotionaler Natur! Nikki Potgieter, Südafrika F

12 Gegenwart (Deutsch) wart«als das, was mir nicht nur als Seiendes, sondern als Gewordenes entgegenkommt und gegenübertritt, wobei gerade das anstößige»wart«, abgeleitet aus»werden«, Letzteres wiederum verwandt mit lateinisch»vertere«(drehen, wenden), der»gegenwart«ihre dynamische, kreative Komponente verleiht. Hausverstand (Österreichisch: Menschenverstand) G H»Gegenwart«wurde in dem Moment zu meinem Lieblingswort, als ich mich aufgefordert sah, es gegen den Vorwurf der Hässlichkeit und Unmotiviertheit in Schutz zu nehmen. Anlass hierzu gab eine Bekannte romanischer Muttersprache mit der eher beiläufigen Bemerkung, das deutsche Wort»Gegenwart«sei ein sperriges, merkwürdiges Wort. Im Gegensatz zu den Abkömmlingen des lateinischen»praesentia«, die in ihren Teilen genau die Bedeutung des Gemeinten zum Ausdruck brächten, fehle es der deutschen»gegenwart«an jeglicher Klarheit. Was bitte habe hier die Präposition»gegen«zu suchen? Und was überhaupt bedeute das zweite Element»wart«? Sie kenne wohl»torwart«, einen»burgwart«oder einen»blockwart«, doch das könne doch nicht das»wart«in»gegenwart«sein. Ich versprach Aufklärung. Und dieser Mühe, Licht ins Dunkel der»gegenwart«zu bringen, verdanke ich mein Lieblingswort. In den anschließenden Wörterbuchrecherchen entpuppte sich»gegen- Gabriele Diewald, Deutschland Gibberish (Schottisch: Schwachsinn) Ich mag dieses Wort, weil ich jemandem, der Schwachsinn erzählt, sagen kann:»du sprichst gibberish!«es ist ein Nomen für unverständliches Gerede. Manchmal erzähle ich gibberish, wenn ich sehr schnell spreche oder durcheinanderkomme. Sophie Clark, Schottland Dieses österreichische Wort bezeichnet den klaren Menschenverstand auf eine ganz unumwundene Art. Dieses treffende Wort werde ich beibehalten, auch wenn ich jetzt nicht mehr in Wien wohne. Sabine Dorscheid, Österreich, derzeit Luxemburg Heilbuttschnittchen (Deutsch) Das Wort wurde in einer Radiosendung als das schwulste Wort gekürt. Ohne Begründung. Keiner kann erklären, warum. Ich habe auch noch nie ein Heilbuttschnittchen gesehen oder gegessen. Wulf Hillewerth, Deutschland

13 Iella (Italienisch: Pech) Hu Lu (Chinesisch: schnarchen) Ich finde das chinesische Wort»hu lu«am witzigsten. Es bedeutet einfach»schnarchen«. Dieses Wort klingt gerade wie das Geräusch, das man durch das Atmen beim Schlaf macht. Vielleicht widersprechen Sie mir, finden das Wort nicht schön, da dieses Geräusch in der Nacht andere furchtbar stören kann Aber eigentlich hat»hu lu«nicht nur mit Störung zu tun. Ein lautes»hu lu«zeigt, dass man sehr fest und tief schläft. Wenn meine Mutter durch ihren anstrengenden Beruf sehr müde ist, macht sie beim Schlaf gerne»hu lu«. Ich habe einmal das»hu lu«meiner Mutter belauscht und fand plötzlich, dass dieser Klang nicht mehr ein störendes Geräusch, sondern etwas Schönes und sehr Attraktives war. Es gab ein regelmäßiges Auf und Ab, einmal verstummte es, und einmal stieg es wieder an. Der Rhythmus war stark, der Takt war deutlich. Als ich dem»hu lu«meiner Mutter aufmerksam zuhörte, merkte ich auf einmal, wie schön es klang. Können Sie es auch hören?»hu Lu, hu lu, hu lu«lan Wang, China Es ist Morgen. Ich bin di fretta (in Eile). Schnell fahre ich mit meinem Fahrrad zur Bushaltestelle und erwische noch rechtzeitig den Bus zur Universität. Als ich am Abend zurückkomme, ist das Velo weg, obwohl es angeschlossen war. Mein Fahrrad? Verschwunden! Gestohlen! Am Tag danach sehe ich hundert Meter von der Haltestelle entfernt mein Velo wieder. Es ist mit meinem billigen Schloss an einen anderen Pfosten angebunden. Anscheinend funktionieren verschiedene Schlüssel beim selben Schloss. Na ja, was für ein Glück, ich habe mein Fahrrad wieder. Aber weil ich auch viele Tragetaschen dabeihabe, gehe ich zuerst in meine Wohnung und kehre zehn Minuten später mit freien Händen zurück. Che iella! Das Velo ist schon wieder weg! Zum zweiten Mal gestohlen und diesmal definitiv. Was für ein Pech Filomena Nina Ribi, Italien H I

14 Ironia (Italienisch: Ironie) I Impediment (Englisch: Behinderung, Hindernis) Ich mag das Wort wegen seiner positiven Bedeutung in William Shakespeares Sonnet Nr. 116:»Dem festen Bund getreuer Herzen soll / Kein Hindernis erstehn.«nichts kann die Kraft der Liebe behindern oder aufhalten, wenn es wahre Liebe ist. Diese Anfangszeile wurde von dem deutschen Dichter Stefan George sehr geschickt übersetzt, wie im Folgenden zu sehen:»man spreche nicht bei treuer geister bund / Von hindernis!«aber trotz der wundervollen Worte, die Übersetzung in eine andere Sprache fängt niemals alle Nuancen des Originals ein, wie man an der deutschen Übersetzung mit dem Wort»Hindernis«sieht. Wesentlich wichtiger ist nämlich, dass Shakespeare das Wort»impediment«benutzt, und es damit als nichtig im Angesicht der Kraft und der Beständigkeit von Liebe herausstellt. Das Wort»impediment«ist besonders gehaltvoll wegen der Nähe seiner Bedeutung zu einer anderen Idee der westlichen Zivilisation, die in dem lateinischen Sprichwort»ad astra per aspera«(»über raue Pfade gelangt man zu den Sternen«) deutlich wird. Offensichtlich ist der Gedanke, es bis auf den Berggipfel oder bis zu den Sternen zu schaffen, um einiges erstrebenswerter oder bewundernswerter, wenn der Kampf dorthin von Schwierigkeiten oder»impediments«erschwert wurde. Hal H. Rennert, usa»von denen, die niemals lachen, halte dich fern wie vom Unheil«(«Di quei tali che non ridono mai, stai lontano come dai guai«), sagte meine Großmutter, während sie mit ihren vom Mehl weißen Händen den Mürbeteig zubereitete. Und ich, ihr die Eier anreichend, sah sie voller Bewunderung an und machte aus diesem Satz mein Lebensmotto. Jene weit zurückliegende und verblasste Erinnerung ließ mich mit der Überzeugung aufwachsen, dass die Ironie der beste Schlüssel zum Erschließen der Welt ist. Leicht ist sie, fein, subtil, scharfsinnig, doch auch bitter, spöttisch, verletzend und grausam. Die Ironie als Hilfsmittel, das unsere wahren Gedanken verbirgt, das den Menschen sich verstellen lässt, als einziger Fluchtweg aus einem peinlichen Gespräch. Die Ironie ist unbeliebt bei den Mächtigen. Immer liegt ein Hanswurst auf der Lauer, der plötzlich hervorspringt, um sie zu entlarven. Valentina Torrisi, Italien

15 Jabulani (Zulu: Frieden) Das Wort»jabulani«kommt aus dem Zululand. Zulu ist eine von elf verschiedenen Sprachen, die in Südafrika gesprochen wird.»jabulani«bedeutet»frieden«. Das Wort hörte ich zum ersten Mal, als wir ein gleichnamiges Kinderheim in Südafrika besuchten. Ich dachte, dass das irgendein Name wäre. Ich war neugierig und habe nachgefragt, wie sie auf diesen wunderschönen Namen gekommen sind. Und dann habe ich herausgefunden, dass es»frieden«heißt. Es gibt auch viele Kinder im Zululand, die»jabulani«heißen. Das ist nicht selten, denn die Eltern suchen natürlich den schönsten Namen für ihr Kind aus. Naomi vom Orde, Südafrika Jardin (Französisch: Garten) Der Garten ist eine geschlossene Welt, ein behagliches Refugium für empfindliche Seelen. In dem Wort»Garten«jedoch bricht mein Verstand aus und streift in allen Träumen umher, die es sich erträumen lässt. Vom Garten Eden, in dem der Mensch die Frucht vom Baum der Erkenntnis stahl, bis zur waghalsigen Logik des Kindes, dem die Eltern zu oft erzählt haben, es sei in einem Kohlkopf gefunden worden oder in einem Blumenstrauß, und das bei Anbruch der Nacht ins elterliche Schlafzimmer schleicht und flüstert:»gärtnert ihr?«wächst nicht in jedem von uns ein verborgener Garten, den wir hegen und pflegen, damit aus ihm Emotionen oder Gedichte reich emporschießen? Der Garten ist ein Ort, an dem man sich mit sich selbst versöhnt oder mit den Göttern: Die Gärten Allahs im Islam oder die Elysischen Gärten des antiken Griechenlands, die Lichtgärten der Mystiker oder der Olivenhain Christi. Jeder Garten ist der Ort, der den Menschen mit der Erde verbindet, aus der er stammt, die ihn nährt und zu der er zurückkehren wird. Und wenn man einem geliebten Menschen Blumen schenkt oder der Gastgeberin, die einen an ihren Tisch bittet, gibt es da eine schönere Huldigung als hinzuzufügen:»die sind aus meinem Garten«? Denn so lässt man auf feinsinnige und behutsame Weise den anderen in seine private Welt eintreten.»garten«: ein Wort, das verbindet. Auf meinem Balkon stehen drei Pflanzen. Das ist mein Garten. Hani Abdul-Nour, Libanon Kenifé (Malinke: Liebe) Eine Person, die man liebt oder eine Sache, die man gern mag, nennt man»kenifé«. Das Wort wird von der ethnischen Gruppe Malinké gebraucht, wir stammen aus der Elfenbeinküste in Westafrika.»Keni«bedeutet»Liebe«oder»tiefe Freundschaft«und»fé«ist die Person, für die ich diese Liebe empfinde oder die Sache, für die ich einen besonderen Vorzug habe. Für mich ist dieses Wort das schönste, weil es eine innerlich tiefe Liebe oder Vorliebe ausdrückt. Bei uns, wenn man von»kenifé«spricht, gibt es keinen Platz für den»hass«im Herzen. Dieses Wort entfernt den Hass. Das ist für mich sehr positiv und ganz menschlich. Meine Frau und mein Kind sind meine Kenifé(s). Souleymane Cisse, Elfenbeinküste J K

16 Kichererbse (Deutsch) Kristallklar (Deutsch) K Die Hülsenfrucht verblasst neben der knuddeligen, sommersprossigen kleinen Göre, die hinter ihrem Pipi- Langstrumpf-Buch einen Lachkrampf kriegt. Eckhart Keller, Deutschland Ich bin Synästhetikerin; jeder Buchstabe ist mit einer Farbe verbunden. Demnach müsste dieses Wort eigentlich schwarz-blau sein. Das evozierte Bild des Kristalls ist aber so stark, dass es sich jeder Farbgebung entzieht und sich vor meinem inneren Auge nur als perfekt transparent, glitzernd und kantig-durchscheinend abbildet. Es ist ein farbloser Inbegriff von Klarheit. Andrea Heß, Deutschland Kladderadatsch (Deutsch) Ein Wort wie Musik. Beethovens Fünfte klappert als sprachliches Wurmloch in frommer Verlockung: kladderadatsch! Nur wenige Wörter schaffen es, in ihrer Existenz so präsent zu sein, um das Motto des Geschehens gleichklingend und sprachlich äquivalent auszudrücken. Das akustische Signal dieses Wortes bedarf keiner Erklärung: Das Stakkato zertrümmerter Buchstaben kündet von zerbrochenen Krügen, fliegenden Tellern und rasantem Wildwuchs. Gleichsam einer Kiste kostbaren Porzellans, die sich wie in Zeitlupe aus den Händen des Trägers löst und zu Boden fällt, hunderttausend Hände, die vergebens nach ihr greifen so rast die Kiste dem tosenden Zerbersten und dem trommelfellzerfetzenden Krachen auf dem hart gefliesten Boden entgegen. Ebenso wächst Kladderadatsch langsam, treffsicher und ausdrucksstark in unsere Ohren, schießt schrill zum Innenohr und schwingt direkt wie die vom Teufel persönlich gestoßene, scheppernde und zerberstende Kiste in Hirn und Bewusstsein. Kladderadatsch, eine Schicksalsmelodie, die keine Noten braucht. Stefan Götz, Deutschland Kwangaba-Kwanbaya (Hausa: Unentschlossenheit) In der Hausa-Sprache gibt es sehr besondere Wörter wie»kwangaba-kwanbaya«. Es heißt»einen Schritt nach vorne, einen Schritt nach hinten«, also soviel wie»unentschlossenheit«oder»uneinigkeit«. Das Wort ist sowohl in der Wirtschaft, der Politik als auch im alltäglichen Leben zu finden. So kann die Demokratie in Afrika mit diesem Wort verbunden sein. Wirtschaftsinstitutionen wie die Weltbank können unentschlossen sein, ebenso wie die Bevölkerung, die sich im alltäglichen Leben oft nicht entscheiden kann. Mahmat Mahmat Saleh, Tschad

17 Laughterature Das Wort ist sowohl englisch als auch französisch.»laughter«(englisch, dt.: Lachen)»Rature«(französisch, dt.: Streichung).»Laughterature«ist die Art von Lachen, die sich während des Lachens selbst ausradiert. Es handelt sich dabei um ein Hauptwort. Ich habe dieses Wort erfunden, um die Art von Literatur zu beschreiben, die ich verfasse. Eine Erzählliteratur, geschrieben im Modus eines traurigen Lachens. Also ein Lachen, das sich selbst auslöscht. Das Wort wird inzwischen von mehreren Kritikern verwendet. Sie können es haben. Mit den besten Wünschen Raymond Federman, usa außer Konkurrenz Lehkost (Tschechisch: Leichtigkeit) Madala (Hausa: Gott sei Dank) Man kann»madala«zu fast allen Anlässen sagen: Wenn jemand glücklich ist, wenn man gut gegessen hat, wenn man einen Freund, einen Verwandten oder Nachbarn trifft. Auch wenn man eine neue Ehefrau hat, sagt man»madala«. Nach ausgiebigem und erholsamem Schlaf sagt man als Erstes»madala«. Auch wenn man genügend Geld hat, wenn es regnet, wenn man einen guten Imam in seiner Moschee hat oder den Koran liest: Man sagt immer»madala«. Millimallikas (Estnisch: Aurelia aurita Ohrqualle, die einzige Qualle, die bei uns in der Ostsee vorkommt) Als Kind dachte ich, die Quallen sind die Blumen des Meeres. Meine Großmutter sagte, man darf sie nicht pflücken, sonst verwelken sie. Und so habe ich am Strand immer lange im niedrigen Wasser gehockt, um diese»blumen«zu bewundern. Das Wort erinnert mich an das kindliche Vermögen, sich über die kleinen, aber perfekten Schöpfungen der Natur zu freuen. Piret Pääsuke, Estland L M Schon lange mag ich den Titel eines Buches von Milan Kundera,»Nesnesitelná lehkost bytí«(»die unerträgliche Leichtigkeit des Seins«). Es klingt so sinnvoll, weich und niedlich. Für mich ist»lehkost«vor allem in diesem Kontext einzigartig, und man kann es sehr leicht aussprechen. Mala M. Kebbeh, Gambia Blanka Formánková, Tschechien

18 Mwethya (Kikamba: Gemeinschaftsarbeit) M Moon (Englisch: Mond) Früher, als ich noch ein kleines Kind war, war der Mond ein wunderschönes, geheimnisvolles Ding, das am Himmel seine Form änderte und ein prachtvolles Licht auf uns herabwarf. Moonlight. Ich dachte, das wäre der Himmel, in den mein toter Hund entschwunden wäre. Dann, in den 1970er Jahren, spazierte der Mensch über seine Oberfläche und er war nicht länger magisch, sondern real und sogar unwirtlich. Trotzdem hing er weiterhin so wunderschön am Himmel, der, wie ich mittlerweile wusste, keineswegs das Paradies war, sondern das Weltall. Judith Markoff Hansen, usa, derzeit Deutschland Murciélago (Spanisch: Fledermaus) Das Wort gefällt mir, weil in dem Wort alle fünf Vokale vorkommen und Fledermäuse mir sympathisch sind. Rafael Ballestero, Spanien, lebt in Deutschland»Mwethya«ist ein Kikamba-Ausdruck (Sprache der Kamba in der Ostprovinz Kenias) und bezeichnet eine große Gruppe von Leuten, die sich einem Gemeindemitglied unentgeltlich zur Verfügung stellen, um eine bestimmte Arbeit zu bewerkstelligen. Nach getaner Arbeit muss der Hausherr oder die Hausfrau für die Gruppe kochen, etwa»muthokoi«, eine Mischung aus geschältem Mais und Bohnen, die mit Zwiebeln gebraten wird. Mwethya-Guppen werden öfter von Frauen angefordert als von Männern. Sie sind auch eine Gelegenheit, Neuigkeiten und Dorfklatsch auszutauschen. Dieses Wort ist komisch, weil so viele Bedeutungen in ihm stecken, und man versteckte Botschaften auf nette Art und Weise damit transportieren kann. Wenn etwa jemand sehr viel Essen kocht, wird er gerne gefragt:»kochst du vielleicht für eine Mwethya?«Oder wenn ein Vorgang in einem Amt von sehr vielen Menschen bearbeitet wird, hört man möglicherweise Kommentare wie:»brauchen wir wirklich eine Mwethya dafür?«und den Kollegen, die zu laut und offen lästern, kann man sagen:»hey, halt deine Zunge im Zaum. Das ist keine Mwethya.«Joy Kiiru, Kenia

19 Naeka (Bengalisch: Furie) Nope (urspr. US-amerikanisch: nein) Oppholdsvær (Norwegisch: bestimmte Wetterlage) Das Wort «naeka«ist ein bengalischer Begriff für eine pingelige Frau, die sich launisch und cholerisch verhält. Jasmeen Patheja, Indien Nagode (Hausa: Dankbarkeit) Mein Lieblingswort ist»nagodedankbarkeit«und»dankeschön«. Es hat eine doppelte Bedeutung, da es einerseits bedeutet, jemandem eine Freude zu machen und andererseits, sich selbst zu freuen. Dan Basi Basi Zage, Kamerun Mein Lieblingswort ist»nope«. Ursprünglich ist es eine nordamerikanische Form von»nein«, ausgesprochen mit einem Schnappen des Mundes. Ich mag es, weil es süchtig macht. Adam D. benutzt es. Er spielt Gitarre bei»killswitch engage«, einer Heavy-Metal-Band. Soviel ich weiß, bin ich der Einzige an meiner Schule, der dieses Wort benutzt. Tom Amos, Schottland Nuckelpinne (Deutsch) Als im Handschuhfach noch Handschuhe waren: Die»Nuckelpinne«ist ein Fortbewegungsmittel aus einer Zeit, in der man trotz vier Räder noch mit beiden Beinen auf dem Boden blieb. Aufgrund seiner Langsamkeit kam erfrischender Fahrtwind nicht vor; allerdings erlaubte diese Art des Reisens dem Auge, sich an der vorbeiziehenden Landschaft festzusaugen Autofahren: nicht um wegzukommen, sondern um dabei zu sein. Werner Kuhrmann, Deutschland Als deutschsprachig aufgewachsene Norwegerin, die ihre Heimat nur einmal pro Jahr besuchen kann, erfreue ich mich jeden Sommer an den ausführlichen Wettermeldungen, die im Radio durchgegeben werden. Die norwegische Küste ist lang, das Wetter von Ort zu Ort sehr unterschiedlich und für viele verschiedene Gruppen, wie z. B. die Kleinbootbesitzer, die eine gesonderte Wettermeldung bekommen, von großer Bedeutung. Während es in den meisten Ländern die Kategorien»sonnig«,»bewölkt«,»regnerisch«gibt, ist in Norwegen besonders oft von»oppholdsvær«, abgekürzt auch nur»opphold«genannt, die Rede. Wörtlich übersetzt würde es»aufgehörtwetter«heißen. Es ist ein Wetter, gleich nachdem der Regen aufgehört hat, ein möglicherweise tagelanger Wetterzustand, bevor die Sonne herauskommt oder es wieder regnet. Als Kind dachte ich zudem, dass»opphold«, was auch»aufenthalt«heißt, ein Signal dafür sei, wieder draußen spielen zu können. Aber nach Befragung der Einheimischen trifft das nicht zu. Als Norweger hält man sich bei jedem Wetter draußen auf,»oppholdsvær«oder auch nicht. Birte Pedersen, Norwegen, lebt in Ecuador N O

20 O P Oshin (Vietnamesisch: Hausmädchen)»Oshin«ist kein ursprünglich vietnamesisches Wort, sondern ein Fremdwort. Deswegen ist es nicht möglich, die Bedeutung dieses Wortes im vietnamesischen Wörterbuch nachzuschlagen. Allerdings ist dieses Wort ziemlich populär geworden und wird umgangssprachlich oft im Alltag gebraucht.»oshin«ist der Name der Hauptdarstellerin in einer japanischen Serie gleichen Namens. Die Serie erzählt die wahre Lebensgeschichte einer normalen, aber doch sehr tapferen japanischen Frau, die sich ununterbrochen darum bemüht, ihre Position in der japanischen Gesellschaft zu verbessern. Beginnend als junges Hausmädchen in einer hochangesehenen Familie, versucht das Mädchen Oshin im Laufe der Zeit unabhängig zu werden und sucht sich den Weg in ihr eigenes Leben. Von einem kleinen Einzelhandel ausgehend, baute sie sich eine moderne Supermarktkette mit großer Kundschaft auf. In Vietnam ist diese Serie, vor allem die Hauptdarstellerin Oshin, sehr beliebt. Die Serie wurde schon vor einiger Zeit ausgestrahlt, doch der Name Oshin hat überdauert. Mittlerweile ist»oshin«ein Nomen geworden, mit dem generell Hausmädchen bezeichnet werden. Vielen Vietnamesen gefällt das nicht. Sie halten diese Bezeichnung für unangemessen, da sie dem Image der Hauptfigur, einer vorbildlich tapferen Frau, schadet. Es wird sicherlich darüber noch viel diskutiert, aber Tatsache ist: Vietnamesen sind schon längst an das Wort»oshin«gewöhnt. Nguyen Thue Trang, Vietnam, derzeit Indien Paralelepípedo (Portugiesisch: Pflasterstein) Das Wort war mein Lieblingswort als Kind, weil es mir sehr schwer gefallen ist, es auszusprechen. Ich musste es immer wieder von vorne versuchen. Es klang mir sehr fremd in meiner Sprache. Als ich zum ersten Mal ein deutsches Wort gesehen habe, habe ich es sofort damit in Verbindung gebracht. Suely Torres, Brasilien, lebt in Deutschland Perekotipole (Ukrainisch: Steppenläufer) Zunächst ist»perekotipole«der Name eines buschigen Gewächses, das im Wind wie ein Knäuel über den Boden rollt. Das englische Wort dafür ist»tumbleweed«und das deutsche»steppenläufer«. Des Weiteren bezeichnet es eine Person, die es nicht lange an einem Ort aushält, sondern von einem zum anderen zieht. Es wird als Synonym für Sprunghaftigkeit und Unbeständigkeit verwendet, sozusagen für einen»rolling stone«. Warum ich gerade dieses Wort gewählt habe? Nun, es besteht aus sechs Silben und hat eine gleiche Anzahl von Vokalen und Konsonanten. Dadurch klingt es so melodisch, dass man es geradezu singen kann! Anna Levkovych, Ukraine

21 Puddock (Schottisch: Schotte) Quietschfidel (Deutsch)»Puddock«bezeichnet in Schottland in erster Linie einen Schotten selbst. Es kann aber auch»frosch«oder»kröte«bedeuten oder eine bösartige, plumpe Person bezeichnen. Unter»puddock«versteht man außerdem eine flache, hölzerne, für gewöhnlich dreieckige Bühne zum Transportieren hoher oder schwerer Lasten. Eine Art improvisiertes Kricket-Spiel mit lokalen Varianten wird in Schottland ebenso genannt.»puddock«ist mein Lieblingswort, weil es nach etwas Großem klingt, wenn man es ausspricht. Ebenso hört es sich an wie das Wort für Feld (paddock) oder Pfütze (puddle). Ich mag es auch, weil es eine Beleidigung sein kann. Nathan Kish, Schottland Quarkkrapfen (Deutsch) Das Wort klingt im Oberlausitzer Dialekt so wunderbar Und anders.»quietschfidel«ist ein Wort, das für mich beinahe immer bewirkt, was es sagt, und das fasziniert mich. Ich muss mindestens kurz schmunzeln, wenn ich es höre oder ausspreche.»quietschfidel«zaubert mir vergnügte Leichtigkeit ins Herz. Das Quietschen alleine, Bremsen tun es, Kleinkinder oder Kreide, kann ein aufdringliches Geräusch sein, eher unangenehm für die Ohren, aber wenn es sich mit»fidel«verbindet und das kleine»fidel«näher umschreibt, klingt es plötzlich ganz nach Glück. Und ich werde selber so, quietschfidel, glücklich, glücks-loyal. Also brauchen sich die beiden Worthälften wohl (und meine Muttersprache, das Deutsche, braucht solche widersprüchlichen Worte). Das»Quietsch«verleiht dem ernsteren»fidel«eine muntere Leichtigkeit und das»fidel«bringt dem»quietsch«eine sinnvolle Tiefe. Hier treffen sich Lautmalerei und Latein, eigentlich ein komisches Paar! Eine recht abenteuerliche Mischung, das Alltagsgeräusch verbindet sich mit dem Alt-Sprachlichen. So werden die Treue, altehrwürdige Tradition und anerkannte Tugend mit Sang und Klang neu belebt und ich fühle mich quietschfidel beschenkt. Rhabarber (Deutsch) Das Wort ist Wortmalerei, drückt Blablabla aus. Sabine Scheibel, Deutschland P Q R Annett Graß, Deutschland Christina Brudereck, Deutschland

22 S Sabei (Thailändisch: Ach, wie schön) Das wohlklingende Wort ruft in mir ein Gefühl von zufriedenem, innerlichem Glück hervor. Man kann es so oder so betonen, die Assoziationen bleiben immer schön. Als einzelnes Wort bedeutet es:»ach, wie schön!«oder»ach, welch wunderbarer Tag. Es geht mir gut«. Sagt man es doppelt, nämlich»sabei-sabei«, dann bedeutet es»spielend leicht, angenehm, ungezwungen«. Betont man die Wörter, dann meint es:»ach, ein herrlicher Blick«oder»Ach, wie gemütlich hier«. Sabei-sabei? Dr. Ampha Otrakul, Thailand Salo (Ukrainisch: Speck) Treffe ich einen Ukrainer, ganz gleich ob in Kiew, Texas oder Moskau, und frage nach Speck, dann wird ein richtiger Ukrainer mir immer mit einem freundschaftlichen Lächeln begegnen. Speck ist für einen Ukrainer Teil seiner Kultur, ein Teilchen ukrainischer Traditionen, es ist Erinnerung an die Ukraine. Welcher Ukrainer mag schon keinen Speck? Ich mag ihn, meine Frau mag ihn, mein Sohn und unsere Eltern lieben ihn, auch unsere Vorfahren mochten ihn schon. Speck, der in der Ukraine in den verschiedensten Formen und Arten zubereitet und aufgetragen wird, kann am besten die Besonderheiten des ukrainischen Alltags und den Geschmack der ukrainischen Küche zeigen. Jeder, der den Geschmack ukrainischen Specks gekostet hat, versteht sowohl die ukrainische Seele als auch die ukrainischen Menschen, begreift und genießt das ukrainische Leben. Es geht nicht, dass ich das Wort»Speck«nicht liebe, ich muss es lieben, weil damit sowohl der ukrainische Humor als auch die ukrainische Küche verbunden sind und die Besonderheit der ukrainischen Nation, und alles das ist ein Teil von mir. Wie könnte es also sein, dass ich es nicht mag? Dr. Roman Melnyk, Ukraine Saudade (Portugiesisch: Sehnsucht) Man sagt, dass dieses Wort Mitte des 15. Jahrhunderts erschien. Damals fingen die Portugiesen die sogenannten Großen Seefahrten an, und sie mussten lange Zeit auf dem Meer bleiben. Die Verwandten und die Freunde, die in Portugal blieben, haben ein neues Gefühl erfahren. Diesem Gefühl haben sie den Namen»saudade«gegeben.»Saudade«stellt den Schmerz der Trennung dar. Es geht ein bisschen in Richtung Sehnsucht, aber es ist nicht das gleiche. Man muss Sehnsucht und Vermissen zusammenmischen und ein bisschen Erinnerung hinzufügen. Dann muss man die Mischung im Wasser auflösen. Ja, Wasser, weil»saudade«etwas Sanftes ist. Sie ist wie die kleinen Verletzungen, die wir manchmal haben: Sie tun nur ein wenig weh, aber sie tun immer weh. Ist»saudade«gut? Ich weiß nicht Einerseits ist sie herzlos, weil sie uns wehtut. Aber andererseits bringt sie eine schöne Erinnerung an einen Menschen, den wir gern mögen. Und wenn wir»saudade«nach jemandem haben, bedeutet das, dass diese Person sehr wichtig für uns ist. So widersprüchlich ist das, und so widersprüchlich ist auch, was ich gerade fühle. Ich habe»saudade«nach zu Hause, aber wenn ich dort bin, werde ich auch»saudade«nach euch haben. Zwei Welten, die ich nicht verbinden kann. Es ist für mich Zeit, nach Hause zu fahren. Wir kennen die Zukunft nicht. Vielleicht werden wir uns irgendwann wiedertreffen. Ich würde mich sehr freuen. Kristian Magnani, Brasilien

23 Schienenersatzverkehr (Deutsch) Vor zirca drei Jahren am Alexanderplatz, gegen Uhr: Keine U- oder S-Bahn kommt. Eine Gruppe Japaner wartet. Nichts passiert. Eine BVG-Bedienstete tritt aus dem Glashäuschen heraus und sagt etwas. Sie sagt viel. Ein mutiger Japaner tritt aus der Gruppe heraus, zeigt nach oben und fragt:»bus?«die BVG-Bedienstete schüttelt den Kopf und sagt:»nein! Schienenersatzverkehr!«Die ratlosen Japaner stehen, glaube ich, heute noch dort. Bettina Haeske, Deutschland Schrumpfst (Deutsch) Kennen Sie ein Wort mit einer vergleichbaren Konsonantenhäufung? Einfach ganz langsam vor sich hin sprechen und die vielen Laute genießen, die dabei entstehen viel Spaß! Jordis Harndt, Deutschland Souffle (Französisch : Atem) Ohne ihn kann nichts existieren; mit ihm fängt alles an und nimmt alles ein Ende. Der Atem ist das Leben. Er weckt und wird zum Echo des ersten Schreis des Säuglings. Der Atem ist ein Perpetuum mobile, das uns nach Lust und Laune wiegt, ein Zephir, der deine Sinne liebkost. Atem ist ein verbissener Kampf, der uns auslaugt, wenn uns der Atem ausgeht, wenn das Leben nur noch an einem seidenen Faden hängt. Atem ist eine unverhoffte Erleichterung, wenn man nach langem Warten endlich wieder Luft schöpft. Der Atem verrät die Erregung, die uns hinund herreißt und uns den Atem verschlägt vor der Schönheit des heiß geliebten Menschen. Der Atem ist ein Gleichklang, den man bei einer Umarmung teilt, wo zwei Atemzüge zusammentreffen, um zu einem zu verschmelzen. Der Atem ist ein Aufschrei, der uns die Stimme erstickt, wenn die Engel der Seraphim die Totenglocke läuten. Der Atem ist eine Ohnmacht, die unseren Verstand lähmt und die Hilferufe unserer Seele wie unseres Herzens vom Kurs abbringt. Der Atem ist eine milde Heiterkeit, die uns am Abend unseres Lebens liebkost, ein treuer Reisebegleiter, der uns bis zu unserem letzten Atemzug geleitet. Der Atem ist eine schmerzlindernde Erlösung, die man auf seinem Totenbett aushaucht. Der Atem ist ewige Poesie, denn ohne ihn kann die Poesie nicht bestehen; mit ihm schwingt sie sich empor. Zohra Toumia, Frankreich, lebt in Deutschland S

24 T U Tabarma (Hausa: Matte) Falls eine Ehe zerbricht, darf die Frau alles mitnehmen, außer dieser Matte. Wenn der Mann Besuch von seinen Freunden bekommt, dann fragen sie ihn:»haka Ta-Bar-Ma?«, was bedeutet:»das hat sie dir hinterlassen?«und akustisch hört es sich genauso an wie das Wort»tabarmaMatte«. Halid Mohammed, Ghana Tohuwabohu (Deutsch) Spricht man dieses Wort auch nur ein einziges Mal aus, sieht und spürt man einen gewaltigen Wirbelwind, der einen leicht umspielt und dann schnell hinter der nächsten Ecke verschwindet. Er ist lang gezogen, auf und ab wogend wie eine Welle, nicht gen Himmel gerichtet und wild wie ein Hurrikan. Sobald er außer Sicht ist, fallen plötzlich die Unruhe und das Durcheinander auf, die er zurückgelassen hat: Man steht mitten in einer verwüsteten Wohnung, Kleidungsstücke sind überall verteilt, nichts ist mehr, wie es war. Swenja Bauer, Deutschland Touse e zabani (Persisch: Sprachweiterentwicklung) In dem Maße, in dem der Mensch über fortschrittlichere Mittel der Kommunikation und des Gedankenaustauschs verfügt, hat er auch zerstörerischere Kriegsgeräte geschaffen und gezeigt, dass er nicht fähig ist, seine Dialogfähigkeit zu erweitern. Bis heute haben die Möglichkeiten der Gewaltanwendung und die Möglichkeiten der Kommunikation verhältnisgleich zugenommen. Dass wir Begriff lichkeiten wie»ausbau der militärischen Kooperation«,»Ausweitung militärischer Beziehungen«,»Entwicklung gemeinsamer militärischer Lösungswege«als Reaktion auf die gegenwärtigen Krisen auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen verwenden, zeigt unsere Unfähigkeit, die sprachlichen Möglichkeiten und Perspektiven zu nutzen, um eine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben zu schaffen. Hier kann man den Begriff der sprachlichen Weiterentwicklung diesen Wendungen entgegenstellen. Der Grund für diese Wahl ist, dass dieser Begriff eine unserer weitreichendsten Fähigkeiten zum wechselseitigen Verständnis umfasst. Je stärker sich die Sprache und die sprachlichen Möglichkeiten für vielfältigere und komplexere Wege der Kommunikation weiterentwickeln, desto mehr schwindet die Basis für gewaltvolle Auseinandersetzungen zwischen den Menschen. In der Zivilisationsgeschichte war die Entdeckung von Beschimpfungen ein primitives Mittel, den Zorn zu mildern und zu verhindern, das Gegenüber mit unterschiedlichen Werkzeugen zu vernichten. Auch dies stellte eine Form der sprachlichen Weiterentwicklung dar. Die Entdeckung unterschiedlicher Kommunikationswege und verborgener Potenziale, die Bindungen zwischen uns herstellen können, nahm hier ihren Anfang. Indem die sprachliche Weiterentwicklung Kommunikationsmöglichkeiten eröffnet, schafft sie eine solide Basis für den Weg hin zu einem dauerhaften Frieden. Sie erfordert, Sprache als ein Mittel zu betrachten, das die Lebensweise auf der Welt verändern kann, welche die Dialekte der verschiedenen Sprachen geschaffen haben. Diese Lebensweise ist nicht nur die Welt einer Sprache (die Software- Welt), in der die Menschen leben, sondern umfasst auch die zukünftige Welt, in der sich die Menschen befinden werden (die Hardware-Welt). Farhad Salmanian, Iran, derzeit Deutschland

25 Vaina (Spanisch: Dummkopf, Futteral, Hülse, Patronenhülse, Messerscheide, Scheide, Schote, Unannehmlichkeit) Das Wort»vaina«vereint in sich alles, was es bedeutet, venezolanisch zu sein. Ungeachtet der acht formalen Bedeutungen im Lexikon der Real Academia de la Lengua Española (Königlich Spanische Akademie für Sprache), benutzen wir es in Venezuela wie einen Platzhalter, um auf ein Ärgernis, eine Angelegenheit, eine Belustigung, ein suspektes Verhalten hinzuweisen, oder einfach nur als Ergänzung der Grußformel. Es gibt keinen venezolanischeren Gruß als das sehr ausgedehnte»como está la vaina?«. Diese Frage verrät allen, die Spanisch sprechen, unsere Herkunft: aus dieser kleinen Ecke im Norden Südamerikas und südlich des Karibischen Meers. German Massaie, Venezuela Vazhaippazham (Tamil: Banane) Die Banane ist in erster Linie das Obst des armen Mannes. Im ganzen Land ist sie die Frucht, die sich jeder leisten kann. Es gibt kaum einen Anlass, zu dem die Vazhaippazham nicht ihren ehrwürdigen Platz hätte sei es zu religiösen Feierlichkeiten, wo man sie den Göttern als Gebetsgabe bietet, oder auch zu gemeinschaftlichen Veranstaltungen, wo sie den Gästen als Dessert gereicht wird. Sie wird auch als Abschiedsgeschenk nach einer glücklich verlaufenen Zusammenkunft überreicht. Denn die Farbe dieser Frucht bedeutet Glück und Zufriedenheit. Volongoto (Luganda: unordentlich, chaotisch) Auf Luganda, meiner Muttersprache, die von den Baganda in Zentral-Uganda gesprochen wird, bedeutet dieses Wort, etwas ungeschickt, unordentlich und nachlässig gemacht zu haben. Ich mag es besonders, weil es eine Zusammensetzung von Konsonanten beinhaltet, die in meiner Muttersprache selten in Verbindung miteinander benutzt werden (Va La Ga Ta). Der Klang imitiert die Liederlichkeit, das macht es so albern, lustig und ziemlich schön. Gewöhnlich wird es in Zusammenhang mit Geschriebenem verwendet, aber wirklich nur, wenn es eine sehr»hingekritzelte«arbeit ist unordentlich, unleserlich und chaotisch. Außerdem erinnert mich das Wort sehr an meine Kindheit, vor allem an die Vorschulzeit, in der meine Freunde und ich absichtlich unordentliche Arbeiten vorlegten, um den Lehrer zu ärgern, damit er sagt»okoze volongoto«, was soviel heißt wie»deine Arbeit ist so unordentlich und chaotisch«, worüber wir dann in Gelächter ausbrachen. Sembatya Rosey, Uganda V Padma Chandramouli, Indien

26 Weselka (Ukrainisch: Regenbogen) W X Wattan (Persisch: Heimat) Solange ein Mensch in seiner Heimat lebt, weiß er nichts von ihrer Magie und Anziehungskraft. Sobald er ihr jedoch den Rücken kehrt und ihr fern ist, entdeckt er ihre wahre Bedeutung und ihren wahren Wert. Als ich das erste Mal meiner Heimat den Rücken kehrte, konnte ich mir nicht vorstellen, welche Macht und magische Anziehungskraft sich in ihr verbirgt. Es kam eine Zeit, da spürte ich, wie mein Herz stillstand, wenn ich ihren Namen hörte. Noch ungeduldiger wartete ich auf eine Nachricht aus der Heimat. Der Anblick von Speisen in meiner neuen Umgebung rief die Erinnerung an die traditionellen Speisen der Heimat wach, und ich spürte Heißhunger. Wenn einmal musikalische Klänge aus der Heimat an mein Ohr drangen, begannen meine Glieder plötzlich zu beben. Was besitzt die Heimat, dass sie Körper und Geist eines Menschen derart in ihren Bann zieht? Oberflächlich betrachtet erscheint»heimat«als ein einfaches Wort. Wenn man jedoch über ihre tiefere Bedeutung nachdenkt, findet man in ihr eine kleinere Welt, die alles umfasst. Die Mutter, die einen gebar, den Vater, der einem sein halbes Leben schenkte, die Luft, die zu atmen man gewohnt war, das Haus, in dem man laufen lernte, die Liebe und Zuneigung, die einem die Umgebung zuteil werden ließ, die Freunde, die in der Gegend lebten und zur Schule gingen, die Sprache, die man von den Menschen lernte kurz gesagt, das Leben vom Anfang bis zum Ende ist in diesem Wort verborgen. Die Heimat mag vom Körper des Menschen getrennt sein, doch niemals verlässt sie die Seele und die Empfindungen des Menschen. Houshang Moinizadeh, Iran Einmal, als ich nach dem Regen durch das Feld auf Pfaden ins Dorf ging, bemerkte ich diese Naturerscheinung, die etwa fünfzehn Minuten dauerte. Es war ein Doppelregenbogen. Einen Regenbogen zu sehen, bringt Glück, glauben die Menschen. So stand ich eine Weile und bewunderte den Regenbogen. Plötzlich fühlte ich, dass mein Körper voll von Energie und Freude war. Ich war frei wie ein Vogel. Irina Bohonyuk, Ukraine X-beliebig (Deutsch)»X-beliebig«ist so umfassend in seiner Egalheit, kein anderes Wort vermag dies so treffend zu beschreiben. Ich hätte jedes x-beliebige, scheinbar schöner klingende Wort wählen können. Doch das mehrmalige Aufsagen eines Wortes macht den Klang zunichte, so dass wiederum ein x-beliebiges anderes Wort noch schöner klingen würde.»x-beliebig«ist die Quintessenz des schönen Klangs. Ralf Hüttner, Deutschland

27 Yowamushi (Japanisch: Waschlappen, Weichling) Yakamoz (Türkisch: Widerspiegelung des Mondlichtes im Wasser) Mein Lieblingswort»yakamoz«bezeichnet die Widerspiegelung des Mondlichtes im Wasser. Mehr kann man dazu nicht sagen. Es ist einfach schön, dieses Phänomen in einem Wort ausdrücken zu können. Rana Aydin, Türkei, lebt in Belgien Yawwa (Hausa: Danke) Das wichtigste Wort in der Hausa Sprache ist für mich»yawwa«, was»danke«,»keine Ursache«bedeutet. Das Schöne an diesem Wort ist, es kann nur im positiven Sinne gebraucht werden. Hassan Sadia, Benin Wie viele japanische Worte setzt sich auch dieses aus anderen zusammen und ist ein lustiges Beispiel für die Einprägsamkeit einer Sprache, die in einer Bilderschrift zu Papier kommt.»yowai«bedeutet»schwach«,»mushi«bedeutet»fliege«. Zusammengesetzt also eine schwache Fliege. In der Tat ein erbärmliches Wesen, das sich selbst und dem man nicht viel zutraut und für das man eher Verachtung übrig hat. Friederike Müßgnung, Deutschland Zjom-zjom (Ukrainische Abschiedsfloskel)»Zjom-zjom«auf Ukrainisch ist ein ostgalizisches Schmankerl im zwischenmenschlichen Verkehr, das lieblich auf der Zunge zergeht. Und wenngleich es eine Abschiedsfloskel ist, lässt ihr einmaliger Wohlklang den Augenblick des Abschieds als einen Heidelberger Studentenkuss in Erinnerung behalten. Oksana Kurylas, Ukraine Zmrzlina (Slowakisch: Eis) Zmr-zli-na: Das bedeutend schwere»zmr«am Anfang, zitternd kalt, wie das Knacksen des Eises in einer verschneiten Nacht. Die Silbe scheint von einer frierenden Zunge geformt zu sein, die sich»brrrr«schüttelt. Doch dann aufgewärmt, folgt sanft das»zli«, rollt im Mund herum, wie schmelzendes Vanilleeis an einem sonnigen Sommertag, ruft das Wohlgefühl der Kindheit hervor, wo man sich noch in die Arme seiner Mutter flüchten konnte. Und tatsächlich steht das verheißungsvolle»na«am Ende, die weiblichste Endung überhaupt, mit diesem runden a, feminin, weich. Welch ein Gegensatz zum harten»eis«! Das, ganz egal wie kurz es ist, schnell über die Lippen kommt. Man fühlt sich an Glatteis, Autounfälle und Notarzteinsätze erinnert. Also sollte man»zmrzlina«eindeutschen, sofern es jemand aussprechen könnte. Lucia Novák, Slowakei, lebt in Deutschland Y Z

28 emily cleary indre matulaitis hal h. rennert raymond federman judith markoff hansen iii german massaie Die Autoren lucas de freitas kristian magnani suely torres lucia novák friederike müssgnung ralf hüttner swenja bauer jordis harndt bettina haeske sabine scheibel christina brudereck annett grass werner kuhrmann nathan kish andrea hess eckhart keller birte petersen martin mackay sophie clark wulf hillewerth tom amos gabriele diewald stefan götz piret pääsuke christine höllering sabine hopp rana aydin, bart moeyaert blanka formánková zohra toumia filomena nina ribi valentina torrisi elisa ruiz ana prieto nadal rafael ballestero mala m. kebbeh hassan sadia souleymane cisse halid mohammed dietmar gass, sabine dorscheid päivi stalder anna levkovych dr. roman melnyk irina bohonyuk oksana kurylas dina hanff mahmat mahmat saleh dan basi basi zage barbara kebirungi sembatya rosey hani abdul-nour zhu yi houshang moinizadeh fei ning farhad samanian bei dao (zhenkai zhao) lan wang ameen muhammed abdelrahman ali dr. ampha otrakul joy kiiru jasmeen patheja nguyen thue trang padma chandramouli suryawan ariel magnus nikki potgieter naomi vom orde

29 iii Die Jury Marion Brasch Joerg Metzner Inka Parei Peter Peitsch/peitschphoto.com Jörg Thadeusz Joerg Metzner Marion Brasch (* 1961 in Berlin) ist Moderatorin bei den rbb- Sendern Radio Eins und Kulturradio. Marion Brasch arbeitete bei verschiedenen Verlagen. Sie moderiert bei Radio Eins das Büchermagazin Seite Eins und begleitet als Moderatorin auch die Podcasts der deutschen Wochenzeitung Die Zeit. Inka Parei (* 1967 in Frankfurt am Main), Schriftstellerin. Inka Parei studierte Germanistik, Soziologie, Politikwissenschaft und Sinologie. Sie hat bislang zwei erfolgreiche Romane veröffentlicht. Weltweite Beachtung fand ihr Roman»Die Schattenboxerin«, der ins Chinesische, Französische, Italienische, Kroatische, Schwedische, Serbische und Spanische übersetzt wurde. Auszeichnungen 2003 Ingeborg-Bachmann-Preis 2000 / 2001 Stipendium des Senats von Berlin 2000 Förderpreis Literatur des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.v Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin Jörg Thadeusz (* 10. August 1968 in Dortmund), Journalist, Radiound Fernsehmoderator und Schriftsteller. Er moderiert seit Februar 2007 die Sendung Poetry Slam im wdr Fernsehen. Auszeichnungen 2006 Goldener Prometheus als»radiojournalist des Jahres«für seine Sendung Die Profis bei Radio Eins 2000 Adolf-Grimme-Preis für Außenreporter-Filmeinspielungen bei Zimmer frei!

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