Netzwerkmanagement bei Südzucker. Dicos Spectrum User Meeting,

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1 Netzwerkmanagement bei Südzucker Dicos Spectrum User Meeting,

2 Kurzüberblick über die Südzucker Gruppe Weltweit agierender Nahrungsmittelkonzern ca. 6 Mrd. Jahresumsatz Kerngeschäft Zucker 10 Werke in Deutschland ca. 30 weitere Zucker-Produktionsstandorte in Europa Weitere Aktivitäten Functional Food (weltweite Produktionsstandorte und Vertriebsstrukturen) Freiberger Gruppe (größter Hersteller von Tiefkühlpizzen in Europa) Crop Energies (Bioethanolproduktion) Insgesamt weltweit ca. 60 Standorte und knapp Mitarbeiter Stefan Braun, ZAO-IT/IS 2

3 IT Struktur in der Südzucker Gruppe Zentralabteilung Organisation und IT (ZAO-IT) in der Hauptverwaltung in Mannheim mit ca. 60 Mitarbeitern Erstellung von Standards, Standardlösungen Zentrales Rechenzentrum in der HV Mannheim Harmonisiertes gruppenweites SAP Weitere zentrale Services (Outlook, Office, Fileservices, Printservices, ) Clientmanagement via Windows Terminal Services Insgesamt ca. 300 Server Backup-RZ im Loadsharing- bzw. Hot-Standby Betrieb für alle kritischen Services Zentrales Helpdesk Anbindung aller Lokationen über virtuellen WAN-Provider Vanco Schnittstelle zu verschiedenen realen Providern Zusammenschluss mehrerer MPLS Wolken über CoLokationen Priorisierung über Provider-MPLS Grenzen hinweg möglich Stefan Braun, ZAO-IT/IS 3

4 Netzwerkmanagement bei Südzucker Historie (1) (ab Mitte der 90 er) bis 2006: Einsatz von CA Unicenter Einsatz in verschiedenen Bereichen (Netzwerkmanagement, Servermonitoring mit Agententechnologie, Jobmanagement, ) Strategie: eine Toolsuite für alle Management-Disziplinen Mehrere Anläufe, diese Lösung im Netzwerkbereich zum Laufen zu bekommen komplexe Administration viele verschiedene Oberflächen und Konfigurationswerkzeuge viele Bugs Produktivstatus wurde nie erreicht Blindflug, rein reaktives Netzwerkmanagement Anfang 2007: Entscheidung zur Neuausrichtung Keine eierlegende Wollmilchsau Eigenes Spezialtool für jede Einzeldisziplin Stefan Braun, ZAO-IT/IS 4

5 Netzwerkmanagement bei Südzucker Historie (2) Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit bisher eingesetzten Lösungen großes Mißtrauen gegenüber allen anderen Netzwerkmanagementlösungen Anfang 2007: Erstellung eines (grundlegenden) Anforderungskatalogs Kernfunktionalitäten bezüglich Fault-, Service- und Performancemonitoring Mandantenfähigkeit Herstellerunabhängigkeit Geringer Implementierungsaufwand Frühjahr 2007: Testinstallation Spectrum / EHealth mit Dicos Grundinstallation und rudimentäres Customizing jeweils in einem Tag Abgleich gegen Anforderungskatalog Entscheidung für Spectrum / EHealth Herbst 2007: Produktivstart Spectrum / EHealth Einsatz im zentralen Helpdesk und im 2nd Level Support WAN weltweit LAN s der eigenverantworteten Standorte Aktuelle Tätigkeiten Integration der gruppenweiten lokalen Netzwerke Probleme eher politischer als technischer Natur Spectrum perfektes Integrationstool Stefan Braun, ZAO-IT/IS 5

6 Spectrum & EHealth General structure Fault Monitoring Service Monitoring Performance Monitoring cyclic polling of network devices SNMP traps from network devices monitoring of defined services from network point of view Long term meassurement live performance meassurement Spectrum One Click GUI Spectrum Live-alerts high load in/out errors EHealth Live Health Automatic ticket generation for certain alarms after certain time NSM Console Stefan Braun, ZAO-IT/IS 6

7 Spectrum Struktureller Aufbau Aufteilung der ersten Ebene nach Konzernstruktur Innerhalb der jeweiligen Gesellschaft Lokationen auf zweiter Ebene Abbildung der Verantwortlichkeiten Stefan Braun, ZAO-IT/IS 7

8 Spectrum Abbildung des WAN Früher: kein Zugriff auf WAN-Router des Providers, Monitoring durch Provider Nach Verhandlungen lesender Zugriff per SNMP auf einige MIB S System MIB Interfaces MIB Modellierung der zentralen Router in den CoLo s als Pingable Fault- und (Live- und Langzeit-) Performancemonitoring Seit der Implementierung von Spectrum und EHealth sind wir meist schneller in der initialen Fehlererkennung als unser Provider Stefan Braun, ZAO-IT/IS 8

9 Spectrum Abbildung einer Lokation Erste Ebene: zentrale Komponenten Pro Unterverteilpunkt ein weiterer Container Stefan Braun, ZAO-IT/IS 9

10 Spectrum EHealth Integration Darstellung der Live-Health Alarme in Spectrum High Load into / out of Location Alarm, falls Bandbreitennutzung der letzten 15 Minuten 10 Minuten > 80% Interface Errors Alarm, falls physikalische Fehler auf Leitung (v.a. Interessant bei last mile im WAN) ISDN Backup active Keine SNMP-Traps vom Provider beim Hochwählen eines ISDN Backups Messen der Performance auf Dialer Interfaces Alarm bei Traffic Aufruf der EHealth Statistiken über Spectrum - Interfaces Stefan Braun, ZAO-IT/IS 10

11 Spectrum USD Integration Zentrales Incident-Management Tool: CA Unicenter Service Desk Automatische Ticketgenerierung aus Spectrum SANM Policy Administrator Nach 5 Minuten wird ein Alarm an USD Console geschickt Über bestimmtes Schlüsselwort im Alarmtext wird aus der USD Console ein Ticket generiert Next Steps Kommunikation der generierten Ticketnummer aus dem USD an Spectrum Hinterlegung der Ticketnummer im Spectrum Alarm Stefan Braun, ZAO-IT/IS 11

12 Spectrum Zukünftige Pläne Bessere Spectrum USD Integration Einsatz des Secure Domain Managers zur Integration der zentralen Firewallumgebung Installation einer SDM Instanz auf einem Server in der Management DMZ der Firewall Kommunikation mit Spectrum Server im internen Netz über dedizierten Port Erweiterung des Service Monitoring Aktuell nur ein Testservice angelegt Eventuell Integration einiger Server-MIBs (z.b. Host Ressources MIB, RFC 2790) zusätzliches Monitoring von Diensten Erweiterung des Service- und SLA Monitorings Stefan Braun, ZAO-IT/IS 12

13 Spectrum EHealth Live Demo Stefan Braun, ZAO-IT/IS 13

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