Eine Rahmenarchitektur für Workflow-Management-Systeme. Hermann Gehring und Andreas Gadatsch. Fachbereichsbericht Nr. 275 September 1999

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1 Eine Rahmenarchitektur für Workflow-Management-Systeme Hermann Gehring und Andreas Gadatsch Fachbereichsbericht Nr. 275 September 1999 Diskussionsbeiträge des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität Hagen Herausgegeben vom Dekan des Fachbereichs

2 Eine Rahmenarchitektur für Workflow-Management-Systeme Hermann Gehring und Andreas Gadatsch Zusammenfassung Workflow-Management-Systemen (WFMS) kommt bei der prozeßorientierten Neugestaltung der Unternehmenstätigkeit eine zentrale Rolle zu. Jedoch erschweren ein bislang noch uneinheitliches Verständnis der grundlegenden Architektur und Aufgaben eines WFMS die Gestaltung von WFMS-gestützten Unternehmensprozessen. In dieser Situation können sich WFMS-Referenzarchitekturen als sehr hilfreich erweisen, da sie ordnend in die heterogene Landschaft prozeßorientierter Konzepte, Architekturen und Systeme eingreifen. Ausgehend von zwei bekannten WFMS-Referenzarchitekturen und einer Abgrenzung der Funktionen eines WFMS präsentiert der vorliegende Beitrag eine allgemeine WFMS-Rahmenarchitektur, die auf einem Client/Server-Modell des Workflow-Computing basiert. Zwecks Demonstration der praktischen Relevanz werden ausgewählte Komponenten konkreter WFMS in die Rahmenarchitektur eingeordnet. Stichwörter Client/Server-Modell, Rahmenarchitektur, Workflow-Computing, Workflow-Management Summary Workflow Management Systems (WFMS) are of critical importance for the restructuring of business activities. A still diverging understanding of the basic architecture and the tasks of a WFMS impede, however, the design of WFMS-supported business processes. WFMS reference architectures may be very helpful in this situation, since they impose a structure on the landscape of heterogeneous process-oriented concepts, architectures and systems. Using two well-known WFMS reference architectures and a definition of WFMS functions as a startingpoint, this paper presents a general architectural framework for WFMS based on a client/server model of workflow computing. In order to demonstrate its practical relevance, some essential components of concrete WFMS are fitted into this architectural framework. Keywords Client/Server Model, Architectural Framework, Workflow Computing, Workflow Management Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, FernUniversität Hagen, Profilstr. 8, D Hagen, BRD Tel.: Fax:

3 1 1 Einführung Erneuerungskonzepte der Unternehmenstätigkeit wie Business-Reengineering und Workflow- Management sowie der zunehmende Einsatz von betriebswirtschaftlicher Standardanwendungssoftware führen zu neuen Anforderungen an die Gestaltung der betrieblichen Informationsverarbeitung. Zu ihrer Bewältigung sollen Workflow-Management-Systeme (WFMS) einen Beitrag leisten. WFMS zielen auf die durchgängige informationstechnologische Unterstützung von Unternehmensprozessen ab. Grundsätzlich sind hierzu heterogene Systembausteine eigenerstellte Softwarekomponenten und Standardsoftware sowie unterschiedliche Computer-Plattformen zu integrieren. Die Beherrschung dieser äußerst komplexen Systemwelt bereitet heute noch erhebliche Schwierigkeiten. In dieser Situation stellt sich der Forschung auf dem Gebiet der WFMS auch die Aufgabe der Konzipierung übergreifender Rahmenarchitekturen und integrationsfördernder Schnittstellenkonzepte. Die aktuellen Forschungsbemühungen unterliegen einem Spannungsverhältnis der Beteiligten aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Informatik und Softwarehersteller (vgl. VOSSEN und BECKER 1996). Die Wirtschaftsinformatik konzentriert sich auf die Entwicklung von Methoden zur Gestaltung von Geschäftsprozessen. Die Informatik beschäftigt sich dagegen vor allem mit der technischen Gestaltung von WFMS und schafft damit die Grundlage für die durchgängige Computer-Unterstützung von Geschäftsprozessen (vgl. VOSSEN und BECKER 1996). Die Softwarehersteller greifen die Konzepte teils auf und entwickeln konkrete informationstechnologische Lösungen in Form von WFMS. Erschwerend wirken sich zudem uneinheitliche Begriffssysteme innerhalb der Workflow-Forschung aus. Selbst grundlegende Begriffe wie Geschäftsprozeß oder Workflow werden noch intensiv diskutiert. Trotz mehrerer Normierungsversuche (vgl. DIN 1996, Workflow Management Coalition 1996) wird sogar von einem kreativen Begriffswirrwarr gesprochen (vgl. JABLONSKI et al. 1997). Eine wichtige Grundlage für die Auswahl von WFMS und die Entwicklung von Workflow-Modellierungskonzepten stellt eine geeignete Rahmenarchitektur für WFMS dar. Neben einer Vielzahl von verfügbaren Softwareprodukten und den damit verbundenen Herstellerkonzepten liegen auch einige wenige Vorschläge für eine Rahmenarchitektur von Workflow-Management-Systemen vor (vgl. JABLONSKI et al. 1997, JABLONSKI 1997). Dennoch kann nicht davon ausgegangen werden, daß ein allgemeiner Konsens über die Architektur eines WFMS und die Aufgaben, die ein WFMS wahrnehmen soll, vorhanden ist. Im vorliegenden Beitrag wird eine allgemeingültige WFMS-Rahmenarchitektur vorgeschlagen die auf einem Client/Server-Modell des Workflow-Computing aufbaut (Kapitel 4). Zuvor werden jedoch Begriff und Wesen des Workflow-Management kurz abgegrenzt (Kapitel 2), sowie zwei bekanntere Referenzarchitekturen für WFMS vorgestellt (Kapitel 3). 2 Workflow-Management Ausgehend von einer Abgrenzung des Begriffs des Workflow-Management werden nachfolgend verschiedene Kategorien von Workflows eingeführt sowie die Unterschiede zwischen Workflow-Management und Workflow-Computing aufgezeigt. Begriff des Workflow-Management In enger Verbindung mit dem Begriff des Workflow-Management stehen das nebengeordnete Konzept des Workgroup-Computing sowie das übergeordnete Gebiet der computergestützten

4 2 Gruppenarbeit. Häufig werden Workflow-Management und Workgroup-Computing als eigenständige Teilgebiete zur Forschungsrichtung der computergestützten Gruppenarbeit (Computer Supported Cooperative Work, CSCW) gezählt (vgl. OBERWEIS 1996). Im Rahmen von CSCW geht es um die Unterstützung des kooperativen Arbeitens durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik (vgl. HASENKAMP und SYRING 1994). Workflow- Management bezeichnet dagegen ein operatives Konzept zur Umsetzung der von der strategischen Unternehmensplanung vorgegebenen übergeordneten Geschäftsprozeßziele. Zu diesem Zweck stellt das Workflow-Management Methoden und Werkzeuge zur computergestützten Analyse, Planung, Simulation, Steuerung und Überwachung von Arbeitsabläufen bereit. Der Umfang und die Art der Unterstützung werden auch durch die Kategorie bestimmt, in die der betrachtete Workflow einzuordnen ist. Workflow-Kategorien Eine häufig verwendete Kategorisierung des Workflow-Begriffs nach dem Strukturierungsgrad der zu unterstützenden Arbeitsabläufe ist mit Angabe synonym verwendeter Begriffe in Abb. 1 dargestellt. Workflow-Kategorien Allgemeiner Workflow Produktions-Workflow Transaktions-Workflow Fallbezogener Workflow Flexibler Workflow Ad hoc Workflow Modellierbar Nicht modellierbar Abb. 1. Workflow-Kategorien nach dem Strukturierungsgrad. Der allgemeine Workflow, auch als Produktions- oder Transaktions-Workflow bezeichnet, betrifft gut strukturierte Arbeitsabläufe in Organisationen wie z.b. die Reisekostenabrechnung (vgl. GALLER und SCHEER 1995). Derartige Abläufe sind durch ihren repetetiven Charakter sowie vorab im Detail definierbare Arbeitsschritte charakterisiert. Sie lassen sich in hohem Grade automatisieren bzw. durch Informationsverarbeitungssysteme unterstützen. Der fallbezogene Workflow, auch als flexibler Workflow bezeichnet, kennzeichnet Arbeitsabläufe, die nicht vollständig standardisierbar sind. Ein Beispiel hierfür ist die Bearbeitung von Kreditanträgen bei Banken (vgl. GALLER und SCHEER 1995). Der Übergang vom fallbezogenen zum allgemeinen Workflow ist teilweise fließend. Im Vergleich zum allgemeinen Workflow weisen fallbezogene Workflows höhere Freiheitsgrade für die Bearbeiter der Arbeitsschritte des Workflows auf. So können einzelne Vorgänge übersprungen oder in modifizierter Form ausgeführt werden (z.b. Verzicht auf die einzelnen Prüfvorgänge im Rahmen einer Kreditbearbeitung). Da der allgemeine und der fallbezogene Workflow wiederholbare Strukturen aufweisen, ist eine Modellierung der jeweiligen Arbeitsabläufe grundsätzlich möglich. Ad hoc Workflows sind dagegen nicht strukturierte Einzelvorgänge oder Prozesse, deren Ablauffolge sich nicht im voraus bestimmen und somit auch nicht modellieren läßt (vgl. DERUNGS et al. 1995). Der Bearbeiter eines Arbeitsschrittes legt den gegebenenfalls nachfolgenden Bearbeiter in eigener Verantwortung fest (vgl. SCHEER 1998). Ad hoc Workflows werden daher auch als nicht modellierbar bezeichnet (vgl. LEHMANN und ORTNER 1997). Als Beispiel für einen Ad hoc Workflow sei die Erarbeitung eines Werbefeldzugs durch eine Arbeitsgruppe genannt.

5 3 Abgrenzung von Workflow-Management und Workgroup-Computing Der für die Unterscheidung von Workflow-Kategorien bedeutsame Strukturierungsgrad von Arbeitsabläufen ist auch für die Abgrenzung von Workflow-Management und Workgroup- Computing von Bedeutung. Zunächst ist auf die unterschiedlich weit gefaßten Begriffe des Workgroup-Computing hinzuweisen: So wird unter Workgroup-Computing die computerunterstützte Steuerung von Gruppenarbeitsprozessen verstanden, wie z.b. die gemeinsame Bearbeitung eines Projektes oder Dokumentes (vgl. GEHRING 1998), bei engerer Auslegung allerdings auch nur die Anwendung von Groupware-Systemen wie , Videokonferenzsystemen oder Gruppenkalendern (vgl. OBERWEIS 1996); häufig wird Workgroup-Computing als eigenständiges Konzept mit gegenläufigen Merkmalsausprägungen dem Workflow- Management gegenübergestellt (vgl. HASENKAMP und SYRING 1994). Da mit dem Begriff des Workgroup-Computing jedoch durchweg die Computerunterstützung gering strukturierter oder unstrukturierter Aufgaben verbunden wird, erscheint es vertretbar, das Workgroup- Computing lediglich als einen Spezialfall des Workflow-Management einzustufen (vgl. Abb. 2). Strukturierungsgrad der Arbeitsabläufe strukturiert teilweise strukturiert Einsatzbandbreite Workgroup- Computing Einsatzbandbreite Workflow-Management unstrukturiert Ad hoc Workflow Fallbezogener Workflow Allgemeiner Workflow Workflow- Kategorie Abb. 2. Workgroup-Computing als Spezialfall des Workflow-Management. Der Begriff des Workflow-Management ist dann so weit zu fassen, daß er die Unterstützung sämtlicher Workflow-Kategorien umschließt. Workgroup-Computing deckt dagegen nur den Teilbereich des gedanklichen Kontinuums zwischen der Unterstützung unstrukturierter und vollständig strukturierter Aufgaben ab, der die gering bis nicht strukturierten Arbeitsabläufe umfaßt. 3 Workflow-Management-Systeme 3.1 Begriff des Workflow-Management-Systems Wie einführend bereits dargelegt wurde, lassen sich WFMS als Instrumente zur Umsetzung des Konzepts des Workflow-Management begreifen. WFMS unterstützen die Modellierung, Simulation, Ausführung und Überwachung von Workflows. Dieses Verständnis eines WFMS ist allerdings nicht durchgängig. Sowohl der WFMS-Begriff, als auch die von einem WFMS wahrzunehmenden Aufgaben werden nicht einheitlich verwendet. So werden WFMS teilweise auch als Vorgangssteuerungssysteme, Vorgangsbearbeitungssysteme, gelegentlich auch als

6 4 Dokumentenmanagementsysteme bezeichnet, oder aber mit Begriffen wie Workflow-Automation oder Workflow-Computing umschrieben (vgl. OBERWEIS 1996). Gemeinsam ist jedoch allen Begriffen, daß sie die Computerunterstützung von Informationsverarbeitungsprozessen, an denen Gruppen von Mitarbeitern beteiligt sind, beschreiben (vgl. ELGASS und KRCMAR 1994). Nachfolgend seien einige Definitionsbeispiele angegeben: GALLER und SCHEER (1995) definieren WFMS als verteilte, integrierte Informationssysteme auf Basis einer Client/Server-Architektur, die zur Entwicklung von Workflow-Anwendungen eingesetzt werden können. Nach OBERWEIS (1996)sind WFMS Groupware-Systeme, die kooperative Arbeitsabläufe unter Verwendung eines Ablaufschemas aktiv steuern. Sie unterstützen manuelle und automatisierte sowie strukturierte und unstrukturierte Arbeitsabläufe. Die Workflow-Management-Coalition (1996) definiert ein WFMS als ein System, das durch den Gebrauch von Software die Ausführung von Workflows definiert, erzeugt und managt, das auf einer oder mehreren Workflow-Maschinen läuft, welche in der Lage sind, die Prozeßdefinition zu interpretieren, mit Workflow-Teilnehmern zu interagieren und, wo es erforderlich ist, die Benutzung von informationstechnologischen Tools und Applikationen zu veranlassen. Nach DERUNGS et al dient ein WFMS der Steuerung des Arbeitsablaufes zwischen den beteiligten Stellen auf der Grundlage einer Ablaufspezifikation; zudem initiiert, koordiniert und überwacht es die als nächste auszuführenden Arbeitsschritte und die aufzurufenden Informationsverarbeitungsprogramme. Unter Berücksichtigung dieser Auffassungen wird der WFMS-Begriff hier wie folgt definiert: Ein Workflow-Management-System ist ein anwendungsunabhängiges, dem Middlewarebereich zuzuordnendes Softwaresystem, das die Modellierung, die Ausführung und das Monitoring von Workflows, sowie gegebenenfalls weitere Funktionen wie die Simulation und die Analyse von Workflows, unterstützt; insbesondere ist es in der Lage, (semi- )formale Workflow-Spezifikationen zu interpretieren, die Ausführung von Prozeßschritten durch die vorgesehenen Aktivitätsträger Mitarbeiter oder Anwendungsprogramme zu veranlassen und gegebenenfalls erforderliche Arbeitsanweisungen, Werkzeuge, Anwendungsprogramme, Informationen und Dokumente bereitzustellen (vgl. GEHRING 1998). WFMS können grundsätzlich für beliebige Arbeitsabläufe eingesetzt werden. Der Einsatzschwerpunkt liegt derzeit vorwiegend im Bereich kaufmännisch-administrativer Geschäftsprozesse bzw. Büroprozesse, während beispielsweise fertigungstechnische Prozesse durch Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme und Fertigungsleitstände unterstützt werden. Allerdings gibt es erste Ansätze, die aufgrund der zwischen WFMS und PPS-Systemen bestehenden Gemeinsamkeiten ein Zusammenwachsen dieser bisher noch getrennten Systembereiche anstreben, um eine durchgängige informationstechnologische Unterstützung für Verwaltungs- und Fertigungsprozesse zu ermöglichen (vgl. LOOS 1997). 3.2 Referenzarchitekturen für Workflow-Management-Systeme In technologieorientierten Forschungsbereichen, die einen unmittelbaren Marktbezug aufweisen und daher einem raschen technischen Fortschritt unterliegen, kommt Referenzarchitekturen, -modellen und -systemen eine hohe Bedeutung zu. Derartige Referenzinstrumente dienen u.a. der Vereinheitlichung von Begriffssystemen und der Abgrenzung und Systematisierung von Systemkomponenten (vgl. GEHRING 1998). In diesem Sinne wurden von JABLONSKI et al. (1995a, 1995b, 1997) und der Workflow-Management-Coalition (1994, 1996) Vorschläge für

7 5 WFMS-Referenzarchitekturen unterbreitet, die spezifische Aspekte in den Vordergrund stellen. Die beiden Architekturkonzepte werden nachfolgend skizziert und kurz analysiert. Das Architekturkonzept von JABLONSKI JABLONSKI betrachtet die Architektur eines WFMS (vgl. Abb. 3) aus drei Sichten, der Systeminfrastruktursicht, der Benutzersicht und der Implementierungssicht (vgl. JABLONSKI et al. 1997). Die Systeminfrastruktursicht ordnet ein WFMS einer Middlewareschicht zu, die zwischen dem Benutzer und den für die Aufgabenerfüllung notwendigen Werkzeugen liegt. Aus der Sicht des Benutzers stellt ein WFMS eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, die der Benutzer zur Modellierung, Simulation, Ausführung und Analyse von Workflows einsetzen kann. Die Implementierungssicht schließlich zeigt ein WFMS als eine Menge von Modulen, welche die Gesamtfunktionalität eines WFMS realisieren. WFMS-Schale Rollenauflösung Datenmanager WFMS-Kern Controller Kausalitätenmanager Historienmanager Notifikation Synchronisation Programmanager Agent Agent Agent Arbeitsliste a Arbeitsliste b Arbeitsliste c Programm 1 Programm 2 Programm 3 Abb. 3. WFMS-Architektur nach JABLONSKI. Aus dem von JABLONSKI gewählten modularen Ansatz läßt sich unmittelbar die grundsätzliche Funktionsweise eines WFMS ableiten. Der Controller bzw. WFMS-Kern bildet die zentrale Komponente eines WFMS; er wird durch unterschiedliche Diensteerbringer (Server) unterstützt, die der den WFMS-Kern umgebenden Schale zugeordnet sind (vgl. JABLONSKI 1995a, 1995b). Die Kommunikation zwischen den Diensteerbringern der WFMS-Schale erfolgt nur über den WFMS-Kern mittels offener Programmschnittstellen in Form von Application Programm Interfaces (API). Der Controller wertet die Workflowspezifikationen der zur Ausführung anstehenden Workflows aus und steuert die Abarbeitung. Die Notifikation benachrichtigt sogenannte Agenten über durchzuführende Aufgaben. Unter Agenten versteht JABLONSKI materialisierbare organisatorische Objekte, also Mitarbeiter, Maschinen oder Prozesse der Diensteerbringer, die sogenannten Serverprozesse (vgl. JABLONSKI 1995a). Die Benachrichtigung kann z.b. über -Systeme erfolgen. Da die Notifikation einen oder mehrere Agenten über durchzuführende Arbeiten informieren kann, wird eine Koordination der Verteilung der Arbeit notwendig. Diese Aufgabe übernimmt die Synchronisation. Die Rollenauflösung dient der Auswahl von Mitarbeitern, welche die zur Bearbeitung anstehenden Aktivitäten durchführen sollen. Hierbei benötigte Anwendungsprogramme werden von dem Programmanager integriert, d.h. den ausführenden Mitarbeitern jeweils an ihrem Computer-

8 6 Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. Der Historienmanager verwaltet sogenannte Historiendaten, die im Zuge der Ausführungen von Aktivitäten anfallen und die Grundlage für eine spätere Analyse von Arbeitsabläufen bilden. Der Kausalitätenmanager wertet logische Abhängigkeiten zwischen den Workflow-Modellen aus und überwacht deren Einhaltung. Was die verarbeiteten Daten anbelangt, unterscheidet JABLONSKI zwischen Nutzdaten, die für die jeweilige Anwendung von Relevanz sind, und Kontrolldaten. Letztere sind eine Untermenge der Nutzdaten und werden zwischen Workflows ausgetauscht, um die Ablaufsteuerung durch das WFMS sicherzustellen. Der Datenmanager dient der Verwaltung der Kontrolldaten (vgl. JABLONSKI 1995a). Das Referenzmodell der Workflow-Management-Coalition Die Workflow-Management-Coalition (WfMC) ist eine Vereinigung von Herstellern, Anwendern und Forschungseinrichtungen im Umfeld des Workflow-Management. Das Prozeßkonzept der WfMC sieht eine Spezifikation eines Geschäftsprozesses in Form einer Prozeßdefinition vor. Ein Prozeß kann zudem in Teilprozesse zergliedert werden und aus Aktivitäten bestehen, die manuell ausgeführt werden oder automatisiert ablaufen. Manuell ausgeführte Aktivitäten werden außerhalb der Kontrolle des WFMS abgewickelt, während automatisierte Aktivitäten unter der Kontrolle des WFMS ablaufen. Das WFMS steuert die automatisierten Aspekte des Geschäftsprozesses über Prozeßinstanzen, die aus den Prozeßdefinitionen ausgeprägt werden. Das von der WFMC entwickelte Workflow-Referenzmodell (vgl. Abb. 4) ist ein modulares Architekturkonzept, das fünf Schnittstellen eines WFMS identifiziert und spezifiziert (vgl. Workflow Management Coalition 1996). Das zentrale Element ist der Kontrollteil, der als Workflow-Ausführungsservice (Workflow Enactment Service) bezeichnet wird. Er besteht aus einer oder mehreren Workflow-Engines (vgl. WORKFLOW MANAGEMENT COALITION 1996). Eine Workflow-Engine ist eine Softwarekomponente, die eine Laufzeitunterstützung für die Ausführung von Workflows zur Verfügung stellt. Sie generiert aus den Prozeßdefinitionen Instanzen und arbeitet diese unter Einbeziehung von WFMS-internen und -externen Werkzeugen ab. Über sogenannte Workflow-API and Interchange Formats, die dem standardisierten Funktionsaufruf zwischen Systemkomponenten und der Formatanpassung dienen, sowie über definierte Schnittstellen kommuniziert der Workflow-Ausführungsservice mit fünf anderen Systemkomponenten. Sie nehmen im Rahmen des WFMS folgende Aufgaben wahr: Das Interface 1 (Process Definition Service) beschreibt die Integration von Werkzeugen zur Spezifikation der Prozeßmodelle. Ziel ist es, über ein Metamodell zur Prozeßbeschreibung Modellierungstools unterschiedlicher Hersteller einzubinden. Über das Interface 2 (Workflow Client Applications) wird die Zusammenarbeit des Workflow-Ausführungsservices mit den Anwendern standardisiert, die über Workflow Client Applications, also Notifikationsdienste abgewickelt werden. Durch die Standardisierung der Notifikation kann verhindert werden, daß Benutzer in der Praxis in unterschiedlichen Postkörben nachsehen müssen, da die Workflow-Engine mit beliebigen - die Standards des Interface 2 unterstützenden - Workflow-Clients zusammenarbeiten kann. Das Interface 3 (Invoked Applikations) faßt Standards zusammen, die zur Aktivierung von allgemeinen, problemübergreifenden Applikationen wie Hostanwendungen benötigt werden. Applikationen können voll- oder teilautomatisierte Workflows unterstützen. Das Interface 4 (Other Workflow Enactment Services) beschreibt Standards, die der Interoperability, d.h. der Einbindung weiterer Workflow-Ausführungsservices dienen. Hierüber können Workflow-Engines unterschiedlicher Hersteller kombiniert werden.

9 7 Das Interface 5 (Administration & Monitoring Tools) beinhaltet Standards, die eine Einbindung von Monitoring- und Analysewerkzeugen in das WFMS ermöglichen. Process Defintion Tools Interface 1 Workflow API and Interchange formats Administration & Monitoring Tools Interface 5 Workflow engine(s) Workflow Enactment Service Interface 4 Other Workflow Enactment Service(s) Workflow Engine(s) Interface 2 Interface 3 Workflow Client Applikations Invoked Applications Abb. 4. Das Workflow Referenz Modell der WFMC. Trotz der starken Unterstützung durch etablierte Softwarehersteller haben sich die Standards der WfMC noch nicht durchgängig durchsetzen können. Anläßlich der im März 1998 vom IAO-Zentrum Dokumenten- und Workflow-Management beim Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation, Stuttgart, durchgeführten Studie wurden 94 WFMS von 79 Herstellern untersucht. Im Dezember 1996 unterstützten nur 33 % dieser Produkte und im darauffolgenden Dezember 1997 lediglich 36 % die Standards der WfMC (vgl. ALTENHOFEN und PETROVIC 1998). Gegenüberstellung der Referenzkonzepte Während das ebenfalls modulare Architekturkonzept von JABLONSKI keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und davon ausgeht, daß weitere Module hinzugefügt werden können (vgl. JABLONSKI 1995b), ist der Ansatz der WfMC ein abgeschlossenes Modell. Allerdings ist es das Ziel der WfMC, lediglich offene Schnittstellen zu definieren, um die Interoperationalität von Komponenten unterschiedlicher Hersteller zu gewährleisten. Über die Architektur der Einzelkomponenten werden keine Aussagen gemacht. Ihre Gestaltung bleibt den Herstellern vorbehalten. Der wesentliche Unterschied der Konzepte besteht darin, daß JABLONSKI einen herstellerneutralen, von realen WFMS losgelösten Architekturvorschlag unterbreitet, der als Grundlage für die Entwicklung eines WFMS im Sinne eines Referenzkonzeptes dient. Das Konzept der WFMC kann dagegen eher als herstellerübergreifender Schnittstellenstandard betrachtet werden, der eine Grundlage für die Interoperationalität verschiedener WFMS- Produkte und deren Komponenten bereitstellt.

10 8 3.3 Funktionen eines Workflow-Management-Systems Unterschiedliche Auffassungen existieren nicht nur bezüglich des Begriffs eines WFMS, sondern auch in Bezug auf seine Funktionalität. Dies zeigen beispielsweise einige bereits durchgeführte vergleichende Analysen konkreter, auf dem Softwaremarkt angebotener WFMS (vgl. IAO-Marktstudie 1998, KARL 1997 und KOCK et al. 1995). Häufig wird die Funktionalität eines konkreten WFMS durch die Betonung eines bestimmten Aspektes, wie z.b. die Dokumentenverwaltung, geprägt. Eine übergreifende, an der obigen Definition eines WFMS orientierte Abgrenzung der Funktion eines WFMS zeigt die Abb. 5. Demnach sollte ein WFMS drei Gruppen von Funktionen umfassen; sie werden nachfolgend kurz erläutert (vgl. GADATSCH 1999). Funktionen eines WFMS Modellierung und Simulation von Workflows Instanzierung und Ausführung von Workflows Monitoring laufender Vorgänge und Analyse ausgeführter Vorgänge Modellierung der Aufbauorganisation (Organisationsmodellierung) Modellierung der Ablauforganisation (Workflowmodellierung) Modellierung der Applikationsintegration (Applikationsmodellierung) Modellierung der Datenintegration (Datenmodellierung) Simulation und Analyse der Workflowmodelle Instanziierung von Vorgängen aus Workflowmodellen Rollenauflösung zur Aktivitätsträgerermittlung Information der Aktivitätsträger (Worklist) Synchronisation der Aktivitätsträger Aufruf und ggf. Parametrisierung von Applikationen Verwaltung der Workflowdaten Bereitstellung von Statusinformationen laufender Vorgänge Bereitstellung von Ressourcenauslastungen (Personal, Applikationen) Überwachung von Vorgangswiedervorlagen (Zeitbezogene Trigger) Bereitstellung von Abweichungen zwischen Workflowmodell und Ausführung Erzeugung von Protokolldaten Abb. 5. Funktionen eines WFMS. Modellierung und Simulation von Workflows Vor der Workflowausführung steht die Spezifizierung der notwendigen Workflowmodelle. WFMS koordinieren den Einsatz von Personen und Programmen. Neben der Modellierung der Ablauforganisation ist daher auch die Modellierung der Aufbauorganisation sowie die Integration von Applikationen und Daten erforderlich. Zudem sind die Workflowmodelle vor der Ausführung formal und inhaltlich zu überprüfen. Die Simulation dient der formalen Prüfung der Lauffähigkeit und der Ermittlung der Effizienz eines Workflowmodells hinsichtlich der Zielvorgaben. Instanziierung und Ausführung von Workflows Zur Ausführung der Workflowmodelle sind vom WFMS konkrete fallbezogene Vorgänge zu instanziieren. Die Rollenauflösung ermittelt für jeden Teilschritt geeignete und verfügbare Bearbeiter und die erforderlichen Applikationen unter Beachtung von dynamischen Restriktionen wie dem Anwesenheitsstatus der Mitarbeiter oder Störungen bei der Applikationsverfügbarkeit. Personelle Aktivitätsträger werden vom WFMS über anstehende Aufgaben informiert, d.h. jedem Bearbeiter wird eine Worklist mit den zu erledigenden Aufgaben übergeben. Falls mehrere Bearbeiter in Frage kommen, muß eine Synchronisation der Bearbeiter erfolgen.

11 9 Maschinell unterstützte Workflows erfordern es, daß unter Kontrolle des WFMS Programme gestartet und ggf. mit Parametern versorgt werden (vgl. JABLONSKI 1996). Zu diesem Zweck muß das WFMS geeignete Integrationswerkzeuge bereitstellen. Damit verbunden ist auch die Verwaltung der anfallenden Workflowdaten, die teilweise durch die aufgerufenen Applikationen bereitgestellt werden. Während der Ausführung von Workflows sind vom WFMS Protokolldaten (Audit Trail) zu erzeugen, die Basisinformationen für die spätere Analyse der durchgeführten Arbeitsabläufe liefern. Monitoring laufender Vorgänge und nachträgliche Analyse Neben der passiven Bereitstellung von Statusinformationen über die laufenden Vorgänge sowie die Auslastung der Ressourcen, insbesondere des Personals und der integrierten Applikationen, sind vom WFMS auch aktive Überwachungsaufgaben wahrzunehmen. Sie betreffen insbesondere die Überwachung der Start- und Ende-Termine von Vorgängen sowie von vorgangsbezogenen Wiedervorlagen die durch die Bearbeiter erzeugt wurden. Vorgänge, die in Bearbeitung sind, können gegebenenfalls über mehrere Tage hinweg von einem Bearbeiter blockiert werden, wenn dieser z.b. wegen Krankheit nicht verfügbar ist. In solchen Fällen muß das WFMS Ausnahmeroutinen aktivieren, welche die Bearbeitung durch einen anderen Bearbeiter (Stellvertreter) vorsehen. Von der Überwachung zu unterscheiden ist die nachträglich durchgeführte Prozeßanalyse. Sie erstreckt sich z.b. auf die angefallenen Prozeßkosten der instanziierten Workflows, die mit den aufgrund des Workflowmodells kalkulierten Soll- Kosten verglichen werden können und im Falle der Überschreitung vorgegebener Schwellwerte die Veranlassung von Maßnahmen zur Folge haben können. Als Beispiel sei hier ein Workflow für die Reisekostenabrechnung genannt, innerhalb dessen der Vorgesetzte eines Reisenden vom WFMS dann informiert wird, wenn die aufsummierten Reisekosten des Reisenden einen zuvor festgelegten Schwellwert überschreiten (vgl. SCHEER 1998). 4 Ein Architekturkonzept für Workflow-Management-Systeme 4.1 Client/Server-Modell des Workflow-Computing Im folgenden wird eine Client/Server-Architektur als Grundlage für eine Rahmenarchitektur für WFMS vorgestellt, die auf einer Aufgabenteilung zwischen dem prozeßsteuernden WFMS und den zur Unterstützung aufgerufenen Applikationen basiert (vgl. Abb. 6) (vgl. GADATSCH 1999). Das Client/Server-Konzept unterscheidet jeweils in die Schichten Präsentation, problembezogene Verarbeitung und Datenzugriff. Die Präsentationsschicht beinhaltet die Bedieneroberfläche und dient der Benutzerführung und -interaktion. Der Workflow-Client als Bestandteil der Präsentationsschicht stellt dem Benutzer Dialogprogramme zur Verfügung, mit denen er die Prozeßsteuerung durchführen kann. Die Applikations-Clients stellen Dialogprogramme für die problembezogene Ausführung der Funktionen zur Verfügung, die von den Programmen der Applikationsmodule durchgeführt werden. Applikations-Clients werden als Bestandteil eines workflowgesteuerten Prozesses problembezogen vom Workflow-Client aufgerufen, d.h. sie liegen aus Sicht des Benutzers unterhalb des Workflow-Clients. Die oberste Benutzerschnittstelle für den Benutzer ist der Workflow-Client, der je nach Aufgabenstellung Applikations-Clients aufruft und dem Bearbeiter zur Verfügung stellt. Die Schicht der problembezogenen Verarbeitung stellt Funktionen für die Prozeßsteuerung bzw. Ausführung der Aufgaben bereit. Die Workflow-Verarbeitungsmodule rufen hierzu ggf. Applikationsverarbeitungs-

12 10 Workflow verarbeitungskomponenten Workflow- Clients Applikationsverarbeitungskomponenten Applikations- Clients Workflow- Repository module auf. Die Datenzugriffsschicht als unterste Ebene einer Client/Server-Architektur dient der Verwaltung der Workflow-Daten des WFMS sowie der Applikationsdaten der Applikationssysteme. Verarbeitungsschicht Datenzugriffsschicht Präsentationsschicht Applikations- DBMS WFMS Applikationsssystem Abb. 6. Schichtenmodell für WFMS. Präsentationsschicht COSA-Workflow Clients SAPGUI- Client PC-Client Verarbeitungsschicht COSA-Workflow Laufzeitprozesse SAP- Module SD Vertrieb MM Logistik FI Finanzen Microsoft Winword Textverarbeitung Datenzugriffsschicht Informix- DBMS Oracle- DBMS Windows 95 Filesystem COSA-Workflow SAP R/3 MS Office Abb. 7. Einfaches Beispiel für die Anwendung des Schichtenmodells. An diesem Schichtenmodell orientiert sich das in Abb. 7 vorgestellte vereinfachte Beispiel für eine workflowbasierte Vertriebsabwicklung. Sie besteht aus dem WFMS COSA-Workflow (vgl. SOFTWARE-LEY 1996) und mehreren Applikationsmodulen des Applikationssystems SAP R/3 (1998) sowie der Textverarbeitungsapplikation MS Winword. Als Datenbankmanagementsystem (DBMS) wird für das Applikationssystem SAP R/3 das Datenbankprodukt O- racle, für das WFMS COSA eine Informix-Datenbank und für MS Winword das Filesystem des Betriebssystems Windows 95 eingesetzt. Das PC-Programm SAPGUI stellt die Client- Funktionen des SAP-Systems auf PC-Plattformen zur Verfügung. Das Produkt COSA stellt

13 11 eigene Client-Prozesse zur Verfügung, während der Winword-Client in die PC-Applikation integriert ist. 4.2 Rahmenarchitektur für WFMS Im folgenden wird eine allgemeingültige, von konkreten Produkten abstrahierende Rahmenarchitektur für WFMS vorgestellt (vgl. GADATSCH 1999). Sie beschreibt die notwendigen Komponenten eines WFMS, ihre Aufgaben und Zusammenwirken sowie die Einbindung von Applikationen. Der in Abb. 8 dargestellte Vorschlag einer Rahmenarchitektur für WFMS geht zunächst von dem in Abb. 6 vorgestellten Client/Server-Schichtenmodell aus. Die dort beschriebenen Hauptkomponenten werden weiter verfeinert und lassen nun einzelne Komponenten der Präsentations-, Verarbeitungs- und Datenbereitstellungsschicht des WFMS erkennen. Die Funktionen der Präsentations- und Verarbeitungskomponenten von WFMS werden im folgenden erläutert, die Funktionen der Datenzugriffskomponenten von WFMS können als bekannt vorausgesetzt werden. Administrations- Client Präsentationskomponenten Modellierungsund Analyse- Client Workflow Client Applikations- Client Verarbeitungskomponenten Analysekomponente Rollenauflösungskomponente Steuerungskomponente (Workflow- Engine) Integrationskomponente Administrationskomponente Simulationskomponente Modellierungskomponente Applikationskomponente Systemdaten Modelldaten Datenzugriffskomponenten Simulationsdaten Analysedaten Workflow-Daten Workflow-Repository Ausführungsdaten Workflowrelevant Applikationsdaten DBMS Workflow-Management-System Applikations-System Abb. 8. Eine Rahmenarchitektur für WFMS. Präsentationskomponenten von WFMS Die Client-Typen der Präsentationsschicht können abhängig von der Aufgabenstellung einzelnen Benutzergruppen zugeordnet werden. Der Administrations-Client ist das Werkzeug des Systemadministrators. Er verschafft dem Administrator einen interaktiven Zugang zur Administrationskomponente des WFMS. Der Administrations-Client erlaubt es dem Administrator beispielsweise, die laufenden Vorgänge der Bearbeiter zu überprüfen und hinsichtlich des

14 12 weiteren Ablaufes zu beeinflussen. So kann der Administrator beispielsweise die Bearbeitung eines laufenden Vorganges abbrechen. Der Modellierer arbeitet mit dem Modellierungs- und Analyse-Client, der grafische Editoren für die Modellierung und Simulation sowie Komponenten zur Analyse bereitstellt. Die Analyseprogramme beschränken sich nicht nur auf den Built-Time-Anteil eines WFMS (Modellierung und Simulation), sondern beziehen auch die Analyse der ausgeführten Workflows mit ein. Die Abb. 9 zeigt beispielhaft den Modellierungs- und Analyse-Client des WFMS GroupFlow (vgl. PAVONE ). Abb. 9. Beispiel für einen Modellierungs- und Analyse-Client (GroupFlow). Der Workflow-Client ist aus Sicht des Bearbeiters die oberste Schicht des WFMS. Der Bearbeiter interagiert über den Workflow-Client mit dem WFMS. Er wird über von ihm auszuführende Vorgänge informiert, kann diese annehmen und ausführen oder an andere Bearbeiter weiterleiten. Für computerunterstützte Workflows erhält der Bearbeiter vom Workflow-Client Unterstützung in der Form, daß der jeweils notwendige Applikations-Client aufgerufen und ggf. mit Übergabeparametern und Prozeßinformationen versorgt wird. Üblicherweise enthält der Workflow-Client in realen WFMS Funktionen, die elektronischen Postkörben nachempfunden sind. Als Beispiele seien der Posteingang für unerledigte Vorgänge, die Zwischenablage für in Bearbeitung befindliche Vorgänge und der Postausgang für erledigte oder weitergeleitete Vorgänge genannt. Die Abb. 10 zeigt den Workflow-Client des Produktes ARIS- Workflow, der mehrere benutzerindividuell definierbare und frei positionierbare elektronische Postkörbe enthält, von denen aus zu den Workflow-Instanzen (Vorgänge) zur Bearbeitung verzweigt werden kann (vgl. IDS SCHEER GmbH 1996). Neben dem Workflow-Client des WFMS werden Applikations-Clients vom Bearbeiter eingesetzt. Applikations-Clients dienen der problembezogenen Benutzerinteraktion und stellen die jeweilige Ausführungsfunktionalität für den Bearbeiter bereit. Für Vorgänge, deren Bearbei-

15 13 tung der Kontrolle des WFMS unterliegen, wird ein ggf. erforderlicher Applikations-Client indirekt über den Workflow-Client des WFMS dem Bearbeiter bereitgestellt. Abb. 10. Beispiel für einen Workflow-Client (ARIS-Workflow). Verarbeitungskomponenten von WFMS Verarbeitungskomponenten stellen Programmfunktionen für problembezogene Verarbeitungsfunktionen bereit (vgl. GEHRING 1998). Sie werden von der jeweiligen Benutzergruppe ausschließlich über die zugeordneten Clients der Präsentationsschicht verwendet. Administrationskomponente Die Administrationskomponente stellt Programme zur Verfügung, die für die Systeminstallation und den Betrieb des WFMS erforderlich sind. Hierzu gehören die Verwaltung von Benutzerdaten (Benutzernamen, Zugriffsrechte, Paßwörter usw.), die Verwaltung des Workflow- Repository sowie die Verwaltung von Schnittstelleninformationen für den Aufruf von Applikationsprogrammen. Für die Prozeßmodellierung ist die Entkopplungsfunktion der Administrationskomponente von Bedeutung. Sie sorgt für eine Trennung des Workflowmodells von physikalischen Programmadressen und Datenzugriffsbefehlen durch die Verwendung von logischen Bezeichnern im Prozeßmodell und die Hinterlegung der physikalischen Adressen im Workflow- Repository. So sind der Modellierungskomponente nur logische Bezeichner für Programme bekannt, die im Rahmen der Workflowmodellierung verwendet werden können. Die Verknüpfung zwischen dem WFMS, Applikations- und Datenzugriffskomponenten erfolgt über logische Bezeichner, die von der Administrationskomponente im Workflow-Repository hinterlegt werden. Durch diese Trennung in eine logische modellbezogene und eine technische administrative Sicht können Workflowmodelle frei von implementierungsnahen Details gehalten werden. Änderungen der Schnittstelleninformationen erfolgen über die Administrationskompo-

16 14 nente, die Workflowmodelle bleiben unverändert. Weiterhin ist eine implementierungsunabhängige Verwendung der Workflowmodelle möglich. So bleibt ein Workflowmodell beispielsweise unverändert, wenn ein bisher zugrundegelegtes Textverarbeitungssystem durch ein anderes Produkt ausgetauscht werden muß. Modellierungskomponente Die Werkzeuge des Modellierers werden durch die Modellierungs-, Simulations- und Analysekomponenten realisiert. Die Modellierungskomponente stellt die erforderliche Programmfunktionalität für die Modellierung (Workflow-, Organisations-, Funktions- und Datenmodellierung) zur Verfügung. Die Modelldaten werden im Workflow-Repository abgelegt und dienen für die Prozeßausführung als Ausgangsbasis im Sinne eines Workflow-Programms. Die Modellierungskomponente ist daher vergleichbar mit dem Programmeditor eines Softwareentwicklungswerkzeuges. Simulationskomponente Aufgabe der Simulationskomponente ist die einfache oder mehrfache, ggf. zeitlich gestaffelte probeweise Ausführung der Workflowmodelle mit dem Ziel, die Korrektheit und Effizienz des Modells zu verifizieren. Verzweigungen im Kontrollfluß müssen hierzu im Workflowmodell mit Eintrittswahrscheinlichkeiten abgebildet werden. Ebenso müssen Kapazitäten (z.b. Anzahl der Mitarbeiter) und Zeitverbräuche für manuelle und maschinelle Vorgangsausführungen im Modell hinterlegt werden. Analysekomponente Die Analysekomponente dient der Erzeugung von statischen und dynamischen Analysen der Modell- und Prozeßdaten. Sie liefert die Grundlage für ein Prozeßcontrolling und Monitoring laufender Prozesse und damit die Basis für eine permanente Evaluation der Prozeßmodelle. Die Aufgaben der Analysekomponente lassen sich grob in statische und dynamische Analysen unterscheiden. Die statische Analyse von Modelldaten liefert Aussagen über die Struktur der modellierten Prozesse. Modelle können z.b. daraufhin überprüft werden, ob potentielle Bearbeiter im Prozeßmodell auftauchen. Die dynamische Analyse laufender Prozesse ist vergleichbar mit den Aufgaben eines Fertigungsleitstandes zur Überwachung des Produktionsprozesses. Die Analysekomponente liefert Informationen über den Status in Ausführung befindlicher Workflow-Instanzen und über die Auslastung der Ressourcen. Damit sind Aussagen über den Bearbeitungszustand von Workflow-Instanzen und die Kapazitätsauslastung möglich. So können z.b. Kundenanfragen zum aktuellen Bearbeitungsstand eines Kundenauftrages beantwortet werden. Die Abb. 11 zeigt ein Beispiel für eine dynamische Analyse von Workflow-Instanzen mit dem WFMS ARIS Workflow (vgl. IDS SCHEER GmbH 1996), in dem eine Liste von aktuellen Workflow-Instanzen dargestellt wird, die als Runtime-EPK bezeichnet werden und auf Basis des Workflowmodells Kundenauftrag bearbeiten instanziiert wurden. Anhand der Instanzenliste ist erkennbar, für welche Kunden und mit welchen Aktenzeichen die Workflow- Instanzen angelegt wurden und welcher Workflowschritt aktuell bearbeitet wird.

17 15 Abb. 11. Dynamische Analyse von Workflow-Instanzen (ARIS-Workflow). Steuerungskomponente (Workflow-Engine) Den Kern eines WFMS bildet die Steuerungskomponente (Workflow-Engine). Sie interpretiert das Prozeßmodell und ermittelt die nächsten durchzuführenden Teilschritte. Sie übergibt Vorgänge, die eine personelle Mitwirkung erfordern an die Rollenauflösungskomponente, welche die zuständigen Bearbeiter ermittelt und benachrichtigt. Vorgänge mit einer teilweisen oder vollständigen Applikationsintegration werden an die Integrationskomponente übergeben. Diese startet die erforderlichen Applikationsprogramme und übergibt die ggf. notwendigen Parameter. Die Steuerungskomponente sorgt für die Überwachung von termin- oder ereignisgesteuerten Abläufen und mahnt fällige Aufgaben an (z.b. beim Bearbeiter oder bei dessen Vorgesetzten). Eine weitere Aufgabe ist die Sicherstellung der Abarbeitung nebenläufiger Aufgaben in parallelisierbaren Workflows. Weiterhin erzeugt die Steuerungskomponente Auskunftsdaten über anstehende unbearbeitete, aktive oder in Bearbeitung befindliche und ausgeführte Vorgänge, die von der Analysekomponente ausgewertet und dargestellt werden können. Bearbeiter können Applikationen unmittelbar oder unter der Kontrolle von WFMS ausführen. Rollenauflösungskomponente Die Rollenauflösungskomponente hat die Aufgabe, im Rahmen der Ausführung von Workflows für die von der Steuerungskomponente übernommenen Vorgänge eine dynamische Ermittlung der zuständigen und verfügbaren Bearbeiter mit manuellen Teilaufgaben vorzunehmen. Hierzu erzeugt sie für jeden dem WFMS bekannten Bearbeiter eine sogenannte Worklist, die Instanzen der Prozeßmodelle in einer Warteschlange zur Abarbeitung durch den Bearbeiter vorhält, und übergibt die Daten an den Vorgangsbearbeitungs-Client, der hierauf zugreift. Integrationskomponente Die Integrationskomponente erhält von der Workflow-Engine für teilautomatisierte oder automatisierte Vorgänge Informationen darüber, welche Applikationsprogramme auszuführen sind, und die zur Ausführung erforderlichen Prozeßinformationen (z.b. Kundennummer, Aktenzeichen oder Auftragsdatum). Ihre Aufgabe besteht darin, erforderliche Applikationsprogramme zu starten, mit Übergabeparametern zu versorgen und die Ausführung zu überwa-

18 16 chen. Nach Beendigung des Applikationsprogramms übergibt die Integrationskomponente ggf. workflowrelevante Applikationsdaten (z.b. die Nummer eines angelegten Kundenauftrags) an das WFMS und informiert es über den Erfolg der durchgeführten Aktion. Hierzu verwendet die Integrationskomponente Modelldaten des Funktionsmodells (z.b. Programmname), des Datenmodells (z.b. Datenobjekt) und Systemdaten (z.b. Befehlsdateien für den Programmaufruf). 4.3 Abgrenzung des Architekturkonzeptes zu bekannten Referenzarchitekturen Das vorliegende Architekturkonzept stellt einen allgemeingültigen Referenzansatz dar, der die von einem WFMS bereitzustellenden Funktionen berücksichtigt und zudem Komponenten existierender WFMS integriert. Der Architekturvorschlag der WfMC orientiert sich im Gegensatz zum hier vorgestellten Ansatz nicht an der Frage, wie die Funktionen eines WFMS im Architekturmodell abgebildet werden. Das WfMC-Referenzmodell legt vielmehr fest, welche Schnittstellen einzuhalten sind, damit die Architekturkomponenten unterschiedlicher Hersteller ausgetauscht und im Verbund eingesetzt werden können. Dies ist jedoch nicht als Aufgabe eines WFMS einzustufen, sondern eher als Forderung der Softwareanbieter nach Standards zur Erreichung einer Produktkompatibilität zu bewerten. Der von JABLONSKI vorgeschlagene Ansatz unterbreitet einen herstellerneutralen Lösungsvorschlag für die Architektur von WFMS. JABLONSKI liefert damit die Grundlage für ein Referenz-WFMS als Ausgangsbasis für die Entwicklung konkreter Produkte. Allerdings legt der Vorschlag den Schwerpunkt auf die Beschreibung der Architekturelemente zur Laufzeit- Unterstützung des WFMS. Wichtige im Rahmen dieses Beitrages herausgearbeitete Funktionen eines WFMS (vgl. Abb. 5) die über die Laufzeitunterstützung hinausgehen, wie die Modellierung und Simulation, aber auch das Monitoring laufender Workflowinstanzen oder die Systemadministration, finden jedoch keinen oder nur beschränkten Eingang in das Konzept. Der hier vorgestellte Ansatz stellt somit einen umfassenden Architekturvorschlag dar, der ein geschlossenes Konzept zur Abbildung der notwendigen Funktionen eines WFMS beinhaltet und Komponenten existierender WFMS-Architekturen integriert. Literaturverzeichnis ALTENHOFEN, C.; PETROVIC, M.: Dokumenten-Management- und Workflow-Systeme, Neuer Wegweiser im Dschungel des Angebots. In: BIT, Heft 3, 1998, S DERUNGS, M.; VOGLER, P.; ÖSTERLE, H.: Kriterienkatalog Workflow-Systeme, Arbeitsbericht, Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, IM HSG/CC PSI/1, Version 1.0, , St. Gallen. DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.): DIN-Fachbericht 50, Geschäftsprozeßmodellierung und Workflow-Management, Berlin et al., ELGASS, P.; KRCMAR, H.: Computerunterstützung für die Planung von Geschäftsprozessen. In: HASENKAMP, U.; KIRN, S. (Hrsg.) CSCW - Computer Supported Cooperative Work, Bonn, 1994, S GADATSCH, A.: Entwicklung eines Konzeptes zur Modellierung und Evaluierung von Workflows, Eingereichte Dissertationsschrift, FernUniversität Hagen, Hagen GALLER, J.; SCHEER, A.-W.: Workflow-Projekte: Vom Geschäftsprozeßmodell zur unternehmensspezifischen Workflow-Anwendung. In: Information-Management, Heft 1, 1995, S GEHRING, H.: Betriebliche Anwendungssysteme, Kurs 00825, Integrierte betriebliche Informationsverarbeitung, FernUniversität Hagen, Hagen 1998.

19 17 HASENKAMP, U.; SYRING, M.: CSCW (Computer Supported Cooperative Work) in Organisationen - Grundlagen und Probleme. In: HASENKAMP, U.; KIRN, S. (Hrsg.) CSCW - Computer Supported Cooperative Work, Bonn, 1994, S IAO-Marktstudie: Dokumenten-Management- und Workflow-Systeme, Stuttgart, IDS Prof. SCHEER GmbH, ARIS Workflow, IDS Insights, CD-ROM-Produktbeschreibung, Saarbrücken, JABLONSKI, S.: Workflow-Management-Systeme, Modellierung und Architektur, Bonn, JABLONSKI, S.: Workflow Management Systeme: Motivation, Modellierung, Architektur. In: Informatik Spektrum, 18. Jg., 1995, Heft 1, S JABLONSKI, S.: Anforderungen an die Modellierung von Workflows. In: Österle, H.; Vogler, P.: Praxis des Workflow-Management, Braunschweig, Wiesbaden, 1996, S JABLONSKI, S.: Architektur von Workflow-Management-Systemen. In: Informatik Forschung und Entwicklung, Band 12, 1997, Heft 2, S JABLONSKI, S.; BÖHM, M.; SCHULZE, W. (Hrsg.): Workflow-Management, Entwicklung von Anwendungen und Systemen, Heidelberg, KARL, R.: Workflow und Groupware, 2. Aufl., Leinfelden-Echterdingen, KOCK, T.; REHÄUSER, J; KRCMAR, H.: Ein Vergleich ausgewählter Workflow-Systeme. In: Information Management, Heft 1, 1995, S LEHMANN, F. R.; ORTNER, E.: Entwicklung von Workflow-Management-Anwendungen im Kontext von Geschäftsprozeß- und Organisationsmodellierung. In: IM Information Management & Consulting, Heft 4, 1997, S LOOS, P.: Dezentrale Planung und Steuerung in der Fertigung - quo vadis? In: Organisationsstrukturen und Informationssysteme auf dem Prüfstand. 18. Saarbrücker Arbeitstagung 1997 für Industrie, Dienstleistung und Verwaltung, Heidelberg, 1997, S OBERWEIS, A.: Modellierung und Ausführung von Workflows mit Petri-Netzen, Stuttgart, PAVONE (Hrsg.): Pavone Groupflow, Flexibles Workflow-Management auf der Basis von Lotus Notes, Produktbeschreibung, Paderborn, SAP AG (Hrsg.): R/3 System Release 4.0B, Online Documentation, Walldorf, SCHEER, A.-W.: ARIS - Vom Geschäftsprozeß zum Anwendungssystem, 3. Aufl., Berlin et al., SOFTWARE-LEY (Hrsg.): COSA-Workflow, Produktbeschreibung, Version 2.0, Pulheim VOSSEN, G.; BECKER, J. (Hrsg.): Geschäftsprozeßmodellierung und Workflow-Management, Modelle, Methoden, Werkzeuge, Bonn, WORKFLOW MANAGEMENT COALITION (Hrsg.): Reference Model - The Workflow Reference Model (WFMC- TC-1003, , 1.1), Brussels, Belgium, /WF MC/. WORKFLOW MANAGEMENT COALITION (Hrsg.): Terminologie & Glossary (WFMC-TC-1011), June , Brussels, Belgium, Autoreninformationen Prof. Dr. Hermann Gehring, Jahrgang 1943, studierte Elektrotechnik an der TH Stuttgart und Wirtschaftswissenschaften an der RWTH Aachen. Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Assistent an der RWTH Aachen und Unternehmensberater war er Professor an der Universität Bremen und an der Freien Universität Berlin. Derzeit ist er Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität Hagen. Anschrift: FernUniversität Hagen, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Profilstr. 8, Hagen Dipl.-Kfm. Dipl.-Betriebsw. Andreas Gadatsch, Jahrgang 1962, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Köln und anschließend berufsbegleitend Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität Hagen. Derzeit ist er Projektleiter SAP-Management bei der Deutschen Telekom AG in Bonn. Daneben ist er Doktorand bei Prof. Dr. H. Gehring an der FernUniversität Hagen und Lehrbeauftragter für Organisation und Datenverarbeitung an der Fachhochschule Köln.

20 18 Anschrift: Deutsche Telekom AG, Friedrich Ebert-Allee 140, Bonn

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