AddOn. NT-AG Morning Event. We know how IT works. VMware Troubleshooting AddOn Böblingen Köln München Walldorf Zürich

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1 AddOn We know how IT works NT-AG Morning Event VMware Troubleshooting

2 Agenda Kapitel 1: Grundlagen Werkzeuge Aufbau von Kommandos Verbindung zu den Server Systemen Logfiles Kapitel 2: Netzwerk Troubleshooting Standard vs. Distributed Switches Wiederherstellen der Netzwerkverbindung Erstellen eines virtuellen Standard Switches Performance Monitoring, Tools, Kennzahlen, Tests

3 Agenda Kapitel 3: Virtual Machine Troubleshooting Registrieren von virtuellen Maschinen Starten/Stoppen virtueller Maschinen Snapshot Troubleshooting

4 AddOn We know how IT works Kapitel 1 Werkzeuge

5 Übersicht der verfügbaren Werkzeuge vsphere Client Standard Interface zur täglichen Nutzung PowerCLI PowerShell Commandlets für Windows Lokale Kommandozeile auf ESXi Über SSH oder lokale Konsole vcli und (eingeschränkt) Linux Kommandos) SDK for Perl vcli Kommandos und SDK für Perl vma Linux VM, die alle vcli enthält und damit eine zentrale Verwaltungsschicht darstellt. Wird als OVF Template ausgeliefert.

6 PowerCLI Bringt vcli Befehle und PowerShell Commandlets auf Windows PC. Freier Download:

7 vcli Kommando Syntax Notwendige Optionen: --server --username --password Wobei: --server: Der Server, der den ESXi kennt, der das Kommando ausführen soll, kann vcenter Server sein, oder esxi direkt --username/--password: Benutzer und Passwort eines Administrativen Accounts auf dem mit server spezifizierten System (i.d.r. bei vcenter Windows Benutzer, bei esxi lokaler Account)

8 vma SuSE Enterprise Linux 11 VMware Tools vcli vsphere SDK for Perl Java JRE CIM vsphere Profiles SNMP Agent

9 Möglichkeiten der vma Kann über den vcenter Server Aufgaben auf ESXi ausführen. Die meisten vcli Kommandos funktionieren Kommandos können für einzelne oder viele ESX ausgeführt werden. Bestehende Service Console Scripts können mit kleinen Modifikationen auf der vma ausgeführt werden.

10 Kommando Pfade ESX 4.0 vma vcenter Server vsphere SDK Perl API private vcenter protocol ESXi 4.0 ESXi 5.0

11 Authentifizierungs Mechanismen vi-fastpass Erlaubt automatisierte Scripte Sessionfile Es wird ein Token mit einer Gültigkeit von 30 Minuten generiert Manuell Bei jeder Verbindung muss Benutzername und Passwort eingegeben werden.

12 Ausrollen der vma Download von: tructure/vmware_vsphere/5_0#drivers_tools

13 OVF ausrollen 2. Auswahl des OVF und folgen des Wizards 3. Starten der Maschine 1. File -> Deploy OVF Template

14 Einrichtung der vma Booten (64bit VM) Festlegen der IP Konfiguration Festlegen des Passworts (vi-admin) Passwort muss komplex sein Komplexitätsrichtlinien lassen sich anschließend aushebeln. Target Server hinzufügen (für vi-fastpass) vi-fastpass stellt eine permanent erlaubte Verbindung zwischen vma und vcenter und/oder ESXi her DEMO

15 Ändern der Passwortkomplexität

16 Aufbau von Kommandos Grundlegende vcli Syntax: # <command> <connection_options> <target_options> <command_options> vcli Kommando direkt auf esxi Host abgesetzt: # vicfg-nics - server ESX1 - username root - password vsphere5 -l vcli Kommando auf esxi über vcenter Server abgesetzt: # vicfg-nics - server vcenter - username vcadmin - password vsphere5 -vihost ESX1 -l

17 vicfg Verbindung Optionen --server <server> Gibt an, an welchen Server das Kommando gesendet wird. --username <user> Benutzer mit der Erlaubnis, das o.g. Kommando zu benutzen --password Das Passwort des o.a. Benutzers Wenn vi-fastpass verwendet wird, werden Benutzername und Passwort nicht benötigt, da diese hier bei der Einrichtung des Fastpass hinterlegt werden.

18 Befehle auf ESXi Die hier dargestellten esxcfg- Befehle stehen auf der vma als vicfg Befehle zur Verfügung. Fett gedruckte Befehle sind die für das Troubleshooting am häufigsten eingesetzten (bzw. deren vicfg-pentant). esxcfg-advcfg esxcfg-volume mkdir esxcfg-dumppart esxcfg-vswitch mv esxcfg-hwiscsi esxcfg-advcfg nslookup esxcfg-info cat partedutil esxcfg-init less ps esxcfg-module diff rm esxcfg-mpath cp scp esxcfg-nas dd tail esxcfg-nics echo vi esxcfg-psiid fdisk vmkiscsi-util esxcfg-resgrp grep vmkload_mod esxcfg-route kill vmkping esxcfg-scsidevs ls vsi-traverse esxcfg-swiscsi lspci vsish esxcfg-vmknic services sh vm-support

19 vi-fastpass Befehlsübersicht vifp: fügt Server der lokalen Serverregistrierung hinzu addserver Server hinzufügen removeserver Server löschen reconfigure Server neu konfigurieren rotatepassword - vifptarget: legt den Standardserver fest --set aktuellen Server setzen --clear Server resetten --display aktuellen Server zeigen Der als letztes hinzugefügte Server dient als Standard Ziel für Befehle. Dadurch entfällt der connection Teil bei der Kommandosyntax. Demo

20 Session Files Als Alternative zu fastpass lassen sich Zugriffs Token generieren, die eine nach der letzten Befehlseingabe nach 30 Minuten verfallen. Vorteil: Session Files enthalten bereits den Zielhostnamen und die Zugriffkennungen. Dadurch sind kürzere Kommandos möglich. vma vicfg-nics -l ESXi 4.0 ESXi 5.0

21 Erstellen eines Session File /usr/share/doc/vmware-vcli/samples/session/save_session.pl savesessionfile <pfad> --server <servername> --username <user> --password <passwort> Beispiel:

22 Logfiles - ESXi Standard auf jedem Host unter /var/log/ messages: Standard Logfile für alle Kernelmeldungen vmware-subdir: Meldungen von Hostd und vpxd vicfg-syslog s <loghost> Alternativ: Umleitung auf zentralen Loghost in Advanced Settings

23 Installation eines Syslog Servers Kann mit vcenter 5 mitinstalliert werden (inkl. Einbindung in vcenter GUI) vma kann auch als Syslog Host dienen Remote Fähigkeit muss aktiviert werden

24 Remote Syslog in der vma /etc/sysconfig/syslog /etc/syslog-ng/syslog-ng.conf

25 vcenter Syslog Collector

26 AddOn We know how IT works Netzwerk Troubleshooting

27 Switchtypen Standard Switches Werden auf jedem ESX Server individuell angelegt Sind in jeder Version (Lizenzunabhängig) verfügbar Drei Arten von Portgruppen (bei esxi: zwei): Service Console, Virtuelle Maschinen, VMKernel) Maximal 4088 nutzbare Ports (pro Host) Distributed Switches Nur in Enterprise Plus Lizenzen vorhanden vcenter Server basierende Konfiguration Hostübergreifend API für 3rd Party (z.b. Cisco Nexus 1000V) Insgesamt 8000 Ports pro Switch 16 Switches pro vcenter

28 Vergleich Standard vs. vds Standard switch Distributed switch L2 switch YES YES VLAN segmentation YES YES 802.1Q tagging YES YES NIC teaming YES YES TX rate limiting YES YES RX rate limiting NO YES Unified management interface NO YES PVLAN NO YES Third-party virtual switch support Blocking of individual ports NO NO YES YES

29 Distributed virtual Switch Verteilte Portgruppen vds vmotion Portgruppe Virtuelle Maschinen Portgruppe Management Portgruppe vcenter Server vnics I/O Plane Uplink Portgruppe pnics Uplinks Netzwerk

30 Merkmale vds Konfiguration steht in der vcenter Datenbank Jeder Host hält eine eigene Datenbank als Cache. Hält Informationen über belegte Ports und Statistik Informationen Kann mit net-dvs Kommando ausgelesen werden Kann zu Problemen führen, falls Inkonsistenzen auftreten (z.b. Neuinstallation vcenter) Dann ist der vds neu anzulegen und auf jedem Host manuell zu löschen oder Port Time out neu zu setzen (belegte Ports werden nach 24h frei gegeben).

31 I/O Plane I/O filter I/O filter I/O filter port port port forwarding engine teaming engine I/O plane (hidden switch) port port I/O filter I/O filter

32 Standard Switches vs. Distributed Aus wird

33 Erstellen eines Standard Switches # vicfg-vswitch -vihost -l # vicfg-vswitch --vihost a vswitch1 # vicfg-vswitch --vihost A vmkernel vswitch1 # vicfg-vswitch -vihost L vmnic# vswitch1 # vicfg-vswitch -vihost Q vmnic# -V 1 dvswitchname # vicfg-vswitch -vihost U vmnic# vswitch1 # vicfg-vswitch -vihost P vmnic# -V 1 dvswitchname DEMO

34 Performance Monitoring vsphere Client Performance Tab -> Advanced vcli resxtop

35 vsphere Client

36 resxtop (esxtop) Zeigt detaillierte Informationen über alle relevanten Performance Counter des VMKernels an. Nachteil: Nur pro ESX Server. Damit sind Wechselwirkungen zwischen VMs auf unterschiedlichen Hosts nicht zu erfassen. DEMO

37 Zu beobachtende Werte CPU Ready time (max. 15%) Co-stop time (bei auftreten Zeichen für CPU overcommitment) Swap Wait (zeigt an, dass der Host zu wenig RAM hat) Memory Used memory Swap (sollte immer 0 sein) Memctl (Balooning; sollte 0 sein) Disk Latenz (Mittelwert max. 15 ms) Transfers/s (Grenzwert hängt vom Storage Device und der Applikation ab) Netz Latenz (auf VM Ebene) Dropped Packets auf Host Ebene (zeigt Überlastung der Hostschnittstelle)

38 Starten/Stoppen von VMs vmware-cmd auf vma oder ESX vmware-cmd l # Anzeige der registrierten VMs vmware-cmd <pfad zur vmx> getstate # Status (on off) vmware-cmd <pfad zur vmx> start # Start der Maschine vmware-cmd s register <pfad zur vmx> # Maschine auf Host registrieren vim-cmd auf ESXi vim-cmd /vmsvc/getallvms # Anzeige der registrierten VMs vim-cmd /vmsvc/power.getstate <Vmid> # Status vim.cmd /vmsvc/power.on <Vmid> # Start der Maschine vim.cmd /solo/register <pfad zur vmx> # Maschine auf Host registrieren

39 Beispiele

40 AddOn We know how IT works Fallstudien Beispiele aus der Praxis

41 Fall 1: Erste Hilfe bei vmotion Störungen Kennzeichen: vmotion startet und bleibt u.u. bei 9% hängen. Ursachen: vmotion Haken auf die richtige Schnittstelle(n) gesetzt? VLAN IDs überall korrekt gesetzt? Netzwerkadresse und Maske überall korrekt gesetzt? Firewall oder sonst. Port Blocker zwischen den Hosts? MTU Size korrekt gesetzt? Tests: Wechselseitiger Ping von jedem ESX Server auf das Partnersystem Port 8000 (TCP) öffnen Immer alle Partnerports identisch konfigurieren. Demo

42 Fall 2: Notstopp aller VMs durch gefüllte LUN Situation: Eine LUN wurde durch gewachsene Thin Disks oder Snapshots komplett gefüllt. Ergebnis: Alle VMs auf der entsprechenden LUN werden komplett gestoppt um Datenverlust zu vermeiden. Je nach Situation lassen sich VMs nicht mehr abschalten, da auch keine Journal Daten mehr im VMFS geschrieben werden können. Lösung: LUN vergrößern. Entweder bestehende LUN vergrößern (extend) oder neue LUN anhängen (Span). Daten löschen.

43 Fall 3: Korrupte Snapshots Situationen: Durch Plattenfüllung oder andere Disk Fehler wurde ein Snapshot korrumpiert und die VM startet nicht mehr. Durch Platten- oder Benutzerfehler gingen einzelne, vermeindlich unwichtige Dateien verloren und die VM startet nicht mehr. Lösung: Snapshotdatei neu erstellen.

44 Anatomie eines Snapshot (vsphere 4) Erster Snapshot Zweiter Snapshot Beschreibung

45 Anatomie eines Snapshot (vsphere 5) Snapshot liegt bei der Disk

46 Snapshot Manager

47 Inhalt der VMSD Datei Erster Snapshot Zweiter Snapshot

48 Aufbau der VMDK Datei Basis-Disk Disk-Kennung Delta-Disk Disk-Kennung der übergeordneten Disk

49 Disk Zuordnung

50 Wiederbelebung bei Verlust der VMDK Datei Die Snapshot Beschreibung muss neu aufgebaut werden: 1. Neue virtuelle Disk mit der ursprünglichen Größe erstellen (evtl. Thin) 2. vmdk Datei in Namen des Snapshots (ohne -delta kopieren) 3. Anpassen der CID und Parent CID 4. Virtuelle Maschine auf die neue VMDK verbinden.

51 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

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