Gestaltung und Medientechnik

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1 Landesinstitut für Schulentwicklung Berufliche Schulen BS, BK, TG, Fachschulen Gestaltung und Medientechnik Landesinstitut für Schulentwicklung Qualitätsentwicklung und Evaluation Kalkulation von Webauftritten Schulentwicklung und empirische Bildungsforschung Stuttgart 2013 NL 08 Bildungspläne

2 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien Redaktionelle Bearbeitung Redaktion und Autoren Joachim Böhringer LS Stuttgart Jens Karwat, JGS Stuttgart Andreas Rombold, LS Stuttgart Reinhard Urbanke, LS Stuttgart Impressum Herausgeber Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) Heilbronner Straße 172, Stuttgart Druck und Vertrieb Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) Heilbronner Straße 172, Stuttgart Urheberrecht Inhalte dieses Heftes dürfen für unterrichtliche Zwecke in den Schulen und Hochschulen des Landes Baden-Württemberg vervielfältigt werden. Jede darüber hinausgehende fotomechanische oder anderweitig technisch mögliche Reproduktion ist nur mit Genehmigung des Herausgebers möglich. Soweit die vorliegende Publikation Nachdrucke enthält, wurden dafür nach bestem Wissen und Gewissen Lizenzen eingeholt. Die Urheberrechte der Copyrightinhaber werden ausdrücklich anerkannt. Sollten dennoch in einzelnen Fällen Urheberrechte nicht berücksichtigt worden sein, wenden Sie sich bitte an den Herausgeber. Bei weiteren Vervielfältigungen müssen die Rechte der Urheber beachtet bzw. deren Genehmigung eingeholt werden. Landesinstitut für Schulentwicklung, Stuttgart 2013 II

3 Landesinstitut für Schulentwicklung Gestaltung und Medientechnik Kalkulation von Webauftritten Stuttgart 2013 NL 08 Beobachten Beschreiben Begleiten Bewerten III

4 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien

5 Landesinstitut für Schulentwicklung Inhaltsverzeichnis I. Warum diese Handreichung...6 I.I Mathematik im Unterricht...7 I.II Zielgruppe dieser Handreichung...7 I.III Ziele der lernfeld- und kompetenzorientierten Mathematik...7 I.IV Diagnose der Mathematik-Kompetenz beim Eintritt in die... Berufsausbildung...9 I.V Kompetenzerwerb durch mathematische Orientierung im... Lernfeldunterricht...9 I.VI Kurze Gebrauchsanweisung für diese Handreichung Kapitel 1 Grundlagen der Kalkulation Kalkulation interaktiver Medien Begriffsklärung Struktur eines Produktionsprozesses Zeitwertschätzung Kosten im Medienbetrieb Abschreibungen Arbeitsablaufplanung ein Kundenprojekt Kalkulationsvoraussetzungen Pauschalpreise für Standardlösungen Individualpreise für komplexe Lösungen Stundensatzermittlung mit Hilfe der Platzkostenrechnung Muster einer Platzkostenrechnung Platzkostenrechnung mit Hilfe des Programms Excel Download der Excel-Datei "Platzkostenrechnung"...32 Kapitel 2 Systematik Webkalkulation Beispielhafte Stundensätze Grundlagen einer erfolgreichen Kalkulation Kalkulationssystematik Interaktives Kalkulationsschema Informationen über Formeln im Programm Excel Download der Excel-Datei "Webkalkulation"...49 Kapitel 3 Lösungen zu den Übungsaufgaben Lösungen zum Kapitel Lösungen zum Kapitel Kapitel 4 Kompetenzraster Kompetenz- und Niveaustufen Bedeutung von Kompetenz- und Niveaustufen Tabelle zu Kompetenz- und Niveaustufen Umgang mit Kompetenz- und Niveaustufen Kompetenzraster für Platzkostenrechnung und Kalkulation...61 Kapitel 5 Hilfe zu den Downloaddateien Download Platzkostenrechnung Download Webkalkulation...67 Kapitel 6 Quellen Literatur Quellen im Internet

6 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien I. Warum diese Handreichung BVDW e.v. > Bundesverband Digitale Wirtschaft e.v. ehemals dmmv > Deutscher Multimedia Verband. Die Frage Was kostet die Herstellung einer interaktiven Website lässt sich relativ einfach oder auch sehr komplex beantworten. Die relativ einfache Antwort besteht darin, dass der allgemeine Straßenpreis zu Grunde gelegt wird. Anbieter und Kunde orientieren sich am allgemeinen Marktpreis, der für kleine, überschaubare interaktive Medien mit einigen wenigen Seiten so bei allen möglichen Anbietern in entsprechenden Magazinen oder im Internet angeboten wird. Bei einem komplexen Internetauftritt macht eine solche pauschale Preis-Betrachtungsweise allerdings keinen Sinn. Es gibt zu viele projekt- und medienbezogene Faktoren, die auf die Preisgestaltung einer solchen professionellen Website Einfluss nehmen. Um überhaupt kalkulieren zu können und um ein zielgerichtetes Preisangebot für einen Kunden zu erstellen, ist es erforderlich die eigenen Kosten und deren Struktur zu kennen. Diese Handreichung soll Ihnen die wichtigsten Zusammenhänge zur Erstellung einer Kalkulation und zur Bestimmung der eigenen Kosten darlegen. Die dabei eingearbeiteten Beispiele sollen der Verdeutlichung der Kostenberechnung dienen und als Vorlage für die Bearbeitung der gestellten Beispiel- und Vertiefungsaufgaben. Die Herstellung interaktiver Medien ist in vielen Schularten zwischenzeitlich Bestandteil des Unterrichts. Sowohl in der dualen Berufsausbildung der Mediengestalter als auch in Berufskollegs oder technischen Gymnasien stehen interaktive Medien und deren Entwicklung in den Lehrplänen. Die Kostenentwicklung und das damit zusammenhängende Kostenbewusstsein werden dabei oftmals wenig beachtet. Dass Webseiten zwischenzeitlich hochkomplexe Systeme sind, die Informationen vermitteln, Waren und Dienstleistungen anbieten, Bildungsplattformen darstellen oder auch einfach nur unterhalten ist allgemein geläufig. Dass die Herstellung solcher komplexen multimedialen Produkte teilweise deutlich aufwändiger und damit teurer ist als die klassische Herstellung eines Werbeprospektes ist meist wenig bekannt. Daher soll diese Handreichung die Grundlagen für die Kostenermittlung und Kalkulation in diesem wichtigen Bereich der Medienproduktion legen. Dabei konkurriert diese Handreichung mit einer Vielzahl unterschiedlicher Betrachtungs- und Berechnungsmethoden. So verfolgt der BVDW eine andere Berechnungsmethode zur Erstellung einer Kalkulation wie der Verband Druckund Medien oder der Zentralfachausschuss für Berufsbildung der Druck- und Medienindustrie (ZFA). In der Handreichung sind die jeweiligen Internetanschriften für diese verschiedenen Verbände angegeben. Es lohnt sich, hier für den Unterricht zu recherchieren, da damit ein Einblick in die berufliche Praxis verbunden ist. Mit dieser Handreichung soll der Versuch unternommen werden, eine allgemein gültige Systematik der Kalkulation interaktiver Medien darzustellen, die sowohl für einfache Internetauftritte als auch für komplexe Websites herangezogen werden kann. Gliederung der Handreichung Zuerst soll in einem allgemeinen Teil die Kostensituation eines Medienbetriebes im Überblick dargestellt werden. Im zweiten Teil wird die Systematik einer Webkalkulation beschrieben, die für unterrichtliche Zwecke aufbereitet wurde. Dabei werden Querverbindungen zum computergestützten Unterricht hergestellt, da sich Kalkulationen gut mit CT-Systemen durchführen lassen. 2

7 Landesinstitut für Schulentwicklung I.I Mathematik im Unterricht Ausbildungsberufe im Medienbereich: Das klassische Unterrichtsfach Mathematik ist wesentlicher Bestandteil in den Bildungsgängen allgemeinbildender Schulen sowie in einigen vollschulischen Ausbildungsgängen an den beruflichen Schulen und wird dort eigenständig erteilt. Ganz anders in den dualen Ausbildungsberufen, in denen berufsbezogene Mathematik im Rahmen des Lernfeldunterrichts integrativ unterrichtet wird. Das bedeutet, dass in den beruflichen Handlungssituationen der dazugehörige mathematische Bezug hergestellt werden muss. Oftmals erschließen sich die mathematische Bezüge in den Lernfeldlehrplänen nicht auf den ersten Blick. Daraus kann jedoch nicht eine mangelnde Bedeutung mathematischer Problemlösefähigkeiten gefolgert werden. Vielmehr muss diese Bedeutung aufgrund der Lehrpläne erschlossen werden und sich in entsprechenden Lernsituationen wiederfinden. Hier sind z. B. Berechnungen der Auflösung, des Speicherbedarfs, des Werkumfangs oder Kalkulationen in Print und Nonprint zu nennen. Diese Überlegungen liegen der Handreichung zur Gestaltung und Medientechnik zu Grunde. Alle mathematischen Problemstellungen sind angemessen im beruflichen Kontext des jeweiligen Lernfeldes zu unterrichten, also nicht als isolierte, für sich allein stehende Unterrichtseinheit. I.II Zielgruppe dieser Handreichung Zielgruppe dieser Handreichung sind Lehrpersonen, die im dualen System in den Bereichen Drucktechnik, Medientechnik, Gestaltung, Fotografie und Geoinformation oder in vollschulischen Bildungsgängen in Gestaltung und Medientechnik oder in affinen Bereichen unterrichten. Besonders bei Berufseinsteigern soll das Verständnis für die berufstypischen mathematischen Methoden und Verfahrensweisen gestärkt werden. In den gestaltungsorientierten Berufen ist die Häufigkeit der jungen Erwachsenen besonders hoch, die ihre Berufswünsche eher in mathematikfernen Ausbildungsgängen verwirklichen. Oft finden sich hier Schülerinnen und Schüler, die ein deutliches Negativbild von Mathematik mitbringen und die erste Kompetenzstufe* nicht erreicht haben. Selbst einfache Dreisatz- oder Prozentrechnungen bereiten manchmal große Mühe. I.III Ziele der lernfeld- und kompetenzorientierten Mathematik Die Aufarbeitung von Schwächen und der Erwerb grundlegender mathematischer Kompetenzen ist eine Her-ausforderung für die berufsbildenden Schulen. Einerseits sind die Schülerinnen und Schüler älter und verfügen i. d. R. über allgemeine Bildungsabschlüsse, andererseits ist der zeitliche Rahmen, insbesondere in der Teilzeitberufsschule, eng begrenzt. Vor diesem Hintergrund muss die Berufsschule für die betroffenen Jugendlichen angemessene Angebote anbieten, um eine Verbesserung der individuellen mathematischen Kompetenzen zu erzielen. Je nach Ausbildungsberuf (z. B. Mediengestalter/in, Medientechnologe/in Druck/Siebdruck/Weiterverarbeitung sowie Fotograf/in und Geomatiker/in) hat die Mathematik einen mehr oder minder starken Bezug zu technischen, gestalterischen oder betriebswirtschaftlichen Fragestellungen und verhilft zu einer stärkeren berufsfachlichen Durchdringung des Unterrichts. Fotomedienlaborant/-in Fotograf/-in Geomatiker/-in Gestalter/-in für visuelles Marketing Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien Kaufmann/-frau für Dialogmarketing Mediengestalter/-in Digital und Print Mediengestalter/-in Bild und Ton Medientechnologe/-in Druck/Siebdruck/Weiterverarbeitung Multimediaentwickler/-in Packmitteltechnologe/-in Schulische Ausbildungsgänge im Medienbereich: Technisches Berufskolleg I + II Technisches Gymnasium Schwerpunkt GMT Fachschule für Gestaltung Berufskolleg für fotound medientechnische Assistenten Berufskolleg Medien Berufskolleg Produkt- Design Berufskolleg Grafik- Design Berufskolleg Verlag Industriemeister/-in Printmedien Fachschule für visuelle Kommunikation Medienfachwirt/-in Print Medienfachwirt/-in Digital Staatlich geprüfter Techniker/-in * Siehe Erklärung Kompetenzniveaus Seite 8 und Kompetenzstufen Seite 58 3

8 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien Grundsätzlich gilt, dass mathematische Kenntnisse nicht allein der Lösung von fachlichen Problemstellungen dienen. Mathematische Kompetenzen verhelfen unseren Schülerinnen und Schülern dazu, Problemstellungen im persönlichen und beruflichen Lebensbereich zu bewältigen, etwa die Überprüfung einer Lohnabrechnung oder eines Ratenkredits bei der Anschaffung eines Autos oder einer Wohnung. Hinzu kommt, dass die meisten Schülerinnen und Schüler in der Berufsschule letztmalig vor dem Eintritt in das Berufsleben, mathematische Aufgabenstellungen erfahren, lernen und üben können. Mathematikorientierter Lernfeldunterricht dient also nicht allein der Vermittlung von berufsfachlichen Kompetenzen, sondern zu einem großen Teil auch der Bewältigung von alltäglichen Lebensaufgaben. Die zu vermittelnden Kompetenzen sind: mathematisches Denken (gestellte Fragen analysieren), mathematisches Problemlösen (Lösen von Aufgabenstellungen), mathematisches Modellieren (Verwenden der mathematischen Sprache zur Beschreibung eines Zusammenhangs oder eines Modells), mathematisches Argumentieren und Kommunizieren (Begründen, Überprüfen, Beweisen, Widerlegen, warum ist ein Sachverhalt so?), Darstellungen interpretieren und verwenden (Formeln, Diagramme), Symbole und Formalismen einsetzen, Verwendung von Hilfsmitteln zur Lösung mathematischer Probleme. Siehe Tabelle Kompetenz- und Niveaustufen auf Seite 62 Die oben gelisteten Kompetenzen werden durch unterschiedliche Anspruchsniveaus und zunehmendem Abstraktionsgrad gekennzeichnet: Niveau 1: Reproduktion Grundlegende Kompetenzen werden auf niedrigem Niveau angewandt. Dazu zählt die Ausführung grundlegender Tätigkeiten. Es werden Routineoperationen wiedergegeben, angewendet und einfache rechnerische Begründungen gegeben. Niveau 2: Systematische Reproduktion Alle Kompetenzen werden auf niedrigem Niveau beherrscht. Dazu zählt die Ausführung einfacher, unmittelbar auf der Hand liegender Standardoperationen im Kontext mit grundlegenden beruflichen und allgemeinen Aufgabenstellungen. Niveau 3: Verbindungen Einige der Kompetenzen werden auf mittlerem Niveau benötigt. Hierzu zählen überschaubare Problem-lösungen und Tätigkeiten, welche bereits mehrteilige Schritte sowie Verknüpfungen von Aufgabenelementen erfordern. Die überschaubare mehrschrittige Argumentation soll nachvollzogen, erläutert oder entwickelt werden. Niveau 4: Reflexion Alle Kompetenzen werden auf gehobenem Niveau angewendet. Dazu zählt die Verknüpfung auch schwierigerer Sachverhalte, deren Wiedergabe und fachlich korrekte Nutzung. Niveau 5: Transfer Es gibt Kompetenzen, die auf hohem Niveau benötigt werden. Dabei sind mehrschichtige Tätigkeiten, Verallgemeinerungen oder Reflexionen gefordert. Komplexe Argumentationen werden nachvollzogen, auf andere Situationen übertragen und mathematisch schlüssig bewertet. 4

9 Landesinstitut für Schulentwicklung Der berufsfachliche Bezug wird im Kapitel 1.0 Kalkulation interaktiover Medien genauer definiert. Bei jeder Handreichung zur Medientechnik und Gestaltung wird der Lehrplan- bzw. Lernfeldbezug zum jeweiligen Rahmenlehrplan hergestellt. Auch werden die Fundstellen in den jeweiligen Lernfeldern des aktuellen Rahmenlehrplans einschließlich der vom LS erstellten Handreichungen angegeben. Kapitel 1.0 Kalkulation interaktiver Medien Seite 14 I.IV Diagnose der Mathematik-Kompetenz beim Eintritt in die Berufsausbildung Der Eintritt in die Berufausbildung stellt für die meisten Auszubildenden eine neue Lebens- und Lernsituation dar eine echte Zäsur! Diese ungewohnte Situation des Neuanfangs, welches die Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung darstellt, eröffnet neue Lernchancen und auch eine neue Motivation, die viele Auszubildende für sich entdecken. Dies wird auch in der Schule und in der Einstellung zur Schule deutlich. Die doch etwas andere Schulart, die nahe am Leben des gewählten Berufes agiert, führt in einen neuen, anfangs unbelasteten Lebensabschnitt der Beruflichkeit. Die gewonnene Motivation wird zuerst eher extrinsischer, mit zunehmendem Kenntnisserwerb und Interesse aber stärker intrinsischer Natur sein: Durch Praxisnähe und berufliche Verwendungszusammenhänge werden Lernnotwendigkeiten gerade auch bei mathematischen Fragestellungen anders bewertet, sind fachlich begründet und werden als notwendig anerkannt und verstanden. Das Ziel einer erfolgreichen Abschlussprüfung mit den damit verbundenen Statusvorteilen motiviert Auszu-bildende dazu, neue Bildungsanstrengungen zu unternehmen. Die Auszubildenden wissen aus ihrer be-trieblichen Umgebung sehr schnell, dass nur mit einer bestandenen Gehilfenprüfung ein beruflicher Auf-stieg machbar ist. Die in der Handreichung genannten Diagnose-Instrumente und Fördermaterialien sollen dabei helfen, spezifische Stärken und Schwächen in Mathematik zu ermitteln, um auf dieser Grundlage die Schülerinnen und Schüler besser fördern zu können. Hinweise und Materialien finden Sie vor allem in den Kapiteln 4 und 5 I.V Kompetenzerwerb durch mathematische Orientierung im Lernfeldunterricht Im Lernfeldunterricht werden von den Schülerinnen und Schülern ganz unterschiedliche Kenntnisse, Ferigkeiten und Fähigkeiten erworben. Auf die mathematische Orientierung im Lernfeldunterricht lässt sich dies leicht übertragen. Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Medienkompetenz lassen sich hier nennen. Diese Kompetenzen werden durch die Wahl geeigneter Methoden, Beispiele und Projektzusammenhänge gefördert. Mathematische Zusammenhänge erklären in vielerlei Hinsicht die technischen und gestalterischen Zwänge, denen Medienenprodukte unterworfen sind. So lassen sich wirtschaftliche Gegebenheiten und technische Erfordernisse oftmals durch mathematische Erklärungsmodelle leicht und überzeugend für Schülerinnen und Schüler darstellen. Mathematik ist im handlungsorientierten Lernfeldunterricht der Medienberufe damit sicherlich eine reine Hilfs- 5

10 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien wissenschaft zur Erklärung bestimmter fachlicher Gegebenheiten. Zusammenfassend vermittelt die mathematische Orientierung im Lernfeldunterricht folgende Kompetenzen: Die nebenstehenden Kompetenzbeschreibungen wurden verschiedenen Lehrplänen der Medienberufe entnommen und zusammenfassend formuliert. Fachkompetenz Die Lernenden sollen Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge in arbeitsteiligen Medienbetrieben entwickeln, Verständnis für komplexe technische und gestalterische Zusammenhänge entwickeln, Aufgabenstrukturen anhand gegebener Lernsituationen beurteilen, unterschiedliche Auftragsstrukturen in der Medienentwicklung und -produktion einschätzen, Fehler in der Auftragsbewertung erkennen, eingrenzen und beheben, den Einfluss wichtiger Komponenten in der Medienproduktion benennen. Medienkompetenz Die Lernenden sollen zur Lösung technischer und wirtschaftlicher Gegebenheiten durch geeignete Recherchemethoden selbstständig Materialien erarbeiten, ihre Lösungen mit modernen Medien präsentieren können. Sozialkompetenz Die Lernenden sollen im Team Lösungen entwickeln und technisch realisieren können. Individuelle Förderung Jeder auch noch so rechenschwache Lernende soll in Mathematik zumindest so weit gefördert werden, dass er in der Lage ist, sich den Anforderungen einer Abschlussprüfung erfolgreich zu stellen. Dazu ist es im Einzelfall sicherlich notwendig, individuelle Aufgabenstellungen bereitzustellen, um die Mathematikkompetenz insgesamt zu fördern. Verbesserung der Lesekompetenz Prüfungen bestehen überwiegend aus Textaufgaben. Prüfungsähnliche Aufgaben wurden auch in dieser Handreichung formuliert. Mathematische Problemstellungen sind daher oft nicht nur mathematischer Art, sondern sie sind weitgehend vom Textverständnis abhängig. Nur wenn die Aufgabentexte verstanden und fachlich korrekt interpretiert werden können, wird es den Lernenden möglich sein, die sich daraus ergebenden mathematischen Problemstellungen zu verstehen und letztlich zu Lösungen zu gelangen. Daher ist, nicht nur im lernfeldorientierten Unterricht, auf die Kompetenzentwicklung hinsichtlich unserer Sprache einzuwirken. Sprach- und Leseverständnis sind letztlich der Schlüssel zur Anwendung mathematischer Verfahren für die Lösung berufsspezifischer Problemstellungen. 6

11 Landesinstitut für Schulentwicklung I.VI Kurze Gebrauchsanweisung für diese Handreichung Definition Die rechts abgebildeten Icons dienen zu Ihrer Orientierung im Heft. Beispielaufgaben und Lösungen sind am Ende jeder Einführung in einen Themenbereich zusammengefasst und mit grauer Farbe unterlegt. Am Ende eines jeden Kapitels sind beispielhafte Übungsaufgaben zusammengestellt. Die dazugehörenden Lösungen finden sich im Lösungsteil am Ende der Handreichung. Die jeweilige Seitenzahl zu den Lösungen ist im Aufgabenteil angegeben. Die Lösungen stellen Musterlösungen dar, andere Lösungswege sind möglich und zulässig. Beispielhaft wird in jedem Heft ein Unterrichtsentwurf zum Einstieg in das Thema oder beispielhafte Kompetenzraster vorgestellt. Die dazu notwendigen Materialien sind jeweils von der unterrichtenden Lehrperson selbst zu erstellen, sind aber in diesem Kapitel ausführlich im Zusammenhang mit einem handlungsorientierten Unterrichtsprojekt beschrieben. Zu der Handreichung gibt es fertig erstellte Excel-Dateien für die Platzkostenrechnung und die Kalkulation als Muster für den Unterricht. Die Dateien können direkt im Unterricht verwendet werden oder aber als Vorlage für die eigene Erstellung vergleichbarer Dateien dienen. Die Dateien finden Sie auf der folgenden Seite des Landesinstituts zum Download:. Handreichungen/pub_online/Material%20NL_08_Webkalkulation.zip Fachinformation Beispielaufgaben Übungsaufgaben Formeln und Einheiten Quellen Lösungen 7

12 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien 8

13 Landesinstitut für Schulentwicklung Kapitel 1 Grundlagen zur Webkalkulation 9

14 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien 1.0 Kalkulation interaktiver Medien 1.1 Begriffsklärung Interaktive Medien entstehen durch Teamarbeit verschiedenster Spezialisten aus den vielfältigen Produktionsbereichen der Digitalmedienherstellung. Es sind Menschen mit verschiedenen beruflichen Kompetenzen erforderlich, um ein multimediales Produkt zu entwickeln und zu erstellen. Mediengestalter, Informationsdesigner, Art-Direktoren, Animationsspezialisten, Programmierer, Projektleiter, Datenbankentwickler, Redakteure, Werbekaufleute, Außendienstmitarbeiter und wichtig die Kunden sind bei einer Multimediaproduktion beteiligt. Durch die Vielzahl der möglichen Beteiligten ist es notwendig, die Herstellung interaktiver Medien genau zu planen, zu steuern und, wichtig für den Auftraggeber, die Kosten eines Auftrages möglichst exakt zu berechnen. Durch die Vielzahl der beteiligten Produktionsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren unterschiedlich ausgeprägten Kompetenzen wird schnell deutlich, dass es viele unterschiedliche Arbeitsprozesse und Aktivitäten beim Herstellungsprozess geben muss. Die mit der Produktion eines interaktiven Mediums zusammenhängenden Prozesse sind oftmals nicht nur auf ein Unternehmen beschränkt, sondern es werden oft Leistungen anderer Medienproduzenten in Anspruch genommen. Dies wird deutlich z. B. bei Video-, Sound- oder Animationsclips, die in einen Webauftritt zu integrieren sind. Da sich die Produktionsabläufe und die Rahmenbedingungen bei der Herstellung interaktiver Medien oftmals von Auftrag zu Auftrag ändern, ist es erforderlich, komplexe Multimedia-Projekte genau zu planen, zu steuern und dies ist besonders wichtig zu berechnen, also zu kalkulieren. Alle Forderungen, also das Planen, Steuern und Kalkulieren müssen erfüllt werden, auch wenn dies im Einzelnen oft schwer erfüllbar ist, da sich Produktionswege oftmals während der Herstellung verändern. Ein Problem stellt der Kunde dar, der seine Ideen und Forderungen an sein interaktives Medienprodukt immer einbringen wird. Sobald ein Kunde ein interaktives, gut visualisiertes Zwischenprodukt seines Projektes begutachtet, wird ihr bzw. ihm eine neue, zündende Idee kommen, damit das Produkt noch besser und schöner realisiert wird. Daher muss vor Auftragsbeginn und vor der exakten Kalkulation ein klares Briefing zwischen Auftraggeber (Kunde) und Produzenten durchgeführt werden. Das Briefing muss klar, übersichtlich und eindeutig dokumentieren, welche Vorstellungen dem interaktiven Projekt zu Grunde liegen. Es ist also unabdingbar, dass alle Projektbeteiligten in der Lage sind, ihre Projekterwartungen, Problemstellungen, Funktions- und Designvorstellungen sowie die Aufgabenverteilung exakt zu formulieren, um möglichst schnell, kostensicher und effektiv zu einem interaktiven Webauftritt zu gelangen. Nur wenn dies gelingt, ist es möglich, zu einem kalkulierbaren Produkt zu gelangen, bei dem die meist vorhandenen Unwägbarkeiten minimiert wurden. Von allen Beteiligten muss daher Verständnis für die Projektabwicklung eines solchen Jobs erbracht werden. Vor allem der Zeitaufwand für Planungs-, Design- und Produktionsprozesse wird von Kunden oft unterschätzt Struktur eines Produktionsprozesses Die Abwicklung eines Auftrages zur Webseitenherstellung muss inhaltlich und technisch eindeutig und klar strukturiert werden. Nur dann ist eine sinnvolle Planung für die Produktionsfirma und eine stimmige Kalkulation für den Auf-

15 Landesinstitut für Schulentwicklung traggeber durchführbar. Um dies zu ermöglichen, lassen sich für die Herstellung folgende Prozessstrukturen festlegen: Hauptprozesse, Teilprozesse und Aktivitäten. Hauptprozesse Dies sind die Arbeitsprozesse, in welche sich eine Websiteproduktion gliedern lässt. Diese Hauptprozesse können zeitlich begrenzt durchgeführt werden (z. B. Testphase) oder sind ständiger Hauptprozess (z. B. Projektmanagement). Teilprozesse Alle Hauptprozesse sind dadurch gekennzeichnet, dass sie in verschiedene Teilprozesse gegliedert werden können. So kann für den Prozess Testphase das Testen der entwickelten Website auf verschiedenen Browsern z. B. durch die Teilprozesse Test mit Safari oder Test mit Firefox oder das Testen der Mailfunktion beschrieben werden. Aktivitäten Dies sind die einzelnen Tätigkeiten bzw. Aktivitäten, die bei den einzelnen Teilprozessen ausgeführt werden. Aktivitäten sind die Arbeitsvorgänge, die im Rahmen der Herstellung des Medienproduktes aktiv durchgeführt werden. Eine Aktivität ist die kleinste erfassbare Kategorieeinheit in der Produktionskette. Eine Reihe von Aktivitäten ergibt einen Teilprozess. Überblick über den Produktionsablauf interaktiver Medien Ressourcen und Terminplanung Hauptprozesse der Produktion Hauptprozess Angebotsphase Hauptprozess Konzeptphase Hauptprozess Projektmanagement Hauptprozess Produktion Hauptprozess Testphase Hauptprozess Implementierung Teilprozesse Teilprozesse Teilprozesse Teilprozesse Teilprozesse Teilprozesse Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Aktivitäten Permanenter Abstimmungsprozess Kalkulation Kreativphase Projektmanagement = dauernd erforderlicher Hauptprozess z. B. Projektkontrolling, Terminplanung mit Überwachung, Ressourcenplanung und Bereitstellung, Abstimmung der verschiedenen Teilprozesse und Aktivitäten, Kostenüberwachung. Konzeptphase = zeitlich begrenzter Hauptprozess. Es ist allerdings notwendig, die Ergebnisse dieser Phase bei der späteren Produktion auf die Einhaltung dieser Ergebnisse zu überprüfen. 11

16 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien Aus dem vorhergehenden Schaubild gehen die einzelnen Prozesse hervor, die durch das Projektmanagement hinsichtlich des Projektcontrollings, der Ressourcen- und Terminplanung permanent abzugleichen sind. Dieser Abgleichungsprozess ist ein komplexer Prozess in der Produktion, da sich vor allem bei größeren Projekten durch veränderte und weiterentwickelte Techniken (z. B. Neue Browser, neue Dateiformate) unbekannte Problemstellungen ergeben können. Weiter sind in diesen Prozess des Projektmanagements die Autorenwünsche und Autorenkorrekturen des Auftraggebers mit einzubeziehen. Man muss versuchen, Kunden die Planungs- und Produktionsproblematik hinsichtlich veränderter Bedingungen zu verdeutlichen, um sie und das produzierende Unternehmen vor unvorhergesehenen Mehrkosten zu schützen. Das untenstehende Schaubild soll Ihnen einen Überblick über einzelne Prozesse und Aktivitäten geben, die im Rahmen der Produktion eines interaktiven Mediums auftreten können. Es wurden dazu zwei beispielgebende Hauptpro- Hauptprozesse Hauptprozess Angebotsphase Hauptprozess Produktion Teilprozesse Teilprozesse Teilprozesse 1. Konzeptentwicklung 2. Kalkulation 3. Projektplanung 4. Terminplan 5. Screen-Entwicklung 6. Prototypentwicklung 7. usw. 1. Screenaufbau 2. Templateerstellung 3. Navigationsaufbau 4. Programmierung 5. Medienherstellung 6. Medieneinbindung 7. usw. Aktivitäten Zu der Rechts stehenden Aufgabe gibt es keine Musterlösung, da hier jeweils projektspezifische Anforderungen zu berücksichtigen sind. Tipp: Gestalten Sie Ihre Schulhomepage mal neu oder überführen Sie diese in ein Content-Management-System wie z. B. Joomla. Aktivitäten für den Teilprozess 5. Screen-Entwicklung 1. Screendesign Scribble 2. Navigationsentwicklung 3. Konzeption Verlinkung 4. Templateentwicklung 5. Screenaufbau 6. Farbkonzept 7. Bildauswahl 8. Introplanung 9. Impressum 10. usw. Aktivitäten für den Teilprozess 5. Medienherstellung 1. Aufnahmen 2. Soundbearbeitung 3. Konvertierungen 4. Komprimieren 5. Qualitätscheck 6. Videos sichten 7. Videoschnitt 8. Videovertonung 9. Komprimieren 10. Streamingkonvertierung 11. usw. Aufgabe: Erstellen Sie für ein schulisches oder betriebliches Projekt die Ablauforganisation entsprechend der Darstellung auf Seite 15. Nennen und beschreiben Sie entsprechend der linken Abbildung die Teilprozesse sowie alle dazugehörenden Aktivitäten die erforderlich sind, um ein Medienprojekt zu erstellen. 12

17 Landesinstitut für Schulentwicklung zesse ausgesucht, die für diese Produktionskette typisch sind. Der Hauptprozess Angebotsphase nimmt teilweise Teilprozesse und Aktivitäten aus der Konzeptionsphase vorweg, um mit dem Kunden ein Projekt zu konkretisieren. Diese vorweggenommenen Arbeitsaktivitäten müssen in der Regel während der Konzeptionsphase nochmals aufbereitet werden, um zum Endergebnis zu gelangen. Die dargestellten Teilprozesse und die daraus folgenden Aktivitäten sind nur beispielhaft benannt. Es können hier nicht alle Teilprozesse und Aktivitäten dargestellt werden, sondern es wird hier aufgezeigt, welche Aktivitäten sich hinter einem Teilprozess prinzipiell verbergen können. Der Kalkulator muss alle diese Teilprozesse und Aktivitäten zur Kalkulation eines Auftrages kennen, bewerten und in seiner späteren Berechnung berücksichtigen. 1.3 Zeitwertschätzung Im Rahmen der Kalkulationsfestlegungen ist für jede Aktivität eine Zeit für die Dauer der Aktivität festzulegen bzw. zu ermitteln. Die Zeitdauer für die einzelnen Aktivitäten wird später für die Zeit- und Kostenkalkulation verwendet. Für die Kostenermittlung ist die Einschätzung der benötigten Produktionszeit von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen der Kalkulationsberechnung ist für jeden Prozess bzw. für jede Aktivität eine Zeit festzulegen. Diese Zeit wird für die Erledigung bzw. Durchführung des Prozesses bzw. der Aktivität benötigt. Diese Zeitwertschätzung wird dann Grundlage der Kalkulation. Die Festlegung der benötigten Produktionszeit erfordert vom Kalkulator Erfahrung in den einzelnen Produktionsprozessen und den notwendigen Einzelaktivitäten. So ist vom Kalkulator bei der Erstellung eines interaktiven Webauftritts abzuschätzen, welche Zeit für die Bildbearbeitung anzusetzen ist, wenn z. B. 50 Bilder für eine Internetanwendung aufbereitet werden müssen oder welche Zeit für die Konvertierung von 20 Sounddateien anzunehmen ist. Neben der genauen Kenntnisse der verschiedenen Aktivitäten ist vor allem auch Erfahrung in der Betreuung von solchen Aufträgen außerordentlich hilfreich. Ist während der Kalkulationserstellung in der Angebotsphase ein Produktionszusammenhang unklar oder die Zeitschätzung ist nicht eindeutig möglich, so ist bei den entsprechenden Abteilungsleitern, Teamleitern oder beteiligten Fremdfirmen die Information über die benötigte Zeitdauer eines Produktionsschrittes zu holen, um verlässliche Zahlenwerte für die Kalkulation zu erhalten. 1.4 Kosten im Medienbetrieb Um eine Kalkulation durchzuführen, werden bestimmte Informationen zu den Kosten benötigt, die unabhängig von der Art des Betriebes immer auftauchen. Diese Kosten werden als Kostenarten bezeichnet. Die einfachste Form ist die Gliederung der Kosten nach der Art der verbrauchten Kostengüter. Hier werden die Kosten den Gruppen (1) Arbeitskosten (2) Materialkosten (3) Kapitalkosten (4) Fremdleistungskosten (5) Kosten der menschlichen Gesellschaft (öffentliche Abgaben) zugewiesen. Zu den (1) Arbeitskosten zählen die Lohn- und Gehaltskosten sowie die gesetzlichen und freiwilligen Sozialkosten. Die Löhne und Gehälter werden in der Kostenarten (Auswahl) Fertigungskosten Materialkosten Gemeinkosten Herstellungskosten Selbstkosten Verwaltungskosten Vertriebskosten Gewinnaufschlag Rabattkosten usw. Einzelkosten bezeichnen Kosten, welche einem Bezugsobjekt, also einem Produkt oder einer Dienstleistung direkt zurechenbar sind. Gemeinkosten sind alle im Betrieb anfallenden Kosten, die einem Produkt oder einer Dienstleistung nicht direkt zuzuordnen sind. Dies sind z. B. Löhne und Gehälter, die in der Verwaltung oder im Lager anfallen. Weiter gehören zu den Gemeinkosten die Kosten für Versicherungen, Beiträge zu Verbänden, gewinnunabhängige Steuern wie Grundsteuer oder die Energie- und Wasserversorgung, wenn diese einem Produkt direkt zugeordnet werden können. 13

18 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien Lohnbuchhaltung erfasst und der Kostenrechnung bzw. der Kalkulation zur Verfügung gestellt, da sie die Grundlage für die Kalkulation darstellen. Zu den (2) Materialkosten gehören die Kosten für das Einzel- und Gemeinkostenmaterial. Wir unterscheiden hier Fertigungsstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe. Die Fertigungsstoffe werden als Einzelkosten je Auftrag erfasst und verrechnet. Hilfsstoffe und Betriebsstoffe werden als Gemeinkosten verrechnet. Einzelkosten sind einem Produkt direkt zurechenbar und sie sind stets variable Kosten. Gemeinkosten werden indirekt über einen prozentualen Zuschlag verrechnet. Gemeinkosten können variable und fixe Kosten sein. Zu den (3) Kapitalkosten werden die Zinsen und Abschreibungen gezählt, also auch kalkulatorische Abschreibungen, kalk. Zinsen, kalk. Wagnisse, kalk. Unternehmerlohn und kalkulatorische Miete. Eine kalkulatorische Abschreibung dauert so lange wie die Nutzungsdauer. Unter einer Abschreibung verstehen wir die Beiträge, die aufgrund einer planmäßigen Rechnung zur Erfassung des Werteverzehrs an Anlagevermögen in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand und in der Kostenrechnung als Kosten gesetzt werden. Zu den (4) Fremdleistungskosten gehören Fremdreparaturen, Versicherungen, Beratungskosten, Mieten und sonstige Fremdleistungen. Unter den (5) Kosten der menschlichen Gesellschaft sind die Steuern, Gebühren und Beiträge auszuweisen, also alle öffentlichen Abgaben, die ein Unternehmen zu leisten hat. Hier können z. B. Grundsteuer, Abwassergebühren, die Beiträge zu Versicherungen oder berufsständischen Organisationen (z. B. Kammern) genannt werden. In den verschiedenen, in der Industrie üblichen Kontenrahmen werden die Kostenarten im Wesentlichen nach diesem Grundprinzip gegliedert. 14

19 Landesinstitut für Schulentwicklung 1.5 Abschreibungen Überblick über die Verfahren der Abschreibung Gleichmäßige Abschreibung Lineare Abschreibung Ungleichmäßige Abschreibung Degressive Abschreibung Unregelmäßig Gleichmäßig Gleichmäßig wechselnde fallende steigende Abschreibung Abschreibung Abschreibung Leistungsbezogene Abschreibung Progressive Abschreibung Arithmetrisch- degressive Abschreibung Geometrischdegressive Abschreibung Lineare Abschreibung Der Basiswert einer Anschaffung wird gleichmäßig auf die einzelnen Rechnungsperioden verteilt, in denen das Anlagegut voraussichtlich genutzt wird. Dies ist sinnvoll bei gleichmäßiger Nutzung des Anlagegutes im Betrieb. Ermittlung Abschreibungsbetrag: a = Abschreibungsbetrag (Euro/Jahr) B = Basiswert (Euro) n = Geschätzte oder geplante Nutzungsdauer a = B n Aufgabe 1.1 (N1/N2) Ein Produktions-PC wurde voll ausgerüstet für ,- Euro erworben. Die Anschaffungskosten sollen als Basiswert dienen. Die geplante Nutzungsdauer ist fünf Jahre. Errechnen Sie den jährlichen Abschreibungsbetrag. Lösung siehe Lösungsteil Seite 54 15

20 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien Lineare Abschreibung mit Restwert Soll bei der Festlegung der Abschreibung bereits berücksichtigt werden, dass für ein Anlagegut nach Ablauf der Nutzungsdauer noch ein Verkaufserlös erzielt werden soll, gilt Ermittlung Abschreibungsbetrag: a = Abschreibungsbetrag (Euro/Jahr) B = Basiswert (Euro) n = Geschätzte oder geplante Nutzungsdauer R = Restwert a = B R n Lösungen siehe Lösungsteil ab Seite 53 Aufgabe 1.2 (N1/N2) Eine Maschine wurde für ,- Euro erworben. Die Anschaffungskosten dienen als Basiswert. Die geplante Nutzungsdauer ist fünf Jahre. Errechnen Sie den Abschreibungsbetrag, wenn geplant ist, noch einen Restwert (Verkaufserlös für den Schrott) von 2000,- Euro zu erzielen. Aufgabe 1.3 (N1/N2) Eine Digitaldruckmaschine, die für ,- Euro beschafft wurde, wird voraussichtlich nach Ablauf der Nutzungsdauer von fünf Jahren verschrottet. Errechnen Sie den Abschreibungsbetrag bei linearer Abschreibung, wenn mit einem Restwert für die Maschine nicht mehr gerechnet werden kann. a) Wie hoch ist der jährliche Abschreibungsbetrag? b) Wie hoch wird der jährliche Abschreibungsbetrag, wenn am Ende des fünften Jahres doch noch ein Schrottwert von ,- Euro erzielt werden kann? c) Unter welchen Voraussetzungen ist eine gleichmäßige Verteilung der Kosten bei der linearen Abschreibung gegeben? htm Bundesministerium der Justiz - juris Rechtsportal Hinweis: Handelsrechtlich ist die lineare Abschreibung nach 253 HGB erlaubt, da sie den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung entspricht. Ebenso darf sie steuerrechtlich verwendet werden ( 7 Abs. 1 EStG) Degressive Abschreibung Bei der degressiven Abschreibung wird der Basiswert ungleichmäßig über die einzelnen Wirtschaftsperioden verteilt. Üblicherweise werden die ersten Jahre der wirtschaftlichen Nutzung stärker belastet als die letzten. Dies lässt sich dadurch erklären und begründen, dass im Laufe der Zeit die Gebrauchsfähigkeit des Anlagegutes nachlässt oder die Reparaturanfälligkeit steigt. Die geometrisch-degressive und die arithmetisch-degressive Abschreibung sind vom Handelsrecht 253 HGB erlaubt, steuerrechtlich sind diese beiden Abschreibungsarten aber nicht zugelassen und daher von keiner praktischen Bedeutung. Hauptabschreibungsart bei der degressiven Abschreibung ist die leistungsbezogene degressive Abschreibung. Maßgeblich für die jährlichen Abschreibungsbeträge ist der Umfang der Beanspruchung eines Wirtschaftsgutes. Der 16

21 Landesinstitut für Schulentwicklung Basiswert wird durch die erwartete Gesamtleistungsmenge des Anlagegutes dividiert. Das Ergebnis ist der Abschreibungsbetrag pro Leistungseinheit. Je nach Höhe der jährlichen Leistung ergibt sich der jährliche Abschreibungsbetrag: Ermittlung Abschreibungsbetrag: a = Abschreibungsbetrag (Euro/Jahr) B = Basiswert (Euro) R = Restwert L = Gesamtleistung des Anlagegutes (Einheiten/Lebensdauer) L P = Periodenleistung des Anlagegutes (Einheiten/Periode) a = a = B x L P L B R x L P L Alternativ kann vom Basiswert ein Restwert z. B. Für den Verkauf eines Anlagegutes abgezogen werden. Aufgabe 1.4 (N2/N3) Ein Geschäftswagen wird mit einer Gesamtfahrleistung von km zur Nutzung veranschlagt. Der Anschaffungspreis beträgt ,- Euro. In einer Rechnungsperiode beträgt die Kilometerleistung des Fahrzeuges km. a) Wie hoch ist die Abschreibung im ersten Jahr der Nutzung? b) Wie hoch sind die Abschreibungen im ersten bis vierten Jahr und der Restwert? c) Für Mathe-Genies: Finden Sie eine Möglichkeit, den Restwert des Geschäftswagens nach n Jahren zu bestimmen, ohne jedes vorherige Jahr zu berechnen. Lösungen siehe Lösungsteil ab Seite 53 Lösung a) + b): ,- a = x km = ,- Euro Abschreibung im 1. Jahr ,- Restwert des Fahrzeuges = ,- Euro ,- a = x km = 7.500,- Euro Abschreibung im 2. Jahr ,- Restwert des Fahrzeuges = ,- Euro ,- a = x km = 5.625,- Euro Abschreibung im 3. Jahr ,- Restwert des Fahrzeuges = ,- Euro ,- a = x km = 4.218,75 Euro Abschreibung im 4. Jahr ,- Restwert des Fahrzeuges = ,25 Euro Gesamtabschreibungssumme 1. bis 4. Jahr: 1. Jahr: ,-- Euro 2. Jahr: 7.500,-- Euro 3. Jahr: 5.625,-- Euro 4. Jahr: 4.218,75 Euro Summe: ,75 Euro Abschreibungssumme vom 1. bis 4. Jahr. Lösungsansatz für c : L B n = B o x (1 - ) p n L Restwert des Fahrzeuges nach vier Jahren: ,- Euro ,75 Euro = ,25 Euro 17

22 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien Lösungen siehe Lösungsteil ab Seite 54 Aufgabe 1.5 (N1/N2) Ein Geschäftswagen wird mit einer Gesamtfahrleistung von km zur Nutzung veranschlagt. Der Anschaffungspreis beträgt ,- Euro. In einer Rechnungsperiode beträgt die Kilometerleistung des Fahrzeuges km. Erstellen Sie für den Geschäftswagen mit dem obigen Anschaffungspreis eine Tabelle der linearen und degressiven Abschreibung für vier Jahre und vergleichen und bewerten Sie die Ergebnisse. Aufgabe 1.6 (N1/N2) Eine Maschine mit Anschaffungskosten in der Höhe von ,- Euro soll über vier Jahre leistungsbezogen degressiv abgeschrieben werden. Es wird mit einer Gesamtkapazität von Stück gerechnet, die sich wie folgt auf die einzelnen Perioden (Jahre) verteilen: 1. Jahr: Stück 2. Jahr: Stück 3. Jahr: Stück 4. Jahr: Stück a) Ermitteln Sie die jährlichen Abschreibungsbeträge. b) Ermitteln Sie den kalkulatorischen Restwert nach vier Jahren. c) Ermitteln Sie die Gesamtabschreibungssumme. d) Ermitteln Sie für diese Maschine die Summen der linearen Abschreibung über vier Jahre., wenn der Restwert Euro betragen sollte. Aufgabe 1.7 (N1/N2) Ein Geschäftswagen wird mit einer Gesamtfahrleistung von km in vier Jahren zur Nutzung veranschlagt. Der Anschaffungspreis beträgt ,- Euro. In der ersten Rechnungsperiode beträgt die Kilometerleistung km. Im zweiten Jahr km, im dritten Jahr km und im vierten Jahr werden die verbleibenden Restkilometer angesetzt. a) Wie hoch ist die nutzungsbezogene Abschreibung im ersten Jahr? b) Wie ist die Summe der Abschreibungen im degressiven Verfahren vom ersten bis vierten Jahr? c) Erstellen Sie eine übersichtliche Abschreibungstabelle, in der lineare und degressive Abschreibung nutzungsbezogen (mit Restwert) gegenüber gestellt werden. Aufgabe 1.8 (N1/N2) Ein vollständiger Videoarbeitsplatz mit Doppelmonitor, Bandlaufwerken für IN- und OUT-Zuspielung, Digitalvideoübernahme, Videokonvertierung, MPEG- 4 Video wird für , Euro gekauft. Dieser Arbeitsplatz wird voraussichtlich nach Ablauf der Nutzungsdauer von vier Jahren mit einem Restwert von 5.000,- Euro verkauft. Mit einem höheren Restwert wird nicht gerechnet. a) Wie hoch ist der jährliche Abschreibungsbetrag bei der linearen Abschreibung? b) Wie hoch ist der jährliche lineare Abschreibungsbetrag, wenn am Ende des vierten Jahres doch noch ein Erlös von , Euro erzielt werden kann? 18

23 Landesinstitut für Schulentwicklung Aufgabe 1.9 (N3/N4) Es wird eine Maschine zum Preis von Euro erworben. Die Finanzierung wird wie folgt geplant: 50 % Eigenkapital, 50 % Fremdkapital. Für Zins und Tilgung werden 6,5 % Zinsen erhoben, die geplante Nutzungsdauer beträgt sechs Jahre. Berechnen Sie für diesen Geschäftsvorgang die a) lineare Abschreibung c) Abschreibung nach folgenden Vorgaben: in den ersten drei Jahren degressiv (Abschreibungsprozentsatz 30 %). Für das vierte und fünfte Jahr wird in die lineare Abschreibung gewechselt. Der Restwert nach dem fünften Abschreibungsjahr ist Null. Lösungen siehe Lösungsteil ab Seite 54 19

24 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien 1.6 Arbeitsablaufplanung ein Kundenprojekt Grundsätzlich sollte ein Auftrag für ein interaktives Medienprodukt in zwei Stufen dargestellt werden. Zuerst sollten gemeinsam mit dem Kunden oder aus dem Briefing des Kunden die Inhalte festgehalten werden, die auf einer Internetseite dargestellt werden sollen. Mögliche Inhalte können bei einer Druckerei wie folgt in einer Inhaltsliste zusammen aufgelistet werden: Homepage Medienbetrieb geplanter Inhalt Startseite mit Logoanimation und Soundloop Wir über uns Angebotspalette Mitarbeiter/Außendienst Leistungen des Betriebes Technische Ausstattung des Betriebes Unser know how Aktuelles: z. B. Web-to-Print, Digitaldruck Geschichte des Unternehmens (mit Videoclip) Philosophie/Leitbild des Unternehmens (mit Sounderklärungen) Referenzen/Kunden Designkompetenz des Betriebes Kontakt/Mail-Kontakt Ansprechpartner Partnerfirmen Lageplan/Anfahrt Impressum 20 Wenn alle Inhalte einer Website in der Inhaltsliste erfasst sind, lässt sich daraus ein Themenbaum entwickeln, der für unser Beispiel wie rechts dargestellt aussehen könnte. Aus der rechts dargestellten Struktur lassen sich die Zusammenhänge innerhalb der Seite erkennen. Wenn davon ausgegangen wird, dass bei unserem Kunden eine Corporate Design Vorgabe besteht, können aus diesem Themenbaum heraus die ersten Gestaltungsideen passend dazu entwickelt werden. Gestaltungsideen können in Form von Attributen definiert werden. Dies könnte bedeuten, dass die Seite, abgestimmt auf das Corporate Design z. B. jung, fortschrittlich, modern, bewegt, seriös, freundlich, positiv oder dynamisch gestaltet werden soll. Die Gestaltung der Seite kann sich aber auch an der Zielgruppe und deren Merkmalen orientieren. Die Zielgruppenproblematik soll hier im Rahmen dieser Darstellung nicht vertieft werden. Technische Festlegungen Die technischen Vorgaben für das Projekt werden im nächsten Schritt festgehalten. Dies ist notwendig, da diese Vorgaben für die Kalkulation bekannt sein müssen. Hier sind z. B. Festlegungen über den Provider (Service, Preis, Leistungen), Speicherplatz, Transfervolumen, FTP-Zugriff, -Funktion und -Administration, Datenbank, Datenbankpflege, CMS-System, Dateinamensystem, Verzeichnisstruktur, Entwicklungsumgebung, Testumgebung, Betriebssystemvoraussetzungen, Druckbarkeit der Contentseiten, PDF-Funktion und Browservorgaben zu treffen.

25 Landesinstitut für Schulentwicklung Start* Wir über uns Aktuelles/Shop Unsere Kunden Kontakt Geschichte* Neues aus der Druckerei Referenzen Print Anschrift Mitarbeiter Web-to-Print* Referenzen Nonprint Lageplan Google Maps Unternehmen* Digitaldruckangebote* Links zu unseren Kunden Mail-Kontakt Datenanlieferung Wir veredeln Ihren Druck* Meinungen unserer Kunden Impressum Downloadbereich Print-Shop Auf den Seiten mit *-Kennzeichnung sollen später Animationen, Sound, Video oder Panoramafilme integriert werden. Die interaktiven Medien werden noch detailliert benannt. Gliederung des Auftrages in einzelne Teilprozesse und Aktivitäten Um die Kalkulation des Auftrages zu ermöglichen, muss der Auftrag in einzelne Arbeitsschritte gegliedert werden. Dies soll hier ansatzweise für die oben angegeben Seiten dargestellt werden: Erzeugnis Teilerzeugnis Einzelelemente Arbeitsablauf Zeit/Wer/Wo Homepage Screendesign Seitenstruktur Scribble... Druckerei Präsentation Entwürfe Kunden-... präsentation Startseite mit Startseite HTML... Animation Animation Flash Seitenaufbau Einzelseiten Joomla... Einzelseiten Einzelseiten Texte/Bilder... Datenbank Joomla/SQL 21

26 Lernfeldorientierung Mathematik - Berufsfeld Druck und Medien Erzeugnis Teilerzeugnis Einzelelemente Arbeitsablauf Zeit/Wer/Wo Homepage Navigation mit Navigationsgerüst HTML/... Druckerei Links Contentbereich Templates/ Brotkrumennavi. Joomla QTVR-Video Panoramafilm Platzhalter von Fremdanbieter MP3-Sound von Fremdanbieter Videoclips (3 x) - Aufnahme Video von Fremdanbieter - Aufnahme Ton - Schnitt Printshop Startseite HTML Bezahlsystem Mastercard-Sys. von Fremdanbieter Angebotstemplates CS-Server Anbindung an Digi- XML-Workflow taldruckworkflow Anfahrtseite Google Maps Design anpassen... und Links setzen Mailfunktion Mailaufbau und Design anpassen... Funktion und Funktion setzen Downloadseite FTP Design anpassen... und Funktion setzen Testing Zwischenprodukte Verschiedene... Endprodukt Systeme Protokoll und Präsentation Korrektur Hauskorrekturen Interne Korrektur... Funktionstest Othografie Zuordnung Bild/Text/ Medien Autorenkorrektur Absprache nach... Kundenvorgaben Hinweis und Aufgabe: Die obige Darstellung darf nicht als vollständig betrachtet werden. Die Auflistung soll Ihnen nur einen Anhaltspunkt geben und als Vorlage für ein eigenes Projekt dienen. Die Lernenden sollten ein eigenes Projekt bearbeiten und dieses Projekt in alle Prozesse und Aktivitäten zerlegen. Dabei kann von den Lernenden durchaus verlangt werden, dass sie für einzelnen Prozesse und Aktivitäten eine begründete und realistische Zeitwertschätzung abgeben. 22

27 Landesinstitut für Schulentwicklung Die vorstehende Zusammenstellung verdeutlicht die prinzipielle Vorgehensweise bei der Bestimmung der Teilprozesse und Aktivitäten. Die einzelnen Teilprozesse und Aktivitäten ergeben, bei korrekter Zeitplanung und gut abgestimmtem Projektmanagement, letztendlich das Gesamtprojekt. Die Kenntnisse der einzelnen Produktionsschritte, deren Abfolge und deren produktionstechnische Bewertung hinsichtlich der Zeitwertschätzung, sind eine der Grundlagen für die spätere Kalkulation. Neben der Kenntnis der Prozesse und Aktivitäten ist es notwendig, den zeitlichen Aufwand für die einzelnen Produktionsschritte zu bestimmen oder zu bewerten. Dies stellt sich mitunter als relativ schwieriges Unterfangen dar, wenn es sich bei einem Auftrag nicht um Routinetätigkeiten handelt, sondern wenn bestimmte Tätigkeiten erstmals bzw. ohne gesicherte Produktionserfahrung von einem Arbeitsteam bewältigt werden müssen. Hier ist die Zeitwertschätzung schwierig vorzunehmen und sollte daher vom Kalkulator wie vorne bereits angesprochen mit dem Teamleiter oder dem Arbeitsteam vor der Kalkulation abgesprochen werden, um zu einer weitgehend sicheren Zeitwertschätzung zu gelangen. 1.7 Kalkulationsvoraussetzungen Für die Kalkulation eines Medienproduktes ist es notwendig, die Kosten innerhalb einer Firma zu kennen: Ein Unternehmen muss wissen, welchen Preis (Stundensatz) es für seine Dienstleitung am Markt pro Stunde fordern muss oder kann, damit seine Kosten gedeckt werden. Daneben ist die Einschätzung der einzelnen Prozesse und Aktivitäten, die für eine Produktion erforderlich sind, vorzunehmen. Weiter ist der Schwierigkeitsgrad und die Dauer der Beschäftigung für einen Auftrag zu bestimmen. Es lassen sich also drei Prozessstrukturen feststellen, die es zu definieren gilt: Prozesse und Aktivitäten, die zur Herstellung eines Medienproduktes notwendig sind. Komplexität oder Schwierigkeitsgrad bei der Herstellung eines Medienproduktes, um eine verlässliche Zeitwertschätzung für die einzelnen Prozessschritte zu ermöglichen. Platzkostenrechnung zur Bestimmung der Verrechnungseinheiten/Stunde. 23

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen?

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen? Seite 1 4.2.5 4.2.5 den Einsatz und die Bei der Erzeugung von Produkten bzw. der Erbringung von Leistungen sind in der Regel Anlagen (wie zum Beispiel Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung)

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