Praktikumsvertrag für Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler

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1 Praktikumsvertrag für Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler Zwischen dem Praktikumsbetrieb und der Praktikantin/ dem Praktikanten Firma Straße PLZ, Ort Telefon. Ansprechpartner/in Name, Vorname Straße PLZ, Ort Telefon Geburtsdatum Gesetzlich vertreten durch ( Name, Anschrift) wird nachstehender Vertrag über die fachpraktische Ausbildung in Form eines gelenkten Praktikums mit dem Schwerpunkt: Technik (Bau//Elektro/Informatik/Metall) Wirtschaftsinformatik Wirtschaft / Verwaltung geschlossen. 1 Dauer der Ausbildung / Ausbildungszeit / Urlaub Die Fachoberschülerin/Der Fachoberschüler absolviert das im ersten Ausbildungsabschnitt der Fachoberschule (Form A) vorgesehene gelenkte Betriebspraktikum im Schuljahr im o.g. Praktikumsbetrieb. Die Ausbildung dauert vom 01. August bis zum Ende der vorletzten Woche vor den Sommerferien. Die fachpraktische Ausbildung findet an drei Tagen in der Woche statt. Die Ausbildung richtet sich unter Berücksichtigung der schulischen Zeiten nach den gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen. Sie beträgt in der Regel 8 Stunden pro Tag und findet auch an jeweils drei Tagen in den Schulferien statt. Der Jahresurlaub ist im Rahmen des gesetzlich und tarifvertraglich festgelegten Umfangs in den Schulferien zu nehmen. Für die Berechnung der Dauer des Jahresurlaubs ist eine 6-Tage-Woche zu Grunde zu legen. 2 Probezeit, Auflösung des Vertrages Die ersten vier Wochen der Ausbildungszeit gelten als Probezeit. Während der Probezeit kann der Praktikantenvertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen aufgelöst werden. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Nach der Probezeit kann der Praktikantenvertrag nur gekündigt werden 1. aus einem wichtigen Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, 2. von der Fachoberschülerin/von dem Fachoberschüler mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie/er die Ausbildung aufgeben will. Die Kündigung muss schriftlich und unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen. 3 Pflichten des Praktikumsbetriebs Der Praktikumsbetrieb meldet die Praktikantin/den Praktikanten bei der jeweiligen Berufsgenossenschaft an. Der Praktikumsbetrieb führt die Ausbildung der Praktikantin/des Praktikanten nach einem Praktikumsplan (Anlage 1) durch, der Bestandteil dieser Praktikumsvereinbarung ist. Er erklärt sich bereit, der Fachoberschülerin/dem Fachoberschüler nur Verrichtungen zu übertragen, die dem Ausbildungsziel dienen.

2 Der Betrieb nennt eine geeignete Praktikumsanleiterin oder einen geeigneten Praktikumsanleiter, die oder der die Ausbildung überwacht und der oder dem die Ausbildungsnachweise der Praktikantin/des Praktikanten vorzulegen sind. Der Betrieb teilt (die) Fehltage zum Ende des Schulhalbjahres der Schule mit. Schule und Praktikumsbetrieb arbeiten in der Ausbildung der Praktikantin/des Praktikanten zusammen. Bei Erfordernis können Informationstreffen in der Schule oder Besuche der Lehrkräfte im Betrieb vereinbart werden. Gegen Ende des Praktikums beurteilt der Betrieb Verlauf und Erfolg des Praktikums schriftlich (Anlage 2). Er erstellt eine Bescheinigung und ein Zeugnis, das nicht nur über die fachliche Qualifikation, sondern auch über die Präsenz und Leistungsbereitschaft, die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten und kreativem Problemlösungsverhalten, Kooperations- und Teamfähigkeit sowie Verantwortungsbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft der Praktikantin/des Praktikanten Auskunft gibt. 4 Pflichten der Fachoberschülerin/des Fachoberschülers Vor Aufnahme der fachpraktischen Ausbildung muss sie/er gemäß den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes dem Praktikumsbetrieb eine gesundheitliche Bescheinigung vorlegen. Die Praktikantin/Der Praktikant unterliegt der betrieblichen Ordnung, den Unfallverhütungsvorschriften, dem Datenschutz und der Schweigepflicht. Sie/Er ist verpflichtet, die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Versäumnisse hat sie/er entsprechend den betrieblichen Regeln unverzüglich anzuzeigen. Die Praktikantin/Der Praktikant fertigt zwei Tätigkeitsberichte an, welche als Ausbildungsnachweis über den zeitlichen und sachlichen Ablauf der fachpraktischen Ausbildung Auskunft geben. 5 Versicherungsschutz Die Praktikantin/Der Praktikant ist durch die jeweilige Berufsgenossenschaft nach 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII Hessen unfallversichert. Die Haftpflichtversicherung erfolgt durch die Sparkassenversicherung. Falls Erziehungsberechtigte eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, geht dies vor (Richtlinien über Betriebspraktika für Schülerinnen und Schüler an beruflichen Vollzeitschulen in der jeweils gültigen Fassung). Die Praktikantin/Der Praktikant unterliegt nicht der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Unterschriften: Ort, Datum Praktikantin/Praktikant Praktikumsbetrieb Gesetzliche Vertreter

3 Anlage 1: Praktikumsplan Bitte ein Exemplar für 1. Praktikant, 2. Betrieb, 3. Berufsschule ausstellen. Herr/Frau... geboren am... Name, Vorname Schüler/Schülerin der Fachoberschule Fachrichtung Technik - Schwerpunkt: Elektrotechnik Fachrichtung Technik Schwerpunkt Informationstechnik Fachrichtung Technik - Schwerpunkt: Bautechnik Fachrichtung Technik - Schwerpunkt: Metalltechnik Fachrichtung Wirtschaft Schwerpunkt: Wirtschaft und Verwaltung Fachrichtung Wirtschaft - Schwerpunkt: Wirtschaftsinformatik hat an der Friedrich - Dessauer - Schule Limburg, im Schuljahr entsprechend des Praktikumsvertrags ein fachrichtungsbezogenes Praktikum in unserem Unternehmen absolviert. Arbeitsbereich Wochen Fehltage gesamt: davon unentschuldigt: Besondere Bemerkungen: Die fachpraktische Ausbildung wurde: erfolgreich nicht erfolgreich absolviert. Firmenstempel mit kompletter Anschrift Datum: Unterschrift:

4 Anlage 2: Praktikumszeugnis Praktikumszeugnis Frau/Herr... vom Fachliche Qualifikation 1.1 Er/Sie erwies sich fachlich immer als besonders qualifiziert. 1.2 Er/Sie führte alle fachpraxisrelevanten Tätigkeiten mit gutem Erfolg durch. 1.3 Er/Sie führte die ihr/ihm aufgetragenen Tätigkeiten zufriedenstellend aus. 1.4 Er/Sie erledigte die ihr/ihm aufgetragenen Arbeiten. 1.5 Er/Sie war bemüht, die ihr/ihm aufgetragenen Arbeiten zu erledigen. 2. Präsenz 2.1 Er/Sie war stets besonders pünktlich, korrekt und gewissenhaft. 2.2 Er/Sie war pünktlich, korrekt und gewissenhaft. 2.3 Er/Sie war im Allgemeinen pünktlich, korrekt und gewissenhaft. 2.4 Er/Sie verhielt sich ohne ausdrückliche Beanstandung pünktlich, korrekt und gewissenhaft. 2.5 Er/Sie musste wiederholt zu Pünktlichkeit, Gewissenhaftigkeit und korrektem Verhalten angehalten werden. 3. Leistungsbereitschaft 3.1 Er/Sie war selbstständig um Fortschritte bemüht. 3.2 Er/Sie zeigte sich immer leistungsbereit. 3.3 Er/Sie zeigte sich im Allgemeinen leistungsbereit. 3.4 Er/Sie zeigte gelegentlich wenig Interesse. 3.5 Er/Sie wies keinen ausgeprägten Willen auf, sich einzuarbeiten. 4. Selbstständiges Arbeiten und kreatives Problemlösungsverhalten 4.1 Er/Sie hat die Arbeiten nach Einweisung stets selbstständig abgeschlossen. 4.2 Er/Sie hat die Arbeiten mit gelegentlichen Hilfen selbstständig abgeschlossen. 4.3 Er/Sie hat die Arbeiten mit Hilfen weitgehend selbstständig durchgeführt. 4.4 Er/Sie hat die Arbeiten nach intensiver Anleitung in der Folge weitgehend selbstständig durchgeführt. 4.5 Er/Sie konnte nur unter ständiger Anleitung arbeiten.

5 5. Kooperations- und Teamfähigkeit 5.1 Er/Sie zeigte besonderes Einfühlungsvermögen und sehr gute Zusammenarbeit. 5.2 Er/Sie war hilfsbereit, entgegenkommend, kooperativ und aufgeschlossen. 5.3 Er/Sie zeigte in der Regel gute Kooperations- und Teamfähigkeit. 5.4 Die Zusammenarbeit gestaltete sich nicht immer ohne Probleme. 5.5 Er/Sie wies erhebliche Anpassungsschwierigkeiten auf. 6. Verantwortungsbewusstsein 6.1 Er/Sie war stets besonders verantwortungsbewusst und bereit. 6.2 Er/Sie zeigte sich verantwortungsbewusst und bereit. 6.3 Er/Sie zeigte im Allgemeinen verantwortungsbewusstes Handeln. 6.4 Er/Sie erwies sich gelegentlich als wenig verantwortungsbewusst. 6.5 Verantwortungsbewusstsein und bereitschaft waren allgemein schwach ausgeprägt. 7. Praktikumsbericht 7.1 Er/Sie hat... Tätigkeitsberichte (mindestens 2) selbstständig und qualifiziert erstellt. 7.2 Er/Sie hat... Tätigkeitsberichte (mindestens 2) im Großen und Ganzen selbstständig erstellt. 7.3 Er/Sie hat... Tätigkeitsberichte (mindestens 2) mit großer Hilfestellung erstellt. 7.4 Er/Sie hat keine Tätigkeitsberichte erstellt. Bemerkungen:... Die Beurteilung wurde am... mit dem/der Praktikanten/in besprochen. Firmenstempel mit kompletter Anschrift Datum: Unterschrift Ausbilder/in: Unterschrift Praktikant/in: Datum Unterschrift Ausbi

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