Bei der Vermögensnachfolge gibt es keine zweite Chance. Mit unseren Experten gehen Sie auf Nummer sicher.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bei der Vermögensnachfolge gibt es keine zweite Chance. Mit unseren Experten gehen Sie auf Nummer sicher."

Transkript

1 Bei der Vermögensnachfolge gibt es keine zweite Chance. Mit unseren Experten gehen Sie auf Nummer sicher.

2

3 Richtig vererben und schenken. Inhalt Editorial 4 Tabuthema 4 Erbrecht 5 Was Sie wissen sollten 5 Grundbegriffe: von Auflage bis Vermächtnis 5 Die gesetzliche Erbfolge, wenn kein Testament vorliegt 7 Die gewillkürte Erbfolge 8 Erbschaftsteuer: Freibeträge und Zehnjahresregel 10 Vorsorge zu Lebzeiten: Vollmachten und Verfügungen 14 Richtig schenken 16 Praxis 19 Vermögensnachfolgeplanung der HypoVereinsbank 19 Ziele und Wünsche 20 Checkliste Vermögensnachfolgeplanung 20 Checkliste Vorsorge 21 SO ERREICHEN SIE UNS 22

4 4 Editorial EDITORIAL Tabuthema Es wird so viel vererbt und geerbt wie noch nie. Dennoch vermeiden es viele, sich rechtzeitig mit der angebrachten Sorgfalt und Systematik mit dem Thema zu befassen. Verständlich: Der Erbfall tritt nun einmal mit dem Tod ein. Lebensplanung ist angenehmer als Vorsorge für die Zeit danach. Genauso geht es den potenziellen Erben: Sie wollen den meistens unzutreffenden Eindruck vermeiden, sie hätten es hauptsächlich aufs Geld abgesehen. So kommt es, dass über 70 Prozent der Volljährigen in Deutschland keine letztwillige Verfügung getroffen haben. Trotzdem: Gut 80 Prozent sehen Handlungsbedarf. Sie möchten im Erbfall geregelte juristische und wirtschaftliche Verhältnisse hinterlassen. Diese Broschüre hilft Ihnen beim Einstieg in das Thema. Sie vermittelt das Basiswissen und wichtige Grundbegriffe. Mit einer Checkliste können Sie sich auf das Gespräch mit dem Anwalt oder dem Berater der HypoVereinsbank vorbereiten. Wir wünschen Ihnen ein langes Leben!

5 5 Erbrecht Erbrecht Was Sie wissen sollten Einige Grundbegriffe sollte man kennen, bevor ein Testament geschrieben wird: Auflage, Vermächtnis oder Pflichtteil zum Beispiel. Dann fällt es leichter, den eigenen Willen zu formulieren, der von der gesetzlichen Erbfolge erheblich abweichen kann. Vernachlässigt werden oft die steuerlichen Folgen einer Erbfolgeregelung. Menschen denken in Generationen. Die vergangenen Generationen haben große Vermögen erarbeitet. Diese Vermögen kommenden Generationen zu sichern und Vorsorge zu treffen ist Ziel einer erbrechtlichen Regelung. Wer denkt schon gerne an den Tod? Das Thema ist vielen unangenehm, und deshalb wird es oft auf die lange Bank geschoben. Im Todesfall treten häufig Personen das Erbe an, die der Verstorbene vielleicht gar nicht bedenken wollte. Sind keine gesetzlichen Erben vorhanden, so fällt das Erbe gar an den Staat. Wer mit Tatkraft ein Vermögen aufgebaut hat, sollte sich auch bei der weiteren Planung das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen lassen. Detaillierte testamentarische Regelungen sind allemal besser geeignet, den eigenen Willen nach dem Tod umzusetzen, als die gesetzlichen Regelungen des Erbrechts. Der Gesetzgeber gibt eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen man seine Vorstellungen in ein detailliertes Testament umsetzen kann. Neben den Plänen, die man mit seinem Vermögen gemacht hat, ist aber auch die Begehrlichkeit des Staates zu bedenken. Auch in Bezug auf die Erbschaftsteuer lassen sich steueroptimierte Ergebnisse dadurch erzielen, dass man gegebenenfalls schon zu Lebzeiten den Vermögensübergang strukturiert. Bei der Erbschaftsplanung sollten nacheinander folgende Fragen geklärt werden: Woraus besteht mein Vermögen? Wer soll was erhalten? Welcher ist der optimale Weg zu diesem Ziel? Grundbegriffe: von Auflage bis Vermächtnis Es ist hilfreich, die Begriffe zu kennen, die der Gesetzgeber schon zum Ende des letzten Jahrhunderts geprägt hat. Diese sind im fünften Buch des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt ( 1922 bis 2385 BGB). Der Erblasser ist diejenige Person, deren Vermögen mit dem Tod auf den oder die Erben übergeht. Das Vermögen wird als Erbschaft oder Nachlass bezeichnet. Hierzu gehören alle vermögenswerten Rechte des Erblassers, aber auch alle Verbindlichkeiten. Erbe ist diejenige Person, auf die das Vermögen des Erblassers bei dessen Tod übergeht. Der Übergang erfolgt automatisch, es bedarf keiner ausdrücklichen Annahme der Erbschaft durch den Erben. Allerdings hat er

6 6 Erbrecht das Recht, die Erbschaft auszuschlagen. Der Erbe wird durch Verfügung von Todes wegen, also durch Testament oder Erbvertrag, bestimmt. Fehlt eine Verfügung von Todes wegen, so tritt die gesetzliche Erbfolge ein (siehe Grafik auf Seite 6). Mehrere Erben bilden eine Erbengemeinschaft. Diese verwaltet bis zur Erbauseinandersetzung den Nachlass gemeinschaftlich. Soweit der Erblasser nichts anderes bestimmt hat, kann die Erbengemeinschaft durch Verteilung des Erbes oder dessen Verwertung auseinander gesetzt werden. Will der Erblasser hier steuernd eingreifen, so kann er die Auseinandersetzung ganz oder teilweise in einer so genannten Teilungsanordnung vorgeben. Will der Erblasser bestimmten Personen bestimmte Gegenstände oder sonstige Vorteile zukommen lassen, ohne dass diese Erben werden sollen, so kann er den Bedachten ein Vermächtnis aussetzen. Der Vermächtnisnehmer hat dann einen schuldrechtlichen Anspruch gegen den Erben oder die Erbengemeinschaft auf Erfüllung. Ein Mitspracherecht in der Erbengemeinschaft hat er nicht. Ein weiteres Steuerungsinstrument kann die Auflage sein. Damit verpflichtet der Erblasser den oder die Erben zu einer Leistung an eine andere Person. Will der Erblasser auch die Verwaltung des Nachlasses und dessen Sicherung regeln, so kann er unter Benennung einer im Testament bestimmten Person als Vollstrecker Testamentsvollstreckung anordnen. Will der Erblasser über die nächste Generation hinaus Bestimmungen über sein Vermögen treffen und dieses sichern, so kann er eine Vor- und Nacherbschaft anordnen. Hierbei erbt zuerst der so genannte Vorerbe und nach diesem der so genannte Nacherbe. Der Vorerbe wird in seiner Verfügungsgewalt über das Erbe beschränkt. Ein Testament wird immer zu einem bestimmten Zeitpunkt errichtet. Will der Erblasser auch für den Fall, dass ein einmal eingesetzter Erbe zum Zeitpunkt seines Todes selbst schon verstorben sein sollte, Vorsorge treffen, so bestimmt er Ersatzerben. Diese treten dann an die Stelle des ursprünglich eingesetzten Erben. Pflichtteil trotz Enterbung Das gesetzlich garantierte Mindesterbrecht ist der Pflichtteil. Pflichtteilsberechtigt sind zunächst die Abkömmlinge des Erblassers, also Kinder, Enkel, Urenkel, sofern diese nach der gesetzlichen Erbfolge erbberechtigt wären. Gleiches gilt für die Eltern des Erblassers sowie dessen Ehegatten. Die genannten Personen verfügen im Erbfall über einen Pflichtteilsanspruch, sofern der Erblasser diese ausdrücklich enterbt hat, den Pflichtteilsberechtigten in einem Testament nicht oder verglichen mit der gesetzlichen Erbquote nur unzureichend bedacht hat. Der Pflichtteil beträgt grundsätzlich die Hälfte des Werts des ge-

7 7 Erbrecht setzlichen Erbteils und ist, sofern er geltend gemacht wird, von dem oder den Erben mit sofortiger Fälligkeit zum Erbfall als Geldforderung zu begleichen. Schenkungen des Erblassers mindern den Pflichtteilsanspruch, wenn bestimmt worden ist, dass die Schenkung auf den Pflichtteil anzurechnen ist. Der Pflichtteilsanspruch geht immer auf die Zahlung von Geld. Bestimmte Gegenstände des Nachlasses kann der Pflichtteilsberechtigte nicht verlangen. Hat der Erblasser innerhalb eines Zehnjahreszeitraums vor seinem Versterben Schenkungen vorgenommen und dadurch den Pflichtteil gemindert, so steht dem Pflichtteilsberechtigten ein Pflichtteilsergänzungsanspruch zu. Stellt sich nach dem Tode des Erblassers heraus, dass der Erbe schwere Verfehlungen gegenüber dem Erblasser begangen hat, zum Beispiel diesen getötet hat, so ist dieser erbunwürdig. Seine Erbenstellung kann angefochten werden. Ist der Nachlass überschuldet, so steht dem Erben die Möglichkeit der Ausschlagung des Erbes offen. Die Ausschlagung hat bei Inlandsfällen innerhalb einer Frist von sechs Wochen nach Kenntnis des Erbfalls zu erfolgen. Die gesetzliche Erbfolge, wenn kein Testament vorliegt Erben 1. Ordnung Neben dem Ehegatten, bzw. dem eingetragenen Lebenspartner, erben nur die Kinder. Enkel und Urenkel treten an die Stelle der verstorbenen Kinder. Alle weiteren Blutsverwandten sind ausgeschlossen. Der Ehegatte erbt in der Zugewinngemeinschaft 1 / 4 des Vermögens plus 1 / 4 als pauschalen Zugewinnausgleich. Bei der Gütertrennung erbt der Ehegatte bei einem Kind 1 / 2, bei zwei Kindern 1 / 3, bei drei und mehr Kindern 1 / 4 des Vermögens. Bei der Gütergemeinschaft erbt der Ehegatte 1 / 4 des Erblasservermögens (in der Regel 50 Prozent des Gesamtvermögens). Die Kinder erhalten das restliche Vermögen jeweils zu gleichen Teilen. Erben 1. Ordnung Erblasser Ehegatte, bzw. eingetragener Lebenspartner Kind Kind Kind Enkel Enkel Enkel Urenkel Urenkel Urenkel

8 8 Erbrecht Erben 2. Ordnung Erben zweiter Ordnung sind nur erbberechtigt, wenn keine Kinder, Enkelkinder oder sonstige Abkömmlinge vorhanden sind. Eltern erben je nach Güterstand des Erblassers 1 / 4 oder 1 / 2 des Vermögens. Ist ein Elternteil verstorben, gehen seine Anteile an die Geschwister des Erblassers über. Nichten und Neffen treten an die Stelle verstorbener Geschwister. Erben 2. Ordnung Eltern Geschwister Erblasser Geschwister Nichten / Neffen Ehegatte Onkel / Tanten Erben 3. Ordnung Die Großeltern erben je nach Güterstand des Erblassers 1 / 4 oder 1 / 2 des Vermögens zu gleichen Teilen, wenn die Eltern tot und keine Erben erster oder zweiter Ordnung vorhanden sind. Sind Großelternteile ohne eigene Nachkommen gestorben, fällt ihr Anteil an überlebende Großelternteile. Sind Abkömmlinge bereits verstorbener Großeltern vorhanden, fällt ihr Anteil an den Ehegatten, bzw. eingetragenen Lebenspartner. Erben 3. Ordnung Großeltern Großeltern Die gewillkürte Erbfolge Der Mensch ist frei, seine Verhältnisse zu regeln, wie er will. Dieser Grundsatz der Privatautonomie gilt auch im Erbrecht. Die Testierfreiheit bedeutet, dass der Erblasser frei bestimmen kann, wie er sein Vermögen zu vererben gedenkt. Diesen Willen legt er in seinem Testament nieder. Das Gesetz sieht verschiedene Formen des Testamentes vor. Das eigenhändige Testament ist eine eigenhändig niedergeschriebene und unterschriebene Erklärung. Fehlt die Unterschrift, so ist das Testament unwirksam. Es sollen auch Zeit und Ort der Errichtung des Testaments angegeben werden. Ein öffentliches Testament wird zur Niederschrift vor einem Notar errichtet. Dieser hat das Testament in einem Umschlag zu verschließen und die amtliche Verwahrung beim Amtsgericht zu veranlassen. Auch das eigenhändige Testament kann beim Amtsgericht in amtliche Verwahrung gegeben werden. Hierdurch wird die Eröffnung des Testaments im Todesfall des Erblassers sichergestellt. In außerordentlichen Notsituationen kann der Erblasser seinen Willen auch in einem außerordentlichen Testament niederlegen. Hierbei handelt es sich um das Bürgermeistertestament, das Dreizeugentestament oder das Seetestament. Onkel / Tanten Erblasser Ehegatte Onkel / Tanten

9 9 Erbrecht Der im Testament niedergelegte letzte Wille kann vom Erblasser jederzeit widerrufen oder abgeändert werden. Dieses Widerrufsrecht ist vertraglich nicht beschränkbar. Der Widerruf kann durch Vernichtung des Testaments oder durch Rücknahme aus amtlicher Verwahrung erklärt werden. Er kann jedoch auch durch ein neues Testament erklärt werden, in dem abweichende Verfügungen getroffen werden. Bei widersprüchlichen Verfügungen gilt diejenige, die in dem neueren Testament getroffen wurde. Üblicherweise wird bei Errichtung eines neuen Testaments in diesem das bisherige widerrufen. Ein einfaches Testament, in dem der Vater seinen Sohn zum Alleinerben bestimmt und ein Vermächtnis aussetzt, könnte in etwa so aussehen: Ich, der Kaufmann Martin Maier aus Maierhausen, setze meinen Sohn Franz zu meinem alleinigen Erben ein. Das Erbe soll mit folgenden Vermächtnissen belastet sein: 1. Mein Patenkind Karl-Heinz erhält lebenslangen Nießbrauch an der Eigentumswohnung in Maierhausen Nr Mein Sohn Franz hat meine Mutter Johanna standesgemäß bis zu ihrem Lebensende zu unterhalten. Dies bedeutet, dass er ihr aus dem Erbe ihre monatliche Rente bis auf Euro auffüllt. 3. Meiner Nichte Annemarie ist ein Betrag von Euro zu zahlen. Dieses Vermächtnis wird erst fällig mit ihrer Volljährigkeit. Eine Sonderregelung sieht das Gesetz für Ehegatten vor. Das Berliner Testament ist ein gemeinschaftliches Testament, in dem sich die Ehegatten gegenseitig als Alleinerben und einen Dritten, zumeist die Kinder, zum Erben des länger Lebenden einsetzen. Im Berliner Testament binden sich die Ehegatten gegenseitig. Ein Muster für ein gemeinschaftliches Testament einschließlich Wohlverhaltensklausel für die Kinder ist im Folgenden formuliert: Wir, die Eheleute Hans und Hanna Huber, geb. Maier, wohnhaft in Huberhausen, setzen uns hiermit gegenseitig zu alleinigen Erben ein. Nach dem Tode desjenigen, der von uns am längsten lebt, sollen unsere Kinder Tom und Tina zu gleichen Teilen Erben sein. Für den Fall, dass eines unserer Kinder nach dem Tode des Erstverstorbenen von dem anderen Elternteil seinen Pflichtteil verlangt, soll es auch nach dem Tod des zweiten Elternteils nur seinen Pflichtteil erhalten. Huberhausen, den 01. Januar 2005 Hans Huber Hanna Huber Neben den Testamenten kann der Erblasser Verfügungen im Rahmen eines Erbvertrags treffen. Hierdurch tritt eine sofortige Bindung des Erblassers ein. Die weitere Testierfreiheit wird durch den Erbvertrag eingeschränkt. Maierhausen, den 01. Januar 2005 Martin Maier

10 10 Erbrecht Ein Testament kann jeder ab dem sechzehnten Lebensjahr errichten. Zu einem Abschluss eines Erbvertrags bedarf es der Volljährigkeit. Es gibt viele Möglichkeiten der testamentarischen Gestaltung, nur einige können hier dargestellt werden. Hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten, die auch im Hinblick auf ihre erbschaft- und schenkungsteuerlichen Konsequenzen beurteilt werden müssen, empfiehlt sich die fachkundige Beratung durch einen Steuerberater, Rechtsanwalt oder Notar. Dies gilt insbesondere bei komplizierten Vermögensverhältnissen und differenzierten Wünschen hinsichtlich der Erbenstellung. Häufig empfiehlt sich ein notariell beurkundetes Testament, damit missverständliche Regelungen vermieden werden, die am Ende nur zu Streitereien unter den Erben führen. Erbschaftsteuer: Freibeträge und Zehnjahresregel Eine Erbfolgeplanung sollte auch die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Hierbei ist außerdem zu beachten, dass steuerlich die Schenkungen dem Erbfall weitgehend gleichgestellt sind. Das Erbschaftsteuerrecht umfasst nicht nur den Anfall eines Erbes, sondern auch die Zuwendung eines Vermächtnisses oder den geltend gemachten Pflichtteilsanspruch. Die Bewertung des Nachlasses erfolgt dabei grundsätzlich zum Verkehrswert. Dieser Grundsatz gilt seit Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform zum auch für Betriebs- und Immobilienvermögen, das vor der Reform in vielen Fällen noch deutlich niedriger bewertet wurde. Dennoch gelten auch für diese Vermögensarten weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen Begünstigungen: So wird im Erbfall die selbstgenutzte Immobilie komplett von der Erbschaftsteuer freigestellt, wenn der überlebende Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner oder die Kinder des Erblassers für mindestens 10 Jahre nach dem Erbfall selbst darin wohnen. Bei Kindern ist diese Begünstigung jedoch auf insgesamt 200 m² Wohnfläche beschränkt. Des Weiteren begünstigt der Steuergesetzgeber vermietetes Wohneigentum, indem 10 % des Verkehrswertes bei der Erbschaftsteuerberechnung außer

11 11 Erbrecht Ansatz bleiben, falls es sich in der EU oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) befindet. Auch bei Betriebsvermögen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Begünstigungen. Bei Kapitalgesellschaften muss hierbei die Beteiligung jedoch mehr als 25 % betragen. Kern der Begünstigung ist der sogenannte Verschonungsabschlag. Hierbei kann der Erwerber zwischen zwei Optionen wählen, auf die er sich jedoch bereits bei Erwerb festlegen muss: Option 1: Führt der Erwerber beispielsweise das Unternehmen über fünf Jahre fort und beträgt die Summe der Lohnkosten nach dieser Zeit mind. 400 % der Ausgangslohnsumme* und das Verwaltungsvermögen bei Übertragung max. 50 % des Betriebsvermögens, so sind 85 % von der Besteuerung ausgenommen. Des Weiteren gilt hier ein Abzugsbetrag bis zur Höhe von max EUR für den nicht steuerbefreiten, 15%igen Teil des Betriebsvermögens. Option 2: Führt der Erwerber das Unternehmen sieben Jahre fort, beträgt die Summe der Lohnkosten nach dieser Zeit mindestens 700 % der Ausgangslohnsumme und das Verwaltungsvermögen bei Übertragung maximal 10 % des Betriebsvermögens, sind hier sogar 100 % von der Besteuerung ausgenommen. Betriebe bis zu 20 Mitarbeitern sind bei beiden Optionen nicht von der Lohnsummenregelung betroffen. Die Erbschaftsteuer ist umso höher, je weiter verwandtschaftlich entfernt der Erbe vom Erblasser ist. Die Erbschaftsteuer errechnet sich im konkreten Fall nach folgender Formel: (Erbschaftsteuerwert abzgl. Freibeträge) x Steuersatz Die Steuerklassen Ein Erbe oder ein Beschenkter muss zunächst in die richtige Steuerklasse eingereiht werden: Steuerklasse I Steuerklasse II Steuerklasse III Ehegatte, eingetragener Lebenspartner, Kinder, Stiefkinder und deren Kinder oder Stiefkinder; im Erbfall die Eltern und Großeltern und nicht verwandte Betriebsnachfolger (im Rahmen besonderer gesetzlicher Vorschriften) Eltern und Großeltern bei Schenkung; Geschwister, deren Kinder; Stiefeltern, Schwiegertöchter und -söhne; Schwiegereltern sowie geschiedene Ehegatten oder Lebenspartner einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft Alle anderen, die etwas geerbt oder geschenkt bekommen haben und nicht in die Steuerklasse I oder II eingereiht werden können * Durchschnittliche Lohnsumme der letzten fünf vor Übertragung endenden Wirtschaftsjahre

12 12 Erbrecht Abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis ergeben sich zudem verschiedene Freibeträge. Die Freibeträge Ein Erbe oder ein Beschenkter kann so viel steuerfrei erhalten (Euro): Persönliche Freibeträge Ehepartner und eingetragene Lebenspartner Kinder und Enkel, wenn Eltern verstorben sind Kinder lebender Kinder, Eltern, Großeltern bei Erwerb von Todes wegen Eltern, Großeltern bei Schenkung unter Lebenden sowie alle übrigen Personen der Steuerklasse II Alle übrigen Erwerber, z. B. Lebensgefährte Versorgungsfreibeträge: Für Ehepartner und eingetragene Lebenspartner, maximal Zusätzlich: Versorgungsfreibetrag i. H. v Euro (zu reduzieren um steuerfreie Hinterbliebenenbezüge z. B. aus der gesetzlichen Rentenversicherung) Für Kinder bis zum vollendeten 27. Lebensjahr, altersabhängig, maximal Zusätzlich: altersabhängiger Versorgungsfreibetrag i. H. v. bis zu Euro (zu reduzieren um steuerfreie Hinterbliebenenbezüge z. B. aus der gesetzlichen Rentenversicherung) Freibeträge für Hausrat und sonstige bewegliche Gegenstände: Steuerklasse I für Hausrat für sonstige bewegliche Gegenstände Steuerklassen II und III für Hausrat und sonstige bewegliche Gegenstände

13 13 Erbrecht Ist so ermittelt, welcher Wert der Steuer zu unterwerfen ist, so ergibt sich je nach Steuerklasse der anzuwendende Steuersatz entsprechend der folgenden Tabelle. Aus dem Zusammenspiel von Steuerklassen, Freibeträgen und Steuersätzen ergibt sich, dass die Erbschaftsteuer umso höher wird, je entfernter der Erbe mit dem Erblasser verwandt ist und je höher der steuerliche Wert des übertragenen Vermögens ist. Die Steuersätze (in Prozent) für Erbschaft- und Schenkungsteuer Vermögen in Euro Steuerklasse I II III Hierbei werden alle Schenkungen und ggf. die Erbschaft zusammengerechnet, die der Begünstigte innerhalb eines Zehnjahreszeitraums von derselben Person erhalten hat. Erfolgt eine Schenkung an eine 40-jährige Tochter in Höhe von Euro im Jahr 2002 und tritt im Jahr 2009 der Erbfall ein, so dass die Tochter als Erbin weitere Euro erhält, so werden die Schenkung und das Erbe zusammengezählt. Damit sind innerhalb eines Zehnjahreszeitraums Euro zugeflossen. Unter Berücksichtigung des persönlichen Freibetrags i. H. v Euro ergibt sich ein zu versteuerndes Vermögen von Euro. Der Versorgungsfreibetrag wird in diesem Alter nicht mehr gewährt. Die Erbschaftsteuer beläuft sich in Steuerklasse I dann auf Euro. Ziel einer langfristigen Planung sollte es daher unter anderem sein, Freibeträge mehrfach zu nutzen. Das ist möglich, wenn Schenkungen im Abstand von mehr als zehn Jahren erfolgen > Neben dem Erbfall ist auch die Schenkung zu Lebzeiten steuerpflichtig. Hier gelten die gleichen Grundsätze wie im Erbfall. Das bedeutet, dass auch bei Schenkungen der Freibetrag gilt. Bei einer langfristigen Steuerplanung unter Berücksichtigung der Freibeträge muss die so genannte Zehnjahresregel beachtet werden.

14 14 Vorsorge zu Lebzeiten: Vollmachten und Verfügungen Vorsorge zu Lebzeiten: Vollmachten und Verfügungen Die Vorsorge für den Todesfall darf aber nicht außer Acht lassen, dass auch schon zu Lebzeiten Fälle eintreten können, die unerwartet kommen. Der schwere Verkehrsunfall, die plötzliche, schwere Erkrankung die Anlässe sind vielfältig, was dazu führen kann, dass man sich in Situationen wiederfindet, in denen man seine Fähigkeiten zur Eigenbestimmung verloren hat. Ehe hier die gesetzlichen Regelungen zur Bestimmung eines Betreuers greifen, sollte jeder selbst Vorsorge treffen. Für die Regelung finanzieller Angelegenheiten kann es erforderlich sein, dass zum Beispiel über ein bestehendes Konto verfügt werden kann. Hierzu dient die Einräumung einer Bankvollmacht, mit der eine Vertrauensperson die wesentlichen Geschäfte tätigen kann. Auch eine Depotvollmacht ist zu bedenken, wenn die Verfügungsgewalt über das Depot ansonsten ungeklärt wäre. Die HypoVereinsbank stellt auf den speziellen Fall zugeschnittene Vollmachten für den Bankverkehr zur Verfügung. Neben der Bankvollmacht emp fiehlt sich in der Regel auch eine allgemeine Vollmacht, mit der eine vertrauenswürdige Person ermächtigt ist, gegenüber Behörden und gegebenenfalls auch gegenüber dem Krankenhaus Informationen einzuziehen und wirksame Erklärungen abzugeben. Hier sind auch das Recht auf Zugang zum Kranken und das Informationsrecht gegenüber Ärzten zu gewährleisten, die ansonsten unproblematisch lediglich nahen Verwandten eingeräumt werden. Folgendes mag als Beispiel dienen: Allgemeine Vollmacht Hiermit erkläre ich, Klaus Nowak (Geburtsdatum und Adresse), für den Fall, dass ich einer ärztlichen Behandlung unterzogen werde, dass meine Lebensgefährtin, Frau Ulla Jensen (Geburtsdatum und Adresse) jegliche Informationen über meinen Gesundheitszustand erhalten kann. Ihr sind sämtliche Auskünfte zu erteilen, ihr ist uneingeschränktes Besuchsrecht einzuräumen. Frau Ulla Jensen ist bevollmächtigt, alle Entscheidungen über meine medizinische Behandlung, aber auch darüber, wo und von wem ich behandelt werde, zu treffen. Ort, Datum, Unterschrift Neben diesen speziellen Vollmachten kann auch einer Person des Vertrauens eine Generalvollmacht erteilt werden. Der Bevollmächtigte ist dann zur rechtsgeschäftlichen Vertretung weitestgehend befugt. Wenn der Bevollmächtigte auch mit sich selbst Rechtsgeschäfte im Namen des Vertretenen abschließen darf, so muss dies in die Generalvollmacht ausdrücklich aufgenommen werden. Zudem kann diese Vollmacht auch über den Tod hinaus wirken. Hier sind die Interessen des Vertreters und der Erben

15 15 Vorsorge zu Lebzeiten: Vollmachten und Verfügungen gegeneinander abzuwägen. Ein Beispiel einer sehr weit gehenden Generalvollmacht ist folgendes: Generalvollmacht Ich, Walter Hoffmann (Geburtsdatum und Adresse), bevollmächtige hiermit Herrn Hans Johannson (Geburtsdatum und Adresse) unter Genehmigung alles bereits Gehandelten zur Besorgung aller meiner persönlichen und Vermögensangelegenheiten, soweit eine Stellvertretung gesetzlich zulässig ist. Der Bevollmächtigte kann diese Vollmacht ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. Von der Beschränkung des 181 BGB ist er befreit. Diese Vollmacht soll über meinen Tod hinaus gelten und gegenüber meinen Erben verbindlich sein. Ort, Datum, Unterschrift Auf Grund der weit gehenden Wirkungen einer Generalvollmacht auch schon zu Lebzeiten ist es empfehlenswert, bereits vor ihrer Erteilung juristischen Rat einzuholen. Im Übrigen empfiehlt sich auch die Beglaubigung der Vollmacht, damit jeder Zweifel an der Berechtigung des Vertreters von vornherein ausgeschlossen werden kann. Ein Betreuer kann frühzeitig bestimmt werden Neben den vorgenannten Instrumenten, die auf den überraschenden Schicksalsschlag in jedem Lebensalter zugeschnitten sind, ist die Situation bedenkenswert, in der ein Mensch im Alter die Herrschaft über seinen Geist verliert. Die Lebenserwartung steigt, sodass die Fälle immer häufiger auftreten, in denen ein alter Mensch bei seinen Entscheidungen auf Hilfe angewiesen ist. Die gesetzlichen Regelungen haben sich hier in den letzten Jahren dergestalt verändert, dass nunmehr in solchen Fällen eine staatliche Betreuung eingreifen könnte, wenn jemand nicht mehr voll für sich sorgen und seine selbstbestimmten Entscheidungen treffen kann. Der dann bestellte gesetzliche Betreuer hat weit reichende Rechte hinsichtlich der Personen- und Vermögenssorge. Um auch hier das Heft nicht aus der Hand zu geben, kann im Rahmen einer so genannten Betreuungsverfügung frühzeitig Vorsorge getroffen werden. Darin können die Einzelheiten eines späteren Betreuungsverhältnisses bereits rechtzeitig ausgestaltet werden. Wesentlich ist hier insbesondere die Benennung der Person des Betreuers. Der so geäußerte Wille des Betreuten wird in der Regel auch von den Amtsgerichten akzeptiert. Bei vorübergehender Gebrechlichkeit kommt eine Vorsorgevollmacht in Betracht. Sie sollte möglichst notariell beglaubigt sein. Der Bevollmächtigte erhält damit weitgehende Handlungsfreiheit, zum Beispiel gegenüber Banken und Behörden. Besteht der Wille, Weisungen an die behandelnden Mediziner zu geben, so kann dies in Form einer Patientenverfügung geschehen. Hier wird der Wille des Kranken im Vorhinein für die behandelnden Mediziner formuliert. So kann zum Beispiel der Wunsch geäußert werden, dass keine Verzögerung des Sterbevorgangs durch Intensivtherapie erfolgen soll.

16 16 Richtig schenken Richtig schenken Wer in Erwägung zieht, bereits zu Lebzeiten im Wege der vorweggenommenen Erbfolge Vermögen aus der Hand zu geben, sollte dies sorgfältig planen. Denn grundsätzlich gilt: Weg ist weg!. Eine Rückforderung von Geschenken ist nur in wenigen Ausnahmefällen möglich, beispielsweise wegen groben Undanks oder Verarmung des Schenkers. Auch wenn das Verhältnis zu Personen, die man beschenkt, ungetrübt ist, kann doch niemand in die Zukunft schauen. So mancher hat seine Großzügigkeit bitter bereut, wenn sich später die persönlichen Verhältnisse grundlegend gewandelt haben. Der Grundsatz lautet daher: Die eigene Absicherung geht vor, steuerliche, familiäre und persönliche Gestaltungsziele müssen harmonieren. Wenn dies der Fall ist, kann die lebzeitige Vermögensübertragung allerdings viele Vorteile bringen: Steuerersparnis, Sicherung der (Firmen-)Nachfolge, Hilfe beim Aufbau einer selbstständigen Existenz. Form des Schenkungsvertrages Ein Schenkungsvertrag muss notariell beurkundet werden, um gültig zu sein. Allerdings wird ein formloses Schenkungsversprechen ausgenommen bei Grundstücken durch Vollzug der Schenkung geheilt. Im Ergebnis bedeutet dies, dass für Grundstücke ein nota rieller Vertrag unabdingbar ist, für Geldschenkungen dagegen regelmäßig nicht. Schenken und Pflichtteilsrecht Lebzeitige Vermögensübertragung kann ein Mittel sein, um Pflichtteilsansprüche zu minimieren. Denn der Pflichtteil errechnet sich aus dem vorhandenen Erbe. Wird das Erbe zu Lebzeiten durch Schenkungen reduziert, ist auch der Pflichtteil geringer. Folgende Punkte sind aber zu beachten: Ein Pflichtteilsberechtigter kann gegenüber dem Erben und dem Beschenkten so genannte Pflichtteilsergänzungsansprüche geltend machen, wenn Teile des Vermögens weggeschenkt worden sind und dies den Pflichtteil beeinträchtigt. Der Ergänzungsanspruch entsteht nur für Schenkungen innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Erbfall, wobei der anzusetzende Schenkungsbetrag für jedes Jahr um 10 % gekürzt wird. Sind also seit der Schenkung zehn Jahre verstrichen, ist der Pflichtteilsergänzungsanspruch hinfällig. Dies gilt jedoch nicht bei Schenkungen an Ehegatten, weil hier die Frist stets erst mit Beendigung der Ehe (meist also erst im Todesfall) beginnt. Achtung: Die Frist greift nicht, wenn der Schenker sich den wirtschaftlichen Nutzen weitgehend vorbehält (etwa durch Einräumung eines Nießbrauchs). Er muss den Vermögensgegenstand also vollständig aus der Hand geben.

17 17 Richtig schenken Wenn man Vermögen an Personen verschenkt, die selbst pflichtteilsberechtigt sind, sollte stets klargestellt werden, ob diese Schenkungen später auf den Pflichtteil angerechnet werden sollen. Dies muss bereits zum Zeitpunkt der Schenkung und nicht erst im Testament festgelegt werden. Steuerersparnis durch Schenken Die lebzeitige Vermögensübertragung kann in vielen Fällen dabei helfen, Steuern zu sparen: Die persönlichen Erbschaftsteuerfreibeträge können alle zehn Jahre neu genutzt werden. Wer rechtzeitig schenkt, kann diese Freibeträge daher mehrfach ausnutzen. Zudem kann häufig die Tarifprogression der Erbschaftsteuer für verbleibendes Vermögen gesenkt werden. Der Effekt kann verstärkt werden, in dem Vermögen verschenkt wird, das erbschaftsteuerlich begünstigt ist. Möglicherweise kann als Nebeneffekt Einkommensteuer gespart werden, wenn beispielsweise ein beschenktes Kind zukünftig statt der Eltern Erträge aus Wertpapieren erhält. Größere Werte können im Wege einer so genannten Kettenschenkung übertragen werden: Der Vater schenkt die Hälfte eines Hauses direkt seinem Sohn, die andere Hälfte schenkt er seiner Frau, die diese Hälfte an den Sohn weiterschenkt. (Vorsicht: Bei dieser Vorgehensweise werden Freibeträge aufgebraucht, außerdem wird diese Gestaltung nicht ohne weiteres vom Finanzamt anerkannt Großzügigkeit wird belohnt: Die üblichen Gelegenheitsgeschenke sind steuerfrei. Da es keine festen Grenzen gibt, kann möglicherweise Schmuck oder ein Auto bei entsprechenden Vermögensverhältnissen steuerfrei übertragen werden. Schenken und Absicherung des Schenkers Wer sich großzügig zeigt und schon zu Lebzeiten Vermögen weggibt, sollte sich so gut wie möglich absichern, um auf alle zukünftigen Entwicklungen vorbereitet zu sein. Der Schenker könnte das Vermögen selbst noch benötigen, wenn etwa hohe Pflegekosten anfallen. Das Verhältnis zu nahen Angehörigen kann sich unerwartet verschlechtern. Eine Möglichkeit: Der Schenker kann sich ein Nießbrauchsrecht einräumen lassen. So kann man beispielsweise ein Haus übertragen und sich gleichzeitig das Nutzungsrecht zu Lebzeiten vorbehalten, also im Haus wohnen bleiben oder die Miete vereinnahmen. Ganz wichtig ist es, rechtlich wirksame Rückforderungsklauseln zu vereinbaren. Denn das Gesetz sieht ein Rückforderungsrecht nur für den Fall der Verarmung des Schenkers sowie für Fälle schwerer Verfehlungen oder groben Undanks vor. Um allen Eventualitäten vorzubeugen, sollten in den Schenkungsvertrag weiter reichende Rückfallklauseln aufgenommen werden (z. B. für den Fall, dass der Beschenkte vor dem Schenker stirbt, Eheleute sich scheiden lassen etc.). Im Schenkungsvertrag kann man für diese Fälle Vorsorge treffen. Das Eigen

18 18 Richtig schenken tum fällt dann bei Eintritt der Bedingung an den Schenker zurück. Diese Rückübertragung ist schenkungsteuerfrei. Schenken und Zugewinnausgleich Zuwendungen unter Eheleuten können Auswirkungen auf Zugewinnausgleichsansprüche haben. Für Zuwendungen, die den Wert von Gelegenheitsgeschenken übersteigen, geht der Gesetzgeber davon aus, dass im Zweifel eine Anrechnung gewollt ist. Das Ganze wird aber dadurch verkompliziert, dass die Rechtsprechung teilweise zwischen so genannten ehebedingten Zuwendungen und echten Geschenken unterscheidet. Letztere sollen von der Ausgleichung ausgenommen sein. Die Unterscheidung kann im Einzelfall schwierig sein. Um Unklarheiten zu vermeiden, sollte bei unentgeltlichen Zuwendungen zwischen Ehegatten eine Klarstellung erfolgen, ob es sich um eine Schenkung handelt und ob diese angerechnet werden soll. Einzelheiten finden sich im Leitfaden Steuergünstig Schenken und Vererben, Band 5 der Schriftenreihe des Deutschen Forums für Erbrecht. Zu bestellen über: Deutsches Forum für Erbrecht e. V., Rosental 10, München,

19 19 Praxis Praxis Vermögensnachfolgeplanung der HypoVereinsbank Ob die Kapitalanlagen im Hinblick auf Erbfälle und Vorsorge optimierbar sind, ob die Erben im Ernstfall genug Liquidität zur Verfügung haben, um Notverkäufe von Nachlassteilen zu vermeiden diese und weitere Fragen können Sie mit den Vermögensnachfolge-Experten der HypoVereinsbank klären. Sie arbeiten, soweit Rechts- und Steuerfragen berührt sind, mit Rechtsanwälten bzw. Steuerberatern zusammen, um Ihnen bestmögliche Beratungsqualität in diesem komplexen Thema zu gewährleisten. Ausgangspunkt kann die gesetzliche Erbfolge sein. Sie tritt immer dann ein, wenn im Erbfall kein Testament vorliegt. Wenn die gesetzliche Erbfolge Erben, Erbquoten, Erbengemeinschaft nicht dem Gewünschten entspricht, ist zu klären, was an ihre Stelle treten soll: Wer soll was wann und gegebenenfalls zu welchen Auflagen und Bedingungen bekommen? Diese Fragen können im Kreis der Familie besprochen werden. Je nach Sachlage und Komplexität sollten die weiteren Schritte gemeinsam von Bankbetreuer, Steuerberater, Rechtsanwalt oder Notar begleitet werden. Die Vermögensnachfolge-Experten der Hypo Vereinsbank können bei der rechtzeitigen Planung der Vermögensübertragung auf die nächste Generation wertvolle Hinweise aus der Sicht des Vermögensbetreuers geben. So kann es sinnvoll sein, eine geeignete Anlageform für minderjährige Enkelkinder zu finden. Auch ist es möglich, die Vermögensstruktur im Hinblick auf die Einsparung von Erbschaft- oder Schenkungsteuer anzupassen. Schließlich soll Ärger bei Erbauseinandersetzungen vermieden werden: So kann sichergestellt werden, dass für die Hinterbliebenen im Erbfall ausreichende Liquidität für Steuerzahlungen, Pflichtteilsoder Auszahlungsansprüche gegenüber Dritten vorhanden ist. Der Erbfall kann noch in weiter Zukunft liegen. Unter anderem deshalb sollen auch die eigenen Lebensziele zur Sprache kommen. Zum Thema Vorsorge gehören Aspekte wie Wohnen im Alter oder die Sicherung des Lebensstandards. Auch zum Thema Unternehmensnachfolge stellt die HypoVereinsbank Experten. Das Beratungsgespräch in der Hypo Vereinsbank ist eine gute Basis für weitere Gestaltungsmaßnahmen und für Gespräche mit dem Steuerberater, Rechtsanwalt und Notar.

20 20 Ziele und Wünsche Ziele und Wünsche Checklisten Diese Checklisten helfen Ihnen bei der Vermögensnachfolgeplanung und der Vorbereitung eines Testaments. Wie Sie diese Ziele und Wünsche konkretisieren können, erfahren Sie bei Ihrer HypoVereinsbank. Am besten bringen Sie die ausgefüllten Checklisten zum vereinbarten Termin mit dem Vermögensnachfolge- Experten gleich mit. Er sagt Ihnen, was wir für Sie tun können bzw. was Sie mit Ihrem Steuerberater, Rechtsanwalt oder Notar besprechen sollten. Vermögensnachfolgeplanung ττich möchte selbst bestimmen, wer nach meinem Ableben Erbe wird. ττich will Erbstreitigkeiten vermeiden. ττich möchte einen Teil meines Vermögens einem guten Zweck zuführen. ττich möchte mein Vermögen so strukturieren, dass mein Nachlass in meinem Sinn problemlos verteilt werden kann ττich möchte, dass meine Erben über ausreichend Liquidität verfügen, um den anfallenden Liquiditätsbedarf (z. B. Erbschaftsteuer, Pflichtteile) problemlos bedienen zu können. ττmein Ehegatte / Lebenspartner soll nach meinem Ableben finanziell abgesichert sein. ττnahe Angehörige oder andere mir nahe stehende Personen sollen nach meinem Ableben finanziell abgesichert sein. ττich möchte bereits vor meinem Ableben meinen Erben etwas zukommen lassen. ττich möchte für die Fälle Krankheit, Pflege und Unfall Vorsorge treffen. ττich möchte im Alter den Aufwand mit der Verwaltung meines Vermögens minimieren. ττich möchte im Alter finanziell unabhängig sein.

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt Erbschaftsteuer Inhalt 1 Erbrechtliche Hinweise 2 Erbschaftsteuerliche Besonderheiten 2.1 Erwerbe von Todes wegen 2.2 Entstehung der Erbschaftsteuer 2.3 Steuerpflichtiger Erwerb 2.4 Steuerbefreiungen 2.5

Mehr

Erbe, Erbschaft, Testament. Notar Dr. Jens Fleischhauer

Erbe, Erbschaft, Testament. Notar Dr. Jens Fleischhauer Erbe, Erbschaft, Testament Notar Dr. Jens Fleischhauer Übersicht Nachlassplanung und Testamentsgestaltung: Ziele und Wünsche Rahmenbedingungen: - die gesetzliche Erbfolge - das Pflichtteilsrecht - die

Mehr

Erbe, Erbschaft, Testament Was ist zu beachten? Notar Dr. Jens Fleischhauer

Erbe, Erbschaft, Testament Was ist zu beachten? Notar Dr. Jens Fleischhauer Was ist zu beachten? Übersicht Warum ein Testament? Gesetzliche Erbfolge: Wer erbt was? Testament und Erbvertrag: Gestaltungsmöglichkeiten Grenze der Testierfreiheit: Pflichtteilsrecht Erbschaftsteuer:

Mehr

Rechtsanwalt und Notar Friedrich Schmidt, Giessen: Erbrecht und Beratung durch den Notar

Rechtsanwalt und Notar Friedrich Schmidt, Giessen: Erbrecht und Beratung durch den Notar Vorsicht... Erbschaft! Eine Erbschaft bedeutet nicht nur wegen des traurigen Anlasses ein eingeschränktes Vergnügen. Auch nach dem Erbfall erwarten den Erben - in wirtschaftlicher wie in menschlicher Hinsicht

Mehr

14 Was unbedingt zu beachten ist 14 Individuelle Entscheidungssituation 18 Aufstellung eines Vermögens verzeichnisses

14 Was unbedingt zu beachten ist 14 Individuelle Entscheidungssituation 18 Aufstellung eines Vermögens verzeichnisses 7 Inhalt 01 Allgemeines übers Vererben und Verschenken 14 Was unbedingt zu beachten ist 14 Individuelle Entscheidungssituation 18 Aufstellung eines Vermögens verzeichnisses 02 Wenn Vermögen zu Lebzeiten

Mehr

Zu Beginn ist zu empfehlen, sich einen Überblick zu verschaffen. Vier Leitfragen können dabei eine Rolle spielen.

Zu Beginn ist zu empfehlen, sich einen Überblick zu verschaffen. Vier Leitfragen können dabei eine Rolle spielen. Erbrecht I. Vorüberlegungen zur Nachlassgestaltung Zu Beginn ist zu empfehlen, sich einen Überblick zu verschaffen. Vier Leitfragen können dabei eine Rolle spielen. 1. Was habe ich zu vererben? Vermögensstatus

Mehr

Erbrecht für Versicherungsmakler

Erbrecht für Versicherungsmakler Erbrecht für Versicherungsmakler Vortrag im Rahmen der Hauptstadtmesse der Fonds Finanz Maklerservice GmbH im September 2014 Referentin: Ulrike Specht Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht Paluka

Mehr

Vererben und Schenken. Gedächtniskirche Bad Homburg 06. März 2013

Vererben und Schenken. Gedächtniskirche Bad Homburg 06. März 2013 06. März 2013 Vererben und Schenken Gedächtniskirche Bad Homburg 06. März 2013 Rudolf Herfurth Rechtsanwalt Seite 2 Themenüberblick Schenkung formlos bei sofortigem Vollzug Schenkungsversprechen nur notariell

Mehr

Die gesetzliche Erbfolge

Die gesetzliche Erbfolge Die gesetzliche Erbfolge Was und wie wird geerbt? Gesamtrechtsnachfolge. Mit dem Tode eines Menschen geht sein Vermögen ohne dass die Erbin oder der Erbe etwas tun muss oder Kenntnis von dem Erbfall hat

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer 1 Erbschaft- und Schenkungsteuer Das Erbrecht befasst sich mit der Frage, was nach dem Tode eines Menschen mit seinem Vermögen und seinen Schulden geschieht. Mit dem Tod eines Menschen geht sein Vermögen

Mehr

Immobilien richtig vererben. Rechtsanwältin & Notarin Dr. Kirsten Reich, LL.M. Friedrichstraße 15 60323 Frankfurt am Main

Immobilien richtig vererben. Rechtsanwältin & Notarin Dr. Kirsten Reich, LL.M. Friedrichstraße 15 60323 Frankfurt am Main Immobilien richtig vererben Rechtsanwältin & Notarin Dr. Kirsten Reich, LL.M. Friedrichstraße 15 60323 Frankfurt am Main Übersicht Gesetzliches Erbrecht Ordnungs- und Stämmesystem Erbrecht des Ehegatten

Mehr

Erben und Vererben. Hans-Michael Schiller. Referent:

Erben und Vererben. Hans-Michael Schiller. Referent: Aktuelle Rechts- und Steuerfragen des Eigenheims: Vererben oder Schenken 09.30 12.30 Uhr 1.Teil Referent: Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Familienrecht Merksatz: Wer keine eigene letztwillige Verfügung

Mehr

Erben und Vererben. Vortrag am 09.10.2008 Die Heilsarmee in Deutschland

Erben und Vererben. Vortrag am 09.10.2008 Die Heilsarmee in Deutschland Erben und Vererben Vortrag am 09.10.2008 Die Heilsarmee in Deutschland Herzlich willkommen Erbrecht 2 Allgemeines Vortragszeit 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr Fragen sind willkommen Zu meiner Person Erbrecht 3

Mehr

Richtig erben und vererben. 20.04.2009 Richtig erben und vererben

Richtig erben und vererben. 20.04.2009 Richtig erben und vererben Richtig erben und vererben Inhalt des Vortrages 1. Vorstellung Kanzlei 2. Erbrechtlicher Teil 2.1. Gesetzliche Erbfolge 2.2. Pflichtteil 2.3. Testament 3. Steuerrechtlicher Teil 3.1. Neuregelungen 3.2.

Mehr

Nichteheliche Lebensgemeinschaft Versorgungslücken und erbrechtliche Risiken vermeiden

Nichteheliche Lebensgemeinschaft Versorgungslücken und erbrechtliche Risiken vermeiden Nichteheliche Lebensgemeinschaft Versorgungslücken und erbrechtliche Risiken vermeiden Hans-Oskar Jülicher Fachanwalt für Erbrecht Testamentsvollstrecker Ostpromenade 1, 52525 Heinsberg Telefon: 02452

Mehr

Thema: Testamente. 20.11.2013 Testamente 1

Thema: Testamente. 20.11.2013 Testamente 1 Thema: Testamente 20.11.2013 Testamente 1 Rechtsanwältin Sybille M. Meier Fachanwältin für Medizinrecht Fachanwältin für Sozialrecht meier@ratgeber-arzthaftung.de 1982 Rechtsanwaltszulassung Berlin 1985

Mehr

Erben und Vererben. 1. Was heißt gesetzliche Erbfolge? 2. Wann kommt es zur gesetzlichen Erbfolge?

Erben und Vererben. 1. Was heißt gesetzliche Erbfolge? 2. Wann kommt es zur gesetzlichen Erbfolge? 1 Erben und Vererben 1. Was heißt gesetzliche Erbfolge? 2. Wann kommt es zur gesetzlichen Erbfolge? Ohne Testament tritt gesetzliche Erbfolge ein. Gesetz = BGB Bürgerliches Gesetzbuch Gilt seit 1.1.1900,

Mehr

bei Ihrer Sparkasse Werra-Meißner.

bei Ihrer Sparkasse Werra-Meißner. Herzlich willkommen bei Ihrer Sparkasse. Erben und Vererben RA Gerhard Ruby 25./26. November 2009 Seite 1 Erben und Vererben das geänderte Erbschaftsteuerrecht und seine größten Irrtümer Referent: RA Gerhard

Mehr

Gestaltungsmöglichkeiten im Erbrecht. Das Testament und Erbrechtsgrundlagen aus juristischer Sicht

Gestaltungsmöglichkeiten im Erbrecht. Das Testament und Erbrechtsgrundlagen aus juristischer Sicht Gestaltungsmöglichkeiten im Erbrecht Das Testament und Erbrechtsgrundlagen aus juristischer Sicht Vorwort Das deutsche Erbrecht ist eine schwierige Materie. Neben den emotionalen Herausforderungen gibt

Mehr

Dr. Paul Rombach, LL.M. Dr. Claudie Rombach Notare

Dr. Paul Rombach, LL.M. Dr. Claudie Rombach Notare Dr. Paul Rombach, LL.M. Dr. Claudie Rombach Notare 40212 Düsseldorf Königsallee 70 Telefon (0211) 86 32 72-0 Fax (0211) 86 32 72 20 E-Mail: mail@notare-rombach.de Internet: www.notare-rombach.de Erbe und

Mehr

Gesetzliche Erbfolge oder letztwillige Verfügung?

Gesetzliche Erbfolge oder letztwillige Verfügung? Gesetzliche Erbfolge oder letztwillige Verfügung? Freitag, 11. April 2014 Referent: Rechtsanwalt Jörg Heuser Fachanwalt für Erbrecht Fachanwalt für Arbeitsrecht Zertifizierter Testamentsvollstrecker Gesetzliche

Mehr

Vererben und verschenken 28.02.2008

Vererben und verschenken 28.02.2008 Vererben und verschenken 28.02.2008 Wie Sie Ihr Vermögen erhalten und Steuer schonend weitergeben. Erbfolge Gewillkürte Erbfolge Testament privatschriftlich notarielles Testament Ehegattentestament Optionen

Mehr

Kreishandwerkerschaft Füssen-Marktoberdorf. Erben und Vererben. Die Erbfolge nach Gesetz oder die Alternative: Testament

Kreishandwerkerschaft Füssen-Marktoberdorf. Erben und Vererben. Die Erbfolge nach Gesetz oder die Alternative: Testament Kreishandwerkerschaft Füssen-Marktoberdorf Erben und Vererben Die Erbfolge nach Gesetz oder die Alternative: Testament Vortrag am 08.02.2012 Marktoberdorf, Modeon Seite 2 Beispielsfall : Unternehmerin

Mehr

DER NOTAR INFORMIERT. Erbe und Schenkung. Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe. notar. DNotV. GmbH

DER NOTAR INFORMIERT. Erbe und Schenkung. Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe. notar. DNotV. GmbH DER NOTAR INFORMIERT Erbe und Schenkung Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe notar DNotV GmbH Vererben und Erben Wer soll mein Erbe sein? Wer bekommt den Schmuck? Soll ich schon jetzt

Mehr

Immobilien richtig weitergeben und vererben.

Immobilien richtig weitergeben und vererben. Immobilien richtig weitergeben und vererben. Was soll aus meiner Immobilie einmal werden? Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt wird sich eines Tages fragen, was damit passieren soll. Wer soll sie einmal

Mehr

Testamentsgestaltung nach Trennung und Scheidung

Testamentsgestaltung nach Trennung und Scheidung Gudrun Fuchs Rechtsanwältin Maximilianstr. 14/III 93047 Regensburg Telefon: 0941/561440 Telefax: 0941/561420 Internet: http://www.rain-fuchs.de e-mail: kanzlei@rain-fuchs.de in Kooperation mit Steuerberaterinnern

Mehr

Die Notare Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel

Die Notare Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel Die Notare informieren Pflichtteilsrecht Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel Großer Markt 28 66740 Saarlouis Telefon 06831/ 94 98 06 und 42042 Telefax 06831/ 4 31 80 2 Info-Brief zum Pflichtteilsrecht

Mehr

Von Notar Nico Matheis, Mallersdorf-Pfaffenberg am 05.04.2011 in der Sparkasse Mallersdorf

Von Notar Nico Matheis, Mallersdorf-Pfaffenberg am 05.04.2011 in der Sparkasse Mallersdorf Von Notar Nico Matheis, Mallersdorf-Pfaffenberg am 05.04.2011 in der Sparkasse Mallersdorf Mit dem Tod eines Menschen geht dessen gesamtes Vermögen (Immobilien, Bar- und Anlagevermögen, Auto, etc., aber

Mehr

Notar Schwarzer, Tegernsee. Erben und Vererben. Erben und Vererben. Notar Wilfried Schwarzer Tegernsee

Notar Schwarzer, Tegernsee. Erben und Vererben. Erben und Vererben. Notar Wilfried Schwarzer Tegernsee Notar Wilfried Schwarzer Tegernsee Erben und Vererben Rathausplatz 5 83684 Tegernsee Telefon (08022)7052-0 Telefax (08022) 705252 Mail: info@notariat-tegernsee.de Erben und Vererben 1. Notwendigkeit letztwilliger

Mehr

Das Berliner Testament

Das Berliner Testament Das Berliner Testament Besonderheiten und Fallstricke Von RA Dr. Ulrich Zacharias Berlin - Adlershof Das klassische Berliner Testament: Wir setzen uns gegenseitig zum Alleinerben ein. Erben des Überlebenden

Mehr

Die Erbordnungen nach dem BGB 1924 ff - ausgehend von dem Tod eines Ehegatten, hier des Mannes -

Die Erbordnungen nach dem BGB 1924 ff - ausgehend von dem Tod eines Ehegatten, hier des Mannes - Erben und Vererben Die Erbordnungen nach dem BGB 1924 ff - ausgehend von dem Tod eines Ehegatten, hier des Mannes - V. V. V. V. V. V. V. V. IV. IV. IV. IV. 1928 1928 III. III. II. 1925 1926 Geliebte I.

Mehr

Inhalt. Kapitel 1 Die richtige Nachlassplanung. Kapitel 2 Schenken oder Vererben? Vorwort... 5

Inhalt. Kapitel 1 Die richtige Nachlassplanung. Kapitel 2 Schenken oder Vererben? Vorwort... 5 Vorwort... 5 Kapitel 1 Die richtige Nachlassplanung Wie kann ich meinen Nachlass richtig regeln?... 14 Warum sind meine persönlichen Interessen und Wünsche für die Nachlassplanung wichtig?... 16 Vermögensverzeichnis

Mehr

Erbfolgeplanung. RA Uwe Frosch. Rechtsanwälte Görgen & Frosch, Andernach 1

Erbfolgeplanung. RA Uwe Frosch. Rechtsanwälte Görgen & Frosch, Andernach 1 Erbfolgeplanung RA Uwe Frosch Andernach 1 In sechs Schritten zum erfolgreichen Testament Persönliche Verhältnisse klären Was wird vererbt? Wer soll was bekommen? Lebzeitige Übergabe Steuern Start Andernach

Mehr

Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern. In this world nothing can be said to be certain, except death and taxes.

Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern. In this world nothing can be said to be certain, except death and taxes. Erben und Vererben Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern. In this world nothing can be said to be certain, except death and taxes. Benjamin Franklin Briefe an Leroy 1789 2 Überblick

Mehr

Erben und Vererben Nachfolgeplanung in der Praxis

Erben und Vererben Nachfolgeplanung in der Praxis Erben und Vererben Nachfolgeplanung in der Praxis Riechmann Rechtsanwälte 2013 1 Riechmann Rechtsanwälte Ihre Ansprechpartner für Vermögens- und Unternehmensnachfolge in Familie und Betrieb: Rechtsanwalt

Mehr

Nachfolgeplanung für Versicherungsmakler gut vorbereitet auf den eigenen Ruhestand

Nachfolgeplanung für Versicherungsmakler gut vorbereitet auf den eigenen Ruhestand Nachfolgeplanung für Versicherungsmakler gut vorbereitet auf den eigenen Ruhestand Vortrag im Rahmen der KVK der Fonds Finanz Maklerservice GmbH im Mai 2015 Referentin: Ulrike Specht Rechtsanwältin und

Mehr

Ortenauer Erbrechtstage

Ortenauer Erbrechtstage Übergabevertrag Testament Erbschaftssteuer Ortenauer Erbrechtstage Pflichtteilsanspruch Schenkung Das neue Erbrecht Das Neue Erbrecht Rechtsanwalt Markus Arendt Morstadt Arendt Anwaltspartnerschaft, Offenburg

Mehr

Vorsorgen, einfach machen Vollmachten, Testamente, Überträge - den Nachlass richtig regeln - Teil II: Vererben Rechtsanwalt und Notar Eckehard Firl

Vorsorgen, einfach machen Vollmachten, Testamente, Überträge - den Nachlass richtig regeln - Teil II: Vererben Rechtsanwalt und Notar Eckehard Firl 1 Vorsorgen, einfach machen Vollmachten, Testamente, Überträge - den Nachlass richtig regeln - Teil II: Vererben Rechtsanwalt und Notar Eckehard Firl Im Rahmen der Vortragsreihe der Sparkasse Geseke hat

Mehr

Muster: Festsetzen einer Auflage im Testament

Muster: Festsetzen einer Auflage im Testament Muster: Festsetzen einer Auflage im Testament Hiermit lege ich, Hans Schmidt, geb., wohnhaft., meinen letzten Willen wie folgt fest: 1. Zu meinem Alleinerben setze ich den Gemeinnützigen Verein der Katzenfreunde«mit

Mehr

Ratgeber. Testament. und. Erbschaft. Ein Leitfaden

Ratgeber. Testament. und. Erbschaft. Ein Leitfaden Ratgeber Testament und Erbschaft Ein Leitfaden Vorwort Peter M. Endres Vorstandsvorsitzender KarstadtQuelle Versicherungen Liebe Leserin, lieber Leser, wer schon einmal selbst etwas geerbt hat, weiß wahrscheinlich,

Mehr

Fakten zum Erbrecht. Gesetzliche Erbfolge Berliner Testament Steuern. www.grafpartner.com

Fakten zum Erbrecht. Gesetzliche Erbfolge Berliner Testament Steuern. www.grafpartner.com Fakten zum Erbrecht Gesetzliche Erbfolge Berliner Testament Steuern Alle nachfolgenden Ausführungen erfolgen ohne Gewähr und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Stand: Januar 2010. www.grafpartner.com

Mehr

Wer erbt eigentlich was?

Wer erbt eigentlich was? Wer erbt eigentlich was? Die sogenannte gesetzliche Erbfolge kurz erklärt Jeder weiß es, jedem ist es bewusst: Sterben müssen wir alle. Und doch wird oft die Frage an mich herangetragen, wer denn nun eigentlich

Mehr

Grundstücksbewertung im Erbrecht, Familienrecht und Steuerrecht

Grundstücksbewertung im Erbrecht, Familienrecht und Steuerrecht Grundstücksbewertung im Erbrecht, Familienrecht und Steuerrecht Referentin: Dr. Ulrike Tremel Rechtsanwältin Fachanwältin für Erbrecht Sachverständige für Grundstücksbewertung Anwaltskanzlei Fachanwältin

Mehr

Handbuch Erben und Vererben interna

Handbuch Erben und Vererben interna Handbuch Erben und Vererben interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1) Wie Sie ein Berliner Testament aufsetzen... 7 2) So setzen Sie ein Einzeltestament auf... 25 3) Alles zur Erbengemeinschaft... 42

Mehr

Erben & Vererben. Experten für Erbrecht

Erben & Vererben. Experten für Erbrecht Erben & Vererben Fachanwältin für Erbrecht Fachanwalt für Erbrecht Eva Kreienberg Günther Müller-Krampitz 1 Fachanwälte für Erbrecht 2 Übersicht Rechtliche Grundlagen Problembewusstsein wecken Gesetzliche

Mehr

Testamentsformen, Erbfolge. - Leitfaden -

Testamentsformen, Erbfolge. - Leitfaden - Testamentsformen, Erbfolge - Leitfaden - erstellt durch: Rechtsanwalt André Tschörner Hindenburgstr. 31 73760 Ostfildern Tel.: 0711/ 348 20 39 Fax.: 0711/ 348 25 39 Der Leitfadeninhalt ist nach bestem

Mehr

Streit ums Erbe. Ratssaal der Verbandsgemeinde Wörrstadt Wörrstadt, den 23. Februar 2005 um 19.30 Uhr. Referent:

Streit ums Erbe. Ratssaal der Verbandsgemeinde Wörrstadt Wörrstadt, den 23. Februar 2005 um 19.30 Uhr. Referent: Streit ums Erbe Ratssaal der Verbandsgemeinde Wörrstadt Wörrstadt, den 23. Februar 2005 um 19.30 Uhr Referent: Fall 1 Der böse Schwager Erblasser E verstirbt 1994 ohne Kinder und ohne Testament und hinterlässt

Mehr

Vererben und Erben - Was bleibt? Was wird?- Grundzüge des Erbrechts und Erbschaftsteuerrechts

Vererben und Erben - Was bleibt? Was wird?- Grundzüge des Erbrechts und Erbschaftsteuerrechts Vererben und Erben - Was bleibt? Was wird?- Grundzüge des Erbrechts und Erbschaftsteuerrechts Dr. Volker Arndt LL.M. Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Verwaltungsrecht Fachanwalt für Steuerrecht [www.dres-ruge.de]

Mehr

Werbung. Für ein Vermögen, das Generationen verbindet. Vermögensnachfolge

Werbung. Für ein Vermögen, das Generationen verbindet. Vermögensnachfolge Werbung Für ein Vermögen, das Generationen verbindet. Vermögensnachfolge Inhalt 4 Ein Wort vorab 6 Erbrecht 14 Erbschaft- und Schenkungsteuer 20 Vollmachten und Verfügungen 24 Richtig schenken 28 Praxis

Mehr

Erbrecht- gesetzliche Ausgestaltung und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Vortrag zum Unternehmergespräch von Dr. Ulrich Dieckert am 14.12.

Erbrecht- gesetzliche Ausgestaltung und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Vortrag zum Unternehmergespräch von Dr. Ulrich Dieckert am 14.12. Erbrecht- gesetzliche Ausgestaltung und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten Vortrag zum Unternehmergespräch von Dr. Ulrich Dieckert am 14.12.2010 Grundlagen I Mit dem Tod einer natürlichen Person tritt

Mehr

Wissenswertes zu Testament und Erbe

Wissenswertes zu Testament und Erbe Wissenswertes zu Testament und Erbe Sie können über Ihr Hab und Gut weitgehend frei verfügen. Zu Lebzeiten und auch in der Nachlassregelung. Viele Menschen machen jedoch zu Lebzeiten davon keinen Gebrauch.

Mehr

Plötzlicher Ausfall eines Unternehmers ein Existenzrisiko für das Unternehmen und die Familie

Plötzlicher Ausfall eines Unternehmers ein Existenzrisiko für das Unternehmen und die Familie Unternehmerforum der Sparkasse Karlsruhe -Ettlingen Plötzlicher Ausfall eines Unternehmers ein Existenzrisiko für das Unternehmen und die Familie Dienstag, den 24. April 2012 Vortragsgliederung A. Gesetzliche

Mehr

Haubner Schäfer & Partner, Bad Aibling

Haubner Schäfer & Partner, Bad Aibling Kreisversammlung BHG Montag, 09.02.2015 Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0 Orleansstraße 6 81669 München 089/41129777 kanzlei@haubner-stb.de www.haubner-stb.de ERBRECHT UND TESTAMENT GENERALVOLLMACHT,

Mehr

Basiswissen ERBEN & VERERBEN

Basiswissen ERBEN & VERERBEN _ Basiswissen ERBEN & VERERBEN Durchblick für Erben und Erblasser Reicht doch noch, wenn ich mich später damit beschäftige, denkt mancher. Denn niemandem ist es ganz wohl bei dem Thema. Doch wer für die

Mehr

Rechtliche und praktische Hinweise rund um das Testament

Rechtliche und praktische Hinweise rund um das Testament Rechtliche und praktische Hinweise rund um das Testament mit Neuregelung in der Erbschaftssteuer ab Januar 2009 2) Ein Testament und seine Vorteile 3) Eigenhändiges oder öffentliches Testament, einschließlich

Mehr

Erbe und Schenkung. Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe. Beratung inklusive. Der Notar.

Erbe und Schenkung. Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe. Beratung inklusive. Der Notar. Erbe und Schenkung Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe Beratung inklusive. Der Notar. Vererben und Erben Wer soll mein Erbe sein? Wer bekommt den Schmuck? Soll ich schon jetzt etwas verschenken?

Mehr

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt. Dr. Pantförder & Partner. VESTIA-WP GmbH. Dr. Pantförder + Kollegen GmbH

Merkblatt. Erbschaftsteuer. Inhalt. Dr. Pantförder & Partner. VESTIA-WP GmbH. Dr. Pantförder + Kollegen GmbH Dr. Pantförder & Partner Wirtschaftsprüfer vereidigter Buchprüfer Steuerberater Rechtsbeistand VESTIA-WP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Pantförder + Kollegen GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Der Pflichtteilsergänzungsanspruch: Benachteiligen lebzeitige Schenkungen den Pflichtteilsberechtigten?

Der Pflichtteilsergänzungsanspruch: Benachteiligen lebzeitige Schenkungen den Pflichtteilsberechtigten? Gartenstraße 14 26122 Oldenburg T: 0441 361 333 0 F: 0441 361 333 22 E: info@hillmann-partner.de 17. Juni 2015 Der Pflichtteilsergänzungsanspruch: Benachteiligen lebzeitige Schenkungen den Pflichtteilsberechtigten?

Mehr

Ernst-Reuter-Platz 10 86150 Augsburg. Telefon (0821) 33051 Telefax (0821) 158586 Notar@Michelfeit.de www.notar.michelfeit.de

Ernst-Reuter-Platz 10 86150 Augsburg. Telefon (0821) 33051 Telefax (0821) 158586 Notar@Michelfeit.de www.notar.michelfeit.de NOTAR PAUL MICHELFEIT Ernst-Reuter-Platz 10 86150 Augsburg Telefon (0821) 33051 Telefax (0821) 158586 Notar@Michelfeit.de www.notar.michelfeit.de ERBEN UND VERERBEN Im Gesetz wird s schon stehen? Das Gesetz

Mehr

Übertragung von Haus-und Grundbesitz zu Lebzeiten des jetzigen Eigentümers

Übertragung von Haus-und Grundbesitz zu Lebzeiten des jetzigen Eigentümers Übertragung von Haus-und Grundbesitz zu Lebzeiten des jetzigen Eigentümers Welche Gründe können für eine Übertragung sprechen? Vermeidung von Erbschaftssteuer im Erbfall durch mehrmaliges Ausnutzen der

Mehr

Schnellübersicht. Wegweiser. Schnellübersicht

Schnellübersicht. Wegweiser. Schnellübersicht Wegweiser Schnellübersicht Schnellübersicht 1 Es ist nie zu früh für ein Testament 7 2 Die gesetzliche Erbfolge 9 3 Verschiedene Formen letztwilliger Verfügungen 33 4 Testier- und Erbfähigkeit 37 5 Form

Mehr

Fakten zum Erbrecht. Gesetzliche Erbfolge Berliner Testament Pflichtteil Steuern. www.grafpartner.com

Fakten zum Erbrecht. Gesetzliche Erbfolge Berliner Testament Pflichtteil Steuern. www.grafpartner.com Fakten zum Erbrecht Gesetzliche Erbfolge Berliner Testament Pflichtteil Steuern Alle nachfolgenden Ausführungen erfolgen ohne Gewähr und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Stand: 2012 www.grafpartner.com

Mehr

Die Bedeutung der Lebensversicherung im Erbfall

Die Bedeutung der Lebensversicherung im Erbfall 32 2.3 Erbrecht und Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken Mit einer kann man einen Teil der Vermögensnachfolge etwas anders gestalten als über ein Testament. Häufig stellt sich für einen allein verdienenden

Mehr

Erben und Vererben Das letzte Hemd hat keine Taschen

Erben und Vererben Das letzte Hemd hat keine Taschen Erben und Vererben Das letzte Hemd hat keine Taschen 1. Vorstellung... 1 2. Einleitung... 1 3. Vererben... 2 3.1 Gesetzliche Erbfolge... 2 3.2 1. Alternative: Testament... 3 3.3 Erbvertrag / Schenkungen

Mehr

Brauche ich ein Testament?

Brauche ich ein Testament? Brauche ich ein Testament? Beispiel 1: Eine alleinerziehende Mutter, die auch das alleinige Sorgerecht hat, möchte sicherstellen, dass ihr einziges Kind alleine erbt. Sollte sie vor dem 18. Lebensjahr

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaft- und Schenkungsteuer Entwickelt von: Verlag für Deutsche www.vds-verlag.de A WoltersKluver Company 1 2 a) Die Steuerklasse des Erwerbers 1. Ehegatte Steuerklasse I 2. Kinder und Stiefkinder 3.

Mehr

Erbrecht in Frage und Antwort

Erbrecht in Frage und Antwort Beck-Rechtsberater im dtv 50761 Erbrecht in Frage und Antwort Vorsorge zu Lebzeiten, Erbfall, Testament, Erbvertrag, Vollmachten, Steuern, Kosten von Bernhard F. Klinger 5. Auflage Verlag C.H. Beck München

Mehr

Erbrecht: Grundzüge und Neuerungen Di., 16. April 2013. Dr. jur. Marie-Theres Frick 1

Erbrecht: Grundzüge und Neuerungen Di., 16. April 2013. Dr. jur. Marie-Theres Frick 1 1 Erbrecht: Grundzüge und Neuerungen Dr. iur. Marie-Theres Frick Frick & Partner Rechtsanwälte AG, Vaduz 2 Themen Gesetzliche Erbfolge Pflichtteilsrecht Was erbt der/die überlebende PartnerIn? Was ist

Mehr

Rechtsanwalt Frank Dollhopf Rechtsanwälte Meixner Dollhopf Mühlberg Goethestr. 5 73525 Schwäbisch Gmünd www.kanzlei-mds.de

Rechtsanwalt Frank Dollhopf Rechtsanwälte Meixner Dollhopf Mühlberg Goethestr. 5 73525 Schwäbisch Gmünd www.kanzlei-mds.de 1 Rechtsanwalt Frank Dollhopf Rechtsanwälte Meixner Dollhopf Mühlberg Goethestr. 5 73525 Schwäbisch Gmünd www.kanzlei-mds.de Vortrag 04.11.2009 DRK Herlikofen "Wie vererbe ich mein Vermögen richtig?" A.

Mehr

Erben und Vererben. Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe. 3. Auflage. Beratung inklusive. Der Notar.

Erben und Vererben. Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe. 3. Auflage. Beratung inklusive. Der Notar. Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe 3. Auflage Wer soll mein Erbe sein? Wer bekommt mein Haus, wer mein Geld, wer meinen Schmuck? Wer soll sich um die Grabpflege einmal kümmern? Oder

Mehr

Übertragung privater Liegenschaften

Übertragung privater Liegenschaften Übertragung privater Liegenschaften Erben und Schenken ohne Steuer geht das? Notar Dr. Hansjörg Brunner Notar Dr. Hansjörg Brunner Vererben oder Schenken? Vermögenserhalt in der Familie Vorsorgevollmacht

Mehr

Vorsorge für den letzten Lebensabschnitt

Vorsorge für den letzten Lebensabschnitt Haspa Stiftungssymposium 2013 Vorsorge für den letzten Lebensabschnitt Wissenswertes zu Vollmacht, Testament und Stiftung Hamburg, 1. November 2013 Haspa Generationenmanagement Ihr Referent: Alexander

Mehr

I. Die gesetzliche Erbfolge

I. Die gesetzliche Erbfolge Was Sie vom Erbrecht wissen sollten I. Die gesetzliche Erbfolge 1. Das gesetzliche Erbrecht der Verwandten, insbesondere der Abkömmlinge Verwandt sind Personen, - die voneinander abstammen Verwandtschaft

Mehr

Was muss bei der Abfassung eines Testaments beachtet werden?

Was muss bei der Abfassung eines Testaments beachtet werden? Faxabruf Erben und Vererben (06.08.2015) Was muss bei der Abfassung eines Testaments beachtet werden? Ein privates Testament ist nur wirksam, wenn bestimmte Formerfordernisse beachtet werden ( 2247 BGB):

Mehr

Von Mensch zu Mensch - Bremer Stiftung Martinsclub

Von Mensch zu Mensch - Bremer Stiftung Martinsclub Von Mensch zu Mensch - Bremer Stiftung Martinsclub Menschen mit Behinderungen haben es schwer, einen Platz in dieser Gesellschaft zu finden. Offiziell und laut Gesetz sind sie zwar integriert und dürfen

Mehr

Muster-Testamente. Das Berliner Testament - Formulierungsbeispiel - Ausgangslage:

Muster-Testamente. Das Berliner Testament - Formulierungsbeispiel - Ausgangslage: Muster-Testamente Das Berliner Testament - Formulierungsbeispiel - Ausgangslage: Ehegatten mit (gemeinschaftlichen) Kindern länger lebender Ehegatte soll optimal abgesichert werden Kinder sollen nach dem

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaft- und Schenkungsteuer Ein Wegweiser mit Erläuterung wichtiger Grundbegriffe 4. Auflage Warum gibt es die? Arbeitslohn ist steuerpflichtig. Wer etwas umsonst bekommt, soll daher erst recht Steuern

Mehr

5. Erbvertrag und lebzeitige Verfügung... 21 a) Problemlage... 21 b) Muster... 22 c) Einkommensteuerliche Wirkungen... 26 d) Die erbschaftsteuerliche

5. Erbvertrag und lebzeitige Verfügung... 21 a) Problemlage... 21 b) Muster... 22 c) Einkommensteuerliche Wirkungen... 26 d) Die erbschaftsteuerliche Inhalt A. Einführung... 11 I. Der Begriff der vorweggenommenen Erbfolge... 11 II. Ziele der vorweggenommenen Erbfolge... 11 1. Erbschaftsteuerliche Überlegungen... 11 2. Einkommensteuerliche Überlegungen...

Mehr

Erben und Vererben Ein Buch mit sieben Siegeln? Claudia Piepenbrink CFP / CFEP Michael Baldin CFP / CFEP

Erben und Vererben Ein Buch mit sieben Siegeln? Claudia Piepenbrink CFP / CFEP Michael Baldin CFP / CFEP Erbrechtstage 2015 Erben und Vererben Ein Buch mit sieben Siegeln? Claudia Piepenbrink CFP / CFEP Michael Baldin CFP / CFEP Umfeld/ allgemeine Daten Private Vermögenswerte in Höhe von ca. 2,6 Billionen

Mehr

Geschenkt ist geschenkt.

Geschenkt ist geschenkt. Das Haus schon zu Lebzeiten verschenken? Schenken mit warmer Hand Folgen im Pflegefall Ergolding, den 17. April 2013 Geschenkt ist geschenkt. (deutsche Redensart) 2 Überblick Erbfolge erst mit dem Tod

Mehr

Erbrecht und Vorsorgevollmacht

Erbrecht und Vorsorgevollmacht Folie 1 Herzlich Willkommen zum Kurzvortrag über Erbrecht und Vorsorgevollmacht Referent: Notar Dr. Ernst Wahl Notare Königstraße 21 90402 Nürnberg Tel.: 0911/23086-0 Fax: 0911/23086-31 Mobil: 0173/3920439

Mehr

Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht 2010. Gestaltungsstrategien und Fallen

Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht 2010. Gestaltungsstrategien und Fallen www.biallo.de Seite 1 von 6 Stand September 2010 Von Fritz Himmel Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht 2010 Gestaltungsstrategien und Fallen Die modifizierte Erbschaftsteuer und das reformierte Erbrecht machen

Mehr

Kluge Gestaltungen für Ehegatten gegenseitige Absicherung, gerechte Verteilung an die Kinder und Steuerersparnis: Die Quadratur des Kreises?

Kluge Gestaltungen für Ehegatten gegenseitige Absicherung, gerechte Verteilung an die Kinder und Steuerersparnis: Die Quadratur des Kreises? Kluge Gestaltungen für Ehegatten gegenseitige Absicherung, gerechte Verteilung an die Kinder und Steuerersparnis: Die Quadratur des Kreises? Kurzfassung des Vortrags vom 14. und 21.10.2002 für die 3. Münchner

Mehr

Das Testament in der Patchworkfamilie

Das Testament in der Patchworkfamilie Das Testament in der Patchworkfamilie Referenten: Dr. Ulrike Tremel Rechtsanwältin, Fachanwältin für Erbrecht, Sachverständige für Grundstücksbewertung Emil Haubner Steuerberater Rechtsbeistand Zertifizierter

Mehr

Testament Muster, Testament Vorlage, Testament Vordruck kostenlos

Testament Muster, Testament Vorlage, Testament Vordruck kostenlos Testament Muster, Testament Vorlage, Testament Vordruck kostenlos Einzeltestament mit dem Schwerpunkt: Kinderloser Erblasser setzt seine Eltern und seinen Bruder als Erben ein (inklusive weiterer Bestimmungen).

Mehr

Einleitung. klare Anweisungen? Nicht jeder hat ein Testament

Einleitung. klare Anweisungen? Nicht jeder hat ein Testament Einleitung Nach mir die Sintflut das ist immer noch eine weit verbreitete Ansicht, wenn es darum geht, was aus dem mühsam Angesparten werden soll, wenn man mal stirbt. Für die meisten Menschen ist der

Mehr

2.2 Erbrecht und Lebensversicherung Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken

2.2 Erbrecht und Lebensversicherung Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken 27 2.2 Erbrecht und Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken Mit einer kann man einen Teil der Vermögensnachfolge etwas anders gestalten als über ein Testament. Häufig stellt sich für einen allein verdienenden

Mehr

Vererben und Testament

Vererben und Testament Juristenfakultät Prof. Dr. Reinhard Welter Institut für deutsches und internationales Bank- und Kapitalmarkrecht www.uni-leipzig.de/wirtschaftsrecht/ www.uni-leipzig.de/bankinstitut/ Vererben und Testament

Mehr

Kanzlei Hans, Dr. Popp & Partner Rechtsanwälte, Fachanwälte, Steuerberater München

Kanzlei Hans, Dr. Popp & Partner Rechtsanwälte, Fachanwälte, Steuerberater München Rechtsanwälte, Fachanwälte, München Erbschaftsteuer / Schenkungsteuer Informationen zusammengestellt von und Grundlagen, Reform Am 31.01.2007 hat das Bundesverfassungsgericht das bisherige (insbesondere

Mehr

Inhaltsverzeichnis. I. Einleitung. II. System und Grundzüge des Erbrechts. 1. Die gesetzliche Erbfolge 2. Ehegattenerbrecht

Inhaltsverzeichnis. I. Einleitung. II. System und Grundzüge des Erbrechts. 1. Die gesetzliche Erbfolge 2. Ehegattenerbrecht 1 Inhaltsverzeichnis I. Einleitung II. System und Grundzüge des Erbrechts 1. Die gesetzliche Erbfolge 2. Ehegattenerbrecht a) Zugewinngemeinschaft b) Gütertrennung c) Gütergemeinschaft 3. Pflichtteilsrecht

Mehr

Workshop 3 Wie erstelle ich ein Testament?

Workshop 3 Wie erstelle ich ein Testament? Workshop 3 Dr. jur. Marie-Theres Frick Frick & Partner Rechtsanwälte, Vaduz Freitag, 9. November 2007 Workshop 3 Themen Liechtensteinisches Erbrecht (FL-Bürger, andere Staatsbürgerschaft) Testament und

Mehr

Leitfaden. Erbrecht. rechtsaudit.com. von Rechtsanwalt. Robert Haas

Leitfaden. Erbrecht. rechtsaudit.com. von Rechtsanwalt. Robert Haas Leitfaden Erbrecht rechtsaudit.com von Rechtsanwalt Robert Haas Erben und Vererben Streitigkeiten über die Verteilung einer Erbschaft haben schon manche Familie und Freundschaft zerstört. Oft genug muss

Mehr

ERBEN UND VERERBEN SIMPLIFIED

ERBEN UND VERERBEN SIMPLIFIED Judith Engst ERBEN UND VERERBEN SIMPLIFIED FinanzBuch Verlag Was geschieht, wenn kein Testament oder Erbvertrag besteht?»geht es nicht auch ohne Testament?«, fragen sich viele Menschen, die nicht gern

Mehr

Erbrecht. Der Nachlass (= Erbschaft): WICHTIG WICHTIG

Erbrecht. Der Nachlass (= Erbschaft): WICHTIG WICHTIG Erbrecht Es gibt zwei grundsätzliche Arten des (Ver)Erbens: Die gesetzliche ErbfolgeDie letztwillige Anordnung (Testament)Nach österreichischem Recht kann grundsätzlich jede Person selbst regeln, was nach

Mehr

Steuerliche und rechtliche Aspekte zur Unternehmensnachfolge

Steuerliche und rechtliche Aspekte zur Unternehmensnachfolge 1 Steuerliche und rechtliche Aspekte zur Unternehmensnachfolge Wie geht es Ihnen? Der 40-jährige Vertriebsleiter eines bekanntes Software-Hauses ...geht nach dem Mittagessen in sein Büro,... ...seine Kollegen

Mehr

Grundzüge des Erb- und Erbschaftsteuerrechts

Grundzüge des Erb- und Erbschaftsteuerrechts Heike Rüping, Dipl.-FinWirtin (FH) 1 Grundzüge des Erb- und Erbschaftsteuerrechts Der vorliegende Aufsatz enthält die wesentlichen Grundzüge des Erb- und Erbschaftsteuerrechts. Dabei habe ich auf die Darstellung

Mehr

A D V O C A - I N F O

A D V O C A - I N F O A D V O C A - I N F O I / 2013 Inhalt: Erbrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten Nichtzahlung erhöhter Vorauszahlungen durch Mieter: Kündigung auch ohne Zahlungsklage Erbrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten

Mehr