E-Invoicing auf internationaler Ebene

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1 E-Invoicing auf internationaler Ebene SEEBURGER E-Invoicing-Tage 25./26. März in Frankfurt Flughafen-Hotel Bruno Koch

2 Marktgröße und Status global Seite 2

3 "Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl je eine halbe Million". Franklin D. Roosevelt Seite 3

4 Marktgröße aber von was genau? 26/03/2015 Seite 4

5 Marktgröße Herausforderungen der Erfassung Faktor /03/2015 Faktor 1 Rechnungen im weiteren Sinne mit meist deutlich weniger Pflichtangaben. UStG 14, Abweichungen gemäß Absatz 6, z.b. 34 Fahrausweise als Rechnungen (maximal 5 Pflichtangaben) E-Invoicing-Lösungen in Europa sind i.d.r. noch nicht optimal für diese Art Rechnungen vorbereitet (automatische Prüfung von x Pflichtangaben). Mehrere lateinamerikanische Staaten unterstützen hingegen selbst den elektronischen Austausch von Kassenbelegen. Rechnungen im engeren Sinne mit meist Pflichtangaben (EU) respektive 10 in DE (UStG 14, Absatz 4) Klassische E-Invoicing-Lösungen in Europa. Seite 5

6 Entwicklung der E-Invoicing Marktdurchdringung *) Rechnungen im engeren Sinne (meist Pflichtangaben), jedoch keine Kassenbelege, Fahrscheine etc. Milliarden el. Rechn. an Europa LATAM Nordamerika Verbraucher 2, ,5 Firmen & Verwaltung 4,6 20 2,8 1 APAC Afrika Seite 6

7 Internationaler E-Invoicing Markt 2015 B2B, B2G, G2B and B2C Leader Durchschnitt Entwickeln sich Zögerer Quelle: Billentis, /03/2015 Seite 7

8 Unterschiede bei den Anwendungsmodellen Seite 8

9 Optimierungsfokus und Anwendungsmodelle Steuerbehörden 3 Lieferant Käufer 1 Europa, gesamtheitlicher Ansatz für Kollaboration Lieferant Käufer 2 Nordamerika, Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe 3 Lateinamerika, Asien und zunehmend Südeuropa, geschlossener elektronischer Kreislauf zwischen 3 Parteien, teils in Echtzeit Seite 9

10 Der europäische Markt Seite 10

11 Geschätzte Marktdurchdringung 2015 (Anteil vom gesamten Rechnungsvolumen) B2B/B2G/G2B Erwartete Marktdurchdringung 2015 >40% 15-40% <15% Elektronische Rechnungsverarbeitung und Beschaffung bilden einen wichtigen Bestandteil in der digitalen Agenda der EU und werden stark gefördert. Meilenstein: E Seite 11

12 Europa: Formate heute und Ausblick 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% Reine Strukturdaten EDI, XML Elektronische Bilder PDF, Hybrid PDF + XML z.b. ZUGFeRD 0% /03/2015 Seite 12

13 Einige Trends in Europe E-Invoicing zwischen größeren Unternehmen Massenmarkt, einfach zu nutzende Lösungen und Dienstleistungen Inlandaustausch grenzüberschreitend Standards und Technologie Prozessoptimierung Entwicklung über die E-Rechnung hinaus: Unterstützung vieler Geschäftsmeldungen und Formate Reines E-Invoicing Unterstützung aller Prozesse zur Optimierung der Kreditoren- und Debitoren- Rechnungsverarbeitung Ausgabenanalysen Handelsfinanzierung, Dynamic Discounting Öffentlicher Sektor wird sehr aktiv im Thema 26/03/2015 Seite 13

14 Der Einfluss des öffentlichen Sektors auf E-Invoicing in der Volkswirtschaft ist signifikant: Rund 45-65% der Unternehmen schicken Rechnungen an Verwaltungen und praktisch 100% empfangen Rechnungen von ihm. Seite 14

15 Öffentlicher Sektor Richtlinie 2014/24/EU über die öffentliche Auftragsvergabe Elektronische Kommunikation für öffentliche Ausschreibungen, Umsetzung in nationale Gesetze in EU-Mitgliedsstaaten bis April 2016 und Anwendung ab Oktober 2018 Betrifft hunderttausende von öffentlichen Verwaltungen und Millionen von Lieferanten Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen Öffentliche Verwaltungen müssen spätestens ab November 2018 E-Rechnungen in bestimmten Format akzeptieren Bloße Bilddatei sollte nicht als E-Rechnung gelten Betrifft hunderttausende von öffentlichen Verwaltungen und Millionen von Lieferanten Seite 15

16 Deutschsprachige Länder Generell Marktdurchdringung und Wachstum liegen im europäischen Durchschnitt Deutschland Digitale Agenda und Aktivitäten für den Bürokratieabbau fördern Verbreitung der E-Rechnung Umsetzung der neuen EU-Richtlinien bringen weiteren Schub Österreich E-Rechnung ist weit verbreitet Obligatorium für elektronisch strukturierte Rechnungen an den Bund seit Januar 2014 Schweiz E-Rechnung ist weit verbreitet, speziell im Gesundheitswesen Obligatorium für E-Rechnungen (strukturiert oder PDF) an den Bund ab Januar 2016 bei Vertragssumme über CHF 5000 Seite 16

17 Wieso immer noch nachdenken bis Sie von Handelspartnern dazu gedrängt werden? Der nächste Schritt hin zu einem hohen elektronischen Rechnungsanteil erfolgt besser auf proaktive Art und Weise! Seite 17

18 Bruno Koch Twitter XING LinkedIn LinkedIn-Gruppe: E-Rechnung elektronische Rechnungsverarbeitung Seite 18

19 Anhänge Seite 19

20 Über Billentis Spezialisiertes Beratungsunternehmen: E-Rechnung, Optimierung der Prozesse von der Beschaffung über die Rechnung bis zur Bezahlung; über 160 Kunden in 50 Ländern: Öffentliche Verwaltungen, grosse Rechnungssteller und empfänger in der Privatwirtschaft und Lösungsanbieter Marktanalyst; Herausgeber von Marktstudien und Newsletters Gegründet: 1999 Inhaber: B. Koch (8 Jahre PwC, 4 Jahre Credit Suisse, 2 Jahre SIX Payment Services) Seite 20

21 Informationen und Anleitungen für Nutzer Internetseiten von Anbietern, Verbänden & Verwaltungen Billentis Marktstudie (kostenlos) Seite 21

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