Nummer 10 Donnerstag, 8. März Jahrgang

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1 Rheinstetten Amtsblatt der Stadt Rheinstetten Nummer 10 Donnerstag, 8. März Jahrgang Tag der Archive lockte zahlreiche Besucher ins Stadtarchiv Schadensbilder und Restaurierung standen im Vordergrund Am vergangenen Sonntag beteiligte sich das Stadtarchiv wieder am bundesweiten Tag der Archive. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch des Stadtarchivs. Im Rahmen des Aktionstages zeigte die Archivarin Annelie Lauber eine ausgewählte Ausstellung zum Thema Bestandserhaltung im Stadtarchiv Schadensbilder, Konservierung, Restaurierung. Eine der Kernaufgaben der Archive besteht darin, das Archivgut dauerhaft zu bewahren. Um dies zu gewährleisten, muss das Archivgut sowohl vor Beschädigungen durch äußere Einwirkungen, als auch vor endogenen Schäden, die sich aus dem Archivgut selbst ergeben, geschützt werden. In der Ausstellung präsentierte Annelie Lauber den Besucherinnen und Besuchern anhand verschiedener Archivalien aus dem Stadtarchiv, welche Schäden entstehen können. Besondere Sorgen bereiten den Archiven die Säureschäden, die an dem industriell hergestellten Papier seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen. Beispiel dafür waren ein Gemeinderatsprotokoll von 1945 und alte Zeitungsausschnitte, denen man die Säureschäden schon an ihrer Vergilbung ansah. Aber auch Schäden durch den sogenannten Tintenfraß, verursacht durch die Reaktion der über Jahrhunderte gebräuchlichen Eisengallustinte mit der Luftfeuchtigkeit, wurden in der Ausstellung anhand einer Gemeinderechnung aus dem 18. Jahrhundert gezeigt. Häufig werden die Archivalien auch durch starke Benutzung oder unsachgemäßen Umgang mechanisch beschädigt, Seiten werden eingerissen, Buchrücken brechen oder Bindungen lösen sich auf. Traurige Zeugnisse der Mörscher Zerstörung 1945 waren in der Ausstellung Grund- und Lagerbuchbände, die durch Feuer und Wasser beschädigt wurden. In der Folge ist das Papier vermodert, miteinander verbacken und verschimmelt. Neben den Schadensbildern konnten die Besucher aber auch an einigen schönen Archivalien sehen, wie durch eine professionelle Restaurierung Schäden behoben und das Archivgut in seinem Bestand gesichert werden kann. Karten und Pläne hat das Stadtarchiv in den vergangenen Jahren restaurieren lassen. Insbesondere die alten Ortspläne und eine handgemalte Forchheimer Gemarkungskarte aus dem 18. Jahrhundert stießen auf ein reges Interesse. Einige Besucher interessierten sich auch für die Frage, mit welchen konservatorischen Maßnahmen sie Schäden an ihrem privaten Archivgut vorbeugen können und holten sich Ratschläge, angefangen von alterungsbeständigem Papier über die richtige Verpackung bis hin zu den günstigsten klimatischen Lagerbedingungen. Mit dem Tag der Archive gab das Stadtarchiv so allen Interessierten einen Einblick in seine Aufgaben und seine Schätze und bot gleichzeitig die Gelegenheit, das Stadtarchiv und sein Angebot für die Bürgerinnen und Bürger als das Gedächtnis der Stadt näher kennen zu lernen.

2 Seite 2 10/2012 Rheinstetten Frauen an die Macht! am Sturmvogel-Comedy begeistert mit seinem MusikComedyTheater am in der Schwarzwaldschule Sturmvogel, das neue Comedy-Duo aus dem wilden Süden, startet mit seinem Programm einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln seines Publikums. Die beiden sind ein echtes Traumpaar: Sandra Jankowski, die in immer neuen Kostümen und Verwandlungen ihr Publikum schwindelig spielt, und dann auch noch singend mit voluminöser Stimme alle Register vom Pop über Blues zum Chanson zieht- und Frank Klaffke, der ihr als Showmaster und Stand Up-Comedian Paroli bietet und als Mann am Klavier für den richtigen Kontrapunkt zum weiblichen Wahnsinn sorgt. Sie schonen weder sich selbst noch ihr Publikum, wenn es um die Hochgefühle und Tiefschläge des modernen Geschlechterkampfs geht. An diesem Abend wird der Alptraum aller Männer wahr - die Frauen übernehmen die Macht! Alle Probleme sind auf einen Schlag gelöst - nie wieder Sex, nie wieder Fußball, täglich Prosecco! Nur eine Frage muss noch geklärt werden: Welche weibliche Lebensform gewinnt bei Deutschland sucht die Superfrau? Die Kandidatinnen dieser Show sind ein abgründiger und rasanter Querschnitt durch den Mikrokosmos der weiblichen Psyche und lebender Beweis dafür, dass Frauen aufgrund ihres Aussehens oft mit den wunderbarsten Menschen der Welt verwechselt werden. Erst schuf Gott den Mann, dann die Frau, dann tat der Mann ihm leid! In dieser knallbunten Show verkörpert Frau Sturmvogel mit schauspielerischer Bravour alle acht Kandidatinnen. In immer neuen Kostümen, Masken, Dialekten und Musikstilen seziert sie gnadenlos treffsicher das eigene Geschlecht und das ist nichts für schwache Nerven: Da ist die sexy-lila Amazone, die die Männer im Saal beim Kopfrechnen durch ihre weiblichen Reize komplett um den Verstand bringt Frauen ist eben jedes Mittel recht! Gemeinsam mit dem Publikum rockt sie ab, frei nach Grönemeyer: Frauen an die Macht!. Da ist die Abnehm-Fanatikerin auf dem direkten Weg in die Schlankheitshölle ihre Diät aus Salat, Bandwurm-Eiern und klassischem Chanson führt sie direkt in die ewigen weiblichen Jagdgründe... Und wer ist das große Vorbild der modernen Karriere-Frau? Unsere heilige Bundesmutti, die Angela. Harmlos gucken, und dann gnadenlos zubeißen. Von Kohl lernen, heißt siegen lernen. Da haben männliche Alphatiere keine Chance, die Stoibers, Merz und Schröders dieser Welt.... Frauen an die Macht! Und endlich wird es Zeit für die Efrauzipation des Mannes! Der Mann muss lernen, selbständig zu denken. Und da machen alle Frauen im Saal ihren Männern Mut, denn schon Peter Maffay wusste, jetzt Feuerzeuge an: Über sieben Brücken müsst ihr gehen, Männer!!! Doch die Männer lassen sich nicht kampflos unterbuttern - Frank Klaffke beweist, dass Frauen ohne Männer noch in der Steinzeit und am Feuer säßen - wenn sie überhaupt schon Feuer hätten - dass die einzige Frau, auf die ein Mann hören soll, die Uschi in seinem Navigationssystem ist - und dass einem Mann immer ein letzter Notausgang offensteht: Mann wird einfach eine Frau! Diese Show gibt alles: Wunderschön arrangierte Popsongs gehen unter die Haut, bekannte und neu entdeckte Chansons erfrischen den Geist, und hinreißend treffsichere Comedy-Einlagen strapazieren die Lachmuskeln! Alles in allem: Das ultimative Überlebensprogramm für den modernen Geschlechterkampf! Kommen Sie zum Sturmvogel! Besser als Fernsehen - Nur fliegen ist schöner! 9. März 2012, 20:00 Uhr Aula Schwarzwaldschule, Vogesenstraße 22, Rheinstetten Haltestelle S 2, Hallenbad Eine Veranstaltung der Stadt Rheinstetten Eintritt frei Frauen und Männer sind herzlich willkommen! Weißstörche in Rheinstetten Sie sind wieder da und kündigen den Frühling an Manch einer hat sie in den vergangenen Tagen schon gesehen, die Weißstörche in Rheinstetten, die aus ihren Winterquartieren im Süden in ihre Brutnester zurückgekehrt sind. Man darf annehmen, dass am 22. Februar im ganzen Land ein enormer Weißstorchzug unterwegs war. So haben sich sowohl beim Kleintierzuchtverein in Forchheim als auch in Neuburgweier auf der Schule wieder die gleichen Storchenpaare wie in den letzten Jahren eingefunden. Füttern von Wildtieren problematisch Rheinstetten bietet vielen Wildtieren eine Heimat, so z. B. Nutrias, Schwänen, Enten u.v.a. Leider werden diese häufig gefüttert, vorzugsweise mit Brot. Das ist für die Tiere gesundheitsschädlich und daher auch verboten. Sie finden genügend Nahrung in der Natur. Daher die herzliche Bitte an alle: Tiere nicht füttern! Vielen Dank.

3 Rheinstetten 10/2012 Seite 3 Das Regierungspräsidium lädt ein: Große Ausstellungen zum 900-jährigen Jubiläum von Baden 2012 Nicht nur das Land Baden-Württemberg hat in diesem Jahr mit seinem 60. Geburtstag einen Grund zum Feiern, sondern auch der Landesteil Baden, der in diesem Jahr auf eine bereits 900-jährige Geschichte zurückblicken kann. Aus diesem Grund finden zwei Sonderausstellungen statt. Große Landesausstellung Baden! 900 Jahre. Geschichten eines Landes Das Badische Landesmuseum Karlsruhe zeigt vom 16. Juni 2012 bis 11. November 2012 mit der Großen Landesausstellung Baden! 900 Jahre. Geschichten eines Landes (www.baden2012.de) erstmals einen Gesamtüberblick über die Entwicklung des Landes Baden. Das Haus am Bodensee Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (www.schloesser-und-gaerten.de) eröffnen bereits am 18. Mai 2012 die Sonderausstellung Das Haus Baden am Bodensee, die bis zum 7. Oktober 2012 im Kloster und Schloss Salem zu sehen sein wird. Bilanz 2011 der Stadtbibliothek Rheinstetten: Leichter Rückgang bei Nutzern und Ausleihen / Etat leicht verringert / Die Zahl der Veranstaltungen ist konstant geblieben Mit leicht rückläufigen Zahlen wartet die Stadtbibliothek Rheinstetten in ihrer jetzt von Bibliotheksleiterin Iris Schorb vorgelegten Bilanz für 2011 gegenüber dem Vorjahr auf. Bei unverändert 14 Stunden Öffnungszeit pro Woche verzeichnete die Bibliothek am Zentrum Rösselsbrünnle im vergangenen Jahr aktive Benutzer, das sind 57 weniger als noch Auch die Zahl der Entleihungen ging insgesamt von auf noch im Berichtsjahr zurück. Der Rückgang bei der Gesamtmedienzahl von auf im vergangenen Jahr liegt insbesondere darin begründet, dass Neuanschaffungen im Jahr 2011 mehr Abgänge, nämlich 1.834, gegenüber standen. Abgänge ergeben sich daraus, dass Bücher aussortiert werden, die nicht mehr ansehnlich, vollständig oder auch nicht mehr aktuell sind. Von den Medien sind Non-book-Medien. Den Löwenanteil des Bestands machen also nach wie vor die Printmedien aus Belletristik, Sachliteratur und Kinder und Jugendliteratur. Bei den Benutzergruppen, nach Alter betrachtet, sind von den aktiven Lesern mit 639 die weitaus meisten der Altersgruppe zwölf bis 60 Jahre zuzuordnen, gefolgt von Kindern bis zwölf Jahre (290) und Erwachsenen über 60 Jahre (109). Auch wenn die Zahlen etwas rückläufig sind, ist das Interesse an der Stadtbibliothek Rheinstetten doch recht groß, denn Besucher der Homepage haben den Online-Service der Stadtbibliothek genutzt. Insgesamt ist statistisch festzuhalten, dass 39 Benutzer pro Öffnungstag (2010: 41) gekommen sind und die durchschnittliche Ausleihe pro Öffnungstag bei 208 (2010: 212) liegt. Jeder Besucher hat demnach rund fünf Medien ausgeliehen. Vielleicht mit ein Grund für den leichten Rückgang könnte sein, dass der Etat der Stadtbibliothek Rheinstetten im vergangenen Jahr mit Euro für Medienbeschaffung und Euro für Veranstaltungen ebenfalls etwas niedriger lag als 2010, als Euro für Medien und Euro für Veranstaltungen zur Verfügung standen. Apropos Veranstaltungen: Sie blieben mit 19 konstant, wobei es neun Lesungen, acht Klassenführungen (inklusive Kindergarten) und zwei Bücherflohmärkte gab. Die Stadtbibliothek Rheinstetten erhebt für erwachsene Nutzer eine Jahresgebühr von zehn Euro. Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Schwerbehinderte sind dagegen frei. Gesondert berechnet wird die DVD-Ausleihe mit zwei Euro. (m.f.g.d.bnn) Einladung zur Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Sebastian Schrempp Für persönliche Anliegen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheinstetten lädt Oberbürgermeister Schrempp am Donnerstag, 15. März 2012 von 15:00 17:00 Uhr im Stadthaus 1, Rappenwörthstraße 49, Büro des Oberbürgermeisters im 2. OG zu einer Bürgersprechstunde ein. Hinweis zur Terminabsprache: Wir möchten vermeiden, Sie längere Zeit warten zu lassen. Daher bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die zur Bürgersprechstunde kommen möchten, um eine vorherige Anmeldung zur Absprache der Uhrzeit so kann Ihr Anliegen am besten berücksichtigt werden. Vielen Dank für Ihre Mithilfe! Für die Terminabsprache wenden Sie sich bitte an das Büro Oberbürgermeister, Telefon Sie können dort bei Bedarf auch einen Termin zu anderen Zeiten vereinbaren. Gerne können Sie auch per an eine Nachricht senden.

4 Seite 4 10/2012 Rheinstetten Auf einen Blick Notfall-Rufnummern: Notruf Polizei 110 Unfälle usw. Notruf Feuerwehr 112 Feuer-, Ölalarm und Wasserrohrbruch-Notruf Rettungsdienst/Notarzt 112 Leitstelle für Rettungsdienst, Krankentransport, Notarzt Ärztlicher Bereitschaftsdienst 0721/19292 Ort: St. Vincentius-Krankenhaus, Karlsruhe, Südendstr. 32. Erreichbar direkt über den Seiteneingang von der Hirschstraße. Öffnungszeiten: Mo, Di und Do von 20 Uhr bis 7 Uhr am Folgetag. Mi von 13 Uhr bis 7 Uhr am Folgetag. Freitag 19 Uhr bis 7 Uhr am Montag. Feiertage Vorabend ab 19 Uhr bis 7 Uhr am Folgetag. Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst Ort: Kussmaulstrasse 1, Karlsruhe, im Innenhof der Hautklinik und Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Kußmaulstraße / Ecke Moltkestraße. Öffnungszeiten: Mo, Di und Do von Uhr, Mi von Uhr, Fr und an Vorabenden von Feiertagen von Uhr, Sa und So sowie an Feiertagen von 8 22 Uhr. Zuständig für alle Notfälle bei Kindern u. Jugendlichen bis 18 Jahren, wenn Praxis des Kinderarztes geschlossen. Die Ambulanz der Kinderklinik ist nur Ansprechpartner, wenn der Bereitschaftsdienst geschlossen hat oder wenn das Kind stationär aufgenommen werden soll. Bereitschaftsdienst der Zahnärzte (0721) Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten Feuerwehrhaus Am Gestadebruch 1: (0721) Fax: (0721) Feuerwehrhaus Abteilung Neuburgweier: (07242) Giftnotruf (0761) (0761) Polizeirevier Ettlingen rund um die Uhr (07243) Polizeiposten Rheinstetten Mo Fr (07242) Telefonverzeichnis Stadtverwaltung Telefonzentrale: , Telefax: , Internet: Bürgerbüro Tel. Nr , Fax Nr. (07242) Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag: Uhr Mittwoch und Freitag: Uhr Öffnungszeiten der Stadtverwaltung: Montag, Dienstag, Freitag: Uhr Donnerstag: Uhr Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Termin, falls es Ihnen nicht möglich sein sollte, während dieser Zeiten vorbei zu kommen. Obwohl sich die städtischen Einrichtungen in unterschiedlichen Ortsnetzen befinden, können Sie uns ohne Vorwahl erreichen. Stadthaus 1, Rappenwörthstraße 49 Durchwahl-Nr. Oberbürgermeister Sebastian Schrempp 500 Büro Oberbürgermeister 509 Hauptamt Leitung: Brigitte Wagner 100 Sekretariat 102 Geschäftsstelle Gemeinderat 104 Veranstaltungs- und Kulturkoordination 104 Öffentlichkeitsarbeit 106 Amtsblatt 107 Organisation Stadtmarketing / Wirtschaft / Tourismus 109 EDV Personalverwaltung Schulen / Kindergärten Vereine / Städtepartnerschaften 141 Finanzverwaltung Leitung: Thorsten Dauth 200 Kämmerei Stadtkasse 230 Buchhaltung Mahnwesen Abgaben / Steuern / Gebühren 240 Gewerbesteuer 241 Grund-/ Hunde- / Vergnügungssteuer 242 Verbrauchsgebühren / Abfallberatung 243 Ordnungsverwaltung Leitung: Ronald Daum 300 Ordnungsverwaltung / Verkehrsrecht Gewerbe- / Gaststättenrecht 311 Störungsdienste Strom (0800) Rund um die Uhr - Störungsmeldung der EnBW Gas (0721) Rund um die Uhr - Störungsdienste der Stadtwerke Karlsruhe Wasserversorgung der Stadt Rheinstetten (0721) außerhalb der Dienstzeiten: (0171) nicht bei Schäden an der Hausinneninstallation Abwasserbeseitigung der Stadt Rheinstetten (0721) außerhalb der Dienstzeiten (0170) nicht bei Schäden und Verstopfungen an Leitungen innerhalb der Gebäude Apotheken-Bereitschaft Die Notdienstbereitschaft beginnt um 8.30 Uhr morgens und endet am folgenden Tag um 8.30 Uhr morgens Karl-Apotheke, Karlsruhe Karlstr. 18 / Waldstr., Tel Hauptpost-Apotheke, Karlsruhe Kaiserstr. 156, Tel Herder-Apotheke, Karlsruhe Kaiserallee 113, Tel Lilien-Apotheke, Neuburgweier Neuburger Str. 7, Tel. ( ) Blumen-Apotheke, Mörsch Rappenwörthstr. 23, Tel. ( ) Rhein-Apotheke, Karlsruhe Rheinstr. 41, Tel Lukas-Apotheke, Grünwinkel Bernsteinstraße 4, Tel Ohne Gewähr Bußgeldstelle Waffenrecht Feuerwehrwesen 313 Vollzugsdienst Standesamt / Friedhofswesen Ausländerbehörde 331 Wohngeldbehörde 332 Sozial- und Rentenversicherungswesen 333 Sozial- und Ausländerberatung / Senioren 334 Stadthaus 2, Rathaus Mörsch, Badener Straße 1 Stadtbauamt Bürgermeister Clemens Hauk 600 Sekretariat 601 Baurecht / Stadtplanung 620 Bauanträge 623 Bauberatung Bauleitplanung 610, Denkmalschutz 622 Geschäftsstelle Gutachterausschuss Geschäftsstelle Umlegungsausschuss 610 Klimaschutz 611 Vergabestelle 602 Umwelt / Tiefbau 630 Tiefbau / Entwässerung Umweltschutzkoordination 150 Gebäude und Liegenschaften Gebäudetechnik Gebäudeservice Gebäudewirtschaft Alte Schule Forchheim, Hauptstraße 2 Hauptamt Stadtarchiv 128 Gleichstellungsbeauftragte / Schulsozialarbeit 470 Kinder- und Jugendbüro VHS 0721/ Stadtbetrieb, Rosenstraße 52 a Leitung Martin Weißer 650 Stadtbetriebsverwaltung 652 Wasserversorgung 654 Rathaus Neuburgweier, Rheinstraße 16 Ortsvorsteher Gerhard Bauer 400 Geschäftsstelle Ortschaftsrat: 401 Dienstag: 8-12 Uhr, Mittwoch: Uhr Jugendhaus 07242/ Förstersprechstunde: Di, Uhr, Bürgerbüro 259

5 Rheinstetten 10/2012 Seite 5 Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg Private Denkmalschützer werden belohnt Einsendeschluss: 15. Mai 2012 Mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg zeichnen der Schwäbische Heimatbund und der Landesverein Badische Heimat Eigentümer von Baudenkmalen und historischen Gebäuden aus, die sich um die Erhaltung und zukunftsweisende Umnutzung historischer Bausubstanz verdient gemacht haben. Um den Denkmalschutzpreis bewerben können sich private Eigentümer von Denkmalen aus Baden-Württemberg, die in den vergangenen drei Jahren erneuert und innen wie außen in ihrer gewachsenen Gestalt so weit wie möglich bewahrt wurden. Dank der Unterstützung der Wüstenrot Stiftung in Ludwigsburg ist auch in diesem Jahr ein Preisgeld von insgesamt Euro ausgelobt, das auf bis zu fünf Preisträger aufgeteilt wird. Der Preis wird bereits zum 32. Mal verliehen. Er ist die bedeutendste Ehrung für private Denkmalbesitzer in Baden-Württemberg. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen. Neben dem Geldpreis erhalten die Preisträger sowie die Architekten und Restauratoren Urkunden. Zudem wird den Eigentümern eine Bronzetafel zum Anbringen am Gebäude überreicht. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen im Format DIN A 4 ist der 15. Mai Weitere Informationen sowie eine Ausschreibungsbroschüre finden sich unter Rubrik Denkmale erhalten, oder sind kostenlos erhältlich bei: Schwäbischer Heimatbund e.v., Weberstr. 2, Stuttgart, Tel.: 07 11/ , Fax: 07 11/ , Amtliche Bekanntmachungen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik Die nächste öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik wird hiermit auf Dienstag, 13. März 2012, 19:00 Uhr Sitzungssaal Alte Schule Forchheim mit folgender Tagesordnung einberufen: 1. Mitteilungen des Bürgermeisteramtes 2. Beratung über die Vergabe von Grünpflegemaßnahmen 3. Beratung und Entscheidung zur energetischen Sanierung der Schwarzwaldschule 4. Neugestaltung des Spielplatzes Am Wasen in Mörsch 5. Einmündung der Hertzstraße in die L 566; Information über das Ergebnis der Beratung der Mobilen Verkehrssicherheitskommission am Beratung und Empfehlung an den Gemeinderat über die Auftragsvergabe von Wasserleitungsarbeiten in der Straße Oberer Legel 7. Beratung und Entscheidung über die Auftragsvergabe von Kolumbarienstelen für den Friedhof Mörsch 8. Umrüstungs- und Sanierungsarbeiten innerhalb der Straßenbeleuchtung 9. Verschiedenes / Wünsche und Anfragen Hierzu ist die Einwohnerschaft recht herzlich eingeladen. Die an die Mitglieder des Gemeinderates ausgegebenen Beratungsunterlagen können in der Geschäftsstelle Gemeinderat, Rappenwörthstr. 49, 2. OG, Zimmer 303, während den üblichen Dienstzeiten eingesehen werden. gez. Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Benennung einer Straße Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am die Benennung der Erschließungsstraße, Bauabschnitt 3, im Baugebiet Bach-West IV + V, Stadtteil Mörsch beschlossen. Die Straße erhält den Namen wie aus dem mitveröffentlichten Lageplan ersichtlich Günther-Laukien-Straße. Stadtbauamt Redaktionsschluss Dienstag Uhr

6 Seite 6 10/2012 Rheinstetten Satzung über das Friedhofs- und Bestattungswesen der Stadt Rheinstetten (Friedhofssatzung) vom 28. Februar 2012 Aufgrund der 12 Abs. 2, 13 Abs. 1, 15 Abs. 1, 39 Abs. 2 und 49 Abs. 3 Nr. 2 des Gesetzes über das Friedhofs- u. Leichenwesen (Bestattungsgesetz) vom 21. Juli 1970, zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. März 2009, in Verbindung mit den 4 und 11 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2000, zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. Juli 2010, sowie den 2, 11 und 13 des Kommunalabgabengesetzes für Baden- Württemberg vom 17. März 2005, zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Mai 2009, hat der Gemeinderat am 28. Februar 2012 die nachstehende Friedhofssatzung beschlossen: Allgemeine Vorschriften 1 Widmung (1) Diese Friedhofssatzung gilt für die im Gebiet der Stadt Rheinstetten gelegenen und von ihr verwalteten Friedhöfe in a) Forchheim b) Mörsch c) Neuburgweier. (2) Die Friedhöfe sind eine öffentliche Einrichtung der Stadt Rheinstetten. Sie dienen der Bestattung verstorbener Gemeindeeinwohner und der in der Gemeinde verstorbenen oder tot aufgefundenen Personen ohne Wohnsitz oder mit unbekanntem Wohnsitz, sowie für Verstorbene, für die ein Wahlgrab nach 12 zur Verfügung steht. (3) In besonderen Fällen kann die Friedhofsverwaltung die Bestattung anderer Verstorbener zulassen. (4) Den Einwohnern gleichgestellt sind Personen, die aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt, ihren 1. Wohnsitz in Rheinstetten aufgegeben haben. (5) Soweit nichts anderes bestimmt ist, gelten die Vorschriften über die Bestattung auch für die Beisetzung von Aschen. II. Ordnungsvorschriften 2 Öffnungszeiten (1) Der Friedhof darf nur während der bekanntgegebenen Öffnungszeiten betreten werden. (2) Die Friedhofsverwaltung kann das Betreten des Friedhofs oder einzelner Friedhofsteile aus besonderem Anlass vorübergehend untersagen. 3 Verhalten auf dem Friedhof (1) Jeder hat sich auf dem Friedhof der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten. Die Anordnungen des Friedhofspersonals sind zu befolgen. (2) Auf dem Friedhof ist insbesondere nicht gestattet: 1. die Wege mit Fahrzeugen aller Art zu befahren, ausgenommen Kinderwagen und Rollstühlen sowie Fahrzeugen der Gemeinde und der für den Friedhof zugelassenen Gewerbetreibenden, 2. während einer Bestattung oder einer Gedenkfeier in der Nähe Arbeiten auszuführen, 3. den Friedhof und seine Einrichtungen und Anlagen zu verunreinigen oder zu beschädigen sowie Rasenflächen und Grabstätten unberechtigterweise zu betreten, 4. Tiere mitzubringen, ausgenommen Blindenhunde, 5. Abraum und Abfälle außerhalb der dafür bestimmten Stellen abzulagern, 6. Waren und gewerbliche Dienste anzubieten oder dafür zu werben, 7. Druckschriften zu verteilen, ausgenommen solche, die bei einer Trauerfeier notwendig und üblich sind, 8. das Rauchen. (3) Totengedenkfeiern auf dem Friedhof bedürfen der Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Sie sind spätestens vier Tage vorher anzumelden. 4 Gewerbliche Betätigung auf dem Friedhof (1) Bildhauer, Steinmetze, Gärtner und sonstige Gewerbetreibende bedürfen für die Tätigkeit auf dem Friedhof der vorherigen Zulassung durch die Friedhofsverwaltung. Sie kann den Umfang der Tätigkeiten festlegen. (2) Zugelassen werden nur solche Gewerbetreibende, die fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig sind. Die Friedhofsverwaltung kann für die Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit geeignete Nachweise verlangen. Die Zulassung erfolgt in Form eines Berechtigungsscheins, der einer aufsichtsberechtigten Personen auf Verlangen vorzuzeigen ist. Die Zulassung wird auf fünf Jahre befristet. Die Friedhofsverwaltung kann Ausnahmen zulassen (3) Die Gewerbetreibenden und ihre Beauftragten haben die Friedhofssatzung und die dazu ergangenen Regelungen zu beachten. (4) Die Gewerbetreibenden dürfen die Friedhofswege nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit und nur mit geeigneten Fahrzeugen befahren. Werkzeuge und Materialien dürfen auf dem Friedhof nur vorübergehend oder nur an den dafür bestimmten Stellen gelagert werden. Bei Beendigung der Arbeit sind die Arbeits- u. Lagerplätze wieder in den früheren Zustand zu bringen. (5) Gewerbetreibenden, die gegen die Vorschriften der Absätze 3 und 4 verstoßen, oder bei denen die Voraussetzungen des Abs. 2 ganz oder teilweise nicht mehr gegeben sind, kann die Friedhofsverwaltung die Zulassung auf Zeit oder auf Dauer zurücknehmen oder widerrufen. (6) Das Verfahren nach Absatz 1 und 2 kann über einen Einheitlichen Ansprechpartner im Sinne des Gesetzes über Einheitliche Ansprechpartner für das Land Baden-Württemberg abgewickelt werden; 42 a und 71 a bis 71 e) Landesverwaltungsverfahrensgesetz in der jeweils geltenden Fassung finden Anwendung. III. Bestattungsvorschriften 5 Allgemeines (1) Bestattungen sind unverzüglich nach Eintritt des Todes bei der Friedhofsverwaltung anzumelden. Wird eine Bestattung in einer früher erworbenen Wahlgrabstätte beantragt, so ist auf Verlangen das Nutzungsrecht nachzuweisen. (2) Die Friedhofsverwaltung setzt Ort und Zeit der Bestattung in Absprache mit den Bestattern fest und berücksichtigt dabei die Wünsche der Hinterbliebenen und der Geistlichen. (3) Bestattungszeiten: a) Die Bestattungen erfolgen an Werktagen außer Samstagen. b) Als spätester Beginn von Trauerfeiern und Bestattungen wird festgesetzt: Montag Donnerstag Sommerzeit (MEZ) Uhr Montag Donnerstag Winterzeit (MEZ) Uhr Freitag Sommer- u. Winterzeit (MEZ) Uhr. c) Urnenbeisetzungen ohne Trauerfeier sollen vormittags stattfinden. (4) Bestattungsunterlagen a) Für eine Erdbestattung hat die beurkundete Todesbescheinigung beim Friedhofswärter vorzuliegen. b) Bei einer Aschenbestattung hat eine Bescheinigung über die Einäscherung beim Friedhofswärter vorzuliegen. 6 Särge (1) Särge dürfen höchstens 2,05 m lang, 0,65 m hoch und im Mittelmaß 0,65 m breit sein. Sind in besonderen Fällen größere Särge erforderlich, so ist die Zustimmung der Friedhofsverwaltung einzuholen. (2) Särge und Sargausstattungen dürfen nur aus solchen Materialien hergestellt sein, die mit Ablauf der Ruhezeit vollständig verrottet sind. 7 Ausheben der Gräber (1) Die Stadt Rheinstetten lässt die Gräber ausheben und zufüllen.

7 Rheinstetten 10/2012 Seite 7 (2) Die Tiefe der einzelnen Gräber beträgt von der Erdoberfläche (ohne Hügel) bis zur Oberkante des Sarges mindestens 0,90 m, bis zur Oberkante der Urne mindestens 0,50 m. (3) Bei Zubettungen hat der Nutzungsberechtigte zu veranlassen, dass Grabmale, Einfassungen, Grabausstattungen und Pflanzen unverzüglich entfernt werden. (4) Entstehen der Stadt Rheinstetten durch unvollständig entfernte Teile Mehrkosten, sind diese vom Nutzungsberechtigten zu tragen. 8 Ruhezeit (1) Die Ruhezeit der Leichen beträgt 25 Jahre, bei Kindern, die vor Vollendung des 10. Lebensjahres verstorben sind, 20 Jahre. (2) Die Ruhezeit der Aschen beträgt 15 Jahre. 9 Umbettungen (1) Umbettungen von Leichen und Aschen bedürfen, unbeschadet sonstiger gesetzlicher Vorschriften, der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Bei Umbettungen von Leichen wird die Zustimmung nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, in den ersten 10 Jahren der Ruhezeit nur bei Vorliegen eines dringenden öffentlichen Interesses oder eines besonderen Härtefalls erteilt. Umbettungen aus einem Reihengrab in ein anderes Reihengrab sind innerhalb der Stadt Rheinstetten nicht zulässig. Die Friedhofsverwaltung kann Ausnahmen zulassen. (2) Nach Ablauf der Ruhezeit noch vorhandene Leichenoder Aschenreste dürfen nur mit vorheriger Zustimmung der Friedhofsverwaltung in belegte Grabstätten umgebettet werden. (3) Umbettungen erfolgen nur auf Antrag. Antragsberechtigt ist bei Umbettungen aus einem Reihengrab der Verfügungsberechtigte, bei Umbettungen aus einem Wahlgrab oder einem Urnenwahlgrab der Nutzungsberechtigte. (4) In den Fällen des 23 Abs. 1 Satz 3 und bei Entziehung von Nutzungsrechten nach 23 Abs. 1 Satz 4 können Leichen oder Aschen, deren Ruhezeit noch nicht abgelaufen ist, von Amts wegen in ein Reihengrab oder ein Urnengrab umgebettet werden. Im Übrigen ist die Stadt Rheinstetten bei Vorliegen eines zwingenden öffentlichen Interesses berechtigt, Umbettungen vorzunehmen. (5) Umbettungen führt die Friedhofsverwaltung durch. Sie bestimmt den Zeitpunkt der Umbettung. (6) Die Kosten der Umbettung haben die Antragsteller zu tragen. Dies gilt auch für den Ersatz von Schäden, die an benachbarten Grabstätten und an Anlagen durch eine Umbettung entstehen, es sei denn, es liegt ein Verschulden der Stadt Rheinstetten vor. (7) Der Ablauf der Ruhezeit wird durch eine Umbettung nicht unterbrochen oder gehemmt. IV. Grabstätten 10 Allgemeines (1) Die Grabstätten sind im Eigentum der Stadt Rheinstetten. An ihnen können Rechte nur nach dieser Satzung erworben werden. (2) Auf den Friedhöfen werden folgende Arten von Grabstätten zur Verfügung gestellt: a) Reihengräber für Verstorbene bis zum vollendeten 10. Lebensjahr Länge 1,00 m, Breite 0,60 m Verstorbene ab dem vollendeten 10. Lebensjahr Länge 1,90 m, Breite 0,90 m b) Wahlgräber, Friedhof Forchheim und Mörsch (oben) im Einzelgrabfeld für zwei Erdbestattungen übereinander (davon eine Tieferlegung) Länge 1,90 m, Breite 0,90 m c) Wahlgräber, Friedhof Neuburgweier und Mörsch (unten) Wahlgräber im Doppelgrabfeld für zwei Erdbestattungen nebeneinander (ohne Tieferlegung) Länge 1,90 m, Breite 1,90 m d) Wahlgräber, Friedhof Forchheim und Friedhof Mörsch (oben) Wahlgräber im Doppelgrabfeld für vier Erdbestattungen (davon 2 Tieferlegungen) Länge 1,90 m, Breite 1,90 m e) Urnenwahlgräber, bis vier Urnen Länge 1,00 m, Breite 0,80 m f) Urnenkammern bis vier Urnen g) Urnenreihengräber (anonym, nur Friedhof Forchheim) eine Urne (3) Ein Anspruch auf Überlassung einer Grabstätte in bestimmter Lage sowie auf die Unveränderlichkeit der Umgebung besteht nicht. (4) Grüfte und Grabgebäude sind nicht zugelassen. 11 Reihengräber (1) Reihengräber sind Grabstätten für Erdbestattungen, für die Bestattung von Fehlgeburten und Ungeborenen und für die Beisetzung von Aschen, die der Reihe nach belegt und im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit zugeteilt werden. Eine Verlängerung der Ruhezeit ist nicht möglich. Verfügungsberechtigter ist sofern keine andere ausdrükkliche Festlegung erfolgt in nachstehender Reihenfolge: 1. wer für die Bestattung sorgen muss ( 31 Abs. 1 Bestattungsgesetz), 2. wer sich dazu verpflichtet hat, 3. der Inhaber der tatsächlichen Gewalt. (2) Auf dem Friedhof werden ausgewiesen: a) Reihengrabfelder für Verstorbene bis zum vollendeten 10. Lebensjahr, b) Reihengrabfelder für Verstorbene vom vollendeten 10. Lebensjahr ab. (3) In jedem Reihengrab wird nur eine Leiche beigesetzt. Die Friedhofsverwaltung kann zulassen, dass eine Totgeburt oder die Leiche eines Kindes unter fünf Jahren bei einem Familienangehörigen bestattet werden kann, wenn die gesetzliche Mindestruhefrist von 15 Jahren gewährleistet ist. (4) In ein Reihengrab kann eine Urne zusätzlich bestattet werden, wenn die Ruhezeit der zusätzlichen Urne die der Erstbestattung nicht überschreitet. (5) Ein Reihengrab kann auch nach Ablauf der Ruhezeit nicht in ein Wahlgrab umgewandelt werden. (6) Das Abräumen von Reihengrabfeldern oder Teilen von ihnen nach Ablauf der Ruhezeit wird drei Monate vorher ortsüblich oder durch Hinweise auf dem betreffenden Grabfeld bekanntgegeben. 12 Wahlgräber (1) Wahlgräber sind Grabstätten für Erdbestattungen und für die Beisetzung von Aschen, an denen ein öffentlichrechtliches Nutzungsrecht verliehen wird. Das Nutzungsrecht wird durch Verleihung begründet. Nutzungsberechtigter ist die durch die Verleihung bestimmte Person. (2) Nutzungsrechte an Wahlgräbern werden auf Antrag auf die Dauer von 25 Jahren (Nutzungszeit) bei Erdbestattungen, bzw. 15 Jahren bei Urnenbestattungen verliehen. Sie können nur anlässlich eines Todesfalls verliehen werden. Die erneute Verleihung eines Nutzungsrechts ist nur auf Antrag möglich. (3) Das Nutzungsrecht entsteht mit Zahlung der Grabnutzungsgebühr. Auf Wahlgräber, bei denen die Grabnutzungsgebühr für das Nutzungsrecht nicht bezahlt ist, sind die Vorschriften über Reihengräber entsprechend anzuwenden. (4) Ein Anspruch auf Verleihung oder erneute Verleihung von Nutzungsrechten besteht nicht. (5) Wahlgräber können einstellige Tiefgräber oder mehrstellige Einfach- oder Tiefgräber sein. In einem Tiefgrab sind bei gleichzeitig laufenden Ruhezeiten nur zwei Bestattungen übereinander zulässig. (6) Während der Nutzungszeit darf eine Bestattung nur stattfinden, wenn die Ruhezeit die Nutzungszeit nicht übersteigt oder ein Nutzungsrecht mindestens für die Zeit bis zum Ablauf der Ruhezeit erneut verliehen worden ist.

8 Seite 8 10/2012 Rheinstetten (7) Der Nutzungsberechtigte soll für den Fall seines Ablebens seinen Nachfolger im Nutzungsrecht bestimmen. Dieser ist aus dem nachstehend genannten Personenkreis zu benennen. Wird keine Regelung getroffen, so geht das Nutzungsrecht in nachstehender Reihenfolge auf die Angehörigen des verstorbenen Nutzungsberechtigten mit deren Zustimmung über a) auf den überlebenden Ehegatten oder den eingetragenen Lebenspartner b) auf die Kinder, c) auf die Stiefkinder, d) auf die Enkel in der Reihenfolge der Berechtigung ihrer Väter oder Mütter, e) auf die Eltern, f) auf die Geschwister, g) auf die Stiefgeschwister, h) auf die nicht unter a) bis g) fallenden Erben. Innerhalb der einzelnen Gruppen wird jeweils der Älteste nutzungsberechtigt. Das Gleiche gilt beim Tod eines Nutzungsberechtigten, auf den das Nutzungsrecht früher übergegangen war. (8) Der Nutzungsberechtigte kann mit Zustimmung der Friedhofsverwaltung das Nutzungsrecht auf eine der in Absatz 7 Satz 3 genannten Personen übertragen. (9) Der Nutzungsberechtigte hat im Rahmen der Friedhofssatzung und der dazu ergangenen Regelungen das Recht, in der Wahlgrabstätte bestattet zu werden und über die Bestattung sowie über die Art der Gestaltung und Pflege der Grabstätte zu entscheiden. Verstorbene, die nicht zu dem Personenkreis des Absatzes 7 Satz 3 gehören, dürfen in der Grabstätte nicht bestattet werden. Die Friedhofsverwaltung kann Ausnahmen zulassen. (10) Auf das Nutzungsrecht kann jederzeit nach Ablauf der letzten Ruhezeit verzichtet werden. (11) Mehrkosten, die der Stadt Rheinstetten beim Ausheben des Grabes zu einer weiteren Bestattung durch die Entfernung von Grabmalen, Fundamenten und sonstigen Grabausstattungen entstehen, hat der Nutzungsberechtigte zu erstatten, falls er nicht selbst rechtzeitig für die Beseitigung dieser Gegenstände sorgt. (12) In Wahlgräbern können auch Urnen beigesetzt werden. 13 Urnenreihen- und Urnenwahlgräber (1) Urnenreihen- und Urnenwahlgräber bzw. Wahlurnenkammern in Kolumbarien oder Urnenstelen sind Aschengrabstätten als Urnenstätten in Grabfeldern oder Nischen, die ausschließlich der Beisetzung von Aschen Verstorbener dienen. (2) Die Anzahl der Urnen, die beigesetzt werden können, richtet sich nach der Größe der Aschengrabstätte; zulässig sind max. vier Urnen. (3) In einem Anonymgrab darf nur eine Urne beigesetzt werden. (4) Soweit sich aus der Friedhofssatzung nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften für Reihen- und Wahlgräber entsprechend für Urnenstätten. 14 Ehrengräber, Kriegsopfergräber (1) Die Zuerkennung von Ehrengräbern obliegt ausschließlich der Stadt Rheinstetten. (2) Kriegsopfergräber obliegen ausschließlich der Obhut der Stadt Rheinstetten V. Grabmale und sonstige Ausstattungen 15 Auswahlmöglichkeiten (1) Auf den Friedhöfen sind Grabfelder ohne Gestaltungsvorschriften und Grabfelder mit Gestaltungsvorschriften eingerichtet. (2) Bei der Zuweisung einer Grabstätte bestimmt der Antragsteller, ob diese in einem Grabfeld mit allgemeinen oder besonderen Gestaltungsvorschriften liegen soll. Entscheidet er sich für ein Grabfeld mit Gestaltungsvorschriften, so besteht auch die Verpflichtung, die in Belegungs- und Grabmalplänen für das Grabfeld festgesetzten Gestaltungsvorschriften einzuhalten. Wird von dieser Auswahlmöglichkeit nicht rechtzeitig vor der Bestattung Gebrauch gemacht, so erfolgt die Bestattung in einem Grabfeld ohne Gestaltungsvorschriften. 16 Allgemeiner Gestaltungsgrundsatz Grabmale und sonstige Grabausstattungen müssen der Würde des Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage entsprechen. 17 Grabfelder mit Gestaltungsvorschriften (1) In Grabfeldern mit Gestaltungsvorschriften müssen nach Ablauf der Frist in 18 Abs. 2 Grabmale errichtet werden. Grabmale und sonstige Grabausstattungen in Grabfeldern mit Gestaltungsvorschriften müssen in ihrer Gestaltung, Bearbeitung und Anpassung an die Umgebung erhöhten Anforderungen entsprechen. (2) Für Grabmale dürfen nur Natursteine, Holz, Schmiedeeisen oder gegossenes Material verwendet werden. In Block 40 (Urnengrabfeld) auf dem Friedhof Neuburgweier sind auch Findlinge zugelassen. (3) Firmenbezeichnungen dürfen nur unauffällig und nicht auf der Vorderseite des Grabmals angebracht werden. (4) Auf Grabstätten für Erdbestattungen sind Grabmale bis zu folgenden Größen zulässig: a) auf Reihengräbern für Verstorbene bis zum vollendeten 10. Lebensjahr aa) stehende Grabmale: Höhe 0,50 m bis 0,70 m, Breite bis 0,40 m, Mindeststärke 0,12 m ab) liegende Grabmale: Länge 1,00 m, Breite 0,60 m, Höhe 0,08 m bis 0,50 m b) auf Reihengräbern für Verstorbene ab dem vollendeten 10. Lebensjahr ba) stehende Grabmale: Höhe 0,70 m bis 1,20 m, Breite bis 0,70m, Mindeststärke 0,14 m bb) liegende Grabmale: Länge 1,90 m, Breite 0,90 m, Höhe 0,08 m bis 0,50 m c) auf Wahlgrabstätten einstellig ca) stehende Grabmale: Höhe 0,70 m bis 1,20 m, Breite bis 0,70 m Mindeststärke 0,14 m cb) liegende Grabmale: Länge 1,90 m, Breite 0,90 m, Höhe 0,08 m bis 0,50 m d) auf Wahlgrabstätten zweistellig da) stehende Grabmale: Höhe 0,80 m bis 1,40 m, Breite bis 1,40 m, Mindeststärke 0,14 m db) liegende Grabmale: Länge 1,90 m, Breite 1,90m, Höhe 0,08 m bis 0,50 m (5) Auf Urnengrabstätten sind Grabmale bis zu folgenden Größen zulässig: a) Urnengräber aa) stehende Grabmale: Höhe 0,50 m bis 0,80 m, Breite bis 0,55 m, Mindeststärke 0,12 m ab) liegende Grabmale: Länge 1,00 m, Breite 0,80 m, Höhe 0,08 m bis 0,50 m b) Urnenkammern Verschlussplatte (Kolumbarium): Breite 0,65 m, Höhe 0,57 m, Stärke 0,06 m Verschlussplatte (Stele): Breite 0,54 m, Höhe 0,43 m, Stärke 0,06 m c) Anonymgräber keine Grabmale zulässig d) Bei liegenden Grabmalen sind Teilabdeckungen mit mind. 0,70 m Länge zulässig. (6) Grabeinfassungen jeder Art auch aus Pflanzen sind nicht zulässig, soweit die Gemeinde die Grabzwischenwege in den einzelnen Grabfeldern mit Trittplatten belegt.

9 Rheinstetten 10/2012 Seite 9 (7) An Kolumbarien bzw. Urnennischen dürfen Grabschmuck, wie Blumenschmuck, Kerzen und Ähnliches nur am Tag der Beisetzung angebracht oder abgelegt werden. (8) Die Friedhofsverwaltung kann unter Berücksichtigung der Gesamtgestaltung des Friedhofs und im Rahmen von Absatz 1 Ausnahmen von den Vorschriften der Absätze 2 bis 7 und auch sonstige Grabausstattungen zulassen. 18 Genehmigungserfordernis (1) Die Errichtung von Grabmalen und jede bauliche Veränderung bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung der Friedhofsverwaltung. (2) Ohne Genehmigung sind bis zur Dauer von zwei Jahren nach der Bestattung oder Beisetzung provisorische Grabmale als Holztafeln oder Holzkreuze zulässig. (3) Dem Antrag ist die Zeichnung über den Entwurf des Grabmals im Maßstab 1:10 zweifach beizufügen. Dabei ist das zu verwendende Material, seine Bearbeitung, der Inhalt und die Anordnung der Schrift, der Ornamente und Symbole sowie die Fundamentierung anzugeben. Soweit erforderlich, kann die Friedhofsverwaltung Zeichnungen der Schrift, der Ornamente und der Symbole im Maßstab 1:1 unter Angabe des Materials, seiner Bearbeitung und der Form verlangen. (4) Die Errichtung und jede Veränderung aller sonstigen Grabausstattungen bedarf ebenfalls der vorherigen schriftlichen Genehmigung der Friedhofsverwaltung. Absatz 2 gilt entsprechend. (5) Die Genehmigung erlischt, wenn das Grabmal oder die sonstige Grabausstattung nicht innerhalb von zwei Jahren nach Erteilung der Genehmigung errichtet worden ist. (6) Die Grabmale sind so zu liefern, dass sie vor ihrer Aufstellung von der Gemeinde überprüft werden können. 19 Standsicherheit Grabmale und sonstige Grabausstattungen müssen standsicher sein. Sie sind ihrer Größe entsprechend nach den allgemein anerkannten Regeln des Handwerks zu fundamentieren und zu befestigen. Steingrabmale müssen aus einem Stück hergestellt sein und dürfen folgende Mindeststärken nicht unterschreiten: Stehende Grabmale bis 1,20 m Höhe: 14 cm bis 1,40 m Höhe: 16 cm ab 1,40 m Höhe: 18 cm. 20 Unterhaltung (1) Die Grabmale und die sonstigen Grabausstattungen sind dauernd in würdigem und verkehrssicherem Zustand zu halten und entsprechend zu überprüfen. Verantwortlich dafür ist bei Reihengrabstätten und Urnenreihengrabstätten der Verfügungsberechtigte, bei Wahlgrabstätten und Urnenwahlgrabstätten der Nutzungsberechtigte. (2) Erscheint die Standsicherheit von Grabmalen und sonstigen Grabausstattungen gefährdet, so sind die für die Unterhaltung Verantwortlichen verpflichtet, unverzüglich Abhilfe zu schaffen. Bei Gefahr im Verzug kann die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Verantwortlichen Sicherungsmaßnahmen (z.b. Absperrungen, Umlegung von Grabmalen) treffen. Wird der ordnungswidrige Zustand trotz schriftlicher Aufforderung der Friedhofsverwaltung nicht innerhalb einer jeweils festzusetzenden angemessenen Frist beseitigt, so ist die Stadt Rheinstetten berechtigt, dies auf Kosten des Verantwortlichen zu tun oder nach dessen Anhörung das Grabmal oder die sonstige Grabausstattung zu entfernen. Die Friedhofsverwaltung bewahrt diese Sachen drei Monate auf. Ist der Verantwortliche nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, so genügt ein sechswöchiger Hinweis auf der Grabstätte. 21 Entfernung (1) Grabmale und sonstige Ausstattungen dürfen vor Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Friedhofsverwaltung von der Grabstätte entfernt werden. (2) Nach Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts sind die Grabmale und die sonstigen Grabausstattungen zu entfernen. Wird diese Verpflichtung trotz schriftlicher Aufforderung der Friedhofsverwaltung innerhalb einer jeweils festzusetzenden angemessenen Frist nicht erfüllt, so kann die Stadt Rheinstetten die Grabmale und die sonstigen Grabausstattungen im Wege der Ersatzvornahme nach dem Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz selbst entfernen; 20 Abs. 2 Satz 5 ist entsprechend anwendbar. Die Friedhofsverwaltung bewahrt diese Sachen drei Monate auf. (3) Grabmale und sonstige Grabausstattungen von Reihengräbern werden nach Ablauf der Ruhezeit von der Stadt Rheinstetten entfernt. Haben die jeweiligen Verfügungsberechtigten die Grabstätte nicht innerhalb einer einmonatigen Nachfrist abgeräumt, gehen Grabmal und sonstige Grabausstattungen in das Eigentum der Stadt Rheinstetten über und werden beseitigt. Ersatzansprüche können nicht geltend gemacht werden. VI. Herrichten und Pflege der Grabstätte 22 Allgemeines (1) Alle Grabstätten müssen der Würde des Ortes entsprechend hergerichtet und dauernd gepflegt werden. Verwelkte Blumen und Kränze sind von den Grabstätten zu entfernen und an den dafür vorgesehenen Plätzen abzulagern. (2) Die Höhe und die Form der Grabhügel und die Art ihrer Gestaltung sind dem Gesamtcharakter des Friedhofs, dem besonderen Charakter des Friedhofsteils und der unmittelbaren Umgebung anzupassen. Bei Plattenbelägen zwischen den Gräbern ( 17 Abs. 7) dürfen die Grabbeete nicht höher als die Platten sein. Die Grabstätten dürfen nur mit solchen Pflanzen bepflanzt werden, die andere Grabstätten und die öffentlichen Anlagen nicht beeinträchtigen. (3) Für das Herrichten und für die Pflege der Grabstätte hat der nach 20 Abs. 1 Verantwortliche zu sorgen. Die Verpflichtung erlischt erst mit dem Ablauf der Ruhezeit bzw. des Nutzungsrechts. (4) Die Grabstätten müssen innerhalb von sechs Monaten nach der Belegung hergerichtet sein. (5) Die Grabstätten sind nach Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts abzuräumen. 20 Absatz 2 Satz 2 und 3 gilt entsprechend. (6) Das Herrichten, die Unterhaltung und jede Veränderung der gärtnerischen Anlagen außerhalb der Grabstätten obliegt ausschließlich der Stadt Rheinstetten. Verfügungs- bzw. Nutzungsberechtigte sowie die Grabpflege tatsächlich vornehmende Personen sind nicht berechtigt, diese Anlagen zu verändern. (7) In Grabfeldern mit Gestaltungsvorschriften ( 16) ist die gesamte Grabfläche zu bepflanzen. Ihre gärtnerische Gestaltung muss den erhöhten Anforderungen entsprechen und auf die Umgebung abgestimmt werden; nicht zugelassen sind insbesondere Bäume und großwüchsige Sträucher, Grabgebinde aus künstlichen Werkstoffen und das Aufstellen von Bänken. (8) Die Verwendung von Pflanzenschutz- u. Unkrautbekämpfungsmitteln bei der Grabpflege ist nicht gestattet. (9) Kunststoffe und sonstige schlecht verrottbare Werkstoffe dürfen in sämtlichen Produkten der Trauerfloristik, insbesondere in Kränzen, Trauergebinden, Trauergestecken und im Grabschmuck nicht verwendet werden. (10) Angrenzende Wege sind von jeglichem Aufwuchs, Unkraut oder Zierpflanzen sowie von Blumenschalen, Gestecken u.ä. freizuhalten. 23 Vernachlässigung der Grabpflege (1) Wird eine Grabstätte nicht hergerichtet oder gepflegt, so hat der Verantwortliche ( 20 Absatz 1) auf schriftliche Aufforderung der Friedhofsverwaltung die Grabstätte innerhalb einer jeweils festgesetzten angemessenen Frist in Ordnung zu bringen. Ist der Verantwortliche nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, so genügt

10 Seite 10 10/2012 Rheinstetten ein dreimonatiger Hinweis auf der Grabstätte. Wird die Aufforderung nicht befolgt, so können Reihengrabstätten und Urnenreihengrabstätten von der Stadt Rheinstetten abgeräumt, eingeebnet und eingesät werden. Bei Wahlgrabstätten und Urnenwahlgrabstätten kann die Friedhofsverwaltung in diesem Fall die Grabstätte im Wege der Ersatzvornahme nach dem Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz in Ordnung bringen lassen oder das Nutzungsrecht ohne Entschädigung entziehen. In dem Entziehungsbescheid ist der Nutzungsberechtigte aufzufordern, das Grabmal und die sonstigen Grabausstattungen innerhalb von drei Monaten nach Unanfechtbarkeit des Entziehungsbescheids zu entfernen. (2) Bei ordnungswidrigem Grabschmuck gilt Absatz 1 Satz 1 entsprechend. Wird die Aufforderung nicht befolgt oder ist der Verantwortliche nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, so kann die Stadt Rheinstetten den Grabschmuck entfernen. (3) Zwangsmaßnahmen nach Absatz 1 und 2 sind dem Verantwortlichen vorher anzudrohen. VII. Aussegnungshallen, Trauerfeiern 24 Benutzung der Aussegnungshallen (1) Die Aussegnungshalle und die Aufbewahrungsräume dienen der Aufnahme der Leichen bis zur Bestattung. Sie dürfen nur mit Zustimmung der Friedhofsverwaltung betreten werden. (2) Sofern keine gesundheitlichen oder sonstigen Bedenken bestehen, können die Angehörigen den Verstorbenen während der festgesetzten Zeiten sehen. (3) Schließen des Sarges a) Montag Donnerstag spätestens um Uhr, b) Freitag spätestens um Uhr. c) Folgen zwei Trauerfeiern hintereinander, wird eine Stunde vor Beginn der ersten Trauerfeier der Sarg für die zweite ebenfalls geschlossen. (4) Die Aufbahrung des verschlossenen Sarges in der Aussegnungshalle erfolgt spätestens eine Stunde vor Beginn der Trauerfeier. 25 Trauerfeiern Trauerfeiern finden in den Aussegnungshallen statt. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung der Friedhofsverwaltung. VIII. Haftung, Ordnungswidrigkeiten 26 Obhuts- und Überwachungspflicht, Haftung (1) Der Stadt Rheinstetten obliegen keine über die Verkehrssicherungspflicht hinausgehenden Obhuts- und Überwachungspflichten. Sie haftet nicht für Schäden, die durch nichtsatzungsgemäße Benutzung des Friedhofs, seiner Anlagen und Einrichtungen, durch dritte Personen oder durch Tiere entstehen. Im Übrigen haftet die Stadt Rheinstetten nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Vorschriften über Amtshaftung bleiben unberührt. (2) Verfügungsberechtigte und Nutzungsberechtigte haften für die schuldhaft verursachten Schäden, die infolge einer unsachgemäßen oder den Vorschriften der Friedhofssatzung widersprechenden Benutzung oder eines mangelhaften Zustands der Grabstätten entstehen. Sie haben die Stadt Rheinstetten von Ersatzansprüchen Dritter freizustellen, die wegen solcher Schäden geltend gemacht werden. Gehen derartige Schäden auf mehrere Verfügungsberechtigte oder Nutzungsberechtigte zurück, so haften diese als Gesamtschuldner. (3) Absatz 2 findet sinngemäß Anwendung auf die nach 4 zugelassenen Gewerbetreibenden, auch für deren Bedienstete. (4) Die Stadt Rheinstetten haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt an Gräbern oder Grabmalen entstehen, sowie für Diebstahl von Grabausstattungen und dergleichen. 27 Ordnungswidrigkeiten Ordnungswidrig im Sinne von 49 Absatz 3 Nr. 2 des Bestattungsgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig 1. den Friedhof entgegen der Vorschrift des 2 betritt, 2. entgegen 3 Abs. 1 und 2 a) sich auf dem Friedhof nicht der Würde des Ortes entsprechend verhält oder die Weisungen des Friedhofspersonals nicht befolgt, b) die Wege mit Fahrzeugen befährt, c) während einer Bestattung oder einer Gedenkfeier in der Nähe Arbeiten ausführt, d) den Friedhof und seine Einrichtungen und Anlagen verunreinigt oder beschädigt sowie Rasenflächen und Grabstätten unberechtigterweise betritt, e) Tiere mitbringt, f) Abraum und Abfälle außerhalb der dafür bestimmten Stellen ablagert, g) Waren und gewerbliche Dienste anbietet, h) Druckschriften verteilt, i) raucht, 3. eine gewerbliche Tätigkeit auf dem Friedhof ohne Zulassung ausübt ( 4 Absatz 1), 4. als Verfügungs- oder Nutzungsberechtigter oder als Gewerbetreibender Grabmale und sonstige Grabausstattungen ohne oder abweichend von der Genehmigung errichtet ( 18 Absatz 1 und 4) oder entfernt ( 21 Absatz 1), 5. Grabmale und sonstige Grabausstattungen nicht in verkehrssicherem Zustand hält ( 20 Absatz 1). IX. Gebühren 28 Verwaltungs- und Benutzungsgebühren (1) Für die Benutzung der Friedhöfe der Stadt Rheinstetten und ihrer Einrichtungen sind Gebühren nach der jeweils geltenden Bestattungsgebührenordnung zu entrichten. (2) Verwaltungsgebühren werden nach der jeweils geltenden Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Rheinstetten erhoben. X. Übergangs- und Schlussvorschriften 29 Alte Rechte Die Ruhezeiten und Nutzungszeiten richten sich bei allen Grabstätten nach dieser Satzung. Bestehende Nutzungsrechte bleiben unberührt. 30 In-Kraft-Treten (1) Diese Satzung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. (2) Gleichzeitig tritt die Friedhofssatzung vom 24. April 2001 in der Fassung vom 16. Dezember 2009 außer Kraft. Rheinstetten, 1. März 2012 gez. Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Hinweis: Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) oder aufgrund der Gemeindeordnung beim Zustandekommen dieser Satzung wird nach 4 GemO unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung dieser Satzung gegenüber der Stadt geltend gemacht worden ist. Der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist zu bezeichnen. Dies gilt nicht, wenn die Vorschrift über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden ist. Ausgefertigt: Rheinstetten, gez. Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Satzung über die Erhebung von Gebühren im Bestattungswesen (Bestattungsgebührenordnung) Aufgrund der 12 Abs. 2, 13 Abs. 1, 15 Abs. 1, 39 Abs. 2 und 49 Abs. 3 Nr. 2 des Gesetzes über das Friedhofs- und Leichenwesen (Bestattungsgesetz) vom 21. Juli 1970 (GBl. S. 395, 458) mit Änderungen, in Verbindung mit 4 und 11 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fas-

11 Rheinstetten 10/2012 Seite 11 sung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2000 (GBl. S. 581, ber. S. 698) mit Änderungen sowie den 2, 11 und 13 des Kommunalabgabengesetzes für Baden-Württemberg vom 17. März 2005 (GBl. S. 206) mit Änderungen hat der Gemeinderat der Stadt Rheinstetten am die nachstehende Satzung über die Erhebung von Gebühren im Bestattungswesen beschlossen: Hinweis: Um die Lesbarkeit dieser Satzung zu erleichtern, ist im Folgenden in der Regel nur die männliche Form von Personenbezeichnungen gewählt. Unabhängig davon bezieht sie sich jedoch auf Frauen und Männer gleichermaßen. 1 Erhebungsgrundsatz Für die Benutzung der gemeindlichen Bestattungseinrichtungen und für Amtshandlungen auf dem Gebiet des Leichen- und Bestattungswesens werden Gebühren nach folgenden Bestimmungen erhoben. 2 Gebührenschuldner (1) Zur Zahlung der Verwaltungsgebühr ist verpflichtet a. wer die Amtshandlung veranlasst oder zu wessen Interesse sie vorgenommen wird, b. wer die Gebührenschuld der Stadt gegenüber durch schriftliche Erklärung übernommen hat oder für die Gebührenschuld eines anderen kraft Gesetz haftet. (2) Zur Zahlung der Benutzungsgebühren sind verpflichtet a. wer die Benutzung der Bestattungseinrichtung beantragt, b. die bestattungspflichtigen Angehörigen der verstorbenen Person (Ehegatte oder Ehegattin, Lebenspartner oder Lebenspartnerin, volljährige Kinder, Eltern, Großeltern, volljährige Geschwister und Enkelkinder). (3) Mehrere Gebührenschuldner haften als Gesamtschuldner. 3 Entstehung und Fälligkeit der Gebühren (1) Die Gebührenschuld entsteht a. bei Verwaltungsgebühren mit der Beendigung der Amtshandlung, b. bei Benutzungsgebühren mit der Inanspruchnahme der Bestattungseinrichtung und bei Grabnutzungsgebühren mit der Verleihung des Nutzungsrechts. (2) Die Verwaltungsgebühren und die Benutzungsgebühren werden einen Monat nach Bekanntgabe der Gebührenfestsetzung fällig. 4 Verwaltungsgebühren Die Verwaltungsgebühren richten sich nach der Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Rheinstetten in der jeweiligen Fassung. 5 Benutzungsgebühren (1) Die Grundgebühr beträgt bei einem Reihen- oder Wahlgrab je Bestattung a. bei Personen über 10 Jahren 750,00 Euro, b. bei Personen bis zur Vollendung des 10ten Lebensjahres 440,00 Euro, c. bei Urnen 440,00 Euro. Die Nutzung der Aussegnungshalle ist in der Grundgebühr enthalten. (2) Zusätzliche Gebühren: a. Zuschlag für Tieferlegung 72,00 Euro. (3) Die Gebühren für die Grabnutzungsrechte a. für ein Einzelwahlgrab bis zwei Belegungen, davon eine Tieferlegung, auf 25 Jahre 1.800,00 Euro, b. für ein Doppelwahlgrab bis zwei Belegungen ohne Tieferlegung im OT Neuburgweier/Mörsch auf 25 Jahre 2.280,00 Euro, c. für ein Doppelwahlgrab bis vier Belegungen, davon zwei Tieferlegungen, auf 25 Jahre 2.850,00 Euro, d. Die Gebühren für die Erneuerung des Nutzungsrechts für die Dauer einer neuen Gesamtnutzungsperiode entsprechen den Gebühren nach 5 Abs. 3 Nr. a, b oder c. Für eine davon abweichende Verlängerungsdauer entsprechend anteilig nach dem Verhältnis der Nutzungsperiode zur Verlängerungsdauer. Es findet eine monatsgenaue Abrechnung statt. (4) Die Gebühren für Reihengrabstätten (inklusive Abräumen der Grabstätten): a. für Personen über 10 Jahre auf 25 Jahre 1.410,00 Euro, b. für Personen bis zur Vollendung des 10ten Lebensjahres auf 20 Jahre 504,00 Euro. (5) Gebühren für Urnengrabstätten: a. für Urnenwahlgräber für Personen jeden Alters auf 15 Jahre 864,00 Euro, b. für die Zubettung einer weiteren Urne in ein bestehendes Erdwahlgrab 522,00 Euro, c. für Urnennischen-/Urnenstelengräber auf 15 Jahre 1.098,00 Euro, d. für Urnenreihengräber für Personen jeden Alters auf 15 Jahre 660,00 Euro, e. für anonyme Urnengräber auf 15 Jahre 594,00 Euro, f. die Gebühren für die Erneuerung des Nutzungsrechts für die Dauer einer neuen Gesamtnutzungsperiode entsprechen den Gebühren nach 5 Abs. 5 Nr. a, b oder c. Für eine davon abweichende Verlängerungsdauer entsprechend anteilig nach dem Verhältnis der Nutzungsperiode zur Verlängerungsdauer. Es findet eine monatsgenaue Abrechnung statt. (6) Gebühren für die Benutzung der Aufbahrungsräume/ Aussegnungshalle: a. Benutzung des Aufbahrungsraumes pro Tag 200,00 Euro, b. Benutzung der Aussegnungshalle 285,00 Euro. (7) Gebühren für die sonstigen Leistungen a. Für die Inanspruchnahme von Leistungen die nicht in dieser Gebührenordnung enthalten sind (Bsp. Für die Inanspruchnahme von Bediensteten der Stadt oder Fremdfirmen bei Totenbegleitungen, u.ä.) nach tatsächlich anfallendem Aufwand (Personal, Maschinen, Material, etc.) je Stunde 36,00 Euro. b. Umbetten einer Urne: ba. Ausgraben und Umbetten einer Urne innerhalb der Stadt Rheinstetten 140,00 Euro, bb. Ausgraben und Umbetten einer Urne in einen Friedhof einer anderen Stadt 120,00 Euro. c. Pflege durch die Stadt bei vorzeitiger Auflösung einer Grabstätte: ca. Pflege eines Einzelgrabes (je Jahr) 72,00 Euro, cb. Pflege eines Doppelgrabes (je Jahr) 144,00 Euro, cc. Pflege eines Kindergrabes (je Jahr) 36,00 Euro. cd. Für eine davon abweichende Pflegedauer entsprechend anteilig; es findet eine monatsgenaue Abrechnung statt. d. Abräumen einer Grabstätte: da. Abräumen eines Einzelgrabes (Wahlgrab und bis zum verkauftes Reihengrab) 187,00 Euro, db. Abräumen eines Doppelgrabes 267,00 Euro, dc. Abräumen eines Kindergrabes / Urnengrabes (Wahlgrab und bis zum verkauftes Reihengrab) 135,00 Euro. (8) Auswärtigenzuschlag: Personen, die beim Tod ihren Hauptwohnsitz nicht in Rheinstetten hatten (Auswärtige), können, sofern ein berechtigtes Interesse anzuerkennen ist, in Rheinstetten bestattet werden. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt ihren Wohnsitz in Rheinstetten aufgegeben haben, sind den Einwohnern gleichzustellen. Der Auswärtigenzuschlag wird erhoben auf die Gebühren für die Grabnutzungsrechte, die Reihengrabstätten und die Urnengrabstätten. Der Auswärtigenzuschlag beträgt jeweils 25% der unter 5 Abs. 3 bis 5 Abs. 5 festgesetzten Gebühren.

12 Seite 12 10/2012 Rheinstetten 6 In-Kraft-Treten Diese Satzung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. Rheinstetten, gez. Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Hinweis: Nach 4 Abs. 4 Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) wird eine etwaige Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften der GemO oder aufgrund der GemO beim Zustandekommen dieser Satzung sofern nicht der Oberbürgermeister den Beschluss nach 43 GemO wegen Gesetzeswidrigkeit widersprochen oder die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss innerhalb eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung der Satzung nach 121 Abs. 1 GemO beanstandet hat von Anfang an unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung der Satzung unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich gegenüber der Stadt Rheinstetten geltend gemacht worden ist. Die Unbeachtlichkeit tritt nicht ein, wenn die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung der Satzung oder die öffentliche Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind. Ausgefertigt: Rheinstetten, gez. Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister Ende der Amtlichen Bekanntmachungen Aus der Sitzung des Gemeinderates am : Gewisse Meldungen in anderen Rahmen bringen Gemeinderat Rheinstetten diskutiert Veröffentlichungen Kleine Formalien, die nach längerer Zeit wieder thematisiert werden, können hohe Wellen schlagen. Dies wurde in der Sitzung des Gemeinderates Rheinstetten deutlich. Da in der näheren Vergangenheit Beiträge unter den dafür nicht vorgesehenen Rubriken eingestellt wurden und Oberbürgermeister Sebastian Schrempp dadurch den Gleichbehandlungsgrundsatz nicht mehr erfüllt sah, stand eine Beratung über eine Anpassung der Veröffentlichungskriterien im Gemeinderat an. Hintergrund: Unter der Rubrik Parteien sollen nur Veranstaltungshinweise, Pressemitteilungen, Hinweise auf Parteitage und Jahreshauptversammlungen sowie Berichte darüber erscheinen. Für Texte zur politischen Meinungsäußerung ist die Rubrik Fraktionen vorgesehen. Diese Trennung sei nicht mehr eingehalten worden. Ich muss betonen, dass das Amtsblatt ein reines Mitteilungsorgan ist und kein Organ der Meinungspresse, sagte der Oberbürgermeister. Er müsse für die Inhalte persönlich Verantwortung übernehmen und die Empfehlungen der kommunalen Landesverbände wie auch der Landesregierung beachten. Deshalb wies er die Ratsmitglieder darauf hin, beispielsweise Texte zur Feuerwehr oder das Goldene Buch nicht unter der Rubrik Parteien einzusenden, da sie unter Fraktionen gehören. Außerdem solle man sachlich bleiben. Es geht nicht, dass persönliche Angriffe und Unterstellungen verbreitet werden, machte Schrempp entschieden deutlich. Dies alles habe rein gar nichts mit einer Beschneidung der Meinungsfreiheit oder des Parteiengesetzes zu tun, wie Bernd Fuhrmann (Freie Wähler) behauptet habe. Walter Linsin (SPD) und Gerd Waidner (ULR) waren zunächst erstaunt über den Programmpunkt. Linsin zeigte jedoch nach den Erläuterungen Verständnis. Wir haben weiterhin alle Möglichkeiten der Gestaltung, aber der Ton macht die Musik, bestätigte er. Waidner ergänzte: Es geht doch nur darum, gewisse Meldungen in einen anderen Rahmen zu bringen. Babette Schulz (Grüne) sah die Notwendigkeit der Diskussion aber nicht: Eine Reglementierung ist nicht nötig, es ist doch selbstverständlich, dass Sachlichkeit und Objektivität vorherrschen müssen und ich bin stolz darauf, dass sich alle dran halten. Auch ohne Redaktionsstatuten. Schrempp war der Ansicht, dass die bisher offene Regelung ohne Statuten, die es bei anderen Amtsblättern gebe, beibehalten werden solle. Wenn sich nichts ändert, warum beschließen wir dann?, wollte Waidner wissen. Manchmal helfe es, wenn man Dinge thematisiere, die aus dem Blick gerückt seien, entgegnete Schrempp. Mit vier Gegenstimmen von Freien Wählern, Grünen und ULR stimmte der Rat den weiterhin offenen Regeln zu. Außerdem wurde einstimmig beschlossen, dass Gruppen und Institutionen, die nicht als Verein eingetragen sind, eine zwölfmonatige Aktivität nachweisen müssen, um unter der Rubrik Vereine veröffentlichen zu dürfen. Bestattungsgebühren steigen deutlich Rheinstetten beschließt Regelung bis 2016 / Deckungsgrad bisher nur 45 Prozent der Kosten Die Gebühren für Bestattungen werden angehoben. Dies beschloss der Gemeinderat Rheinstetten mit 19 Ja-, einer Neinstimme und zwei Enthaltungen. Hintergrund ist der sinkende Deckungsgrad der entstehenden Kosten bei einer Beerdigung: 2010 wurden nur 45 Prozent der Kosten, die beim Friedhofswesen der Gemeinde anfielen, durch die Gebühren gedekkt. Im Vergleich: Der Landesdurchschnitt liege bei 67 Prozent. Derzeit müssen pro Bestattung Zuschüsse zwischen und Euro gewährt werden. So sei seit 2008 pro Jahr ein Defizit von durchschnittlich über Euro entstanden, wie Ronald Daum, Leiter des zuständigen Ordnungsamtes, berichtete. Die Kalkulation der Friedhofsgebühren erfolge nach einem modifizierten Modell der Gemeindeprüfungsanstalt und gelte von 2012 bis Gebührenrechtlich wäre es möglich, in die Kalkulation ausgleichsfähige Verluste aus den Jahren 2007 bis 2010 einzustellen, worauf der Gemeinderat allerdings verzichte. Bei der Gebührenanpassung verringert sich der Zuschussbedarf auf bis Euro pro Bestattung. Die Kosten steigen im Einzelnen beispielsweise bei der Grundgebühr bei einem Reihen- oder Wahlgrab für Personen über zehn Jahren von 590 auf 750 Euro. Die tatsächlichen Kosten für die Gemeinde für 2011 belaufen sich dabei auf knapp 842 Euro. Die Gebühren für Reihengrabstätten inklusive der Abräumung betragen für Personen über zehn Jahre nicht mehr 910, sondern Euro. Die Gesamtkosten für die Gemeinde belaufen sich hierfür auf etwa Euro. Die Nutzung des Aufbahrungsraums für einen Tag kostet nicht mehr 68, sondern 200 Euro. Es ist nicht leicht, über eine solche Erhöhung abzustimmen, bemerkte der Fraktionsvorsitzende der CDU, Franz Deck. Man sehe jedoch die Notwenigkeit ein und stimme deshalb zu. Ebenso sah es die Fraktion der SPD. Gerd Waidner (ULR) sagte, man solle jedoch bei der nächsten Kalkulation beachten, dass ein normales Grab weiterhin bezahlbar bleibe. Er stimme trotzdem zu; genauso tat es Bernd Fuhrmann (Freie Wähler). Wir betrachten die Entwikklung mit Sorge, sagte Babette Schulz (Grüne). Sicher gebe es andere Möglichkeiten, Kosten zu sparen und so das Defizit zu verringern. Der Vorschlag von Gerhard Bauer (SPD), geringere Gebührenerhöhungen in kürzeren Abständen zu beschließen, stieß bei Oberbürgermeister Sebastian Schrempp auf keine große Gegenliebe: Ich hole mir lieber meine Prügel ab, wenn es sich auch rentiert. Jede Erhöhung tut weh und erhält immer den gleichen Gegenwind. Neue Friedhofsatzung Steinmetze dürfen an Grabsteinen nur unauffällig werben Der Gemeinderat Rheinstetten hat über die Neufassung der Friedhofssatzung abgestimmt, in der drei Absätze hinsichtlich der Grabgestaltung gestrichen werden sollten. Die Verwaltung hatte alternativ zur kompletten Streichung vorgeschlagen, folgende Punkte wieder mit aufzunehmen: Dass die Firmenbezeichnungen der Steinmetze nur unauffällig und nicht auf der Vorderseite eines Grabsteins angebracht wer-

13 Rheinstetten 10/2012 Seite 13 den dürfen und dass an Kolumbarien Grabschmuck oder Kerzen nur am Tag der Beerdigung abgelegt werden dürfen. Blumen und Kränze würden vertrocknen und niemand würde diese entsorgen. Die Besucher legten Wert auf Ordnung. Einige Mitglieder des Gemeinderats konnten diesem Abschnitt nicht zustimmen. Babette Schulz (Grüne) sagte, dass ein Friedhof kein klinischer Ort sei, sondern ein Ort der Trauer, dem durch Grabschmuck Ausdruck verliehen werde. Ordnungsamtsleiter Ronald Daum entgegnete, dass sich ja viele Verstorbene aus dem Grund, dass keine Grabpflege nötig sei, für eine Urnennische entscheiden würden und das müsse akzeptiert werden. Auch für Gerd Waidner (ULR) war der Verzicht auf Grabschmuck nicht nachvollziehbar. Angelika Wiedemann (SPD) entgegnete Daum, dass sich viele Leute für die Urnen-Variante entscheiden müssten, weil sie kein Geld für eine dauernde Grabpflege aufbringen könnten. Der Absatz wurde anschließend mehrheitlich in die Satzung aufgenommen. Der gesamten Satzung stimmten die Gemeinderäte zu. Straßen benannt Mehrheitlich hat der Gemeinderat Rheinstetten die Straßenbenennung im Gewerbegebiet Kurze Pfeiferäcker in Mörsch beschlossen. Nach dem Vorschlag der Bauverwaltung erhält die Planstraße A den Namen Pfeiferäcker, die Planstraße B heißt Leisbuckel. Der Vorschlag, jeweils - straße anzuhängen, fand keine Zustimmung. Günther-Laukien-Straße Laut Beschluss des Gemeinderats Rheinstetten wird die Erschließungsstraße Bauabschnitt 3 Bach-West IV+V in Günther-Laukien-Straße umbenannt. Der bereits 1997 verstorbene Professor für Experimentalphysik an der Universität Karlsruhe und Mitbegründer der Firma Bruker Physik sei zwischen den dort nach Chemikern und Physikern benannten Straßen gut aufgehoben. Der Frage Bernd Fuhrmanns, ob dieser denn auch bedeutend genug sei, entgegnete der Oberbürgermeister, dass er als einer der Pioniere auf dem Gebiet der Kernspintomografie gelte. Zumal der regionale Bezug hier viel größer ist als bei den anderen Forschern, so OB Sebastian Schrempp. Grüne und Freie Wähler enthielten sich, während der restliche Gemeinderat dem Vorschlag zustimmte. An der Frage scheiden sich die Geister Gemeinderat Rheinstetten will Bürgerentscheid / Standort für Neubau unklar Der Bürgerentscheid zum Neubau beziehungsweise der Sanierung des Schulzentrums Rheinstetten wird jetzt von der Verwaltung vorbereitet das hat der Gemeinderat Rheinstetten in seiner Sitzung am Dienstagabend nach langer und emotionaler Diskussion einstimmig beschlossen. Doch wie genau die Frage für die Bürger lauten soll, darauf konnten sich die Mitglieder der Fraktionen nicht einigen. Dieses Thema wird dann am kommenden Montag von Oberbürgermeister Sebastian Schrempp im Ältestenrat vorgetragen, der hierzu beraten soll. Die zwei eingegangenen Anträge, von CDU und ein interfraktioneller Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie den Freien Wählern, hatten sich nach einer bereits erfolgten Abänderung des interfraktionellen Antrags eigentlich nur noch durch die Stellung der Worte Neubau und Sanierung im Satz unterschieden. Ob das Wort Neubau jetzt vorne oder hinten steht, ist mir egal, sagte Oberbürgermeister Sebastian Schrempp. Die Bürger sind in der Lage, abzuwägen. Aber sie müssen sich ganz klar entscheiden können, ohne dass eine Frage für sie offen bleibt. Schrempp hatte im Vorfeld schon kritisiert, dass die Fragestellung keine klare Aussage dazu mache, wo ein Neubau entstehen solle: Im Tiefgestade gegenüber der Keltenhalle oder an der neuen Stadtmitte, also unten oder oben. Der Standort war nun in der vergangenen Sitzung auch der große Diskussionspunkt. Gerd Waidner (ULR) war der Ansicht, die Antragsteller sollten sich untereinander einigen. Bernd Fuhrmann (Freie Wähler) sagte, dass man einen möglichen Standort zuerst durch eine Pro- und Contra-Liste bewerten solle: Hier müssen Zukunftschancen und Synergien beachtet werden. Kriterien sollten erst gesammelt werden, weshalb man zum jetzigen Zeitpunkt keine Entscheidung treffen könne. Schrempp entgegnete, dass es nicht darum gehe, Einzelwünschen hinterherzulaufen: Ich verstehe nicht, warum das Gremium an diesem Punkt inne hält und sich nicht einigen kann. Geschlossen abgelehnt wurde ein Vorstoß von Babette Schulz (Grüne), die nach einem Gespräch mit einem Professor die Möglichkeit sah, die Frage nicht zwingend so zu formulieren, dass sie mit Ja oder Nein beantwortet werden müsse und dass man nicht nur eine, sondern mehrere Fragen stellen könnte. Diese Möglichkeit gibt es, sie wurde nur noch nie in Baden-Württemberg umgesetzt, betonte sie. Es gibt hierzu Verwaltungsgerichtsurteile, wie die Frage für einen Bürgerentscheid formal auszusehen hat, entgegnete Schrempp. Und ich werde hier keine Testballons starten. Wir halten uns an die strengen Vorgaben. Andrea Bengert (CDU) war der Meinung, dass man mit dem bereits vorhandenen Stadtbahnanschluss und der weiteren Zukunftsplanung für die neue Stadtmitte sowieso nur den Standort oben favorisieren könne. Diese Entscheidung können wir dem Bürger abnehmen, sagte sie. Wir kommen nicht drumrum, den Standort zu diskutieren und dann zu entscheiden, äußerte sich Walter Linsin, Fraktionsvorsitzender der SPD. Aber wir sollten nicht mehr Zeit verlieren und zügig eine Frage formulieren, forderte er. Fazit: Alle Fraktionen wollen den Bürgerentscheid, die Frageformulierung wird wohl in der Sitzung im März entschieden werden. (m.f.g.d.bnn) Aus der Sitzung des Jugendgemeinderates am : Aktiv dabei Planung der neuen Stadtmitte Jugendgemeinderat Rheinstetten mit Begeisterung an der Arbeit Viel vor hat der Rheinstettener Jugendgemeinderat in den kommenden Monaten. Letzten Montag am auf der offiziellen Sitzung wurde die Planung weiter vorangetrieben. Der Jugendgemeinderat möchte den bisher inoffiziellen/illegalen Grillplatz am Waldspielplatz zu einem offiziellen ausbauen. Die Auflage der Stadt besteht hierbei darin, diesen wieder schließen zu können, falls es zu Vandalismus oder anderweitigen Störungen kommt. Nachdem der letzte Jugendgemeinderat die Streetsocceranlage realisiert hat, möchte der aktuelle eine Beleuchtung dazu installieren und am Keltenstadion einen Beachvolleyballplatz bauen. Um diese Projekte voranzutreiben sind demnächst Gespräche mit dem Tiefbauamt der Stadt Rheinstetten geplant. Die Idee eine Jobbörse in Rheinstetten einzuführen wird weiter verfolgt. Es bestehen noch rechtliche Unklarheiten. Auch um Bestehendes wie den Strand am Epplesee möchten die Jugendgemeinderäte sich kümmern. Dieser soll bei einer Aktion gesäubert werden. Da dieses Jahr die neue Stadtmitte mit einer Bürgerbeteiligung in Angriff genommen wird, zu der auch die Jugend mit einbezogen werden soll, wurde die Planung und der Bürgerbeteiligungsprozess vom Planungsbüro Grips vorgestellt. Der Jugendgemeinderat wird sich an den Planungswerkstätten aktiv beteiligen. Impressum Herausgeber: Stadt Rheinstetten, Rappenwörthstraße 49, Rheinstetten Verantwortlich für den amtlichen und redaktionellen Teil: Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, o. V. i. A. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Volker Dürrschnabel, Dipl.-Ing. (FH) Druck und Verlag: Horst Dürrschnabel, Druckerei und Verlag GmbH, Schulstraße 12, Elchesheim-Illingen, Telefon (07245) , Fax (07245) , Anzeigenpreisliste: Stand ; Auflage: Exemplare. Erscheint wöchentlich. Fotos: pr/djd

14 Seite 14 10/2012 Rheinstetten Aus dem Stadtgeschehen Matthias Deutschmann: Ich habe alles gesagt! Mit dem Helmut-Schmidt-Zitat Ich habe alles gesagt beendete Matthias Deutschmann sein Solo 2012 auf der KiR-Bühne in Rheinstetten. Dabei wurde er seinem Ruf als schwer verdaubarer Kabarettist der Spitzenklasse gerecht. Natürlich gab Deutschmann auch seine Einschätzun-gen zu öffentlichen Personen preis: Mappus ist für ihn ein illegaler Strauß-Nachbau, Kretschmann spricht langsamer als er denkt, Merkel werde Bundeskanzlerin bleiben, weil ihr Kohl das Geheimnis verraten habe, den Tiger zu reiten bis er rheumatisch wird und Alice Schwarzer sei früher eine Frauenrechtler gewesen, jetzt sei sie nur noch ein Frauenleiden. Schließlich schlägt er den Bogen von Gutenberg zu Gutenberg von der Erfindung des Buchdrucks bis zur Abschaffung des Urheberrechts. Deutschmanns Art Kabarett darzubieten begeistert einerseits seine Fans, lässt aber andererseits einen Teil des Publikums verwirrt zurück. Er ist Provokateur, Sprachjongleur, Intellektueller, Bildungsbürger. Das erklärt auch seine posthume Hommage auf Christoph Schlingensief, dem größten aller Provokateure innerhalb des deutschen Kulturbetriebs. Deutschmann ist kein Kabarettist zum Ablachen sondern einer zum Mit-, Weiter- und Querdenken. Er nimmt seine Aufgabe als Kabarettist, den Spießbürger zu entlarven, genussvoll wahr. Inhaltlich zitiert er den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, der behauptet, nicht Deutsch zu können sei ein Menschenrecht, was Deutschmann mit dem Zusatz ergänzt: Das immer mehr Deutsche in Anspruch nehmen! Ausführlich setzt er sich mit der herrschenden Islam-Phobie auseinander und stellt fest, dass Gruppen mit der Endung - isten gefährlich seien: Islamisten, Kabarettisten, am schlimmsten seien jedoch die Germanisten. Oder er gibt seine Erkenntnis über die Banken preis: Wo Geld ist, ist kein Blut. Das sehe man am besten an den blassen Bankberatern. Zum Papstbesuch stellt der in Freiburg lebende Deutschmann fest, da sei in seiner Stadt die Hölle los gewesen. Das Höllental ins Himmelreich war total gesperrt. Anstatt immer neuer Rettungsschirme für Griechenland empfiehlt Matthias Deutschmann eine marktwirtschaftliche Rettungsvariante, denn schließlich sei unsere gesamte Kultur vom Ödipuskomplex bis zur Prometheussage mit den nachwachsenden Rohstoffen von den antiken Griechen beeinflusst. Wenn also wir Bildungsbürger für jedes Wort griechischen Ursprungs 50 Cent Tantieme zahlen müssten, wären innerhalb kurzer Zeit alle Schulden beglichen. Seine Improvisationskunst bewies Matthias Deutschmann mit seinen aktuellen Anmerkungen zu seinem Auftrittsort, dem Schulzentrum in Mörsch. Diesem Wellnessgymnasium im gedrückten Bauhaus-Stil empfahl er eine Ü-50-Abrissparty. Damit könnten Män-nerträume erfüllt werden, denn sicher seien viele bereit, fünfzig Euro pro Baggerbisss zu zahlen, womit man das Ganze finanzieren könne. Und am Ende zitierte er Helmut Schmidt: Ich habe alles gesagt! Fotos: Franz Gerstner

15 Rheinstetten 10/2012 Seite 15 Generalversammlung 2012 des GV Liederkranz Neuburgweier e.v. Die Generalversammlung wurde mit der Begrüßung des 1. Vorsitzenden Fritz Eich und einem Lied eröffnet. In stillem Gedenken wurde der im Jahr 2011 verstorbenen Mitglieder gedacht. Danach blickte Fritz Eich zurück auf die Ereignisse des vergangenen Jahres: Glanzpunkt Fährfest, das auch diesesmal durch aller Einsatz ein durchschlagender Erfolg war. Das Zusammenspiel von A wie Aufbau über L wie Logistik bis Z wie Zeitpunkt war wieder optimal. Ein weiterer Höhepunkt war das Rheinstettener Weinfest, das 2011 von uns ausgerichtet wurde. Es war ein trüber Septembersonntag und doch kamen die Festbesucher in großer Zahl. Am Morgen die Rheinstettener Gesangvereine, am Nachmittag die Gastgesangvereine, die Marinesingers und der Musikverein sowie viele interessierte Zuhörer. Die anerkennenden Worte der Festbesucher haben uns gezeigt, dass wir wieder das richtige Gespür für die Gestaltung des Festes hatten. Ohne Zeitdruck konnten wir im vergangenen Jahr unser Repertoire festigen und um einige Lieder erweitern. Wir werden uns in diesem Jahr in erster Linie den Vorbereitungen für ein Konzert im Jubiläumsjahr 2013 widmen. Bereits bei den vergangenen Proben hat unser Chorleiter seine Vorstellungen einfließen lassen. Fritz Eich hat sich zum Schluss seiner Berichterstattung vielmals bei den Sängerinnen und Sängern und der Verwaltung für das Mittun im vergangenen Jahr bedankt. Er blickt stolz zurück aber auch in die Zukunft. Die 2. Vorsitzende und Sängervorstand Karin Sehnert bedankte sich ebenso für alle Tätigkeiten im vergangenen Jahr mit von Herzen kommenden Worten und wünscht sich, dass für die vorbereitenden Proben und Arbeiten, die das Jubiläumsjahr mit sich bringt, wieder zahlreiche neue Sänger und Helfer gefunden werden, und dass alles in Freundschaft ablaufen wird. An dieser Stelle wurden verschiedene Ehrungen vorgenommen. Fleißige Singstundenbesuche: Ursula Eich, Martha Ell, Maria Reichert, Ilse Schillinger, Edeltraud Pilaczynski, Irmgard Neu, Renate Zöller, Alexander Schillinger, Helmut Lembach, Leo Becker, Fritz Eich und Heinz Maurer. Vizechorleiterinnen: Christa Schnabel und Ingrid Kleint. Die Vereinswirte: Christa und Albert Eich, Josef Stemmler, Richard Becker, Reinhard Wessbecher und Franz Neu. Internetbeauftragter: Lothar Deck. Für ihre Lebensaufgabe: Traudl und Fritz Eich. Der 2. Vorsitzenden Karin Sehnert gebührte Fritz Eichs besonderer Dank für ihre Präsenz bei allen Anlässen. Alle Geehrten freuten sich über eine angemessene Anerkennung. Die Schriftführerin Renate Zöller verlas in kurzer chronologischer Folge die Aktivitäten im Vereinsjahr Auch ihr wurde gedankt für ihre Arbeit. Der Bericht des Kassierers Hermann Deck wurde vom 1. Vorsitzenden Fritz Eich verlesen, da Hermann Deck wegen Krankheit nicht anwesend sein konnte. Die Kassenprüfer Lia Becker und Albert Eich hatten sich einige Tage zuvor von der Richtigkeit der Kassenführung überzeugt. Von Reinhard Wessbecher wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet. Danach standen Neuwahlen an, die ohne Einwand abliefen. Veränderungen werden hier angeführt: Zur Entlastung der 2. Vorsitzenden Karin Sehnert wurde dieser Posten erweitert um einen Ansprechpartner für die Belange der Sängerinnen und Sänger. Diese Besetzung hat sich bereits in früheren Jahren bewährt. Dafür stellte sich Ilse Schillinger zur Wahl. Leo Becker stand nach 30-jähriger Zugehörigkeit der Verwaltung als Beisitzer nicht mehr zur Wahl. Es wurde ihm mit einem Weinpräsent gedankt für die vielen Jahre treuer Zugehörigkeit. Seine Aufgaben als Beisitzer wird Alexander Schillinger übernehmen. Erster Vorsitzender: Fritz Eich Zweite Vorsitzende: Karin Sehnert Sängerinnen- und Sängervorstand: Ilse Schillinger Schriftführerin: Renate Zöller Kassierer: Hermann Deck Beisitzer: Richard Becker, Irene Kistner, Franz Neu, Edeltraud Pilaczynski, Alexander Schillinger, Josef Stemmler Es folgte die Vorausschau auf das laufende Jahr. Im Juni werden wir uns bei der Hockete des Musikvereins für dessen Auftritt bei unserem Weinfest revanchieren. Ebenfalls im Juni machen wir uns einen netten Ausflugstag in das benachbarte Elsass. Er wird organisiert von Margot Deck und ganz sicher eine Bereicherung im Vereinsalltag. Im Juli singen wir bei der Feuerwehr und feiern ebenfalls im Juli unser beliebtes Wiesenfest. Im Oktober treten wir bei der Eintracht in Mörsch auf, die in diesem Jahr das Rheinstettener Weinfest organisiert. Nikolausmarkt und weihnachtliche Weisen auf dem Friedhof im Dezember beenden das Vereinsjahr. Geplant ist auch ein Besuch bei der Aufzeichnung der Fernsehsendung mit Frank Elstner Menschen der Woche. Diese Sendung wird aufgenommen in Baden-Baden und ausgestrahlt im SWR Fernsehen. Eine gute Idee zur Aufrechterhaltung unserer Gemeinschaft. Mit einem Lied fand die Sitzung ihren Abschluss.

16 Seite 16 10/2012 Rheinstetten Blutspendeaktion am Am führte der Blutspendedienst Baden- Württemberg/Hessen mit dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuz in Neuburgweier eine seiner Blutspendeaktionen durch. Hier durften die Durchführenden 99 Spendewillige mit 6 Erstspendern begrüßen. Als Besonderheit freute sich der Ortsverein Neuburgweier im Rahmen dieser Aktion die 7000ste Blutspenderin willkommen zu heißen. Seit 1964 führt die Ortsgruppe in Neuburgweier diese Aktionen mit dem Blutspendedienst durch. In der letzten Zeit bis zu drei mal jährlich. Am war es dann so weit. Als 98. Spendewillige durften wir aus Mörsch Frau Gabriele Bitterwolf begrüßen. Sie rundete mit ihrer Bereitschaft zur Blutspende die große Zahl ab und wurde mit einem kleinen Präsent geehrt. Wir sind sehr dankbar, dass wir solche Spenderinnen und Spender haben, die mit ihrer Bereitwilligkeit ihren Lebenssaft zu spenden vielen Erkrankten und Verunfallten in deren Not helfen. Frau Bitterwolf die 7000ste Spenderin beim DRK Ortsverein Neuburgweier zwischen Adolf Ret, 1. Vorsitzender DRK Neuburgweier und Frau Angelika Lange, Leiterin des Blutspendeteams Baden-Württemberg/Hessen Dankbarkeit, Freude und Stolz war Anlass, um nach Abschluss des 59. Fasenachtsumzuges bei der abendlichen Preisverteilung kräftig zu feiern. Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, als Schirmherr des Umzuges, dankte den Umzugsgruppen und dem Organisationskomitee für die Ausrichtung des Umzuges. Großer Jubel brach aus, als die Teilnehmer, die vom Preisgericht ermittelte Bewertung in der Form von Pokalen und Urkunden aus der Hand von Oberbürgermeister Sebastian Schrempp entgegen nehmen konnten. So klang der Tag aus mit einem närrischen Spektakel, das fast kein Ende nehmen wollte. Ergebnis des Bändelverkaufs 2012 Vereine/Gruppen/Gewerbe: Gesangverein Freiheit Forchheim 1045 Naturfreunde Forchheim 714 Kleintierzuchtverein Forchheim 571 Liederkranz Forchheim 303 KJG Forchheim 216 FEC Forchheim 12 Fasenachtsverrückte Forchheim 200 Gewerbebetriebe 165 Kolpingsfamilie Forchheim 74 Feuerwehr Forchheim 44 Schützenclub Mörsch 26 Vereine/Gruppen gesamt: Privatverkäufer: Tobias Welker 150 Roland Schröder 53 Alexandra Essig 32 Private gesamt: 235 Bändelverkauf insgesamt: Herzlichen Dank allen Besuchern des Umzuges, die durch den Kauf eines gelben Umzugsbändels den Forchheimer Fasenachtsumzug unterstützt haben. Besonderen Dank den Bändelverkäufern, die diesen nicht gerade leichten Dienst für die Gemeinschaft der Fasenachter geleistet haben. Wir danken den nachstehend aufgeführten Firmen und Privatpersonen, die durch ihre Zuwendungen das Gemeinschaftswerk, den Forchheimer Fasenachtumzug, unterstützt haben. Bildquelle: Fotofreunde Rheinstetten Spar-und Kredit Bank Rheinstetten, SK Vermögensverwaltung Siegfried Kalkbrenner, Firma Neureuther GmbH, Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen, Architekturbüro Bernd Bistritz, Firma Hirsch & Sohn, Südroh GmbH, Heizung Behnisch, Firma Kottler Kreativ GmbH, Bäckerei Nussbaumer, Franz Bätz, Partyservice Bücher Eberhard, Elisabeth Stecher, Brennstoffe Heil GmbH, Firma Kistner GmbH, Pils-Stube Günter Laible, RSV Concordia, Installationen Alfred Werner, Föhren Apotheke, Uwe von Ahsen, Firma Holzbau Osen, Dr. Gerhard und Friedel Zeller, Immobilien Pferrer, Beerdigungsinstitut Peter Helfer, Gaststätte Beim Bruderbund Karl-Heinz Armbruster, Sibylles Friseurstube, Toto Lotto Birgit Peter, Gaststätte Lobberle Pia Nippen, Gasthaus Morgenröte Bruno und Daniela Knäbel, Eisdiele Gerhard Müller, Claudia Segerath, Fahrschule Werner Lang, Reginbert-Buchhandlung, Martinus Apotheke, Dr. Albert Grüner, Blumenstudio Koller-Baumann, Druckerei Dürrschnabel, Struwelpeter Geschenkstudio, Mazitschek Manfred, Weber und Klasan, Ufgauhalle Fam.Weinkötz, Batterie Center Süd GmbH.

17 Rheinstetten 10/2012 Seite 17 Erfolg beim Landeswettbewerb Deutscher Akkordeon-Musikpreis Cedric Dauth vom Harmonika Spielring Mörsch erzielte erneut einen 2. Platz beim Landeswettbewerb des Deutschen Akkordeon-Musikpreises in Schramberg Cedric Dauth vom Harmonika-Spielring Mörsch nahm erneut die Herausforderung an, beim Deutschen Akkordeon Musikpreis sein Können unter Beweis zu stellen. Dieser Wettbewerb wird alle 3 Jahre in zwei Stufen durchgeführt: Landes-wettbewerb und Bundeswettbewerb, jeweils unterteilt in verschiedene Altersstufen. Am Sonntag, 4. März 2012 wurde in Schramberg der Landeswettbewerb ausgetragen. Bereits bei seiner ersten Teilnahme vor drei Jahren erreichte er einen hervorragenden 2. Platz in der Altersklasse 1. In diesem Jahr musste Cedric in der nächst höheren Altersklasse antreten. Da die Anforderung und vor allem die Konkurrenz in jeder Altersklasse zunehmen, machte sich Cedric mit etwas gemischten Gefühlen auf den Weg nach Schramberg. Die anfängliche Nervosität hatte er jedoch sofort abgelegt und bot, wie vor drei Jahren, einen fehlerfreien Vortrag seiner vier Wettbewerbsstücke. Mit seinem überzeugenden Vortrag erreichte er das Prädikat ausgezeichnet mit der zweitbesten Punktzahl in seiner Altersklasse. Zusammen mit diesem Prädikat erhielt er die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, der vom 07. Bis 10. Juni in Bruchsal ausgetragen wird. Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön auch an seine Lehrerin Brigitte Beskers für die geleistete Arbeit und die hervorragende Unterstützung. Also weiterhin viel Spaß beim Üben und wir drücken die Daumen, dass Cedric die Jury auch beim Bundeswettbewerb überzeugen kann. Schule ist eingeweiht Rheinstettener Förderkreis Burkina Faso war in Saponé Gespannt reiste jüngst eine Delegation des Rheinstettener Förderkreises Burkina Faso in das westafrikanische Land zur offiziellen Einweihung der neuen Schule in Saponé-Marché. Deren Bau hatte der Förderkreis durch Spenden mitfinanziert. Aus unserer Sicht ist sie wunderschön geworden, sagt Christa Volkmann vom Förderkreis nach der Rückkehr. Mit rund Gästen feierte die Gemeinde Saponé die Einweihung des Collège, wo jetzt die erste neue Collège-Klasse mit 109 Schülern unterrichtet wird. Der Abschluss ist der mittleren Reife vergleichbar und Voraussetzung für eine Berufsausbildung. Die Arbeit des Förderkreises steht unter dem Motto Bildung ist Zukunft, er will weitere Mittel für die Ausstattung des Collège sowie der Grundschulen in der über eine große Fläche verstreut liegenden Gemeinde sammeln. Die ganze Dorfgemeinschaft bereitete das Fest vor, berichtet der Vorsitzende Willi Volkmann. Etwa 200 Würdenträger, darunter drei Minister, waren bei der bunten Feier dabei, ebenso die Schüler und Lehrer sowie alle Patenkinder und Grundschüler, die Unterstützung aus Rheinstetten erhalten. Mit einer elfköpfigen Gruppe war der Förderkreis vertreten. Die reinen Baukosten beliefen sich auf Euro Euro steuerte der Förderkreis bei, die übrige Summe kam aus der Entwicklungshilfe des Bundes. Die Eltern halfen kräftig beim Bau mit. Ein großes Kompliment gilt dem Komitee vor Ort, so Volkmann. Ehrenamtliche Arbeit in Burkina Faso sei viel schwieriger als in Deutschland, ergänzt Hans Reinbold, denn die Zeit fehle den Menschen, um für die Ernährung ihrer Familien zu arbeiten. Ebenfalls vom Förderkreis finanziert wurde die Einrichtung der beiden Klassenzimmer sowie eine Solaranlage. Die Kommune Saponé übernimmt den Betrieb der Schule, der Staat bezahlt zwei ständige Lehrer und einige Aushilfslehrer. Zum nächsten Schuljahr sollen auch die zwei anderen Klassenzimmer belegt sein. Allerdings fehlt es noch an Stühlen und Bänken. Lehrbücher würden ebenfalls dringend gebraucht, am Collège wie an den Grundschulen. Selbst Papier und Kreide seien Mangelware. Der Förderkreis hat sich vorgenommen, den Bau eines Brunnens zu unterstützen, der auch für einen Schulgarten dienen soll. Die Besucher aus Deutschland erfuhren, dass sich in Saponé die Ernährungssituation zuspitzt, denn die Ernte fiel nach zu wenig Regen schlecht aus. Am Freitag, 16. März, um Uhr gibt es in der Durlacher Karlsburg ein Benefizkon-zert zugunsten des Förderkreises mit Cherry s Band, Swinging-Grooveties und Spiri-ted Voices. Erwartet wird die neue Botschafterin von Burkina Faso in Berlin, Marie Odile Bonkoungou. Am 16. und 17. Juni ist ein Afrika-Tag im Gemeindezentrum St. Ulrich Mörsch. (m.f.g.d.bnn) Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in Durmersheim spendet für das neue Collège in Saponé Marché Der WHG-Basar 2011 brachte 5000 EUR in die Kasse. Der Schulleiter Dr. Wolfgang Boeckh verteilte die Summe am 28. Februar 2012 in einer gemeinsamen Informationsrunde mit Elternvertretung und Schülermitverwaltung an soziale Einrichtungen. Der Förderkreis Burkina Faso e.v. und der Verein Togoville erhielte je ca EUR. Die beiden Förderkreise werden diese Mittel für die Anschaffung von Schulmaterial verwenden. Dem großen Mangel an Lehr- und Lernbücher kann damit etwas abgeholfen werden. Wir danken der Schulleitung und insbesondere den Schülern und Eltern für ihr soziales Engagement. Bei Veranstaltungen des WHG stehen wir für aktuelle Information und Diskussion weiterhin gerne zur Verfügung. (WV)

18 Seite 18 10/2012 Rheinstetten Zwei Marathons pro Tag im Outback Der Extremsportler und Motivationstrainer Norman Bücher bereitet nächstes Laufabenteuer Run to the Rock in Australien vor Der gebürtige Mörscher Norman Bücher bereitet sich auf seine nächste extreme Herausforderung vor. Das Projekt Run to the Rock. Der Extremläufer bewältigt dabei zu Fuß eine Strecke von 1120 Kilometern durch das australische Outback innerhalb von 14 Tagen. Sein Ziel: Der Ayers Rock. Seine Motivation: Die Herausforderung, gemäß seinem Leitspruch break your Limits eigene Grenzen zu erreichen und zu brechen. Norman Bücher liebt das Extreme. Er lief bereits durch die Atacama Wüste in Chile, umrundete das komplette Mont Blanc Massiv zu Fuß, war beim Jungle Marathon in Brasilien dabei und rannte durch das höchste Gebirge der Erde, den Himalaya. Jetzt bereitet sich Bücher auf seine nächste extreme Herausforderung vor. Den anspruchsvollen Lauf Run to the Rock. Die für April geplante Durchquerung des australischen Outbacks. Das Ziel: der Ayers Rock. Am 21. April 2012 erfolgt der Start in Laverton in Westaustralien. Bücher läuft alleine. Nur in Veranstaltungen Begleitung eines Fotografen, eines Kameramannes und seines Physiotherapeuten wird er eine Strecke von Kilometern in 14 Tagen zurücklegen. Fast zwei Marathons täglich Das bedeutet eine Distanz von 80 Kilometern pro Tag, also fast zwei Marathons täglich, über einen Zeitraum von zwei Wochen. Am 4. Mai 2012 werden Norman Bücher und sein Team den Ayers Rock, das Wahrzeichen Australiens im Zentrum des roten Kontinents, erreichen. Der Reiz und die besondere Herausforderung bestehen für mich darin, durch eine der faszinierendsten, einsamsten und abgelegensten Regionen der Erde zu laufen, so Bücher. Wieder einmal an meine körperlichen und mentalen Grenzen zu gehen und diese abermals, wie schon bei meinen früheren Extremläufen, zu brechen. Über die Erfahrungen und Erkenntnisse seiner Extremabenteuer berichtet 5 Sterne Redner Norman Bücher in seinen packenden und mitreißenden Vorträgen zu den Thema Motivation, mentale Kraft und Zielerreichung. Forchheim früher und heute in 50 Ansichten M U S E U M für Siedlungsgeschichte im PAMINA-Raum Öffnungstage: Sonntag, Sonntag, Öffnungszeit: Uhr Sonderveranstaltung im Rahmen der Reihe Winterzeit im Rheinpark am Samstag, 17. März 2012 von Uhr: Lesung Hilde Grüßinger aus ihrem Buch Mei Fenschterplatz en Blick uffs Lewe Wiederholung der Ausstellung Öffnungszeiten: täglich 9-18 Uhr Stadt Rheinstetten, Zentrum Rösselsbrünnle, Großer Saal Ausstellung des Stadtarchivs und der Fotofreunde Rheinstetten in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und dem Heimatverein Das Museum ist rollstuhlgerecht ausgebaut. Sonderführungen jederzeit nach Absprache. Adresse: Rheinstraße 16, Telefon: 07242/ Betreuung durch den Heimatverein. Die Stadt und der Heimatverein freuen sich auf Ihren Besuch Foto: Franz Gerstner

19 Rheinstetten 10/2012 Seite 19 Bloß weg von der Allerweltsmeinung! Harald Martenstein der Autor mit Kultstatus, schreibt seit Jahren Kolumnen u. a. im Zeitmagazin, in denen er sich witzig und sarkastisch, skurril und manchmal auch wütend, den Themen unserer Zeit widmet. Getreu seinem Motto: bloß nicht mit den Wölfen heulen, schwimmt er beharrlich gegen den Strom und deckt so genüsslich banale Alltagsprobleme, hohle Phrasen und hartnäckige Klischees auf. Sein jüngstes Werk Ansichten eines Hausschweins enthält die besten Glossen aus den vergangenen Jahren. Musikalische Umrahmung: Johannes Landhäußer Mittwoch, 21. März 2012, Uhr Großer Saal im Zentrum Rösselsbrünnle Reservierung und Vorverkauf: Stadtbibliothek Rheinstetten: 07242/ oder VHS-Außenstelle: 0721/ VVK 8 EUR, AK 10 EUR Rheinstetten blüht auf Verkaufsoffener Sonntag am 29. April 2012 Der Gewerbeverein Rheinstetten lädt seine Mitglieder, heimische Vereine und Schulklassen dazu ein, sich an dem Frühlingsmarkt des Einzelhandels zu beteiligen. Erstmals werden auch die Gartenfreunde Forchheim e.v. daran teilnehmen und mit ihrem Können und ihren Möglichkeiten dazu beitragen, dass Rheinstetten sich als eine blühende Stadt vorstellt. Für den Einzelhandel und die Dienstleistungsunternehmen bietet diese Aktion Gelegenheit, ihre Angebote und Leistungen vorzustellen und mit fachmännischer Beratung und qualifiziertem Service ihre Wettbewerbsfähigkeit zu unterstreichen. Mit einer Blumenrallye als Schnitzeljagd, dem Frühlingsmärkle und der Vorstellung des neuen Rheinstettener Geschenkgutscheins wird die Attraktivität dieses schon traditionellen Verkaufstages sicher erhöht werden. Auch die in Rheinstetten ansässigen Banken: SKB Rheinstetten, Badische Beamtenbank und die Sparkasse Ettlingen haben sich schon bereit erklärt, diese Aktionen zu unterstützen. Dazu werden die Mitglieder der Gartenfreunde neben der blühenden Gestaltung dieses Tages zum Thema Rund um den Garten Auskunft geben. Für die Rheinstettener Vereine bietet dieser Tag eine gute Gelegenheit mit sportlichen, musikalischen u. a.. Darbietungen ihre Vereinsinhalte vor einem großen Publikum vorzustellen und so für sich zu werben. Die Vielfalt des Rheinstettener Vereinslebens weckt hierzu ansprechende Hoffnungen. Die erstmalige Verlegung des Verkaufsoffenen Sonntages auf einen Termin nach Ostern bietet sicher eine Perspektive, die Kaufkraftbindung zu erhöhen. Anmeldungen zum Rheinstettener Verkaufsoffener Sonntag am 29. April 2012 bitte per Mail bis zum an:

20 Seite 20 10/2012 Rheinstetten Die nächsten Messe-Termine in Rheinstetten: art KARLSRUHE Öffnungszeiten: März von Uhr 11. März von Uhr Eintrittspreise: Tageskarte: 16 Euro, Tageskarte ermäßigt (Schüler, Studenten, Senioren, Menschen mit Behinderung): 12 Euro, Abendkarte ab 17 Uhr: 10 Euro, 2er-Tageskarte: 24 Euro, 2er-Tageskarte ermäßigt: 20 Euro, Dauerkarte: 30 Euro, Gruppenpreise pro Person (ab 10 Personen): 12 Euro. Weitere Informationen unter Für fünf Tage in Rheinstetten: Wiedersehen mit der Kunst von Guido Messer Viele in Rheinstetten werden sich noch an die viel beachtete Ausstellung Kunst in Linie erinnern: vierzehn Großskulpturen von Guido Messer hatten von der Haltestelle Messe an bis zur Endhaltestelle ihre Plätze gefunden. Jetzt gibt es ein Wiedersehen mit den Bronzefiguren des Künstlers: Guido Messer wird auf einem der großen Skulpturenplätze bei der art Karlsruhe 2012 eine Vielzahl seiner Werke präsentieren. Wem die fünf Bronze-Frauen mit ihren weißen Kragen und übereinander geschlagenen Armen auf den blauen Untergestellen damals vor fünf Jahren am Rösslesbrünnle besonders gefallen haben, kann mit diesen ein Wiedersehen arrangieren. Die Skulpturengruppe steht bereits seit Montag im Eingangsbereich vor der Messe und empfängt dort die Besucherinnen und Besucher. Noch bis Sonntag sind in Halle 4 auf einem hundert Quadratmeter großen Skulpturenplatz über vierzig Skulpturen von Guido Messer zu sehen, größere und kleinere, und all jene, die erst in den letzten Jahren entstanden sind. Damit können sich auch für die Foto- Freunde e.v. Rheinstetten wieder neue Motive ergeben, hatten die Foto-Freunde doch bereits bei der Kunst in Linie die Skulpturen auf eindrucksvolle Bilder gebannt, die zur Finissage der Ausstellung Kunst in Linie im Stadthaus gezeigt worden waren. In der Folge hatte die Fotogruppe auch eine Fahrt nach Korb bei Stuttgart ins Atelier des Künstlers organisiert. In diesen Tagen nun ist der Weg zu Guido Messer nicht so weit: seine Kunst ist in Halle 4 auf dem Skulpturenplatz N08 und - gleich daneben - auf dem Galeriestand M09 der Dortmunder Galerie ART-isotope zu finden. Der Künstler und seine Frau werden am Sonntag, 11. März, von 11 bis 19 Uhr persönlich anwesend sein und sich über Wiederbegegnungen mit den Rheinstettener freuen. Diese fünf Frauen fanden bei der Kunst in Linie an der Haltestelle Rösselsbrünnle viel Beachtung. Wer möchte, kann sie bis Sonntag im Eingangsbereich vor den Messehallen bei der art Karlsruhe 2012 wiedersehen. Foto: Fotofreunde Rheinstetten

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