1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick

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1 1 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick Thomas Steffen 1.1 Vom klassischen EDI zu XML/EDI Der elektronische Austausch von Daten bzw. Electronic Data Interchange (EDI) wird seit mehr als zwei Jahrzehnten von Unternehmen und Behörden weltweit praktiziert. Unter dem klassischen EDI wird der papierlose Austausch von strukturierten Geschäftsdaten, wie Bestellungen, Rechnungen etc., von Anwendung zu Anwendung über ein elektronisches Übertragungsmedium verstanden. Die Möglichkeit zur automatisierten Weiterverarbeitung der ausgetauschten Nachrichten ohne menschliches Eingreifen ist dabei ein wesentliches Kennzeichen. Die Vorteile einer EDI-Lösung gegenüber einer papierbasierten Abwicklung, wie beispielsweise die Rationalisierung von Kommunikationsvorgängen, die verbesserte Koordination von Geschäftsprozessen sowie die Eröffnung neuer Geschäftsfelder, liegen auf der Hand [Fisc1999]. Dennoch hat sich EDI trotz des anerkannten und nachgewiesenen Nutzenpotentials nicht in der Breite durchsetzen können, wie vor einigen Jahren prophezeit wurde [WWB+1999A]. Hohe Kosten für die Implementierung und den Betrieb sind häufig der Grund, von einer EDI-Lösung abzusehen. Daher setzen bislang nur wenige, zumeist große Unternehmen EDI ein. Ein weiterer Grund ist die mangelnde Flexibilität klassischer EDI-Standards. Sie sind zu starr auf lang bestehende und unveränderte Geschäftsprozesse ausgelegt und brauchen bei deren Änderungen viel Zeit für eine Anpassung. Darüber hinaus bestehen durch die vorgegebenen Strukturen der Standardformate geringere Freiheitsgrade hinsichtlich der Realisierung spezifischer, an der Schnittstelle zwischen Unternehmen zum Ausdruck kommender Kompetenzen [Schü1998]. Für eine automatisierte Weiterverarbeitung der Nachrichten müssen eine Vielzahl von Prüf- und Kontrollprozeduren implementiert werden. Sie ersetzen die semantische Interpretation, die bei einem papierbasierten Austausch durch den Sachbearbeiter Papierloser Austausch strukturierter Geschäftsdaten Gründe für zögerlichen EDI-Einsatz

2 2 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick Electronic Commerce Semantik vorgenommen wird. Der komplexe Aufbau der EDI-Regelwerke erfordert weitere umständliche Konvertierungsprozeduren in das Inhouseformat. Diesen Aufwand scheuen viele Unternehmen aufgrund hoher Kosten sowie mangelndem Know-how. All die angegebenen Umstände führen zu einer geringen Verbreitung von EDI im klassischen Sinn. Dagegen hat sich in den letzten Jahren das Internet erstaunlich schnell für die elektronische Abwicklung von geschäftlichen Prozessen unter dem Stichwort Electronic Commerce bzw. ecommerce etabliert. Der Erfolg begründet sich in der weltweiten Verfügbarkeit, den einfachen Zugangsmöglichkeiten schon ein Browser genügt für den ersten Einstieg und den geringen Nutzungskosten. Die Möglichkeiten des Internets blieben mit der Hypertext Markup Language (HTML) zunächst jedoch beschränkt, da sie nur die Darstellung und nicht den Inhalt eines Dokuments beschreibt. Eine automatische Verarbeitung solcher Dokumente, wie sie bei EDI gefordert wird, ist daher mit HTML nur eingeschränkt möglich. Die extensible Markup Language (XML) bietet nun die Möglichkeit, nicht nur die eigentlichen Nutzdaten zu übertragen, sondern auch deren semantische Bedeutung mit Hilfe von Tags auszuzeichnen. Mit einer Document Type Definition (DTD) kann die inhaltliche Struktur eines elektronischen Dokuments beschrieben werden. Somit werden Auswertungen über XML-Dokumente und deren Verarbeitung durch Programme ermöglicht. Daher eignet sich XML prinzipiell für den elektronischen Austausch strukturierter Geschäftsnachrichten über das Internet. Der Begriff XML/EDI steht für solche XML-basierten EDI-Lösungen. Von ihnen werden neue Impulse für den elektronischen Geschäftsverkehr erwartet und stellen eine mögliche Alternative zum klassischen EDI dar. 1.2 Notwendigkeit zur Standardisierung XML/EDI bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem traditionellen EDI. So verspricht es eine einfache und kostengünstige EDI-Implementierung, da XML/EDI auf offenen Standards und einer verfügbaren Internettechnologie basiert. Somit soll EDI auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) erschwinglich werden [Brya1998]. Hohe Einstiegskosten werden vermieden, da in der Regel Internetanschlüsse und -browser in den Unternehmen bereits vorhanden sind. Aufgrund der weltweiten Verbreitung und Popularität des Internets und zunehmend der XML wird auch eine kostengünstige Entwicklung für XML-Softwarewerkzeuge sowie die Verfügbarkeit von XML- Know-how erwartet [Schn1998].

3 1.2 Notwendigkeit zur Standardisierung 3 Ein großer Vorteil von XML/EDI ist die Flexibilität. Mit XML lassen sich schnell die für einen Geschäftsprozess erforderlichen DTDs entwickeln und einfach über das World Wide Web (WWW) jedem möglichen Nutzer zugänglich machen [Huem2000a]. Dies bedeutet eine enorme Zeitersparnis gegenüber den langwierigen Standardisierungsprozessen herkömmlicher EDI-Standards, wie z.b. bei EDIFACT. Flexibel ist auch die Verwendung von XML-Nachrichten beim Empfänger. So können diese nicht nur für den Austausch von Anwendung-zu-Anwendung genutzt werden, sondern auch für die Maschine- Mensch-Kommunikation. Ermöglicht wird dies durch die getrennte Beschreibung der Nutzdaten, ihrer Bedeutung sowie ihrer Darstellung. Die mögliche Einbindung multimedialer Daten ist ein weiterer Vorteil von XML/EDI gegenüber dem traditionellen EDI. Die Nachteile einer XML/EDI-Lösung sind im Wesentlichen diejenigen des Internets gegenüber der beim klassischen EDI üblichen Nutzung eines Value Added Networks (VAN) generell [ISIS1999]. Zu nennen sind dabei die mangelnde Sicherheit und Qualität des Netzes. Da die Route durch das Internet nicht festgelegt ist, können XML-Nachrichten möglicherweise unerlaubt abgefangen und aufgrund der leichten Interpretierbarkeit von Unbefugten entschlüsselt werden. Diverse Verschlüsselungs- und Sicherheitstechniken, die inzwischen für die Übertragung über das Internet entwickelt worden sind, reduzieren das angesprochene Risiko. Ein XML-spezifischer Nachteil ist das größere Übertragungsvolumen gegenüber vergleichbaren klassischen EDI-Nachrichten, da neben den eigentlichen Nutzdaten auch deren semantische Beschreibung übertragen werden muss, was zu einer geringeren Performance führt. Dieser Nachteil wiegt nicht sehr groß, da geschäftliche Nachrichten in der Regel nicht zeitkritisch sind In welcher Weise XML den elektronischen Geschäftsverkehr unterstützen und vereinfachen könnte, zeigt eine Reihe von Forschungsprojekten und Prototypen. Eine umfassende Übersicht zu solchen Projekten bietet [Stef2000a]. Jedoch ist festzustellen, dass XML zunächst nur eine alternative technische Lösung für den Geschäftsdatenaustausch darstellt. Voraussetzung für einen elektronischen Austausch, gleich ob traditionell oder per XML/EDI, ist ein Nachrichtenformat, welches von allen beteiligten Geschäftspartnern verstanden wird. Unter diesem Aspekt ist die Flexibilität als eine der großen Stärken von XML/EDI zugleich auch die größte Schwäche. Denn jedes Unternehmen kann Tags und DTDs nach seinen Erfordernissen mit dem jeweiligen Geschäftspartner vereinbaren. Jedoch führt die Vereinbarung von unternehmensspezifischen, bilateralen Formaten bei einer Vielzahl von Kommunikationspartnern zu Inkompatibilitäten und ist nicht praktikabel. Flexibilität von XML Nachteile von XML/EDI

4 4 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick Notwendigkeit standardisierter DTDs Das vollständige Nutzenpotential von XML/EDI kann nur ausgeschöpft werden, wenn sich die beteiligten Geschäftspartner auf eine einheitliche Definition der Tags und ihrer semantischen Interpretation einigen, z.b. in Form von standardisierten DTDs. Zwar liegen eine Fülle solcher Vereinbarungen bereits vor (s.u.), die auch von einigen Unternehmen unterstützt werden, stellen aber letztendlich nur proprietäre Lösungen dar. Entscheidend für den Erfolg und eine weite Verbreitung von XML/EDI erscheinen globale, herstellerunabhängige Standards für den geschäftlichen Datenaustausch. 1.3 Initiativen zur Standardisierung von XML/EDI Herkunft der Initiativen Standardisierung findet nicht statt Übersicht Die Initiativen zur Standardisierung von XML/EDI lassen sich nach ihrer Herkunft zwei verschiedenen Strömungen zuordnen. Die erste Strömung bilden Unternehmen, deren Kompetenzbereich in der Internet- und insbesondere der XML-Technologie liegt und daher als XML community bezeichnet werden sollen [Camp2000]. Sie bemühen sich unabhängig von vorhandenen Austauschformaten standardisierte XML-Spezifikationen zu schaffen. Bei den Standardisierungsbestrebungen der XML community können im Wesentlichen drei konzeptionelle Ansätze unterschieden werden: XML/EDI-Sprachen, XML/EDI-Repositories sowie XML/EDI-Frameworks. Der Ansatz von XML/EDI-Sprachen besteht darin, einen festen Satz von XML-Tags oder DTDs, die bestimmte Geschäftsprozesse unterstützen, als (Industrie-)Standard zu etablieren. Solche XML/EDI- Sprachen sind in der Regel für ein spezifisches Anwendungsgebiet von einem einzigen Unternehmen oder einer kleinen Gruppe von Unternehmen entwickelt worden. Es sind eine Fülle von XML/EDI-Sprachen verfügbar. In diesem Beitrag werden beispielhaft xcbl, cxml, OFX, ICE und OAGIS beschrieben, da sie eine größere Verbreitung aufweisen können. Bei der zweiten Gruppe von Ansätzen, den XML/EDI-Repositories, werden diverse XML-Spezifikationen wie Tagsets, DTDs, Style sheets etc. für verschiedene Anwendungszwecke gesammelt und zur Weiterverwendung bereitgestellt. Eine Standardisierung im eigentlichen Sinne findet dabei nicht statt. Es wird lediglich die Möglichkeit geschaffen, bestimmte XML-Spezifikationen für eine breite Anwendung zur Verfügung zu stellen. BizTalk sowie XML.org sind zwei Beispiele für solche Repositories.

5 1.3 Initiativen zur Standardisierung von XML/EDI 5 XML/EDI-Frameworks legen nicht nur die Nachrichtenformate für bestimmte geschäftliche Anwendungen fest, sondern auch die erforderlichen Abläufe und Regeln. Damit verbunden ist häufig eine umfassende Modellierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse. Das E-business framework der XML/EDI-Group sowie der Ansatz des RosettaNets zählen zu solchen XML/EDI-Frameworks. XML community XML/EDI-Sprachen xcbl exl OFX ICE OAGIS XML/EDI Repositories BizTalk XML.org u.a. XML/EDI Frameworks E-business framework RosettaNet ebxml Initiative der UN/CEFACT und OASIS EDI community Initiativen der UN/CEFACT Initiativen der CEN/ISSS UN/XML der EEMA Initiativen der DISA Initiative des DIN/ DEDIG Tab. 1 1 Übersicht der XML/EDI- Standardisierungsinitiativen Initiativen der zweiten Strömung entstammen der traditionellen EDI community und versuchen, bestehende EDI-Standards oder die in ihnen enthaltene Semantik nach XML zu überführen. Dazu gehören beispielsweise Arbeitsgruppen des United Nations Centres for the Facilitation of Procedures and Practices for Administration, Commerce and Transport (UN/CEFACT). UN/CEFACT ist ein für die Entwicklung von UN/EDIFACT verantwortliches globales Normungsgremium. Im europäischen Raum arbeiten Arbeitsgruppen des CEN/ISSS (European Committee for Standardization / Information Society Standardization System) sowie der European Electronic Messaging Association (EEMA) intensiv an XML/EDI-Konzepten. In den Vereinigten Staaten tut dies die für den in Nordamerika verbreiteten EDI-Standard ANSI X12 zuständige Data Interchange Standards Association (DISA). Auf nationaler Ebene hat der Normenausschuss Bürowesen (NBü) des Deutschen Instituts für Normung (DIN) zusammen mit der Deutschen EDI Gesellschaft (DEDIG) eine Initiative zur XML/EDI- Standardisierung gestartet.

6 6 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick Vernetzung verschiedener Initiativen Bislang liefen die Standardisierungsbestrebungen beider Strömungen größtenteils isoliert nebeneinander her. Inzwischen gibt es einen Trend zur Vernetzung der verschiedenen Initiativen. Ausdruck dafür ist die ebxml-initiative, ein gemeinsames Projekt der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS), einem bedeutenden Vertreter der XML community, und der UN/CEFACT Initiativen der XML community XML/EDI-Sprachen Austausch strukturierter Geschäftsdaten Produktkataloge Bestellvorgänge xcbl (www.commerceone.com/xml/cbl) Die auf XML basierende Common Business Library (xcbl) ist im September 1997 ursprünglich von VeoSystems konzipiert worden und wird seit deren Übernahme im Januar 1999 von CommerceOne weiterentwickelt. xcbl bietet in der aktuellen Version 2.0 Spezifikationen, die es ermöglichen, strukturierte Geschäftsdaten über das Internet auszutauschen, wie beispielsweise Produktdaten, Bestellaufträge, Rechnungen oder Lieferpläne. Damit deckt xcbl den Anwendungsbereich des klassischen EDI ab. xcbl stellt einen für bestimmte Geschäftsprozesse wohldefinierten Dokumentenrahmen bereit, der je nach den Erfordernissen durch standardisierte Elemente, so genannte XML building blocks, ergänzt wird. xcbl bietet damit eine flexible Möglichkeit zur Definition eigener Geschäftsnachrichten. cxml (www.cxml.org) Die von einem Konsortium aus Softwareherstellern und Anwendern getragene commerce XML (cxml) unterstützt Beschaffungsprozesse über das Internet. cxml liegt seit Juni 2000 in der Version 1.1 vor und besteht aus XML DTDs, die es ermöglichen, Daten aus Produktkatalogen über das Internet elektronisch abzufragen, auszutauschen und zu aktualisieren. Darüber hinaus werden Bestellvorgänge unterstützt. Durch die feste Vorgabe von DTDs und den eingeschränkten Anwendungsbereich ist die cxml zwar einfach zu handhaben, dagegen aber nicht so flexibel und leistungsfähig wie beispielsweise die xcbl.

7 1.3 Initiativen zur Standardisierung von XML/EDI 7 OFX (www.ofx.net) Der von CheckFree, Intuit und Microsoft bereits Anfang 1997 entwikkelte Open Financial Exchange (OFX) soll eine komplette Umgebung für den offenen Zahlungsverkehr und den Austausch von Finanzdaten über ungesicherte Netzwerke bereitstellen. Dazu gehören die transparente Einbettung von bestehenden Zahlungssystemen und die Steuerung des gesamten Zahlungsvorgangs über das Internet zwischen Kreditinstituten, kleinen Unternehmen und Privatleuten. Seit der aktuellen Version 2.0 basiert OFX auf XML. Durch die OFX-Spezifikationen werden nicht nur die Nachrichtenformate festgelegt, sondern auch die erforderlichen Prozesse. ICE (www.icestandard.org) Für den Austausch unstrukturierter Daten ist vom Unternehmen Vignette das Information and Content Exchange (ICE)-Protokoll entwickelt worden. Die aktuelle Version 1.1 wird mittlerweile von einem Konsortium aus Anbietern und Anwendern getragen. ICE soll den erforderlichen Informationsaustausch im Rahmen einer unternehmensübergreifenden Kooperation unterstützen und vereinfachen. OAGIS (www.openapplications.org) Bereits seit 1995 entwickelt die Open Applications Group, ein Industriekonsortium, Spezifikationen für die Integration von betriebswirtschaftlichen Anwendungen, die so genannten Open Applications Group Integration Specifications (OAGIS). Sie liegen mittlerweile in der Version 6.2 vor. Der Schwerpunkt befindet sich auf der Integration innerbetrieblicher Anwendungssysteme, doch die Spezifikationen gelten auch für den Austausch über Wide Area Networks (WANs) wie das Internet. Seit Januar 1999 werden die OAGIS auch in Form von XML DTDs veröffentlicht. Sie beschreiben die Inhalte von geschäftlichen Dokumenten, den Business Objects Documents (BOD) und deren erforderliche Verarbeitungsfunktionen. Offener Zahlungsverkehr Austausch unstrukturierter Daten Integration innerbetrieblicher Anwendungssysteme XML/EDI-Repositories BizTalk Framework (www.biztalk.org) Das von Microsoft konzipierte BizTalk Framework dient dazu, XML- Spezifikationen für die Integration geschäftlicher Anwendungen zu sammeln und zur Weiterverwendung bereitzustellen. Das Framework in der aktuellen Version 2.0 besteht aus Regeln, in welcher Form diese XML- Spezifikationen zu veröffentlichen sind und wie darauf basierende XML-Nachrichten eingesetzt sowie verwendet werden. Unternehmen Regeln zur Veröffentlichung von XML-Spezifikationen

8 8 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick können ihre entwickelten DTDs in das BizTalk Framework einstellen, darin recherchieren und geeignete Spezifikationen adaptieren. Repository XML.org u.a. (www.xml.org) Außer den bislang genannten Initiativen gibt es eine Reihe von Webseiten, auf denen Document Type Definitions, Tag sets, Style Sheets etc. gesammelt werden, um sie einer breiten Anwendung in vielen Fällen allerdings nicht nur für EDI-Zwecke zur Verfügung zu stellen. Beispiele hierfür sind und Aufgrund ihrer Bedeutung sei hier die von der OASIS initiierte XML.org gesondert erwähnt. XML.org bietet ein Repository für jede Art von XML-Spezifikationen wie XML schemas, DTDs, namespaces oder Style Sheets. Unternehmen können ihre Sepzifikationen registrieren lassen und jedermann kann in dem Repository recherchieren und sich geeignete Dokumente herunterladen. XML/EDI-Frameworks XML, EDI, Templates, Agenten, Repository Partner Interface Processes E-business framework (www.xmledi.com) Eine mögliche Architektur für XML/EDI-Lösungen schlägt die XML/EDI-Group mit ihrem»e-business framework«vor. Die im Juli 1997 gegründete XML/EDI-Group ist ein Zusammenschluss von Unternehmen zur Förderung und Entwicklung von XML/EDI-Standards und -Produkten. Das»E-business framework«besteht aus einer Kombination von fünf Technologien: XML, EDI, Templates, Agenten und Repository. XML stellt die Rahmentechnologie dar, mit der die Nachrichteninhalte über das Internet transportiert werden. Das Know-how bisheriger EDI-Lösungen und -konzepte soll genutzt und in XML-Transaktionen überführt werden. Templates sollen die Regeln für die Definition und Verarbeitung von XML-Dokumenten beinhalten. Agenten interpretieren diese Templates und führen die notwendigen Verarbeitungsprozesse durch. Ein Repository bietet die semantische Grundlage für die Geschäftstransaktionen. Die Kombination der genannten Komponenten stellt ein System zur Verfügung, das nicht nur die reinen Daten eines Geschäftsprozesses übertragen kann, sondern auch die zur Verarbeitung notwendigen Informationen [PeWe1997]. RosettaNet (www.rosettanet.org) RosettaNet ist eine Initiative von mehr als 40 führenden Unternehmen der IT-Branche. Es wurde ein Ebenenmodell für die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen entworfen. Kern dieses Modells

9 1.3 Initiativen zur Standardisierung von XML/EDI 9 sind so genannte Partner Interface Processes (PIPs). Jeder PIP besteht aus XML-Dokumenten, die auf DTDs eines Implementation Frameworks basieren, in dem die erforderlichen Transaktionen und Nachrichten, d.h. das Protokoll, eines bestimmten Prozesses festgelegt sind. Darüber hinaus gehören zu einem PIP ein Prozessmodell, bestehend aus UML-Klassen- und Sequenzdiagrammen, sowie ein Implementation Guide. In einem data dictionary werden die für einen PIP notwendigen Informationselemente bereitgestellt. Es enthält Attribute zur technischen Spezifikationen von Produkten sowie zur Beschreibung der beteiligten Unternehmen und der Geschäftsabläufe Initiativen der EDI community Initiativen der UN/CEFACT (www.unece.org/cefact/) Zwei Arbeitsgruppen der UN/CEFACT haben die Bedeutung und den Einfluss von XML auf EDI und insbesondere EDIFACT untersucht. Sowohl die Techniques and Methodologies Working Group (TMWG) als auch die Ad hoc Working Group on Simple-EDI and Forms and Web based EDI (SIMAC) kommen zu der Einschätzung, dass XML eine wichtige Rolle beim zukünftigen Austausch elektronischer Daten spielen wird. Gleichzeitig wird dringend die Notwendigkeit eines globalen und zentralen XML/EDI-Repositories unter Federführung der UN/CEFACT gesehen. Dieses Repository sollte standardisierte Tags enthalten, die aus den bisherigen Message Implementation Guides (MIGs) abgeleitet werden sollen. Die Umsetzung dieses Vorhabens erfolgt mittlerweile in einem gemeinsamen Projekt mit der OASIS, welches weiter unten näher beschrieben wird. Initiativen der CEN/ISSS (www.cenorm.be/isss) Im europäischen Raum beschäftigt sich der Electronic Commerce Workshop (ECW) der CEN/ISSS mit dem Thema XML/EDI. Im Rahmen der ISIS-Programme (Information Society Initiative in Standardization) der Europäischen Kommission wurden mehrere XML/EDI- Projekte durchgeführt. Aufgabe dieser Projekte war es,»to test the applicability XML for interchanging data between SMEs and their business partners, of the type currently exchanged using EDI messages«[brya1998]. Nach einer Auswertung der Projektergebnisse wurden»recommendations for the Standardization in the field of XML for electronic data interchange«ausgesprochen [Camp2000]. Darin Ableitung standardisierter XML-Tags Überführung verschiedener Repositories

10 10 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick wird unter anderem statt eines globalen XML/EDI-Repositories eine Methode gefordert, mit der die semantischen Inhalte von verschiedenen Repositories ausgetauscht und überführt werden können. Für die Umsetzung dieser Empfehlungen gründete die CEN/ISSS Mitte 1999 einen XML/EDI-Workshop. XML/EDIFACT XML/X12 XML/EDIFACT Überführungsversuch UN/XML (www.eema.org) Die EDI/EC Workgroup der EEMA, einem Zusammenschluss zur Förderung von Electronic Business, empfiehlt, ein globales Repository von XML-Tags auf der Basis von EDIFACT zu schaffen. Ein entsprechender Prototyp unter der Bezeichnung UN/XML ist durch eine Arbeitsgruppe bereits entwickelt worden. Initiativen der DISA (www.disa.org) Als eine der ersten Normungsgremien war in den Vereinigten Staaten die DISA auf dem XML/EDI-Gebiet tätig. Gemeinsam mit der XML/EDI-Group und dem CommerceNet, einem Industriekonsortium, führte sie ein X12/XML-Projekt durch. Dabei wurden die Datenelemente und Strukturen des in Nordamerika verbreiteten Nachrichtenstandards ANSI X12 in XML überführt und in einem Repository bereitgestellt. Ein an der Universität Denver implementierter Prototyp demonstriert den Nachrichtenaustausch auf Basis des entwickelten Repositories. Initiative des DIN und der DEDIG (www.din.de, Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe der DEDIG führt der Normenausschuss Bürowesen (NBü) des DIN ein Projekt zur Normung von XML/DTDs durch. Im September 1999 wurde ein erster Normentwurf vorgelegt, der im Juni 2000 in einer überarbeiteten Fassung veröffentlicht wurde. Darin wird im Vergleich zu den bisher beschriebenen Initiativen ein völlig anderer Ansatz verfolgt. Statt Tags oder DTDs inhaltlich zu standardisieren, werden eindeutige Regeln festgelegt, wie aus einer vorhandenen EDIFACT-Spezifikation eine XML DTD erstellt werden soll, und weiter werden Beispiele für deren Implementierung gegeben.

11 1.4 Fazit Gemeinsame Initiative der XML und EDI community ebxml (www.ebxml.org) Electronic business XML (ebxml) ist ein gemeinsames Projekt der UN/CEFACT und der OASIS. Ziel dieses Projekts ist es, ein offenes, technisches Rahmenwerk zu schaffen, auf dessen Basis standardisierte XML-Dokumente für den Geschäftsdatenaustausch definiert werden sollen. Die Entwicklung der eigentlichen Nachrichteninhalte ist nicht Gegenstand von ebxml. Das Ergebnis des Projekts sind vielmehr Vorgaben und Regeln für die Standardisierungsgremien, die XML-Austauschformate und -Geschäftsprozessmodelle erzeugen, sowie Softwarefirmen, die darauf aufbauende Software entwickeln [Huem2000a]. Damit sollen in konsistenter und einheitlicher Weise XML-basierte Lösungen für den elektronischen Austausch von Geschäftsdaten über das Internet entstehen. 1.4 Fazit Die derzeitige Entwicklung der Standardisierungsbestrebungen für XML/EDI lässt sich mit der Entwicklung von Standards für das traditionelle EDI vergleichen. Hierbei wurden zunächst von großen Firmen (z.b. VW, Siemens) unternehmensbezogene Standards eingeführt. Bereits in den 70er und 80er Jahren sind Verbände und Unternehmenszusammenschlüsse dazu übergegangen, für die jeweilige Branche bzw. Gruppe zumeist regional begrenzte Standards zu entwikkeln. Beispiele für solche Standards sind ODETTE (Automobilindustrie, Europa) oder SEDAS (Handel, Deutschland). Mit dem zum Ende der 80er Jahre entwickelten EDIFACT liegt mittlerweile ein internationaler, branchenunabhängiger EDI-Standard vor, der zunehmend Verbreitung findet und die anderen Standards verdrängt. Einen ähnlichen Verlauf wie beim klassischen EDI nimmt die Entwicklungsgeschichte von XML/EDI-Standards. Statt über 20 Jahre hinweg werden die Entwicklungsschritte allerdings innerhalb von nur zwei Jahren durchlaufen. Seitdem XML zur Verfügung steht, wird sie für den elektronischen Austausch von Geschäftsdaten verwendet. Viele Unternehmen, vornehmlich aus der XML community, definierten zunächst eigene DTDs und Tagsets. Einigen gelang die Vermarktung ihrer proprietären XML-Spezifikationen. In manchen Branchen konnte man sich auf bestimmte XML/EDI-Spezifikationen einigen, wie das erfolgreiche Beispiel von RosettaNet zeigt. Dennoch laufen die Standardisierungsbestrebungen größtenteils immer noch nebeneinander her. Unternehmensbezogene Standards Regional begrenzte Standards DTDs und Tagsets

12 12 1 XML/EDI-Standardisierung: Ein Überblick Metaebene Nachdem sie das Potential von XML erkannt hatten, haben die Normungsgremien und andere Gruppen der EDI community in XML/EDI und in dessen Standardisierung ein neues Aufgabenfeld entdeckt. Anliegen dieser Organisationen ist es, die klassischen EDI-Standards durch eine Verbindung mit der XML-Technologie für den elektronischen Austausch von Geschäftsdaten über das Internet nutzbar zu machen. Zum heutigen Zeitpunkt, in der Mitte des Jahres 2000, ist es sehr schwierig und noch zu früh, beurteilen zu können, welche Standardisierungsbestrebungen sich durchsetzen werden. XML/EDI wird vielfach eingesetzt, ist aber bei weitem noch keine etablierte Technologie. Noch viel weniger sind es die auf XML aufbauenden, so genannten X- Technologien, wie XML-Schema oder die XSL Transformation Language (XSLT), die sich teilweise noch im Entwurfs- oder Entwicklungsstadium befinden. Hierbei ist das über Jahrzehnte aufgebaute Know-how und die Erfahrungen der EDI community auf dem Gebiet des elektronischen Datenaustausches sehr hilfreich. Es ist bereits in zahlreiche Empfehlungen an das World Wide Web Consortium (W3C) bei der Entwicklung der X-Technologien eingeflossen. Es darf bezweifelt werden, dass es gelingen wird, sich auf eine globale, branchenunabhängige Sprache für XML/EDI zu einigen. Dies würde auch der Philosophie des dezentralen Internets widersprechen. Andererseits erscheint es sinnvoll und erfolgversprechend, auf einer Metaebene einheitliche Regeln und Vorgaben für die Entwicklung von XML/EDI-Sprachen festzulegen, wie es die ebxml-initiative sowie der XML/EDI Workshop der CEN/ISSS vorhaben.

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