Blut- und Plasmaspende Ihre Spende kann Leben retten!

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1 Blut- und Plasmaspende Ihre Spende kann Leben retten Octapharma GmbH Elisabeth-Selbert-Str Lanenfeld Tel.: +49 (2173) Fax: +49 (2173) Internet: Was ist Blut, was ist Plasma? Was ist der Unterschied zwischen Blut- und Plasmaspende? Was passiert mit meinem Plasma? Wem hilft mein Plasma?

2 Blut- und PLasmaspende Eine Information für Spender 3 Inhalt Sehr eehrte Spenderin, sehr eehrter Spender, Inhalt Was ist eientlich Blut? Und was ist Plasma? Was ist der Unterschied zwischen Blut- und Plasmaspende? Wer kann spenden? Welchen Nutzen ibt es für mich als Spender? Worauf muss ich als Spender achten? Was passiert mit meinem Plasma? Leben retten, Leben schützen Glossar Links Seit Jahrhunderten wird Blut als einer der wichtisten Lebensstoffe überhaupt anesehen. In vielen Kulturen ilt es als Träer des Lebens, der Seele, der Lebenskraft oder des menschlichen Temperaments. Dank des medizinischen Fortschrittes können heute viele Krankheiten eheilt, Orantransplantationen durcheführt und Unfallopfer erettet werden. Diese Leistunen sind häufi nur mölich, weil menschliches Blut in ausreichender Mene zur Verfüun steht. Durch die moderne Notfall- und Intensivmedizin sowie neue Therapieformen besteht ein roßer Bedarf an Blutprodukten. Jährlich werden in Deutschland mehr als 4,8 Millionen Blutkonserven benötit, dies sind im Durchschnitt mehr als am Ta. Da Blut nicht künstlich erzeut werden kann, ist Ihre Blutspende für die moderne Medizin (lebens-)wichti Octapharma ist auf die Entwicklun und Herstellun von Präparaten aus menschlichem Blutplasma spezialisiert. Schwerpunkte sind hochwirksame Arzneimittel zur Behandlun von Erkrankunen des Immunsystems und des Gerinnunssystems sowie zur Therapie schwerer Blutunen. Unser Ziel ist es, mit erstklassien Produkten ein vertrauenswürdier Partner der modernen Medizin zu sein. Dies erreichen wir durch strene Sicherheitsvorschriften, stetie Weiterentwicklun unserer Forschun, den Einsatz neuester Techniken und die Verbesserun der Handhabun bestehender Produkte. In der vorlieenden Broschüre möchten wir Sie über die Blut- und Plasmaspende informieren. Sie erfahren auch, wie das von Ihnen espendete Plasma weiterverarbeitet wird und wer Ihre Spende drinend benötit. Sollten Sie an weiteren Informationen zum Thema Plasmaspende interessiert sein, erreichen Sie uns jederzeit unter folenden Kontaktdaten: Octapharma GmbH Produktbereich Intensivmedizin Elisabeth-Selbert-Str Lanenfeld Tel.: +49 (2173) Fax: +49 (2173) Internet: Durch einen Verkehrsunfall oder eine schwerwieende Erkrankun kann jeder plötzlich in die Lae eraten, Bluttransfusionen oder Medikamente aus Blut zu benötien

3 Blut- und PLasmaspende Eine Information für Spender Was ist eientlich Blut? Blut ilt als eienständies Oran mit lebenden Zellen und besitzt wie jedes andere Oran spezifische Funktionen. Blut kann nur vom Körper selbst produziert werden und ist nicht künstlich herstellbar. Erythrozyten Die Erythrozyten sind die Sauerstofflieferanten des Blutes: Milliarden rote Blutkörperchen pro Liter Blut nehmen den lebenswichtien Sauerstoff in der Lune auf und transportieren ihn in alle Körperreionen und Orane. Dabei ibt ihnen der eisenhaltie Blutfarbstoff Hämolobin die charakteristische rote Farbe. Rote Blutkörperchen haben eine Lebensdauer von 120 Taen. Unsere Mene an Blut beträt etwa acht Prozent des Körperewichts. Dies entspricht bei Erwachsenen in etwa fünf bis sechs Liter. Das Blut übernimmt vor allem die Aufabe eines komplexen Transport- und Loistiksystems: Es liefert leichzeiti lebensnotwendie Rohstoffe wie Sauerstoff, Nährstoffe und Eiweiße an die Orane, aber auch Enerie in Form von Zucker und Fetten. Dabei enthalten 100 ml Blut so viel Kalorien wie eine Tafel Grundsätzlich Schokolade. Aber auch Reparaturmaterial wird schnell zur Verfüun estellt, wie z. B. Gerinnunsstoffe, die ein entstandenes unterscheidet man im Blut den festen Leck sofort an Ort und Stelle abdichten. Weiterhin transportiert Anteil, die Blutzellen, vom flüssien es Immunzellen, die ständi nach Eindrinlinen (Bakterien oder Anteil, dem Blutplasmaentsorun ist oranisiert: Kohlendioxid oder iftie Stoffwechsel- Viren) suchen und diese eliminieren. Auch die körpereiene Abfallprodukte werden zuverlässi abtransportiert. Für diese komplexen Funktionen des Blutes sind verschiedene Blutbestandteile verantwortlich. Die Blutzellen stellen ca. 45 % des Blutvolumens. Sie bestehen aus den roten Blutkörperchen (Erythrozyten), den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und den Blutplättchen (Thrombozyten). Jeden Ta werden im Knochenmark ca. 250 Milliarden rote und 15 Milliarden weiße Blutzellen sowie ca. 500 Milliarden Blutplättchen neu ebildet. Von links: rotes Blutkörperchen, Blutplättchen, weißes Blutkörperchen Leukozyten Die Wächter unseres Immunsystems sind die Leukozyten: Vier bis zehn Milliarden Abwehrzellen pro Liter Blut patrouillieren durch unser Gefäßsystem auf der Suche nach Eindrinlinen z. B. Bakterien und Viren. Sie erkennen körperfremde Zellen und Stoffe und reifen sie an. Andere bilden Antikörper, die zur Zerstörun der Krankheitserreer beitraen. Insesamt leben die Zellen der Körperpolizei ca. zehn Tae. Thrombozyten Die kleinsten Blutzellen sind die Blutplättchen: 200 bis 400 Milliarden von ihnen befinden sich in einem Liter Blut. Sie spielen eine wichtie Rolle bei der Blutstillun. Sie verkleben mit den Wundrändern und bilden ein so enanntes inneres Pflaster. Sie leben acht bis zehn Tae. Blut setzt sich aus folenden Bestandteilen zusammen: 55 % Blutplasma 2,2 % weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) 42,8 % rote Blutkörperchen (Erythrozyten) Unser Herz pumpt 24 Stunden am Ta, 60 mal in einer Minute etwa fünf Liter Blut durch unseren Kreislauf. Dies eribt ein umewälztes Blutvolumen von rechnerisch über Liter am Ta in einem Gefäßsystem, das aneinander elet km lan ist. Blutzellen: Menen und ihre Lebensdauer Blutzellen Anzahl Zellen pro Liter Blut Lebensdauer Erythrozyten Tae Leukozyten bis zu Tae Thrombozyten bis zu Tae

4 Blut- und PLasmaspende Eine Information für Spender Und was ist Plasma? Als Plasma bezeichnet man den flüssien Anteil des Blutes, der ca. 55 % ausmacht. Plasma besteht zu ca. 90 % aus Wasser und ca. 7 8 % aus Eiweißen (Proteine). Plasma ist verantwortlich für den esamten Nährstofftransport von z. B. Salzen, Fetten, Spurenelementen und Vitaminen. Insbesondere die Eiweiße übernehmen spezifische Funktionen im Körper und lassen sich menenmäßi unterscheiden: Das häufiste Protein mit einem Anteil von 60 % (ca. 47 /l) ist das in der Leber ebildete Albumin. Das Albumin erfüllt zwei wichtie Funktionen: Hauptaufabe ist die Reulierun der Flüssikeitsverteilun zwischen Blut und Körperewebe. Ein Manel an Albumin, z. B. nach roßem Blutverlust, kann zur Einlaerun von Wasser ins Gewebe, so enannten Ödemen, führen. Zweitens erfüllt es eine Transporterfunktion: Viele im Blut elöste Substanzen werden nur an Albumin ebunden zu ihrem Bestimmunsort eführt. Eine weitere Gruppe von Plasmaproteinen sind die Antikörper (Immunlobuline), die emeinsam mit den Leukozyten Krankheitserreer abwehren. Ein Manel an Immunlobulinen, z. B. aufrund einer Störun der Immunlobulinbildun, kann zu häufien und schweren Infektionen führen. Gerät das Abwehrsystem aus dem Gleichewicht, kann es auch zu übertriebenen Reaktionen kommen, die sich een den eienen Körper richten (Autoimmunerkrankunen), z. B. Allerien, Rheuma, Multiple Sklerose. Ferner befindet sich im Blutplasma eine Gruppe von Eiweißen, die so enannten Gerinnunsfaktoren, die emeinsam mit den Thrombozyten für die Bluterinnun verantwortlich sind. Das Fehlen einzelner oder mehrerer Gerinnunsfaktoren kann zum Verbluten des Menschen führen. Albumin Bei aneborenen Störunen der Bildun von Gerinnunsfaktoren (z. B. Hämophilie (Bluterkrankheit) A und B), aber auch bei komplexen, zumeist erworbenen Gerinnunsstörunen aufrund von hohem Blutverlust oder einem erhöhten Verbrauch an Gerinnunsfaktoren bei schwer verletzten Patienten, ist die Zufuhr von Gerinnunsfaktoren lebensnotwendi, um Blutunen und deren Komplikationen zu verhüten oder zu behandeln. Das Proteinprofil von Plasma Alpha-2- Globuline Beta- Globuline Alpha-1- Globuline Gamma- Globuline Albumin % Transportprotein Alpha-1-Globuline 2 3 % Entzündunsproteine Alpha-2-Globuline 8 14 % Entzündunsproteine Beta-Globuline 9 14 % Gerinnunsfaktoren Gamma-Globuline 9 17 % Antikörper Multitalentierte Plasmaeiweiße 1. Transportvehikel: Hormone, Fettsäuren, Spurenelemente, Vitamine und eine Vielzahl von Medikamenten können nur an Albumin ebunden zu den Zielzellen des Körpers transportiert werden. 2. Blutstiller: Zu den Plasmaeiweißen ehören auch die Gerinnunsfaktoren. 3. Infektkiller: In der Gamma-Globulinfraktion finden sich die Antikörper, die Infektionen bekämpfen. 4. Puffer: Plasmaeiweiße stabilisieren ständi den Säure-Base- Haushalt des Blutes.

5 Blut- und PLasmaspende Eine Information für Spender Was ist der Unterschied zwischen Blut- und Plasmaspende? Vollblutspende Bei der Vollblutspende werden dem Spender / der Spenderin ca. 500 ml Blut entnommen. Aus dieser Blutspende werden ein Erythrozytenkonzentrat, ein Thrombozytenkonzentrat und ein Beutel Plasma ewonnen. Die Dauer der Vollblutspende beträt ca. 15 Minuten. Zwischen zwei Vollblutspenden sollte ein Abstand von zwölf Wochen einehalten werden. Dies entspricht der Reenerationszeit der roten Blutkörperchen. Der Mindestabstand zwischen zwei Vollblutspenden muss acht Wochen betraen. Frauen dürfen maximal zwei Liter Vollblut pro Jahr spenden, Männer maximal drei Liter. Damit ist die Zahl der Spenden auf vier bis sechs Spenden pro Jahr berenzt. Plasmaspende Im Rahmen der Plasmaspende wird dem Spender Blut entnommen und in einem speziellen Gerät (Plasmaphereseerät) noch während der Spende in feste und flüssie Bestandteile etrennt. Die vom Plasma etrennten festen Bestandteile des Blutes (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten) werden sofort wieder in den Blutkreislauf des Spenders zurückeeben. Dieser Voran dauert ca. 45 Minuten. Da Plasmaspendern nur der flüssie Anteil entnommen wird, können sie häufier zur Spende kommen. Das entnommene Plasma wird in kurzer Zeit vom Körper ersetzt. Daher kann Plasma bis zu zweimal pro Woche espendet werden, wobei jeweils eine Spendepause von mindestens 48 Stunden einzuhalten ist. Ein Spender kann bis zu 28,5 Liter Plasma pro Jahr spenden, das heißt, dass je nach espendeter Plasmamene zwischen 34 und 38 Spenden mölich sind. Wer kann spenden? Jeder esunde Erwachsene ab 18 Jahren darf Blut oder Plasma spenden und kann bis zum 60. Lebensjahr zur Erstspende zuelassen werden. Dauerspender dürfen Blut oder Plasma spenden, solane sie esund sind und sich für die Spende fit fühlen. Es ibt keine Altersoberrenze. Welchen Nutzen ibt es für mich als Spender? Bei der Spende steht Ihre Gesundheit im Vorderrund. Daher wird vor jeder Spende ein kostenloser Gesundheitscheck durcheführt, um zu entscheiden, ob Sie Blut oder Plasma spenden können. Im Rahmen dieser Untersuchun werden unter anderem Blutdruck, Puls, Temperatur und Hämolobin emessen. Bei einer Plasmaspende wird außerdem reelmäßi ein kleines Blutbild erstellt sowie der Eiweiß- und Immunlobulinehalt des Plasmas emessen. Die umfassende Untersuchun ibt Ihnen einen uten Überblick über Ihren esundheitlichen Allemeinzustand. Worauf muss ich als Spender achten? Idealerweise sollten Sie auseruht zur Spende kommen und unefähr zwei Stunden vorher eine leichte, fettarme Mahlzeit zu sich nehmen und reichlich trinken, am besten Säfte oder Mineralwasser. Haltbarkeit einer Blut- und Plasmaspende Zu unterschiedlichen Zeitpunkten mehreren Patienten helfen Thrombozytenkonzentrate sind fünf Tae haltbar. Erythrozytenkonzentrate sind mit einem Zusatz von Stabilisatoren ekühlt 35 bis 49 Tae laerfähi. Plasmen können tiefefroren bei 30 C bis zu vier Jahre lan elaert werden. Die ärztliche Überprüfun der Spendetaulichkeit, verbunden mit den laborchemischen Untersuchunen bei jeder Spende, erlauben einen Überblick über Ihren aktuellen Gesundheitszustand.

6 10 Blut- und PLasmaspende Eine Information für Spender 11 Nach der Spende sollten Sie mindestens 15 Minuten (besser 30 Minuten) entspannen. Auch hier ilt es, reichlich zu trinken. Bitte nehmen Sie erst 30 Minuten nach der Spende wieder am Straßenverkehr teil. Blut- und Plasmaspenden stellen dank ärztlicher Voruntersuchun und hohen Sicherheitsstandards kein Risiko dar: Die Gefahr, sich bei einer Spende zu infizieren, besteht nicht, da nur mit sterilem Einmalmaterial earbeitet wird. Nebenwirkunen bei der Blut- und Plasmaspende beschränken sich auf möliche Kreislaufreaktionen oder kleinere Hämatome (Bluterüsse) an der Punktionsstelle. In sehr seltenen Fällen können auch schwerwieendere Risiken auftreten. Durch eeinete Maßnahmen können diese Nebenwirkunen vermieden oder so erin wie mölich ehalten werden. Durch Einhalten der oben aufeführten Ratschläe können Sie das Risiko von Kreislaufreaktionen verrinern. Was passiert mit meinem Plasma? Plasma wird in der direkten Anwendun am Patienten einesetzt (Quarantäneplasma, virusinaktiviertes Plasma), oder zu lebensnotwendien Medikamenten verarbeitet. Diese werden Patienten zur Verfüun estellt, deren Blut wichtie Funktionen nicht mehr erfüllen kann. Dazu ehören z. B. Patienten mit Bluterinnunsstörunen oder lebensefährlichen Immunschwächen. Die Hersteller beziehen das benötite Plasma von Plasmapheresezentren und Blutspendediensten. Die ene Kooperation der Hersteller mit den Blutspendediensten ewährleistet dabei die Versorun der Patienten mit Plasma und daraus herestellten Plasmakonzentraten. Zur Herstellun der Plasmapräparate werden etwa bis Plasmaspenden zusammeneführt (epoolt). Aus diesem Plasmapool werden die verschiedenen Plasmaproteine ewonnen, ereinit und konzentriert. Die dafür einesetzten Verfahren machen sich die unterschiedlichen chemischen und physikalischen Eienschaften der Proteine zunutze. Diese Verfahren sind so schonend, dass die Proteine in ihrer Struktur und Funktion nicht verändert werden. In den Herstellunsprozess sind Verfahren zur Virusinaktivierun (Zerstörun der Viren) und Virusabreicherun (Entfernun der Viren) interiert. Diese ewährleisten auch für den Fall, dass trotz der Virustestunen eine virusbelastete Spende in den Herstellunsprozess elanen sollte, ein hohes Maß an Sicherheit. Mit virusinaktivierten Plasmaprodukten ab es in den letzten zehn Jahren keine Übertraunen von Viren, wie z. B. AIDS-Virus oder Hepatitisvirus. Plasmakonzentrate: mit einer Spende mehreren Patienten helfen Die Mene des verfübaren Plasmas ist berenzt. Daher ist es wichti, dass Sie als Spender dauerhaft und reelmäßi zur Spende kommen. Die Auftrennun des Plasmas in seine Wirkstoffe ermölicht, dass Bestandteile einer Plasmaspende mehreren Patienten helfen können. Die Herstellun von Plasmakonzentraten ist ein komplexer und technisch sehr aufwendier Voran, der roßer Erfahrun bedarf. Aus diesem Grund ibt es weltweit nur wenie Unternehmen, die in der Lae sind, Plasmakonzentrate herzustellen.

7 12 Blut- und PLasmaspende Eine Information für Spender 13 Leben retten, Leben schützen Plasma ist die Basis zur Herstellun lebensnotwendier Medikamente. Beispiele hierfür sind: Intensivmedizinisch betreute Patienten Jeder kann in die Situation kommen, Plasmaprodukte zu benötien. Verletzunen aufrund von schweren Verkehrsunfällen, aber auch Orantransplantationen oder Krebserkrankunen können zu lebensbedrohenden Blutunen führen. Durch die hohen Blutverluste reichen die körpereienen Gerinnunsfaktoren oft nicht mehr aus, um die Blutunen zu stoppen. Häufi fehlen die Eiweiße, die zur Aufrechterhaltun des Blutdrucks führen. Nur durch die Zufuhr von Plasma oder Plasmakonzentraten können sowohl die Bluterinnun als auch der Kreislauf wieder normalisiert werden. Bluterkrankheit (Hämophilie) Hämophilie-Patienten haben zu weni an bestimmten Gerinnunsfaktoren (Faktor VIII oder Faktor IX) im Blut. Das Fehlen dieser Faktoren führt dazu, dass Blut nicht oder nur sehr lansam erinnt. Schon kleinere Verletzunen, wie Schnittverletzunen, die normalerweise völli unefährlich sind, können für den Betroffenen lebensbedrohliche Blutunen auslösen. Dies führte früher dazu, dass die meisten Bluterkranken sehr jun verstarben. Heute können die fehlenden Faktoren ezielt ersetzt werden und die ca Bluterkranken in Deutschland sind in der Lae, ein weitehend normales Leben zu führen. Patienten mit Erkrankunen des körpereienen Immunsystems Diesen Patienten fehlen wichtie Bestandteile des Immunsystems: Sie bilden zu weni oder überhaupt keine Antikörper und leiden deshalb immer wieder unter Infekten, die das normale Maß deutlich übersteien. Schon ein harmloser rippaler Infekt könnte lebensbedrohlich werden. Rund Menschen sind in Deutschland betroffen. Eine reelmäßie Behandlun mit Antikörpern (= Immunlobulinen), die nur aus Blutplasma ewonnen werden können, verhilft diesen Menschen zu einem nahezu normalen Leben. Um all diesen Menschen die notwendie Therapie zu ewährleisten, benötien wir Ihre Spende Plasma und die daraus herestellten Medikamente sind für die moderne Medizin unverzichtbar. Deshalb ilt Ihnen der Dank all der Patienten, die aufrund Ihrer Spende schwere Unfälle überlebt haben, oder die trotz einer lebensbedrohlichen Erbkrankheit ein weitehend normales Leben führen können. Um auch in Zukunft die Versorun mit lebenswichtien Plasmapräparaten sicherzustellen, sind diese Patienten auf Ihre freiwillie Spende anewiesen. Sicher in die Zukunft, dank Ihrer Spende In der Bundesrepublik ibt es jährlich ca intensivmedizinische Behandlunsfälle. Aktuell leben in Deutschland etwa behandlunsbedürftie Menschen mit Hämophilie Menschen leiden in Deutschland an einem Immundefekt, der mit Immunlobulinen behandelt werden kann. Verbrauch an Blutprodukten in Deutschland (2004): Erythrozytenkonzentrate: Thrombozytenkonzentrate: Plasmabeutel zur Transfusion:

8 14 Blut- und PLasmaspende Eine Information für Spender 15 Glossar Antikörper Apherese Autoimmunerkrankunen Erythrozyten Proteine der Immunabwehr, die Krankheitserreer binden und markieren, sodass diese zerstört werden können. Mechanische Trennun des Blutes in die Komponenten (Plasma, Erythrozyten, Thrombozyten, Leukozyten). Nicht benötite Bestandteile werden in den Blutkreislauf der Spender zurückeeben. Bei Autoimmunerkrankunen richtet sich die Immunabwehr een körpereiene Strukturen. Bekannte Autoimmunerkrankunen sind z. B. Rheuma, Multiple Sklerose, Guillain-Barré-Syndrom, Idiopathische Thrombozytopenische Purpura oder Kawasaki- Syndrom. Rote Blutkörperchen, verantwortlich für den Transport von Sauerstoff von der Lune zu den Oranen sowie für den Transport von Kohlendioxid von den Oranen zur Lune. Hämophilie A Hämophilie B Leukozyten Plasmapherese Proteine Thrombozyten Erkrankun, die durch spontan auftretende Blutunen sowie eine nicht funktionierende Gerinnun ekennzeichnet ist. Verursacht wird diese Erkrankun durch das Fehlen des Gerinnunsfaktor VIII. Erkrankun, die durch spontan auftretende Blutunen sowie eine nicht funktionierende Gerinnun ekennzeichnet ist. Verursacht wird diese Erkrankun durch das Fehlen des Gerinnunsfaktor IX. Weiße Blutkörperchen: Zellen, die Bakterien, Parasiten und Viren im Körper bekämpfen. Bei der Plasmapherese wird das Blut des Spenders aufetrennt in Plasma und in die zellulären Bestandteile (Erythrozyten, Thrombozyten, Leukozyten), die dem Spender wieder zurückeeben werden (siehe auch Apherese). Eiweiße Die auch ween ihrer Form als Plättchen bezeichneten Thrombozyten sind ein wichtier Bestandteil der Gerinnun. Gerinnunsfaktoren Proteine im Plasma, die bei der Bluterinnun eine wichtie Rolle spielen. Gerinnunsstörun Defekt der Gerinnun, der zu einer übermäßien oder reduzierten Gerinnun führt. Resultat sind entweder Verstopfunen der Blutefäße (Thrombosen) oder Blutunen. Quarantäneplasma Virusinaktiviertes Plasma Plasma zur direkten Anwendun am Patienten. Das Plasma wird nach der Spende für mindestens 4 Monate elaert und erst nach einer erneuten esundheitlichen Überprüfun des Spenders einesetzt. Plasma zur direkten Anwendun am Patienten. Das Plasma wird viruszerstörenden Verfahren (Virusinaktivierun) unterzoen, bevor es einesetzt wird. Links Deutsche Hämophilieesellschaft (DHG) Selbsthilferuppe für Patienten mit TTP Interessenemeinschaft Hämophiler Deutsche Selbsthilfe Aneborene Immundefekte e.v. Deutsche Gesellschaft für Humanplasma Fotonachweis: Octapharma AG, flashliht/andré Berer (Titel roßes Bild), Vadim Kozlovsky/fotolia.de (Titel unten), Outsider30/fotolia.de (S. 12), NCI-Frederick (S. 4)

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