Polymerschäume. Frank Wiesbrock CHE.161. Schaumstoffarten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Polymerschäume. Frank Wiesbrock CHE.161. Schaumstoffarten"

Transkript

1 Polymerschäume Frank Wiesbrock CHE.161 Schaumstoffarten Geschlossenzelliger Schaumstoff: Die Wände zwischen den einzelnen Zellen sind komplett geschlossen. Offenzelliger Schaumstoff: Die Zellwände sind nicht geschlossen, diese Schaumstoffe können daher Flüssigkeiten aufnehmen. Gemischtzellige Schaumstoffe. Integralschäume: Die Dichte nimmt nach innen hin ab. 1

2 Schäumungsarten Physikalisches Schäumen: Das Material wird durch einen physikalischen Vorgang geschäumt. Chemisches Schäumen: Dem Kunststoffgranulat wird ein Treibmittel zugegeben. Durch Wärmezufuhr spaltet sich ein flüchtiger Bestandteil des Treibmittels ab. Mechanisches Schäumen: Luft wird in das zu schäumende Harz oder die Paste eingerührt; durch Vernetzen des Harzes oder durch Gelieren der Paste verfestigt sich dieser Schaumstoff. Styropor Die Erfindung von Styropor ist dem Ingenieur Friedrich Stastny der Firma BASF zu verdanken ( ) und beruht auf zwei zufälligen Beobachtungen: (i) Beim Eintauchen von zugesägten festen Polystyrol-Stücken in heisses Wasser schäumte der am Rand haftende Sägestaub auf. (ii) In Laborversuchen testete Stastny verschiedene Treibmittel. Eine Testschachtel blieb statt nur bis am Abend versehentlich über 36 Stunden im Trocknungsraum liegen. Als Stastny sie dann herausholte, hatte sich das Polystyrol geschäumt und der Deckel der Dose war 26 cm in die Höhe gehoben worden. Es brachte allerdings einigen Aufwand und eine Rettungsaktion, um Styropor bekannt zu machen: 1964 versank im Hafen von Kuwait das Handelsschiff Al Kuwait mit 6000 Schafen an Bord. Wegen der toten Tiere musste das Schiff also möglichst rasch gehoben werden. Das Wasser im Schiffsbauch wurde mit Styroporkügelchen verdrängt, und das Schiff stieg auf. Als kurz darauf eine schwedische Firma eine grosse Bestellung von Rettungsringen bei BASF einreichte, war dies der endgültige Durchbruch von Styropor. 2

3 Styropor Polystyrol 3

4 Polymerisation von Styrol - radikalisch Initiatorzerfall Initierung Kettenwachstum Kettenabbruch bei radikalischen Polym. Abbruch durch Rekombination Abbruch durch Disproportionierung 4

5 Nebenreaktionen bei radikalischen Polym. Nebenreaktion: Kettenübertragung verzweigte Polymere Autoinitiierung 5

6 Polymerisation von Styrol - kationisch Initiatorzerfall H 2 SO 4 H + + HSO 4 - Initierung Kettenwachstum Abbruchreaktionen bei der kationischen P. Typische Abbruchreagenzien sind Wasser, Alkohole, Anhydride und auch Ester bzw. Nukleophile. Termination über die Kombination des wachsenden Carbenium-Ions mit dem Gegenion findet z.b. in der mit Trifluoressigsäure katalysierten Polymerisation von Styrol statt. Das Carbenium-Ion kann auch mit einem anionischen Fragment des Gegenions terminieren. Diese Art der Termination stellt einen wirklichen Abbruch dar, da die Konzentration des Initiator-Komplexes wie auch der Polymerisationsgrad abnehmen. 6

7 Nebenreaktionen bei der kationischen P. Für eine spezifisch wachsende Kette ist die Protonenübertragung zum Monomer die am häufigsten auftretende Nebenreaktion. Dadurch wird aus dem Polymerkation ein exo-olefin und aus dem Monomer ein Kation, das zu weiterer Polymerisation befähigt ist. Im kinetischen Sinn handelt es sich demzufolge um eine Übertragung und nicht um eine Termination. Polymerisation von Styrol - anionisch 7

8 Emulsionspolymerisation Unter einer Emulsion versteht man ein fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung. In einer Emulsion liegt ein fein verteiltes Gemisch zweier Flüssigkeiten, wie Öl und Wasser, vor. Eine Flüssigkeit (Phase) bildet kleine Tröpfchen, verteilt in der anderen Flüssigkeit. Die Phase, die Tröpfchen bildet, nennt man innere Phase oder auch disperse Phase. Die Phase, in der die Tröpfchen "schwimmen", wird äußere Phase oder kontinuierliche Phase genannt. Emulsionen gehören zu den dispersen Systemen und unterscheiden sich von Gemischen mischbarer Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Ethanol und Wasser. Emulsionen sind in der Regel trübe, milchige Flüssigkeiten. Emulsionen aus Wasser und Öl unterscheidet man in Wasser-in-Öl- Emulsion (W/O-Emulsion) und Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W-Emulsion). Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Emulsionen ist der Emulgator (= Tensid), der die Bildung von Tröpfchen erleichtert und einer Entmischung (Phasentrennung) entgegenwirkt. Emulsionspolymerisation Viele Flüssigkeiten können entweder gut mit Wasser (sie sind hydrophil) oder können gut mit Öl (sie sind lipophil) mischbar sein. Hydrophile Flüssigkeiten bilden hauptsächlich zwischenmolekulare Kräfte in Form von Wasserstoffbrücken aus. Bei lipophilen Flüssigkeiten bilden sich hingegen hauptsächlich zwischenmolekulare Van-der-Waals-Kräfte aus. Gibt man etwas Öl in Wasser, wird das Öl aufschwimmen. Zwischen Wasser und Öl hat sich eine möglichst kleine Grenzfläche gebildet. (Abb.1a) Zwischen den beiden Phasen können sich die obengenannten Kräfte nicht recht ausbilden. An der Grenzfläche bildet sich hingegen eine Grenzflächenspannung aus. Die Grenzflächenspannung ist der Antrieb eine möglichst kleine Grenzfläche zu bilden und verhindert damit die Existenz einer Emulsion. 8

9 Zur Herstellung und Stabilisierung einer Emulsion sind Grenzflächenaktive Substanzen, die Tenside (= Emulgatoren) notwendig. Die Grenzflächenspannung an der Öl-Wasser-Phasengrenzfläche wird durch das Tensid deutlich gesenkt. Sie vermitteln zwischen den beiden Phasen, und haben einen polaren (hydrophilen) und einen unpolaren (lipophilen) Teil. Der polare Teil kann Wasserstoffbrücken ausbilden und sich mit hydrophilen Stoffen verbinden, während der unpolare Teil des Moleküls Van-der-Waals- Kräfte ausbildet und sich mit lipophilen Stoffen verbindet. Emulsionspolymerisation At a glance: Emulsionspolymerisationen - Vorteile gegenüber einer homogenen Reaktion, wie etwa Substanz- und Lösungspolymerisation: gute Wärmeabführung, keine Viskositätserhöhung, kein organisches Lösemittel nötig. - Wichtiger technischer Prozess zur Herstellung von Poly(acrylat)en, Poly(vinylchlorid) PVC, und Poly(vinylacetat) PVA. - Bei der Polymerisation sind zugegen: Monomer, Emulgator, Wasser, wasserlöslicher Initiator. - Standard -Initiator: Peroxodisulfat S 2 O Fe 2+ Fe 3+ + SO SO 4 S 2 O SO 4 S 2 O RSH RS + HSO 4 + SO 4 SO 4 + H 2 O HSO4 + OH - Standard -Emulgatoren:Quartäre Ammoniumverbindungen, Dodecylsulfate. - Oft wird ein Kettenüberträger zur Erniedrigung der (im allgemeinen hohen) Molekulargewichte eingesetzt, beispielsweise Mercaptane. 9

10 Emulsionspolymerisation Verteilung des Monomeren in wässriger Phase unter Verwendung von Emulgatoren. Polymerisation in Micellen. Wasserlöslicher radikalischer Initiator, z.b. Kalium-Peroxodisulfat, Radikal-konzentration in der Micelle gering. Emulgatoren: Natriumdodecylsulfat SDS, quartäre Ammoniumsalze, Ethylenoxid/ Propylenoxid-Copolymere, ca. 1 Gew.-% (bezogen auf das Monomer). Emulsionspolymerisation I: Polymerisation des in den Micellen vorhandenen Monomers Latexpartikel: Micellen wachsen im Durchmesser (von ca. 5 nm auf ca. 40 nm) und enthalten nun Monomer und Polymer. Micellen, die noch kein Polymer enthalten, verschwinden, der Emulgator wird verbraucht, die Oberflächenspannung steigt. Ende der Teilchenbildungsphase nach % Umsatz! II: Polymerisation des nachgelieferten Monomers in den Micellen Polymerisation läuft in den Latexpartikeln weiter; deren Zahl bleibt konstant. Das Monomer wird aus Monomerentröpfchen nachgeliefert; im Latexpartikel bleibt die Reaktionsgeschwindigkeit konstant, die Monomerentröpfchen verschwinden. Der Umsatz steigt auf 60-80%. III: Polymerisation des restlichen Monomers in den Micellen Monomerkonzentration und Reaktionsgeschwindigkeit in den Latexpartikeln nehmen stetig ab. Die Emulsion enthält schliesslich Polymerpartikel mit einem Durchmesser von nm. 10

11 Polyurethane Funktion des Aktivators N H O R OH N H O R OH Reaktion des Dialkohols mit Diisocyanat + - N H O R OH H O R O C N R' N C O - + O C N R' N C O N H O C N R' N C O O R OH O - + O C N R' N C O Urethan- Bindung H N OH R OH + N Polyurethane Reaktionsmechanismus für die räumliche Vernetzung O R' N C O R H O C N R' N C O H O R' N C O R O C N R' N C O O R' N C O R O C N R' N H C O Abspaltung von CO2 O R' N C O + H 2 O R' N C R NH 2 + CO 2 H OH 11

12 Hart- und Weichschäume Weichschaumstoff Hartschaumstoff - höhermolekulare Diole - Emulgatoren für offenzelligen Schaum - kurzkettige / verzweigte Diole - Emulgatoren für geschlossenzelligen Schaum Laborversuch RAUM: CE.EG.024 Schaumpolystyrol aus Styrol Herstellung eines PU-Hartschaums und eines PU- Weichschaums Dichtebestimmungen / Lichtmikroskopische Aufnahmen Vorbereitung: Skriptum 12

Polymerverarbeitung - Vernetzte Polymere und Fasern

Polymerverarbeitung - Vernetzte Polymere und Fasern 1 Polymerverarbeitung - Vernetzte Polymere und Fasern Katrin Jammernegg CHE.161 2 Inhalt Einleitung Vernetzte Polymere Polystyrol Geschichte Synthesemöglichkeiten Verwendung Polyurethane Synthese Faserspinnen

Mehr

Polymerverarbeitung - Vernetzte Polymere und Fasern

Polymerverarbeitung - Vernetzte Polymere und Fasern 1 Polymerverarbeitung - Vernetzte Polymere und Fasern Katrin Jammernegg CHE.161 2 Inhalt Einleitung Vernetzte Polymere Polystyrol Geschichte Synthesemöglichkeiten Verwendung Polyurethane Synthese Faserspinnen

Mehr

Name: Klasse: Datum:

Name: Klasse: Datum: Arbeitsblatt 10.1 Versuch 1: Man füllt eine mittelgroße Glasschale mit Wasser und legt vorsichtig eine Büroklammer auf die Oberfläche des Wassers. Anschließend gibt man mit einer Pipette am Rand der Glasschale

Mehr

Polymerisation von Styrol mit Kaliumperoxodisulfat in Emulsion

Polymerisation von Styrol mit Kaliumperoxodisulfat in Emulsion CH 2 K 2 S 2 O 8 Styrol Polystyrol n Geräte: 250 ml-dreihalskolben, KPG-Rührer, Rückflusskühler, Stickstoffleitung, Ölbad, Thermometer Chemikalien: Styrol, Kaliumeroxodisulfat, atriumdihydrogenhoshat Monohydrat,

Mehr

Kunststoffe. Eigenschaften und Darstellungen

Kunststoffe. Eigenschaften und Darstellungen Kunststoffe Eigenschaften und Darstellungen Philipps Universität Marburg Fachbereich 15: Chemie Experimentalvortrag Dozenten: Dr. Philipp Reiß Prof. Dr. Bernhard Neumüller Referent: Martin Stolze Was sind

Mehr

Detergenzien [BAD_1093101.DOC]

Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Detergenzien [BAD_1093101.DOC] Die Funktion der Tenside lässt sich durch ihren molekularen Aufbau erklären. Tenside bestehen allgemein aus einem hydrophoben ( wasserabweisenden ) Kohlenwasserstoffrest

Mehr

Einführung in die Chemie der Kunststoffe

Einführung in die Chemie der Kunststoffe Einführung in die Chemie der Kunststoffe Handout zur Powerpoint-Präsentation von Lena Großjung und Noreen Lange Der Bergiff Kunststoffe umfasst im weitesten Sinne: Organische Werkstoffe, die als Makromoleküle

Mehr

flüssig-flüssig homogen fest-flüssig Sprudel Stoffgemisch fest-fest Weinbrand Legierung Emulsion heterogen fest-flüssig Rauch

flüssig-flüssig homogen fest-flüssig Sprudel Stoffgemisch fest-fest Weinbrand Legierung Emulsion heterogen fest-flüssig Rauch 1. 2. dazugehörige Lies den Text Erklärung. durch. ein zweites Mal durch und unterstreiche dabei wichtige Begriffe und die Partnerpuzzle zu Reinstoffen und Mischungen 3. (Gemäßigter Vervollständigt Gruppe

Mehr

Organische Chemie I Chemie am 16.11.2012. Inhaltsverzeichnis Lewisformeln von Kohlenstoffverbindungen korrekt zeichnen!... 2

Organische Chemie I Chemie am 16.11.2012. Inhaltsverzeichnis Lewisformeln von Kohlenstoffverbindungen korrekt zeichnen!... 2 Organische Chemie I Inhaltsverzeichnis Lewisformeln von Kohlenstoffverbindungen korrekt zeichnen!... 2 Verstehen was Organische Chemie heisst und die Entstehung von Kohlenstoffverbindungen kennen!... 2

Mehr

Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.)

Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.) Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.) Teil: Trenntechniken (Chromatographie, Elektrophorese) Dr. Thomas Schmid HCI D323 schmid@org.chem.ethz.ch http://www.analytik.ethz.ch/ Elektrophorese 2 Elektrophorese

Mehr

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Name: Kurs: Q4 Ch 01 Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Seifen und Tenside Aufgabe 1. Ein Pharisäer im Wiener 21. Februar 2014 Bestellt man in einem Kaffeehaus einen Pharisäer, bekommt

Mehr

Für den allgemeinen Fortschritt, der Bruttoreaktionsgeschwindigkeit, bei quasistationären Zustanden gilt außerdem das Wurzelgesetz:

Für den allgemeinen Fortschritt, der Bruttoreaktionsgeschwindigkeit, bei quasistationären Zustanden gilt außerdem das Wurzelgesetz: 1) Wie setzt sich die Aktivierungsenergie bei der radikalischen Polymerisation zusammen, wenn man die einzelnen Schritte betrachtet? (Karin Ratzenböck) Die Temperaturabhängigkeit lässt sich in der Kinetik

Mehr

Bilanzgleichung der i-ten Komponente eines Systems mit r Reaktionen

Bilanzgleichung der i-ten Komponente eines Systems mit r Reaktionen 3.5 Die chemische Produktionsdichte Bilanzgleichung der i-ten Komponente eines Systems mit r Reaktionen und mit folgt Die rechte Seite der Gleichung wird als chemische Produktionsdichte bezeichnet: Sie

Mehr

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele... sind Substanzen, die Grenzflächenspannung herabsetzen. ermöglichen Vermengung

Mehr

Grundlagen der Chemie Verschieben von Gleichgewichten

Grundlagen der Chemie Verschieben von Gleichgewichten Verschieben von Gleichgewichten Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Prinzip des kleinsten Zwangs Das

Mehr

Sauber ohne Lösemittel

Sauber ohne Lösemittel Seite/Page: 1 Sauber ohne Lösemittel Mit neuartigen Mikroemulsionen sind VOC-freie, phneutrale, nicht toxische und gleichzeitig biologisch abbaubare Industriereiniger herstellbar, die den gesetzlichen

Mehr

3. Mechanik deformierbarer Körper Gasdruck: Gesetz von Boyle-Mariotte

3. Mechanik deformierbarer Körper Gasdruck: Gesetz von Boyle-Mariotte Gasdruck: Gesetz von Boyle-Mariotte Bei konstanter Teilchenzahl und Temperatur ist das Produkt aus Druck p und Volumen V konstant VL 13/1 30.10.2012 Brustkorb Lungenaktion 3. Mechanik deformierbarer Körper

Mehr

Versuch: Emulgierende und dispergierende Wirkung von Tensiden

Versuch: Emulgierende und dispergierende Wirkung von Tensiden Philipps-Universität Marburg 18.01.2008 Organisches Grundpraktikum (LA) Katrin Hohmann Assistent: Ralph Wieneke Leitung: Dr. Ph. Reiß WS 2007/08 Gruppe 8, Ester, Fette, Seifen, Tenside Versuch: Emulgierende

Mehr

SUPERABSORBER. Eine Präsentation von Johannes Schlüter und Thomas Luckert

SUPERABSORBER. Eine Präsentation von Johannes Schlüter und Thomas Luckert SUPERABSORBER Eine Präsentation von Johannes Schlüter und Thomas Luckert Inhalt: Die Windel Die Technik des Superabsorbers Anwendungsgebiete des Superabsorbers Ein kurzer Abriss aus der Geschichte der

Mehr

4. Grenzflächenspannung 1

4. Grenzflächenspannung 1 4. Grenzflächenspannung 1 4. GRENZFLÄCHENSPANNUNG 1. Aufgabe Mit Hilfe der Ringmethode soll die Grenzflächenspannung als Funktion der Konzentration einer grenzflächenaktiven Substanz gemessen werden. Für

Mehr

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1. Das chemische Gleichgewicht Eine chemische Reaktion läuft in beiden Richtungen ab. Wenn

Mehr

GRUNDWISSEN CHEMIE 10. KLASSE

GRUNDWISSEN CHEMIE 10. KLASSE Grundwissen der 10. Klasse hemie GRUNDWISSEN EMIE 10. KLASSE (LS Marquartstein Sept. 2013) 2009 Zannantonio/Wagner LS Marquartstein 1 Grundwissen der 10. Klasse hemie Alkane= gesättigte KW: In ihren Molekülen

Mehr

Dissoziation, ph-wert und Puffer

Dissoziation, ph-wert und Puffer Dissoziation, ph-wert und Puffer Die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) c einer Substanz wird in diesem Text in eckigen Klammern dargestellt, z. B. [CH 3 COOH] anstelle von c CH3COOH oder

Mehr

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane

Organische Chemie. Kohlenwasserstoffe. Alkane. Alkane 1 1 Organische Chemie beschäftigt sich mit Verbindungen, die C- Atome enthalten 2 2 Kohlenwasserstoffe bestehen ausschließlich aus C- und H- Atomen 3 3 es existieren nur C-H Einfachbindungen C-C Einfachbindung

Mehr

Gruppe 06: Löslichkeit von Alkoholen in Wasser

Gruppe 06: Löslichkeit von Alkoholen in Wasser Phillipps- Universität Marburg Isabelle Kuhn Organisch Chemisches Grundpraktikum Lehramt WS 2006/07 Praktikumsleiter: Herr Reiß Gruppe 06: Löslichkeit von Alkoholen in Wasser Reaktion bzw. hier Mischbarkeit:

Mehr

3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung

3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung 3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung Aus Stoffgemischen lassen sich die einzelnen Bestandteile durch physikalische Trennverfahren isolieren. Wenn ein Stoff mittels physikalischen Methoden nicht weiter zerlegen

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lernwerkstatt: Organische Chemie II Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Titel: Lernwerkstatt: Organische Chemie

Mehr

Physikalisch-chemisches Praktikum

Physikalisch-chemisches Praktikum Physikalisch-cheisches Praktiku Versuch: Oberflächenspannung (Tensioetrie) Datu: 28.03.2008 Gruppe: B23 ars Thiele, Matthias Wolz, Andreas van Kapen 1 Einleitung In diese Versuch wird die Oberflächenspannung

Mehr

2. Chemische Bindungen 2.1

2. Chemische Bindungen 2.1 2. Chemische Bindungen 2.1 Chemische Bindungen Deutung von Mischungsversuchen Benzin und Wasser mischen sich nicht. Benzin ist somit eine hydrophobe Flüssigkeit. Auch die Siedepunkte der beiden Substanzen

Mehr

Chemie ist eine naturwissenschaftliche Disziplin, welche sich mit den Stoffen, den Stoffeigenschaften und den Stoffumwandlungen beschäftigt.

Chemie ist eine naturwissenschaftliche Disziplin, welche sich mit den Stoffen, den Stoffeigenschaften und den Stoffumwandlungen beschäftigt. 1 Definition: Chemie ist eine naturwissenschaftliche Disziplin, welche sich mit den Stoffen, den Stoffeigenschaften und den Stoffumwandlungen beschäftigt. 2 Erscheinungsformen der Materie Homogen oder

Mehr

Kettenreaktionen. Kapitel 2. In diesem Kapitel sollen die folgenden Fragen beantwortet werden:

Kettenreaktionen. Kapitel 2. In diesem Kapitel sollen die folgenden Fragen beantwortet werden: Kapitel 2 Kettenreaktionen In diesem Kapitel sollen die folgenden Fragen beantwortet werden: Was versteht man unter einer Kettenreaktion? Welches sind die verschiedenen Typen von Reaktionsschritten, die

Mehr

Chemische Reaktionen

Chemische Reaktionen Ein paar Worte zuvor 7 Stoffe und ihre Eigenschaften 1 Reine Stoffe und Gemische 10 2 Aggregatzustände, Dichte, Löslichkeit, Brennbarkeit und Leitfähigkeit 12 3 Trennverfahren 19 Auf einen Blick: Stoffe

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lernwerkstatt: Chemische Stoffe - Eigenschaften, Reinstoffe, Gemische, Trennverfahren Das komplette Material finden Sie hier: Download

Mehr

Polymerisation in Miniemulsion

Polymerisation in Miniemulsion Aus dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm Polymerisation in Miniemulsion Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.)

Mehr

Emulgatoren. Definition Aufbau Einsatz Vertiefung I-5 I-5

Emulgatoren. Definition Aufbau Einsatz Vertiefung I-5 I-5 I-5 I-5 Emulgatoren sind Substanzen, mit denen sich die Grenzflächenspannung zwischen zwei nicht mischbaren Phasen (Flüssigkeiten, Gase) verringern lässt. Die nicht mischbaren Flüssigkeiten, z.b. Fett

Mehr

High Performance Liquid Chromatography

High Performance Liquid Chromatography Was ist? Was ist das Besondere? Aufbau Auswertung Möglichkeiten & Varianten der Zusammenfassung High Performance Liquid Chromatography () Systembiologie - Methodenseminar WS 08/09 FU Berlin 10. November

Mehr

Chemische Reaktionen ergeben neue Stoffe mit neuen Eigenschaften

Chemische Reaktionen ergeben neue Stoffe mit neuen Eigenschaften 1 Grundbegriffe 1.1 Die Entwicklung der Chemie Im Vergleich zu anderen Naturwissenschaften wie der Physik oder der Biologie ist die Chemie eine junge Wissenschaft. Denn erst vor etwa 200 Jahren gelangten

Mehr

Waschmittel. 1. Historisches

Waschmittel. 1. Historisches Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Sommersemester 2009 27.05.2009 Gruppenversuche in Anorganischer Chemie mit Demonstrationen Betreuung: Dr. M. Andratschke

Mehr

Gruppenarbeit : Zwischenmolekulare Kräfte

Gruppenarbeit : Zwischenmolekulare Kräfte Expertengruppe A Zwischenmolekulare Kräfte Allgemeines Zwischenmolekulare Kräfte dürfen nicht mit der Kovalenzbindung verwechselt werden. Bei der Kovalenzbindung geht es um Kräfte innerhalb der Moleküle

Mehr

Crashkurs Säure-Base

Crashkurs Säure-Base Crashkurs Säure-Base Was sind Säuren und Basen? Welche Eigenschaften haben sie?` Wie reagieren sie mit Wasser? Wie reagieren sie miteinander? Wie sind die Unterschiede in der Stärke definiert? Was ist

Mehr

Metallring Flüssigkeitslamelle Flüssigkeit (Wasser +/-Pril)

Metallring Flüssigkeitslamelle Flüssigkeit (Wasser +/-Pril) Name: PartnerIn in Crime: Datum : Versuch: Oberflächenspannung und innere Reibung 1105B Einleitung: Oberflächenspannung wird durch zwischenmolekulare Kräfte kurzer Reichweite hervorgerufen (Kohäsionskräfte).

Mehr

Verfahren zur Sanierung CKW-belasteter Böden und Grundwässer. - Einsatz oberflächenaktiver, mikrobiologisch - wirksamer Substanzen -

Verfahren zur Sanierung CKW-belasteter Böden und Grundwässer. - Einsatz oberflächenaktiver, mikrobiologisch - wirksamer Substanzen - Verfahren zur Sanierung CKW-belasteter Böden und Grundwässer - Einsatz oberflächenaktiver, mikrobiologisch - wirksamer Substanzen - Dipl.-Geol. Carsten Schulz Dr. Erwin Weßling GmbH Die Sanierung CKW kontaminierter

Mehr

Grenzflächenchemie SS 2006 Dr. R. Tuckermann. Tenside

Grenzflächenchemie SS 2006 Dr. R. Tuckermann. Tenside Tenside Tenside (lat. tendere = spannen) sind grenzflächenaktive Substanzen. In der Regel sind Tenside amphiphile Verbindungen, d. h. sie tragen sowohl polare (hydrophile bzw. lipophobe) als auch unpolare

Mehr

Physikalisch-Chemisches Grundpraktikum

Physikalisch-Chemisches Grundpraktikum Physikalisch-Cheisches Grundpraktiku Versuch Nuer G3: Bestiung der Oberflächen- spannung it der Blasenethode Gliederung: I. Aufgabenbeschreibung II. Theoretischer Hintergrund III. Versuchsanordnung IV.

Mehr

Ideale und Reale Gase. Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig)

Ideale und Reale Gase. Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig) Ideale und Reale Gase Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig) Wann sind reale Gase ideal? Reale Gase verhalten sich wie ideale Gase

Mehr

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel Hochschule Physikalische Chemie Vers.Nr. 11 Emden / Leer Praktikum Sept. 2005 Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel In diesem Versuch soll die Oberflächenspannung einer

Mehr

2 Strukturelle Eigenschaften von Makromolekülen und Polymeren

2 Strukturelle Eigenschaften von Makromolekülen und Polymeren 2 Strukturelle Eigenschaften von Makromolekülen und Polymeren 2.2 Struktur und Charakterisierung eines Makromoleküls 2.3 Ordnungszustand und strukturelle Charakterisierung von Polymeren 2.4 Quellenangaben

Mehr

Überstrukturen von Polymeren

Überstrukturen von Polymeren Überstrukturen von Polymeren Die Vielfalt der molekularen Architektur von Kunststoffen wird durch d die verschiedenen möglichen Überstrukturen, in denen Polymerketten en vorliegen können, noch erweitert.

Mehr

Aufgabe 2 Erläutern Sie den Matijevic-Mechanismus zur Bildung einheitlicher Partikel durch Fällung. (10 Punkte)

Aufgabe 2 Erläutern Sie den Matijevic-Mechanismus zur Bildung einheitlicher Partikel durch Fällung. (10 Punkte) Klausur 2013-02-20 Aufgabe 1 Erläutern Sie die Ihnen bekannten Methoden zur Herstellung a) einer feinteiligen Suspension b) eine feinteilige Emulsion Erläutern Sie dabei auch aus welchen Gründen sich die

Mehr

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt.

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt. Western Blot Der Western Blot ist eine analytische Methode zum Nachweis bestimmter Proteine in einer Probe. Der Nachweis erfolgt mit spezifischen Antikörpern, die das gesuchte Protein erkennen und daran

Mehr

Treibmittel Masterbatches. Kunststoffe leicht gemacht

Treibmittel Masterbatches. Kunststoffe leicht gemacht Treibmittel Masterbatches Kunststoffe leicht gemacht Treibmittel machen mehr aus Ihren Kunststoffen Chemische Treibmittel sind reaktive Additive, die während der Verarbeitung von Thermoplasten Gase freisetzen.

Mehr

Physikalisch Chemisches Praktikum

Physikalisch Chemisches Praktikum 27.06.13 Versuch Nr. 12 Physikalisch Chemisches Praktikum Oberflächenspannung & Kritische Mizellbildungskonzentration (CMC) Aufgabenstellung: 1) Bestimmung des Kapillarradius 2) Bestimmung der Oberflächenspannung

Mehr

2 Physikalische Eigenschaften von Fettsäuren: Löslichkeit, Dissoziationsverhalten, Phasenzustände

2 Physikalische Eigenschaften von Fettsäuren: Löslichkeit, Dissoziationsverhalten, Phasenzustände 2 Physikalische Eigenschaften von Fettsäuren: Löslichkeit, Dissoziationsverhalten, Phasenzustände Als Fettsäuren wird die Gruppe aliphatischer Monocarbonsäuren bezeichnet. Der Name Fettsäuren geht darauf

Mehr

Organisch-Chemisches Grundpraktikum. trans-1,2-cyclohexandiol

Organisch-Chemisches Grundpraktikum. trans-1,2-cyclohexandiol rganischhemisches Grundpraktikum Präparat 06: trans1,2yclohexandiol Gliederung: I. Literatur... 1 II. Präparateigenschaften... 1 III. Stöchiometrische Reaktionsgleichung... 1 IV. Reaktionsmechanismus...

Mehr

Tropfenkonturanalyse

Tropfenkonturanalyse Phasen und Grenzflächen Tropfenkonturanalyse Abstract Mit Hilfe der Tropfenkonturanalyse kann die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ermittelt werden. Wird die Oberflächenspannung von Tensidlösungen

Mehr

Als "normale" Adsorptionschromatographie bezeichnet man Systeme, bei denen die stationäre Phase polarer ist als das Elutionsmittel.

Als normale Adsorptionschromatographie bezeichnet man Systeme, bei denen die stationäre Phase polarer ist als das Elutionsmittel. Chromatographie: Bei der Reinigung von Stoffen durch chromatographische Verfahren werden die Komponenten eines Gemisches nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten zwischen einer stationären Phase und einer mobilen

Mehr

Kleines Wasserlexikon

Kleines Wasserlexikon Kleines Wasserlexikon Lösung von Kohlenstoffdioxid. Kohlenstoffdioxid CO 2 ist leicht wasserlöslich und geht mit manchen Inhaltsstoffen des Wassers auch chemische Reaktionen ein. In einem ersten Schritt

Mehr

Unterschied von Salben, Cremes und Lotionen. Vortrag von Apothekerin Andrea Findeisen

Unterschied von Salben, Cremes und Lotionen. Vortrag von Apothekerin Andrea Findeisen Unterschied von Salben, Cremes und Lotionen Vortrag von Apothekerin Andrea Findeisen 1 Definition von Salben im DAB*: halbfeste Zubereitungen Anwendung auf der Haut oder Schleimhaut lokale oder systemische

Mehr

0.3 Formeln, Gleichungen, Reaktionen

0.3 Formeln, Gleichungen, Reaktionen 0.3 Formeln, Gleichungen, Reaktionen Aussage von chemischen Formeln Formeln von ionischen Verbindungen - Metallkation, ein- oder mehratomiges Anion - Formel entsteht durch Ausgleich der Ladungen - Bildung

Mehr

Grundpraktikum der Makromolekularen Chemie

Grundpraktikum der Makromolekularen Chemie Grundpraktikum der Makromolekularen Chemie Technische Universität Darmstadt, Ernst-Berl-Institut für Technische und Makromolekulare Chemie Deutsches Kunststoff-Institut, Darmstadt Theoretische Einführung

Mehr

3M Fluortenside. Netzmittel. für die Farben- und Lackindustrie

3M Fluortenside. Netzmittel. für die Farben- und Lackindustrie 3M Fluortenside Netzmittel für die Farben- und Lackindustrie 3M Fluortenside für Farben und Lacke Auf schwer zu lackierenden, unpolaren Oberflächen führen Verunreinigungen zu Schäden auf der Lackoberfläche

Mehr

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren Gruppenarbeit Gruppe 1: Siedetemperaturen von Alkansäuren Löst die gestellten Aufgaben in eurer Gruppe. Ihr habt dafür 20 Minuten Zeit. Tragt die Ergebnisse in die Folie ein. Wählt eine Gruppensprecherin

Mehr

Membranen (3a) Membrane

Membranen (3a) Membrane Membranen (3a) Biochemie Membrane Funktionen Abgrenzung der Zelle nach außen hin schaffen geeignete Voraussetzungen für einzelne enzymatische Reaktionen Signalübertragung tragen Signalstrukturen für die

Mehr

Expertenwissen: EXPANDIERTES POLYSTYROL

Expertenwissen: EXPANDIERTES POLYSTYROL HTBL-PINKAFELD Arbeitsblatt A14/1 Kunststoffe: POLYSTYROL Expertenwissen: EXPANDIERTES POLYSTYROL Polystyrol erhält man durch Polymerisation von Styren (Styrol): Styren (Styrol) Polystyrol Polystyrol ist

Mehr

Gruppe 13: Mischpolymerisation von Styrol und Maleinsäureanhydrid

Gruppe 13: Mischpolymerisation von Styrol und Maleinsäureanhydrid Phillipps- Universität Marburg Isabelle Kuhn Organisch Chemisches Grundpraktikum Lehramt WS 2006/07 Praktikumsleiter: Herr Reiß Reaktion: Gruppe 13: Mischpolymerisation von Styrol und Maleinsäureanhydrid

Mehr

Allgemeine Chemie WS 04/05

Allgemeine Chemie WS 04/05 Allgemeine Chemie WS 04/05 Vorlesung: Dienstag 8:30-10:00, Beginn 19. 10. 2004 Grüner Hörsaal D5104 Übungen: Mittwoch 8:30-9:00, Beginn 20. 10. 2004 Grüner Hörsaal D5104 Gez. Prof. A. J. Meixner für die

Mehr

Einführung in Werkstoffkunde Zustandsdiagramme

Einführung in Werkstoffkunde Zustandsdiagramme Einführung in Werkstoffkunde Dr.-Ing. Norbert Hort norbert.hort@gkss.de Magnesium Innovations Center (MagIC) GKSS Forschungszentrum Geesthacht GmbH Inhalte Über mich Einführung Aufbau von Werkstoffen Physikalische

Mehr

Festes Wasser. Wasserschule Unterfranken. Wasser-Experimente. Januar Dezember. Materialien

Festes Wasser. Wasserschule Unterfranken. Wasser-Experimente. Januar Dezember. Materialien 1 Festes Wasser 2h ein Marmeladenglas mit Schraubdeckel Eine Gefriertruhe 1. Fülle das Glas randvoll mit Wasser. 2. Lege den Deckel lose auf die Öffnung, ohne ihn zuzuschrauben. 3. Stelle alles in die

Mehr

Neue Einflüsse und Anwendungen von Mikrowellenstrahlung auf Miniemulsionen und ihre Kompositpolymere

Neue Einflüsse und Anwendungen von Mikrowellenstrahlung auf Miniemulsionen und ihre Kompositpolymere Aus dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Neue Einflüsse und Anwendungen von Mikrowellenstrahlung auf Miniemulsionen und ihre Kompositpolymere Dissertation zur Erlangung des akademischen

Mehr

Versuch: Denaturierung von Eiweiß

Versuch: Denaturierung von Eiweiß Philipps-Universität Marburg 29.01.2008 rganisches Grundpraktikum (LA) Katrin Hohmann Assistent: Ralph Wieneke Leitung: Dr. Ph. Reiß WS 2007/08 Gruppe 10, Amine, Aminosäuren, Peptide Versuch: Denaturierung

Mehr

Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse

Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse Trennen von Farben Was Du brauchst: schwarzfarbige Filzstifte Wasser Kaffeefilter ein Streifen Filterpapier als Docht Schere Tasse Wie Du vorgehst: Schneide einen Kreis aus dem Kaffeefilter. Steche mit

Mehr

Waschmittel auf Bäumen

Waschmittel auf Bäumen Datum:.11.015 Schüler: Daniel Tetla Schule: Gymnasium Friedrich Ebert Klasse: T1 Waschmittel auf Bäumen 1a. Versuch Herstellen einer Waschlauge aus Kastanien und Untersuchung ihrer Geräte: Material: Waage

Mehr

Wasser löst fast alles

Wasser löst fast alles 1 Wasser löst fast alles In manchen Regionen ist das Wasser ganz schön hart. Nicht, dass Steine aus der Dusche fallen, wie in diesem Cartoon; aber durch Verdunsten oder Verdampfen von Wasser können Ablagerungen

Mehr

Wie sind Atome aufgebaut Welche Informationen enthält das Periodensystem?

Wie sind Atome aufgebaut Welche Informationen enthält das Periodensystem? 2. DIE KLEINSTEN TEILCHEN ARBEITSBLATT 2.1 DER ATOMAUFBAU FRAGE Wie sind Atome aufgebaut Welche Informationen enthält das Periodensystem? Bausteine der Atome Ladung (+, -, 0) Masse (hoch, sehr gering)

Mehr

VORANSICHT. Offene Unterrichtsformen (2-4-Alle-Methode) Schülerarbeitsblätter Lernerfolgskontrolle

VORANSICHT. Offene Unterrichtsformen (2-4-Alle-Methode) Schülerarbeitsblätter Lernerfolgskontrolle Der Louche-Effekt zum Struktur-Eigenschafts-Konzept mit der 2-4-Alle-Methode Torsten Witteck, Bielefeld Niveau: Dauer: Sek. II 2 3 Stunden Bezug zu den KMK-Bildungsstandards Heinz Wambach, Köln Fachwissen:

Mehr

Solubilisierung in Mizellen. hydrophobe Kette. hydrophile Kopfgruppe. -nicht-ionische. -anionische. -kationische. -zwitterionische Tenside.

Solubilisierung in Mizellen. hydrophobe Kette. hydrophile Kopfgruppe. -nicht-ionische. -anionische. -kationische. -zwitterionische Tenside. Solubilisierung in Mizellen Abstract 1 Theoretische Grundlagen Tenside sind Moleküle, die aus einem hydrophilen (polaren) und einem hydrophoben (unpolaren) Molekülteil bestehen(abbildung 1). hydrophile

Mehr

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u Analytische Chemie Stöchiometrie Absolute Atommasse Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m() = 1 u Stoffmenge n Die Stoffmenge

Mehr

Extraktion. Arbeitstechnik der Extraktion

Extraktion. Arbeitstechnik der Extraktion 1 Extraktion Die heute vielfach angewandte Trennung durch Extraktion basiert auf der unterschiedlichen Löslichkeit bestimmter Verbindungen in zwei nicht (od. begrenzt) mischbaren Lösungsmittel. (Das Lösungsmittesystem

Mehr

Oberflächenspannung. Abstract. 1 Theoretische Grundlagen. Phasen und Grenzflächen

Oberflächenspannung. Abstract. 1 Theoretische Grundlagen. Phasen und Grenzflächen Phasen und Grenzflächen Oberflächenspannung Abstract Die Oberflächenspannung verschiedener Flüssigkeit soll mit Hilfe der Kapillarmethode gemessen werden. Es sollen die mittlere Abstand der einzelnen Moleküle

Mehr

Vorprüfung in Chemie für Studierende des Maschinenbaus und des Gewerbelehramts Studiengang Bachelor

Vorprüfung in Chemie für Studierende des Maschinenbaus und des Gewerbelehramts Studiengang Bachelor Grundlagen der Chemie für Studierende des Maschinenbaus, Prof. Deutschmann Vorprüfung in Chemie für Studierende des Maschinenbaus und des Gewerbelehramts Studiengang Bachelor Freitag, 20. März 2009, 14:00-17:00

Mehr

SCHREINER LERN-APP: «4.1.6 KUNSTSTOFFE»

SCHREINER LERN-APP: «4.1.6 KUNSTSTOFFE» Wo werden Kunststoffe im Schreinergewerbe - Was ist der Hauptrohstoff für die Herstellung von Kunststoffen? - Welches Element (Atom) wird am häufigsten Aus welchen Elementen setzen sich Kunststoffe hauptsächlich

Mehr

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III)

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) 07.03.2012 14.00 Uhr 17.00 Uhr Moritz / Pauer Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) Die folgende Tabelle dient Korrekturzwecken und darf vom Studenten nicht ausgefüllt werden. 1 2 3 4 5 6

Mehr

Lernzirkel WAS Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett

Lernzirkel WAS Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett Station 1 Herstellung von Seife aus Kokosfett Zeitbedarf: 35 min. Durchführung 10 g Kokosfett und 5 ml destilliertes Wasser werden langsam in einem Becherglas erhitzt. Unter Rühren werden 10 ml Natronlauge

Mehr

Kunststoffe- Plastics

Kunststoffe- Plastics Kunststoffe - Plastics Polymerisation / Polykondensation Polyaddition Kunststoffe - Allgemeines Begriffssammlung im Kunststoff-Umfeld: Polyaddition, PE, PET, Polystyrol, Polymere, Styropor, Poly-, Elastan,

Mehr

NH 3. CCl 4 CO 2. Lösungen zur Lernzielkontrolle Sekunda. Hilfsmittel: PSE, Taschenrechner

NH 3. CCl 4 CO 2. Lösungen zur Lernzielkontrolle Sekunda. Hilfsmittel: PSE, Taschenrechner Lösungen zur Lernzielkontrolle Sekunda Hilfsmittel: PSE, Taschenrechner 1 Stoffklassen / Bindungslehre / Zwischenmolekulare Kräfte (1) 1.1 Elektrische Leitfähigkeit verschiedener Stoffe (3) leitfähig,

Mehr

IR-Spektroskopie organischer Moleküle

IR-Spektroskopie organischer Moleküle Die Infrarot-Spektroskopie dient in der Organischen Chemie der Ermittlung von Strukturelementen, funktionellen Gruppen und ggf. von Isomeren und Konformeren. Ein Schwingungsspektrum eines organischen Moleküls

Mehr

Mischungslücke in der flüssigen Phase

Mischungslücke in der flüssigen Phase Übungen in physikalischer Chemie für B. Sc.-Studierende Versuch Nr.: S05 Version 2015 Kurzbezeichnung: Mischungslücke Mischungslücke in der flüssigen Phase Aufgabenstellung Die Entmischungskurven von Phenol/Wasser

Mehr

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden.

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. -I B.1- B C H E M I S C H W ISSENWERTES 1 Säuren, Laugen und Salze 1.1 Definitionen von Arrhénius Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. Eine Säure

Mehr

7. Tag: Säuren und Basen

7. Tag: Säuren und Basen 7. Tag: Säuren und Basen 1 7. Tag: Säuren und Basen 1. Definitionen für Säuren und Basen In früheren Zeiten wußte man nicht genau, was eine Säure und was eine Base ist. Damals wurde eine Säure als ein

Mehr

WasserKreuzworträtsel

WasserKreuzworträtsel Wasser als Lebensmittel ARBEITSBLATT WasserKreuzworträtsel Teste dein WasserWissen! Um dir etwas zu helfen, haben wir dir ein paar Buchstaben bereits richtig eingesetzt. Tipp: Bei der WasserWerkstatt Wasser

Mehr

mentor Grundwissen Chemie. 5. bis 10. Klasse Usedom

mentor Grundwissen Chemie. 5. bis 10. Klasse Usedom mentor Grundwissen mentor Grundwissen Chemie. 5. bis 10. Klasse Alle wichtigen Themen von Andreas Usedom 1. Auflage mentor Grundwissen Chemie. 5. bis 10. Klasse Usedom schnell und portofrei erhältlich

Mehr

3. Säure-Base-Beziehungen

3. Säure-Base-Beziehungen 3.1 Das Ionenprodukt des Wassers In reinen Wasser sind nicht nur Wassermoleküle vorhanden. Ein kleiner Teil liegt als Ionenform H 3 O + und OH - vor. Bei 25 C sind in einem Liter Wasser 10-7 mol H 3 O

Mehr

Elektrophorese. Herbstsemester ETH Zurich Dr. Thomas Schmid Dr. Martin Badertscher,

Elektrophorese. Herbstsemester ETH Zurich Dr. Thomas Schmid Dr. Martin Badertscher, Elektrophorese 1 Elektrophorese Allgemein: Wanderung geladener Teilchen im elektrischen Feld Analytische Chemie: Trennung von Ionen im elektrischen Feld (Elektrophoretische Trenntechniken zählen im Allgemeinen

Mehr

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren 1. Zeichnen Sie die allgemeine Formel einer α-aminosäure, welche am α-c- Atom eine Seitenkette R trägt. 2. Welche der zwanzig natürlich vorkommenden L-α-Aminosäuren

Mehr

Grundwissen 9. Klasse NTG

Grundwissen 9. Klasse NTG Grundwissen 9. Klasse NTG 9.1 Qualitative Analysemethoden gibt Antwort auf Fragen nach der stofflichen Zusammensetzung Sauerstoff: Glimmspanprobe Wasserstoff: Knallgasprobe: 2 2 + O 2 2 2 O AlkalimetallKationen:

Mehr

Schriftlicher Leistungsnachweis. Fette und Glucose

Schriftlicher Leistungsnachweis. Fette und Glucose Name: Kurs: Schriftlicher Leistungsnachweis Datum Fette und Glucose Material I Das Molekül eines Reinstoffes, der aus einem natürlichen Fett gewonnen wurde, wird mit der Formel C 3 H 5 (C 16 H 31 2 )(C

Mehr

Fachinformation Polyvinylalkoholzubereitungen

Fachinformation Polyvinylalkoholzubereitungen Fachinformation Polyvinylalkoholzubereitungen 1/6 1. Einleitung Der Einsatz von Polyvinylalkoholen erfolgt in den meisten Fällen als wässrige Lösung. Aus diesem Grund muss seinem Löseverhalten besondere

Mehr

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik 2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist ein Satz über die Eigenschaften von Maschinen die Wärmeenergie Q in mechanische Energie E verwandeln. Diese Maschinen

Mehr

Gut benetzt ist halb beschichtet

Gut benetzt ist halb beschichtet Seite/Page: 1 Gut benetzt ist halb beschichtet Der Trend geht zu lösungsmittelfreien Produkten, wie wasserbasierten Beschichtungen. Diese zeigen jedoch häufig unzureichende Benetzungseigenschaften. Silikontenside

Mehr