Relaismodul L 208/R Ausgabemodul L 208/A

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1 Technische Daten Sicherheitstechnik Relaismodul L 208/R Ausgabemodul L 208/A

2 Inhalt Seite 1 Beschreibung L208/R L208/A Gemeinsame technische Daten Anschlusspläne L208/R L208/A Inbetriebnahme Adressierung der Module Programmierung Programmierung des L208/A an Zentrale L Programmierung des L208/A an Zentrale L Programmierung des L208/R an Zentrale L Beispiel Funktionen des L208/A

3 Beschreibung L 208/R und L 208/A 1 Beschreibung 1.1 L208/R 1.2 L208/A Die Module L208/R und L208/A lassen sich am externen Bus der Zentralen L208 und L840 ab Softwareversion 3.01 betreiben. Die Softwareversion der Zentrale ist erkennbar am Aufkleber des EPROMs. Außerdem wird die Version in der LCD-Anzeige des Bedienteils L840/PT kurz nach dem Spannungszuschalten angezeigt. An der Zentrale L208 lässt sich ein Modul, an der L840 bis zu 32 Module betreiben. Die Module sind in ein weisses Kunststoffgehäuse eingebaut; auf der Rückseite befinden sich Öffnungen, auf den Seiten Sollbruchstellen für die Kabeleinführung. Die Anschlüsse sind in Schraub-Steck-Technik ausgeführt; die Anschlußklemmen befinden sich in dem mitgelieferten Beipack. Bei beiden Modulen sind ein 12V-Ausgang zur Versorgung von externen Verbrauchern, ein Anschluß für den Bus von der Zentrale kommend und ein Busausgang zum Anschluß eines L840/PT mit der Adresse 0 zu Servicezwecken vorhanden. Das Modul kann 8 frei programmierbare Ausgänge treiben, wovon die ersten 4 als potenzialfreie Relais ausgeführt sind. Außerdem sind alle 8 Kanäle als Transistorausgänge herausgeführt (Open Collector nach 0V mit Vorwiderstand 820 Ohm). Bei Anschluß an die L840 erfolgt die Programmierung der Ausgänge analog wie beim internen Ausgabemodul L840/R. Bei Anschluß an die L208 ist keine individuelle Programmierung möglich, die 8 Kanäle spiegeln die 8 Transistorausgänge auf der L208 wieder. Das Modul kann 24 getaktete Transistorausgänge verwalten. Diese Ausgänge sind nicht einzeln programmierbar, sondern als Funktion wählbar (siehe Tabelle auf Seite 7). Es dient zur Ansteuerung von Lageplantableaus und muß in das Gehäuse des Tableaus eingebaut werden. Die Anschlüsse für die 24 LEDs sind auf einen 25-poligen SUB-D-Stecker geführt, von wo aus sie mit einer handelüblichen SUB-D Buchse weiterverdrahtet werden können. Die Anschlußleitungen zu den LEDs sind so kurz wie möglich zu halten und dürfen nicht aus dem Tableau herausgeführt werden. 1.3 Gemeinsame technische Daten: Maße Gehäuse (HxBxT): Maße Leiterplatte: Gewicht: Versorgungsspannung: Stromaufnahme: Belastbarkeit der Transistorausgänge: Sicherung F1 124 x 207 x 52 mm 133 x 77 mm 300 g 12V DC (aus EMZ) ca. 20 ma ca. 15 ma (12V an 820 Ohm) 1,6 AF Die Transistorausgänge schalten nach 0V und haben einen Vorwiderstand von 820 Ohm, sodaß alle 24 LEDs direkt angeschlossen werden können. Achtung: die Ausgänge sind aus Gründen des Stromverbrauchs getaktet und können daher nicht zu anderen Steuerzwecken genutzt werden. Hierzu muß das Relaismodul L208/R eingesetzt werden. +12V 2

4 Anschlußpläne L 208/R und L 208/A 2 Anschlußpläne L 208/R ext. Bus B A - + Relais 4 Relais 3 Relais 2 Relais 1 Nicht belegen 0 V XIB OUTPUT LED A B Bedienteil 0 12 V Ausgang SW 1 Deckelkontakt L 208/A 24 LED's V Ausgangt Bedienteil A B SW 1 LED 1 XIB OUTPUT D-SUB 25 Deckelkontakt nicht belegen + - A B Ext. Bus von Zentrale Belegung des D-SUB 25-Steckers (Draufsicht): PINs 1 bis 24: geschaltete 0V; PIN 25 0V 3

5 Inbetriebnahme L 208/R und L 208/A 3 Inbetriebnahme 3.1 Adressierung der Module: Zunächst werden alle Module an den externen Bus angeschlossen; wegen der ggf. hohen Stromaufnahme der LEDs empfiehlt es sich eine eigene Leitung zu verlegen. Dann werden die Module am DIP-Schalter adressiert, mit 1 beginnend. Achtung: die Ausgabemodule L208/A und die Relaismodule L208/R verwenden den gleichen Adressbereich, d.h. es können insgesamt 32 Module angeschlossen werden (nur L840); die Zentrale erkennt selbst, um welchen Typ es sich handelt. Adresse DIL Schalter Adresse DIL Schalter Adresse DIL Schalter DIL-Schalter 6 off: Deckelkontakt in Betrieb; DIL Schalter 6 on: Deckelkontakt außer Betrieb Funktion der grünen LED 1 auf der Platine: Sobald die Module Adressiert und die Spannung zugeschaltet ist kann man an der SMD-LED erkennen, ob die Kommunikation zur Zentrale funktioniert. Status Aus An Langsames Blinken Schnelles Blinken Bedeutung Keine Versorgungsspannung Keine Kommunikation zur Zentrale Kommunikation zur Zentrale o.k. (Normalzustand) Nur während Reset 4

6 Programmierung 4 Programmierung 4.1 Programmierung des L208/A an Zentrale L208: Im Programmiermenü der Zentrale gibt es einen neuen Menüpunkt (ab SW-Version 3.01): 1. Unter Programmierung/Hardware Unterpunkt 7 L208/A/R wird das Modul aktiviert, indem eine 1 eingetragen wird. Sobald das Modul von der Zentrale erkannt wird, blinkt die LED 1 und das Modul arbeitet wie in Tabelle 1 beschrieben. 4.2 Programmierung des L208/A an Zentrale L840: Im Programmiermenü der Zentrale gibt es zwei neue Menüpunkte (ab SW-Version 3.01): 1. Unter Programmierung/Hardware Unterpunkt 7 L208/A/R wird zuerst die Anzahl der angeschlossenen Module L208/A und L208/R zweistellig eingetragen. Sobald das Modul von der Zentrale erkannt wird, blinkt die LED Die Zentrale erkennt von selbst, ob ein L208/R oder L208/A angeschlossen ist. 3. Unter Programmierung Punkt 9 L208/A/R wird die bei einem Ausgabemodul L208/A nach der Funktion gemäß Tabelle Seite 7 nachgefragt. Das Modul schaltet nun bereits wie in Tabelle 2 beschrieben. Anmerkung: Ist ein Relaismodul L208/R angeschlossen wird nicht nach der Funktion, sondern nach der Ausgabeadresse gefragt (analog zu den Ausgabeadressen der Internen Relaismodule L840/R am ISB). Die Programmierung der einzelnen Ausgänge erfolgt dann ebenso wie bei L840/R in den Menüs der Meldergruppen- und der Bereichsprogrammierung. 4.3 Programmierung des L208/R an Zentrale L840: Im Programmiermenü der Zentrale gibt es zwei neue Menüpunkte (ab SW-Version 3.01): 1. Unter Programmierung/Hardware Unterpunkt 7 L208/A/R wird zuerst die Anzahl der angeschlossenen Module L208/A und L208/R zweistellig eingetragen. Sobald das Modul von der Zentrale erkannt wird, blinkt die LED Unter Programmierung Punkt 9 L208/A/R wird bei einem Relaismodul nach der Adresse (DIP-Schalter-Einstellung) gefragt. 3. Ist ein L208/R mit Adresse 1 angeschlossen, fragt die Zentrale nach der Ausgabeadresse (analog zu den Ausgabeadressen der Internen Relaismodule L840/R am ISB). Die Programmierung der einzelnen Ausgänge erfolgt dann ebenso wie bei L840/R in den Menüs der Meldergruppen- und der Bereichsprogrammierung. 5

7 Programmierung 4.4 Beispiel: Es sind 3 L208/A angeschlossen. Diese sind an den DIP-Schaltern auf die Adressen 1,2 und 3 eingestellt. Diese sollen die Zustände der Meldergruppen 1 bis 72 anzeigen. Ein weiteres L208/A mit Adresse 4 soll die Zustände der Schärfungsmodule (L840/B) 1 bis 3 anzeigen. Außerdem ist ein L208/R mit Adresse 5 angeschlossen, welches die Alarme der Bereiche 1,2 und 3 auf ein TWG bringen soll. Zunächst wird unter Programmierung/Hardware/L208/A/R die Anzahl dieser Module auf 05 eingestellt. Nun muß diesen Modulen mitgeteilt werden, was sie anzeigen sollen. Hierzu in Tabelle Belegung der Ausgänge nach Funktion auswählen, was gewünscht wird. Im Beispiel sollen die Meldergruppen 1 bis 72 als Lageplantableau angezeigt werden. Dies wären die Funktionen 1 (MG 1-24), Funktion 2 (MG 25-48) und Funktion 3 (MG 49-72). Im Menu Programmierung/L208/A/R wird das Modul mit der Nr. (Adresse) 1 angewählt und diesem die Funktion 01 zugeteilt. Ebenso erhält das Modul 2 die Funktion 2 und Modul 3 die Funktion 3. Das Modul 4 erhält die Funktion 15. Modul 5 wurde automatisch als L208/R erkannt, deshalb wird nicht nach der Funktion, sondern nach der Ausgabeadresse gefragt. Unter der Voraussetzung, daß am ISB kein L840/R angeschlossen ist, erhält das Modul die Adresse 1. Die Zuweisung der Funktion der einzelnen Relais/Transistoren erfolgt im Menü Programmierung/Unterbereich ; im Beispiel: Bereich 1/Ext.Alarm schaltet Relais 1 der Ausgabeadresse 1 Bereich 2/Ext.Alarm schaltet Relais 2 der Ausgabeadresse 1 Bereich 3/Ext.Alarm schaltet Relais 3 der Ausgabeadresse 1 6

8 Funktionen des L208/A Belegung der Ausgänge des SUB-D Steckers des L208/A nach Funktion Tabelle 1: bei Anschluß an L208 Scharfquittierung Blockschloß MG MG MG MG MG MG MG MG MG MG Scharfbereit Reset Gehtest Int Alarm Ext. scharf Int. scharf Störung Überfall Einbruch Sabotage Tabelle 2: bei Anschluß an L840 Funktion Melder gruppen Status Abge schaltete Melder gruppen B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 MG1 MG2 MG3 MG4 MG5 MG6 MG7 MG8 MG9 MG1 MG1 MG1 MG1 MG1 MG1 MG1 Sabotage Bedienteile 14 MG1 MG1 MG1 MG2 MG2 MG2 MG2 MG2 MG2 MG2 MG2 MG2 MG2 MG3 MG3 MG3 (B) L840/ MG4(MG) 15 L840/B 1 L840/B 2 L840/B 3 Schärfungs- 16 L840/B 4 L840/B 5 L840/B 6 module 17 L840/B 7 L840/B 8 L840/B Belegung der Signale von L840/B Pin Tür-MG Verschluß Sabotage Scharf- leer leer leer leer bereit 7

9 Notizen 8

10 Druck Nr. G SK S Die Angaben in dieser Druckschrift gelten vorbehaltlich technischer Änderungen ABB STOTZ-KONTAKT GmbH Eppelheimer Straße 82, D Heidelberg Technische Hotline: /

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