Kontroller - ETS - Hilfsmittel Produktreihe TJ Software Zeitmanagement. TJ101B - TJ105B (Software) Umgebung TJ101. Heizung.

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1 Kontroller - ETS - Hilfsmittel Produktreihe TJ Software Zeitmanagement TJ101B - TJ105B (Software) Umgebung TJ101 Zeit, Datum Heizung Fernladung Beleuchtung Befehle Lüftung Ausnahmesteuerungen Warmwasserbereitung Bus (Kommunikationsnetzwerk) Funktionseigenschaften diese Software ermöglicht, das Zeitmanagement für bis zu 100 Zonen: Befehl zur Sollwertsteuerung in Heizungszonen, Befehl / in Beleuchtungs- oder Lüftungszonen Pro Zone steuert der Kontroller bis zu drei esprogramme. Ein Basisprogramm wird immer als Standard ausgewählt, die anderen Programmen werden durch permanente Ausnahmen aktiviert. Pro Zone besteht die Möglichkeit für temporäre Ausnahmen vom aktiven esprogramm (Verlängerung der Heizdauer für eine bestimmte Zeit usw.); bis zu zwei temporäre Ausnahmen pro Zone sind möglich. Ein Programm "tebis, Zeitmanagement", das auf dem PC installiert wird (Windows Oberfläche), erlaubt es, die Funktionsprogramme zu ändern und sie in den Kontroller zu laden. Das Programm verfügt über zwei paßwortgeschützte Benutzerstufen. Der Installateurmodus ermöglicht die Konfiguration des Zeitmanagements: Definition der Zonen und Programme, Adressierung der zugehörigen Kommunikationsobjekte. Der Benutzermodus erlaubt nur eine Änderung der Programme und das Laden des Kontrollers über den Bus..55

2 Definitionen Zone: Beim Zeitmanagement ist dies ein Teil des Gebäudes, in dem eine Gruppe gleichartiger Aktoren (z. B. mehrere Heizkörper) den gleichen Befehl ausführen. Diese Zusammenfassung gewährleistet, daß die Aktoren identisch funktionieren. esprogramm: erlaubt, automatisch eine Heizungs-, Beleuchtungszone usw. zu bedienen. Ein esprogramm besteht aus einzelnen Tagesprogrammen, wobei jedes Tagesprogramm eine Folge von Sollwerten für die Heizung oder Zustände für eine /-Funktion enthält. Programmierung einer Zone: Normalerweise sendet das Zeitmanagement die "Sollwerte" oder die "Zustände" des Basisprogrammes über das Befehlsobjekt der Zone. Durch ein externes Ereignis (Bitobjekt = 1) kann das Basisprogramm auf ein permanentes Ausnahmeprogramm (esprogramm) umgeschaltet werden. Wird das externe Ereignis wieder zurückgenommen (Bitobjekt = 0), so übernimmt das Basisprogramm wieder die Kontrolle. In gleicher Weise kann während des Basisprogrammes oder eines permanenten Ausnahmeprogrammes durch ein externes Ereignis eine temporäre Ausnahme gestartet werden. Eine temporäre Ausnahme besteht aus einer Folge von zeitlich begrenzten Befehlen. Sind alle Befehle abgearbeitet, so kehrt das Zeitmanagement zum aktuellen esprogramm zurück. Zone 1 esprogramm der Lüftung Basisprogramm Senden der Zustände auf dem Bus Täglich: 8:00 Uhr: 22:00 Uhr: Permanente Ausnahme 1/1 Zone, wird von der Visualisierung auf nicht belegt umgeschaltet Zone, wird auf belegt umgeschaltet 31/12 Täglich: 12:00 Uhr: 14:00 Uhr: 1/1 31/12 Temporäre Ausnahme 2 Stunden Dauer Begriff der Priorität: - Die Prioritätensteuerung legt fest, welches Programm aktiviert werden muß, wenn mehrere Ausnahmebefehle zum Zeitmanagement gesandt wurden. - Sind für eine Zone zwei permanente Ausnahmen aktiv, ist die permanente Ausnahme 1 (++) vorrangig vor der permanenten Ausnahme 2 (+). - Sind für eine Zone zwei temporäre Ausnahmen aktiv, ist die temporäre Ausnahme 1 (++) vorrangig vor der temporären Ausnahme 2 (+). - Sind für eine Zone eine permanente und eine temporäre Ausnahme aktiv, ist die temporäre Ausnahme vorrangig vor der permanenten Ausnahme..5

3 Die Kommunikationsobjekte die Systemobjekte des Kontrollers O Systemobjekte konfigurieren Objekt 0 = wird nach dem Feststellen einer Störung auf den Bus gesendet Objektzugriff vom Bus = Lesen Alarm kein Alarm Batteriebetrieb Datum und/ oder Zeit nicht CCCCCCCC DDDDDDDD CCCCCCCC Objekt 1 = verursacht eine Initialisierung des Kontrollers. Nach der Initialisierung werden die Basisprogramme der Zonen ausgeführt, ohne Ausnahmesteuerungen zu berücksichtigen, die eventuell vor der Initialisierung aktiv waren. Das Schreiben des Wertes in das Objekt verursacht die Initialisierung des Zeitmanagement; Objekt 2 = Datumseinstellung des Kontrollers Das Schreiben in das Objekt hat das Senden aller Befehlsobjekte des Zeitmanagement auf dem Bus zur Folge (= Reset) 000TTTTT 0000MMMM 0JJJJJJJ TTTTT: Tag (1...31) MMMM: Monat (1...12) JJJJJJJ: (0...99) Detail Kein Kein Datum nicht Zeit nicht Datum und Zeit nicht DDDDDDDD Objekt 3 = Zeiteinstellung des Kontrollers durch die Synchronisationsuhr (eventuell durch die Visualisierung) Wenn die Zeiteinstellung durch die Visualisierung oder durch eine manuelle Betätigung auf der Synchronisationsuhr erfolgt, hat das Schreiben in das Objekt das Senden aller Befehlsobjekte auf dem Bus zur Folge (= Reset). Wenn es sich um zyklisches Senden der Synchronisationsuhr handelt (z. B. jede Stunde), bewirkt das Schreiben in das Objekt nur die Synchronisation der Uhrzeit des Kontrollers. TTTHHHHH 00MMMMMM 00SSSSSS TTT: Wochentag (001 = Montag = Sonntag) HHHHH: Stunde (0...23) MMMMMM: Minute (0...59) SSSSSS: Sekunde (0...59) Bemerkung: Die Information Wochentag wird vom Kontroller nicht ausgewertet. Objekt 4 = Das Objekt dient dem Laden der Programmierung des Zeitmanagementkontrollers über den Bus. Die Windows-Applikation: Zeitmanagement sendet dabei die Programmdaten in Telegrammen zu je 14 Byte zum Kontroller. Objekt 5 = Das Objekt wird benutzt, um den Datenaustausch zwischen Kontroller und Windowsapplikation zu steuern. Der Kontroller sendet dieses Objekt als Antwort auf jedes Telegramm "Programmierbefehle". Objekt = Dieses Objekt gibt Auskunft über den Zustand der Programmdaten im Kontroller. Das Objekt wird nach einem Reset des Kontrollers und nach dem Laden der Programmdaten über den Bus gesendet. Maximale Anzahl von Assoziationen pro Systemobjekt = 1.57

4 Die Objekte einer Zone Die folgenden Objekte gehören zu jeder Zone eines Zeitmanagements: - Befehl / Typ 1 Bit oder Befehl Heizung, Typ 1 Byte (gemäß Zuordnung der Zone) - Permanente Ausnahme 1, Typ 1 Bit - Permanente Ausnahme 2, Typ 1 Bit - Temporäre Ausnahme 1, Typ 1 Bit - Temporäre Ausnahme 2, Typ 1 Bit Objekt Befehl / - sendet die Befehle oder zu festgelegten Zeiten des aktiven esprogrammes. - sendet auf dem Bus jeden Befehl des ausgewählten esprogramms oder nach der Aktivierung eines Ausnahmeprogrammes die entsprechenden Befehle des Ausnahmeprogramms. Objekt Permanente Ausnahme Auswahl einer permanenten Ausnahme (esprogramm) durch 1 Bit-Telegramme (Visualisierung, Taster usw.). Der Objektwert 1 aktiviert die permanente Ausnahme, der Objektwert 0 deaktiviert die permanente Ausnahme zugunsten der anderen permanent Ausnahme oder des Basisprogramms (siehe Prioritätensteuerung) /Lesen Objekt Temporäre Ausnahme Auswahl einer temporären Ausnahme durch ein 1Bit-Telegramm. Der Objektwert 1 aktiviert die temporäre Ausnahme, der Objektwert 0 oder das Ende der Ausnahmesteuerung deaktivieren die Ausnahme. /Lesen Objekt Befehl: Heizung - sendet die Befehle des Temperaturreglers, d. h. die Sollwerte und ihr entsprechendes Profil, zu festgelegten Zeiten des aktiven esprogramms. - sendet auf dem Bus jeden Befehl des ausgewählten esprogramms oder nach der Aktivierung eines Ausnahmeprogrammes die entsprechenden Befehle des Ausnahmeprogramms. ZZZAAABB ZZZ: Zwangsprofil andere Werte inaktiv 001 Frostschutz 010 Nachtabsenkung 011 Eco 100 Komfort 110 Defaultfunktion (111 empfohlen) AAA: Autorisierungsprofil 001 Frostschutz 010 Nachtabsenkung 011 Eco 100 Komfort andere Werte inaktiv (111 empfohlen) BB: Basisprofil 00 Frostschutz 01 Nachtabsenkung 10 Eco 11 Komfort.58

5 Die Parameter Die Parameter des Zeitmanagements werden aus den Tagesprogrammen, temporären Ausnahmen und esprogrammen, die zu den Zonen gehören, zusammengesetzt (siehe Funktionsprinzip). Die Kapazitäten des Zeitmanagements: Zonen esprogramme (Basisprogramm oder permanente Ausnahmen) Tagesprogramme Wochenprogramme (sie werden automatisch durch die tebis-applikation Zeitmanagement erstellt) - 20 temporäre Ausnahmen - 2 esprogrammierungen: ein aktives und ein nachfolgendes laufendes das nächstliegende 1 2 laufendes 1995 laufendes das mit der kleineren eszahl, wenn sich das laufende im Intervall zwischen den beiden geladenen Programmen befindet. Wenn das laufende esprogramm nicht im Kontroller geladen ist, verhält sich das Zeitmanagement wie folgt: wenn nur ein einziges geladen wird, legt das Zeitmanagement die gleiche Programmierung für jedes fest wenn das laufende nicht den geladenen en entspricht, benutzt das Zeitmanagement... Initialisierung Bei der ersten Inbetriebnahme oder nach einem Laden des Kontrollers über die RS232-Schnittstelle werden die Befehle aller Zonen auf dem Bus gesendet. Es werden die Befehle der Basisjahresprogramme gesendet, ohne eventuell vor dem Neustart aktiven Ausnahmesteuerungen zu berücksichtigen; d. h., es wird ein Kaltstart durchgeführt. Nach einer Busunterbrechung, einem Spannungsausfall oder einem Druck auf den Reset-Taster des Kontrollers startet das Zeitmanagement neu unter Berücksichtigung des vorherigen Funktionskontextes und der Zeit des Neustarts. Der Funktionszustand aller Zonen (welches Programm für eine Zone aktiv ist), sowie der internen Uhr werden im RAM-Speicher gesichert, um jederzeit einen Neustart des Zeitmanagements zu ermöglichen, ohne den Rest der Installation zu stören. Während der gesamten Dauer der Unterbrechung wird kein Befehl oder Rücknahme der Ausnahmesteuerung durch das Zeitmanagement interpretiert. Bei Neustart werden die Befehle aller Zonen auf dem Bus gesendet, d. h. man führt ein Reset aus (Warmstart). Nach einer Fernladung der Parametrierung über den Bus (mit der Tebis-Applikation: Zeitmanagement) führt das Zeitmanagement einen Reset durch, es sei denn, daß das geladene nicht dem laufenden entspricht. Bei jeder Initialisierung werden die folgenden Objektwerte schrittweise auf dem Bus gesendet: Objekt Befehl: / oder Objekt Befehl: Heizung für alle Zonen.59

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