Organisation von Supply Chain-Prozessen

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1 Übungen zur Organisation Organisation von Supply Chain-Prozessen Doloris Rukavina Hohenheim,

2 Gliederung 1. Grundlagen 1.1 Situation 1.2 Wertschöpfungskette 1.2 Supply Chain 1.3 Supply Chain Management 2. Strategien des Supply Chain Management 2.1 Kooperations-Strategien 2.2 Sourcing-Strategien 2.3 Beschaffungs-Strategie: Just In Time 3. IuK-Technologien 4. Praxisbeispiel: Bosch

3 1.1 Situation Liberalisierung der Märkte Globalisierung Steigende Kundenanforderungen Technologische Veränderungen Produktlebenszyklus Homogenität der Produkte

4 1.2 Wertschöpfungskette Unterstützende Aktivitäten Unternehmensinfrastruktur Personalwirtschaft Technologieentwicklung Beschaffung Gewinnspanne Marketing & Vertrieb Eingangslogistik Operationen Ausgangslogistik Kundendienst Gewinnspanne Basisaktivitäten Quelle: in Anlehnung an: Corsten/Gössinger S.93.

5 1.3 Supply Chain Aufgabe: Optimierung des Gesamtprozesses durch Koordination von Beschaffung, Produktion und Absatz Priorität hat: die Abstimmung der Güter- und Informationsflüsse die Kundenorientierung

6 1.3 Supply Chain Interne Supply Chain: Koordiniert die Prozesse innerhalb eines Unternehmens Integrierte Supply Chain: Bezieht die Lieferanten und Kunden mit ein in die Prozessoptimierung

7 1.4 Supply Chain Management die Planung, Steuerung und Kontrolle des gesamten Material- und Dienstleistungsflusses, einschließlich der damit verbundenen Informations- und Geldflüsse, innerhalb eines Netzwerkes von Unternehmungen, die im Rahmen von aufeinanderfolgenden Stufen der Wertschöpfungskette an der Entwicklung, Erstellung und Verwertung von Sachgütern und/oder Dienstleistungen partnerschaftlich zusammenarbeiten um Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen zu erreichen

8 1.4 Supply Chain Management Aufgaben: Transparenz erhöhen Bestände reduzieren Durchlaufzeiten senken Flexibilität steigern Auslastung erhöhen Produktivität erhöhen

9 2. Strategien des Supply Chain Management 2.1 Kooperations-Strategien 2.2 Sourcing-Strategien 2.3 Beschaffungs-Strategien

10 2.1 Kooperations-Strategien Vertikale Kooperationen Lieferanten und Kunden des Unternehmens werden in die Prozesse einbezogen Horizontale Kooperationen Zusammenschluss von Wettbewerbern auf der gleichen Wertschöpfungsstufe

11 2.1 Vertikale Kooperationen Lieferantenkooperationen: Zusammenarbeit mit Lieferanten in letzter Zeit Bemühungen die Zahl der Lieferanten zu reduzieren, da je mehr Lieferanten, desto mehr Koordinationsaufwand Übergang zur Beschäftigung von Systemlieferanten

12 2.1 Vertikale Kooperationen Lieferantenintegration: mehr Freiheitsgrade für ausgewählte Lieferanten durch Beteiligung an der Entwicklung - Resident Engineers - Industrieparks

13 2.1 Vertikale Kooperationen Kundenkooperationen: Zusammenarbeit mit Kunden um Kundenbedürfnisse aufzudecken

14 2.1 Sourcing-Strategien Sourcing Strategien: definieren die Beziehungen zu den Lieferanten genauer Wie viele Lieferanten braucht ein Unternehmen? Wie können Lieferantenbeziehungen untereinander aussehen? Woher kommen die Lieferanten?

15 2.2 Single Sourcing Single Sourcing: Ein Lieferant pro Materialart Charakteristika: Hohe Kooperationsbereitschaft Abstimmung der Organisationen Einsatzsynchrone Beschaffung

16 2.2 Single Sourcing Vorteile: Economies of Scale Senkung der Transport- und Beschaffungskosten Reduzierung der Kapitalbindung

17 2.2 Single Sourcing Nachteile: Abhängigkeiten Erschwerter Lieferantenwechsel Fehlende Vergleichbarkeit

18 2.2 Single Sourcing Alternative: Multiple Sourcing Vorteil dabei: Risikostreuung Nachteil dabei: höherer Koordinationsaufwand

19 2.2 Modular Sourcing Modular Sourcing: nur ein Lieferant beliefert den Kunden direkt, die restlichen beliefern den Lieferanten Sublieferant Systemlieferant Kunde

20 2.2 Modular Sourcing Vorteile: Verringerung der Schnittstellen Senkung der Fertigungstiefe Senkung der Frachtkosten Nachteile: Abhängigkeit Erschwerter Lieferantenwechsel Schwächung des Innovationspotentials

21 2.2 Modular Sourcing Quelle: Werner S.97

22 2.2 Global Sourcing Global Sourcing: Lieferant und Abnehmer befinden sich nicht im selben Land Anforderungen: Politische Stabilität Handels- und Rechtssicherheit Überwindung sprachlicher Barrieren Schaffung einer gemeinsamen Plattform

23 2.2 Global Sourcing Vorteile: Reduzierung von Beschaffungs- und Materialkosten Zeit-, Qualitäts- und Flexibilitätsvorteile Sicherstellung der Versorgung mit Gütern Risikostreuung Schaffung neuer Absatzmärkte Bessere Verhandlungsposition ggü. Lieferanten im Inland

24 2.2 Global Sourcing Nachteile: Keine wirkliche Wahlmöglichkeit Erhöhtes Wechselkursrisiko Kommunikationsschwierigkeiten Erhöhung von Transportkosten

25 2.3 Beschaffungs-Strategie: Just In Time Just In Time (JIT): Produktionssynchronität Anforderungen: Abstimmung der Strategien Geeignete Infrastruktur

26 2.3 Beschaffungs-Strategie: Just In Time Vorteile: Senkung von Lagerkosten Senkung von Durchlaufzeiten Senkung von Rüstzeiten Senkung von Fertigungsschwankungen Steigerung der Transparenz

27 2.3 Beschaffungs-Strategie: Just In Time Nachteile: Abhängigkeit Erhöhung der Transportkosten Erhöhte Umweltverschmutzung Keine tatsächliche Reduzierung der Bestände

28 3. IuK-Technologien Elektronische Marktplätze EDI und Web-EDI Tracking-and-Tracing-Systeme

29 3. Electronic Data Interchange Electronic Data Interchange (EDI): Elektronische Datenaustausch 2 Komponenten: Kommunikationssystem Konvertierungssystem

30 3. Electronic Data Interchange Vorteile: Keine Mehrfacherfassung von Daten Verbesserung der Kommunikationsprozesse Nachteile: Datensicherheit Anschaffungskosten

31 3. Electronic Data Interchange Web-EDI: EDI übers Internet Vorteile: Keine spezielle Software Offenheit Flexibilität

32 4. Konzentrationsprozess in der Automobilbranche Quelle: Intranet der Robert Bosch GmbH

33 4. Bosch Quelle: Intranet der Robert Bosch GmbH

34 4. Supply Chain Management Quelle: Intranet der Robert Bosch GmbH

35 4. Kennzahlen Fremdbezugsplanung Quelle: Intranet der Robert Bosch GmbH

36 4. Kennzahlen Kunden Quelle: Intranet der Robert Bosch GmbH

37 4. Strategien Kooperationen Vertikale: Beschränkung auf leistungsfähigste Lieferanten Übertragung von Wertschöpfungsinhalten auf die Lieferanten Horizontale: vorhanden, aber nicht im Bereich der Automobilzulieferung

38 4. Strategien Sourcing zumeist Single Sourcing Lieferung ganzer Systeme Modular Sourcing Lieferanten in der ganzen Welt Global Sourcing Beschaffung JIT kundenseitig

39 4. EDI Quelle: Intranet der Robert Bosch GmbH

40 4. SupplyOn Quelle: supplyon.com

41 4. Anteilseigner SupplyOn Quelle: supplyon.com

42 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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