Tiefe Geothermieprojekte in Deutschland der Faktor sozialer Kontext

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1 EUROPÄISCHES INSTITUT FÜR ENERGIEFORSCHUNG INSTITUT EUROPEEN DE RECHERCHE SUR L ENERGIE EUROPEAN INSTITUTE FOR ENERGY RESEARCH Tiefe Geothermieprojekte in Deutschland der Faktor sozialer Kontext Martina Leucht (Dipl.-Soziologin) Tiefegeothermie Sachsen Veranstaltung des LfULG Dresden,

2 Zum Beitrag 1. Blick auf die aktuelle Situation: Gegenwärtige Nicht-Akzeptanztendenzen gegenüber Tiefen Geothermieprojekten in Deutschland Medienresonanzanalyse Analyse der entstehenden Bürgerbewegung 2. Ein bisschen Theorie: Soziale Faktoren bei der Standorterkundung 3. Lessons learned: Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Soziale Akzeptanz von Tiefer Geothermie 2/15

3 Akzeptanzprozesse Wissensbildung Meinungsbildung Kommunikation Entscheidungsfindung Erfahrungen Aktion 3/15

4 Erste Ergebnisse einer Medienresonanzanalyse Schock Schaden Informationsdefizit Enttäuschung skeptisch positiv neutral negativ Basel Staufen Landau / Wiesbaden 4/15

5 (Tiefe) Geothermie-Diskurs in den Printmedien 5/15

6 Die Bildung von Bürgerinitiativen 6/15

7 Bedeutung der Ergebnisse MRA: Unklarheit; Unentschlossenheit; Unsicherheit; Misstrauen Wichtige Differenzierung: Gegenüber was oder wem? Akzeptabilität (eher abstrakt) BI-Analyse: Wut, Angst, Enttäuschung, Unwissenheit Wichtige Differenzierung: Gegenüber was oder wem?) Akzeptanz (konkret) 7/15

8 Technologie Potenziale vs. Implementierung Aufmerksamkeit Gipfel der Erwartungen Implementierung Gartner-Hype-Zyklus Plateau der Produktivität Technologie- Innovation Tal der Enttäuschung Zeit Tiefegeothermie Sachsen 8/15

9 Technologienetzwerk Tiefe Geothermie in Germany Netzwerk Elemente 9/15

10 Innovationstechnologie Tiefe Geothermie TECHNIK Explorationsrisiken INNOVATION & RISIKO Marktwirtschaftlicher Wettbewerb GEOLOGIE KULTURPRODUKTE Micro-Seismizität SOZIALER KONTEXT 10/15

11 Teilhabe? Hardware & Software von Technologie IMPLEMENTIERUNG Entscheidungen! KOMMUNIKATION TECHNIK Hardware Politische Sphäre Akzeptabilität / Akzeptanz Untergrund Oberfläche Erkundung, Bohren Sondenlegung, Stimulation Energieproduktion, Anlagentechnik, Infrastruktur INPUT & OUTPUT Software Zivilgesellschaftliche Sphäre - Anwohner, NROs (Energie) Marktwirtschaftliche Sphäre - Standort - Finanzierung - Wärme - Strom Grüne Produkte -Verbrauchernetzwerke 11/15

12 Standortgebundene Tiefe Geothermie-Technologie * Systemänderung des Standorts Klärung und Abwägung der Vor-und Nachteile für Projekt und Anwohner * Risiko-Dialog Gefahrenbennung ; Klärung der Verteilung der Risikoübernahme * Gemeinsames verändertes Szenario NISCHE trotz Risiko und hohen Anfangsinvestitionen Projektentwickler: technische Machbarkeit Bürger: konkrete Aspekte von grün ; (sozial)nachhaltig ; erneuerbare Energien ; Umweltverträglichkeit ; Klimaschutz ; Investoren: Wirtschaftlichkeit; Attraktivität des Standortes Geologische technisch-wirtschaftliche UND sozio-kulturelle / sozio-ökonomische MACHBARKEITSSTUDIE Aushandlungsprozesse aller relevanten Akteure 12/15

13 Jedes Projekt ist einzigartig + Vor Basel, Staufen, Landau, + Betriebsmodell wissenschaftlich, kommunal + Gute finanzielle Situation der kommunalen Haushalte + Preiserhöhung für fossile Energieträger + Aufbau eines (attraktiven) Nah/Fernwärmenetzes + Nutzung von der Geothermie zur Wärme- und Stromgewinnung + Partizipatorische Verfahren /Dialoge insbesondere bzgl. der konkreten Standortfrage Unterhaching, St. Gallen, Insheim, Brühl, Schaidt, Duttweiler, - Nach Basel, Staufen, Landau, - Vernetzung von BIs und Protestaktionen - Nur Stromerzeugung - Nur private Projektentwickler und Investoren - Fehlendes Experten fundiertes Kommunikationskonzept Tiefegeothermie Sachsen 13/15

14 Fragen für die Kommunikation im Netzwerk Ergebnisse der Akzeptanzstudie: Was ist der aktuell der Gegenstand der Kommunikation (Implementierung)? Realistische Potenziale der Tiefen Geothermie Wille und Mut zu nachhaltigen Energietechnologie- Innovationen Wie kann der Bezug zum Gegenstand hergestellt werden? Einzelne erfolgreiche Projekte Alle bisherigen Projekte (inkl. der unvollendeten ) im Kontext der Technologieentwicklung Wer kommuniziert wann, wo und wie im Technologienetzwerk? Unterschiedliche Akteure aus den Sphären Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft vor und nach Basel/Staufen/Landau, unterschiedliche Kanäle, unterschiedliche Formen 14/15

15 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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