Einflussfaktoren auf die maschinelle Reinigung von chirurgischen Instrumenten - Ergebnisse messen und sichern

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Einflussfaktoren auf die maschinelle Reinigung von chirurgischen Instrumenten - Ergebnisse messen und sichern"

Transkript

1 Einflussfaktoren auf die maschinelle Reinigung von chirurgischen Instrumenten - Ergebnisse messen und sichern Dipl. Ing. Gerhard Kirmse Leiter Qualitätsmanagement After Sales

2 Validierung von Reinigungsprozessen Hersteller Instrument Validierungs-Prozess (Einzelinstrument) Prüfung Herstellerangaben nach DIN EN ISO nicht akzeptiert von Zulassungsbehörden parametrischer Vergleich Zertifizieren, Auditoren Anwender Prüfkörper Realinstrumente Klinik-Prozess parametrische Überwachung (Gesamtbeladung) Prüfung Abweichende Ergebnisse vereinfachte Prozesse führen auch zum Erfolg kein zufriedenstellendes Ergebnis Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 2

3 Validieren Messen wir richtig? Haben wir die richtigen Messverfahren? Brauchen wir zusätzliche Messverfahren? Oder kommen wir mit weniger Aufwand aus? Sind wir nur effizient oder effektiv? Ziel 40 km Ziel 5 km Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 3

4 Welche Faktoren beeinflussen das Prüfergebnis? 1 Anschmutzung 2 Geometrie 3 Ablöseverfahren 4 Messverfahren 5 (manuelle Vorreinigung) 6 Sprühbild / Pumpenleistung / Umwälzung 7 Beladung (Dichte / Schatten) 8 Position (Mitte / Ecke) 9 Ebene 10 Vorspülen (Dauer / 1x bzw. 2x) 11 Reiniger 12 Dosierung 13 Druck 14 Temperatur der Reinigung 15 Aufheizzeit Reinigung 16 Haltezeit Reinigung 17 Wasserqualität Methode: systematische statistisch abgesicherte Untersuchung aller Einflussfaktoren Promotion an der Ziel: bessere Vorhersage bessere Hilfestellung vereinfachte Prüfung Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 4

5 Prüfverfahren für Reinigungsleistung Analyse Prüfverfahren Prüfanschmutzungen Prüfgeometrie Ablöseverfahren Messverfahren Crile Klemme reaktiviertes Schafsblut 100µl Beispiel Leitlinie Vergleich zu Reinigungsund Nachweisverfahren sowie Validierungen in der pharmazeutischen Industrie Biuret -Test Reinigungsprozess Wiederfindungsrate Elution SDS 1% Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 5

6 Mögliche Verfahren Grenzwert? Anschmutzung DIN EN ISO reaktiviertes Schaftsblut Citratblut Edingburgh Soil Koller Brei Knochenmehl Kunst-Anschmutzungen Geometrie reales Instrument Spaltprüfkörper Gelenkprüfkörper Lumen-Prüfkörper Sinter-Prüfkörper Filterpapier Platindraht Glasplättchen Edelstahlplättchen. Prüfverfahren Visuell Visuell mit Anfärben Proteinmessung Biuret mit SDS Elution BCA mit SDS Elution OPA mit SDS Eluton BCA mit Swab Peroxidase mit Swab Ninhydrin mit Swab Radionuklid-Methode Total organischer Kohlenstoff (TOC) Adenosin-Triphosphat (ATP) Mikrobiologie Tierversuch Realitätsnah? praktische Vorteile? Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 6

7 Grenzwerte Protein: Richtwert 100µg (Leitlinie DGSV) Protein: Grenzwert 100µg (Risikobetrachtung RKI Richtlinie, Durchschnitt 20 Instrumente, Übertragung auf den nächsten Patienten) Protein: 6,4µg /cm 2 Oberfläche (M. Alfa, Kanada) Visuell: 95% Instrumente visuell sauber (DIN EN ISO Teil 5 A) Mikrobiologie: Reduktion um 5 log Stufen (analog zu EN 13727) Mikrobiologie: Reduktion um 2-3 log Stufen (analog zu ASTM E ) < 100µg vor Reinigung Risikobasierter Ansatz: unschädliche Menge Machbarkeits-Ansatz: mit vernünftigem Aufwand möglich < 100µg kaum erreichbar Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 7

8 Untersuchte Methoden: vorgefertigte Kombinationen aus Prüfkörper und Prüfanschmutzungen qualitatives Ablesen in 3-5 Stufen einfache, schnelle und preiswerte Prozessüberprüung Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 8 Anforderungen für reale Instrumente und Prüfkörper einsetzbar in Klinik und Labor einsetzbar weiter Messbereich, proportionale Anzeige (für Prozessoptimierung) einfache Handhabung möglichst hohe Wiederfindung einfache Handhabung kostengünstig möglichst anlog zu praktischen Bedingungen auch nach thermischer Desinfektion einsetzbar hohe Zuverlässigkeit, Reproduzierbarkeit

9 Untersuchte Methoden 2 Anschmutzung Reaktiviertes Schafsblut Kunstanschmutzung A visuell nachweisbar einfachere Handhabung Prüfgeometrie Skalpellgriffe: keine Herausforderung Crile Klemme zerlegbarer Prüfkörper definierter Spalt visuelle Prüfung einfach eluierbar Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 9

10 Untersuchte Methoden 3 Proteinanalyse Biuret Test: zum Vergleich (kleiner Messbereich, geringe Eluatmenge) OPA: zu schwierig zu handhaben, nur Labor BCA Test :am besten bewährt (Inkubation) visuelle Prüfung (zerlegbare Prüfkörper) TOC: erfasst alle Organik (hohe Empfindlichkeit, Elution Phosphorsäure) ATP: bislang ohne vernünftige Ergebnisse Elution alkalisierte SDS, ph 11 / Phosphorsäure Ultraschallbad 55 C, 30min ggf mit Bewegung, in Glas oder Beutel Swab Tests: nur an zugängliche Flächen nur in Stufen (3-5) eher punktuell => Differenzierung unklarer Verfärbungen Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 10

11 Evaluierung der Verfahren Teil 1 empirische Standardabweichung Messbereich Wiederfindungsrate (2) Prüfkörper reaktiviertes Schafsblut 100µl Blut ~1:100 versch. Konz / Menge verschiedene Testverfahren Crile Klemme Trocknung 55 C / 85 C Reinigungsprozess Wiederfindungsrate (3) Elution Prüfkörper Blindwert (1) reaktiviertes Schafsblut Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 11

12 Ausflug in die Statistik Standardabweichung (s): Verteilung der Messwerte 68,2%: +/- 1s 95,4%: +/- 2s 99,7%: +/- 3s Signifikanz. wie Wahrscheinlich ist ein Zusammenhang zwischen Prozessparameter und Ergebnis statistische Tests Wahrscheinlichkeit 95% Trennschärfe: wie groß muss der Unterschied zwischen zwei Prozessergebnissen A+B sein, damit er noch erkannt wird A B Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 12

13 Ergebnisse der Versuche Elution nach Leitlinie der DGSV mit Biuret-Test Proteinbelastungen von 100µg sind nur mit 2ml Eluat detektierbar, Messbereich µg real der Test zeigt insgesamt deutlich zu niedrig an die Standardabweichung ist hoch, s=12µg (real noch höher) liefert nur eine Wiederfindung von 59,5%, s=16,6% Elution mit SDS im Ultraschall bei 55 C, Messung mit BCA- Methode Messbereich von µg mit 5ml Eluat möglich die Standardabweichung s=4,6µg (OPA ~3µg) Wiederfindungsrate 94,7%, s=6,74% generell besteht eine Chargen-Abhängigkeit bei Blut Prüfkörper haben Blindwerte von ca. 15µg, s=5,5µg Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 13

14 Ergebnisse der Versuche 2 Messung mit TOC (Gesamt-Organischer-Kohlenstoff) sehr empfindlich, 30ml Eluatmenge möglich empfindlich hinsichtlich Blindwert (incl. Öl) -30% des Messwerts sehr präzise, kaum Chargenabhängigkeit, s=1,2µg Wiederfindung s=10% Trennschärfe bei 3 Versuchen: ~8µg Swab Tests können sichtbare Verfärbungen als proteinhaltig identifizieren liefern bei Prüfkörpern mit Spalt kein sinnvolles Ergebnis können Proteinmengen ab 15µg grob abschätzen aber keinen Grenzwert detektieren Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 14

15 Evaluierung der Verfahren Teil 2 eine Maschine standardisierte Beladung Verschiedene Prüfkörper und Messverfahren verschiedene Reiniger Lage variiert nach Ebene und Position zwei Programme je 3 Versuche 1 Anschmutzung 2 Geometrie 3 Ablöseverfahren 4 Messverfahren 5 (manuelle Vorreinigung) 6 Sprühbild / Pumpenleistung / Umwälzung 7 Beladung (Dichte / Schatten) 8 Position (Mitte / Ecke) 9 Ebene 10 Vorspülen (Dauer / 1x bzw. 2x) 11 Reiniger 12 Dosierung 13 Druck 14 Temperatur der Reinigung 15 Aufheizzeit Reinigung 16 Haltezeit Reinigung 17 Wasserqualität Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 15

16 Ebenen und Positionen Schablonen simulieren Spülschatten und Rückprall Positionen nummeriert Klassifiziert Ecke Außen Mitte Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 16

17 Prozesse Ergebnis-Optimierter Prozess 1 2 Thermische Desinfektion 2 mal 5 Min. Vorspülen Kaltwasser 10 Min. Reinigen, 55 C Dosierung 1% Wasserstand hoch Erstes Zwischenspülen VE Wasser kalt 1 Min. Ressourcen-Optimierter Prozess Zweite Zwischenspülen VE Wasser kalt 2 Min. 15 Min. Zeitersparnis 0.5 % Thermische Desinfektion 1 mal 2 Min. vorspülen Kaltwasser 5 Min. Reinigen, 55 C Dosierung 0.5 % Wasserstand niedrig Wasserstand niedrig => Druck niedrig Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 17

18 Reiniger A: alkalischer Reiniger: organischer Basen; Tenside, Enzyme ph 9-10,5 A1: Reiniger A, geänderte Rezeptur B: alkalischer Reiniger: organische Basen; Tenside, Enzyme ph 8,5-9,5 C: alkalischer Reiniger: Natronlauge, Tenside, ph>10 D: hoch-alkalischer Reiniger: Natronlauge; Phosphate E: enzymatischer Neutralreiniger F: Neutralreiniger: Tenside G: ohne Reiniger, nur Wasser je 3 Versuche Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 18

19 Messergebnisse Quintessenz: Es gibt eine erhebliche Streuung der Ergebnisse => keine Einzelwerte vergleichen Beispiel Blut mit BCA-Messung Einzelwerte Mittelwert erhebliche Streuung innerhalb des Versuchs Streuung von Versuch zu Versuch durch Reiniger, Prozess, Ebene und Position können ca. 60% des Ergebnisses erklärt werden Prozess 1 Prozess 2 Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 19

20 Einflussfaktoren auf die Ergebnisse nach Indikator Einfluss Chemie 3x größer als Prozess Einfluss Ebene deutlich kleiner als Position Statistische Analyse der Ergebnisse (Verhältnis zum Mittelwert: Bester zu Schlechtestem) Es besteht ein großer Einfluss der Chemie, je nach Test gewünscht ist ein großer Einfluss des Prozess deutlich Unterschiedliches Verhalten je nach Test Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 20 Einfluss Prozess etwas größer als Chemie Einfluss Position deutlich kleiner als Ebene

21 Ergebnisse nach Messverfahren (Durchschnitt) Quintessenz: Die Bewertung von Reiniger und Prozess hängt entscheidend vom Prüfverfahren ab Reiniger A, A1, B und E positiv => alle mit Enzym Reiniger D am besten => hoch alkalisch Indikatoren reagieren teilweise stark auf Enzyme teilweise ist Alkalität der dominierende Faktor das TOC Verfahren liefert gleichmäßigere Ergebnisse Reiniger F und G durchgängig schlecht Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 21 Reiniger D: hoch alkalisch Reiniger E: neutral enzymatisch Indikator: D schlecht, E gut Test Soil: D gut, E Schlecht Blut: D und E ähnlich

22 Varianz der Werte Problematik der Indikatoren Quintessenz: Nur bestimmte Kombinationen (Reiniger/Indikator/Prozess) können sinnvoll bewertet werden => Test ohne Reiniger bewertbar Prozess 1: alle 0 Prozess 2: Durchschnitt 1 maximal 2-3 blau= Durchschnitt rot= schlechtester gemittelt 3 Versuche nicht bewertbar Prozess 1: alle 0 Prozess 2: bis auf 1 Wert ebenfalls alle 0 nicht bewertbar Prozess 1: Mehrheit 0, teilweise 1 Prozess 2: etliche 0, mehr 1, einmal 2 Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 22

23 Prozessergebnisse Blut 1 Blut Quintessenz: für Reiniger A E: Prozess 1 liegt stets deutlich unter Grenzwert, große Reserve => keine Messungen erforderlich Grenzwert: entspricht 100µg Protein im Prozesstyp 1 wird der Grenzwert von 100µg stets unterschritten (außer F und G) Ausnahme Reiniger F und G (Wasser) auch hier Mittelwert o.k. Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 23

24 Prozessergebnisse Blut 2 Blut Quintessenz: für Reiniger B - D: Prozess 2 liegt am Grenzwert Optimierung / Prüfung erforderlich Grenzwert: entspricht 100µg Protein im Prozesstyp 2 wird der Grenzwert von 100µg im Durchschnitt nur bei Reiniger G (Wasser) überschritten große Differenz zwischen Mittelwerten und Maximalwerte Reiner A (nicht mehr erhältlich) und E (enzymat. Neutralreiniger) halten Grenzwert ein Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 24

25 Vergleich Leitlinie (mit OPA) vs. BCA Methode Quintessenz: die Crile Klemme / Elution nach Leitlinie liefert deutlich niedrigere Werte Hypothese: Restanschmutzung wird nicht abgelöst Akkumulation bei sehr niedrigen Werten Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 25

26 Bewertung Test Soil Visuell / BCA Quintessenz: Test Soil Ergebnisse können mit Blut verglichen werden Prüfung durch Test Soil visuell möglich, etwas ungenauer Blut nicht möglich Visuell größere Streuung (stufenweise ablesen) Erklärung des BCA-Werts 84%, Prozesserklärung 60% bei Blut: 61%, Prozesserklärung 32% Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 26

27 Lage (über alle Tests) Quintessenz: Deutliche kritische Positionen (Mittelwert) Schwankungen erheblich Eckpositionen Ebene 3 Mitte schwankend Mitte Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 27

28 Weitere Untersuchungen Variation einzelner Prozessparameter (Wechselwirkungen) einschließlich Temperatur und Wasserqualität Übertragbarkeit auf andere Maschinen prüfen Untersuchung realer Beladungen Grenzen bei komplexen Geometrien Verhalten realer Anschmutzungen ATP-Messung besondere Anschmutzungen ZIEL Effekte von Prozessveränderungen vorhersagbar keine Revalidierung nötig Übertragung von Herstellervaliderungen auf Praxis auch bei abweichenden Prozessen Reserven abschätzbar vereinfachte Prüfverfahren Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 28

29 Quintessenz bisher Standardabweichung verschiedener Prüfverfahren umfassend evaluiert (mindestens s=8µg) Biuret / Leitlinie s > 20µg TOC-Verfahren mit BCA vergleichbar, höhere Empfindlichkeit Vergleichbarkeit verschiedener Testverfahren Die Bewertung von Reiniger und Prozess hängt entscheidend vom Prüfverfahren ab Bewertung mit Indikatoren ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich Vorhersage des Prozessergebnisse auf Basis der Prozessparameter Prozess 1 vereinfachte Überprüfung / Validierung Prozess 2 Test Soil und visuelle Prüfung möglich Crile-Klemme /Leitlinie liefert deutlich geringere Werte kritische Ebene und Position identifiziert (mit Schwankungen) vereinfachte Prüfung Quality Management Gerhard Kirmse Status Analysen Seite 29

Einflussfaktoren auf die maschinelle Reinigung von Instrumenten t - mögliche hygienische i h Risiken

Einflussfaktoren auf die maschinelle Reinigung von Instrumenten t - mögliche hygienische i h Risiken Einflussfaktoren auf die maschinelle Reinigung von Instrumenten t - mögliche hygienische i h Risiken ik Dr. Gerhard Kirmse Bewertung von Reinigungsprozessen rsteller Her Instrument Prozess (Einzelinstrument)

Mehr

Quick & Clean. RDG-Prozessbewertung. Marcel Graf Sempach, 18. Mai 2014

Quick & Clean. RDG-Prozessbewertung. Marcel Graf Sempach, 18. Mai 2014 Quick & Clean RDG-Prozessbewertung Marcel Graf Sempach, 8. Mai 4 Was du nicht messen kannst, kannst du nicht lenken. Peter Drucker/US-Ökononom Meine sehr verehrten Damen und Herren sagte der Museumsführer,

Mehr

Sichere Aufbereitung von Medizinprodukten in der Praxis und Klinik 3. Forum und Fortbildung am 14. Juni 2014 in Hannover

Sichere Aufbereitung von Medizinprodukten in der Praxis und Klinik 3. Forum und Fortbildung am 14. Juni 2014 in Hannover Sichere Aufbereitung von Medizinprodukten in der Praxis und Klinik 3. Forum und Fortbildung am 14. Juni 2014 in Hannover Leitlinie von DGKH, DGSV und AKI in Kooperation mit dem VAH zur Validierung der

Mehr

Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (RDG)

Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (RDG) Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (RDG) Referent Beat Reber Maschineningenieur FH/STV Leiter Markt Schweiz Belimed Sauter AG, Sulgen 12.09.2011 BRE 1 Übersicht der Themen Definition der Reinigung- und

Mehr

Leistungsprüfung. Dr. Winfried Michels

Leistungsprüfung. Dr. Winfried Michels Leistungsprüfung Dr. Winfried Michels Methoden zur Überprüfung der Reinigung Verwendung von Testkörpern zur Herstellung eines Bezuges zu einer definierten Reinigungsleistung für Beladungen mit chirurgischen

Mehr

Validierung von Reinigungs- und Desinfektionsprozessen im Krankenhaus

Validierung von Reinigungs- und Desinfektionsprozessen im Krankenhaus Validierung von Reinigungs- und Desinfektionsprozessen im Krankenhaus Tübinger Forum 2011 Routinekontrollen, Dokumentation und Validierung - Was wird wirklich gefordert? Hörsaalzentrum Morgenstelle Mehr

Mehr

ISO Können Krankenhäuser ihre RDG-Prozesse. selbst validieren? Dr. rer. nat. Lenard Müller BAG

ISO Können Krankenhäuser ihre RDG-Prozesse. selbst validieren? Dr. rer. nat. Lenard Müller BAG ISO 15883 Können Krankenhäuser ihre RDG-Prozesse selbst validieren? Dr. rer. nat. Lenard Müller BAG Reinigung / Desinfektion Gesetzliche / Normative Grundlagen DIN EN ISO 15883 - Validierung von R & D

Mehr

Validierung von Aufbereitungsprozessen für flexible Endoskope

Validierung von Aufbereitungsprozessen für flexible Endoskope für flexible Endoskope Holger Zimenga Vortrag auf dem DEGEA Endoskopie-Zirkel Die Zukunft der Endoskopaufbereitung-praxisorientiert und sicher am 10. Dezember 2012 im St.Josefs-Krankenhaus, Freiburg Mehr

Mehr

EN ISO Ein Meilenstein?

EN ISO Ein Meilenstein? Ein Meilenstein? ÖGSV Kongress 2007 3.-5. Mai 2007 Baden / Österreich T. Miorini Institut für angewandte Hygiene, Graz, Austria EN ISO 15883 hat ihre Schatten voraus geworfen Hersteller: Anpassung der

Mehr

Reinigungsqualität und Wasserverbrauch

Reinigungsqualität und Wasserverbrauch Forum 2010 Reinigungsqualität und Wasserverbrauch Dr. Winfried Michels, Miele Professional, Gütersloh Einflussfaktoren für die Reinigung nach Sinner Chemie Wärme Wasser Mechanik Spüldauer 2 Haushaltsgeschirrspüler

Mehr

Prolystica Hochkonzentrierter Instrumentenreiniger Weniger ist jetzt mehr. NEUE Generation von Instrumentenreinigern

Prolystica Hochkonzentrierter Instrumentenreiniger Weniger ist jetzt mehr. NEUE Generation von Instrumentenreinigern Prolystica Hochkonzentrierter Instrumentenreiniger Weniger ist jetzt mehr NEUE Generation von Instrumentenreinigern Die automatische Reinigung hat eine neue Dimension erreicht Die hochkonzentrierten Instrumentenreiniger

Mehr

Flore-Chemie GmbH Hygieneschulung Reinigung und Desinfektion

Flore-Chemie GmbH Hygieneschulung Reinigung und Desinfektion Reinigung und Desinfektion Reinigung, Verschmutzung und Desinfektion Reinigung Entfernen von Verschmutzungen. Verschmutzung Jede unerwünschte Substanz, einschließlich Produktresten, Mikroorganismen, Reinigungs-

Mehr

Zusammenfassung der RKI Empfehlung E 4 a / Juli 2002

Zusammenfassung der RKI Empfehlung E 4 a / Juli 2002 Empfehlungen zur Minimierung des Risikos einer iatrogenen Übertragung von vcjk durch potentiell kontaminierte Medizinprodukte, insbesondere chirurgische Instrumente Zusammenfassung der RKI Empfehlung E

Mehr

Wiederaufbereitung dynamischer Instrumente (DI)

Wiederaufbereitung dynamischer Instrumente (DI) Wiederaufbereitung dynamischer Instrumente (DI) Lösungsansätze C.BREHIER / H.NEY JNSS BIEL 2015 1 Benjamin Franklin Wenn die Hälfte unserer Wünsche in Erfüllung ginge, würden sich unsere Sorgen verdoppeln.

Mehr

Untersuchung zur Gleichwertigkeit des LOVIBOND CSB vario Küvettentest mit dem Hach * CSB Küvettentest

Untersuchung zur Gleichwertigkeit des LOVIBOND CSB vario Küvettentest mit dem Hach * CSB Küvettentest Untersuchung zur Gleichwertigkeit des LOVIBOND CSB vario Küvettentest mit dem CSB Küvettentest Inhaltsverzeichnis Seite Einleitung und Zielsetzung 1 Verwendete Methoden, Reagenzien und Geräte 1 Teil I

Mehr

ÖNORM FprEN ISO 17664:2017. Vom Medizinprodukt-Hersteller bereitzustellende Informationen für die Aufbereitung von Medizinprodukten

ÖNORM FprEN ISO 17664:2017. Vom Medizinprodukt-Hersteller bereitzustellende Informationen für die Aufbereitung von Medizinprodukten ÖNORM FprEN ISO 17664:2017 Vom Medizinprodukt-Hersteller bereitzustellende Informationen für die Aufbereitung von Medizinprodukten ÖGSV-Fachtagung 2017 EUROPÄISCHE NORM EUROPEAN STANDARD NORME EUROPÉENNE

Mehr

Podiumsdiskussion. Dr. Früh Control GmbH DGSV-Kongress

Podiumsdiskussion. Dr. Früh Control GmbH DGSV-Kongress Podiumsdiskussion Dr. Früh Control GmbH DGSV-Kongress 10-09 1 Generelle Vorgaben für Medizinprodukte Medizinprodukte-Gesetz 14: Medizinprodukte dürfen nicht betrieben und angewendet werden, wenn sie Mängel

Mehr

VS PLUS

VS PLUS VS PLUS Zusatzinformationen zu Medien des VS Verlags Statistik II Inferenzstatistik 2010 Übungsaufgaben und Lösungen Inferenzstatistik 2 [Übungsaufgaben und Lösungenn - Inferenzstatistik 2] ÜBUNGSAUFGABEN

Mehr

Aufbereitung von flexiblen Endoskopen Patientensicher und Gesetzeskonform

Aufbereitung von flexiblen Endoskopen Patientensicher und Gesetzeskonform Aufbereitung von flexiblen Endoskopen Patientensicher und Gesetzeskonform Referent: Dr. Michael Sturm Prüfstellenleiter und Geschäftsführer Hygienezentrum Dr. Sturm GmbH Eumigweg 7 2351 Wiener Neudorf

Mehr

70 JAHRE WEBECO WEGWEISENDE STERILGUTAUF- BEREITUNG

70 JAHRE WEBECO WEGWEISENDE STERILGUTAUF- BEREITUNG 70 JAHRE WEBECO WEGWEISENDE STERILGUTAUF- BEREITUNG Der A 0 -Wert als Maßstab für die thermische Desinfektion Konzept und Anforderungen an unterschiedliche Medizinprodukte Thomas Kühne 5. Forum und Fortbildung

Mehr

2. Grundbegriffe. Literatur. Skript D. Huhnke S emg GEM. emg GEM

2. Grundbegriffe. Literatur. Skript D. Huhnke S emg GEM. emg GEM . Grundbegriffe Literatur Skript D. Huhnke S. 10-1 Messung Messwert: Wert, der zur Messgröße gehört und der Ausgabe eines Messgerätes eindeutig zugeordnet ist. Messvoraussetzungen Die Messung soll sein

Mehr

Aufbereitung von Medizinprodukten im Krankenhaus - Aufbereitung von Standardprodukten - Aufbereitung von Einmalprodukten. Bonn, 8.

Aufbereitung von Medizinprodukten im Krankenhaus - Aufbereitung von Standardprodukten - Aufbereitung von Einmalprodukten. Bonn, 8. Aufbereitung von Medizinprodukten im Krankenhaus - Aufbereitung von Standardprodukten - Aufbereitung von Einmalprodukten Bonn, 8. Oktober 2008 Prof. Dr. W. Popp Krankenhaushygiene Universitätsklinikum

Mehr

Prüfung aus Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik MASCHINENBAU 2003

Prüfung aus Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik MASCHINENBAU 2003 Prüfung aus Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik MASCHINENBAU 2003. Eine seltene Krankheit trete mit Wahrscheinlichkeit : 0000 auf. Die bedingte Wahrscheinlichkeit, dass ein bei einem Erkrankten durchgeführter

Mehr

DGM Arbeitskreis Quantitative Gefügeanalyse

DGM Arbeitskreis Quantitative Gefügeanalyse DGM Arbeitskreis Quantitative Gefügeanalyse VI. Treffen 10/11.5.2016 (Hochschule Aalen) Messgerätefähigkeit, Stabilitätsüberwachung von Messprozessen Lars Thieme PixelFerber, Berlin 2016 PixelFerber 1

Mehr

Sterilisationsprozesse mit Wasserstoffperoxid

Sterilisationsprozesse mit Wasserstoffperoxid Sterilisationsprozesse mit Wasserstoffperoxid Grundlagen der Prozessführung und Validierung im Vergleich zur Dampfsterilisation Kernfrage zur Validierung von H 2 O 2 -Sterilisationsprozessen Warum wird

Mehr

Anlage 4 zur Hygiene-VO der ÖÄK Risikobewertung und Aufbereitungsverfahren für Medizinprodukte in Ordinationen und Gruppenpraxen

Anlage 4 zur Hygiene-VO der ÖÄK Risikobewertung und Aufbereitungsverfahren für Medizinprodukte in Ordinationen und Gruppenpraxen Seite 1 von 8 Anlage 4 zur Hygiene-VO der ÖÄK Risikobewertung und sverfahren für Medizinprodukte in Ordinationen und Gruppenpraxen Inhalt: Unterscheidung aufgrund von Verwendungszweck und sverfahren Risikobewertung

Mehr

Dokumentation in der MP- Aufbereitung mit dem Schwerpunkt Endoskopie Vortrag beim AMAH

Dokumentation in der MP- Aufbereitung mit dem Schwerpunkt Endoskopie Vortrag beim AMAH Dokumentation in der MP- Aufbereitung mit dem Schwerpunkt Endoskopie Vortrag beim AMAH Olympus Deutschland Medical Systems Jesco Danylow, Produktmanagement Hannover, 11. Juni 2016 Inhalt 1. Einführung

Mehr

Einführung Qualitätsmanagement 1 QM 1

Einführung Qualitätsmanagement 1 QM 1 Einführung Qualitätsmanagement 1 QM 1 Vorlesung 2 Agenda: 1. Erstmusterprüfbericht (EMPB) 2. Prüfmittelverwaltung (PMV) 3. Prüfmittelüberwachung (PMÜ) 4. Prüfmittelfähigkeit (PMF) 5. Prüfplanverwaltung

Mehr

IMC Systems GmbH. Instrumentenaufbereitung CHECKLISTE. Rechtsgrundlagen. Zahnarztpraxis. Infektionsschutz - Gesetz. Medizinprodukte Gesetz.

IMC Systems GmbH. Instrumentenaufbereitung CHECKLISTE. Rechtsgrundlagen. Zahnarztpraxis. Infektionsschutz - Gesetz. Medizinprodukte Gesetz. IMC Systems GmbH CHECKLISTE zur Sicherung und Weiterentwicklung von Qualität und Leistung in der Zahnheilkunde gemäß der aktuellen Gesetzte, Verordnungen, Normen, Richtlinien und Empfehlungen Rechtsgrundlagen

Mehr

Direktanzeigende Messgeräte - Theorie und Praxis -

Direktanzeigende Messgeräte - Theorie und Praxis - Direktanzeigende Messgeräte - Theorie und Praxis - BG BAU, Einsatz von direktanzeigenden Messgeräten - Überwachung Anwendung durch die Mitgliedsbetriebe - Ermittlung des zeitlichen Verlaufs Relativbestimmung,

Mehr

Fachgespräch Emissionsüberwachung Merkblatt

Fachgespräch Emissionsüberwachung Merkblatt Merkblatt zur Kalibrierung von automatischen Messeinrichtungen für Stickoxide (NO x ) und Kohlenmonoxid (CO) nach EN 14181 Die DIN EN 14181 Qualitätssicherung für automatische Messeinrichtungen fordert

Mehr

Methoden der Werkstoffprüfung Kapitel I Grundlagen. WS 2009/2010 Kapitel 1.0

Methoden der Werkstoffprüfung Kapitel I Grundlagen. WS 2009/2010 Kapitel 1.0 Methoden der Werkstoffprüfung Kapitel I Grundlagen WS 2009/2010 Kapitel 1.0 Grundlagen Probenmittelwerte ohne MU Akzeptanzbereich Probe 1 und 2 liegen im Akzeptanzbereich Sie sind damit akzeptiert! Probe

Mehr

Validierung manueller Aufbereitungsprozesse im niedergelassenen Bereich. Petra Labonte

Validierung manueller Aufbereitungsprozesse im niedergelassenen Bereich. Petra Labonte Validierung manueller Aufbereitungsprozesse im niedergelassenen Bereich Petra Labonte Geltungsbereich: Sowohl die Leitlinie zur Validierung der manuellen Aufbereitung als auch die Medizinproduktebetreiber-Verordnung

Mehr

11. Sitzung Auswertungsstrategien; Darstellung von Forschungsergebnissen

11. Sitzung Auswertungsstrategien; Darstellung von Forschungsergebnissen 11. Sitzung Auswertungsstrategien; Darstellung von Forschungsergebnissen 1 Gliederung der Vorlesung 1. Probleme der Auswertung bei quantitativem Vorgehen 2. Probleme der Auswertung bei qualitativem Vorgehen

Mehr

Die Familie der χ 2 (n)-verteilungen

Die Familie der χ 2 (n)-verteilungen Die Familie der χ (n)-verteilungen Sind Z 1,..., Z m für m 1 unabhängig identisch standardnormalverteilte Zufallsvariablen, so genügt die Summe der quadrierten Zufallsvariablen χ := m Z i = Z 1 +... +

Mehr

Statistische Auswertung von Ringversuchen

Statistische Auswertung von Ringversuchen Statistische Auswertung von Ringversuchen Roesebeckstr. 4-6 30449 Hannover Tel. 0511/4505-0 Fax 0511/4505-140 mehr als nur erfolgreich oder nicht erfolgreich Lüchtenburger Weg 24 26603 Aurich Tel. 04941/9171-0

Mehr

Manuelle Instrumentenreinigung- und Desinfektion im Tauchbadverfahren (Nass / Chemisch)

Manuelle Instrumentenreinigung- und Desinfektion im Tauchbadverfahren (Nass / Chemisch) Praxisstempel: Manuelle Instrumentenreinigung- und Desinfektion im Tauchbadverfahren (Nass / Chemisch) Instrumente und Hilfsmittel für allgemeine, präventive, restaurative, kieferorthopädische (nichtinvasive)

Mehr

Routine und Herausforderungen der Medizinprodukte Aufbereitung in einer modernen Zahnarztpraxis

Routine und Herausforderungen der Medizinprodukte Aufbereitung in einer modernen Zahnarztpraxis Routine und Herausforderungen der Medizinprodukte Aufbereitung in einer modernen Zahnarztpraxis Ute Wurmstich gilborn zahnärzte Kaltenweider Str. 11 D-30900 Wedemark Fachkunde I-III DGSV/SGSV 1 Grundsätzliche

Mehr

Podiumsdiskussion DGSV Kongress 2014 zur KRINKO-BfArM-Empfehlung Validierung Leitung: Dr. M.-Th.Linner, Dr. W. Michels

Podiumsdiskussion DGSV Kongress 2014 zur KRINKO-BfArM-Empfehlung Validierung Leitung: Dr. M.-Th.Linner, Dr. W. Michels Professionelle Aufbereitung von Medizinprodukten Podiumsdiskussion DGSV Kongress 2014 zur KRINKO-BfArM-Empfehlung Validierung Leitung: Dr. M.-Th.Linner, Dr. W. Michels Grundaussagen zur Validierung (1)

Mehr

Reinigung von Instrumenten mit Lumen: Sauberkeit garantiert? Erfahrungsbericht aus der ZSVA

Reinigung von Instrumenten mit Lumen: Sauberkeit garantiert? Erfahrungsbericht aus der ZSVA Reinigung von Instrumenten mit Lumen: Sauberkeit garantiert? t? Erfahrungsbericht aus der ZSVA des Universitätsspitals Genf (HUG) Hervé Ney JNSS Fribourg 2010 1 Hervé NEY ZSVA-Verantwortliher HUG Fribourg

Mehr

Übungen mit dem Applet Vergleich von zwei Mittelwerten

Übungen mit dem Applet Vergleich von zwei Mittelwerten Vergleich von zwei Mittelwerten 1 Übungen mit dem Applet Vergleich von zwei Mittelwerten 1 Statistischer Hintergrund... 2 1.1 Typische Fragestellungen...2 1.2 Fehler 1. und 2. Art...2 1.3 Kurzbeschreibung

Mehr

Warum immer noch Chemie im Großgebinde? Komponenten-Konzentrate sind die Zukunft! Ina Haacke Anwendungstechnik neodisher Chemische Fabrik Dr.

Warum immer noch Chemie im Großgebinde? Komponenten-Konzentrate sind die Zukunft! Ina Haacke Anwendungstechnik neodisher Chemische Fabrik Dr. Warum immer noch Chemie im Großgebinde? Komponenten-Konzentrate sind die Zukunft! Ina Haacke Anwendungstechnik neodisher Chemische Fabrik Dr. Weigert Zentrale oder dezentrale Dosierung? Zentrale Dosierung

Mehr

Präzision in der Analytik Ein unentbehrlicher Teil der Methodenvalidierung

Präzision in der Analytik Ein unentbehrlicher Teil der Methodenvalidierung Abacus Validation Systems Präzision in der Analytik Ein unentbehrlicher Teil der Methodenvalidierung Joachim Pum, MMed (Univ. Pretoria) 2008 Definition Präzision ist das Maß für die Streuung von Analysenergebnissen

Mehr

AMAH Aufbereitung in der Endoskopie

AMAH Aufbereitung in der Endoskopie AMAH Aufbereitung in der Endoskopie Manuelle und automatisierte Aufbereitung flexibler Endoksope Christian Roth Olympus Deutschland GmbH OLYMPUS Deutschland GmbH, Medical Systems Hannover, 14.6.2014 Page

Mehr

Statistische Messdatenauswertung

Statistische Messdatenauswertung Roland Looser Statistische Messdatenauswertung Praktische Einführung in die Auswertung von Messdaten mit Excel und spezifischer Statistik-Software für naturwissenschaftlich und technisch orientierte Anwender

Mehr

Statistische Methoden in den Umweltwissenschaften

Statistische Methoden in den Umweltwissenschaften Statistische Methoden in den Umweltwissenschaften t-test Varianzanalyse (ANOVA) Übersicht Vergleich von Mittelwerten 2 Gruppen: t-test einfaktorielle ANOVA > 2 Gruppen: einfaktorielle ANOVA Seeigel und

Mehr

Anforderungen an die hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten in NRW

Anforderungen an die hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten in NRW Anforderungen an die hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten in NRW Dr. med. univ. Sebastian Werner 1,2 1 HygCen Germany GmbH, Schwerin / Bochum 2 Abteilung für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin,

Mehr

Validierung manueller Aufbereitungsprozesse von Medizinprodukten gesetzliche und normative Grundlagen

Validierung manueller Aufbereitungsprozesse von Medizinprodukten gesetzliche und normative Grundlagen Validierung manueller Aufbereitungsprozesse von Medizinprodukten gesetzliche und normative Grundlagen F. H. H. Brill Dr. Brill + Partner GmbH Institut für Hygiene und Mikrobiologie, Hamburg, www.brillhygiene.com

Mehr

Checkliste NIR Ganzkorngerät PERTEN Inframatic Installation Probenvorbereitung, repräsentative Probe Regelmäßige Überprüfung 3

Checkliste NIR Ganzkorngerät PERTEN Inframatic Installation Probenvorbereitung, repräsentative Probe Regelmäßige Überprüfung 3 Interessengemeinschaft NITNET Lichtstrahl IR-Lichtstrahl IR-Spectrum Lichtquelle Monochromator Probe Detector Rechner Getreide + Raps abgesichert messen! Checkliste NIR Ganzkorngerät PERTEN Inframatic

Mehr

Validierung der Reinigung von da Vinci Instrumenten

Validierung der Reinigung von da Vinci Instrumenten Validierung der Reinigung von da Vinci Instrumenten Dr. Urs Rosenberg 5. Februar 2015 Validierung der Reinigung Definition: Dokumentierter Beweis dass der Reinigungsprozess die spezifizierten Anforderungen

Mehr

Martin Dietrich, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Martin Dietrich, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Standardisierte Qualitätsinformationen von Krankenhäusern in Deutschland als Steuerungsinstrument des Qualitäts- und Leistungswettbewerbs und ihr Effekt auf die Präferenzen-Bildung bei der Krankenhauswahl

Mehr

5. Statistische Auswertung

5. Statistische Auswertung 5. Statistische Auswertung 5.1 Varianzanalyse Die Daten der vorliegenden Versuchsreihe zeigen eine links steile, rechts schiefe Verteilung. Es wird untersucht, ob sich die Meßdaten durch Transformation

Mehr

Herbst Hygiene, Reinigung und Desinfektion. Quellen: LGL Würzburg Firma Wigol. Kellerwirtschaftskurs 2014, J. Burkert.

Herbst Hygiene, Reinigung und Desinfektion. Quellen: LGL Würzburg Firma Wigol. Kellerwirtschaftskurs 2014, J. Burkert. Herbst 2014 Hygiene, Reinigung und Desinfektion Quellen: LGL Würzburg Firma Wigol Folie 1 Hygiene Reintönigkeit kommt von Reinigen Zur Erzeugung qualitativ hochwertiger und v.a. reintöniger Weine ist die

Mehr

Partikelreinheit und Hygiene aus Sicht der Zentralsterilisation. Gabriela Egeli BODE AG

Partikelreinheit und Hygiene aus Sicht der Zentralsterilisation. Gabriela Egeli BODE AG Partikelreinheit und Hygiene aus Sicht der Zentralsterilisation Gabriela Egeli BODE AG Inhalt Aufbereitungskreislauf Hygienerelevante Punkte in der ZSVA Infrastruktur / Räumlichkeiten Personalmanagement

Mehr

Herstellerinformation zur Aufbereitung von resterilisierbaren

Herstellerinformation zur Aufbereitung von resterilisierbaren Medizinprodukten gemäß EN ISO 17664 1 von 5 WARNHINWEISE: Bei Einhaltung der Gebrauchsanweisung der zur Anwendung kommenden Geräte sowie der zur Anwendung kommenden Desinfektions- und Reinigungslösungen

Mehr

Validierung maschineller Reinigungs- und thermischer Desinfektionsprozesse Warum validieren?

Validierung maschineller Reinigungs- und thermischer Desinfektionsprozesse Warum validieren? Validierung maschineller Reinigungs- und thermischer Desinfektionsprozesse Warum validieren? 2. Fortbildung 20. September 2014 Brakel Mehr wissen. Weiter denken. Inhalt des Vortrages Warum validieren?

Mehr

Statistisches Testen

Statistisches Testen Statistisches Testen Grundlegendes Prinzip Erwartungswert Bekannte Varianz Unbekannte Varianz Differenzen Anteilswert Chi-Quadrat Tests Gleichheit von Varianzen Prinzip des Statistischen Tests Konfidenzintervall

Mehr

Quantifizierung in der Analytischen Chemie

Quantifizierung in der Analytischen Chemie Quantifizierung in der Analytischen Chemie in der Grundvorlesung Analytische Chemie Literatur: W. Gottwald, Statistik für Anwender, Wiley-VCH, Weinheim, 2000 Kapitel in: M. Otto, Analytische Chemie, 3.

Mehr

Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten

Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten über die Anerkennung der AVENTRA Gesellschaft für biologische Diagnostik mbh Lengericher Landstraße 35 49078 Osnabrück

Mehr

Validierung von Messmethoden. Validierung von Messmethoden

Validierung von Messmethoden. Validierung von Messmethoden Validierung von Messmethoden Was soll eine gute Messmethode erfüllen? 1. Richtigkeit (accucacy) 2. Genauigkeit (precision) PD Dr. Sven Reese, LMU München 1 Richtigkeit (accuracy) Gibt Auskunft darüber,

Mehr

PosCon HM. Clevere Höhenmessung mit 3D Lichtschnittsensorik.

PosCon HM. Clevere Höhenmessung mit 3D Lichtschnittsensorik. PosCon HM Clevere nmessung mit 3D Lichtschnittsensorik. Eine weitere Dimension Vermessung von Objekten mittels nkennzahlen PosCon HM ist ein einzigartiges, kompaktes Messgerät zur intelligenten nmessung

Mehr

Desinfektionsmittel im Haushalt

Desinfektionsmittel im Haushalt Desinfektionsmittel im Haushalt Günter Klein Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit Tierärztliche Hochschule Hannover - Risiken (Resistenzen) - Anwendung im gewerblichen Bereich Resistenzproblematik

Mehr

Kühlt der Kühlschrank schlechter, wenn die Sonne auf die Lüftungsgitter scheint?

Kühlt der Kühlschrank schlechter, wenn die Sonne auf die Lüftungsgitter scheint? Kühlt der Kühlschrank schlechter, wenn die Sonne auf die Lüftungsgitter scheint? Diese Untersuchung wurde an einem Kühlschrank durchgeführt, an dem ein Lüfter zur Verbesserung der Kühlwirkung eingebaut

Mehr

Biochemische UE Alkaline Phosphatase.

Biochemische UE Alkaline Phosphatase. Biochemische UE Alkaline Phosphatase peter.hammerl@sbg.ac.at Alkaline Phosphatase: Katalysiert die Hydrolyse von Phosphorsäure-Estern: O - O - Ser-102 R O P==O O - H 2 O R OH + HO P==O O - ph-optimum im

Mehr

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse

Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Kapitel 6: Zweifaktorielle Varianzanalyse Durchführung einer zweifaktoriellen Varianzanalyse ohne Messwiederholung 1 Effektstärke und empirische Teststärke einer zweifaktoriellen Varianzanalyse ohne Messwiederholung

Mehr

Untersuchung zur Vergleichbarkeit der Reagenzsysteme (Powder Pack / Pillow) für freies und gesamtes Chlor von Lovibond und Hach

Untersuchung zur Vergleichbarkeit der Reagenzsysteme (Powder Pack / Pillow) für freies und gesamtes Chlor von Lovibond und Hach Untersuchung zur Vergleichbarkeit der Reagenzsysteme (Powder Pack / Pillow) für freies und gesamtes Chlor von Lovibond und Hach Inhaltsverzeichnis Seite Einleitung und Zielsetzung 1 Verwendete Methoden,

Mehr

Komfort steigern Verbrauch senken: Gebäude und Behaglichkeitsmonitoring. Enhance Comfort Reduce Consumption: Building and Comfort Monitoring

Komfort steigern Verbrauch senken: Gebäude und Behaglichkeitsmonitoring. Enhance Comfort Reduce Consumption: Building and Comfort Monitoring Komfort steigern Verbrauch senken: Gebäude und Behaglichkeitsmonitoring Enhance Comfort Reduce Consumption: Building and Comfort Monitoring M.Eng. Jakob Hahn Hochschule München Competence Center Energieeffiziente

Mehr

Sterilcontainer für eine sichere und wirtschaftliche Sterilgutversorgung im Krankenhaus. Andreas Bauer Aesculap AG, Tuttlingen

Sterilcontainer für eine sichere und wirtschaftliche Sterilgutversorgung im Krankenhaus. Andreas Bauer Aesculap AG, Tuttlingen Sterilcontainer für eine sichere und wirtschaftliche Sterilgutversorgung im Krankenhaus Andreas Bauer Aesculap AG, Tuttlingen Sterilgutversorgung gestern Am Anfang stand der Dampfsterilisator nach Schimmelbusch.

Mehr

Metrologie = Wissenschaft vom Messen. Messunsicherheit von Analysenergebnissen. VU Chemisch Rechnen

Metrologie = Wissenschaft vom Messen. Messunsicherheit von Analysenergebnissen. VU Chemisch Rechnen Metrologie = Wissenschaft vom Messen Messunsicherheit von Analysenergebnissen Wer mißt, mißt Mist!! Metrologie Meteorologie Kräht der Hahn am Mist, Ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist!! Inhalt

Mehr

Flexible Endoskope in der ZSVA

Flexible Endoskope in der ZSVA Flexible Endoskope in der ZSVA Organisation der Aufbereitung Endoskop-Aufbereitung in der ZSVA Prozesse - RDG-E - Prozesschemie 7. Berlin Brandenburg Steritreff 10. September 2016 / 9.00-15.30 Uhr Charité

Mehr

CHEMISCHES RECHNEN II ANALYT. CHEM. FÜR FORTGS

CHEMISCHES RECHNEN II ANALYT. CHEM. FÜR FORTGS Arbeitsunterlagen zu den VU CHEMISCHES RECHNEN II - 771.119 Einheit 1 ANALYT. CHEM. FÜR FORTGS. - 771.314 Einheit 3a ao. Prof. Dr. Thomas Prohaska (Auflage März 006) Beurteilung von Analysenergebnissen

Mehr

Allgemeines zu Tests. Statistische Hypothesentests

Allgemeines zu Tests. Statistische Hypothesentests Statistische Hypothesentests Allgemeines zu Tests Allgemeines Tests in normalverteilten Grundgesamtheiten Asymptotische Tests Statistischer Test: Verfahren Entscheidungsregel), mit dem auf Basis einer

Mehr

Messunsicherheit von Koordinatenmessungen Abschätzung der aufgabenspezifischen Messunsicherheit mit Hilfe von Berechnungstabellen

Messunsicherheit von Koordinatenmessungen Abschätzung der aufgabenspezifischen Messunsicherheit mit Hilfe von Berechnungstabellen Lometec GmbH & Co.KG Herbert-Wehner Str.2 An alle Interessierten Unser Zeichen: We Ansprechpartner : J. Werkmeister Fon: 02307-28736-75 Datum 22.01.2013 Fachseminar am 22. und 23.April 2013 hier in Kamen

Mehr

Stichwortverzeichnis. Symbole

Stichwortverzeichnis. Symbole Stichwortverzeichnis Symbole 50ste Perzentil 119 A Absichern, Ergebnisse 203 Abzählbar unendliche Zufallsvariable 146 Alternativhypothese 237 238 formulieren 248 Anekdote 340 Annäherung 171, 191 Antwortquote

Mehr

Beispiel 4 (Einige weitere Aufgaben)

Beispiel 4 (Einige weitere Aufgaben) 1 Beispiel 4 (Einige weitere Aufgaben) Aufgabe 1 Bestimmen Sie für die folgenden Zweierstichproben, d. h. Stichproben, die jeweils aus zwei Beobachtungen bestehen, a) den Durchschnitt x b) die mittlere

Mehr

Materialdatenblatt - FlexLine. EOS StainlessSteel 17-4PH. Beschreibung

Materialdatenblatt - FlexLine. EOS StainlessSteel 17-4PH. Beschreibung EOS StainlessSteel 17-4PH EOS StainlessSteel 17-4PH ist eine auf Eisen basierende Legierung, die speziell für die Verarbeitung auf EOS DMLS Systemen entwickelt wurde. Dieses Dokument enthält Informationen

Mehr

aib GmbH Markus Heinbach DUR-SOLO TYP 4 DECKENSEGEL PRODUKT-DATENBLATT

aib GmbH Markus Heinbach DUR-SOLO TYP 4 DECKENSEGEL PRODUKT-DATENBLATT aib GmbH Markus Heinbach DUR-SOLO TYP 4 Traversen für dur-solo Typ 4 U00 Einhängeprofil mit Regellochung durlum GmbH 06 www.durlum.com Alle Maße in mm. Maß- und Konstruktionsänderungen unter Vorbehalt.

Mehr

Es wurden Messungen mit zwei unterschiedlichen Prüfobjekten durchgeführt:

Es wurden Messungen mit zwei unterschiedlichen Prüfobjekten durchgeführt: Seite 1 von 5 1 Einleitung Bei der Validierung von Dampfsterilisationsprozessen wird immer wieder versucht, mit Hilfe von Temperaturmessungen im Inneren eines Hohlkörperinstrumentes zu prüfen, ob die Dampfpenetration

Mehr

Ambulante Gesundheitsökonomie

Ambulante Gesundheitsökonomie Ambulante Gesundheitsökonomie Oder warum Effizienz kein Spaziergang ist. Gesundheitsökonomie? Es geht um das Verhältnis zwischen therapeutischer Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit bzw. den Kosten- Nutzen-Quotienten

Mehr

Nur für interne Zwecke!!! Vertraulich! Witty-Pool Turbo S - Sensation oder alter Wein in neuen Schläuchen? Witty-Pool Turbo S

Nur für interne Zwecke!!! Vertraulich! Witty-Pool Turbo S - Sensation oder alter Wein in neuen Schläuchen? Witty-Pool Turbo S Witty-Pool Turbo S - Sensation oder alter Wein in neuen Schläuchen? Witty-Pool Turbo S Saure Reinigung und Desinfektion mit Turbo-Power 2 1 Produktflyer Aussagen Hygienisch saubere Oberflächen in nur einem

Mehr

2. Lösung weitere Übungsaufgaben Statistik II WiSe 2016/2017

2. Lösung weitere Übungsaufgaben Statistik II WiSe 2016/2017 . Lösung weitere Übungsaufgaben Statistik II WiSe 016/017 1. Aufgabe: Bei der Produktion eines Werkstückes wurde die Bearbeitungszeit untersucht. Für die als normalverteilt angesehene zufällige Bearbeitungszeit

Mehr

3M Elektronisches Test System (ETS) M Comply Chemoindikatoren M Attest Biologischer Indikator M Comply Instrumenten-Protektoren 107

3M Elektronisches Test System (ETS) M Comply Chemoindikatoren M Attest Biologischer Indikator M Comply Instrumenten-Protektoren 107 Zum Wohl des Patienten ist eine aktive und dauerhafte Infektionsprävention in allen klinischen Bereichen unverzichtbar. 3M gehört zu den ersten Entwicklern von innovativen sprodukten und ist damit Wegbereiter

Mehr

DQS Medizinprodukte GmbH

DQS Medizinprodukte GmbH EN ISO 10993-3:2009 Biologische Beurteilung von Medizinprodukten, Prüfungen auf Gentoxitität, Karzinogenität und Reproduktionstoxizität EN ISO 10993-4:2009 Biologische Beurteilung von Medizinprodukten;

Mehr

Methodenlehre. Vorlesung 10. Prof. Dr. Björn Rasch, Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg

Methodenlehre. Vorlesung 10. Prof. Dr. Björn Rasch, Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg Methodenlehre Vorlesung 10 Prof. Dr., Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg 1 Methodenlehre I Woche Datum Thema 1 FQ Einführung, Verteilung der Termine 1 25.9.13 Psychologie als Wissenschaft

Mehr

Leitlinie für die Validierung maschineller Reinigungs- und Desinfektionsprozesse zur Aufbereitung flexibler Endoskope

Leitlinie für die Validierung maschineller Reinigungs- und Desinfektionsprozesse zur Aufbereitung flexibler Endoskope Bericht der Leitliniengruppe der DGKH, DGSV DEGEA, DGVS und AKI zur Erarbeitung der Leitlinie für die Validierung maschineller Reinigungs- und Desinfektionsprozesse zur Aufbereitung flexibler Endoskope

Mehr

Aufgaben zu Kapitel 3

Aufgaben zu Kapitel 3 Aufgaben zu Kapitel 3 Aufgabe 1 a) Berechnen Sie einen t-test für unabhängige Stichproben für den Vergleich der beiden Verarbeitungsgruppen strukturell und emotional für die abhängige Variable neutrale

Mehr

Prüfen von Zeitreihen mit individuellen Korrekturparametern K-Prüfung

Prüfen von Zeitreihen mit individuellen Korrekturparametern K-Prüfung Prüfen von Zeitreihen mit individuellen Korrekturparametern K-Prüfung aqua_plan Ingenieurgesellschaft für Problemlösungen in Hydrologie und Umweltschutz mbh Amyastr. 126, 52066 Aachen Tel.: 0241 40070-0,

Mehr

Entwicklung und Erprobung einer berührungslosen Restfeuchtemessung von Filamentgarnen und textilen Flächen für Trocknungsprozesse (DBU 22891)

Entwicklung und Erprobung einer berührungslosen Restfeuchtemessung von Filamentgarnen und textilen Flächen für Trocknungsprozesse (DBU 22891) Entwicklung und Erprobung einer berührungslosen Restfeuchtemessung von Filamentgarnen und textilen Flächen für Trocknungsprozesse (DBU 22891) Autoren: Dr. Wolf Dieter Weiß, Dr. Weiss GmbH, Schriesheim

Mehr

Messmittelfähigkeitsanalyse Messen wir richtig?!

Messmittelfähigkeitsanalyse Messen wir richtig?! Messmittelfähigkeitsanalyse Messen wir richtig?! KEYENCE Deutschland GmbH Marcel Gross Digitale Messprojektoren Messung QUALITÄTSSICHERUNG HEUTE Wozu eine Messmittelfähigkeitsanalyse bei der Smiley GmbH?

Mehr

Einführung Fehlerrechnung

Einführung Fehlerrechnung Einführung Fehlerrechnung Bei jeder Messung, ob Einzelmessung oder Messreihe, muss eine Aussage über die Güte ( Wie groß ist der Fehler? ) des Messergebnisses gemacht werden. Mögliche Fehlerarten 1. Systematische

Mehr

SPIKE Profit. Erhöhung der Produktivität und Prozess Sicherheit durch produktionsbegleitende Zerspankraftmessung mit SPIKE direkt am Werkzeughalter

SPIKE Profit. Erhöhung der Produktivität und Prozess Sicherheit durch produktionsbegleitende Zerspankraftmessung mit SPIKE direkt am Werkzeughalter SPIKE Profit Erhöhung der Produktivität und Prozess Sicherheit durch produktionsbegleitende Zerspankraftmessung mit SPIKE direkt am Werkzeughalter 17/09/16 pro-micron TOOL Control Wie funktioniert die

Mehr

Technischer Bericht Nr Rev. 0 vom 11. Mai 2009

Technischer Bericht Nr Rev. 0 vom 11. Mai 2009 Technischer Bericht Nr. 7134 8988 Rev. 0 vom 11. Mai 2009 Auftraggeber: MIK International AG Berggarten 1 56427 Siershahn Herstellungsort: Verschiedene Gegenstand der Begutachtung: Produkt: Wasserbeheizte

Mehr

Methoden der Psychologie Dr. Z. Shi Wiss. Arbeiten

Methoden der Psychologie Dr. Z. Shi Wiss. Arbeiten Methoden der Psychologie 14.12.2016 Dr. Z. Shi Wiss. Arbeiten Tree of Knowledge 1. Quantitative vs. Qualitative Forschung 2. Subjektive vs. Objektive Messverfahren 3. Gütekriterien 1. Objektivität 2. Validität

Mehr

Statistische Tests für unbekannte Parameter

Statistische Tests für unbekannte Parameter Konfidenzintervall Intervall, das den unbekannten Parameter der Verteilung mit vorgegebener Sicherheit überdeckt ('Genauigkeitsaussage' bzw. Zuverlässigkeit einer Punktschätzung) Statistischer Test Ja-Nein-Entscheidung

Mehr

Grundlagen eines Erhaltungsmanagements Möglichkeiten der Bewertung von FBF

Grundlagen eines Erhaltungsmanagements Möglichkeiten der Bewertung von FBF Grundlagen eines Erhaltungsmanagements Dipl.-Ing. Lars Stammler (Quelle: Internet) 1 Struktur der Erfassung von FBF Visuelle Erfassung Messtechnische Erfassung Griffigkeit Georadar Bewertung des Oberflächenzustandes

Mehr

Entwicklung spezieller Lösungen für die Messtechnik. Konzentrationsmessung in Mehrkomponentensystemen

Entwicklung spezieller Lösungen für die Messtechnik. Konzentrationsmessung in Mehrkomponentensystemen Mess - und Analysentechnik Dr. Dinger Entwicklung spezieller Lösungen für die Messtechnik Applikationsberatung und technische Untersuchungen MAT Dr. Dinger Ludwig-Erhard-Strasse 12 34131 Kassel Vertrieb

Mehr

Digitale Sterilisationskontrolle

Digitale Sterilisationskontrolle Digitale Sterilisationskontrolle Sinnvolles Testen von Dampfsterilisationsprozessen Space for 3M Montage Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam, 16.10.2012 Klinikum St. Georg, Leipzig, 17.10.2012 Inhalt

Mehr

Risikogerechte Absicherung von Prüfprozessen. Dr.-Ing. Philipp Jatzkowski, TÜV Rheinland Consulting

Risikogerechte Absicherung von Prüfprozessen. Dr.-Ing. Philipp Jatzkowski, TÜV Rheinland Consulting Risikogerechte Absicherung von Prüfprozessen Dr.-Ing. Philipp Jatzkowski, TÜV Rheinland Consulting Referent Dr.-Ing. Philipp Jatzkowski 2013 - heute TÜV Rheinland Consulting Leiter Competence Center Production

Mehr

Parametrische vs. Non-Parametrische Testverfahren

Parametrische vs. Non-Parametrische Testverfahren Parametrische vs. Non-Parametrische Testverfahren Parametrische Verfahren haben die Besonderheit, dass sie auf Annahmen zur Verteilung der Messwerte in der Population beruhen: die Messwerte sollten einer

Mehr