UR ÜBERFÜHRUNG FÜHRT MAN FOLGENDE SCHRITTE DURCH. 24 Stunden / 365 Tage im Jahr EIN EINZIGER ANSPRECHPARTNER FÜR DEN GESAMTEN VORGANG

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3 Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass die Familienangehörigen Kontakt mit ihrem Heimatkonsulat aufnehmen, da dieses nicht nur mit den Gewohnheiten und Gebräuchen des Landes sondern auch mit allen den Rückführungsprozess betreffenden Rechtsfragen vertraut ist. 1. Kontaktdaten der direkten Angehörigen aufnehmen Diese Angaben sind unbedingt erforderlich, um einen schnellen und reibungslosen Kontakt zur Familie des Verstorbenen zu halten und um den 2. Mit Hilfe der Familienangehörigen klären, ob der Verstorbene über eine Sterbegeld-/Rückholversicherung verfügte: A) MIT VERSICHERUNG In der Regel werden diese Versicherungen unter folgenden Umständen abgeschlossen: bei Buchung einer Reise über ein Reisebüro oder einen Reiseveranstalter bei Abschluss einer privaten Krankenversicherung als Bestandteil einer weiter gefassten Versicherungspolice bei Zahlung einer Reise mit einer Kreditkarte, die den Rückholdienst mit einschließt In Spanien bieten manche Banken ihren hier ansässigen ausländischen Kunden einen solchen Versicherungsschutz, wenn diese ein Konto bei ihnen führen. Besitzt der Verstorbene Versicherungsschutz für eine Auslandsrückholung, muss die Familie die Versicherungsgesellschaft kontaktieren, um den Todesfall zu melden. Sobald die Versicherungsgesellschaft unterrichtet ist, setzt sie sich mit dem Bestattungsunternehmen in Verbindung, welches wiederum alle notwendigen Schritte unternimmt, um die Überführung und die von der Familie gewählte Art der Beisetzung zu organisieren. B) OHNE VERSICHERUNG Hat der Verstorbene keine Sterbegeld-/Rückholversicherung, müssen sich die Angehörigen direkt mit dem Bestattungsunternehmen in Verbindung setzen und die Kosten für die Überführung und die Beisetzung übernehmen. Es gibt jedoch verschiedene Fälle, in denen Behörden des Bestimmungslandes die Überführung bzw. die Luftfrachtkosten ganz oder teilwei se übernehmen oder Verbände bzw. sonstige Einrichtungen des Landes die Rückholkosten tragen. Sollte der Verstorbene Anspruch auf eine dieser Leistungen haben, kann sich die Familie mit der entsprechenden Behörde oder Einrichtung in Verbindung setzen, damit diese die zur Rückholung erforderlichen Schritte einleitet, während gleichzeitig das Bestattungsunternehmen beauftragt wird.

4 Das Bestattungsunternehmen kümmert sich um alles: Abholung des Verstorbenen Herrichtung des Verstorbenen Formalitäten bei Konsulaten und Behörden Buchung des Transports auf dem Luftweg oder dem Landweg Kontakt mit dem Bestattungsunternehmen des Bestimmungsortes usw. 3. Modalitäten der Überführung Die Modalitäten der Überführung sind vom Wunsch der Familie sowie von der Gesetzgebung und den Gebräuchen des jeweiligen Bestimmungslandes abhängig. Auf Wunsch der Familie kann die Beisetzung oder Einäscherung des Verstorbenen im Sterbe land erfolgen. Überführung des Verstorbenen in sein Heimatland: - Überführung bzw. Rückführung des Leichnams zur Beisetzung oder Einäscherung im Heimatland - Einäscherung des Verstorbenen und Versand der Urne in das Heimatland Soll die Urne als Handgepäck transportiert werden, muss neben der Einholung der notwendigen Genehmigungen auch sichergestellt werden, dass die Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaft dies zulassen. Ebenso sind die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Entscheidet sich die Familie für eine Rückführung des Verstorbenen, so ist die Zeit, die die Einholung der Genehmigungen zum Transport in das Bestimmungsland und die Ausstellung des Leichenpasses in Anspruch nehmen, einerseits davon abhängig, welche Dokumente von den Behörden des Abgangs- und des Bestimmungslandes verlangt werden, und andererseits vom jeweiligen Konsulat. Vor Überführung kann auf Wunsch der Familie am Sterbeort eine Totenwache gehalten oder eine Abschiedszeremonie durchgeführt werden. Die Situation ist anders, wenn der Verstorbene keines natürlichen Todes gestorben ist und eine gerichtsmedizinische Autopsie angeordnet wird, denn der Ablauf gestaltet sich um einiges komplexer. Mémora International koordiniert alle notwendigen medizinisch-rechtlichen Formalitäten. 4. Gerichtsmedizinische Autopsie Wurde eine gerichtliche Untersuchung angeordnet, kann die Familie nach 30 Tagen den entsprechenden Autopsiebericht entweder direkt beim zuständigen Untersuchungsgericht beantragen oder das Konsulat damit beauftragen. Die Bearbeitungszeit ist vom jeweiligen Gericht abhängig. 5. Vertretung vor den Behörden Sollten keine Familienangehörigen in Spanien anwesend sein, kann das Bestattungsunternehmen diese vor dem jeweiligen Untersuchungsgericht und dem Konsulat vertreten, sofern die Familie hierzu eine schriftliche Ermächtigung erteilt. Es gibt auch Fälle, in denen die Justizbehörde verlangt, dass das Konsulat im Namen der Familie die Überführung beantragt. Ebenso ist es möglich, wenn auch nur in Einzelfällen, dass die Justiz- oder die Konsulatsbehörde auf dem persönlichen Erscheinen einer mit einer notariellen Vollmacht der Familie des Verstorbenen ausgestatteten Person besteht.

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