Integrierte Kommunikation: Identität, Organisation und Entscheidung. Berlin 2009, Dr. Bettina Fackelmann, Rosa-Luxemburg-Stiftung

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1 Integrierte Kommunikation: Identität, Organisation und Entscheidung Berlin 2009, Dr. Bettina Fackelmann, Rosa-Luxemburg-Stiftung

2 "Kommunikation ist unwahrscheinlich. Sie ist unwahrscheinlich, obwohl wir sie jeden Tag erleben, praktizieren und ohne sie nicht leben würden." Luhmann, Niklas (2001). In: Jahraus, Oliver. Aufsätze und Reden, Stuttgart, S. 78

3 Integrierte Kommunikation erscheint aus verschiedensten Gründen attraktiv Phänomen gesättigter Märkte Wachsende Medienvielfalt und -fragmentierung Informationsüberlastung Nachlassendes Informationsinteresse Steigender Werbedruck Zwang zu Kosteneinsparungen Dr. Bettina Fackelmann Esch, F.R.: Wirkung integrierter Kommunikation, Wiesbaden 2006/ GWA, Abschlussbericht zur Studie Integrierte Kommunikation,

4 Was ist und will Integrierte Kommunikation? Integrierte Kommunikation ist ein Prozess der Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle, der darauf ausgerichtet ist, aus den differenzierten Quellen der internen und externen Kommunikation von Unternehmen eine Einheit herzustellen, um ein für die Zielgruppen der Kommunikation konsistentes Erscheinungsbild über das Unternehmen beziehungsweise ein Bezugsobjekt der Kommunikation zu vermitteln. Bruhn. Manfred (2006); Integrierte Unternehmens- und Markenkommunikation. Strategische Planung und operative Umsetzung. Stuttgart, S. 17 4

5 Quellen = Stakeholder der Organisation Mitarbeiter/innen Bürger/innen Mitglieder/innen t Medien Organisation Wettbewerb Staatliche Organe 5

6 Integrierte Kommunikation verlangt intelligente Integration relevanter Ansprüche der Stakeholder Mitarbeiter/innen Bürger/innen Mitglieder/innen t Medien Organisation Wettbewerb Staatliche Organe 6

7 Was bringt solch ein Prozess mit sich? Integrierte Kommunikation ist ein maßgeblicher Veränderungsprozess für die gesamte Organisation. Der umso besser funktioniert, je besser die Identität der Organisation definiert, verstanden und gelebt wird. 7

8 Identity und ihre Facetten erzielen ein Image Image Communication Behavior Identity Design Culture 8

9 Identity entfaltet sich in Design, Communication Events/ Messen Externe Printmedien Web-Auftritt Communication Identity Geschäftsausstattung Gebäude Design Produkte/ Dienstleistungen 9

10 Identity entfaltet sich in Design, Communication als auch Culture Events/ Messen Externe Printmedien Web-Auftritt Communication Identity Geschäftsausstattung Gebäude Design Produkte/ Dienstleistungen Culture Führungsrichtlinien Mission/ Vision 10

11 Bundessatzung der Partei DIE LINKE, Beschluss der Parteitage der WASG und der Linkspartei.PDS am 24. und 25. März 2007 in Dortmund, geändert durch Beschluss des Parteitages der Partei DIE LINKE am 28. Februar 2009 in Essen 11

12 Identity entfaltet sich in Design, Communication, als auch Culture und Behaviour Events/ Messen Externe Printmedien Web-Auftritt Communication Behavior Kommunikation in der Organisation Umgang der Führung mit Stakeholdern Identity Geschäftsausstattung Gebäude Design Produkte/ Dienstleistungen Culture Führungsrichtlinien Mission/ Vision 12

13 Vitzhum, Thomas: Die Linke und ihre Programm-In: Die Welt, 22. Oktober Inhalte Dr. Bettina Fackelmann 13

14 Dr. Bettina Fackelmann 14

15 Behavior wird stark in den Medien gespiegelt und befördert Massenmedien Abgleich/ Konkurrenz um Deutungsmacht Relevanz? Umfragen/ öffentliche Meinung Annäherung/ Ausloten Kommunikationsstrategien der Akteure 15

16 und bewirkt eine Personalisierung der politischen Debatte als Effekt der Ökonomie der Aufmerksamkeit. Massenmedien Abgleich/ Konkurrenz Relevanz? Machtaufbau-/ und erhalt Umfragen/ öffentliche Meinung Annäherung/ Ausloten Kommunikationsstrategien der Akteure basierend auf: Franck, Georg (1998): Ökonomie der Aufmerksamkeit, München 16

17 Ambivalenz der Macht: Entscheidungen in einer Organisation erwirken Innovation Ambivalenzbejahung Dialog Vertrauen Systemunabhängige Orientierung Aufrichtigkeit im Austausch Sinn Leitung einer Organisation Ambivalenzverneinung einseitige Interessen/ Unaufrichtigkeit/ kein Dialog Frustration/ Unsicherheit Sinnvakuum Systemabhängige Orientierung Fackelmann, Bettina (2008): Spezifika der Kommunikation des öffentlichen Sektors und ihre Auswirkungen auf Veränderungsprozesse, Hamburg, S. 240/ 17

18 Vielen Dank ich freue mich auf eine ambivalenzbejahende Diskussion. Ziele Vorgehen Zeitplan

19 Haben Sie Fragen oder Anregungen? So erreichen Sie mich: Dr. Bettina Fackelmann Karl-Liebknecht Straße 7, Im Zentralbüro Berlin M +49_176_ T +49_30_

20 Referenzen Als Freiberuflerin (eigenständig oder mit anderen Dienstleistern) (Folyo Architekten) Als Angestellte (Accenture und MetaDesign) (Leipziger Verkehrsbetriebe) 20

21 Backup

22 Systemische Auffassung gelungener Kommunikation Dr. Bettina Fackelmann Quelle: eigene Darstellung nach Luhmann 22

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