IN DEINEN TOREN WERD ICH STEHEN WALLFAHRT

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2 IN DEINEN TOREN WERD ICH STEHEN WALLFAHRT Lob und Bitte Eröffnung Psalmodie Verkündigung Hochgesang Abschluss Einzug mit Gesang Lied - Lied - Lied - Lied - Lied Liturgischer Gruß und Eröffnungswort skantate Psalm 122 (Ankunft) mit Psalm 121 (Abschied) alternativ Psalm 84 mit Psalm 126 Canticum Sprechtext (M. Gutl) - Lied - Lied - Lobpreis des Kreuzes - Marienlob - Muttergottes-Litanei Lesung Antwortgesang Gesang - Lied - Lied - Lied Impulstexte Magnificat I. Fürbitten II. Unterwegs-Litanei Vater unser gesprochen Pilgersegen Segenslied Schlussgesang Lied - Altenb. slied - Lied - Lied Singt dem Herrn ein neues Lied Ein Danklied sei dem Herrn Macht weit die Pforten in der Welt In Gottes Namen fahren wir Nun, Brüder, sind wir frohgemut Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn (Nr. VII) In deinen Toren wird ich stehen Singt, ihr Christen [nach P. Eben] [I] [X] Voll Freude war ich Selig, die aufbrechen zu dir [V] Selig, die bei dir wohnen [V] Die mit Tränen säen [X] Im Jubel ernten [X] Sprechtext (Oosterhuis) Wenn Gott uns heimbringt Du führst mich hinaus ins Weite Mein ganzes Herz erhebet dich O du hochheilig Kreuze Im Kreuz ist Heil (mit Sprechtext: Oosterhuis) Singet dem Herrn ein neues Lied (mit Sprechtext) Mutter Gottes, wir rufen zu dir Bei Gott bin ich geborgen (1 4stg., Taize) Wir kommen und gehen Der Geist des Herrn durchweht die Welt Sein wandernd Volk will leiten Selig, die bei dir wohnen [V] Laudate omnes gentes (4stg., Taize) [VI] Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen Ein Tag geht nun zu Ende, Herr dazu: Chorsatz (4stg.) Nun, Freunde, fangt zu singen an Zeige uns den Weg Großer Gott, wir loben dich

3 Eröffnung Einführung Die Vesper In deinen Toren werd ich stehen nimmt einen zentralen Aspekt jeder besonders in den Blick. Die Freude des Ankommens am heiligen Ort wird von den Pilgern erfahren als eine Art Vorgeschmack des endgültigen Ankommens und Empfangenwerdens am Ziel unserer irdischen Pilgerschaft. Dieses Ziel all unseres Unterwegsseins im Glauben beim Abschied vom Gnadenort bewusst zu feiern, kann die Wallfahrer animieren, die Heimreise mit großer Zuversicht anzutreten. Für die verschiedenen inhaltlichen Motive von en (z.b. Christus, Maria, Heilige) werden jeweils passende Gesänge und Texte zur Auswahl angeboten ( Cantica). Eröffnung Zum Einzug der Dienste wird eines der folgenden Lieder gesungen Lied Täglich neu ist seine Gnad / über uns und allen. / Lasst sein Lob durch Wort und Tat / täglich neu erschallen. / Führt auch unser Weg durch Nacht, / bleibt doch seines Armes Macht / über unserm Wallen. 3. Hat er nicht zu aller Zeit / uns bisher getragen / und geführt durch allen Streit? / Sollten wir verzagen? / Seine Schar verlässt er nicht, / und in dieser Zuversicht / darf sie s fröhlich wagen. 4. Darum lasst uns Lob und Preis / vor sein Antlitz bringen / und auf seines Worts Geheiß / neue Lieder singen. / Allsoweit die Sonne sieht, / singt dem Herrn ein neues Lied, / lasst es hell erklingen. T: Georg A. Kempf 1941 M: Adolf Lohmann

4 Eröffnung 128 Lied 2. O sei zu seinem Lob nicht träge, meine Seele, / und wie er dich erhob, zu seinem Lob erzähle; / drum sei am Tage wie zur Nacht sein Name von dir groß gemacht! 3. Er ist s, auf dessen Ruf wir in dies Leben kamen, / und was er rief und schuf, er kennt und nennt mit Namen; / auf unserm Haupt ein jedes Haar, er hat s gezählt, er nimmt sein wahr. 4. Drum wirf die Sorge weg, lass allen Kummer fahren, / wie enge gleich der Steg, wie viel des Feindes Scharen! / Dein Name steht in Gottes Hand, Gott liest und schaut ihn unverwandt. 5. Gib dich in seine Hand mit innigem Vertrauen, / sollst nicht auf eitel Sand, auf echten Felsen bauen, / dich geben ganz in Gottes Hut, und sei gewiss, er meint es gut! T: G. M. Dreves 1886 M: Joseph v. Wöß

5 Eröffnung Lied Es jauchzt um ihn die große Schar, / die lang in schweren Fesseln war; / er hat sie freigegeben. / Blind waren sie und sehen nun, / lahm waren sie und gehen nun, / tot waren sie und leben. / Köstlich, tröstlich allen Kranken, ohne Wanken, ohne Schranken / walten seine Heilsgedanken. 3. Die ihr von Christi Hause seid, / kommt, schließet nun mit Freudigkeit / den Bund in seinem Namen! / Lasst uns auf seine Hände schaun, / an seinem Reiche mutig baun. / Sein Wort ist Ja und Amen. / Flehet, gehet, heilt und segnet und begegnet seinen Armen / wie der Heiland voll Erbarmen. T: Albert Knapp 1826 M: Adolf Lohmann 1938, auch zu singen nach der M von Wie schön leuchtet der Morgenstern (GL 554) : Hymnus Sei gegrüßt, Herr Jesus Bd. III, Nr

6 Eröffnung Die Strophen 1-4 sollten immer gesungen werden. Weitere Strophen nach Wahl. 130 Lied 2. In Gottes Namen fahren wir, / zu Gott dem Vater rufen wir. / Behüt uns, Herr, vorm ewgen Tod / und sei uns Hilf in aller Not. Kyrieleison. 3. In Gottes Namen fahren wir, / zu Jesus Christus flehen wir, / dass er durch all die Marter sein / uns mache von der Sünde rein. 4. In Gottes Namen fahren wir, / vom Heilgen Geist begehren wir, / dass er mit seiner Gnade Schein / uns allzeit woll im Herzen sein. 5. In Gottes Namen fahren wir, / zu dir, Maria, kommen wir. / Bitt du für uns am Himmelsthron, / erlang uns Gnad bei deinem Sohn. 6. In Gottes Namen fahren wir, / die lieben Heilgen bitten wir, / dass sie durch Christus, unsern Herrn, / des Vaters Huld für uns begehrn. 7. In Gottes Namen fahren wir, / an dich allein, Herr, glauben wir. / Behüt uns vor des Teufels List, / der uns allzeit entgegen ist. 8. In Gottes Namen fahren wir, / auf seine Tröstung hoffen wir. / Gib Frieden uns in dieser Zeit, / wend von uns alles Herzeleid. 9. In Gottes Namen fahren wir, / auf seine Hilfe harren wir. / Die Frucht der Erde uns bewahr / und schenk uns ein gesegnet Jahr. 10. In Gottes Namen fahren wir, / kein andern Helfer wissen wir. / Vor Krankheit, Krieg und Hungersnot / behüt uns, lieber Herre Gott. 11. In Gottes Namen fahren wir, / dein Reich, o Herr, begehren wir. / Bewahr dein Kirch vor falscher Lehr / und unser Herz zur Wahrheit kehr. 12. In Gottes Namen fahren wir, / dich, Herr, allein anbeten wir. / Vor allem Übel uns bewahr / und hilf uns zu der Heilgen Schar. T: 15. Jh. / bei Michael Vehe 1537 M: bei Johann Leisentrit

7 Eröffnung Bei Marienwallfahrten Lied Es lobt das Licht und das Gestein gar herrlich dich mit Schweigen. Der Sonne Glanz, des Mondes Schein will deine Wunder zeigen. Wir aber kommen aus der Zeit ganz arm in deine Helle und tragen Sünde, tragen Leid zu deiner Gnadenquelle. 3. Wir zünden froh die Kerzen an, dass sie sich still verbrennen, und lösen diesen dunklen Bann, dass wir dein Bild erkennen. Du Mutter und du Königin, der alles hingegeben, das Ende und der Anbeginn, die Liebe und das Leben! 4. Lass deine Lichter hell und gut an allen Straßen brennen! Gib allen Herzen rechten Mut, dass sie ihr Ziel erkennen! Und führe uns in aller Zeit mit deinen guten Händen, um Gottes große Herrlichkeit in Demut zu vollenden! T: Georg Thurmair 1935/1974 M: Adolf Lohmann 1936 : Hymnus Sei gegrüßt, Maria Bd. III, Nr

8 Eröffnung Liturgischer Gruß 132 Eröffnungswort Lt Für uns Christen ist jeder sort auch Symbol für das himmlische Jerusalem, für das endgültige Ankommen bei Gott. Wenn man am heiligen Ort ankommt, empfangen vom Gnadenbild und von den für den Ort typischen Liedern, dann ahnt man etwas davon, was es heißt, für immer anzukommen, für immer daheim zu sein, sich auszuruhen, am heiligen Ort bei Gott zu sein, aufgenommen in die Schar der vielen Menschen, die bei Gott ihr Ziel gefunden haben. Anselm Grün Lt Wir brauchen die Erfahrung des Ankommens und Angekommenseins, um uns immer wieder neu auf den Weg zu machen. Das Ankommen hält unsere Sehnsucht nach der wahren Heimat wach, und schickt uns immer wieder neu auf den Weg. Anselm Grün 180

9 Psalmodie Psalmodie s-kantate aus Psalm 122 und Psalm 121 Die beiden spsalmen markieren Ankunft und Abschied vom sort (Jerusalem). Während der erste die Freude über das Erreichen des Zieles zum Ausdruck bringt, hat der zweite die Furcht vor dem Rückweg und den Segen für eine gute Heimkunft zum Inhalt. Beide Psalmen werden zu derselben Antiphon und direkt hintereinander gesungen. Psalm 122: Ankunft in Freude ein slied Antiphon 1 V/A Originaltext und Musik: Naomi Shemer-Sapir, engl. Text: Norman Newell, deutscher Text: Christine Heuser 133 Antiphon 2 V/A

10 Psalmodie Vorsänger A Ich freute mich, als man mir sagte: Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern. B Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: / Jerusalem, du starke Stadt, dicht gebaut und fest gefügt. Ant. (A) Modell: Stefan Klöckner (nach Petr Eben) A Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, / wie es Israel geboten ist, () den Namen des Herrn zu preisen. B Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, die Throne des Hauses David. Ant. (A) A Erbittet für Jerusalem Frieden! Wer dich liebt, sei in dir geborgen. B Friede wohne in deinen Mauern, in deinen Häusern Geborgenheit. Ant. (A) A Wegen meiner Brüder und Freunde will ich sagen: In dir sei Friede. B Wegen des Hauses des Herrn, unsres Gottes, will ich dir Glück erflehen. Ant. (A) Psalm 121 sofort anschließen 135 : Einfache Form (im Wechsel Vorsänger Alle): I 1. Ich freute mich, als man mir sagte: * Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: / Jerusalem, du starke Stadt, * dicht gebaut und fest gefügt. 3. Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, / wie es Israel geboten ist, * den Namen des Herrn zu preisen. 4. Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, * die Throne des Hauses David. Ant. 5. Erbittet für Jerusalem Frieden! * Wer dich liebt, sei in dir geborgen. 6. Friede wohne in deinen Mauern, * in deinen Häusern Geborgenheit.

11 Psalmodie 7. Wegen meiner Brüder und Freunde * will ich sagen: In dir sei Friede. und 8. Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, * will ich dir Glück erflehen. Ant. Psalm 121 sofort anschließen Psalm 121: Gesegneter Abschied (Ein slied) X 136 V Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: * Woher kommt mir Hilfe? A Meine Hilfe kommt vom Herrn, * der Himmel und Erde gemacht hat. V Er lässt deinen Fuß nicht wanken; * er, der dich behütet, schläft nicht. A Nein, der Hüter Israels * schläft und schlummert nicht. Ant. V Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; * er steht dir zur Seite. A Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden * noch der Mond in der Nacht. V Der Herr behüte dich vor allem Bösen, * er behüte dein Leben. A Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, * von nun an bis in Ewigkeit. Ant. V Ehre sei dem Vater und dem Sohne * und dem Heiligen Geiste, A wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. Ant. Psalmoration Lt Gott, in Freude sind wir aufgebrochen zu unserer Pilgerfahrt und angekommen bei dir. Wir durften aufatmen in deiner Nähe, du schenkst uns Ruhe und Frieden. Nun nehmen wir Abschied als Gesegnete: in allen Gefahren von dir begleitet, mit all unseren Sorgen und Lasten bei dir geborgen. 183

12 Psalmodie 137 alternativ Psalm 84: Selig, die Kraft finden in dir (ein slied) Antiphon 1 V/A T: Ps 122,1 M: Rudolph Thomas Antiphon 2 V/A T: nach Ps 84,6 M: Heinz Martin Lonquich Antiphon 3 V V/A 1. Wie liebenswert ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen! / Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht * nach dem Tempel des Herrn. 2. Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu, * ihm, dem lebendigen Gott. 184

13 Psalmodie 3. Auch der Sperling findet ein Haus / und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen * deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein Gott und mein König. 4. Wohl denen, die wohnen in deinem Haus, * die dich allezeit loben! Ant. 5. Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir, * wenn sie sich zur rüsten. 6. Ziehen sie durch das trostlose Tal, / wird es für sie zum Quellgrund, * und Frühregen hüllt es in Segen. 7. Sie schreiten dahin mit wachsender Kraft; * dann schauen sie Gott auf dem Zion. Ant. 8. Herr der Heerscharen, höre mein Beten, * vernimm es, Gott Jakobs! 9. Gott, sieh her auf unsern Schild, * schau auf das Antlitz deines Gesalbten! 10. Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums * ist besser als tausend andere. 11. Lieber an der Schwelle stehn im Haus meines Gottes * als wohnen in den Zelten der Frevler. 12. Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild. * Er schenkt Gnade und Herrlichkeit; 13. der Herr versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe. * Herr der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut! Ant. 14. Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist, 15. wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. Ant. Psalmoration Lt Gott, in Freude sind wir aufgebrochen zu unserer Pilgerfahrt und angekommen bei dir. Wir durften aufatmen in deiner Nähe, du schenkst uns Ruhe und Frieden. Nun nehmen wir Abschied als Gesegnete: in allen Gefahren von dir begleitet, mit all unseren Sorgen und Lasten bei dir geborgen. 185

14 Psalmodie und Psalm 126: Tränen und Jubel (ein slied) Antiphon 1 V/A Antiphon 2 V/A T u. M: Antiphonale zum Stundengebet T: Thomas Laubach M: Thomas Quast X 1. Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete, * da waren wir alle wie Träumende. 2. Da war unser Mund voll Lachen * und unsere Zunge voll Jubel. 3. Da sagte man unter den andern Völkern: * Der Herr hat an ihnen Großes getan. 4. Ja, Großes hat der Herr an uns getan. * Da waren wir fröhlich. Ant. 186

15 Psalmodie 5. Wende doch, Herr, unser Geschick, * wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland. 6. Die mit Tränen säen, * werden mit Jubel ernten. 7. Sie gehen hin unter Tränen * und tragen den Samen zur Aussaat. 8. Sie kommen wieder mit Jubel * und bringen ihre Garben ein. Ant. 9. Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist, 10. wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. Ant. Psalmoration Lt Heiliger Gott, du hast uns auf den Weg des Glaubens gerufen; wir sind unterwegs zu dir mit Tränen und Jubel als dein pilgerndes Volk. Stärke in uns die Kraft der Hoffnung, bis wir dich schauen in deinem Licht. alternativ Psalm 126: Wenn Gott uns heimführt, das wird ein Traum sein Psalm 126 wird von Sp vorgetragen. Der Refrain wird von allen gesprochen. V/A Wenn Gott uns heimbringt aus der Gefangenschaft das wird ein Traum sein. Sp Wir werden singen, lachen, glücklich sein. Dann sagt die Welt: Ihr Gott tut Wunder. Ja, du tust Wunder, Gott unter uns, du unsre Freude. A Wenn Gott uns heimbringt aus der Gefangenschaft das wird ein Traum sein. 187

16 Canticum Sp So bring uns heim, zum Leben wende uns, so wie die Flüsse in der Wüste beim Regen von neuem zu strömen beginnen. A Wenn Gott uns heimbringt aus der Gefangenschaft das wird ein Traum sein. Sp Wer sät in Betrübnis wird ernten in Freude. Seinen Weg geht ein Mensch und sät unter Tränen. Singend kehrt er zurück mit den Garben. A Wenn Gott uns heimbringt aus der Gefangenschaft das wird ein Traum sein. Huub Oosterhuis Psalmoration Lt Gott, mit deinem ganzen Volk träumen wir davon, dass du die Welt heimbringst aus ihrem Exil in dein Vaterhaus. Noch sind wir unterwegs dorthin; aber wir sehen schon die Lichter und hören schon die Musik (Cardenal). Lt Gott, lass deine Kirche nicht aufhören, davon zu träumen, dass du unendlich Großes vorhast mit ihr und der ganzen Welt. Du wendest ihr Geschick vom Unheil zum Heil, für immer und für alle. Wir danken dir, dass wir einmal im Jubel ernten werden, was wir jetzt mit Tränen säen. 188

17 Canticum Canticum Wenn Gott uns heimbringt aus den Tagen der Wanderschaft (M. Gutl) Die Antiphon Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein wird am Ende eines jeden Textabschnittes von A gesprochen gesungen. Antiphon : 4stg. Chorsatz Bd. II, Nr. 45 M: Heinz Martin Lonquich 189

18 Canticum 143 Antiphon 2 V/A Sp l Wenn Gott uns heimführt aus den Tagen der Wanderschaft, uns heimbringt aus der Dämmerung in Sein beglückendes Licht, das wird ein Fest sein! Da wird unser Staunen von neuem beginnen. Wir werden Lieder singen, Lieder, die Welt und Geschichte umfassen. Wir werden singen, tanzen und fröhlich sein: denn Er führt uns heim: aus dem Hasten in den Frieden, aus der Armut in die Fülle. Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein! Ant. Sp 2 Wenn Gott uns heimbringt aus den engen Räumen, das wird ein Fest sein! Und die Zweifler werden bekennen: Wahrhaftig, ihr Gott tut Wunder! Er macht die Nacht zum hellen Tag; Er lässt die Wüste blühen! Wenn Gott uns heimbringt aus den schlaflosen Nächten, aus dem fruchtlosen Reden, aus den verlorenen Stunden, aus der Jagd nach dem Geld, aus der Angst vor dem Tod, aus Kampf und aus Gier, 190

19 Canticum wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein! Dann wird Er lösen die Finger der Faust, die Fesseln, mit denen wir uns der Freiheit beraubten. Den Raum unseres Lebens wird Er weiten in alle Höhen und Tiefen, in alle Längen und Breiten seines unermesslichen Hauses. Keine Grenze zieht Er uns mehr. Wer liebt, wird ewig lieben! Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein. Ant. Sp 3 Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein. Wir werden einander umarmen und zärtlich sein. Es werden lachen nach langen Jahren der Armut, die Hunger gelitten. Es werden singen nach langen unfreien Nächten die von Mächten Gequälten. Es werden tanzen die Gerechten, die auf Erden kämpften und litten für eine bessere Welt! Wenn Gott uns heimführt, das wird ein Fest sein! Ant. Sp 4 Wenn Gott uns heimführt, das wird ein Fest sein! Den Verirrten werden die Binden von den Augen genommen. Sie werden sehen. Die Suchenden finden endlich ihr Du. Niemand quält sich mehr mit der Frage Warum. Es werden verstummen, die Gott Vorwürfe machten. Wir werden schauen, ohne je an ein Ende zu kommen. Wenn Gott uns heimführt, das wird ein Fest sein! Ant. Sp 5 Der Mensch sät in Betrübnis, er leidet und reift! Es bleibt sein Ende ein Anfang! Wer sät in Betrübnis, 191

20 Canticum wird ernten in Freude. Denn Gott, unser Gott, ist ein Gott der ewigen Schöpfung, ein Gott, der mit uns die neue Erde, den neuen Himmel gestaltet. Er lässt uns kommen und gehen, lässt uns sterben und auferstehen. Der Sand unserer irdischen Mühsal wird leuchten. Die Steine, die wir zusammentrugen zum Bau unserer Welt, sie werden wie Kristalle glänzen. Wir werden uns freuen wie Schnitter beim Ernten. Wenn Gott uns heimbringt aus den Tagen der Wanderschaft, das wird ein Fest sein! Ein Fest ohne Ende! Ant. Martin Gutl Bei en zu einem Christus-Heiligtum: Phil 2,5 11: Jesus Christus ist der Herr Bd. III, Nr. 132 Christus-Rufe: Christus Sieger Bd. III, Nr. 104 O selger Urgrund allen Seins Bd. III, Nr. 26 Du König auf dem Kreuzesthron (GL 553) Bd. III, Nr. 27 Emmaus-Ballade (zu Lk 24,13 35) Bd. I, Nr. 94 bzw Lied 192

21 Canticum 2. Dein Name, Herr, ist unser Hort; / du hast dein Wort an mir erfüllet; / du hast auf mein Gebet gemerkt / und mich gestärkt, mein Herz gestillet. / Die Völker werden preisen dich / und Mächtge sich zu dir hin kehren, / wenn sie das Wort vom ewgen Bund / aus deinem Mund verkünden hören. 3. Herr, ob den Himmeln thronst du hoch / und siehest doch die Tiefgebeugten. / In Angst und Widerwärtigkeit / wird mir allzeit dein Antlitz leuchten. / Mach mich von allem Elend frei; / denn deine Treu wird niemals enden. / Du wirst nach deinem ewgen Rat, / Herr, groß an Tat dein Werk vollenden. T: EGB 1972 nach älteren Fassungen, nach Psalm 138 M: Lyon 1543 / Loys Bourgeois 1547/1551 Lied A 145 I 2. Allda mit Speer und Nägeln / die Glieder sind durchbrochen, / Händ, Füß und Seit durchstochen. II 3. Wer kann genug dich loben, / da du all Gut umschlossen, / das je uns zugeflossen. 193

22 Canticum I 4. Du bist die sichre Leiter, / darauf man steigt zum Leben, / das Gott will ewig geben. II 5. Du bist die starke Brücke, / darüber alle Frommen / wohl durch die Fluten kommen. I 6. Du bist das Siegeszeichen, / davor der Feind erschricket, / wenn er es nur anblicket. II 7. Du bist der Stab der Pilger, / daran wir sicher wallen, / nicht wanken und nicht fallen. I 8. Du bist des Himmels Schlüssel, / du schließest auf das Leben, / das uns durch dich gegeben. II 9. Zeig deine Kraft und Stärke, / beschütz uns all zusammen / durch deinen heilgen Namen, A 10. damit wir, Gottes Kinder, / in Frieden mögen sterben / als seines Reiches Erben. T: Konstanz 1600 M: Erfurt 1630 Gepriesen Du 146 Antiphon V/A Sp Gepriesen Du, der Du das Törichte und Machtlose der Welt auserwählt hast, um alle Weltweisheit, alle Mächte zu beschämen. Ant. Sp Gepriesen Du, unbegreiflicher Gott, der Du das Geringste der Welt, das Verachtete auserwählt hast, das, was nichts ist, um das Bestehende zu entkräften; der Du die Eigenmächtigkeit dieser Welt als Torheit entlarvt hast, als Du Deinen geringsten Menschen, Deinen eigenen Sohn, der zu Tode gequält und als Sklave gekreuzigt wurde, uns als Messias gegeben hast. Ant. 194

23 Canticum Sp Gepriesen Du um Deiner Torheit willen, weiser als die Menschen, um Deiner Machtlosigkeit willen, mächtiger als die Menschen. Ant. T: 1 Kor 1,25 29, Übertragung: Huub Oosterhuis Anstelle eines Canticums bei Marien-en: Hymnus Sei gegrüßt, Maria Bd. III, Nr. 83 Marienlob Antiphon V/A 147 V1 Gott, wir schauen auf Maria. Sie ist gesegnet von dir, und ihr Leben ist ein Segen für uns: Sie ist offen und ansprechbar für dich; sie sucht nur deinen Willen; sie preist Gott als den Freund der Machtlosen; sie verheißt Gott als den Retter der Armen; sie verkündet Gott als die Hoffnung der Mutlosen. V2 Wir danken dir, Gott, weil du Maria erwählt hast. A Wir danken dir, Maria, weil du auf Gott gehört hast. Ant. V1 Gott, wir schauen auf Maria. Sie ist gesegnet von dir, und ihr Leben ist ein Segen für uns: Sie verweist uns unüberhörbar auf ihren Sohn; sie lehrt uns: Was er euch sagen wird, das tut! Sie spürt, worauf es Jesus eigentlich ankommt; sie hört und tut voll Vertrauen Gottes Wort; sie ist die Mutter des Herrrn durch ihren Glauben. V2 Wir danken dir, Gott, weil du Maria erwählt hast. A Wir danken dir, Maria, weil du auf Gott gehört hast. Ant. 195

24 Canticum V1 Gott, wir schauen auf Maria. Sie ist gesegnet von dir, und ihr Leben ist ein Segen für uns: Sie steht zu Jesus auch unter dem Kreuz; vom Kreuz her empfängt sie den Auftrag der Liebe; sie hört auch im Leid nicht auf zu lieben; ihre Liebe ist stärker als der Tod; sie glaubt an die Unbesiegbarkeit echter Liebe. V2 Wir danken dir, Gott, weil du Maria erwählt hast. A Wir danken, dir, Maria, weil du auf Gott gehört hast. Ant. V1 Gott, wir schauen auf Maria. Sie ist gesegnet von dir, und ihr Leben ist ein Segen für uns: Sie glaubt an die Macht des Gebetes; sie erbittet für uns alle den Heiligen Geist; sie ist begeistert vom Geist Jesu Christi; sie begleitet den Aufbruch der jungen Kirche; sie gestaltet die Kirche mit bis heute. V2 Wir danken dir, Gott, weil du Maria erwählt hast. A Wir danken dir, Maria, weil du auf Gott gehört hast. Ant. nach Theo Schmidkonz 148 Mutter-Gottes-Litanei Ruf V/A V A 196

25 Canticum Dich loben der Heiligen Scharen Dich loben die Menschen auf Erden Ruf Du Tempel des Heiligen Geistes Du Pforte des himmlischen Reiches Du Abbild der heiligen Kirche Ruf Du Zuflucht der armen Sünder Du Hilfe des Volkes Gottes Du Mutter aller Erlösten Ruf Du Tochter des himmlischen Vaters Du Mutter des Herrn und Erlösers Du Tempel des Heiligen Geistes Ruf Du Jungfrau, prophetisch verheißen Du Reis aus der Wurzel Jesse Du Morgenstern unsrer Erlösung Ruf Du Urbild der Würde des Menschen Du demütig Gott stets verbunden Du liebevoll dienend den Schwachen Ruf Du Mutter, vom Herrn uns gegeben Du Trösterin aller Betrübten Du mächtiger Schutz aller Christen Ruf Von den Sieben Schmerzen Maria, du Mutter der Schmerzen, die Simeons Wort hat getroffen, du warst auf der Flucht vor Herodes, hast Jesus gesucht voller Schmerzen, bist ihm auf dem Kreuzweg begegnet, bist treu unterm Kreuze geblieben, hast Jesus zu Grabe geleitet, hast froh mit ihm Ostern gefeiert, Ruf T: mündlich überliefert/rupert Berger M: Grüssau 197

26 Lesung Verkündigung Lesung Du führst mich hinaus ins Weite GEN 12,1 4: ABRAHAM URPILGER DES GLAUBENS PSALM 84,6 8: SIE ZIEHEN DAHIN MIT WACHSENDER KRAFT PSALM : AUS DEM BUCH DER WALLFAHRTSPSALMEN PSALM 121 ABSCHIED VOM HEILIGTUM PSALM 122 ANKUNFT AM HEILIGTUM Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein JES 2,1 5: AUFBRUCH DER VÖLKER ZUM BERG ZION JES 25,6 9: BEIM EWIGEN FEST GOTTES FÜR ALLE VÖLKER HEBR 11, : UNTERWEGS ALS PILGER UND FREMDLINGE HEBR 12,1F.: DIE GEMEINDE IN BEDRÄNGNIS ORIENTIERT SICH AN CHRISTUS HEBR 13,14: WIR HABEN HIER KEINE BLEIBENDE STADT, DIE ZUKÜNFTIGE SU- CHEN WIR In deinen Toren werd ich stehen, du freie Stadt Jerusalem OFFB 21, : DAS NEUE JERUSALEM, TREFFPUNKT DER VÖLKER Antwortgesang Bei Gott bin ich geborgen (auch 1stg.)

27 Antwortgesang T: Gesang aus Taizé M u. S: Jacques Berthier Lied Wir gehen und wandern, wer treibt uns voran? / Von einem zum andern, wer zieht uns an? / Wir gehen und hoffen gegen den Schein. / Die Zukunft ist offen, sind wir nicht sein? T: Lothar Zenetti M: Wolfgang Biersack Gl 249,4 4. Der Geist des Herrn durchweht die Welt / gewaltig und unbändig; / wohin sein Feueratem fällt, / wird Gottes Reich lebendig. / Da schreitet Christus durch die Zeit / in seiner Kirche Pilgerkleid, / Gott lobend: Halleluja. 151 T: Maria Luise Thurmair 1941 M: Melchior Vulpius 199

28 Impulstexte 152 Gl 639,5 5. Sein wandernd Volk will leiten / der Herr in dieser Zeit; / er hält am Ziel der Zeiten / dort ihm sein Haus bereit. / Gott, wir loben dich, / Gott, wir preisen dich. / O lass im Hause dein / uns all geborgen sein. T: Hans W. Marx 1972 M: Joseph Mohr 1876 Impulstexte Pilgerndes Gottesvolk als Weggemeinschaft der Hoffnung Als pilgerndes Volk Gottes ist die Kirche eine Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern, die mit allen anderen Menschen seiner Gnade (vgl. Lk 2,14) zusammen auf dem Weg sind zum verheißenen Reich Gottes. Weggemeinschaft der Hoffnung inmitten und mit der großen Menschheitsfamilie zu sein das lässt in vielen Glaubenden die Freude an der Kirche immer wieder stärker sein als das Leiden an ihr Aufbrechen Medard Kehl SJ Aufbrechen aus dem Gewohnten in das Neue gehört zum Leben aus dem Glauben. Ein solcher Aufbruch lebt von der Erwartung und der Freude des Zieles, er ist aber immer auch mit Unsicherheit und Fragen verbunden Aufbrechen heißt den Alltag verlassen und das Vertraute loslassen. Wer dazu bereit ist, wird offen und empfänglich für Neues und Unerwartetes. Eine ist voller Überraschungen. Wandern sich wandeln Werner Groß Im Gehen sind wir ständig in Bewegung und so kann sich in auch in unserem Geist etwas bewegen Im ständigen Weitergehen üben wir das innere Weitergehen ein. Wir geben uns nicht zufrieden mit dem Erreichten. Wir lassen uns auf einen Weg ein, der uns ständig wandelt Wer wandert, wandelt sich mit jedem Schritt. Er bleibt nicht der gleiche. In ihm bewegt sich etwas Wer wandert, wer fährt, der erfährt sein Wandern als Wandlung und seinen Weg als ständige Bewegung, in die er selbst hineingenommen wird. Er lässt sich auf eine innere Wandlung ein, auf einen Weg, der einen Schritt für Schritt zwingt, auch innerlich weiterzugehen. Anselm Grün 200

29 Lob und Bitte Verwandlung Charles Péguy, ein französischer Schriftsteller, berichtet von einer nach Chartres: Man sieht den Kirchturm von Chartres aus 17 Kilometer Entfernung in der Ebene liegen. Von dem Augenblick an, da ich ihn sah, kam es über mich wie Verzückung. Mit einem Mal fielen alle Unlauterkeiten von mir ab. Ich war ein anderer Mensch geworden. Ankommen Jede Ankunft am Ziel einer ist wie eine kleine Vorwegnahme der endgültigen Ankunft am Ziel unserer Lebenspilgerschaft im Neuen Jerusalem, der verheißenen Stadt des Friedens (Schalom). Die Augenblicke des Ankommens und Empfangenwerdens am Gnadenort gehören zu den bleibendsten Eindrücken einer jeden. Es ist, immer neu, wie die Einlösung der Verheißung, mit der wir ein Leben lang unterwegs sind auf den Straßen des Glaubens: dass wir ankommen werden beim großen, endgültigen Empfang, den Gott uns für immer bereiten wird. Maria Mitpilgerin auf den Straßen des Glaubens Paul Ringseisen Die selige Jungfrau ging den Pilgerweg des Glaubens, sagt das Zweite Vatikanische Konzil von Maria als Urbild der pilgernden Kirche (LG 58). Eine Aussage, die uns einlädt, Maria als die Schwester unseres Glaubens (Paul VI) zu entdecken und lieben zu lernen. Sie ging die Wege, die Gott ihrem Glauben, Hoffen und Lieben zugemutet hat, in tapferem Vertrauen, ohne auszuweichen. Angekommen am Ziel ihrer Pilgerschaft ist Maria die Hoffnung aller, die noch auf dem Weg sind: um Gottes Geheimnisse wissende Mitpilgerin und Wegweiserin auf den Straßen unseres Glaubens. Paul Ringseisen 201

30 Lob und Bitte Hochgesang 153 Antiphon V/A Magnificat V 1. Meine Seele preist die Größe des Herrn, * und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. 2. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. * Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter! 3. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, * und sein Name ist heilig. 4. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht * über alle, die ihn fürchten. Ant. 5. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: * er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 6. er stürzt die Mächtigen vom Thron * und erhöht die Niedrigen. 7. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben * und lässt die Reichen leer ausgehn. 8. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an * und denkt an sein Erbarmen, 9. das er unsern Vätern verheißen hat, * Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Ant. 10. Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist, 11. wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. Ant. 202

31 Lob und Bitte alternativ Antiphon V/A T: nach Psalm 117,1 M u. S: Jacques Berthier 154 mit Versen vgl. Nr. Engel (Magnificat VI, 4stg.) Lob und Bitte I Fürbitten Lt Lasst uns beten für alle Menschen in unserer(n) Pfarrgemeinde(n): V Gott, schau auf uns und wende dich uns zu. A Lass dein Angesicht über uns leuchten. V Für alle, die uns ihre Sorgen mitgegeben haben: Lass sie vertrauen auf dein Wort: A Wirf deine Sorgen auf den Herrn, er wird dich führen! 203

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