Österreich, Finnland und Schweden: 20 Jahre in der EU

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1 Österreich, Finnland und Schweden: 20 Jahre in der EU BERICHT Befragung: November-Dezember 2014 Veröffentlichung: Jänner 2015 Durchgeführt im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion Kommunikation und auch von dieser koordiniert. Dieses Dokument repräsentiert nicht die Sichtweise der Europäischen Kommission. Die darin enthaltenen Interpretationen und Ansichten sind ausschließlich die der Autoren. Flash Eurobarometer TNS Political & Social

2 Österreich, Finnland und Schweden: 20 Jahre in der EU Durchgeführt von TNS Political & Social im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion Kommunikation Umfrage koordiniert von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Kommunikation (DG COMM, Referat Strategie, Corporate Communication- Maßnahmen und Eurobarometer )

3 INHALT EINLEITUNG... 2 KURZFASSUNG... 3 I. ALLGEMEINE WAHRNEHMUNG EUROPAS Was die Bürger mit Europa assoziieren Gefühle im Zusammenhang mit Europa und der Europäischen Union Einstellung zur europäischen Identität Gefühle im Zusammenhang mit der Europäischen Union Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten Ansichten der Befragten in den drei Mitgliedstaaten zur Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten II. DIE AUSWIRKUNGEN DER EU MITGLIEDSCHAFT AUF ÖSTERREICH, FINNLAND UND SCHWEDEN Wahrnehmung der Auswirkungen der EU Mitgliedschaft in Österreich Wahrnehmung der Auswirkungen der EU Mitgliedschaft in Finnland Wahrnehmung der Auswirkungen der EU Mitgliedschaft in Schweden III. DIE PRIORITÄTEN DER NEUEN EUROPÄISCHEN KOMMISSION Österreich: Die Prioritäten der neuen Europäischen Kommission Finnland: Die Prioritäten der neuen Europäischen Kommission Schweden: Die Prioritäten der neuen Europäischen Kommission IV. LÄNDERSPEZIFISCHE FRAGEN Das denkwürdigste Ereignis im Zusammenhang mit der EU Mitgliedschaft Österreichs Finnlands Einfluss auf die Gestaltung der EU Politik Die Auswirkungen der EU Mitgliedschaft auf den Alltag der schwedischen Bürger ANHANG Technische Hinweise Fragebogen Tabellen 1

4 EINLEITUNG Im Zuge der vierten Erweiterungsrunde traten Finnland, Österreich und Schweden am 1. Januar 1995 der Europäischen Union bei, wodurch sich die Anzahl der Mitgliedstaaten auf 15 erhöhte. Diese drei Länder waren die ersten neuen Mitgliedstaaten, die der EU nach dem Ende des Kalten Kriegs beigetreten sind. Die vorliegende Umfrage wurde in Auftrag gegeben, um zu analysieren, wie die Menschen in diesen drei Ländern die EU sehen und wie sie den Einfluss der EU- Mitgliedschaft auf ihr Leben 20 Jahre nach dem Beitritt ihrer Länder einschätzen. Der Fragenkatalog umfasste dabei die Assoziationen der Menschen mit Europa, ihre Wahrnehmung der europäischen Identität, die Art des Einflusses der EU-Mitgliedschaft auf das Leben ihrer Nation, die Meinung der Menschen zu den Schwerpunkten der neuen Europäischen Kommission sowie eine länderspezifische Frage für jeden der drei Mitgliedstaaten. Diese Umfrage wurde zwischen dem 24. November und dem 3. Dezember 2014 vom Netzwerk TNS Political & Social in Österreich, Finnland und Schweden durchgeführt Befragte aus verschiedenen sozialen und demografischen Gruppen wurden im Auftrag der Generaldirektion Kommunikation der Europäischen Kommission online 1 in ihrer Muttersprache interviewt. Die angewandte Methodik entspricht dem Vorgehen bei den Eurobarometer-Befragungen, die von der Generaldirektion Kommunikation (Referat Strategie, Corporate Communication-Maßnahmen und Eurobarometer ) durchgeführt werden 2. Im Anhang zu diesem Bericht finden sich technische Hinweise zur Durchführung der Interviews durch die Institute des Netzwerks TNS Political & Social. Diese umfassen auch Informationen zu den Interviewmethoden sowie die Konfidenzintervalle 3. * * * * * Wir möchten allen Menschen in Österreich, Schweden und Finnland danken, die sich die Zeit genommen haben, an dieser Befragung teilzunehmen. Ohne ihre aktive Beteiligung wäre diese Studie nicht möglich gewesen. 1 Wie bei jeder Online-Befragung können die Ergebnisse nicht als vollkommen repräsentativ für die Bevölkerung in Österreich, Finnland und Schweden betrachtet werden, da ausschließlich Befragte mit Internetzugang interviewt wurden Die Ergebnistabellen befinden sich im Anhang. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Gesamtprozentzahl in den Tabellen zu diesem Bericht 100% übersteigen kann, wenn die Befragten die Möglichkeit hatten, zur betreffenden Frage mehrere Antworten zu nennen. 2

5 KURZFASSUNG Auf die Frage, was ihnen einfällt, wenn sie an Europa denken, nennen die Befragten am häufigsten die Assoziationen EU und den Euro. Aber auch die Konzepte Frieden und Freiheit werden oft genannt und ihre Wichtigkeit wird in allen drei Ländern durch die Nennung von Ideen wie Einheit, Kontinent, Gemeinschaft und offene Grenzen weiter bestätigt. Es existiert ein deutliches Gefühl einer europäischen Identität, denn insgesamt stimmen nahezu neun von zehn Befragten der Aussage zu, dass sie sich selbst als Europäer fühlen (87%), wobei die Ergebnisse in den einzelnen Ländern ähnlich hoch ausfallen. Die Mehrheit der Befragten verbindet mit der EU positive Gefühle (62%). Dabei ergibt sich in allen drei Ländern ein ähnliches Bild: während lediglich einer von zehn Befragten sehr positive Gefühle mit der EU verbindet, assoziiert zumindest die Hälfte der Befragten eher positive Gefühle mit der EU. Etwa vier von zehn Befragten (41%) beurteilen die Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten als eng genug, wobei jedoch ein ähnlich hoher Anteil (36%) der Meinung ist, dass diese enger sein sollte. Eine noch engere Zusammenarbeit wird insbesondere in Österreich häufig gewünscht, wo etwa die Hälfte der Befragten (49%) meint, dass der Grad der Zusammenarbeit intensiviert werden sollte. Die Reisefreiheit und die Auswahl an Konsumgütern werden in allen drei Ländern als die wichtigsten positiven Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft betrachtet. Mehr als sieben von zehn Befragten sind der Ansicht, dass die EU-Mitgliedschaft sich positiv auf die Mobilität von Studenten und Arbeitnehmern (76%) und die Auswahl an Konsumgütern (73%) ausgewirkt hat. Zu zwei Aspekten ist eine Mehrheit der Befragten der Meinung, dass die Mitgliedschaft negative Auswirkungen gehabt habe. Dabei handelt es sich um die wirtschaftliche Situation (56%) und die Sozialfürsorge (57%). Die Beschäftigung wird als der wichtigste Schwerpunkt der neuen Europäischen Kommission betrachtet und insgesamt von der Hälfte der Befragten genannt (50%). Dies trifft insbesondere auf Finnland zu, wo sechs von zehn Befragten (63%) die Beschäftigung als wichtiges Anliegen bezeichnen. Die weiteren am häufigsten genannten Anliegen sind Wirtschaftswachstum, Einwanderung und Umwelt. Etwa neun von zehn Befragten in Österreich (91%) bezeichnen die Einführung des Euro als eines der Ereignisse, an das sie sich im Zusammenhang mit den 20 Jahren EU-Mitgliedschaft des Landes am besten erinnern. Ein Drittel der Befragten in Finnland (34%) stimmt der Aussage zu, dass ihr Land die Gestaltung der EU-Politik beeinflussen kann, während die Hälfte der Befragten (51%) dem eher nicht zustimmt und weitere 15% überhaupt nicht zustimmen. 3

6 44% der Befragten in Schweden glauben, dass die Auswirkungen von 20 Jahren EU-Mitgliedschaft auf ihr tägliches Leben insgesamt neutral waren. Wenn die Befragten Auswirkungen feststellen, die ihren Alltag verändert haben, so bezeichnen sie diese jedoch häufiger als positiv (35%) denn als negativ (21%). 4

7 I. ALLGEMEINE WAHRNEHMUNG EUROPAS 1. Was die Bürger mit Europa assoziieren - Spontan wird Europa in erster Linie mit der EU und dem Euro assoziiert - Zu Beginn der Befragung sollten die Teilnehmer angeben, welche zwei Worte oder Dinge ihnen spontan einfallen, wenn sie an Europa denken 4. Diese Frage wurde bewusst offen gelassen, um die häufigsten spontanen Assoziationen der Befragten aus Österreich, Finnland und Schweden zu erfassen. Die Häufigkeit der Nennungen werden unten in Form von Wortwolken präsentiert, wobei die Schriftgröße der einzelnen Wörter in proportionalem Verhältnis zur Anzahl der Befragten steht, die diese spontan mit Europa assoziieren. Betrachtet man die in Österreich am häufigsten genannten Worte, so zeigt sich, dass Europa am häufigsten mit der Europäischen Union ( EU ) assoziiert wird. Es überrascht wenig, dass auch der Euro von den Befragten in diesem Land des Euroraums oft genannt wird. Zudem wird Europa häufig mit offene Grenzen assoziiert, was sich auf die Möglichkeit der Europäer bezieht, in allen Mitgliedstaaten zu reisen, zu studieren und zu arbeiten. Frieden sticht ebenfalls hervor und schwingt implizit auch in Worten wie Gemeinschaft, Kontinent oder Einheit mit. Auch Brüssel gehört zu den von den Befragten in Österreich am häufigsten genannten Worten und bezieht sich auf das politische und administrative Herzstück der Europäischen Union, das durch die belgische Hauptstadt symbolisiert wird. 4 Q1 Welche zwei Worte oder Dinge fallen Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Europa denken? (OFFENE FRAGE) 5

8 In vielerlei Hinsicht ähneln die spontanen Assoziationen der Befragten in Finnland den Ergebnissen in Österreich. Zusätzlich zu der am häufigsten vorkommenden Assoziation Europas mit der Europäischen Union ( EU ) wird auch hier der Euro häufig genannt, wenn auch weniger oft als in Österreich. Europa wird zudem vielfach mit den Konzepten Einheit und Kontinent verbunden. Neben Finnland werden interessanterweise auch Deutschland und Frankreich spontan recht häufig genannt. Kultur, Reisen und Freiheit zählen ebenfalls zu den wichtigsten Vorstellungen, die die Befragten in Finnland mit Europa verbinden. 6

9 In Schweden unterscheiden sich die spontan mit Europa assoziierten Begriffe leicht von denen in den zwei zuvor betrachteten Mitgliedstaaten. Zunächst ist die Assoziation der Europäischen Union ( EU ) mit Europa hier noch weiter verbreitet als in den beiden anderen Mitgliedstaaten. Da Schweden kein Mitglied des Euroraums ist, überrascht es nicht, dass der Euro hier seltener genannt wird. Europa wird dabei sehr viel häufiger mit Ferien verbunden, einem Wort, das in Österreich und Finnland so gut wie keine Erwähnung fand. Die Assoziationen Gemeinschaft und unser Kontinent treten ebenfalls häufig auf, was ein Gefühl der Zugehörigkeit vermuten lässt, wie es auch in Österreich zu beobachten ist. Frieden, vereinigt und viele Kulturen sind weitere wichtige Vorstellungen im Zusammenhang mit Europa. Schließlich werden die Begriffe Krise und Immigration in Schweden sehr viel häufiger erwähnt als in den beiden anderen Mitgliedstaaten. 7

10 2. Gefühle im Zusammenhang mit Europa und der Europäischen Union 2.1. Einstellung zur europäischen Identität - In den drei Mitgliedstaaten herrscht ein starkes Gefühl einer europäischen Identität - Die Befragten in Österreich, Finnland und Schweden wurden gefragt, inwieweit sie einer Gruppe von drei Aussagen zur europäischen Identität zustimmen bzw. nicht zustimmen. Diese Aussagen betrafen das Gefühl der Verbundenheit mit anderen Europäern, die Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten zwischen den Europäern und die Selbstwahrnehmung der Befragten als Europäer 5. In allen drei Mitgliedstaaten stimmt eine sehr große Mehrheit der Befragten (87%) der Aussage zu, sie fühle sich selbst als Europäer : 51% stimmen dabei voll und ganz und 36% stimmen eher zu. Diese Aussage verzeichnet in allen drei Mitgliedstaaten die höchste Zustimmung. 13% der Befragten empfinden sich hingegen nicht als Europäer, wobei 9% dieser Aussage eher nicht und 4% überhaupt nicht zustimmen. In allen drei Mitgliedstaaten sind etwa drei Viertel (74%) der Befragten damit einverstanden, dass die Menschen in Europa vieles gemeinsam haben: ein relativ begrenzter Anteil der Befragten (16%) stimmt dem voll und ganz zu und 58% stimmen dem eher zu. Etwas mehr als ein Viertel der Befragten (26%) stimmt dieser Aussage nicht zu, wobei 22% eher nicht und 4% überhaupt nicht zustimmen. Schließlich fühlen sich etwa sieben von zehn Befragten (71%) anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt, wobei drei von zehn Befragten (30%) dieser Ansicht voll und ganz zustimmen und 41% eher zustimmen. Im Gegensatz dazu stimmen 20% der Befragten in den drei Mitgliedstaaten dieser Aussage eher nicht zu und etwa einer von zehn (9%) stimmt ihr überhaupt nicht zu. Insgesamt 5 Q2 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? (EINE NENNUNG PRO ZEILE): Stimme voll und ganz zu/stimme eher zu/stimme eher nicht zu/stimme überhaupt nicht zu/weiß nicht. Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt; Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam; Sie fühlen sich selbst als Europäer. 8

11 Die untenstehende Tabelle zeigt, dass die Zustimmung zu der Feststellung Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt in den drei hier untersuchten Mitgliedstaaten insgesamt unter Männern höher ausfällt als unter Frauen ( stimme voll und ganz zu insgesamt: 74% gegenüber 67%). Auch unter älteren Befragten fällt die Zustimmung hierzu höher aus als in anderen Altersgruppen. Befragte, die ihre Ausbildung im Alter von 20 Jahren oder später abgeschlossen haben (75%,) stimmen dieser Aussage ebenfalls häufiger zu als Befragte, die ihre Ausbildung mit 15 Jahren oder früher beendet haben (65%). Es überrascht in diesem Zusammenhang wenig, dass Befragte, die mit der EU positive Gefühle verbinden (77%), dieser Feststellung häufiger zustimmen als diejenigen, die negative Gefühle gegenüber der EU haben (60%). Q2.1 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als anderen Teilen der Welt Menschen aus Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 71% 29% Geschlecht Männlich 74% 26% Weiblich 67% 33% Alter % 35% % 35% % 31% 55 oder älter 78% 22% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 65% 35% 16 Jahre 19 Jahre 66% 34% 20 Jahre oder älter 75% 25% Studiert noch 69% 31% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 77% 23% Gesamt 'Negativ' 60% 40% Insgesamt 9

12 Ältere Befragte stimmen häufiger als jüngere der Aussage zu, dass die Menschen in Europa vieles gemeinsam haben (81% der Befragten im Alter von 55 Jahren und mehr gegenüber 68% derjenigen im Alter von Jahren). Auch hierbei überrascht es wenig, dass Befragte, die nach eigenen Angaben mit der EU positive Gefühle verbinden, häufiger als Befragte mit gegensätzlicher Meinung der Ansicht sind, dass die Menschen in Europa vieles gemeinsam haben (84% gegenüber 57% derjenigen, die angeben, mit der EU negative Gefühle zu verbinden). Q2.2 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 74% 26% Alter % 32% % 30% % 29% 55 oder älter 81% 19% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 84% 16% Gesamt 'Negativ' 57% 43% Insgesamt 10

13 Schließlich lassen sich zu der Aussage Sie fühlen sich selbst als Europäer einige soziodemografische Unterschiede von begrenztem Ausmaß feststellen. Ältere Befragte stimmen dieser Aussage häufiger zu als jüngere (90% der Befragten im Alter von 55 Jahren und mehr gegenüber 83% derjenigen im Alter von Jahren). Befragte, die nach eigenen Angaben positive Gefühle mit der EU verbinden, empfinden sich ebenfalls häufiger als Europäer als diejenigen mit konträrer Meinung (94% gegenüber 75% derjenigen, die erklären, mit der EU negative Gefühle zu verbinden). Q2.3 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich selbst als Europäer Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 87% 13% Alter % 17% % 15% % 14% 55 oder älter 90% 10% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 94% 6% Gesamt 'Negativ' 75% 25% Insgesamt 11

14 Einstellung zur europäischen Identität in Österreich In Österreich stimmen 87% der Befragten der Aussage zu, dass sie sich selbst als Europäer fühlen. Das Gefühl der europäischen Identität ist in Österreich sehr stark ausgeprägt, was sich darin zeigt, dass der Anteil der Befragten, die dieser Feststellung voll und ganz zustimmen, 57% beträgt. Der Aussage Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt stimmen etwa sechs von zehn Befragten zu, wobei diese Feststellung allerdings auch den höchsten Anteil an Befragten verzeichnet, die der Aussage überhaupt nicht zustimmen (13%). 12

15 Männer, ältere Befragten und Befragte, die mit der EU positive Gefühle verbinden, stimmen häufiger als andere der Aussage zu, dass sie sich anderen Europäern enger verbunden fühlen als Menschen aus anderen Teilen der Welt. Zum Aspekt des Bildungsniveaus ist hingegen kein signifikanter Unterschied im Antwortverhalten zu verzeichnen. Q2.1 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 61% 39% Geschlecht Männlich 65% 35% Weiblich 57% 43% Alter % 43% % 45% % 44% 55 oder älter 71% 29% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 69% 31% Gesamt 'Negativ' 48% 52% Analysiert man die Zustimmung zu der Aussage Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam, so ergeben sich lediglich soziodemografische Unterschiede begrenzten Umfangs. Der einzige auffallende Unterschied ist, dass Befragte, die positive Gefühle mit der EU verbinden, dieser Behauptung am häufigsten zustimmen. Q2.2 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 67% 33% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 80% 20% Gesamt 'Negativ' 49% 51% 13

16 Eine ähnliche Situation zeigt sich zu der Aussage Sie fühlen sich selbst als Europäer, mit welcher Befragte, die positive Gefühle gegenüber der EU haben, am häufigsten einverstanden sind. Q2.3 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich selbst als Europäer Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 87% 13% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 97% 3% Gesamt 'Negativ' 73% 27% Einstellung zur europäischen Identität in Finnland Die Befragten in Finnland stimmen am häufigsten der Aussage zu, dass sie sich anderen Europäern enger verbunden fühlen als Menschen aus anderen Teilen der Welt (87%). Die Intensität der Zustimmung ist dabei besonders hoch, denn die Hälfte der Befragten (51%) stimmt dieser Feststellung voll und ganz zu. Die Antworten der Befragten zur Aussage Sie fühlen sich selbst als Europäer fallen ähnlich aus, wobei hier 45% angeben, dem voll und ganz zuzustimmen. Schließlich stimmen drei Viertel der Befragten zu, dass die Menschen in Europa vieles gemeinsam haben; allerdings stimmen im Unterschied zu den anderen Aussagen sehr viel weniger Befragte dieser Feststellung voll und ganz zu (17%). 14

17 Die soziodemografische Analyse der Ergebnisse in Finnland zeigt, dass die Zustimmung zu der Aussage Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt unter älteren Befragten, Befragten mit relativ hohem Bildungsniveau und Befragten, die mit der EU positive Gefühle verbinden, vergleichsweise höher ausfällt als in anderen Kategorien. Q2.1 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt Geamt 'Stimme zu' Geamt 'Stimme nicht zu' Geamt 86% 14% Alter % 22% % 21% % 11% 55 oder älter 91% 9% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 82% 18% 16 Jahre 19 Jahre 82% 18% 20 Jahre oder älter 89% 11% Studiert noch 84% 16% Gefühle gegenüber der EU Geamt 'Positiv' 93% 7% Geamt 'Negativ' 73% 27% 15

18 Frauen stimmen der Aussage Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam etwas häufiger zu als Männer. Ebenso nimmt der Anteil der Befragten, die dieser Feststellung zustimmen, progressiv mit Alter und Bildungsniveau zu. Es überrascht dabei wenig, dass die Befragten, die positive Gefühle mit der EU verbinden, dieser Behauptung am häufigsten zustimmen. Q2.2 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam Geamt 'Stimme zu' Geamt 'Stimme nicht zu' Geamt 74% 26% Geschlecht Männlich 71% 29% Weiblich 77% 23% Alter % 35% % 29% % 28% 55 oder älter 81% 19% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 70% 30% 16 Jahre 19 Jahre 72% 28% 20 Jahre oder älter 77% 23% Studiert noch 70% 30% Gefühle gegenüber der EU Geamt 'Positiv' 83% 17% Geamt 'Negativ' 56% 44% 16

19 Ältere Befragte stimmen häufiger als jüngere der Aussage zu, dass sie sich selbst als Europäer fühlen. Befragte, die positive Gefühle mit der EU verbinden, sind mit dieser Feststellung am häufigsten einverstanden. Q2.3 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich selbst als Europäer Geamt 'Stimme zu' Geamt 'Stimme nicht zu' Geamt 85% 15% Alter % 26% % 18% % 13% 55 oder älter 89% 11% Gefühle gegenüber der EU Geamt 'Positiv' 93% 7% Geamt 'Negativ' 69% 31% Einstellung zur europäischen Identität in Schweden Eine Mehrheit der Befragten (88%) stimmt der Aussage zu, dass sie sich selbst als Europäer fühlt, wobei die Hälfte dieser Befragten dem voll und ganz zustimmt. Die Feststellung, dass die Menschen in Europa vieles gemeinsam haben, stößt ebenfalls auf hohe Zustimmung (80%), obwohl nur ein relativ kleiner Anteil der Befragten dem voll und ganz zustimmt (17%). Schließlich stimmen sieben von zehn Befragten in Schweden der Aussage zu, dass sie sich anderen Europäern enger verbunden fühlen als Menschen aus anderen Teilen der Welt. 17

20 Die soziodemografische Analyse der Daten zu Schweden macht folgende Unterschiede erkennbar: Die Zustimmung zu der Aussage Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt fällt unter Männern, älteren Befragten und Befragten, die mit der EU positive Gefühle verbinden, höher aus als in anderen Kategorien. Q2.1 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich anderen Europäern enger verbunden als Menschen aus anderen Teilen der Welt Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 71% 29% Geschlecht Männlich 76% 23% Weiblich 65% 35% Alter % 34% % 34% % 28% 55 oder älter 76% 24% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 75% 25% Gesamt 'Negativ' 64% 36% Ein ähnliches Bild ergibt sich zu der Aussage Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam : Männer, ältere Befragte und diejenigen, die mit der EU positive Gefühle verbinden, stimmen dieser Feststellung häufiger zu als andere Befragte. Q2.2 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Die Menschen in Europa haben vieles gemeinsam Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 79% 21% Geschlecht Männlich 82% 18% Weiblich 76% 24% Alter % 30% % 27% % 24% 55 oder älter 88% 12% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 87% 13% Gesamt 'Negativ' 65% 35% 18

21 Die Bewertungsunterschiede, die sich zu der Aussage Sie fühlen sich selbst als Europäer beobachten lassen, fallen hingegen geringer aus. Lediglich ältere Befragte und Befragte, die positive Gefühle mit der EU verbinden, stimmen dieser Feststellung häufiger zu. Q2.3 Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu? Sie fühlen sich selbst als Europäer Gesamt 'Stimme zu' Gesamt 'Stimme nicht zu' Gesamt 88% 12% Alter % 18% % 12% % 14% 55 oder älter 91% 9% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 93% 7% Gesamt 'Negativ' 78% 22% 19

22 2.2. Gefühle im Zusammenhang mit der Europäischen Union - Zwei von drei Befragten assoziieren positive Gefühle mit der EU, wobei die Ergebnisse zu den einzelnen Mitgliedstaaten leicht unterschiedlich ausfallen - Die Befragten in Österreich, Finnland und Schweden wurden nun gefragt, ob sie mit der EU positive oder negative Gefühle verbinden 6. Insgesamt verbinden in allen drei Mitgliedstaaten fast zwei Drittel der Befragten positive Gefühle mit der EU: bei 9% sind dies sehr positive und bei 53% eher positive Gefühle. Auf der anderen Seite geben fast drei von zehn Befragten (28%) an, mit der EU eher negative zu verbinden, und 10% verbinden sogar sehr negative Gefühle mit ihr. Insgesamt 6 Q3 Verbinden Sie mit der EU ganz allgemein positive oder negative Gefühle? (NUR EINE ANTWORT): Sehr positive; Eher positive; Eher negative; Sehr negative; Weiß nicht. 20

23 Betrachtet man die soziodemografischen Daten, so zeigt sich, dass es in den drei Mitgliedstaaten insgesamt die Befragten mit hohem Bildungsniveau sind, die am häufigsten positive Gefühle mit der EU verbinden (65% der Befragten, die ihre Ausbildung im Alter von 20 Jahren oder später abgeschlossen haben, gegenüber 53% derjenigen, die ihre Ausbildung mit 15 Jahren oder früher beendeten). Zudem verbinden unter den Berufsgruppen die Angestellten am häufigsten positive Gefühle mit der EU (66% gegenüber 55% der Arbeiter und 58% der Selbstständigen). Q3. Verbinden Sie mit der EU ganz allgemein positive oder negative Gefühle? Gesamt 'Positiv' Gesamt 'Negativ' Gesamt 62% 38% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 53% 47% 16 Jahre 19 Jahre 54% 46% 20 Jahre oder älter 65% 35% Studiert noch 74% 26% Berufliche Situation der Befragten Selbstständig 58% 42% Angestellte 66% 34% Arbeiter 55% 45% Ohne berufliche Anstellung 63% 37% Insgesamt Mit der EU verbundene Gefühle in den drei Mitgliedstaaten Die Einstellung der Befragten zur EU erweist sich als in den drei Mitgliedstaaten sehr ähnlich. Der Anteil derjenigen, die positive Gefühle mit der EU verbinden ( sehr oder eher positive Gefühle) bewegt sich zwischen 59% in Österreich und 67% in Finnland. 21

24 In Österreich: Bewertungsunterschiede zeigen sich lediglich bei der Analyse der beruflichen Situation der Befragten: Angestellte und nicht erwerbstätige Befragte verbinden häufiger positive Gefühle mit der EU als Arbeiter und Selbstständige. Q3. Verbinden Sie mit der EU ganz allgemein positive oder negative Gefühle? Gesamt 'Positiv' Gesamt 'Negativ' Gesamt 58% 42% Berufliche Situation der Befragten Selbstständig 54% 46% Angestellte 61% 39% Arbeiter 44% 56% Ohne berufliche Anstellung 60% 40% In Finnland: Die Situation ist der in Österreich sehr ähnlich, denn auch hier verbinden Angestellte und nicht erwerbstätige Befragte häufiger positive Gefühle mit der EU als Arbeiter und selbstständige Befragte. Q3. Verbinden Sie mit der EU ganz allgemein positive oder negative Gefühle? Geamt 'Positiv' Geamt 'Negativ' Geamt 67% 33% Berufliche Situation der Befragten Selbstständig 61% 39% Angestellte 75% 25% Arbeiter 58% 42% Ohne berufliche Ans ellung 67% 33% 22

25 In Schweden: Hier sind es Befragte mit hohem Bildungsniveau und Befragte, die noch in der Ausbildung sind, die am häufigsten positive Gefühle mit der EU verbinden. Wie in den beiden anderen Ländern verbinden auch hier Angestellte oder nicht erwerbstätige Befragte häufiger positive Gefühle mit der EU als Arbeiter und Selbstständige. Allerdings fällt dieser Unterschied in Schweden weniger deutlich aus als in Österreich und Finnland. Q3. Verbinden Sie mit der EU ganz allgemein positive oder negative Gefühle? Gesamt 'Positiv' Gesamt 'Negativ' Gesamt 63% 37% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 44% 56% 16 Jahre 19 Jahre 61% 39% 20 Jahre oder älter 62% 38% Studiert noch 76% 24% Berufliche Situation der Befragten Selbstständig 62% 38% Angestellte 69% 31% Arbeiter 55% 45% Ohne berufliche Anstellung 63% 37% 23

26 3. Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten - Zum Grad der Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten sind die Befragten geteilter Meinung - Die Befragten sollten ihre Meinung zum Grad der Zusammenarbeit zwischen den EU- Mitgliedstaaten abgeben 7. In allen drei Mitgliedstaaten glauben etwa vier von zehn Befragten (41%), dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU eng genug ist. Zudem meint mehr als ein Drittel (36%), dass die Mitgliedstaaten der EU enger zusammenarbeiten sollten, während hingegen etwa ein Viertel (23%) erklärt, dass diese Zusammenarbeit weniger eng sein sollte. Insgesamt 7 Q4 Sind Sie der Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU? (NUR EINE NENNUNG): enger sein sollte; eng genug ist; weniger eng sein sollte; Weiß nicht. 24

27 Die Analyse der soziodemografischen Daten zu den drei Mitgliedstaaten zeigt, dass der Anteil der Befragten, die meinen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU enger sein sollte, unter Männern höher ist als unter Frauen (40% gegenüber 32%). Dabei überrascht es nicht, dass Befragte, die nach eigenen Angaben positive Gefühle mit der EU verbinden, diese Ansicht häufiger vertreten als Befragte gegenteiliger Meinung (44% gegenüber 23% derjenigen, die negative Gefühle zur EU haben). Arbeiter meinen dagegen seltener als Befragte anderer Berufsgruppen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU enger sein sollte (27% gegenüber 37% bis 39% in anderen Berufsgruppen). Es überrascht dabei nicht, dass Befragte, die positive Gefühle mit der EU verbinden, sehr viel häufiger als Befragte mit gegenteiliger Ansicht meinen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU enger sein sollte. Hingegen denken Befragte, die negative Gefühle mit der EU verbinden, sehr viel häufiger, dass diese Zusammenarbeit weniger eng sein sollte. Q4. Sind Sie der Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU? enger sein sollte eng genug ist weniger eng sein sollte Gesamt 36% 41% 23% Geschlecht Männlich 40% 37% 23% Weiblich 32% 45% 23% Berufliche Situation der Befragten Selbstständig 37% 36% 27% Angestellte 39% 41% 20% Arbeiter 27% 45% 28% Ohne berufliche Anstellung 38% 40% 22% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 44% 48% 7% Gesamt 'Negativ' 23% 29% 48% Insgesamt 25

28 3.1. Ansichten der Befragten in den drei Mitgliedstaaten zur Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten Wie die Grafiken unten zeigen, unterscheiden sich die Ansichten der Befragten zum Grad der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in den drei Ländern deutlich. In Österreich denkt etwa die Hälfte der Befragten (49%), dass diese Zusammenarbeit enger sein sollte, während dies in Finnland nur 36% und in Schweden lediglich 27% der Befragten meinen. 26

29 In Österreich: Männer vertreten hier häufiger als Frauen die Ansicht, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU enger sein sollte. Diese Sichtweise ist auch unter Befragten, die positive Gefühle mit der EU verbinden, weiter verbreitet als unter anderen Befragten. Q4. Sind Sie der Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU? enger sein sollte eng genug ist weniger eng sein sollte Gesamt 49% 33% 18% Geschlecht Männlich 54% 28% 18% Weiblich 45% 37% 18% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 60% 35% 5% Gesamt 'Negativ' 35% 30% 35% 27

30 In Finnland: Der Anteil der Befragten, die glauben, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU enger sein sollte, liegt auch in Finnland unter Männern und unter denjenigen, die positive Gefühle mit der EU verbinden, höher als unter Frauen oder Befragten, die negative Empfindungen mit der EU assoziieren. Zudem sind ältere Befragte häufiger dieser Meinung als jüngere Umfrageteilnehmer. Q4. Sind Sie der Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU? enger sein sollte eng genug ist weniger eng sein sollte Geamt 36% 45% 20% Geschlecht Männlich 41% 36% 23% Weiblich 31% 53% 16% Alter % 51% 23% % 52% 18% % 45% 19% 55 oder älter 44% 37% 19% Gefühle gegenüber der EU Geamt 'Positiv' 41% 51% 8% Geamt 'Negativ' 25% 32% 43% 28

31 In Schweden: Hier sind nur sehr geringe Differenzen feststellbar. Eine Ausnahme bildet die Tatsache, dass Befragte, die nach eigenen Angaben positive Gefühle gegenüber der EU haben, häufiger glauben, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU enger sein sollte. Im Gegensatz dazu äußern jüngere Befragte häufiger, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU eng genug ist. Q4. Sind Sie der Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der EU? enger sein sollte eng genug ist weniger eng sein sollte Gesamt 27% 45% 28% Geschlecht Männlich 30% 44% 26% Weiblich 24% 47% 30% Alter % 57% 15% % 49% 25% % 43% 33% 55 oder älter 28% 40% 32% Gefühle gegenüber der EU Gesamt 'Positiv' 35% 56% 9% Gesamt 'Negativ' 13% 27% 61% 29

32 II. DIE AUSWIRKUNGEN DER EU-MITGLIEDSCHAFT AUF ÖSTERREICH, FINNLAND UND SCHWEDEN - Der freie Verkehr von Personen und Gütern wird als die positivste Auswirkung der EU-Mitgliedschaft wahrgenommen - Ein Viertel (24%) der Befragten bezeichnet die Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft auf die Mobilität von Studenten und Arbeitnehmern als sehr positiv und insgesamt drei Viertel (76%) qualifizieren diese als entweder sehr oder ziemlich positiv 8. Ein ähnlich hoher Anteil (73%) meint, dass sich die Mitgliedschaft in der EU positiv auf die Auswahl an Konsumgütern ausgewirkt hat, wobei 17% diese Auswirkungen als sehr positiv einordnen. Insgesamt Für nahezu alle von dieser Frage abdeckten Bereiche stimmt eine Mehrheit der Befragten der Ansicht zu, dass die Mitgliedschaft sich hier positiv ausgewirkt hat. Zwei Drittel (66%) der Befragten sagen, dass die EU-Mitgliedschaft positive Auswirkungen auf die Rolle ihres Landes in der Welt hatte, etwa sechs von zehn (59%) meinen, dass ihre nationale Infrastruktur von der Mitgliedschaft profitiert hat, und etwa die Hälfte der Befragten stimmt zu, dass die Mitgliedschaft positive Auswirkungen auf die Umwelt (52%) sowie auf die Sicherheit und den Schutz von Bürgern (51%) mit sich gebracht hat. Die zwei Bereiche, zu denen eine Mehrheit der Befragten der Meinung ist, dass sich die Mitgliedschaft hier negativ ausgewirkt hat, sind die wirtschaftliche Situation (56% negativ) und die Sozialfürsorge (57% negativ). 8 Q5 Bitte geben Sie für jeden der folgenden Bereiche an, ob sich die Mitgliedschaft in der EU positiv oder negativ auf (UNSER LAND) ausgewirkt hat. Sehr positiv/ziemlich positiv/etwas negativ/sehr negativ/weiß nicht: Die wirtschaftliche Situation; Die Auswahl an Konsumgütern; Die Sozialfürsorge; Die Mobilität von Studenten und Arbeitnehmern; Die Sicherheit und der Schutz von Bürgern; Die Umwelt; Die Infrastruktur in (UNSEREM LAND) (Straßen, Brücken, Kommunikationsnetze etc.); Die Rolle (UNSERES LANDES) in der Welt; Weiß nicht. 30

33 Betrachtet man die Unterschiede zwischen den Kategorien der Befragten in den einzelnen Mitgliedstaaten, so zeigt sich in allen drei Ländern ein ähnliches Muster. Dabei werden die Mobilität und die Auswahl an Konsumgütern stets als die Aspekte bezeichnet, auf die sich die EU-Mitgliedschaft im betreffenden Land am positivsten ausgewirkt hat. Allerdings ist dieses Muster in den drei Ländern unterschiedlich stark ausgeprägt. Die untenstehende Tabelle stellt den Anteil der Befragten dar, die meinen, dass sich die Mitgliedschaft in der EU positiv ausgewirkt hat, und zeigt, dass insgesamt in allen drei Ländern jüngere Menschen und Befragte mit hohem Bildungsniveau häufiger als andere der Ansicht sind, dass sich die EU-Mitgliedschaft in ihrem Land auf die verschiedenen Bereiche positiv ausgewirkt hat. Zum Kriterium des Geschlechts lassen sich nur geringe Unterschiede feststellen, obwohl auffällt, dass Männer die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation in ihrem Land positiver bewerten als Frauen. Q5 Bitte geben Sie für jeden der folgenden Bereiche an, ob sich die Mitgliedschaft in der EU positiv oder negativ auf (UNSER LAND) ausgewirkt hat. (Gesamt 'Positiv') Die Mobilität von Studenten und Arbeitnehmern Die Auswahl an Konsumgütern Die Rolle (UNSERES LANDES) in der Welt Die Infrastruktur in (UNSEREM LAND) Die Umwelt Die Sicherheit und der Schutz von Bürgern Die wirtschaftliche Situation Die Sozialfürsorge Gesamt 76% 73% 67% 60% 53% 50% 43% 42% Geschlecht Männlich 76% 75% 66% 59% 53% 49% 47% 40% Weiblich 76% 71% 67% 60% 53% 51% 39% 45% Alter % 76% 73% 69% 66% 70% 51% 60% % 72% 66% 61% 50% 49% 40% 42% % 71% 59% 53% 47% 43% 37% 34% 55 oder älter 76% 74% 70% 59% 53% 48% 46% 42% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 65% 67% 64% 54% 46% 44% 38% 37% 16 Jahre 19 Jahre 68% 70% 61% 56% 47% 40% 37% 35% 20 Jahre oder älter 80% 74% 68% 60% 53% 51% 44% 42% Studiert noch 83% 79% 73% 70% 64% 68% 54% 59% Insgesamt 31

34 1. WAHRNEHMUNG DER AUSWIRKUNGEN DER EU-MITGLIEDSCHAFT IN ÖSTERREICH Das Urteil der Befragten in Österreich zu den Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft fällt im Vergleich zu den beiden anderen Mitgliedstaaten recht ambivalent aus: Während zu vier Bereichen eine Mehrheit das Gefühl hat, dass sich die Mitgliedschaft hier positiv ausgewirkt hat (Mobilität, Auswahl an Konsumgütern, Rolle des Landes in der Welt, Infrastruktur), bewertet eine Mehrheit die Auswirkungen in den verbleibenden vier Bereichen (Umwelt, Sicherheit, Wirtschaft und Sozialfürsorge) negativ. Mehr als sieben von zehn Befragten in Österreich sind der Ansicht, dass sich die Mitgliedschaft in der EU positiv auf die Auswahl an Konsumgütern ausgewirkt hat (72%), und je etwa zwei Drittel stimmt zu, dass die Auswirkungen auf die Mobilität (69%), die nationale Infrastruktur (67%) und die Rolle Österreichs in der Welt (65%) positiv waren. Über vier von zehn Befragten sind damit einverstanden, dass sich die Mitgliedschaft positiv auf die Wirtschaft (46%), die Umwelt (46%), die Sicherheit und den Schutz von Bürgern (43%) und die Sozialfürsorge (41%) ausgewirkt hat. Dennoch betrachtet in diesen Bereichen eine Mehrheit der Befragten die Auswirkungen der Mitgliedschaft als negativ dies gilt insbesondere für die Sozialfürsorge (59%), aber auch für die Sicherheit (56%, davon 23% sehr negativ), die Wirtschaft und die Umwelt (beide 54%). 32

35 Die soziodemografische Analyse zeigt, dass junge Befragte im Alter von Jahren und Befragte mit hohem Bildungsniveau sich insgesamt am häufigsten positiv äußern. Die untenstehende Tabelle weist zu jedem der abgefragten Bereiche den Anteil der Befragten aus, die meinen, dass sich die Mitgliedschaft hier positiv ausgewirkt hat. Der größte Unterschied zwischen Männern und Frauen ergibt sich zu den Auswirkungen der Mitgliedschaft auf die wirtschaftliche Situation in Österreich, die 51% der Männer, aber nur 40% der Frauen als positiv bewerten. Q5 Bitte geben Sie für jeden der folgenden Bereiche an, ob sich die Mitgliedschaft in der EU positiv oder negativ auf Österreich ausgewirkt hat. (Gesamt 'Positiv') Die Auswahl an Konsumgüter n Die Mobilität von Studenten und Arbeitnehmer Die Infrastruktur in Österreich Die Rolle Die wirtschaftliche Situation Österreichs in der Welt Die Umwelt Die Sicherheit und der Die Schutz von Sozialfürsorge Bürgern Gesamt 72% 69% 67% 65% 46% 46% 43% 40% Geschlecht Männlich 74% 71% 68% 68% 51% 47% 42% 37% Weiblich 71% 67% 67% 63% 40% 45% 45% 43% Alter % 81% 79% 67% 51% 53% 60% 54% % 67% 69% 65% 45% 46% 45% 41% % 67% 61% 58% 40% 39% 36% 33% 55 oder älter 72% 68% 67% 71% 48% 50% 42% 41% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 69% 59% 63% 63% 41% 46% 41% 38% 16 Jahre 19 Jahre 68% 62% 60% 61% 36% 40% 33% 33% 20 Jahre oder älter 74% 79% 71% 69% 53% 48% 49% 43% Studiert noch 84% 80% 82% 71% 58% 58% 62% 54% 33

36 2. WAHRNEHMUNG DER AUSWIRKUNGEN DER EU-MITGLIEDSCHAFT IN FINNLAND Mit Ausnahme der wirtschaftlichen Situation bewerten die Befragten in Finnland die Auswirkungen der Mitgliedschaft in der EU in allen Bereichen positiver als die Befragten in Österreich. So meinen beispielsweise im Hinblick auf die Mobilität acht von zehn finnischen Befragten, dass sich die Mitgliedschaft positiv ausgewirkt hat (83%, davon 28% sehr positiv). Eine große Mehrheit hat zudem den Eindruck, dass die Mitgliedschaft in der EU positiv für die Auswahl an Konsumgüter (76%), die Rolle Finnlands in der Welt (70%), die Umwelt (65%) und die Sicherheit (60%) war. Außerdem glaubt eine Mehrheit der Befragten, dass die finnische Infrastruktur von der EU-Mitgliedschaft profitiert hat (54%), und ein ähnlich hoher Anteil meint, dass positive Auswirkungen auf die Sozialfürsorge zu verzeichnen sind (52%). Allerdings meint zu fünf der acht Aspekte weniger als einer von zehn Befragten, dass diese Auswirkungen sehr positiv gewesen sind. Zudem betrachten Minderheiten von signifikanter Größe diese Auswirkungen als negativ 48% bei der Sozialfürsorge, 45% bei der Infrastruktur, 39% bei der Sicherheit und 36% bei der Umwelt. Besonders kritisch zeigen sich die finnischen Befragten allerdings zu den Auswirkungen der EU- Mitgliedschaft auf die wirtschaftliche Situation, die 65% als negativ bewerten (davon 21% sehr negativ). 34

37 In Finnland neigen Frauen eher als Männer dazu, die Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft als positiv zu betrachten. Ausnahmen davon sind die wirtschaftliche Situation, bei der die Männer die Auswirkungen etwas positiver einstufen, und die Auswahl an Konsumgütern, bei der sich kein signifikanter Unterschied ergibt. Die untenstehende Tabelle zeigt die Anteile der Befragten, die die Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft auf die einzelnen Bereiche als positiv beschreiben. Im Vergleich zu Österreich fallen die Unterschiede im Hinblick auf Alter oder Bildungsniveau der Befragten weniger deutlich aus die Meinungen zu den Auswirkungen auf die einzelnen Bereiche variieren, wobei Befragte im Alter von 55 Jahren und mehr allerdings häufiger der Ansicht sind, dass sich die EU-Mitgliedschaft positiv ausgewirkt hat. Dies zeigt sich insbesondere zu den Aspekten der Mobilität, der Auswahl an Konsumgütern und der Rolle Finnlands in der Welt. Zwar vertreten Befragte mit hohem Bildungsniveau häufiger positive Ansichten, die Unterschiede sind jedoch weniger signifikant als im Falle Österreichs. Q5 Bitte geben Sie für jeden der folgenden Bereiche an, ob sich die Mitgliedschaft in der EU positiv oder negativ auf (UNSER LAND) ausgewirkt hat. (Geamt 'Positive') Die Mobilität von Studenten und Arbeitnehmern Die Auswahl an Konsumgütern Die Rolle (UNSERES LANDES) in der Welt Die Umwelt Die Sicherheit und der Schutz von Bürgern Die Infrastruktur in (UNSEREM LAND) Die Die wirtschaftliche Sozialfürsorge Situation Geamt 83% 76% 70% 65% 61% 55% 52% 35% Geschlecht Männlich 78% 75% 67% 60% 58% 50% 49% 36% Weiblich 87% 76% 74% 69% 63% 59% 55% 33% Alter % 69% 68% 65% 68% 58% 62% 36% % 70% 65% 63% 56% 52% 48% 30% % 76% 64% 62% 55% 48% 42% 29% 55 oder älter 88% 82% 78% 67% 64% 59% 57% 41% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 83% 73% 67% 61% 59% 44% 47% 32% 16 Jahre 19 Jahre 76% 70% 64% 57% 57% 51% 46% 28% 20 Jahre oder älter 85% 79% 73% 68% 60% 56% 53% 36% Studiert noch 83% 73% 71% 64% 66% 58% 60% 39% 35

38 3. WAHRNEHMUNG DER AUSWIRKUNGEN DER EU-MITGLIEDSCHAFT IN SCHWEDEN Die Antworten der Befragten in Schweden entsprechen einem ähnlichen Muster wie die der Befragten in Finnland, denn auch hier meinen die Menschen am häufigsten, dass die EU-Mitgliedschaft sich positiv auf die Mobilität (77%, davon 22% sehr positiv) und die Auswahl an Konsumgütern (73%, davon 17% sehr positiv) ausgewirkt hat. Etwa zwei Drittel (66%) der Befragten sind der Ansicht, dass die EU-Mitgliedschaft der Rolle Schwedens in der Welt mehr Gewicht verliehen hat, und etwa die Hälfte meint, dass die Auswirkungen auf Infrastruktur (56%), Umwelt (52%) und Sicherheit der Bürger (50%) positiv zu bewerten sind. Wie in Finnland äußert sich eine Mehrheit kritisch zu den Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation und die Sozialfürsorge. Mehr als fünf von zehn Befragten (55%) betrachten die Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft auf die wirtschaftliche Situation als negativ und sechs von zehn (60%) finden, dass sich die Mitgliedschaft negativ auf die Sozialfürsorge ausgewirkt hat. 36

39 In Schweden bezeichnen Männer die Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft häufiger als Frauen als positiv, wobei die Aspekte der Sozialfürsorge und der Rolle Schwedens in der Welt hiervon auszunehmen sind. Die untenstehende Tabelle weist die Anteile der schwedischen Befragten aus, die die Auswirkungen in den einzelnen Bereichen als positiv beschreiben. Q5 Bitte geben Sie für jeden der folgenden Bereiche an, ob sich die Mitgliedschaft in der EU positiv oder negativ auf (UNSER LAND) ausgewirkt hat. (Gesamt 'Positive') Die Mobilität von Studenten und Arbeitnehmern Die Auswahl an Konsumgütern Die Rolle (UNSERES LANDES) in der Welt Die Infrastruktur in (UNSEREM LAND) Die Umwelt Die Sicherheit und der Schutz von Bürgern Die wirtschaftliche Situation Die Sozialfürsorge Gesamt 77% 72% 66% 56% 52% 50% 45% 40% Geschlecht Männlich 78% 76% 64% 58% 53% 50% 49% 37% Weiblich 77% 68% 68% 55% 51% 50% 41% 42% Alter % 78% 78% 67% 74% 77% 57% 63% % 73% 68% 59% 46% 50% 40% 40% % 69% 57% 49% 45% 42% 38% 32% 55 oder älter 74% 71% 66% 55% 49% 44% 47% 35% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 67% 58% 63% 41% 39% 44% 34% 28% 16 Jahre 19 Jahre 72% 72% 60% 53% 51% 41% 42% 33% 20 Jahre oder älter 78% 72% 66% 57% 49% 48% 44% 37% Studiert noch 84% 79% 76% 67% 68% 73% 59% 62% 37

40 III. DIE PRIORITÄTEN DER NEUEN EUROPÄISCHEN KOMMISSION - Die Beschäftigung ist mit Abstand der Politikbereich, der in allen drei Ländern am häufigsten als wichtiger Schwerpunkt der neuen Europäischen Kommission betrachtet wird - Die Befragten sollten nun angeben, welche ihrer Meinung nach die wichtigsten Prioritäten der neuen Europäischen Kommission sein sollten 9. Dabei wurde ihnen eine Liste von Politikbereichen vorgelesen und sie wurden anschließend gebeten, die Bereiche zu nennen, die prioritär sein sollten. In allen drei Ländern ist die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass die Beschäftigung der wichtigste Schwerpunkt der Europäischen Kommission sein sollte sie ist die mit Abstand am häufigsten genannte politische Priorität; der nächstgereihte Bereich wird lediglich von etwa einem Drittel der Befragten genannt. Die Politikbereiche, die nach der Beschäftigung am häufigsten genannt wurden, waren das Wirtschaftswachstum, von dem sich 34% wünschen, dass es zu den Schwerpunkten der Europäischen Kommission gehören sollte, die Einwanderung (33%), die Umwelt und die Sicherheit der Bürger (beide 32%) sowie die Außen- und Sicherheitspolitik (29%). Etwa ein Viertel der Befragten betrachtet die Stabilität des Euro und den Klimawandel als wichtigste Schwerpunkte (beide 24%). Etwa einer von zehn Befragten ist der Ansicht, dass die Energie ein wichtiger Schwerpunkt sein sollte (14%) und 9% meinen, dass sozialer Dialog zu den Prioritäten der Kommission zählen sollte. Lediglich 3% glauben, dass sich die neue Europäische Kommission prioritär mit der digitalen Wirtschaft befassen sollte. Insgesamt 9 Q6 Welche der folgenden Schwerpunkte der neuen Europäischen Kommission sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten? (MAXIMAL 3 NENNUNGEN) Energie; Einwanderung; Digitale Wirtschaft; Sicherheit und Schutz der Bürger; Beschäftigung; Die Stabilität des Euro; Wirtschaftswachstum; Umwelt; Klimawandel; Sozialer Dialog; Außen- und Sicherheitspolitik; Weiß nicht. 38

41 In allen drei Ländern belegt die Beschäftigung Platz eins der gewünschten wichtigsten Schwerpunkte, bei den weiteren Ergebnissen zeigen sich jedoch einige Unterschiede zwischen den drei Mitgliedstaaten. Die soziodemografische Analyse macht eine Reihe signifikanter Unterschiede deutlich. Während Frauen im Vergleich zu Männern mehr Wert auf Fragen im Zusammenhang mit der Umwelt und dem Klimawandel (und auch mit der Sicherheit der Bürger) legen, halten Männer häufiger das Wirtschaftswachstum für den wichtigsten Schwerpunkt. Zum Schwerpunkt Beschäftigung ist so gut wie kein Unterschied feststellbar, er erscheint beiden Geschlechtern gleich wichtig. Ältere Bürger betrachten häufiger als andere die Beschäftigung, die Außenpolitik und das Wirtschaftswachstum als wichtigste Schwerpunkte. Jüngere Befragte nennen die Umwelt am häufigsten. Befragte mit hohem Bildungsniveau sind etwas häufiger als andere der Ansicht, dass Umweltfragen vorrangig sein sollten. Q6. Welche der folgenden Schwerpunkte der neuen Europäischen Kommission sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten? (MAXIMAL 3 NENNUNGEN) Beschäftigung Wirtschaftswachstum Einwanderung Sicherheit und Schutz der Bürger Umwelt Außen- und Die Stabilität Sicherheitspolitik des Euro Klimawandel Energie Sozialer Dialog Digitale Wirtschaft Gesamt 50% 34% 33% 32% 32% 29% 24% 24% 14% 9% 3% Geschlecht Männlich 49% 38% 34% 27% 28% 30% 25% 21% 18% 8% 3% Weiblich 51% 31% 31% 37% 36% 27% 24% 27% 10% 9% 3% Age % 30% 30% 34% 44% 14% 20% 33% 15% 8% 5% % 34% 34% 28% 33% 24% 25% 23% 15% 9% 5% % 35% 33% 35% 32% 28% 25% 21% 14% 8% 2% 55 oder älter 52% 36% 32% 32% 27% 39% 25% 22% 12% 9% 1% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 55% 32% 34% 37% 27% 26% 27% 19% 13% 7% 2% 16 Jahre 19 Jahre 54% 34% 37% 34% 28% 28% 25% 22% 12% 9% 2% 20 Jahre oder älter 50% 37% 31% 31% 32% 34% 24% 24% 13% 9% 3% Studiert noch 42% 29% 29% 28% 43% 18% 22% 30% 18% 10% 4% Insgesamt 39

42 1. ÖSTERREICH: DIE PRIORITÄTEN DER NEUEN EUROPÄISCHEN KOMMISSION Die Hälfte der österreichischen Befragten (51%) bezeichnet die Beschäftigung als wichtigsten Schwerpunkt der neuen Kommission. An zweiter Stelle platziert sich die Stabilität des Euro, die vier von zehn Befragten für besonders wichtig halten (39%). Ein Drittel betrachtet die Sicherheit der Bürger und die Umwelt als die wichtigsten Schwerpunkte (beide 33%). Nachgeordnet folgen mit geringem Abstand die Einwanderung (31%), das Wirtschaftswachstum (29%) und die Außenpolitik (26%). Etwa ein Fünftel hält den Klimawandel für die wichtigste Priorität (19%) und etwa einer von zehn Befragten meint dies von der Energie (14%) und dem sozialen Dialog (13%). Die digitale Wirtschaft erscheint nur 2% der Befragten in Österreich als Priorität. 40

43 Zu den aus Sicht der Befragten wichtigsten Schwerpunkten ergaben sich in Österreich keine Bewertungsunterschiede zwischen den Geschlechtern, hingegen zeigt sich zur Beschäftigung ein deutlicher Unterschied im Hinblick auf das Alter der Befragten, denn ältere Bürger betrachten diese häufiger als eine wichtige Priorität der neuen Kommission. Junge Befragte bezeichnen hingegen deutlich häufiger die Energie, die Umwelt und den Klimawandel als wichtigste Schwerpunkte. Befragte, die ihre Ausbildung vor dem Alter von 20 Jahren beendeten, halten häufiger die Einwanderung sowie die Sicherheit und den Schutz der Bürger für die wichtigsten Schwerpunkte der neuen Europäischen Kommission. Q6. Welche der folgenden Schwerpunkte der neuen Europäischen Kommission sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten? (MAXIMAL 3 NENNUNGEN) Beschäftigung Die Stabilität des Euro Sicherheit und Schutz der Bürger Umwelt Einwanderung Wirtschaftswachstum Außen- und Sicherheitspolitik Klimawandel Gesamt 51% 39% 33% 33% 31% 29% 26% 19% 14% 13% 2% Geschlecht Männlich 51% 39% 29% 31% 32% 32% 24% 17% 19% 13% 2% Weiblich 51% 40% 36% 35% 30% 27% 28% 21% 10% 13% 3% Alter % 36% 35% 49% 28% 26% 16% 29% 21% 11% 4% % 41% 28% 32% 34% 32% 24% 18% 18% 15% 3% % 37% 34% 33% 32% 29% 27% 18% 12% 11% 2% 55 oder älter 60% 41% 34% 28% 29% 29% 31% 16% 9% 13% 2% Ausbildung (Ende der) 15 Jahre oder jünger 54% 39% 39% 29% 32% 34% 24% 14% 14% 7% 1% 16 Jahre 19 Jahre 54% 36% 36% 28% 37% 30% 28% 17% 11% 13% 1% 20 Jahre oder älter 52% 47% 27% 32% 27% 29% 29% 20% 13% 18% 4% Studiert noch 39% 34% 28% 53% 26% 24% 19% 28% 22% 12% 4% Energie Sozialer Dialog Digitale Wirtschaft 41

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