Weltumspannende Vernetzung der Computer: die größte Maschine aller Zeiten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Weltumspannende Vernetzung der Computer: die größte Maschine aller Zeiten"

Transkript

1 Weltumspannende Vernetzung der Computer: die größte Maschine aller Zeiten (Henner Schneider, Fb Informatik, FH Darmstadt) Die Übermittlung von Daten über größere Entfernungen hat die Menschen schon lange vor unserer Zeit beschäftigt. Die Überbringung von Nachrichten in mündlicher und schriftlicher Form durch Boten mag die früheste Form der "Datenfernübertragung" sein. Daher steckt bis heute der Begriff des "Tragens" in diesem Wort. Die Botenläufer bewältigten z.b. in den alten Kulturen der Maya weite Strecken. Reiter und später Postkutschen machten das Botensystem leistungsfähiger. Doch auch die Verwendung von Schall und Licht als Nachrichtenträger sind schon vor langer Zeit entdeckt und eingesetzt worden. Die Buschtrommel kennen wir aus Afrika und anderen Regionen. Die Rauchzeichen der Indianer stellen einen Vorläufer der Morse-Codes dar. Diese Verfahren wurden immer weiter verbessert. Die optische Telegraphie erreichte zur Zeit Napoleons I. ( ) einen Höhepunkt ihrer Entwicklung. Doch erst die Entdeckung der Elektrizität im 17. und 18. Jahrhundert führte im 19. Jahrhundert zur Entwicklung der elektrischen Telegraphie und des Telefons, welche die Grundlage unserer heutigen Datenfernübertragung bilden. a) Nachrichtenübertragung Telegraphie: Ein erster Vorschlag zur Verwendung von "Elektrizität zur Übermittlung von Nachrichten" findet sich in einem mit C. M. unterzeichneten Brief vom , der in Scots Magazine, Vol. 15, p.88, im Jahr 1753 publiziert wurde. Allerdings wurden darin noch keine geeigneten Geräte zum Senden und Empfangen der Nachrichten beschrieben. Die ersten Versuche zur elektrischen Nachrichtenübertragung mit codierten Signalen zur Telegraphie mit elektrochemischen Methoden machte 1809 Samuel Thomas Soemmerring ( ) in München. Es gelang ihm, Zeichen über mehrere hundert Meter zu übertragen. Er wurde für diese Leistung vom bayerischen König geadelt.

2 Im Jahr 1820 legte André Marie Ampère ( ) der Académie in Paris Pläne für die elektrische Telegraphie vor. In Göttingen baute 1833 der Mathematiker und Physiker Carl Friedrich Gauß ( ) zusammen mit seinem Kollegen Wilhelm Eduard Weber ( ) den ersten elektromagnetischen Telegraphen, der über längere Zeit funktionsfähig war. Am Ostertag, dem nahmen sie den Telegraphen zwischen der von Weber betriebenen Sternwarte und dem physikalischen Institut von Gauß in Betrieb. Die Übertragungsstrecke wurde bis 1838 benutzt. Der Amerikaner Samuel Finley Breese Morse ( ) entwickelte als Bastler 1836 bis 1837 einen Schreibtelegraphen, den er am mit der Übertragung der Worte "successful experiment with telegraph, september 4 th 1837" vorführte. Am reichte er das Patent für die nach ihm benannte "Morse-Taste" ein. Am hielt er die Idee fest, Telegraphie durch den atlantischen Ozean zu betreiben. Im Jahr 1844 wurde ein nach seinem Prinzip weiterentwikkelter Telegraph zwischen Washington und Baltimore in Betrieb genommen. Das System verbreitete sich bald weltweit. Die Morse-Codes wurden entweder akustisch von den Telegraphenbeamten aufgenommen bzw. auf Papierstreifen aufgezeichnet. Im Jahr 1846 verwendete Alexander Bain ( ) erstmals einen Lochstreifen aus Papier für einen elektrischen Telegraphen. Zur industriellen Herstellung von Telegraphengeräten gründeten Werner Siemens ( ) und Johann Georg Halske ( ) im Jahr 1847 die "Telegraphen- Bauanstalt Siemens & Halske", aus der die heutige Siemens AG entstand. Für seine Leistungen erhielt Werner von Siemens 1888 von Kaiser Friedrich III. den Adelstitel. Der kommerzielle Wert der Nachrichtenübertragung mittels Telegraphen wird auch bald erkannt. Auf Anraten von Werner Siemens gründete Paul Julius Reuter ( ) in London ein telegraphisches Depeschenbüro, das 1851 als Aktiengesellschaft zu der international bekannten Nachrichten-Agentur Reuter wurde. Er erhielt für seine Leistungen 1871 den Titel Freiherr von Reuter. Am wird von der französischen Staatstelegraphen-Verwaltung der von Jean Maurice Emile Baudot ( ) entwickelte fünfstellige Binärcode eingeführt. Dieser Code wurde später international übernommen. Ihm zu Ehren wurde die Einheit für die Übertragungsgeschwindigkeit von einem Zeichen pro Sekunde als ein Baud festgelegt. Fernschreibtechnik: Am begann die Deutsche Reichspost mit Geräten von Siemens den Fernschreibdienst, der als Telex bezeichnet wurde. Am wurde der Teilnehmer- Fernschreibdienst eingeführt. Telefonie: Elisha Gray ( ) erfand 1876 das Telefon und meldet am sein Patent "für die telegraphische Übertragung von Sprechlauten" an. Unabhängig entwickelt Alexander Graham Bell ( ) im Jahr 1876 einen Fernsprecher, den er ebenfalls

3 zum Patent anmeldete. Seine Konstruktion erwies sich in der Folge als erfolgreicher. Am führte Johann Philpp Reis ( ) vor dem Physikalischen Verein in Frankfurt a. M. sein elektrisches Telefon erstmals vor. Bildübertragung: Am erhielt Giovanni Caselli ein Patent für einen Bild-Telgraphen (Pan-Telegraph). Das System konnte 1861 erstmals technisch eingesetzt werden. Nach vielen Verbesserungen durch zahlreiche Erfinder und Ingenieure gelang etwa ab 1924 die Übertragung bewegter Bilder. Max Dieckmann erhielt für ein "Verfahren zur elektrischen Fernsichtbarmachung bewegter Bilder" am ein Patent in Deutschland. Die Reichspost testete ab dem in Berlin drahtlose Fernsehbildsendungen (noch ohne Tonübertragung). Am wurde in Berlin von mehreren Firmen die Fernseh Aktiengesellschaft Berlin gegründet, aus der später die Bosch Fernseh GmbH wird. Von den Bell Telephon Laboratories in New York wurde am erstmals ein Farbfernsehsystem mit drei Farben vorgestellt. Am wurde in Berlin-Charlottenburg der weltweit erste öffentliche Fernsehsender mit regelmäßigem Programm in Betrieb genommen. Am wurde Adolf Hitler ( ) Reichskanzler und die Nationalsozialisten kamen an die Macht. Sie mißbrauchten unter der Leitung von Joseph Goebbels ( ) den Rundfunk für ihre Propagandazwecke. Bei der Olympiade vom 1. bis wurden regelmäßige Fernsehübertragungen durchgeführt. Am wurde anläßlich der Leipziger Messe ein erstes Bildtelefon für den öffentlichen Betrieb zwischen Leipzig und Berlin eingerichtet. Es folgten weitere Strecken. Die Deutsche Bundespost führte am den Telefon-Fernkopierdienst ein. Interkontinentale Kabel: Um 1850 begann die systematische Erschließung der Kontinente mit Telegraphenstrecken. Am wurde in Dresden der Deutsch-Österreichische Telegraphen- Verein (DÖTV) gegründet, dem sich später weitere Staaten anschlossen. Am wurde in Genf der "Westeuorpäische Telgraphenverein" gegründet. Am wurde in Paris die "Internationale Telegraphen-Union (ITU)" gegründet, die ihren Sitz in Bern erhielt. Im Jahr 1874 wurde der Weltpostverein gegründet. Am wurde von den Gebrüdern Brett ein Kabel von Dover nach Cap Gris Nez durch den Ärmelkanal verlegt. Nach ersten Fehlschlägen gelang es ihnen, am ein funktionstüchtiges Kabel zu verlegen, das am offiziell in Betrieb genommen wird. Am

4 wurde unter Einfluß von Cyrus West Field ( ) die "Atlantic Telegraph Co. of New York, New Foundland and London" gegründet. Nachdem erste durch den Atlantik verlegte Kabel nicht zufriedenstellend arbeiteten, wurde 1865 bis 1866 ein brauchbares Kabel verlegt. Damit waren die Kontinente durch Telegraphenleitungen verbunden. Am wurde die Verlegung des ersten Transatlantik-Kabels für den Fernsprechverkehr begonnen. In dem Kabel waren im Abstand von 65 km Verstärker in Röhrentechnik integriert, um die Signale zu regenerieren. Das Kabel wurde am in Betrieb genommen. Funkübertragung: James Clerk Maxwell ( ) formulierte 1873 in Cambridge in seinem grundlegenden Werk "A treatise on electricity and magnetisme" die von Faraday ( ) gefundenen physikalischen Zusammenhänge und gab die grundlegenden Gleichungen zur Elektrodynamik an. Ferner beschrieb er die nach ihm benannte elektromagneteische Lichttheorie. Darauf basierte die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen im Jahr 1887 durch Heinrich Rudolph Hertz ( ), der zwischen 1885 und 1888 an der ersten Technischen Hochschule, ursprünglich Polytechnischen Schule (gegründet ) in Karlsruhe lehrte und forschte. Guglielmo Marconi ( ) begann schon 1895 mit ersten Experimenten zur Verwendung der elektromagnetischen Wellen für die Funkübertragung (so bezeichnet, da die elektromagnetischen Wellen anfangs durch elektrische Funken erzeugt wurden). Als Physiker setzte er seine Experimente systematisch fort und führte am am Bristol-Kanal zwischen Lavernock Point und der Insel Flatholm (5 km Entfernung) erste erfolgreiche Funkversuche vor. Am gelang ihm die erste Funkübertragung über den Atlantik. Er übertrug drei kurze Signale für den Buchstaben "S" des Morsealphabets von Poldhu in Cornwall über ca km nach Glace Bay in Neuschottland, USA. Am gelang dann die Übermittlung eines größeren Textes über diese Strecke. Für die Leistungen zur Entwicklung der drahtlosen Telegraphie wurde er 1909 zusammen mit Karl Ferdinand Braun ( ), dem Erfinder des Halbleiterdetektors und der nach ihm benannten Kathodenstrahlröhre (Bildröhre), der am ein Patent für drahtlose Telegraphie erhielt, durch den Nobelpreis für Physik geehrt. Schon kurz nach der erfolgreichen Erprobung des Funktelegraphie wurden Firmen zu deren industrieller Entwicklung und Auswertung gegründet. In England entstand die Marconi.Gesellschaft. In Deutschland wurde am in Berlin aus Arbeitsgruppen von Siemens & Halske sowie AEG die Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbh. gegründet, die sich später Telefunken nannte, und ab dem im Alleinbesitz von AEG war. Am fand in Berlin die erste Konferenz mit dem Ziel einer weltweiten Regelung und Normung des Funkverkehrs statt. Ihr folgt am die erste Welt-Funkkonferenz in Berlin, bei der 27 Länder ein Abkommen über die Regelung des Funkverkehrs schlossen.

5 Die Funktechnik wurde durch die Erfindung der Verstärkerröhre wesentlich verbessert, für die Robert von Lieben ( ) am ein Reichspatent anmeldete. Sie wurde durch weitere Erfindungen, z. B. von Lee de Forest ( ) in USA, von Manfred von Ardenne (* ) und von Walter Schottky ( ) in Deutschland sowie einer Reihe weiterer Erfinder verbessert und technisch einsatzfähig gemacht. Zusammen mit dem von Alexander Meißner ( ) am patentierten Rückkopplungsverfahren konnten damit Röhrensender großer Leistung entwickelt werden. Am sendete der Funker der Titanic vor ihrem Untergang das weltweit vereinbarte Notsignal SOS. Es gelang der daraufhin zu Hilfe gekommenen Carpatia 711 Schiffbrüchige zu retten. Leider kam für 1490 Passagiere die Rettung zu spät. Dieses Unglück war Anlaß zu der dritten internationale Funk-Konferenz in London (Titanic-Konferenz). Am wurde auf einer Konferenz in Washington, USA eine Neufassung des Weltfunkvertrages zwischen 76 Staaten abgeschlossen, der am in Kraft trat. Am wurde das Comité Consultatif International Technique des Communications Radioélectriques (CCIR) gegründet. Es nahm seine Arbeit am in Den Haag auf. Von der Funkstation der Reichspost in Königswusterhausen bei Berlin wurden ab dem regelmäßige Rundfunksendungen (drahtlose Telefonieprogramme) ausgestrahlt. Es folgte am der Wirtschafts-Rundfunk in Berlin, ein erster kommerzieller Rundfunksender, dessen Empfänger gegen Gebühr vermietet wurden. Ab dem wurde aus dem Vox-Haus in Berlin ein Rundfunk-Programm zur Unterhaltung ausgestrahlt. Damit war der öffentliche Rundfunk entstanden, der später auch aktuelle Nachrichten und viele andere Informationen übertrug. Die Erfindung des Transistors durch John Bardeen ( ), Walter Houser Brattain ( ) und William Bradford Shockley ( ), die am publiziert wurde, brachte für die Funk- und Fernmelde-Technik gravierende Verbesserungen mit sich. Die Erfinder wurden am für ihre Arbeit mit dem Nobelpreis für Physik geehrt. Am begann in Genf die "Funkverwaltungs_Konferenz (WARC)", die eine Neuordnung der weltweiten Verteilung der Funkfrequenzen beschloß. Satellitenübertragung: Am wurde der erste künstliche Erdsatellit Sputnik I von der Sowjetunion in eine Umlaufbahn geschossen. Der Satellit sendete Funksignale zur Erde. Der erste Nachrichtensatellit Telstar wurde von den USA am erfolgreich gestartet. Am wurde über eine experimentelle Sendeanlage das erste Ferngespräch von Deutschland nach USA über Satellit geführt. Im Jahr 1964 wurde die Erdefunkstelle der Deutsche Bundepost in Raisting in Oberbayern in Betrieb genommen. Am wurde die "Communication Satellite Corporation (Comsat)" als Gesellschaft zum kommerziellen Betrieb von Nachrichtensatelliten gegründet. Die Gesellschaft startete am ihren ersten Kommerziellen Nachrichtensatelliten Early Bird.

6 Lichtwellenleiter: Am erhielt Alexander G. Bell in USA ein Patent für den von ihm erfundenen Photophonic Receiver, ein Gerät zur lichttechnischen Übertragung von Telefonsignalen. In Deutschland wurde in Berlin-Wilmersdorf erstmals am ein Lichtwellenkabel in Betrieb genommen. Das erste Lichtwellenkabel für den normalen Betrieb wurde am in Frankfurt eingeschaltet. b) Nachrichtenverarbeitung Codierung: Der deutsche Telegraphen-Beamte Friedrich Clemens Gerke ( ) entwickelte im Jahr 1851 den Code für das bis heute verwendete "Morse-Alphabet". Es wurde am vom Deutsch-Österreichischen Telegraphenverein allgemein eingeführt. Es besteht aus zwei Signalen (lang und kurz) und zwei Pausen (kurz zwischen den Signalen und lang zwischen Zeichen).

7 Das Morsealphabet Buchstaben: a. - ä. - b -... c ch d -.. e. f.. -. g - -. h.... i.. j k -. - l. -.. m - - n -. o p q r. -. s... t - u.. - ü v... - w. - - x y z å é ñ

8 Ziffern: Sonderzeichen: Punkt Komma Doppelpunkt Bindestrich Apostroph Klammer Fragezeichen Anführungszeichen Eine Reihe weiterer Codes für verschiedene technische Anwendungen folgte. So verwendete Baudot 1874 den schon von Francis Bacon benutzten 5-Bit-Code für Drucktelegraphen. Daraus wurde 1887 von Carpentier der Fünf-Spur-Lochstreifen entwickelt. Der von Murray weiterentwickelte Code wurde 1932 als CCIT-2 Code genormt. Die theoretische Untersuchung der Codierung folgte erst relativ spät. Daraus entstanden systematisch entwickelte Codes für unterschiedliche technische Zwecke. Fehlererkennung: Arbeiten von Claude Elwood Shannon (* ) zur Informationstheorie lieferten Beiträge zu diesem Arbeitsgebiet. Richard Wesley Hamming (* ) beschrieb 1950 fehlererkennende und fehlerkorrigierende Codes. Datenverarbeitung: Die automatischen Vermittlungseinrichtungen für den Selbstwählbetrieb waren frühe digitale Prozeßrechner, auch wenn sie nicht als solche bezeichnet werden.

9 c) Nachrichtenvermittlung Vermittlungseinrichtungen: Am wurde in New Haven, Connecticut, USA das erste handbetriebene Fernsprech-Vermittlungsamt der Welt (Telephone branch exchange) in Betrieb genommen. In Deutschland wurde die Telefon-Vermittlungstechnik am mit der Inbetriebnahme des Fernsprechamtes an der Französischen Straße eingeführt. Es nahm seinen Betrieb mit anfangs nur acht Teilnehmern auf, jedoch wuchs die Teilnehmerzahl rasch. </P> Es entstehen Firmen, die sich mit der großindustriellen Fertigung von Nachrichtengeräten beschäftigen. In USA wurde am in Boston, Masachusetts die Bell Telephone Company gegründet. Aus einer seit etwa 1870 betriebenen Mechanikerwerkstatt gründet Carl Lorenz ( ) 1880 die Telegraphenbauanstalt, Fabrik für elektrisches Licht, elektrische Eisenbahnen, Kunst und Industrie. Die Firma wurde später mit anderen Firmen zu der C. Lorenz AG, aus der die Standard Elektrik Lorenz (SEL) entstand. Am wurde in Albany, New York die Firma American Telephone and Telegraph Co (AT & T) gegründet. Sie übernahm 1899 die Bell Telephone Co. In Berlin gründete Werner Genest ( ) mit seinem Compagnon die Firma Mix & Genest. Er erhielt im Jahr 1900 von der Reichspost die Genehmigung zum Bau privater Nebenstellenanlagen. In Frankfurt gründete Harry Fuld zusammen mit Carl Lehner im Jahr 1899 die Deutsche Privat Telephon Gesellschaft, aus der später die Firma Telefonbau und Normalzeit GmbH wird. Auch diese Firma befaßte sich ab 1900 mit der Produktion und Vermietung privater Telefonanlagen. Selbstwählbetrieb: Am wurde das erste automatische Fernsprech-Vermittlungsamt in La Porte, Indiana, USA in Betrieb genommen. Es arbeitete nach einem 1891 von Almon B. Strowger ( ) entwickelten System. Am wird in Hildesheim das erste öffentliche Fernsprechwählamt in Deutschland in Betrieb genommen. Ihm folgen bald weitere Ortsvermittlungsstellen für den Selbstwählbetrieb. Ab dem wurden von der Reichspost auch automatische Fernwahlsysteme eingesetzt. Aber erst 1952 wurde die Landesfernwahl für den Telefondienst in Deutschland flächendeckend eingeführt. Der Selbstwählverkehr nach USA wurde 1970 in Betrieb genommen. Es folgte der weltweite Selbstwählverkehr nach vielen anderen Ländern. Im Jahr 1955 stellt die Deutsche Bundespost das Telegraphennetz auf Selbstwählbetrieb um. Im Jahr 1965 wurde in USA das erste von den Bell Telephone Laboratories entwickelte elektronische Vermittlungssystem mit Computersteuerung Number 1 Electronic Switching System (No. 1 ESS) in Betrieb genommen waren in USA schon über 800 solche Systeme in Betrieb. Am wurde in München-Perlach das erste rechnergesteuerte Wählsystem (EWS) von der Deutschen Bundepost zu Versuchszwecken eingeschaltet. Die erste serienmäßig produzierte EWS-Anlage wurde am von Siemens an die Deutsche Bundespost ausgeliefert. Schaltalgebra: Frühe Versuche zur systematischen Darstellung kombinatorischer Logik stammen aus der Zeit 1275 bis 1305 von Raimundus Lullus (ca ). Dessen Ideen wurden von Giodano Bruno ( ) und später in der Zeit von 1672 bis 1676 von Gottfried Wilhelm

10 Leibniz ( ) weiter verbessert. Erste graphische Darstellungen zur Logik entwickelten Leonhard Euler ( ). George Boole ( ) gab 1847 eine Algebra zur Darstellung logischer Probleme an, die heute nach ihm als Boolsche Algebra benannt wird. Sie wurde weiterentwickelt von Sir William Hamilton ( ), Augustus de Morgan ( ) und John Venn ( ), der im Jahr 1880 graphische Darstellungen zur Logik entwickelte. Aus der Boolschen Algebra entwickelte Claude E. Shannon bei der Untersuchung von Relaisschaltungen 1938 die Schaltalgebra als Grundlage der Nachrichtenvermittlungstechnik sowie der digitalen Datenverarbeitung. Telekonferenzen: Unter Leitung von John J. Carty ( ), der Chefingenieur bei AT&T war, fand in New York am eine Ferntagung mit Telefon-Konferenzschaltung statt. Daran waren 1100 Teilnehmer in New York, 1000 Teilnehmer in Chicago, 900 Teilnehmer in Boston, 850 Teilnehmer in Philadelphia, 500 Teilnehmer in Atlanta und 750 Teilnehmer in San Francisco über Telefon beteiligt. Digitale Netze und Paketvermittlung: Ein Grundproblem der Nachrichtentechnik stellt die Vermittlung von Nachrichten zwischen bestimmten Sendern und Empfängern innerhalb einer großen Menge von Teilnehmern dar. Ursprünglich wurde die Vermittlung durch räumliches Verbinden der Leitungen von Sender und Empfänger vorgenommen. Damit konnten zeitlich parallel mehrere Teilnehmer miteinander kommunizieren. Das Verfahren wird daher als Raummultiplex-Technik bezeichnet. Aus der anfänglichen, manuellen Verbindung durch Steckschnüre wurden automatisch gesteuerte Vermittlungseinrichtungen mit Relais und später mit elektronischen Koppelfeldern weiterentwickelt Im Rahmen der Funktechnik entstand die Notwendigkeit der gleichzeitigen Übertragung vieler Informationen, die auf verschiedene Frequenzbereiche moduliert verteilt wurden. Auch über Leitungen machte man von diesen Modulationsverfahren im Rahmen der Trägerfrequenztechnik Gebrauch. Diese Art der Verteilung der Nachrichten auf verschiede Frequenzen zur zeitgleichen Übertragung nennt man Frequenzmultiplex-Technik. Ein weiteres Verfahren, über einen Kanal, z.b. eine Leitung Nachrichten von mehreren Sendern zu entsprechenden Empfängern zu verteilen, besteht in der zeitlich versetzten Übertragung der einzelnen Nachrichten. Dieses Verfahren nennt man folglich Zeitmultiplex-Verfahren. Da bei dieser Methode die Nachricht von einem Sender zu einem Empfänger in Form eines oder mehrerer zusammengehörender Datenpakete erfolgt, nennt man diese Technik auch Paketübertragung oder Paketvermittlung. Die Zuordnung der übertragenen Nachrichten kann synchron zwischen Sender und Empfänger erfolgen. Dabei müssen die Datenpakete keine besondere Information über den Empfänger enthalten. Daneben ist auch die asynchrone Zuordnung der übertragenen Datenpakete

11 an die Empfänger möglich. Dazu müssen die Datenpakete entsprechende Empfängeradressen mitbekommen. Üblicherweise werden die Datenpakete in Rahmendaten mit Prüfinformationen etc. verpackt. Verschiedene derartige Protokolle wurden genormt. Ein Problem des Zeitmultiplex-Verfahrens ergibt sich daraus, daß der Übertragungskanal den Teilnehmern nur noch zeitlich versetzt zur Verfügung steht. Daraus können sich z.b. bei realzeitabhängigen Übertragungen, wie Sprach- oder Bildübertragung Probleme ergeben. Durch die Einführung des Integrierten Sprach- und Daten-Netzes (ISDN) durch die Telekommunikationsgesellschaften, z.b. durch die Bundespost im Jahr 1988 wurde die Übertragung von Sprachdaten in digital codierter Form und von digitalen Daten über das Telefonnetz möglich. d) Computervernetzung Die ersten Computersysteme wurden direkt vom Anwender bedient, d.h. der Anwender mußte selbst an den Computer gehen und hatte auch direkten Zugriff zum Computer. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit und steigender Komplexität, wurde es notwendig, den Computer durch speziell ausgebildetes Personal, den Operator bedienen zu lassen. Damit ergab sich auch die Möglichkeit, die Anwenderaufträge, die in Form von Lochkartenstapeln zur Bearbeitung abgegeben wurden, so effizient, wie möglich in einer Art Fließbandsystem, der Stapelverarbeitung durch den Computer laufen zu lassen. Allerdings ergaben sich dadurch sehr lange Durchlaufzeiten, die für die Benutzer zu einer wenig effizienten Arbeitsweise führten. Daher wurden unter Verwendung der Nachrichtenübertragung Methoden entwickelt, die den direkten Zugriff vom Arbeitsplatz aus zum Computer ermöglichten. Es entwickelten sich weitgehend parallel zwei Methoden der Datenfernverarbeitung. Satpelfernverarbeitung: Einerseits wurden die für die Stapelverarbeitung benötigten Peripheriegeräte, d.h. Lochkartenleser und Drucker über fest verbundene Kabel vom Rechner entfernt betrieben, für die sogenannte Stapelfernverarbeitung (Remote Job Entry). Time Sharing: Andererseits wurden Fernschreibgeräte (Teletypes, TTY) als interaktive, schreibende Terminal über Leitungen an Computer angeschlossen. Mittels entsprechender Unterstützung durch zeitscheibengesteuerte Betriebssysteme (Time Sharing System) und Interpreter für Programmiersprachen (Basic) wurde damit der interaktive Betrieb für den Anwender möglich. Die schreibenden, zeilenorientierten Terminals wurden durch die seitenorientierten Bildschirme abgelöst, die anfangs noch mit einem festen Satz von Zeichen arbeiteten. Erst die Einführung von Rastergraphik-Bildschirmen machte die Verwendung von Graphik und Zeichen auf einem Bildschirm möglich, wie wir es heute kennen.

12 Über Modemstrecken wurde auch die Übertragung digitaler Daten für den Betrieb von Interaktiven Terminals über das Telefonnetz möglich. Allerdings blieben die Übertragungsgeschwindigkeiten durch die geringe Bandbreite der Telefonkanäle von ca. 3 khz sehr kleun. Andererseits waren diese exklusiv für einen Benutzer verwendeten Übertragungsstrecken von der gesamten Auslastung her betrachtet dennoch wenig effizient. Um diesen Aspekt zu verbessern wurden oft mehrere Terminals über Steuereinheiten gebündelt an eine Leitung geschaltet. Dann konnten auch teure breitbandige Standleitungen noch rentabel genutzt werden. Doch diese Technik war nur dort einsatzfähig, wo eine größere Anzahl Terminals an einem Ort (in max. 30 m Umkreis) benötigt wurde. Internet: Zur Verbesserung der Datenkommunikation und der Datenfernverarbeitung schlug im August 1964 Paul Baran, ein Mitarbeiter der Rand Corporation die Übertragung mittels Pakettechnik vor. Er hatte diese Technik im Rahmen von Arbeiten für ein Telefonsystem der US- Luftwaffe schon 1962 erarbeitet, doch waren die Unterlagen ursprünglich geheim. Bei der Paketübertragung werden die zu übertragenden Daten mit Rahmendaten versehen, die Zielinformationen, Prüfworte etc. enthalten. Die Übertragungsstrecke, an der alle Benutzer angeschlossen sind, wird immer nur so lange von einem Paket belegt, wie dieses für die Übertragung benötigt. Dann kann ein anderer Benutzer Daten übertragen. Der Empfänger erkennt seine Daten an der Zieladresse im Datenpaket. Solche Netze erlauben bei relativ geringem Netzaufwand eine sehr betriebssichere und preiswerte Übertragung. Auch können die Netze sehr flexibel genutzt werden. Allerdings wird das mit einigen neuen Problemen erkauft. Insbesondere benötigt man für den sinnvollen Betrieb solcher Netze Rechner, die den Datenverkehr kontrollieren und steuern. Auch besteht die Möglichkeit, daß fremde Daten mitgelesen werden können, was nur durch Chiffrierung verhindert werden kann. Mit der Advanced Research Projects Agency (ARPA) förderte die US Regierung ab etwa 1957 im Rahmen des technologischen Wettlauf mit dem Ostblock unter militärischen Aspekten die Forschung in den USA insbesondere auch an den Hochschulen. Dabei erwuchs sehr bald die Notwendigkeit, verstärkt Computer zu nutzen. Ab 1964 wurde in USA die Vernetzung von Computern diskutiert. Erste Testinstallationen wurden 1966 untersucht. Im Jahr 1968 wurde in Großbritannien ein erstes Paketübertragungsnetz von den National Physical Laboratories (NPL) in Betrieb genommen. Um die Datenfernverarbeitung zu verbessern und preiswerter zu machen wurde in USA im Oktober 1967 ein erster Plan für das Arpanet vorgelegt, das mit Paketübertragungstechnik arbeiteten sollte. Der erste Netzknoten wurde 1969 von Frank Heart, Robert Kahn, Severo Ornstein, William Crowther und David Walden, Mitarbeitern der BBN Inc. in Cambridge entwickelt. Im Dezember 1969 wurde der erste Netzknoten an der Universität von Californien in Los Angeles (UCLA) eingerichtet. Es wurden anfänglich die Universität von Utah, die Universität von California in Santa Barbara und das Stanford Research Institut (SRA) angeschlossen. Im Jahr 1970 schlossen sich die Harvard University und das MIT in Boston an das Netz an. Das Arpanet wurde im Oktober 1972 anläßlich der International Conference on Computer Communications (ICCC) in Washington erstmals öffentlich vorgeführt. Im Januar 1973 waren schon 35 Knoten von Hochschulen und Forschungsinstituten an das Netz angeschlossen. Dabei ergab sich das Problem, daß zumeist schon eigene interne Netzstrukturen vorhanden waren, die mit dem

13 überregionalen Netz verbunden werden mußten. Neben der Terminalkommunikation entstanden in dieser Zeit weitere Dienste auf dem Netz, insbesondere der Dateiübertragungsdienst (File Transfer Protocol, FTP) und Programme für elektronische Post ( ). Im Jahr 1973 startete DARPA (Defense Advanced Research Project Agency, die aus ARPA entstanden war) das Internet-Projekt, um die unterschiedlichen Netzstrukturen mit einem einheitlichen Protokoll zu verbinden. Dabei wurden ein paketorientiertes Satellitennetz, ein paketorientiertes Funknetz, das bisherige Arpanet und das von XEROX PARC (Palo Alto Research Center) entwickelte Ethernet (IEEE standard 802.3) für die verschiedenen Übertragungsbereiche verbunden. Im Jahr 1976 wurde die ursprünglich problematische Verbindung verschiedener Netzprotokolle durch die Entwicklung eines einheitlichen Übertragungsprotokolls verbessert, das zum Internet-Protokoll wurde (Transmission Control Protocol / Internet Protocol, TCP/IP). An dieser Entwicklung waren Bob Kahn (DARPA) und Vincent Cerf (Stanford University) führend beteiligt. Da von den Hochschulen in USA überwiegend Rechner mit dem Betriebsystem UNIX verwendet wurden, war es für die Entwicklung der Netze sehr vorteilhaft, daß die Bell Laboratories (AT&T) das von ihnen entwickelte Betriebssystem durch Werkzeuge zur Datenfernverarbeitung über das Netz erweiterten. So entstand u.a das Programm UUCP (Unix to Unix CoPy). Es wurde von 1979 von Tom Truscott und Steve Bellovin für das von ihnen entwickelte Usenet (Users Network) eingesetzt. Dieses Netz diente vorwiegend zur Verteilung von Informationen in News- Gruops, die im Internet nicht gut unterstützt wurden. Im Jahr 1981 entstand als weiteres Paketnetz das BITNET (Because It's Time Network). Es arbeitete mit relativ preiswerter 9600 bps Übertragungsrate, während das Arpa-Net zu dieser Zeit mit 56 kbps Leitungen betrieben wurde. Im BITNET wurde das Network Job Entry (NJE) Protokoll verwendet, die Ein- und Ausgabe über Lochkarten nachbildete. Im Rahmen der Tagung der EUUG (European Unix User's Group) wurde im April 1982 von Teus Hagen, Peter Collins und Keld Simonsen das European Unix Network (Eunet) ins Leben gerufen. Es diente vorwiegend zum Austausch von und für News Groups mittels UUCP. Am wurde die Verwaltung des Netzes von DARPA an die Defense Communications Agency (DCA) übergeben. Im Arpanet wurde für alle Knoten das einheitliche Protokoll TCP/IP eingeführt. Zugleich wurde der militärische Teil des Netzes als Milnet vom Arpanet getrennt weiter betrieben. In UNIX wurde TCP/IP ebenfalls integriert (BSD Version 4.2). Es gab in diesem Jahr etwa 390 Knotenrechner im Arpanet. Im Jahr 1984 entwickelte Rick Adams für den Zugang zum Netz über serielle Terminals das Serial Line IP (SLIP). Das von Paul Mockapetris entwickelte Domain Name System (DNS) wurde im Internet eingeführt.es ordnet jedem Computer im Netz eine eindeutige numerische Adresse zu und erlaubt zugleich weitgehend frei gewählte, selbsterklärende Namen für die Computer zu vergeben. In diesem Jahr wurde auch das European Academic and Research Network (EARN) und das FidoNet gegründet. Im Jahr 1984 wurde in Deutschland der Verein zur Förderung des Deutschen Froschungsnetzes (DFN) gegründet, der zusammen mit der Deutschen Bundespost, später der

14 Telekom das Wissenschaftsnetz (WIN) aufbaute. Das WIN wurde über Gateways an das Internet angeschlossen. Ab Okober 1992 wurde die Nutzung des DFN-Netzes liberalisiert und war nicht mehr an die Mitgliedschaft im DFN gekoppelt. Seither bieten auch eine Vielzahl privater Anbieter (Provider) Zugänge zum Netz für Jedermann an. Die Deutsche Telekom hat 1995 den Zugang über ihren T-Online Dienst eingerichtet. Im Jahr 1985 wurde von der National Science Foundation (NSF) ein Netz von fünf Supercomputern über das NSFNET-Backbone (backbone = Rückgrat, Sammelleitung) mit 56 kbs Leitungen eingerichtet. Im Jahr 1988 wurden im NSFNET Klasfaserkabel mit 1,54 Mbps als Backbone (T1- Backbone) eingeführt. Damit stiegen die Nutzungsmöglichkeiten sowohl von der übertragenen Datenmenge, wie auch der Nutzerzahl drastisch wurde das T3-Backbone mit 45 Mbps eingeführt. 196 entwickelten Brian Kantor und Phil Lapsley das Network News Transfer Protocol (NNTP), das für die Kommunikation der News Groups auf dem Internet eingeführt wurde entwikkelte D. Perkins das PPP (Point to Point Protocol), wodurch das zu fehleranfällige SLIP für die serielle Verbindung von Rechnern im Netz ersetzt wurde wurde in Europa die Organisation RIPE (Resaux IP Europeens) zur Koordination der IP- Netze gegründet wurde die Arpanet-Institution aufgelöst. Das Netz wurde nun weltweit zum Internet. Durch die rasch steigende Zahl von Rechnern und folglich auch Informationen im Internet wurde es sehr schwierig gezielt nach Informationen zu suchen. Daher entwickelten Alan Emtage und Peter Deutsch an der McGill Universty in Montreal das Suchsystem Archie und Brewster Kahle das System WAIS (Wide Area Information Servers) folgte das von Paul Lindner und Mark P. McCahill an der University of Minnesota entwickelte Recherche-Werkzeug Gopher. Alle diese Suchwerkzeuge wurden schließlich von dem 1992 von Tim Berners-Lee und Kollegen am CERN (Centre Europeen de Recherche Nucléaire) in Genf entwickelten WWW (World Wide Web) abgelöst, das mit Hypertext-Methoden im gesamten weltweiten Netz zu suchen erlaubt. Nicht zuletzt auf der Basis des WWW und der dafür entwickelten Browser (z.b. Mosaic, Netscape etc.) entwickelte sich das Internet in den folgenden Jahren weiter zu dem heute von jedermann benutzbaren Netz. Multimediale Kommunikation: Durch Ergänzung der WWW-Browser mit Darstellungsmöglichkeiten für Graphiken einschließlich 3D.Darstellung und bewegten Szenen sowie Tonwiedergabe wird eine multimediale Kommunikation möglich.

15 Verteilte Datenverarbeitung: Durch den Einsatz dynamisch erzeugter HTML-Seiten und die Ergänzung der Netbrowser durch plattformunabhängige Übersetzer für die C++ ähnliche Sprache JAVA wird es möglich, aktive Elemente in die Darstellung einzubeziehen. Damit eröffnen sich Möglichkeiten zur verteilten Datenverarbeitung, deren Auswirkungen bislang noch nicht endgültig abzusehen sind. Sonstige Netze: Neben dem Internet entstanden die schon erwähnten militärischen Netze. Aber auch viele Firmen, insbesondere Großfirmen installierten eigene Datennetze. Zur Zeit ihrer Gründung viel diskutiert waren die Netze der Polizei. Ab 1972 begann unter Horst Herold, der ab 1971 Leiter des BKA (Bundeskriminalamt) war, entsprechend dem am von der Bundesregierung beschlossenen Schwerpunktprogramm "Innere Sicherheit" ein beispielloser Ausbau der Poizeiorgane mit Computern, Datenbanken und dem INPOL-Netzwerk. Heute ist das Netz in das europäische Netz der Polizei mit zentralen Computern in Straßburg eingebunden. Daneben gibt es auch Netze der Geheimdienste, über die ihrer Bestimmung entsprechend wenig bekannt ist. Das Grundgesetz verlangt eine sorgsame Trennung dieser Dienste von der Polizei, die nach den aus der leidvollen Vergangenheit der Zeit des 3.Reiches gemachten Erfahrungen auch dringend geboten ist. Die Überwachung obliegt u.a. den Datenschutzbeauftragten. Heute werden diese Computernetze viel weniger kritisch diskutiert als in der Zeit ihrer Gründung, obgleich sie heute viel wirksamer eingesetzt werden können. Vielmehr erhitzen sich die Gemüter an Problemen, wie pornographischen und politischen Darstellungen im Internet. Alle möglichen Leute streben Regelungen für die Benutzung des Internet an, nicht zuletzt, um Macht darüber ausüben zu können. Nachdem das Fernmeldemonopol der Bundespost aufgehoben wurde, versuchen derzeit einige Private Firmengruppen, neben dem öffentlichen Telekommunikationsnetz kommerzielle Netze aufzubauen. Weiterführende Literatur: 1. Von Weiher, Sigfrid: Tagebuch der Nachrichtentechnik - von 1600 bis zur Gegenwart. Berlin: VDE-Verlag, ISBN Kyas, Othmar: Internet: Zugang, Utilities, Nutzung. Bergheim: DATACOM-Verlag, ISBN

16 3. Lindner, R.; Wohak, B.; Zeltwanger, H.: Planen, Entscheiden, Herrschen. Vom Rechnen zur elektronischen Datenverarbeitung. Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN Goldberg, Adele (ed.): A History of Personal Workstations. Reading, MA.: Addison- Wesley, ISBN

Geschichte des Internets

Geschichte des Internets Geschichte des Internets Schutz eines Netzwerks vor teilweiser atomarer Zerstörung. Ein System ohne zentrale Steuerung. 1962 Erste Überlegung für ein dezentrales Computernetz (P. Baran, RAND Corporation)

Mehr

Internet Interconnected Networks - Geschichte -

Internet Interconnected Networks - Geschichte - Internet Interconnected Networks - Geschichte - 1876 Erfindung des Telefons 1941 Erfindung des ersten Computers 60er Jahre ARPA (Advanced Research Projects Agency) ARPANET Ziel: Netz, indem weltweit Rechner

Mehr

Von Lakshan Sithampary

Von Lakshan Sithampary Von Lakshan Sithampary 1 Inhaltverzeichnis Inhaltverzeichnis.. 2 Was sind Kommunikationsmittel?... 3 Geschichte und Entwicklung. 3 Telegraph. 3 Morsegerät. 4 Buchstabencode. 5 Telefon. 6 Entwicklung des

Mehr

Geschichte des Internets

Geschichte des Internets Geschichte des Internets Einleitung Heutzutage sieht man, wie das Internet in zunehmendem Maße in geschäftlichen und auch in privaten Bereichen vorkommt. Das Wort Internet ist eine Wortkreation aus dem

Mehr

Informatikreferat Nr. 1. technische Grundlagen des Internets

Informatikreferat Nr. 1. technische Grundlagen des Internets Informatikreferat Nr. 1 Thema: technische Grundlagen des Internets Verfasser: Christoph Schneider Informatik Grundkurs 11/1 Eingereicht bei Fr. Goltzsche Frankfurt/M., den 19. Januar 1998 Frankfurt/M.,

Mehr

IT- und Medientechnik

IT- und Medientechnik IT- und Medientechnik Vorlesung 5: 7.11.2014 Wintersemester 2014/2015 h_da, Lehrbeauftragter Themenübersicht der Vorlesung Hard- und Software Hardware: CPU, Speicher, Bus, I/O,... Software: System-, Unterstützungs-,

Mehr

Ursprung des Internets und WWW

Ursprung des Internets und WWW Ursprung des Internets und WWW Ende der 60er Jahre des letzten Jahrtausends wurde in den USA die Agentur DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) gegründet, mit dem Ziel den Wissens und Informationsaustausch

Mehr

Vorlesung Multimediale Werkzeuge

Vorlesung Multimediale Werkzeuge Vorlesungen 2011: Mittwoch 15-16.30, Sr K2002B Prof. Dr.-Ing. Gerald Schuller Email: gerald.schuller@tu-ilmenau.de Pdf Files der Folien auf UNI-Webseite: Link: http://www.tu-ilmenau.de/mt/lehrveranstaltungen/bachelor-mt/multimediale-werkzeuge/

Mehr

Professionell einkaufen mit dem Internet

Professionell einkaufen mit dem Internet Professionell einkaufen mit dem Internet E-Procurement - Direct Purchasing von Carl Hans Block 1. Auflage Professionell einkaufen mit dem Internet Block schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de

Mehr

1 Einleitung. 1.2 Entwicklung der Nachrichtentechnik. 1.1 Definition von Nachrichtentechnik und Telekommunikation

1 Einleitung. 1.2 Entwicklung der Nachrichtentechnik. 1.1 Definition von Nachrichtentechnik und Telekommunikation Geschichte und gesellschaftliche Aspekte der Nachrichtentechnik 1 Einleitung SS2006 1.2 Entwicklung der Nachrichtentechnik 1.1 Definition von Nachrichtentechnik und Telekommunikation Abbildung 1.1 Entwicklungsbaum

Mehr

Das Internet. - Aus dem Inhalt - 1. Einleitung Herkunft des Internet Übertragungsprotokolle Internet-Dienste 3

Das Internet. - Aus dem Inhalt - 1. Einleitung Herkunft des Internet Übertragungsprotokolle Internet-Dienste 3 Das Internet - Aus dem Inhalt - 1. Einleitung 2 2. Herkunft des Internet 2 3. Übertragungsprotokolle 2 4. Internet-Dienste 3 5. Die Struktur des Internet 3 6. Adressierung im Internet 3 7. Das Layered-Protocol-Modell

Mehr

Elektromagnetische Felder und Wellen

Elektromagnetische Felder und Wellen Elektromagnetische Felder und Wellen 1. Von der Wissenschaft zur Technik 2. Die Vollendung des Elektromagnetismus durch Maxwell 3. James Clerk Maxwell Leben und Persönlichkeit 4. Elektromagnetische Wellen

Mehr

Einführung: Grundlegende Design-Prinzipien des Internet. 2000 B. Plattner, H. Lubich Internet Intro 1

Einführung: Grundlegende Design-Prinzipien des Internet. 2000 B. Plattner, H. Lubich Internet Intro 1 Einführung: Grundlegende Design-Prinzipien des Internet 2000 B. Plattner, H. Lubich Internet Intro 1 Ursprüngliche Entwurfsentscheidungen Paketvermittlung damals eine neue Technik, im ARPANET erforscht

Mehr

Kurze Einführung in Web Data Mining

Kurze Einführung in Web Data Mining Kurze Einführung in Web Data Mining Yeong Su Lee Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung (CIS), LMU 17.10.2007 Kurze Einführung in Web Data Mining 1 Überblick Was ist Web? Kurze Geschichte von

Mehr

Client-Server mit Socket und API von Berkeley

Client-Server mit Socket und API von Berkeley Client-Server mit Socket und API von Berkeley L A TEX Projektbereich Deutsche Sprache Klasse 3F Schuljahr 2015/2016 Copyleft 3F Inhaltsverzeichnis 1 NETZWERKPROTOKOLLE 3 1.1 TCP/IP..................................................

Mehr

Kapitel 6 Internet 1

Kapitel 6 Internet 1 Kapitel 6 Internet 1 Kapitel 6 Internet 1. Geschichte des Internets 2. Datenübertragung mit TCP/IP 3. Internetadressen 4. Dynamische Zuteilung von Internetadressen 5. Domain-Namen 6. Internetdienste 2

Mehr

Man unterscheidet zwischen LAN (Local Area Network) und WAN (Wide Area Network), auch Internet genannt.

Man unterscheidet zwischen LAN (Local Area Network) und WAN (Wide Area Network), auch Internet genannt. Netzwerk Ein Netzwerk wird gebildet, wenn mehrere Geräte an einem Switch mit Netzwerkkabeln angeschlossen werden. Dabei können die einzelnen Geräte miteinander kommunizieren und über ein Netzwerkprotokoll

Mehr

Gefahren aus dem Internet 1 Grundwissen April 2010

Gefahren aus dem Internet 1 Grundwissen April 2010 1 Grundwissen Voraussetzungen Sie haben das Internet bereits zuhause oder an der Schule genutzt. Sie wissen, was ein Provider ist. Sie wissen, was eine URL ist. Lernziele Sie wissen, was es braucht, damit

Mehr

75 Jahre Kolleg St. Blasien Projekttage 2008

75 Jahre Kolleg St. Blasien Projekttage 2008 75 Jahre Kolleg St. Blasien Projekttage 2008 Wir bauen ein Radio Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Firma Testo, Lenzkirch, in dem wir theoretisch und praktisch gelernt haben, wie ein Radio funktioniert.

Mehr

Einführung in die Informationstechnik. IV Internet, Grundlagen und Dienste

Einführung in die Informationstechnik. IV Internet, Grundlagen und Dienste Einführung in die Informationstechnik IV Internet, Grundlagen und Dienste 2 Überblick Grundlagen Datenkommunikation Datenübertragung analog, digital ISDN, DSL Netzarten und topologien Protokolle Internet

Mehr

Einführung in die Informationstechnik

Einführung in die Informationstechnik 2 Überblick Einführung in die Informationstechnik IV Internet, Grundlagen und Dienste Grundlagen Datenkommunikation Datenübertragung analog, digital ISDN, DSL Netzarten und topologien Protokolle Internet

Mehr

Woher kommt die Idee Internet?

Woher kommt die Idee Internet? Woher kommt die Idee Internet? Aus den USA kommt die Idee. Nachdem die UdSSR 1957 den ersten Satelliten ins All schoss, fühlt en die USA sich bedroht. Die USA suchte nun eine Möglichkeit auch wenn das

Mehr

Rechnernetze I. Rechnernetze I. 1 Einführung SS 2014. Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404

Rechnernetze I. Rechnernetze I. 1 Einführung SS 2014. Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Rechnernetze I SS 2014 Universität Siegen rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Stand: 9. Mai 2014 Betriebssysteme / verteilte Systeme Rechnernetze I (1/10) i Rechnernetze

Mehr

Grundlagen der Informatik

Grundlagen der Informatik Grundlagen der Informatik Prof. Dr. Bernhard Schiefer bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer Wesentliche Inhalte Einführung Rechnergrundlagen Grundlagen der Programmierung Kern imperativer

Mehr

So funktioniert das Internet. Prof. Dr.-Ing. Jörg Eberspächer Technische Universität München

So funktioniert das Internet. Prof. Dr.-Ing. Jörg Eberspächer Technische Universität München So funktioniert das Internet Prof. Dr.-Ing. Jörg Eberspächer Technische Universität München 1. Entwicklung des Internet Das Internet hat seinen Namen vom wichtigsten darin verwendeten Kommunikationsprotokoll,

Mehr

Die Geschichte des Computers

Die Geschichte des Computers Inhaltsverzeichnis Der Vorbote des Computers... 3 Der Erfinder des ersten Computers... 3 Die Computer... 4 Der erste Computer Z1... 4 Der zweite Computer Z3... 5 Der Mark I... 6 Der ENIAC... 7 Der SSEC...

Mehr

Client-Server-Prinzip

Client-Server-Prinzip Client-Server-Prinzip Kommunikation im Internet erfolgt nach dem Client-Server-Prinzip: Client sendet eine Anfrage (fordert eine Dienstleistung an) Server sendet die Antwort (bietet eine Dienstleistung

Mehr

Internet-Blocking: Was ist technisch möglich?

Internet-Blocking: Was ist technisch möglich? Fakultät Informatik, Institut für Systemarchitektur, Professur Datenschutz und Datensicherheit Internet-Blocking: Was ist technisch möglich? Stefan Köpsell, sk13@inf.tu-dresden.de Das Internet eine historische

Mehr

1. Einleitung. 2. Was ist Internet?

1. Einleitung. 2. Was ist Internet? Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik! Original document contains a graphic at this position! Matthias Geier FOS/BOS Rosenheim Klasse 12xW Termin: 14.12.2004 1. Einleitung In jeder Epoche

Mehr

Performance. Beispiel: Vorteil von statistischem Multiplexing. Grundlagen der Rechnernetze Einführung 69

Performance. Beispiel: Vorteil von statistischem Multiplexing. Grundlagen der Rechnernetze Einführung 69 Performance Beispiel: Vorteil von statistischem Multiplexing Grundlagen der Rechnernetze Einführung 69 Statisches versus Statistisches Multiplexing H 1 p b bps H n p Verhältnis x der mittleren Bandbreite

Mehr

Infrastruktur der Kommunikation: Von der Theorie zur Praxis

Infrastruktur der Kommunikation: Von der Theorie zur Praxis Infrastruktur der Kommunikation: Von der Theorie zur Praxis Johannes Huber Lehrstuhl für Informationsübertragung Friedrich Alexander Universität Erlangen Nürnberg 20. Juli 2012 FRIEDRICH-ALEXANDER UNIVERSITÄT

Mehr

Netzwerk- Konfiguration. für Anfänger

Netzwerk- Konfiguration. für Anfänger Netzwerk- Konfiguration für Anfänger 1 Vorstellung Christian Bockermann Informatikstudent an der Universität Dortmund Freiberuflich in den Bereichen Software- Entwicklung und Netzwerk-Sicherheit tätig

Mehr

2. Architektur von Kommunikationssystemen

2. Architektur von Kommunikationssystemen 2. Architektur von Kommunikationssystemen 2.1 2.2 TCP/IP-basierte Protokollarchitektur Digitale Kommunikationssysteme Prof. Dr. Habermann / Dr. Hischke 12-01 / 1 Das OSI-Referenzmodell wird ausführlich

Mehr

Was bedeutet Kommunikation?

Was bedeutet Kommunikation? Was bedeutet Kommunikation? Lat. communicare: Alltagsebene: Weiterer Sinn: Mitteilen, teilnehmen lassen, gemeinsam machen, vereinigen Austausch von Gedanken Übermitteln von Daten, Informationen oder Signalen

Mehr

Ursprung des Internets und WWW

Ursprung des Internets und WWW Ursprung des Internets und WWW Ende der 60er Jahre des letzten Jahrtausends wurde in den USA die Agentur DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) gegründet, mit dem Ziel den Wissens und Informationsaustausch

Mehr

Ist da Jemand? Umgang mit digitalen Medien. Bettina Wegenast I Judith Zaugg ISBN 978-3-7269-0610-8

Ist da Jemand? Umgang mit digitalen Medien. Bettina Wegenast I Judith Zaugg ISBN 978-3-7269-0610-8 2430 2430 SJW Schweizerisches Jugendschriftenwerk www.sjw.ch / office@sjw.ch Reihe: Sachheft Mittelstufe Bettina Wegenast I Judith Zaugg Ist da Jemand? Umgang mit digitalen Medien Infos und Tipps für den

Mehr

2. In Abhängigkeit von der Anwendung und dem Zugang zum Internet im engeren Sinne verbindet sich der User über verschiedene Varianten mit dem Netz.

2. In Abhängigkeit von der Anwendung und dem Zugang zum Internet im engeren Sinne verbindet sich der User über verschiedene Varianten mit dem Netz. Aufbau des Internet Im Überblick ist im wesentlichen die Hardeare dargestellt, die digitale Informationen vom User bis zur Entstehung transportiert. Für diesen Überblick beschränken wir uns auf die wesentlichen

Mehr

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 5. Internet

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 5. Internet Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 5. Internet Jens Döbler 2003 "Computer in der Chemie", WS 2003-04, Humboldt-Universität VL5 Folie 1 Dr. Jens Döbler Internet Grundlagen Zusammenschluß

Mehr

Konzept und Idee. Suchmaschinen Shopping und Banking. Mail (mehrere Adressaten, Anhänge etc.)?

Konzept und Idee. Suchmaschinen Shopping und Banking. Mail (mehrere Adressaten, Anhänge etc.)? Internet Computerkurs BCC Inhalt Konzept und Idee unterschiedliche Dienste Suchmaschinen Shopping und Banking Sicherheit Mail (mehrere Adressaten, Anhänge etc.)? Konzept und Historie dezentral organisiertes

Mehr

Kurs PC AnwenderIn Internetnotizen

Kurs PC AnwenderIn Internetnotizen Kurs PC AnwenderIn Internetnotizen Was ist Internet? Internet ist ein International Netwok d.h. eine internationale Vernetzung von Computers, die die ganze Welt erschließt. Am Internet sind zahlreiche

Mehr

Geschichte der Suchmaschinen und heutige Vernetzungsstrukturen

Geschichte der Suchmaschinen und heutige Vernetzungsstrukturen Geschichte der Suchmaschinen und heutige Vernetzungsstrukturen Seminar Web Suchmaschinen - WS0304 I. Was gab es vor den WWW Suchmaschinen II. Die Geschichte der WWW Suchmaschinen III. Zusammenfassung und

Mehr

Internet, Multimedia und Content Management

Internet, Multimedia und Content Management Mag. Friedrich Wannerer Internet, Multimedia und Content Management Jahrgang 1, 2, 3 (bzw. 4 und 5) 1. Jahrgang Internet Grundbegriffe, Zugang Informationsbeschaffung (Suchmaschinen) Webseitengestaltung

Mehr

Internet- und Breitband- Versorgung in Felm

Internet- und Breitband- Versorgung in Felm Internet- und Breitband- Versorgung in Felm Welche Chancen hat Felm, einen schnellen Internetzugang zu realisieren? Internet - Geschichte Das Internet ging aus dem 1969 entstandenen Arpanet hervor, einem

Mehr

m 1 Der Schlüssel zu Bibliotheken, Datenbanken, Software und Newsgroups y.i. K. Pitter, S. Amato, J. Callahan, R. Minato, M.

m 1 Der Schlüssel zu Bibliotheken, Datenbanken, Software und Newsgroups y.i. K. Pitter, S. Amato, J. Callahan, R. Minato, M. K. Pitter, S. Amato, J. Callahan, R. Minato, M. Spalti m 1 r y.i. Der Schlüssel zu Bibliotheken, Datenbanken, Software und Newsgroups Carl Hanser Verlag München Wien Vorwort 11 Anden Studenten 11 An den

Mehr

Netzwerk-/Übertragungsprotokolle

Netzwerk-/Übertragungsprotokolle Def: Ein Protokoll ist ein Regelwerk, welches die Kommunikation zwischen Subjekten steuert. Der Begriff stammt aus der Diplomatie und bezeichnet hier ein diplomatisches Zeremoniell: Reihenfolge der Begrüßung

Mehr

Herzlich willkommen im Modul Informatik Grundlagen

Herzlich willkommen im Modul Informatik Grundlagen Herbstsemester 2010/2011 Herzlich willkommen im Modul Informatik Grundlagen Wirtschaftsingenieurwesen: 1. Semester Dozent: Martin Hüsler Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 1 Ablauf: 1.

Mehr

Rechnernetzwerke. Rechnernetze sind Verbünde von einzelnen Computern, die Daten auf elektronischem Weg miteinander austauschen können.

Rechnernetzwerke. Rechnernetze sind Verbünde von einzelnen Computern, die Daten auf elektronischem Weg miteinander austauschen können. Rechnernetzwerke Rechnernetze sind Verbünde von einzelnen Computern, die Daten auf elektronischem Weg miteinander austauschen können. Im Gegensatz zu klassischen Methoden des Datenaustauschs (Diskette,

Mehr

Multimedia und Datenkommunikation

Multimedia und Datenkommunikation Multimedia und Datenkommunikation Einteilung in Unterpunkte Netzwerk Audioausgabe Internetzugang Basis des Projektes Büro 5 Mitarbeiter Datenaustausch via Diskette Kein Netzwerk Ein Nadeldrucker Netzwerke

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.4 Internet-Protokolle für serielle Leitungen Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat.

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.6 Internet Domain Name Service - DNS Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph

Mehr

Internet Basics oder Wie funktioniert das Internet? Stefan Sporrer

Internet Basics oder Wie funktioniert das Internet? Stefan Sporrer Internet Basics oder Wie funktioniert das Internet? Stefan Sporrer Geschichte des Internets Geschichte des Internet 1967-1969: Entwicklung der Vernetzung von Computern (Advanced Research Projekt Agency

Mehr

Haben Sie noch Fragen? Klicken Sie auf das Logo! Das Internet im Überblick

Haben Sie noch Fragen? Klicken Sie auf das Logo! Das Internet im Überblick Haben Sie noch Fragen? Klicken Sie auf das Logo! Das Internet im Überblick OUTLOOK STARTEN UND BEENDEN DAS OUTLOOK ANWENDUNGSFENSTER Was ist Internet? Merkmale Internet das des Das Internet ist das größte

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Das Internet. Geschichte und Aufbau

Das Internet. Geschichte und Aufbau Das Internet Geschichte und Aufbau Der Begriff "Internet" Inter lateinisch = zwischen net englisch = Netz "Zwischennetz" (Netz der Netze) Das Internet verbindet weltweit einzelne, voneinander unabhängige

Mehr

Die Geschichte des IRC

Die Geschichte des IRC Die Geschichte des IRC Autor: Sandra Fischer (maychara@gmx.de) Formatierung: Alexander Fischer (tbanus@tbanus.de) Lizenz: GFDL Ein kurzer Überblick über die Geschichte des IRC (Internet Relay Chat) Die

Mehr

Daniel Heß. Donnerstag, den 16. November 2006. Verein zur Förderung der privaten Internet Nutzung e.v. Wie funktioniert das Internet? dh@ping.

Daniel Heß. Donnerstag, den 16. November 2006. Verein zur Förderung der privaten Internet Nutzung e.v. Wie funktioniert das Internet? dh@ping. Daniel Heß Verein zur Förderung der privaten Internet Nutzung e.v. Donnerstag, den 16. November 2006 Was ist Ein globales Netzwerk von Computern und Kommunikationsgeräten Quelle für eine fast unendliche

Mehr

Sicher Surfen I: Das Internet

Sicher Surfen I: Das Internet Sicher Surfen I: Das Internet Georg Wagner 25. Mai 2001 1 Einleitung Zum Verständnis der Sicherheitsprobleme bei der Benutzung des Internets, ist eine grundlegende Kenntnis der Technik des Internets nötig.

Mehr

1. INTERNET. 1.1 Was ist Internet. 1.2 Geschichte. 1.3 Aufbau, Dienste, Konzepte. 1.4 Anbieter. Gründung. Weiterentwicklung bis in die Gegenwart

1. INTERNET. 1.1 Was ist Internet. 1.2 Geschichte. 1.3 Aufbau, Dienste, Konzepte. 1.4 Anbieter. Gründung. Weiterentwicklung bis in die Gegenwart 1. INTERNET 1.1 Was ist Internet 1.2 Geschichte Gründung Weiterentwicklung bis in die Gegenwart 1.3 Aufbau, Dienste, Konzepte Email, Suchmaschinen. Usw Internet Adressen 1.4 Anbieter 1. INTERNET 1.1 Was

Mehr

Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg

Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg Wiwi-Workshop Uni Regensburg April 2002 Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg - Einführung in HTML, Teil II Arbeiten mit AOLPress - Dr. Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Universität Regensburg

Mehr

Internet. DI (FH) Levent Öztürk

Internet. DI (FH) Levent Öztürk DI (FH) Levent Öztürk Inhaltsverzeichnis Definition Internet Geschichte Technik IP-Adresse Domain Name Internet Dienste Protokolle E-Mail 17.09.2012 DI (DH) Levent Öztürk 2 Definition Internet: Das Internet(von

Mehr

Geschichte und Anwendungsgebiete

Geschichte und Anwendungsgebiete VoIP Geschichte und Anwendungsgebiete Sehr geehrter Herr Schmid, liebe Mitschüler, wir möchte euch heute die Geschichte und die Anwendungsgebiete von Voice over IP etwas näher bringen. 1 Inhaltsangabe

Mehr

LAN & Internet. Grundlagen Netzwerke LAN-2. Saarpfalz-Gymnasium. Router. Router LAN-3. Router. Kommunikation in Rechnernetzen

LAN & Internet. Grundlagen Netzwerke LAN-2. Saarpfalz-Gymnasium. Router. Router LAN-3. Router. Kommunikation in Rechnernetzen Kommunikation in Rechnernetzen Grundlagen Netzwerke Als Folge des Sputnik-Schocks 1957 wurde Ende der 60er-Jahre von einer Projektgruppe des amerikanischen Verteidigungsministeriums (ARPA) ein Computer-Netz

Mehr

Netzwerke. Teil 2. Netzwerkklassen Verkehrs- und Betriebsarten. Folie 1. Klassen von Netzwerken

Netzwerke. Teil 2. Netzwerkklassen Verkehrs- und Betriebsarten. Folie 1. Klassen von Netzwerken Netzwerke Teil 2 Netzwerkklassen Verkehrs- und Betriebsarten BS-T- HGW Folie 1 Klassen von Netzwerken 1.GAN Global Area Network a) weltumspannend b) unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten c) unterschiedliche

Mehr

Vorlesung Rechnernetze

Vorlesung Rechnernetze Vorlesung Rechnernetze Jürgen Quittek Institut für Informatik Freie Universität Berlin C&C Research Laboratories NEC Europe Ltd., Berlin Vorlesung Rechnernetze Institut für Informatik Freie Universität

Mehr

Zeitleiste Telefon - Die historische Entwicklung (Schwerpunkt Deutschland)

Zeitleiste Telefon - Die historische Entwicklung (Schwerpunkt Deutschland) Zeitleiste Telefon - Die historische Entwicklung (Schwerpunkt Deutschland) 1861 Der deutsche Physiklehrer Philipp Reis überträgt erstmals die menschliche Stimme über einen Draht. Mit Hilfe einer Schweinsblase,

Mehr

Deutsche Biographie Onlinefassung

Deutsche Biographie Onlinefassung Deutsche Biographie Onlinefassung NDB-Artikel Schröter, Fritz Physiker, Fernsehpionier, * 28.12.1886 Berlin, 11.10.1973 Ulm/Donau. Genealogie V Gustav, Prokurist b. d. Dt. Bank in B.: M N. N. Rochna; 1)

Mehr

Online-Publishing mit HTML und CSS für Einsteigerinnen

Online-Publishing mit HTML und CSS für Einsteigerinnen mit HTML und CSS für Einsteigerinnen Dipl.-Math. Eva Dyllong Universität Duisburg Dipl.-Math. Maria Oelinger spirito GmbH IF MYT 07-2002 Grundlagen Frau erfahrt, wie das Internet aufgebaut ist, aus welchen

Mehr

Wie beeinflusst uns das Internet? Internet the net of nets

Wie beeinflusst uns das Internet? Internet the net of nets Internet the net of nets cnlab / HSR 11/8/01 4 Was ist das Internet? Format NZZ, 1996, Internet Business (150sec) Was ist eigentlich das Netz der Netze? cnlab / HSR 11/8/01 5 Internet: the Net of Nets

Mehr

Technische Grundlagen von Internetzugängen

Technische Grundlagen von Internetzugängen Technische Grundlagen von Internetzugängen 2 Was ist das Internet? Ein weltumspannendes Peer-to-Peer-Netzwerk von Servern und Clients mit TCP/IP als Netzwerk-Protokoll Server stellen Dienste zur Verfügung

Mehr

Grundlagen der Computertechnik

Grundlagen der Computertechnik Grundlagen der Computertechnik Aufbau von Computersystemen und Grundlagen des Rechnens Walter Haas PROLOG WS23 Automation Systems Group E83- Institute of Computer Aided Automation Vienna University of

Mehr

KN 20.04.2015. Das Internet

KN 20.04.2015. Das Internet Das Internet Internet = Weltweiter Verbund von Rechnernetzen Das " Netz der Netze " Prinzipien des Internet: Jeder Rechner kann Information bereitstellen. Client / Server Architektur: Server bietet Dienste

Mehr

Betriebskonzept E-Mail Einrichtung

Betriebskonzept E-Mail Einrichtung Betriebskonzept E-Mail Einrichtung www.bolken.ch Klassifizierung öffentlich - wird an die E-Mail Benutzer abgegeben Versionenkontrolle Version Status Verantwortlich Datum 4.0 Genehmigt Gemeinderat 25.03.2015

Mehr

Das ISO / OSI -7 Schichten Modell

Das ISO / OSI -7 Schichten Modell Begriffe ISO = Das ISO / OSI -7 Schichten Modell International Standardisation Organisation Dachorganisation der Normungsverbände OSI Model = Open Systems Interconnection Model Modell für die Architektur

Mehr

Das Internet. Wie das Internet entstand

Das Internet. Wie das Internet entstand Das Internet Internet - was heißt das eigentlich? Bestimmt wieder irgendetwas Englisches. Naja, nicht ganz. Eigentlich setzt sich das Wort "Internet" aus zwei Teilen zusammen: aus "inter" (Latein für "zwischen")

Mehr

1.6 Zeitleiste zur Mediengeschichte Seite 2. Lösungsvorlage Zeitleiste Seite 3 Formatierte Zeitleiste (zum Ausdrucken) Seite 5

1.6 Zeitleiste zur Mediengeschichte Seite 2. Lösungsvorlage Zeitleiste Seite 3 Formatierte Zeitleiste (zum Ausdrucken) Seite 5 1.6 Zeitleiste zur Mediengeschichte Methodenblätter 1.6 Zeitleiste zur Mediengeschichte Seite 2 Arbeitsblätter Lösungsvorlage Zeitleiste Seite 3 Formatierte Zeitleiste (zum Ausdrucken) Seite 5 Ein PRojekt

Mehr

Was ist das Internet. Michael Stiller. Donnerstag 15.03.2001

Was ist das Internet. Michael Stiller. Donnerstag 15.03.2001 Was ist das Internet Michael Stiller Donnerstag 15.03.2001 Was ist das Internet / Entstehung Vorläufer des Internet (ARPANET) enstanden bereits Ende der sechziger Jahre Ursprünglich ein Projekt aus militärischen

Mehr

VS3 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel

VS3 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel VS3 Slide 1 Verteilte Systeme Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel Inhaltsverzeichnis für die Vorlesung Zur Motivation: 4 Beispiele aus der Praxis Allgemeine Anforderungen an Verteilte

Mehr

2. Kommunikation und Synchronisation von Prozessen 2.2 Kommunikation zwischen Prozessen

2. Kommunikation und Synchronisation von Prozessen 2.2 Kommunikation zwischen Prozessen 2. Kommunikation und Synchronisation von Prozessen 2.2 Kommunikation zwischen Prozessen Dienste des Internets Das Internet bietet als riesiges Rechnernetz viele Nutzungsmöglichkeiten, wie etwa das World

Mehr

Grundlagen. Murat Zabun. Seminar. Sicherheit im Internet. Universität Dortmund WS 02/03

Grundlagen. Murat Zabun. Seminar. Sicherheit im Internet. Universität Dortmund WS 02/03 Grundlagen Murat Zabun Seminar Sicherheit im Internet Universität Dortmund WS 02/03 1 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS 1.Einleitung 1.1 Grundlagen der Kryptographie 1.2 Verfahren der Kryptographie

Mehr

ComputeriaUrdorf «Sondertreff»vom30. März2011. Workshop mit WLAN-Zugriff auf das Internet

ComputeriaUrdorf «Sondertreff»vom30. März2011. Workshop mit WLAN-Zugriff auf das Internet ComputeriaUrdorf «Sondertreff»vom30. März2011 Workshop mit WLAN-Zugriff auf das Internet 30. März 2011 Autor: Walter Leuenberger www.computeria-urdorf.ch Was ist ein (Computer-)Netzwerk? Netzwerk-Topologien

Mehr

FHZ. K01 Geschichte des Computers. Lernziele. Hochschule Technik+Architektur Luzern. Inhalt

FHZ. K01 Geschichte des Computers. Lernziele. Hochschule Technik+Architektur Luzern. Inhalt Inhalt 1. Geschichte Folie 1 Lernziele Sie kennen die wichtigsten Punkte in der Geschichte des Computers Sie sind mit einigen Begriffen vertraut Folie 2 Seite 1 Computer als elektronische Rechenmaschine:

Mehr

LNWN II. HIPERLAN, Bluetooth versus GPRS, UMTS. 3570320 Marcel Porz 3570313 Malte Koopmann 3568301 Mathias Harms

LNWN II. HIPERLAN, Bluetooth versus GPRS, UMTS. 3570320 Marcel Porz 3570313 Malte Koopmann 3568301 Mathias Harms LNWN II HIPERLAN, Bluetooth versus GPRS, UMTS 3570320 Marcel Porz 3570313 Malte Koopmann 3568301 Mathias Harms 1. HIPERLAN (High Performance Radio LAN) 1.1 HIPERLAN/1 1.2 HIPERLAN/2 1.1 HIPERLAN/1 1996

Mehr

35. DFN Betriebstagung: Verursacherbezogene Zuordnung von Netznutzung

35. DFN Betriebstagung: Verursacherbezogene Zuordnung von Netznutzung 35. DFN Betriebstagung: Verursacherbezogene Zuordnung von Netznutzung Dipl.-Inform. W. Moll Institut für Informatik IV Universität Bonn e-mail: moll@informatik.uni-bonn.de; Tel.: 0228/73-4119 Teil I :

Mehr

WLAN. 1. Definition. 3. Nutzungsmöglichkeiten

WLAN. 1. Definition. 3. Nutzungsmöglichkeiten WLAN 1. Definition Wlan bedeutet Wireless Local Area Network. Gemeint ist ein lokales Netzwerk, in dem mehrere Computer miteinander verbunden sind, und in dem Daten statt per Kabel per Funk übertragen

Mehr

1. Einführung in das Internet

1. Einführung in das Internet 1. Einführung in das Internet Was ist das Internet? Das Internet ist ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten

Mehr

Netzwerke für Einsteiger

Netzwerke für Einsteiger Grundlagen der Datenkommunikation Netzwerkverteiler Namen und Adressen Kontakt: frank.hofmann@efho.de 5. November 2006 Grundlagen der Datenkommunikation Netzwerkverteiler Namen und Adressen Zielsetzung

Mehr

Technologische Entwicklung von GIS und Internet der letzten Jahre

Technologische Entwicklung von GIS und Internet der letzten Jahre Technologische Entwicklung von GIS und Internet der letzten Jahre 10. Seminar GIS & Internet 10. bis 12. September 2007 UniBwMünchen Dr. Christine Giger Übersicht GIS vor 30 Jahren GIS vor 20 Jahren GIS

Mehr

2.0 Informationstheoretische Grundlagen

2.0 Informationstheoretische Grundlagen Leseprobe: Vom Abakus ins Internet Entwicklung der Informationstechnik von den Anfängen bis in die Gegenwart. im Internet: www.datenbanken-programmierung.de 2.0 Informationstheoretische Grundlagen Das

Mehr

Gemeinsam statt einsam - ein Internet-Zugang für mehrere Rechner Wie geht das? - Tricks und Verfahren einer Technik, die wirklich Geld spart.

Gemeinsam statt einsam - ein Internet-Zugang für mehrere Rechner Wie geht das? - Tricks und Verfahren einer Technik, die wirklich Geld spart. Gemeinsam statt einsam - ein Internet-Zugang für mehrere Rechner Wie geht das? - Tricks und Verfahren einer Technik, die wirklich Geld spart. Ausgangssituation: Es ist ein Computer vorhanden (Rechnername

Mehr

Codierung. H.-G. Hopf

Codierung. H.-G. Hopf Codierung H.-G. Hopf Inhalt Informationsübermittlung Codierung von Zeichen GDI: Codierung / 2 Inhalt Informationsübermittlung Codierung von Zeichen GDI: Codierung / 3 Ideale Kommunikation Übertragungskanal

Mehr

Der Begriff Internet

Der Begriff Internet Der Begriff Internet Begriff: Inter net lateinisch = zwischen englisch = Netz => "Zwischennetz" (Netz der Netze) Das Internet verbindet weltweit einzelne, voneinander unabhängige Rechnernetze => Möglichkeit

Mehr

DIE GRUNDLAGEN DER FERNÜBERWACHUNG

DIE GRUNDLAGEN DER FERNÜBERWACHUNG DIE GRUNDLAGEN DER FERNÜBERWACHUNG Verbraucherleitfaden Version 1.0 Deutsch Einleitung Derzeit sind am Markt zahlreiche Videoüberwachungssysteme erhältlich, die einen digitalen Zugriff über Netzwerkverbindungen

Mehr

Manchester Codierung sowie Differenzielle Manchester Codierung

Manchester Codierung sowie Differenzielle Manchester Codierung Manchester Codierung sowie Differenzielle Manchester Codierung Nadine Sass 1 von 8 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 Abbildungsverzeichnis... 3 Das Ethernet... 4 Das IEEE 802.3 Ethernet Paketformat...

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.13 File Transfer Protocol - FTP Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel,

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.12 Internet-News Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Bahnhofstraße

Mehr

Geschichte des Internets Suchmaschinen Fachinformationszentren. Institute for Science Networking

Geschichte des Internets Suchmaschinen Fachinformationszentren. Institute for Science Networking Geschichte des Internets Suchmaschinen Fachinformationszentren Kurze Geschichte des Internets Internet: Geschichte beginnt mit der Entwicklung paketvermittelter Netze. Bei der Paketvermittlung werden Nachrichten

Mehr

Verteilte Systeme. Kap. 1: Einführung

Verteilte Systeme. Kap. 1: Einführung Verteilte Systeme Kap. 1: Einführung Hochschule RheinMain Prof. Dr. Reinhold Kröger Verteilte Systeme 1-1 Motivation, Geschichte Technologische Veränderungen: Halbleitertechnologie Kommunikationstechnologie

Mehr

*EP001100245A2* EP 1 100 245 A2 (19) (11) EP 1 100 245 A2 (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG. (43) Veröffentlichungstag: 16.05.2001 Patentblatt 2001/20

*EP001100245A2* EP 1 100 245 A2 (19) (11) EP 1 100 245 A2 (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG. (43) Veröffentlichungstag: 16.05.2001 Patentblatt 2001/20 (19) Europäisches Patentamt European Patent Office Office européen des brevets *EP001024A2* (11) EP 1 0 24 A2 (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG (43) Veröffentlichungstag: 16.0.01 Patentblatt 01/ (1) Int

Mehr

Grundlagen der Technischen Informatik. Einführung. Kapitel 1.1

Grundlagen der Technischen Informatik. Einführung. Kapitel 1.1 Grundlagen der Technischen Informatik Einführung Kapitel 1.1 Prof. Dr.-Ing. Jürgen Teich Lehrstuhl für Hardware-Software-Co-Design Einordnung des Lehrstuhls Universität Erlangen-Nürnberg 5 Fakultäten über

Mehr

IPv6 in der öffentlichen Verwaltung

IPv6 in der öffentlichen Verwaltung IPv6 in der öffentlichen Verwaltung White Paper IPv6-1.0.0 Ergebnis der AG Kurzbeschreibung Dieses Dokument stellt Basisinformationen zum Thema IPv6 in der öffentlichen Verwaltung bereit. Es gibt einen

Mehr