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1 SWISSLOG LOGISTIK-TAG Juni 2014 bei Sulser Logistics Solutions Lager «Damals und Heute» Heinrich Lüthi 5. Juni 2014

2 Inhalt 1. Die Installation Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur 3. Eine moderne Anlage Seite 2 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

3 Die Installation 1970 Seite 3 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

4 Die 70-er Die Installation 1970 Ereignisse Kalter Krieg Willy Brandt erhält 1971 den Friedensnobelpreis. Richard Nixon wird 1972 bei den Präsidentenwahlen in den USA bestätigt. Ölkrise 1973 Watergate-Affäre: Rücktritt Richard Nixons 1974 Guillaume-Affäre: Rücktritt Willy Brandts 1974 Erste Fußballweltmeisterschaft in Deutschland 1974 Ende des Vietnamkriegs 1975 Ende der 1970er: Entstehung der Partei Die Grünen, Umweltschutzbewegungen und Atomausstieggruppen. Kulturgeschichte Hippies, dann Neue soziale Bewegungen, Friedensbewegung, Anti-Atomkraft- Bewegung, Demonstrationen z. B. beim Kernkraftwerk Brokdorf Punk Wir Kinder vom Bahnhof Zoo MAD-Magazin Technik VW Golf I Beginn der Personal-Computer-Ära mit der Gründung von Firmen wie Apple, Microsoft u.a. Die erste Generation der Videospiele beginnt mit Konsolen wie z. B. Atari Variabel nutzbare Kompaktwagen mit großer Heckklappe wie der VW Golf definieren nach der Ölkrise eine neue Fahrzeugklasse. Seite 4 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

5 Lagerhaus Brunegg Die Installation 1970 Das Lagerhaus Brunegg hat als Tochtergesellschaft der Firma Bertschinger + Rohr AG zusammen mit der Sprecher + Schuh in Aarau das Hochregallager in Brunegg mit Palettenplätzen in Betrieb genommen. Für beide Firmen war dies eine Pionierleistung: Für das Lagerhaus Brunegg eine ganz neue Erfahrung im Umgang mit computergesteuerten Lagermaschinen Für die Sprecher und Schuh war es das erste automatische Lager Seite 5 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

6 Spitzentechnologie der 70-er Die Installation 1970 Als Plattform für das Lagerverwaltungssystem wurden die damals Wegführenden Ferranti Argus 500 Rechner eingesetzt. Die Ferranti Computer der Argus Linie waren die ersten Geräte, die durch Ingenieure aus der Steuerungstechnik gebaut wurden. Das Ziel war die Entwicklung eines Rechners der direkt digitale und analoge Signale verarbeiten kann um in Anwendungsgebieten von Militär und Industrie steuerungsaufgaben zu übernehmen Die Rechner waren aufgrund Ihrer Leistungsfähigkeit und Ihrer kompakten Bauform die Basis für verschiedenste Anwendungen unter anderem: Bloodhound Lenkwaffen CERN Intersecting Storage Rings (ISR) Argus Bit, 1 MHz Prozessor 12kB core Memory (48 kb max.) Seite 6 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

7 Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur Seite 7 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

8 Technologisch an vorderster Front Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur Sprecher + Schuh, Digitron, OWL und heute Swisslog, hat sich immer um die neueste Technologie bemüht um für unseren Kunden eine möglichst hohe Verfügbarkeit und Effizienz der installierten Lagerverwaltungssysteme zu erzielen. Viele der in der Vergangenheit gebauten Systeme werden noch heute durch unser geschultes Personal gewartet optimiert modernisiert und erweitert Seite 8 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

9 Tandem Verfügbarkeit Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur Geschichte Die Firma Tandem Computers wurde 1974 von einer Gruppe von Hewlett- Packard-Ingenieuren um James Treybig gegründet. Das erste System (Tandem NonStop I) wurde 1976 auf den Markt gebracht. NonStop-Systeme Die NonStop-Systeme zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit aus und sind auf Grund ihrer massiv parallelen Rechnerarchitektur extrem hoch skalierbar. NonStop-Systeme enthalten keinen single point of failure (einzelne Ausfallstelle), alle Komponenten wie z. B. CPUs, Steuereinheiten, Festplatten, Datenpfade oder auch Stromversorgungen sind mehrfach vorhanden. Bei Ausfall einer Komponente rekonfiguriert sich das System automatisch (Selbstheileffekt). Die Fehlertoleranz ist nicht nur in der Hardware, sondern auch in der Systemsoftware implementiert. Aktive Prozesse und deren Backup-Prozesse bilden Prozesspaare, das Betriebssystem sorgt dafür, dass auch bei Auftreten von Softwarefehlern die Verarbeitung unterbrechungsfrei fortgeführt wird und keine Daten verloren gehen. Entsprechend ihrer Charakteristik werden NonStop-Systeme hauptsächlich dort eingesetzt, wo ständige Verfügbarkeit gefordert wird. Seite 9 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

10 OpenVMS Robustheit Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur Geschichte 1977 wurde Version 1.0 veröffentlicht, von Beginn an stand mit DECnet bereits eine leistungsfähige Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Rechnern zur Verfügung. Unter Version 4 (ab 1983/84) wurden die ersten VAXcluster konfiguriert, die eine gemeinsame Systemfestplatte hatten. Die zuletzt entwickelten Versionen 6.x aus dem Jahr 1994 hatten bereits Unterstützung für die als VAX-Nachfolger entwickelte 64-Bit- Prozessorarchitektur Alpha (diese Variante hieß AXP), sowie moderne Datenverarbeitung mit XML und LDAP. Noch heute sind viele der PDP-11-, VAX- und AlphaServer bei großen Unternehmen, wie der Deutschen Börse, EADS oder FIAT im Einsatz. Merkmale Bisweilen wird OpenVMS aufgrund Ihrer Robustheit fälschlicherweise den Unix-artigen Systemen zugerechnet. Doch OpenVMS hat mehr mit Windows NT gemeinsam als mit Unix. Verschiedene Konzepte, die heute in jedem aktuellen Windows-System angewendet werden, stammen ursprünglich aus VMS. Die Leistungsfähigkeit der 64-Bit Prozessoren und die Ausfallsicherheit durch die VAXcluster Konfiguration und der gemeinsame Systemfestplatte machten das System zum idealen Nachfolger der Tandem Rechner. Seite 10 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

11 IBM AIX Virtualisierung Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur Geschichte Die erste Version von AIX erschien im Jahre AIX wurde früher unter anderem für IBM PS/2, IBM RT, IBM RS/6000, IBM PC Power Series, Motorola PowerStack sowie Apple Network Server angeboten. Aktuelle AIX-Versionen unterstützen nur noch Power- und PowerPCbasierte Hardware von IBM (pseries beziehungsweise RS/6000) und Bull (Escala). Merkmale AIX ist ein solides UNIX Betriebssystem, dass auf der Basis der IBM P-Series eine sehr robuste und sichere IT Infrastruktur zur Verfügung stellt. Es beinhaltet viele Eigenschaften, die in anderen kommerziellen Unix-Systemen eher als kostenpflichtige Erweiterungen angeboten werden und stellt dem Administrator alle relevanten Funktionalitäten wie System Management, Partitionierung und Virtualisierung zur Verfügung. Seite 11 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

12 2010 heute Linux Flexibilität Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur Historische Entwicklung 1991 begann Linus Torvalds in Helsinki (Finnland) mit der Entwicklung von Linux und stellte das Betriebssystem im Januar 1992 unter die GNU GPL. Es war nun möglich, Linux in GNU zu integrieren und dies als das erste freie Betriebssystem zu vertreiben. Merkmale Der Linux-Kernel wurde zwischenzeitlich auf eine sehr große Anzahl von Hardware-Architekturen portiert. Das Repertoire reicht von eher exotischen Betriebsumgebungen wie Navigationsgeräten von oder gar Digitalkameras bis hin zu Großrechnern wie IBMs System z und neuerdings auch Mobiltelefonen sowie Smartphones mit dem Android Betriebssystem. Entwicklungsprozess Die Entwicklung von Linux liegt durch ein sehr offenes Entwicklungsmodell nicht in der Hand von Einzelpersonen, sondern in der Hand einer weltweiten Gemeinschaft vieler Programmierer. Durch diese unkomplizierte Vorgehensweise ist eine schnelle und stetige Entwicklung gewährleistet, die auch die Möglichkeit mit sich bringt, dass jeder dem System Fähigkeiten zukommen lassen kann, die er benötigt. Seite 12 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

13 heute Java Technische Evolution gemessen an der IT Infrastruktur In der Vergangenheit waren IT HW, deren Betriebssystem und die darauf laufende Applikation eine Symbiose die sorgfältig aufeinander abgestimmt war. Im Laufe der Entwicklung hat sich die IT Plattform soweit standardisiert, dass man nun Datenbank und plattformunabhängige Programmiersprachen wie Java zur Verfügung hat um sich nun ganz auf die Applikationsentwicklung konzentrieren zu können. Analog dem Beispiel von Linux nutzt Swisslog auch die Möglichkeit der Gemeinschaftlichen Entwicklung; ausserhalb der Unternehmens um neueste Technologische Entwicklungen nutzen zu können innerhalb des Unternehmens, um umgesetzte Kundenbedürfnisse schneller in den Standard aufnehmen zu können. Für den Unterhalt hat eine neue Ära hat begonnen, bei der man nicht neben der HW auch um die eingesetzten Komponenten pflegen darf. Seite 13 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

14 Sulser - Eine Moderne Anlage Seite 14 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

15 Eine Moderne Anlage Sulser Eine moderne Anlage Computer Systemtechnik Hardware-Cluster aus 2 Intel-basierten XEON Servern Lokale Disksysteme mit gespiegelten Disks 2 x Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) Red Hat Enterprise Linux Server, Version 6++ Linbit DRBD (Distributed Replicated Block Device) für den aktiven Datenabgleich Beide Rechner sind aktiv und mittels separater Netzwerkverbindung miteinander verbunden. Beide Server halten die gespeicherten Daten permanent identisch. Die internen Festplatten werden gespiegelt (blockbasierte Spiegelung) über die Netzwerkverbindung. Die Daten werden je auf dem Disk-Array gespeichert und werden dort durch das RAID-1-Konzept geschützt. Eigenschaften Kosteneffiziente, serienmässige Komponenten, Einfache, kompakte Plattenarchitektur Schnelle Umschaltung auf identische Hardware (wahlweise manuell oder automatisch) Seite 15 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

16 Heinrich Lüthi Head Customer Service Switzerland Seite 16 / 5. Juni 2014 / Swisslog Logistik-Tag 2014

Hubert Schweinesbein Tel. 0911 / 749 53-626 e-mail: Hubert.Schweinesbein@suse.de

Hubert Schweinesbein Tel. 0911 / 749 53-626 e-mail: Hubert.Schweinesbein@suse.de Hubert Schweinesbein Tel. 0911 / 749 53-626 e-mail: Hubert.Schweinesbein@suse.de Die nächsten 60 Minuten Der Linux Markt Was ist Linux - was ist Open Source Was macht SuSE SuSE Linux Server Strategie SuSE

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