Die Geschichte der deutschen Computerindustrie

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1 Horst Zuse Historie der Computerentwicklung Wintersemester 2001/2002 Fakultät IV: Elektrotechnik und Informatik Technische Universität Berlin Die Geschichte der deutschen Computerindustrie vom Ende des 2. Weltkriegs bis in die 60er Jahre Jan-Ole Beyer

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Ein allgemeiner Überblick Die Nachkriegszeit: 1945 bis 1948/ Exkurs: Das Kontrollratsgesetz Nr Neubeginn in der BRD: 1948/49 bis Die Blütezeit: 1954 bis zu den 60er Jahren Personen und Unternehmen Dr. Gerhard Dirks - eine vergessender Vorreiter der Computerentwicklung Heinz Nixdorf und Otto Müller - eine deutsche Erfolgsgeschichte Die Siemens & Halske AG Standard Elektrik Lorenz AEG: Telefunken und die Olympia-Werke Schluss 13 1

3 1 Einführung Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der deutschen Computerindustrie, einem Industriezweig, der heutzutage kaum mehr bekannt ist und bis auf einige sehr wenige Ausnahmen nicht mehr in Erscheinung tritt. Dass das aber nicht immer so war, sondern dass es früher durchaus erfolgreiche deutsche Computerfirmen gab, soll in dieser Arbeit erläutert werden. Des Weiteren soll dem Leser bewusst gemacht werden, mit welchen Problemen deutsche Firmen nach dem zweiten Weltkrieg zu kämpfen hatten (was zum Teil heute noch bemerkbar ist), aber auch, welche Probleme sie sich selbst schafften und sich somit auch selbst jede Chance auf einen Erfolg nahmen. Im ersten Teil der Arbeit werde ich auf den historischen Ablauf mit besonderem Blick auf die Computerentwicklung eingehen, ausgehend vom Ende des zweiten Weltkrieges bis hinein in die sechziger Jahre. In den darauf folgenden Teilen werde ich einige wichtige Personen und Firmen genauer betrachten, so zum Beispiel den oftmals vergessenen Dr. Gerhard Dirks, den recht bekannten Heinz Nixdorf sowie einige der damals (und zum Teil heute noch) großen technischen Unternehmen. Nicht bzw. nur kurz betrachtet wird Konrad Zuse und die Zuse KG, da es gerade zu dieser Person bereits recht viel Literatur gibt und eine Beschäftigung mit diesem Pionier der Computerentwicklung den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Es wird aus demselben Grund auch nicht eingegangen auf Vergleiche zwischen deutschen und ausländischen Entwicklungen und auf technische Details der einzelnen erwähnten Maschinen. Diese Arbeit soll nur einen Überblick schaffen über die deutsche Computerindustrie. Die Arbeit basiert auf der Dissertation von Rolf Zellmer, Die Entstehung der deutschen Computerindustrie, geschrieben 1990 an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. 2 Ein allgemeiner Überblick In diesem Teil werde ich einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung in Deutschland geben. In einem kurzem Exkurs werde ich auf das alliierte Kontrollratsgesetz Nr. 25, Regelung und Überwachung der naturwissenschaftlichen Forschung, das häufig dargestellt wird als Haupthinderungsgrund der Entstehung einer erfolgreichen deutschen Computerindustrie, eingehen. Es soll hier ein Überblick geschaffen werden, um die Situation in Deutschland grundlegend zu verstehen und um die sinnvolle Einbettung der in den folgenden Teilen näher betrachteten Firmen zu ermöglichen. 2.1 Die Nachkriegszeit: 1945 bis 1948/49 Die deutsche Nachkriegszeit ist geprägt von katastrophalen Lebensbedingungen und einem Überlebenskampf der Menschen. So wie viele Städte durch Bombenangriffe im zweiten Weltkrieg zerstört worden sind, liegen natürlich auch viele wissenschaftliche Institute in Trümmern. Es mangelt an allem, und so ist in den ersten Jahren nach dem Krieg eine wissenschaftliche Arbeit kaum möglich wird Berlin zerstört, und mit Berlin bricht auch das für Forscher und Erfinder wichtige deutsche Patentwesen vollständig zusammen. Mit der deutschen Niederlage wird das Reichspatentamt geschlossen, so dass Patentanmeldungen nicht mehr möglich sind und bereits eingegangene, aber noch nicht bearbeitete Patentanträge nicht mehr weiter bearbeitet werden. Die Teilung Deutschlands in alliierte Besatzungszonen führt dazu, dass 80 Prozent der Werke der deutschen Büromaschinenindustrie in der sowjetischen Besatzungszone liegen und der Rest größtenteils zerstört ist oder demontiert wird. Zwar gelingt ein Wiederaufbau recht schnell, aber die Büromaschinenindustrie, deren ausländische Konkurrenten maßgeblich an der Computerentwicklung beteiligt sind, haben kaum Zeit und Geld, um auch hier schnell Forschungseinrichtungen einzurichten. Im Februar des Jahres 1945 fliehen Konrad Zuse und wenige seiner Mitarbeiter zusammen mit einer geretteten Z4 aus Berlin über Zwischenstationen nach Hindelang im Allgäu, doch an eine 2

4 Fortsetzung der Arbeit ist nicht mehr zu denken. Die gerettete Z4 wird in einem Keller versteckt, Zuses letzte zwölf Mitarbeiter verlassen ihn. Zuse beschäftigt sich mit seiner theoretischen Arbeit zum Plankalkül, aber auch das schläft ein. Eine wissenschaftliche Kommunikation ist weder mit deutschen und erst recht nicht mit ausländischen Forschern möglich. Etwa ein Jahr nach Zuses Flucht aus Berlin wird sein damaliges Unternehmen, die Zuse Ingenieurbüro und Apparatebau, aufgrund des Industrieplanes der Alliierten verboten befindet sich die industrielle Produktion in Deutschland bei etwa 30 Prozent des Standes von Bis zum Jahre 1947 ruht das Bemühen zur Weiterentwicklung der Datenverarbeitung in Deutschland fast vollständig, abgesehen von der Arbeit Dr. Gerhard Dirks, auf den aber in Teil 4 noch näher eingegangen wird. Im Sommer 1947 aber kommt es zu einem Treffen britischer und deutscher Fachleute, an dem unter anderem auch Alan Turing und Konrad Zuse teilnehmen und das eine wieder beginnende Kommunikation der Wissenschaftler zeigt. Als Folge dieses Treffens wird ein Magnettrommelspeicher entwickelt, der in Göttingen gegen Ende des Jahres 1950 fertiggestellt wird. Langsam beginnt auch wieder das Interesse in Deutschland an der Datenverarbeitung zu steigen, insbesondere durch das Bekannt werden der spektakulären amerikanischen Maschinen. Am 5. Juli 1948 tritt in der amerikanischen und britischen Zone das Gesetz über die Errichtung von Annahmestellen für Patent-, Gebrauchsmuster- und Warenzeichenanmeldungen in Kraft. Im selben Jahr tritt die Dehomag, der Vorläufer der IBM Deutschland, an Konrad Zuse heran und zeigt Interesse an einem seiner Patente. Allerdings wird ihm keine Zusicherung dafür gegeben, dass er bei Annahme und somit folgender Anstellung bei der Dehomag an seinen Entwicklungen weiterarbeiten darf, so dass es nach einem dreiviertel Jahr der Verhandlung schließlich zwar zu einem Optionsvertrag auf den Erwerb von Zuses Patenten kommt, aber zu nichts sonst. Als Folge des Treffens der britischen und deutschen Forscher 1947 stehen gegen Ende der 40er Jahre vielfältige, insbesondere auch amerikanische Unterlagen zum dortigen Entwicklungsstand zur Verfügung - sogar zu amerikanischen Militärrechnern wie dem Whirlwind, der Grundlage des SAGE-Raketenfrühwarnsystems. Überdeutlich wird zu diesem Zeitpunkt, wie weit Deutschland bereits in der Entwicklung zurückgefallen ist - ein Rückstand, den Deutschland wohl nie wieder aufholen wird. Ein erklärtes Ziel der Alliierten nach der Niederlage Deutschlands ist die Zerschlagung des deutschen Wirtschaftspotentials, und dazu ist eine Auswertung der technischen und wissenschaftlichen Arbeiten in Deutschland notwendig. Hierbei zeigt sich, dass sich im Grunde nur Großbritannien für die deutsche Computertechnik interessiert. Sowohl die Franzosen als auch die Amerikaner zeigen kaum Interesse. Allgemein bleibt aber auch bei den Briten das Interesse recht oberflächlich. So muss zum Beispiel die Z4, als sie den Alliierten bekannt wird, nicht demontiert werden. Ein Großteil der im Reichspatentamt nicht mehr bearbeiteten Patentanmeldungen wird mikroverfilmt, katalogisiert und zum Teil in den USA und Großbritannien veröffentlicht. So ist zwar zum Beispiel die deutsche IG Farben bis 1945 weltweiter Alleinhersteller von Magnetbändern, recht schnell nach der deutschen Niederlage aber beginnt die Produktion auch im Ausland. 2.2 Exkurs: Das Kontrollratsgesetz Nr. 25 Das am in Kraft getretene Kontrollratsgesetz Nr.25 mit der Überschrift Regelung und Überwachung der naturwissenschaftlichen Forschung dient häufig als Beleg für eine starke Hinderung der Alliierten an deutscher Forschung im Allgemeinen. Das Ziel dieses Gesetzes war aber lediglich eine Verhinderung der militärischen Forschung. Es betraf die Überwachung von Forschungsinstituten aller Art, also Hochschulen, Unternehmen usw. Es gab durchaus Bereiche, in denen die Forschung vollständig verboten wurde, wie zum Beispiel die Kernphysik, aber weitaus mehr Forschungsgebiete konnten durch den jeweiligen Zonenbefehlshaber erlaubt werden. Dazu gehörte auch die Computertechnik, die als Teil der angewandten naturwissenschaftlichen Forschung galt. Bei näherer Betrachtung der gestellten Erlaubnisanträge stellt sich heraus, dass kein einziges Unternehmen an einer Antragsablehnung gescheitert ist. Während der Gültigkeit dieses Gesetzes, das heisst bis 1955, gibt es zahlreiche rechentechnische Forschungslabore und Unternehmen in Deutschland wie beispielsweise Remington Rand Deutschland, das 3

5 LFI von Heinz Nixdorf, die Arbeit Dr. Gerhard Dirks sowie diverse Hochschulinstitute. Dieses Gesetz kann also nicht den Rückstand Deutschlands in der Computerentwicklung begründen, vielmehr aber können das die Zerstörung Deutschlands nach dem Krieg und die häufig wenig mutigen deutschen Unternehmen, die lange nicht die Wichtigkeit dieses Forschungsgebietes sahen. 2.3 Neubeginn in der BRD: 1948/49 bis 1954 Die Jahre 1948 und 1949 sind in (West-)Deutschland geprägt von der Währungsreform und der Gründung der Bundesrepublik. Mit der Normalisierung des Lebens und dem sich langsam abzeichnenden Aufschwung bezeichnet diese Zeit auch den, wenn auch primär wissenschaftlichen und nur sehr beschränkt wirtschaftlichen, Anfangspunkt für den Fortgang der Computertechnik in Westdeutschland. Im Juli des Jahres 1949 tritt das sogenannte Erste Überleitungsgesetz in Kraft, das unter anderem die Weiterbehandlung von bisher unbearbeiteten Patentanmeldungen beim Reichspatentamt regelt, und nur drei Monate später öffnet das Deutsche Patentamt in München. Mit der langsam eintretenden Wiederkehr des normalen Lebens beginnen auch die deutschen Computerpioniere (wieder) mit ihrer Arbeit. Neben Heinz Nixdorf (auf den später noch genauer eingegangen werden wird) wird auch Konrad Zuse 1949 wieder wirtschaftlich aktiv und gründet die Zuse KG in Hessen, deren Zweck Herstellung und Vertrieb von Erzeugnissen der Feinmechanik und Elektrotechnik waren. Zu Beginn beschränkt sich Zuse allerdings in seiner Firma auf die Verwendung der schon veralteten Relaistechnik, da diese zuverlässig, preiswert, bewährt und vor allem nicht beschränkt durch alliierte Kontrollrechte ist. Die Motivation hinter der Gründung der Zuse KG ist die Vermietung der bei der Flucht aus Berlin geretteten und immer noch funktionierenden Z4 an die ETH Zürich, die, da die Z4 einer der extrem wenigen in Europa arbeitenden Rechner ist, sehr werbewirksam ist, sowie ein Entwicklungsauftrag des amerikanischen Büromaschinenherstellers Remington Rand. Die ersten Betriebsräume der Zuse KG befinden sich in einer alten Relaisstation der Pferdepost. Das Ende der 40er und der Anfang der 50er Jahre ist noch durch eine sehr große Arbeitslosigkeit geprägt. Diese, gepaart mit wenig Wissen über Fähigkeiten und Sinn der Computertechnik, führt Anfang der 50er Jahre zu einer vollkommen unfundierten Diskussion über Automation und Schaffung/Verlust von Arbeitsplätzen. Während die eine Seite den Menschen Angst einflößt mit dem Bild des selbstdenkenden Elektronengehirns, versucht die andere Seite zu beschwichtigen, indem sie behauptet, dass durch die Computertechnik keinerlei gesellschaftliche Konsequenz zu erwarten sei. Die Befürchtung einer Entseelung der Arbeit 1 wird von vielen Stellen geäußert. Diese Angst geht so weit, dass John von Neumann noch im September 1954 deutsche Physiker und Mathematiker von den Vorteilen digitaler Rechentechnik überzeugen muss. Anfang der 50er Jahre ahnt in Deutschland niemand die Schlüsselposition, die die Computertechnik einmal einnehmen wird, voraus. Das dieses nicht geschieht, basiert auf vielerlei Gründen. So ist in vielen anderen Staaten, insbesondere den USA, das Militär Erstabnehmer und Innovator. Da Deutschland aber keine Armee besitzt, nimmt niemand diese Rolle ein. Die Industrie ist weniger mit innovativer Rationalisierung denn mit dem Wiederaufbau beschäftigt und hat auch kaum Verbindungen zur deutschen Forschung eine Kooperation, die in den USA zum Beispiel schon lange selbstverständlich ist. Ein Jahr nach der Gründung der Zuse KG geht der erste große (Nachkriegs-)Auftrag ein: die Firma Leitz, bekannt zum Beispiel durch die Leica-Kamera, zeigt Interesse an einem Rechner für optisch-technische Berechnungen, die schließlich zum Bau der Z5 führt. Zwei Jahre später geht die Z11, die auf Initiative des Flurbereinigungsamtes München entwickelt wird, als erstes Gerät der Zuse KG in Serie. Zunächst unterstützt durch das European Recovery Program (ERP) beginnen zu dieser Zeit auch wieder erste Entwicklungsarbeiten an wissenschaftlichen Instituten in Göttingen, Darmstadt und München. So wird im Jahr 1952 der erste deutsche Elektronenrechner, der G1 des Max-Planck- 1 aus: Schmalenbach, Die doppelte Buchführung, zitiert nach Zellmer 4

6 Institutes für Physik und Astrophysik in Göttingen, fertiggestellt, der allerdings im Vergleich mit aktuellen Maschinen in Großbritannien, der Sowjetunion oder den USA eher schwach ist. Zwar wird im Büromaschinenbereich, der Mutter der Computertechnik, 1952 wieder die Produktionsleistung von 1937 erreicht, allerdings begünstigt nur durch einen großen Bedarf an einfachen Maschinen wie Schreibmaschinen, Addiermaschinen oder Handrechenmaschinen. Die kriegsbedingt aufgenommene Lochkartenmaschinen-Entwicklung wird von keinem Unternehmen weitergeführt. Gründe hierfür gibt es mehrere. So herrscht ein großer Mangel an Facharbeitern, der Kapitalmarkt ist bis 1955 sehr angespannt und damit ist auch das Zinsniveau recht hoch. Eine Einstiegsmöglichkeit für die deutsche Industrie ist also zwar da, allerdings genau zur Phase des Wiederauf- und Neubaus. Kriegsbedingt liegt auch der Export danieder, da viele Länder Devisenprobleme haben und deshalb beginnen, eine eigene Büromaschinenindustrie aufzubauen. Durch den Eisernen Vorhang fallen auch die großen und wichtigen Märkte von ganz Osteuropa für die westdeutsche Industrie weg. Dazu kommt auch eine sehr ungünstige Branchenstruktur. Der Gesamtumsatz des ganzen Industriezweiges ist relativ gering, aber es gibt sehr viele kleine Unternehmen. Dieses, zusammen mit den Vorbehalten der Büromaschinenindustrie gegenüber Elektronik und Magnetschichtspeicherung und dem gleichzeitigen Desinteresse der Elektroindustrie, führt natürlich dazu, dass die deutsche Computertechnik immer mehr hinterherhinkt, während die USA ihre ohnehin schon vorhandene Vormachtsstellung immer mehr ausbauen. All die genannten Probleme werden aber nicht vollkommen übersehen. So startet dann auch noch im selben Jahr ein erstes Förderungsprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das Schwerpunktprogramm Rechenanlagen. Ziel dieses Programms ist die Förderung der Entwicklung von Maschinen in Röhrentechnik für technisch-naturwissenschaftliche Berechnungen. Es gibt zwar seit etwa einem Jahr auch erste Transistoren, allerdings sind diese noch sehr unzuverlässig. Betriebssichere und damit praktisch verwendbare Transistoren gibt es erst ab ca. 1954/55, und auch diese müssen noch vor dem Einbau in Handarbeit überprüft werden. Doch trotz der Unterstützung der DFG zeigt die deutsche Industrie immer noch kein Interesse an den Arbeiten der verschiedenen Institute. Trotzdem ist das Schwerpunktprogramm Rechenanlagen nicht vollkommen vergebens, denn im Zuge der Institutsentwicklungen werden die ersten deutschen Datenverarbeitungs-Fachleute ausgebildet, die einige Zeit später händeringend gesucht werden wird die bereits erwähnte Z5 der Zuse KG an die Firma Leitz ausgeliefert. Des Weiteren importiert die Kaufhalle GmbH den ersten elektronischen Rechenstanzer nach Deutschland. 2.4 Die Blütezeit: 1954 bis zu den 60er Jahren Vor 1954 gibt es in (West-)Deutschland keine Entwicklung oder Produktion von programmgesteuerten, elektronischen Digitalrechnern, ausgenommen die Lochkarten-Zusatzrechner von unter anderem Heinz Nixdorf. Der Schwerpunkt in den 50er Jahren liegt noch eindeutig im technischwissenschaftlichen Bereich. Erst gegen Ende der 50er wird deutlich, dass der sich immer weiter entwickelnde universelle Rechner auch die Lochkarten-EDV verdrängen wird. Zu diesem Zeitpunkt beherrschen drei Firmen den Weltmarkt für Lochkartenmaschinen: die International Business Machines Corp. (IBM), Remington Rand sowie die französische Compagnie des machines Bull. Sie halten alle an ihrer alten Produktpolitik fest und stellen weiterhin herkömmliche Lochkartenanlagen, die optional mit elektronischen Recheneinheiten aufgerüstet werden können, her. Dies beruht auch auf der deutlichen Trennung zwischen Maschinen für Verwaltungszwecke und Maschinen für die wissenschaftliche Rechnung. Erstere hatten ein recht langsames Rechenwerk, dafür aber viel und schnellen Speicher und Peripheriegeräte. Letztere dagegen basierten meist auf einem schnellen, rein binären Rechenwerk und viel Drumherum. Diese Trennung sollte sich aber mit der Entwicklung zum universellen Rechner langsam aufheben. In den Jahren 1954/55 fallen die alliierten Kontrollrechte in Deutschland endgültig weg. Das führt recht schnell zu beginnender Grundlagenforschung der großen deutschen Unternehmen im Bereich der Computertechnik. So begannen zum Beispiel die Firmen Siemens & Halske, Standard 5

7 Elektrik Lorenz und AEG-Telefunken mit der Forschung und später auch Entwicklung eigener Maschinen. Auf diese Firmen wollen wir aber später noch genauer eingehen. Im Dezember 1954 gab es in Deutschland drei einsatzbereite programmgesteuerte Rechenanlagen: Die G1 und G2 am Göttinger Max-Planck-Institut sowie die Z5 bei der Firma Leitz in Wetzlar. Im folgenden Jahr wird der letzte europäische Großrechner in Relaistechnik, die OPREMA des VEB Carl Zeiss, Jena, in Betrieb genommen. Langsam beginnt nun auch wieder die Etablierung eines organisierten internationalen Erfahrungsaustauschs, an dem die westdeutschen Forscher rege teilnehmen. Bis 1955 liefert die Zuse KG Rechenlocher in Relaistechnik an Remington Rand Schweiz, allerdings aufgrund der Handelsrestriktionen über Zwischenfirmen. In den Jahren 1955 bis 1957 kann die Zuse KG ihren Jahresumsatz verdreifachen. Im März 1956 beginnt die IBM Deutschland (früher Dehomag) mit der Produktion des Magnettrommelrechners 650 in Deutschland, der ein Jahr später in Serie gehen soll. Im selben Jahr erhält das Battelle-Institut in Frankfurt ein großes Paket: den UNIVAC (Universal Automatic Computer) von Remington Rand im Wert von 7 Mio. DM. Nun beginnt auch das Interesse an Transistorrechnern aufgrund des geringeren Platz- und Strombedarfs immer mehr zu steigen. Der Z11, ein Kleinrechner in Schreibtischgröße der Zuse KG, wird ausgeliefert. Allerdings bricht in etwa zur gleichen Zeit Remington Rand die Beziehungen zur Zuse KG aufgrund des Einzugs der Elektronik auch im Lochkartenbereich ab. Das führt zur ersten Krise, in der Konrad Zuses Geschäftspartner aus dem Unternehmen aussteigen. Einen rechtzeitigen Einstieg in den Elektronikbereich hat die Zuse KG hauptsächlich aufgrund des geringen technischen Wissens Zuses, seiner Grundeinstellung für das optisch Sichtbare sowie aufgrund einer nicht zu vergessenden Eigenkapitalschwäche versäumt. Diese Krise wird zwar überwunden, bleibt aber nicht die einzige in der Geschichte des Unternehmens. In den Jahren 1956/57 steigt die Nachfrage nach Rechenleistung enorm. Diese Nachfrage führt zum Rechenanlagen-(Beschaffungs-)Programm der DFG, das (unbeabsichtigt) die Grundlage bildet für den Einstieg der deutschen Elektroindustrie in den Computerbereich. Zumindest zu Beginn des Programms ist das Hauptziel nicht die Initialisierung der Industrie, sondern die Ausstattung der Hochschulen mit Rechenkapazitäten. Ersteres bleibt lediglich ein wünschenswerter Seiteneffekt, denn trotz allem schloss die DFG nur Verträge mit deutschen Unternehmen, selbst wenn diese überhaupt noch nie einen Rechner konstruiert hatten und dementsprechend nicht einmal einen Prototypen vorweisen können. Bildungspolitisch ist diese wirtschaftspolitisch sinnvolle Maßnahme allerdings eher ein Schritt zurück, denn die für die DFG konstruierten Maschinen finden sich nirgends in der Industrie, und auch eine Staatsnachfrage nach Datenverarbeitungs-Systemen existiert zu dieser Zeit nicht. Gegen Ende des Jahres 1958 wird das erste nur mit Transistoren arbeitende IBM Modell 7070 angekündigt. Jetzt beginnt auch die Auslieferung der ersten von deutschen Unternehmen entwickelten und hergestellten Rechenanlagen erscheint erstmals Deutschlands erste Computerfachzeitschrift Elektronische Rechenanlagen. Je mehr Maschinen verfügbar sind, desto mehr beginnt auch die Nachfrage zu steigen. Mittlerweile arbeiten fast alle optischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum mit der Z11 oder deren Nachfolger Z22. Mittlerweile richtet sich auch das Lehrangebot der deutschen Hochschulen auf die neue Technologie ein. So gibt es 1960 bereits ca. 85 Lehrveranstaltungen zu Hardware- und Softwaretechnik an 23 deutschen Universitäten und technischen Hochschulen. Bis es aber einen eigenen Studiengang für diese Technologie gibt, soll es noch einige Jahre dauern. Gegen Ende der 50er Jahre gibt es zehn Rechenzentren in Deutschland. Im Vergleich dazu waren es 1957 in den USA schon aber sind bereits über DFG-Gelder und andere Quellen 34 Digitalrechner an westdeutschen Hochschulen installiert sowie weitere acht bestellt. Sie werden meist institutsübergreifend in Rechenzentren eingesetzt. Jetzt, am Anfang der 60er Jahre, existieren in Deutschland drei Computergenerationen nebeneinander: Rechner in Relaistechnik, z.b. Zuse Z11 Rechner mit Elektronenröhren, z.b. Zuse Z22 6

8 Transistorenrechner, z.b. Siemens 2002 Im April des Jahres 1964 kündigt IBM eine neue Systemfamilie an, die IBM 360 Familie, die auf integrierten Schaltungen beruht. Zwar muss IBM in dieses System ca. fünf Mrd. US-$ investieren, aber natürlich ist es auch ein bedeutender Wettbewerbsvorsprung für das Unternehmen. Gegen Mitte der 60er Jahre wird die schwache europäische und insbesondere deutsche Marktposition auch auf politischer Ebene wahrgenommen und eröffnet eine Diskussion um die technologische Lücke. Diese Diskussion führt dann 1967 zu ersten staatlichen Förderungsmaßnahmen durch die Bundesregierung, 15 Jahre nach den ersten Maßnahmen der DFG. Im Wintersemester desselben Jahres nehmen auch die ersten Informatik-Studenten Deutschlands an der Technischen Universität München ihr Studium auf erscheint erstmalig der Bericht über den Einsatz von DV-Anlagen in der Bundesverwaltung, aus dem hervorgeht, dass mittlerweile zwar 143 Systeme in den Bundesministerien und im Auswärtigen Amt installiert, davon 107 aber von IBM hergestellt sind. Hier scheint sich schon herauszubilden, dass die deutsche Computerindustrie den Anschluss an die dominierende USA wohl nicht mehr schaffen wird. 3 Personen und Unternehmen Nachdem im ersten Teil versucht wurde, einen Überblick über die Entwicklungen zu schaffen, soll nun in den nächsten Abschnitten auf einige wichtige Personen und Unternehmen näher eingegangen werden. 3.1 Dr. Gerhard Dirks - eine vergessender Vorreiter der Computerentwicklung Dr. Gerhard Dirks ist eigentlich Diplom-Kaufmann, beschäftigt sich aber schon seit seinem Studium 1930 bis 1933 mit Hollerith-Lochstanzern und ähnlichen Geräten. Nach seinem Studium zum Kaufmann geht er nach Leipzig, um Jura zu studieren, und macht dort 1939 seinen juristischen Doktor. Dirks ist also kein Spezialist für Rechenmaschinen, sondern sein Interesse und Engagement dient lediglich der Verbesserung der Büroautomation. Er ist also sozusagen im Gegensatz zu vielen anderen der damaligen Konstrukteure ein Praktiker und kein Theoretiker. Dirks beginnt 1942, sich ernsthaft mit Rechenmaschinen zu beschäftigen. Zwar hat er auch zu Studienzeiten schon diverse Maschinen kennen gelernt, aber die Zeit der Eigenentwicklungen beginnt erst jetzt. Hautsächlich beschäftigt sich Dirks nun mit der Entwicklung von Magnetschichtspeicherungs- Techniken. Dies führt auch zu einer extrem großen Anzahl von Patentanmeldungen, mit denen er sich nach dem Krieg noch viel beschäftigen wird. Nach dem Ende des Krieges arbeitet Dirks zeitweilig bei der Müllabfuhr, kann sich aber trotzdem recht intensiv, zumindest theoretisch, mit Fragen der Technik und Elektronik beschäftigen. So ist die Zeit von 1945 bis 1947 eine wichtige Schaffensphase für Dirks, im Gegensatz zu zum Beispiel Konrad Zuse. Dirks war auf abenteuerliche Weise aus Prag und der sowjetisch besetzten Zone geflohen (ausführlich geschildert in Brandon Rimmers Die Flucht des Dr. Dirks ) und ist nun in Westdeutschland, wo er unmittelbar nach der ersten Neuregelung des westdeutschen Patentwesens im Oktober 1948 eine umfangreiche Patentanmeldung macht. Dirks versucht aber nicht nur in Westdeutschland seine Patente anzumelden, sondern auch in ganz Europa und sogar in den USA. Dort wird er durch den amerikanischen Bürogeräte- und Lochkartenhersteller Remington Rand unterstützt. Allerdings erhält Dirks kurz vor Ablauf einer in den USA vorgeschriebenen Ein-Jahres-Frist eine Mitteilung, die besagt, dass Remington Rand die termingerechte Anmeldung nicht schafft und deshalb das Interesse an Dirks aufkündigt. Dieser Brief ist aber wohl nur ein Vorwand in der Hoffnung, die (Nicht-) Patente Dirks kostenlos nutzen zu können. Dirks aber schafft in einem Monat das fast Unmögliche und erledigt seine Patentanmeldungen in den USA selbst. 7

9 Anfang der 50er Jahre verhandelt Dirks mit den Bürogeräteherstellern Olympia und Adler, aber diesen scheint Dirks Konzept der Magnetschichtspeicherung zu abwegig. Dirks: Ich wurde im allgemeinen als ein Phantast betrachtet. Wie konnte man sich denken, dass die solide gestanzten Löcher in Lochkarten durch flimsy magnetische Schichten ersetzt wurden, und dass man vielleicht sogar noch Fernsehröhren dazu benutzen wollte, um die Daten sichtbar zu machen. Das schien so weit aus den Möglichkeiten zu sein. Man würde sagen, die haben mich für halb verrückt erklärt, einfach mit Vorurteilen, besessen von dem Gedanken einer Unmöglichkeit. [...] Die Grundeinstellung änderte sich nicht allzu viel in den 50er Jahren in Deutschland. 2 Nicht nur in den 50er Jahren und in Deutschland, auch in den Jahren danach sollten Dirks Konzepte häufig als Phantasterei angesehen werden. In den 50er Jahren gibt es allerdings eine ganz allgemeine starke Skepsis gegenüber der Zuverlässigkeit von Rechenmaschinen. So wird zum Beispiel die OPREMA aus der DDR vollkommen mit doppelten Schaltungen implementiert, die am Ende einer Rechnung ihre Ergebnisse vergleichen. Als man später feststellt, dass die Maschine fehlerlos funktioniert, wird sie in zwei eigenständige Rechner zerlegt. Die Arbeit in der gerade geborenen Bundesrepublik ist für Dirks wie für die meisten anderen natürlich alles andere als leicht. So erhält er zum Beispiel ein dringend benötigtes Oszilloskop nur im Tausch gegen einen Teppich. Aber trotz aller Schwierigkeiten sind sämtliche Schaltungen, die Dirks in seinen Patentanmeldungen 1948 bis 1953 beschreibt, vorher aufgebaut und getestet worden. Auch später können Dirks keinerlei Fehler nachgewiesen werden. Seine patentrechtlichen Aktivitäten finanziert Dirks hauptsächlich durch bundesweite Vorträge, eine Beratertätigkeit beim Bundesverband der deutschen Industrie sowie durch ein eigenes Beratungsunternehmen, das sich mit der Organisation der Lochkartenverarbeitung beschäftigt. Ca kommt es zu einem ersten kommerziellen Interesse an Dirks Konzepten von Seiten des Unternehmens Defintiv-Kontrollbuchhaltung. Dirks Idee, die auf Interesse stößt, ist eine neuartige Buchungsmaschine, die Magnetstreifen auf einer Kontokarte lesen und schreiben kann. Dirks Grundgedanken hierzu stammen bereits aus dem Jahr Das Interesse der Definitiv- Kontrollbuchhaltung bleibt aber vage, und so kommt es zu keiner Produktentwicklung. Mitte der 60er Jahre, also zwanzig Jahre nach Dirks Grundideen, wird dieses Konzept Dirks Marktstandard sein. In den Jahren 1953/54 entwickelt Dirks den Prototyp einer elektronischen Buchungsmaschine mit Magnetkontakten, Magnettrommelspeicher und elektrischer Schreibmaschine, aber wieder zeigt die Industrie kein Interesse kommt aber trotzdem ein Lizenzvertrag mit der Firma Siemag Feinmechanische Werke GmbH zustande, aber hauptsächlich durch Unterstützung von Konrad Zuse, der in Folge einer Beratertätigkeit bei der Siemag Dirks geniale Konzepte erkennt. Die beiden größten deutschen Computerpioniere, mittlerweile seit vielen Jahren im Geschäft, lernen sich hier das erste Mal kennen. Mittlerweile entwickelt sich auch Dirks Idee der Magnettrommelspeicherung, auf die er weltweiten Patentschutz genießt, zum Marktstandard, so dass Dirks durch Lizenzvereinbarungen Millionen erwirtschaften kann. Die Produktentwicklung bei der Siemag zieht sich aber lange hin, und so wird erst 1959 der Dataquick auf der Hannovermesse vorgestellt, die erste elektronisch arbeitende Buchungs- und Rechnungsmaschine 3. Im Dataquick wurden Dirks Verbesserungsvorschläge aus den 40er Jahren das erste Mal in Serie umgesetzt. Nachdem die Siemag aber nun Dirks Magnetspeichertechnik verwenden kann, zeigt sie kaum noch ein Interesse an seinen weiteren Ideen. Dirks widmet sich nun der Verbesserung seiner Konzepte der Arbeitsplatzorientierung von Computern. Seine Ansätze gehen aber weit über den damals gerade noch verständlichen Bereich tastaturgesteuerter Anlagen hinaus. Das zentrale Anliegen Dirks ist der personalized computer als Gegenkonzept zu den üblichen mainframes. Diese Art Rechner soll arbeitsplatzorientiert, also klein sein, geeignet sein für die betriebliche Datenverarbeitung und ausgestattet mit Tastatur zur Ein- und Bildschirm zur Ausgabe. Dirks sieht aber keine Chance, einen solchen Rechner zu realisieren. Trotzdem versucht er, sein Konzept unter anderem bei Telefunken und anderen 2 Vgl. Zellmer, S Vgl. Zellmer, S

10 deutschen Unternehmen an den Mann zu bringen, aber niemand zeigt Interesse. Erst der Kontakt zur IBM im Jahr 1959 ist erfolgreicher, so dass Dirks im Jahr darauf Berater der IBM-Forschung in Kalifornien wird. Vier Jahre später ist die technische Realisierung von Dirks personalized computer möglich, aber nun zeigt die IBM aufgrund ihrer gerade fertiggestellten Produktfamilie 360, zu der Dirks Rechner nicht kompatibel ist, kein Interesse mehr. An dieser Stelle ist erkennbar, dass der damalige Trend zu Großrechenanlagen und einer zentralen Datenverarbeitung kein technisches Muss war, sondern einzig und allein eine unternehmerische Entscheidung. Dirks PC hätte bereits Mitte der 50er auf dem Markt sein können, zu einer Zeit, zu der die großen mainframes gerade erst aktuell wurden. Dirks verlässt 1968 enttäuscht auch die IBM. Seine Konzepte werden nicht mehr realisiert. 3.2 Heinz Nixdorf und Otto Müller - eine deutsche Erfolgsgeschichte Heinz Nixdorf beginnt im Jahre 1947 in Frankfurt Physik und Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Während des Studiums arbeitet er bei Remington Rand als Werkstudent, wo er den Physiker Dr. Walter Sprick kennen lernt. Spricks Zusammenarbeit mit Remington Rand scheitert nach einer Auseinandersetzung, woraufhin Nixdorf vorschlägt, sich gemeinsam selbständig zu machen. Sprick, einem Familienvater in den 40ern, ist das Risiko der Selbständigkeit aber zu groß, und so wechselt er zur IBM Deutschland. Trotzdem aber sagt er Nixdorf seine Unterstützung zu, die sich unter anderem in der Erlaubnis, eines seiner Patente kostenlos zu nutzen, zeigt. Während sein Unterstützer die Sicherheit einer großen Firma vorzieht, geht der fast mittellose Nixdorf, begleitet von seinem Moped und einem frischen Hemd, auf die Suche nach einem Auftraggeber für den Bau eines elektrischen Rechners für Lochkartenanlagen, der auf Spricks Konzepten beruhen soll. Nach vielen Ablehnungen, bei denen er teilweise nicht über den Pförtner hinaus kommt, findet er einen solchen schließlich bei der Rheinisch-Westfälischen-Elektrizitätswerke AG (RWE). Nachdem diese erste Hürde genommen ist, gründet Nixdorf im Juni 1952 sein Labor für Impulstechnik (LFI), das 1968 in Nixdorf Computer AG umbenannt wird. Auch wenn Sprick nicht direkt mitarbeitet, wird ohne seine Unterstützung der spätere Erfolg nie möglich sein. Nixdorfs Arbeitsbedingungen sind dieselben wie die Konrad Zuses Anfang der 30er Jahre. Er muss finanziell durch Freunde und Familie unterstützt werden und hat als Firmensitz nur eine kleine Kellerwerkstatt bei der RWE. Nixdorf ist aber weniger Tüftler und Erfinder wie Zuse, sondern eher Unternehmer, der technologische Entwicklungen zum Erfolg führt ist dann auch das geplante Rechengerät, basierend auf Röhren, fertig. Ein Jahr später beginnt der erste Aufschwung für das LFI. Die Firma wird Zulieferer der Exakta Büromaschinen GmbH, die die westdeutschen Vertriebsrechte des französischen Lochkartenmaschinenherstellers Bull besaß. Das derzeitige Angebot Nixdorfs (ein Elektronensaldierer sowie ab 1956 zwei Elektronenmultiplizierer) wird komplett in das Angebot von Exakta und Bull integriert. Während das LFI im September 1955 gerade fünf Mitarbeiter hat, so sind es zwei Jahre später bereits 24, und der Umsatz beträgt nun 0,9 Mio. DM. Ein weiteres Jahr später, 1958, wird der Firmensitz vom Gründungsstandort Essen in Nixdorfs Heimatstadt Paderborn verlegt. Zwar expandiert die Firma immer weiter, so dass 1962 bereits 104 Mitarbeiter beschäftigt sind und der Umsatz 6,7 Mio. DM beträgt, aber schon kurz darauf kommt es zur ersten großen Firmenkrise, als Nixdorfs Hauptabnehmer Bull aufgekauft wird. Bull ist damals IBMs Hauptkonkurrent, erkauft diese Position aber mit Preiszugeständnissen, die nicht mehr zu halten sind. Da ca. 90 Prozent von Nixdorfs Vertrieb über Bull laufen, sucht er dringend einen Ausweg aus dieser Misère und findet ihn auch in einem neuen, revolutionären Produkt. Otto Müller arbeitet um 1960 herum im Entwicklungsteam des TR4 bei Telefunken. Er setzt sich sehr für den Bau eines Kleinrechners ein, ähnlich dem später gebauten TR10, findet aber kaum Anerkennung für seine Entwicklerleistungen. Enttäuscht geht er 1963 zur IBM und beginnt dort mit der Konstruktion eines neuen Kleinrechners, der aber nie in Serie gehen wird. 9

11 In dieser Zeit, in der Nixdorf auf der Suche nach einer Lösung seiner Firmenkrise ist, geht er auch auf Müller zu und sieht in dessen Konzepten (die bisher niemand verwirklichen wollte, weder bei Telefunken noch bei der IBM) den Ausweg. Zwar sind die Karrierechancen bei der IBM für Müller besser, aber ihm ist mehr gelegen an der Realisierung seiner Ideen, und so kommt er im September 1964 zu Nixdorfs LFI. Bereits im Mai 1965 werden vier Prototypen, die später die Grundlage der erfolgreichen Nixdorf Computer AG werden sollen, auf der Hannovermesse vorgestellt. Telefunken stand dieser Rechner mehrfach offen, ohne dass diese Chance genutzt wurde, und während bis 1970 gerade einmal acht TR10 verkauft wurden, bestellte alleine die Firma Ruf noch auf der Hannovermesse 2000 Exemplare des neuartigen Nixdorf sind (inklusive der Nachfolgemodelle) ca Nixdorf-Rechner im Einsatz. Nixdorfs Wahlspruch der Mittleren Datentechnik (MDT): Dort Rechenkapazität zur Verfügung stellen, wo sie gebraucht wird: am Arbeitsplatz im Büro. wurde zur Erfolgsphilosophie des Unternehmens und ab 1965 konsequent verfolgt, so dass einige Jahre nach der größten Krise des Unternehmens der Umsatz 1967 bereits 48,4 Mio. DM beträgt. Im Gegensatz zur Zuse KG, die eher auf wenig Führung und einem freiheitlichen Ingenieursgeist beruhte, damit aber auch immer wieder an Marktzielen vorbeischoss, war insbesondere die Personalpolitik von Nixdorf zum Teil rücksichtslos, aber auch immer auf Marktziele ausgerichtet und am technischen Fortschritt orientiert. 3.3 Die Siemens & Halske AG Der Vorstand der Siemens & Halske AG (nachfolgend Siemens genannt) beschließt im März 1954, die elektronische Datenverarbeitung als neues Entwicklungs- und Arbeitsgebiet aufzunehmen. Dies geschieht aber, ohne das konkrete Ziel einer Maschine zu haben, sondern nur, um Möglichkeiten auszuloten. Ein halbes Jahr später ist ein erstes Arbeitsprogramm fertig, das die als wahrscheinlich angenommenen Auftragsgebiete umreißt. Dazu gehören folgende: Lochstreifengeräte als Zusätze für Buchungsmaschinen (hierfür gab es konkrete Anfragen bei Siemens) Entwicklung von Anlagen zum Speichern, Sortieren und zur Verarbeitung von Daten bei der Datenerfassung von Außenstellen (dies passte zum Siemens-Stammgebiet, der Datenübertragung und wurde auch umgesetzt: 1962: Lufthansa Platzbuchungssystem 1963: Dänische Staatsbahn Platzbuchungssystem) Rechenanlagen für die Lösung umfangreicher mathematischer Aufgaben (kein Schwerpunkt) Geräte für Regel- und Steuertechnik Geräte, mit denen versucht wird, gewisse Funktionen des menschlichen Gehirns nachzubilden (insbesondere Datenspeicherung, bedingte Sprünge). Schon ein Jahr nach dem ersten Vorstandsbeschluss, im März 1955, kommt es zu einer ersten Patentanmeldung mit dem Titel Einrichtung zur Umsetzung einer mehrstelligen Dezimalzahl in eine Dualzahl. Im Frühjahr desselben Jahres wird beschlossen, einen Kleinrechner zu konstruieren und zu bauen, um die Fertigungstechnik eines solchen Gerätes zu studieren. Im September 1956 ist das Gerät auch fertig und funktioniert, wird aber nur firmenintern genutzt. Im März 1957 bekommt Siemens den Auftrag der DFG, drei Universalrechner zu konstruieren. Erst jetzt wird ein konkreter Rechner geplant (der spätere Siemens-Digitalrechner 2002), die Serienproduktion wird aber erst nach einer schriftlichen Auftragsvergabe vorbereitet. An dieser Stelle sieht man deutlich, wie vorsichtig und zögerlich sich die deutschen Großunternehmen diesem 10

12 neuen Gebiet nur nähern. Die Wichtigkeit dieser Entwicklungen werden erst zu spät erkannt, zu einem Zeitpunkt, zu dem der Vorsprung insbesondere der Amerikaner nicht mehr einzuholen ist. Gegen Mitte des Jahres 1958 ist ein erster Prototyp des Siemens-Rechners fertig, der komplett aus selbstkonstruierten Teilen besteht. Etwa ein Jahr später wird er auf der Hannovermesse das erst Mal vorgeführt und danach so gut wie fristgerecht an die Technische Hochschule Aachen ausgeliefert. Zu diesem Zeitpunkt, also kurz nach der Vorstellung auf der Hannovermesse, beträgt die Wartezeit für einen Siemens 2002 bereits 22 Monate. Wiederum ein Jahr später, 1960, sind zehn Anlagen ausgeliefert und neun bestellt. Die Mitarbeiterzahl ist von zehn im Jahr 1956 auf jetzt 100 gestiegen. Zu dieser Zeit beginnt Siemens den kommerziellen Markt als wichtiger anzusehen, und so werden ab Anfang der 60er Jahre auch eigene, für die Industrie wichtige Peripheriegeräte selbst entwickelt. Des weiteren wird im Juli 1960 mit der Entwicklung des Nachfolgemodells des Siemens 2002 begonnen. Im Dezember des Jahres wird beschlossen, die Datenverarbeitungs-Abteilung weiter auszubauen, so dass Ende 1963, als der Siemens 3003 ausgeliefert wird, bereits 500 Mitarbeiter beschäftigt sind. Dieser Erfolg führt dazu, das im Januar des darauffolgenden Jahres beschlossen wird, den Datenverarbeitungsbereich zum Kerngebiet der Firma zu machen. Im Laufe der Expansion stoppt Siemens auch nicht vor dem Eisernen Vorhang. 1965/66 werden mehrere Messen auch im Ostblock besucht, was dazu führt, dass ab Februar 1966 der VEB Warenhausvereinigung, Leipzig, mit einer Siemens 3003 des kapitalistischen Feindes arbeitet. Ab dem Jahre 1964 wird die Systemfamilie Spectra 70 der US-Firma RCA von Siemens in Deutschland als Siemens 4004 vermarktet. Bis 1969 ist die Mitarbeiterzahl auf 1500 gestiegen; es arbeiten 32 Siemens 3003 in Deutschland sowie sechs im Ausland. Heutzutage ist Siemens wohl einer der letzten großen deutsche Computerhersteller überhaupt, und mit Sicherheit ist Siemens der älteste Überlebende. 3.4 Standard Elektrik Lorenz Im Jahre 1955 wendet sich das Versandhaus Quelle an die Standard Elektrik Gruppe, dem Vorläufer von SEL 4 und Tochterunternehmen des amerikanischen Konzerns ITT. Quelle ist auf der Suche nach einer Spezial-Anlage für die Organisation des Versands. Gleich zu Beginn von SELs Einstieg sind die längerfristigen Absichten das Unternehmens darin zu erkennen, dass von Anfang an kleine Bausteine entwickelt werden, die auch anderen Aufgaben dienen können. Interessant zu erwähnen ist, das Karl Steinbuch, Entwicklungsleiter des Quelle-Systems, auch als Erfinder des Wortes Informatik gilt. Es ist ein Kunstwort aus Information und Technik und war zeitweilig ein eingetragenes Warenzeichen von SEL, deren zuständige Abteilung für Computerentwicklung das Informatikwerk war. Am Anfang des nächsten Jahres wird das Grobkonzept eines Minimalcomputers, entsprechend dem ersten Modell von Siemens, entwickelt. Sechs Hochschulen erkundigen sich bei SEL nach Computern. Aus einer Marktstudie des Unternehmens, in der auch erstmalig das Wort Computer von dem Unternehmen verwendet wurde, geht hervor, dass ein Zukunftsmarkt hauptsächlich für Spezialrechner wie die geplante Quelle-Anlage besteht und nicht für Universalrechner. In diesem Bereich rechnet man sich aufgrund von Lieferschwierigkeiten der US-Unternehmen gute Chancen aus. Im März desselben Jahres wird ein Vorschlag für Eigenschaften des SEL-Rechners erarbeitet. Der Schwerpunkt soll auf dem technisch-wissenschaftlichen Bereich liegen; für kaufmännische Probleme soll auf Sondermodelle zurückgegriffen werden. Nachdem auch SEL im Herbst 1956 einen Auftrag der DFG über drei Universalrechner erhält, werden die bisherigen Pläne konkretisiert. Am Nikolaustag des nächsten Jahres ist endlich auch die Quelle-Anlage fertiggestellt. Sie ist damals wohl die größte Datenverarbeitungsanlage der Welt, die ausschließlich aus Halbleitern gebaut ist. Folgende Aufgaben werden von ihr erfüllt: Speicherung der Lagerbestände von Artikeln 4 Der Einfachheit halber schreibe ich durchgängig SEL 11

13 Zuordnung der Preise Multiplikation von Bestellmengen mit Einzelpreisen Ausstellung der Rechnungen und Versandpapiere Steuerung der Lagerauffüllung etc. Auf der Hannovermesse 1958 wird der von der DFG in Auftrag gegebene Rechner vorgestellt, der Elektronischen Rechenanlage von 1956, kurz ER56. Dieser Rechner gilt als Pionierarbeit auf dem Gebiet der Transistorrechner. Selbst der Branchenriese IBM beschloss erst ein Jahr nach SEL, in Zukunft Transistoren statt Röhren zu verwenden. Eine weitere Neuheit dieser Maschine ist der sogenannte Koordinatenschalter. Das Prinzip hinter der ER56 war dasselbe wie bei der Planung der Quelle-Anlage. Viele kleine Einzelgeräte sollen zu einer Großrechenanlage verbunden werden können. Mit Hilfe des Koordinatenschalters ist dieses nun möglich. Problematisch ist aber die Software, denn diese kann nur auf identisch konfigurierte Geräte übertragen werden. Diesem Problem war bei der Entwicklung nicht genug Beachtung geschenkt worden, was sich nun rächt. In etwa zur gleichen Zeit entwickelt die SEL noch weitere Spezialrechner, so zum Beispiel Auskunfts- und Buchungssysteme für die Scandinavian Airlines und die Autofähre Großenbrode - Gedser, für die Buchungsstellen in 13 Großstädten aufgestellt werden, die alle mit einem Zentralrechner verbunden sind. Im Jahre 1959 wird endlich der erste ER56 ausgeliefert. Des weiteren wird die Quelle-Anlage aufgerüstet, so dass sie nun statt ursprünglich 45 jetzt 200 Warenscheindruckerplätze hat und Artikel speichern kann. Ein Jahr später installiert der Quelle-Konkurrent Neckermann als erster in Europa die IBM-Anlage 7070 und greift nicht auf eine SEL-Anlage zurück. In diesem Jahr bekommt aber auch die ER56 eine neue, anspruchsvolle Aufgabe. Sie dient als Versuchsanlage zur Automatisierung des Postscheckdienstes der Deutschen Bundespost. SEL widmet sich nun vermehrt der Entwicklung von Peripheriegeräten, baut aber auch noch ein Buchungssystem für die Air France, bestehend aus dem in Lizenz gebauten Rechner Zebra und mehreren Eingabegeräten. Ein Jahr später stellt SEL ein neues Datenübertragungssystem vor, das die automatische Fehlererkennung und -korrektur für hohe Geschwindigkeiten, d.h. 600 oder 1200 Baud beherrscht. Bis 1964 werden neun ER56 in Deutschland installiert, die zum Teil bis 1972/73 in Betrieb sein werden tritt der Konzern aber endgültig aus dem EDV-Markt aus, vermutlich aufgrund von recht kurzfristigen und kurzsichtigen Entscheidungen der amerikanischen Muttergesellschaft ITT. 3.5 AEG: Telefunken und die Olympia-Werke Sowohl die Elektro-Firma Telefunken als auch der Bürogerätehersteller Olympia-Werke sind 100prozentige Tochterunternehmen der AEG. Diese Grundkonstellation sollte eigentlich ideal sein, um erfolgreich Computer zu konstruieren und zu bauen. So beginnt auch im Frühjahr 1955 Telefunken mit der Forschung und Entwicklung im Bereich der analogen und digitalen Rechentechnik. In etwa gleichzeitig beginnt die Schwesterfirma Olympia mit der Produktion und Weiterentwicklung elektronischer Rechenmaschinen mit dem Ziel, kleine und mittlere Rechner für den kommerziellen Markt herzustellen. Telefunken betreibt zu dieser Zeit Grundlagenforschung, aber trotz der Erfahrung im Bürogerätemarkt und in der Entwicklung von Rechenmaschinen wird Olympia nicht in die Arbeit von Telefunken eingebunden. Im Gegenteil: Der AEG-Konzernvorstand beschließt, dass bei der AEG die Telefunken zuständig sein soll für die Entwicklung von Computern und verbietet den Olympia-Werken die Weiterentwicklung. So kann Olympia auf der Hannovermesse 1958 zwar eine Eigenentwicklung, den Kleinrechner Omega, vorstellen; dieser geht jedoch nie in Produktion, obwohl er äußerst klein und leistungsfähig ist und durchaus ein Erfolg hätte werden können. 12

14 Im Herbst 1956 beschließt der Konzern, dass Telefunken im Rahmen eines Entwicklungs- Projektes für ein elektronisches Fernsprechvermittlungssystem einen Digitalrechner bauen soll, wobei es aber noch keine genaue Endproduktvorstellung gibt. Ein Jahr darauf gibt Telefunken eine Studie zur Marktanalyse in Auftrag. Diese kommt zwar zu dem Ergebnis, dass in Deutschland nur zwei Riesenrechner benötigt werden, wird aber intern soweit angezweifelt, dass der Beschluss gefasst wird, trotzdem einen sehr großen und extrem leistungsfähigen Digitalrechner zu konstruieren. Die Vorstellungen für den Zielmarkt sind so gut wie gar nicht spezialisiert, und so wird die Gestaltung komplett den Konstrukteuren überlassen, die eine ideale von-neumann-maschine bauen wollen, ähnlich dem gerade sehr erfolgreichen schwedischen BESK. Zur Hannovermesse fünf Jahre später wird das Ergebnis vorgestellt: der TR4, ein extrem leistungsfähiger Rechner, für den es allerdings nirgendwo Bedarf gibt. Schon zwei Jahre später wird der Nachfolger auf der Hannovermesse, der TR10 vorgestellt. Diese Maschine wäre gut verwendbar für kommerzielle Anwendungen, wird aber primär als Prozessrechner vermarktet und damit auch kein großer Erfolg. 1965, drei Jahre nach der Vorstellung, arbeiten gerade einmal zehn TR4s in Deutschland und ein weiterer als Teil eines Flugsimulators in Frankreich. Im selben Jahr beginnt auch die Entwicklung des TR440, der elfmal so schnell arbeiten soll wie das erste Modell von Telefunken. Im Auftrag der DFG wird ein TR440 ein Jahr später im Deutschen Rechenzentrum aufgestellt, und ein weiteres Jahr später gehen zwei weitere Aufträge für diese Maschine ein. Alles in allem lässt sich sagen, dass die AEG mit einerseits einem Elektro- und andererseits einem Bürogeräteunternehmen die besten Grundvoraussetzungen aller deutschen Großunternehmen hatte. Diese Vorteile wurden aber weder erkannt noch genutzt. So sollte der Schwerpunkt auch eigentlich im kommerziellen Bereich liegen, jedoch wurden Maschinen wie der TR10 als technischwissenschaftliche Rechner präsentiert, und das wohl nur, weil sich derartige Strukturen besser in die bestehenden Konzernstrukturen einfügen ließ. Sowohl Otto Müllers Konzepte der Mittleren Datentechnik als auch Dr. Gerhard Dirks Idee des personalized computers, die ein großer Erfolg von Telefunken hätten werden können, sind nicht genutzt worden. 4 Schluss In dieser Arbeit wurde einerseits der grobe Verlauf der Entwicklung der deutschen Computerindustrie dargestellt, andererseits wurde aber auch eine detailliertere Darstellung einzelner wichtiger Unternehmen und Personen beschrieben. Natürlich kann auf weniger als zwanzig Seiten keine umfassende Geschichte der deutschen Computerindustrie geschrieben werden, aber ich hoffe, einen allgemeinen Ein- und Überblick darüber geschaffen zu haben, dass es durchaus einmal auch international wettbewerbsfähige Unternehmen in Deutschland gab. Auf der anderen Seite habe ich auch versucht darzustellen, mit welchen Problemen zu kämpfen war - auch, aber beileibe nicht nur nach dem 2. Weltkrieg. Mittlerweile ist Siemens wohl das einzige Unternehmen, dass in diesem Sektor übriggeblieben und mittlerweile auch international sehr erfolgreich ist. Während die Zuse KG schon Mitte der 60er Jahre erst von BBC und dann von Siemens übernommen wurde, wurde die Nixdorf Computer AG Anfang der 70er Jahre als erster deutscher Hersteller hochwertiger Computertechnik in den USA aktiv. Aber auch Nixdorfs Firma wurde 1990, vier Jahre nach dem Tod des Gründers, von Siemens aufgekauft. Standard Elektrik Lorenz hatte sich, wie in Abschnitt 6 schon erwähnt, bereits zehn Jahre nach Einstieg in die Computerbranche wohl auf Druck der Muttergesellschaft wieder verabschiedet. Die Telefunken bzw. ihre Muttergesellschaft AEG hat wohl noch bis in die 80er Jahre Computer gebaut. Genaueres konnte hierzu aber leider nicht recherchiert werden. 13

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