Unterrichtsreihe Einstieg mit dem KITS-Computer

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1 Einleitung Unterrichtsreihe Einstieg mit dem KITS-Computer Wir freuen uns, Ihnen die Unterrichtsreihe "Einstieg mit dem KITS-Computer" zur Verfügung stellen zu können. Es ist uns ein grosses Anliegen, Sie in diesem Bereich zu unterstützen. Wir hoffen, dass die Unterrichtsreihe möglichst oft eingesetzt wird und Sie für die Arbeit mit dem Computer motiviert! Für die meisten Lehrpersonen und SchülerInnen ist der Umgang mit der KITS-Umgebung neu und noch sehr ungewohnt. Die Unterrichtsreihe ist deshalb speziell für den Einstieg mit dem KITS-Computer konzipiert. Wir möchten Ihnen Anregungen, Ideen und Hilfestellungen geben, um mit einer ersten Klasse in die Arbeit mit dem KITS-Computer einzusteigen. Die Ideensammlung umfasst folgende Bereiche: Theoretischer Teil mit methodisch-didaktischen Anregungen. Praktischer Teil mit Lektionsbeispielen und Unterrichtsmaterialien, die direkt in der Klasse umgesetzt werden können, unabhängig von der Erstlesemethode. Fürs Erstlesen stehen den SchülerInnen die Programme "Lesen durch Schreiben" und "Lose, luege, läse" zur Verfügung. Sämtliche Unterrichtsmaterialien dürfen Sie für Ihre Schulklasse kopieren und verwenden. Zusammen mit der Unterrichtsreihe stellen wir Ihnen eine CD-ROM mit Lernsoftware zur Verfügung. Die CD-ROM im Wert von über 100 Franken ist für Sie kostenlos und nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Sie finden darauf alle Programme von Lothosoft, die auch auf den KITS-Computern zur Verfügung stehen ("Deutsch 123", "Mathe 123", "Looky", "Mosaik"), Software für die Mittelstufe und das Programm SmartManager, mit dem Sie am Computer MindMaps (grafische Darstellung von strukturierten Gedankengängen) erstellen können. Diese Unterrichtsreihe und die Ideensammlung der Mittelstufe finden Sie auch auf der CD-ROM. Somit haben Sie die Möglichkeit, die Inhalte auch auf die Bedürfnisse Ihrer Klasse anzupassen. Fragen und Rückmeldungen zur Unterrichtsreihe und deren Umsetzung nehmen wir gerne entgegen. Telefonisch jeweils am Mittwoch von (ausser Schulferien): 0844 KITSHELP ( ) Per sind wir rund um die Uhr erreichbar: Ute Kaffarnik, KITS-Fachstelle 1

2 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 1 Theoretischer Teil... 3 In die Welt des Computers eintauchen... 3 Geeignete Lehr- und Lernformen... 4 Geeignete Sozialformen... 4 Tipps und Tricks allgemein... 5 Tipps und Tricks in der KITS-Umgebung... 6 Word in der KITS-Umgebung... 7 Unterrichtsreihe für den Unterrichtsbereich Sprache... 8 Übersicht Looky (2 Lektionen) Wörter flicken (2-3 Lektionen) Mausübung / Wortschatz (2 Lektionen) Collage mit der Maus (1-2 Lektionen) Wörterliste (1-2 Lektionen) Buchstabenrätsel (1-2 Lektionen) Anhang Links für ABC-Schützen Links für Lehrpersonen Literaturliste und Quellen CD-ROM... Unterrichtsreihe Einstieg mit dem KITS-Computer, Unterstufe... Ideensammlung Arbeit mit dem KITS-Computer, Mittelstufe... Lothosoft: Deutsch 123, Mathe 123, Looky, Mosaik, Lernbasis Cinderella... MindManager Smart... 2

3 Theoretischer Teil In die Welt des Computers eintauchen Die Einführung von Arbeitsmitteln, Lerntechniken und Abläufen in der Schule ist eine wichtige Aufgabe, die vor allem mit ABC-Schützen viel Zeit und Geduld in Anspruch nimmt. Das gilt auch für den Einstieg in die Arbeit mit dem Computer. Es lohnt sich, im Voraus genau zu überlegen, wie, wann und mit welchen Zielen der Computer im Unterricht eingesetzt werden soll. Ansonsten sind Lehrpersonen gleichermassen wie SchülerInnen bereits nach den ersten Lektionen mit dem Computer überfordert. Der Computer soll den Schulalltag entlasten und nicht belasten! Deshalb ist es wichtig, sich bei der Unterrichtsplanung einige grundsätzliche Überlegungen zu machen. Mögliche Fragestellungen: Welche Ziele sollen die SchülerInnen erreichen? Wie kann der Computereinsatz dieses Ziel unterstützen? Welche Lern- und Sozialformen eignen sich? Wie lange, wie oft und wann arbeiten die SchülerInnen am Computer? Wie wird die Computerbenutzung geregelt? Auf welchem Vorwissen kann aufgebaut werden? Gibt es SchülerInnen, die den anderen helfen können? Wie viel Vorarbeit ist aus Sicht der Lehrperson nötig, damit die SchülerInnen arbeiten können? Sollen die SchülerInnen z. B. mit einem leeren Word-Dokument beginnen oder richtet die Lehrperson im Voraus schon die Seite ein, bestimmt Schriftarten und erstellt eine Verknüpfung auf dem Desktop? Wie wird die Arbeit der SchülerInnen kontrolliert oder auch überprüft? Werden die Arbeitsergebnisse weiter verwendet? Der Computer eignet sich in der Schule besonders zur Informationsbeschaffung, zum kreativen Arbeiten und zum Lernen und Üben. Informationen zu diesen drei Einsatzbereichen finden Sie in der Materialiensammlung "Werkzeugkiste Computer", siehe Literaturliste im Anhang. 3

4 Geeignete Lehr- und Lernformen Ablösemodell Die Lehrperson zeigt einem Kind den Auftrag. Sobald der Auftrag fertig (oder die Zeit abgelaufen) ist, kommt ein zweites Kind dazu. Das erste Kind zeigt nun dem zweiten Kind den Auftrag etc. Werkstattunterricht Werkstätten und Postenläufe eignen sich sehr gut für den Computereinsatz. Wenn alle SchülerInnen an unterschiedlichen Aufträgen arbeiten, lenkt die Arbeit am Computer die Kinder, die nicht am Computer arbeiten, weniger ab. i Ein persönliches Ziel bei der Unterrichtsvorbereitung könnte sein: Kein Poste lauf / keine Werkstatt ohne Computerposten! Wochenplan Der Computer ist ein ideales Arbeitsinstrument für den individualisierenden Unterricht. Der Computereinsatz kann innerhalb von Wochenplänen mit kleinem organisatorischem Aufwand integriert werden. Geeignete Sozialformen Partnerarbeit Die SchülerInnen sollen, wenn immer möglich, zu zweit am Computer arbeiten. Empfehlenswert ist, für die Arbeit am Computer feste PartnerInnen für ein ganzes Quartal / Projekt zu bestimmen. So können auch auf eine einfache Art und Weise Computerzeiten eingerichtet werden: Welche PartnerInnen sind in welcher Stunde für eine bestimmte Zeit am Computer? i Wichtig bei der Partnerarbeit sind bestimmte Regeln, die mit den Schülern im Voraus besprochen und abgemacht werden müssen. Zum Beispiel die Rollenverteilung am Computer: Wer bedient den Computer (Tastatur und Maus) und wer hilft (nur verbal)? Halbklasse In den einzelnen Unterstufenklassen stehen 2-3 KITS-Computer zur Verfügung. Hier empfiehlt es sich, vor allem in der ersten Klasse den Computer möglichst während des Halbklassenunterrichts einzusetzen. 4

5 Tipps und Tricks allgemein Timer / Sanduhr Viele Übungen in Lernprogrammen und im Internet sind zeitlich nicht begrenzt. Damit alle Schüler gleich lang am Computer arbeiten können, ist der Timer oder die Sanduhr ein gutes Mittel, die Zeit zu limitieren. Feste Computerzeiten Im Stundenplan werden feste Computerzeiten eingerichtet, zum Beispiel immer am Montag- und Dienstagnachmittag in der Halbklasse. In dieser Zeit arbeitet ein Teil der Klasse am Computer, der andere Teil arbeitet an einer stillen Beschäftigung am Platz. Nach einer bestimmten Zeit oder sobald der Auftrag fertig ist wechseln sich die SchülerInnen ab. Solange die SchülerInnen am Computer noch nicht selbstständig sind, ist es von Vorteil, wenn die Lehrperson vor allem bei den Computern ist und dort hilft. Die stille Beschäftigung sollte dann möglichst ohne fremde Hilfe zu lösen sein. Nach drei bis vier Wochen können die SchülerInnen meistens schon recht eigenständig am Computer arbeiten (vor allem, wenn es um ritualisierte Abläufe geht). Dann kann sich die Lehrperson wieder auf den Rest der Klasse konzentrieren. Weniger ist mehr! Dieses Motto gilt auch für die Arbeit am Computer. Nicht jedes Kind muss ein eigenes Produkt haben auch als Klasse oder Gruppe kann ein gemeinsames Produkt hergestellt werden. Entlastung In der ersten Klasse kann das Schreiben am Computer für die SchülerInnen entlastend sein, da es ihnen anfänglich leichter fällt, mit der Tastatur zu schreiben als von Hand. Warum nicht also zwischendurch auf dem Computer schreiben? Rituale Gerade in der ersten Klasse können viele Übungen am Computer gemacht werden, die vom Ablauf her immer gleich sind. Nur der Inhalt wird dem aktuellen Thema angepasst. So erhalten die SchülerInnen mehr Sicherheit und werden vertraut mit dem neuen Arbeitsmittel. Computerämtli Nach dem Hereinkommen müssen die Computer aufgestartet werden, vor dem Gehen werden sie wieder heruntergefahren. Was anfangs viel Geduld und Zeit braucht, wird zur Selbstverständlichkeit. 5

6 Aufbau in Schritten Die Computerbedienung kann schrittweise aufgebaut werden. Am Anfang muss die Lehrperson mehr Hilfestellungen geben: Z.B. die Computer zu Beginn der Lektion(en) bereits so weit einrichten, dass die SchülerInnen direkt mit der Arbeit beginnen können. Sobald die SchülerInnen die benötigten Computertechniken erlernt haben, kann die Vorarbeit von Seiten der Lehrperson schrittweise abgebaut werden. Die SchülerInnen müssen z.b. von nun an die Programme via Desktopverknüpfung selber starten. Tipps und Tricks in der KITS-Umgebung Verknüpfungen Die verschiedenen Programme sind für Unterstufenkinder oft schwierig zu öffnen. Mit ErstklässlerInnen ist es einfacher, jeweils auf dem Desktop Verknüpfungen von Programmen, Dokumenten oder Links einzurichten. Sobald die Verknüpfungen nicht mehr gebraucht werden, kann man sie problemlos löschen. i Tipp: Auf dem Desktop können auch Ordner erstellt werden! Rechtsklick Neu Ordner i Verknüpfungen vom Klassenlaufwerk auf den Desktop machen: Ordner "Dateien" umbenennen in "holen", Ordner "Austausch" umbenennen in "abgeben" siehe Unterlagen KITS-Basisausbildung, Baustein I i Achtung: Keine Original-Dokumente auf dem Desktop speichern! Dies belastet den Profilspeicherplatz. Anmelden Für ErstklässlerInnen ist es schwierig, sich am Computer anzumelden. i Einfacher wird es, indem man Klebepunkte auf den Tasten Ctrl, Alt und Del anbringt. Die Kinder müssen nur noch die farbigen Tasten in der Reihenfolge von links nach rechts drücken. Die zweite Hürde ist das Login: i Zu Beginn empfiehlt sich, mit dem gemeinsamen Klassenlogin zu arbeiten. Benutzername und Kennwort können in der Computerecke angebracht werden: So können die SchülerInnen auf der Vorlage nachschauen. Sobald die SchülerInnen sich ohne Probleme anmelden können, kann aufs persönliche Login gewechselt werden. 6

7 Headset (Kopfhörer) Jeder KITS-Computer ist mit zwei Headsets ausgerüstet. Wenn die SchülerInnen am Computer arbeiten, sollen sie wenn nötig das Headset aufsetzen. So entsteht weniger Unruhe. Word in der KITS-Umgebung Standard-Schriftart Die Standard-Schriftart in Word ändern: "CH1 Steinschrift" oder "CH3 Steinschrift", 20 Punkte oder grösser. Menü Format Zeichen: Schriftart, Schriftschnitt und Schriftgrad wählen Schaltfläche Standard wählen. Siehe Unterlagen KITS-Basisausbildung, Herdt-Lehrmittel S. 68 i Die Standardschriftart wird im Profil eines Users gespeichert! Für jede Schülerin / jeden Schüler muss die Standardschriftart einzeln geändert werden. Symbolleiste Unterstufe Für UnterstufenschülerInnen steht die vereinfachte Symbolleiste "Unterstufe" zur Verfügung. Sie kann über das Menü Ansicht Symbolleisten Unterstufe aktiviert werden. Die Symbolleisten "Standard" und "Format" werden auf die gleiche Weise deaktiviert. Nun steht den UnterstufenschülerInnen eine Symbolleiste zur Verfügung, mit deren Hilfe sich ABC-Schützen schnell zurechtfinden. i Tipp: Die einzelnen Symbole der Symbolleisten in grosser Schrift anzeigen: Menü Ansicht Symbolleisten Anpassen Register Optionen Haken setzen bei "Grosse Symbole" Siehe Unterlagen KITS-Basisausbildung, Baustein 4 S. 19 7

8 Unterrichtsreihe für den Unterrichtsbereich Sprache Übersicht Die einzelnen Unterrichtsbeispiele beziehen sich oft nur auf die Arbeit am Computer. Sie zeigen einen möglichen Aufbau, wie das Arbeitsinstrument Computer schrittweise den SchülerInnen zugänglich gemacht werden kann. Die Beispiele sind so gewählt, dass sie möglichst themenunabhängig sind. Lektion Thema Ziele Sozialform 1 Looky Mit dem Computer vertraut werden. Die Maus einsetzen (fahren und Linksklick), um Lernsoftware zu bedienen. 2 Wörter flicken Den Computer als Arbeitsinstrument erfahren. In der Mausbedienung den Halteklick anwenden. Herausfinden, was für ein Wort am Computer geschrieben wurde. Jemandem einen Arbeitsauftrag erklären. Partnerarbeit Partnerarbeit im Ablösemodell 3 Mausübung / Wortschatz Einen Link auf dem Desktop mit Doppelklick öffnen. Ein Fenster schliessen. Gegenstände zu einem bestimmten Anlaut benennen und anklicken. Partnerarbeit mit Timer 4 Collage mit der Maus Einen Link auf dem Desktop mit Doppelklick öffnen. Den Halteklick mit der Maus anwenden. Jemandem einen Arbeitsauftrag erklären. Partnerarbeit im Ablösemodell Sobald die Kinder ein wenig Übung mit der Computerbedienung haben, kann das An- und Abmeldeverfahren eingeführt werden (auch zu einem späteren Zeitpunkt als vorgeschlagen möglich!). - Anmelden am Computer Sich am Computer anmelden können. Partnerarbeit 5 Wörterliste Eine Word-Verknüpfung auf dem Desktop öffnen. Die Tastatur kennen lernen und bedienen: Buchstaben schreiben, Eingabe-Taste (Enter), evtl. Grossschreibung. Ein Dokument speichern und das Dokumentfenster schliessen. Wörter zu einem bestimmten Buchstaben suchen und am Computer aufschreiben. Jemandem einen Arbeitsauftrag erklären. Partnerarbeit im Ablösemodell Sobald die Kinder ein wenig Übung mit der Anmeldung am Computer haben, kann das Einschalten und Herunterfahren des Computers gezeigt werden, z.b. als neues Ämtli. 6 Buchstaben-Rätsel Ein neues Word-Dokument über die Schnellstartleiste öffnen. Die Tastatur verwenden. Zu Buchstaben Wörter suchen. Einzelarbeit 8

9 1 Looky (2 Lektionen) Ziele: Mit dem Computer vertraut werden. Die Maus einsetzen (fahren und Linksklick), um Lernsoftware zu bedienen. Vorbereitung: Auf allen Computern läuft bereits das Lernprogramm Looky. Die Lehrperson stellt folgende Funktionen ein: Looky Bild laden: Smiley oder Gegenstände 1, 2, 3 oder 4 Menü "Varianten": Vorwärts klicken, alle Bilder zeigen Menü "Geschwindigkeit": langsam oder mittel Ablauf: Als Einstieg "Ich packe meinen Koffer" im Kreis spielen. Die Lehrperson zeigt der Halbklasse das Spiel "Looky" am Computer. Die Kinder arbeiten jeweils zu zweit am Computer. Ein Kind beginnt und spielt bis zum ersten Fehler. Dann muss es seinen Namen eingeben. Nun ist das zweite Kind an der Reihe und spielt bis zum ersten Fehler. Sobald jedes Kind das Spiel zwei Mal gemacht hat, kommen die nächsten beiden Kinder an die Reihe. Die Kinder, die nicht am Computer arbeiten, erhalten eine stille Beschäftigung: - Mögliche Arbeit: Looky-Bilder anschreiben: Anlaut aufschreiben, oder ganzes Wort aufschreiben, oder einen Satz / eine Geschichte zu einem oder mehreren Bildern schreiben. - Memory mit Bildern und Begriffen spielen. Material: Lernsoftware Looky Kopiervorlage Looky-Bilder und Looky-Wörter für Wortschatz-Übung und / oder Memory 9

10 Vorlage Looky 1 Gegenstände 1 y Lothosoft 10

11 Vorlage Looky 2 Gegenstände 2 y Lothosoft 11

12 Vorlage Looky 3 Gegenstände 3 y Lothosoft 12

13 Vorlage Looky 4 Gegenstände 4 y Lothosoft 13

14 Vorlage Looky 5 Kärtchen Gegenstände 1 der Hut der Schmetterling der Stuhl das Telefon der Schuh die Streichhölzer der Vogel die Banane die Karotte der Feldstecher die Pilze der Käse der Hammer die Kerze der Thek die Lokomotive 14

15 Vorlage Looky 6 Kärtchen Gegenstände 2 die Schildkröte die Ga el der Würfel der Koffer das Buch die Tu e der Hahn das Horn das Schiff die Kiste die Kuh die Rose die Kirschen der Fisch der Besen das Flugzeug 15

16 Vorlage Looky 7 Kärtchen Gegenstände 3 der Rollschuh das Auto das Eis die Ente die Trau en das Pferd der Fotoapparat der Ho el der Ball der Far stift der Schneemann die Tasse der Helm die Klammer der Pinguin die Maus 16

17 Vorlage Looky 8 Kärtchen Gegenstände 4 das Glas das Schwein die Brille der Schlüssel der Apfel der Wecker die Schere der Schirm der Ballon der Elefant der Helikopter die Leiter die Sonne die Lampe der Käfer das Pferd 17

18 2 Wörter flicken (2-3 Lektionen) Ziele: Den Computer als Arbeitsinstrument erfahren. In der Mausbedienung den Halteklick anwenden. Herausfinden, was für ein Wort am Computer geschrieben wurde. Jemandem einen Arbeitsauftrag erklären. Vorbereitung: Auf allen Computern läuft das Programm Paint ( Start Alle Programme Zubehör Paint) Ablauf: Die Lehrperson zeigt den Kindern, die zuerst am Computer arbeiten, die Aufgabe (ein Kind pro Computer). Ein beliebiges Wort (oder ein einzelner Buchstabe) wird mit dem Werkzeug "Pinsel" in der ausgewählten Farbe am Computer geschrieben. Nun werden Teile des Wortes mit dem Werkzeug "Radiergummi" so gelöscht, dass das Wort (der Buchstabe) gerade noch zu erkennen ist. Ein zweites Kind kommt hinzu. Dieses muss das Wort mit dem Werkzeug "Pinsel" und einer Kontrastfarbe flicken. Das erste Kind geht an den Platz zurück und arbeitet wie der Rest der Klasse an einer stillen Beschäftigung. Unter dem Menü "Datei neu " wird ein neues Paint-Dokument geöffnet, das alte Dokument wird nicht gespeichert. Das zweite Kind schreibt ein neues Wort auf, löscht Teile mit dem Werkzeug "Gummi" und holt ein drittes Kind zum Flicken. Material: Programm Paint Anleitung für Kinder, die bereits Lesen können Download Unterrichtsbeispiele Unterstufe unter: Unterrichtsideen Unterstufe 18

19 Anleitung Wörter flicken 1. Schrei e mit dem Pinsel ein Wort: 2. Lösche mit dem Gummi: 3. Flicke das Wort mit einer anderen Far e: 1. Pinsel 2. Pinseldicke 3. Far e 4.. Gummi mi 19

20 3 Mausübung / Wortschatz (2 Lektionen) Ziele: Einen Link auf dem Desktop mit Doppelklick öffnen. Ein Fenster schliessen. Gegenstände zu einem bestimmten Anlaut benennen und anklicken. Vorbereitung: Auf allen Computern hat sich die Lehrperson mit dem Klassenlogin bereits angemeldet. Verknüpfung des Links auf dem Desktop erstellen. Ablauf: Die SchülerInnen sind zu zweit am Computer. Sie machen einen Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung und klicken auf ein lustiges ABC (Popups von dieser Site immer zulassen). Die SchülerInnen wählen einen Buchstaben aus oder die Lehrperson gibt den Buchstaben vor. Im darauf geladenen Bild Gegenstände mit diesem Anlaut suchen, benennen und anklicken! Regeln: Es darf erst geklickt werden, wenn man den Namen des Gegenstandes weiss und ausspricht. Die SchülerInnen wechseln sich in der Mausführung ab (z.b. jeweils nach zwei angeklickten Gegenständen). i Tipp: mit dem Timer arbeiten! Material: Internet Explorer 20

21 4 Collage mit der Maus (1-2 Lektionen) Ziele: Einen Link auf dem Desktop mit Doppelklick öffnen. Den Halteklick mit der Maus anwenden. Jemandem einen Arbeitsauftrag erklären. Vorbereitung: Auf allen Computern meldet sich die Lehrperson bereits an. Verknüpfung des Links auf dem Desktop erstellen: Ablauf: Bilder von Archimboldo im Kreis betrachten (die farbigen Bilder sind auf der beiliegenden CD-ROM!): o o o o o o Bilder von Weitem an der WT betrachten, Kinder schildern ihre Eindrücke Bilder im Kreis herumgeben, Kinder schildern ihre Eindrücke Früchte / Gemüse mündlich benennen Am Computer selber eine Collage herstellen: Sozialform: Partnerarbeit im Ablösemodell Die Lehrperson druckt das Bild aus. Es besteht auch die Möglichkeit, die Werke der SchülerInnen in der Collagen-Galerie der Homepage zu veröffentlichen. Die SchülerInnen schreiben die Dinge auf ihrem Bild an (evtl. auch mit dem Computer). Aufgabe für diejenigen SchülerInnen, die nicht am Computer arbeiten: o o o Pflanzen der Archimboldo-Bilder auf Zettel schreiben, die Zettel rund ums Bild platzieren. Diejenigen Kinder, die schon besser schreiben können, schreiben Sätze zum Bild. Eine Früchte-Collage aus alten Zeitschriften herstellen. Material: Bilder von Archimboldo: Kopiervorlage und / oder Buch "Der Apfel-Birnen-Kürbis-Mann", Archimboldo, Reihe: Abenteuer Kunst, Verlag: Prestel Anleitung Collage-Bild-Baukasten Internet-Explorer 21

22 Vorlage Archimboldo 1 22

23 Vorlage Archimboldo 2 23

24 Anleitung Collage-Bild-Baukasten 1. Bilder auf der rechten Seite mit der Maus anklicken. 2. Einzelne Bilder zu einem Bild schie en. 24

25 5 Wörterliste (1-2 Lektionen) Ziele: Eine Word-Verknüpfung auf dem Desktop öffnen. Die Tastatur kennen lernen und bedienen: Buchstaben schreiben, Eingabe-Taste (Enter), evtl. Grossschreibung. Ein Dokument speichern und das Dokumentfenster schliessen. Wörter zu einem bestimmten Buchstaben suchen und am Computer aufschreiben. Jemandem einen Arbeitsauftrag erklären. Vorbereitung: Die Lehrperson hat eine Verknüpfung des Dokumentes "Buchstabe xx" auf dem Desktop erstellt. Ablauf: Beim Erforschen eines neuen Buchstabens sammelt die ganze Klasse (Gruppe) in einem gemeinsamen Word-Dokument Wörter, die mit dem aktuellen Buchstaben beginnen: o o o Die Lehrperson zeigt den ersten beiden Kindern das Öffnen der Verknüpfung, das Speichern und Schliessen des Word-Dokumentes. Partnerarbeit im Ablösemodell: Zwei Kinder öffnen die Verknüpfung "Buchstabe xx" auf dem Desktop, schreiben je ein Wort zum gewählten Anfangsbuchstaben auf, speichern und schliessen das Dokument wieder. Sobald die beiden Kinder mit Schreiben fertig sind, holen sie die nächsten beiden Kinder und zeigen diesen, was sie tun müssen, bis die ganze Klasse (Gruppe) am Computer gewesen ist. Wenn die Sammlung fertig ist, wird die Liste ausgedruckt und von den SchülerInnen, die bereits lesen können, vorgelesen. i Solche selber erstellten Wörterlisten können auch verwendet werden, um mit Zarb ein Rätsel-Arbeitsblatt für die Klasse zu erstellen. i Diese Lektion eignet sich sehr gut zum Ritualisieren, da sie z.b. im Rahmen einer Buchstaben-Werkstatt bei jedem neuen Buchstaben durchgeführt werden kann. Material: Computer mit vorbereitetem Word-Dokument Anleitung zum Schreiben von Wörtern mit der Tastatur Evtl. passende Bilder zum Buchstaben (sind nicht in dieser Unterrichtsreihe enthalten) 25

26 Anleitung Wörterliste schreiben Grosse Buchsta en: Drücke gleichzeitig und den Buchsta en Schrei e: ein Wort Drücke: Schrei e: ein Wort Drücke: Klicke: Hole 26

27 6 Buchstabenrätsel (1-2 Lektionen) Ziele: Ein neues Word-Dokument über die Schnellstartleiste öffnen. Die Tastatur verwenden. Zu Buchstaben Wörter suchen. Vorbereitung: Verschiedene Buchstaben an der Wandtafel. Den Computer gemeinsam mit den SchülerInnen vorbereiten (siehe Punkt 1 im Ablauf). Ablauf: Die Lehrperson zeigt in der Halbklasse, wie ein neues Word-Dokument geöffnet und in den eigenen Dateien gespeichert wird. Gemeinsam werden nun für das folgende Spiel die Word-Dokumente vorbereitet. In der Halbklasse: An der Wandtafel hängen verschiedene Buchstaben auf Kärtchen. Die Kinder müssen versuchen, Wörter mit diesen Buchstaben zu bilden. Wer ein Wort gefunden hat, darf es am Computer im Word-Dokument alleine aufschreiben und speichern. Sobald kein neues Wort mehr gefunden wird, kann das letzte Kind mit Hilfe der Lehrperson das Dokument drucken und das Programm beenden. i Das Spiel kann auch in kleineren Gruppen gespielt werden, sobald allen Kindern der Ablauf klar ist. Material: verschiedene Buchstaben an WT Computer mit vorbereitetem Word-Dokument 27

28 Kärtchen Buchstabenrätsel (Grossbuchstaben) 1 A B C D E F G H I J K L M N O P Qu R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü Ch Au Ei Eu Pf Sch 28

29 Kärtchen Buchstabenrätsel (Kleinbuchstaben) 2 a c d e f g h i j k l m n o p qu r s t u v w x y z ä ö ü ch au ei eu pf sch 29

30 Anhang Links für ABC-Schützen huber/programme/prog.html index.html c/index.htm Zu verschiedenen Monatsbildern können Lernspiele gemacht werden in den Unterrichtsbereichen Sprache, Mathematik, Mensch/Umwelt. Für die Klasse. Verschiedene Übungen zu Lesen und Schreiben findet man unter LRS-Übung der Woche. Verschiedene Übungen zum Lesen, Schreiben und Rechnen. Mit den Philipp-Geschichten erfahren die Kinder viel Neues zu verschiedenen Sachthemen. Geeignet für Kinder, die bereits lesen können. Drei Lese-Spiele, in denen die SchülerInnen einen Satz lesen und dann die passenden Bilder anklicken müssen. Schreiben und zeichnen à la Keith Haring. Anlautspiel: Hier muss zuerst ein Buchstabe gewählt werden, mit dem man spielen möchte. Danach müssen die SchülerInnen das Bild mit dem richtigen Anlaut anklicken. Links für Lehrpersonen Unterrichtsmaterialien für die Unterstufe. Wortschatzbilder zu verschiedenen Themen. Selber Puzzles herstellen, die die Kinder dann am Computer lösen. Verschiedene Schriften zum Download gut für Wortschatz, Wahrnehmungsübungen. 30

31 Literaturliste und Quellen Sonja Bäriswyl, Ronnie Fink, Peter Suter (Hrsg): Werkzeugkiste Computer Materialien für die Informatik-Integration im Unterricht, Zürich 2004, Ursula Hänggi: Kopf Herz Maus Handbuch für den kreativen Einsatz von Textverarbeitung im Unterricht, Zürich 1999 Doris Miotto, Christian Rohrbach: bits 4 kids Ideen zur Computerintegration in der Primarschule, Zürich 2001, Unterricht Lehrmittel Heinz Moser: Wege aus der Technikfalle Computer und Internet in der Schule, Zürich 2005 Louis Perrochon: school goes Internet Das Buch für alle Lehrerinnen und Lehrer, Heidelberg 1999 Autorenteam Pädagogische Hochschule Zürich und Schul- und Sportdepartement Zürich, Ausbildungsunterlagen KITS-Basisausbildung, Zürich 2004 Internet: o Mausübung, Wortschatz: ein lustiges ABC o Collage mit der Maus: o Unterrichtsmaterialien auf dem Schweizerischen Bildungsserver: o Unterrichtsmaterialien auf dem Zentralschweizer Bildungsserver: o Lernsoftware Looky, Lothosoft: 31

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