Portale: Content & Redaktion. Prof. Dr. Karl Wilbers Input für den Workshop Bildungsportale am Institut für Wissensmedien Tübingen, 7.

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1 Portale: Content & Redaktion Input für den Workshop Bildungsportale am Institut für Wissensmedien Tübingen, 7. Dezember 2006

2 Agenda 1. Aktueller Hintergrund der Portal-Diskussion: Web Einfaches Modell von Portalen 2 3. Konsequenzen dieses Modells für die Entwicklung & Fallstricke für die Evaluation für die Diskussion um Web 2.0 3

3 1 Aktuelle Hintergrund: Web 2.0 Rauscht durch Blätterwald, Konferenzdickicht und Beratungsdschungel Technische Geräusche AJAX, Mashup/API, Feeds, Services Wiki, Blogs, Podcasts, Contentsharing, Social Networking, Bookmarking,

4 1 Die Vision von Kerres (2006): E-Learning reloaded? Lernplattform (Insel) User lokal privat Portal Autor entfernt öffentlich

5 1 oder nur ein Ersatzspielfeld? Web 2.0 E-Learning

6 2 Portale: Definitionen in der Literatur Portals are Web-based gateways to valued online resources and Services (Rosenberg, 2006) A portal aggregates information from multiple sources and makes that information available to various users (Tatnall, 2005) Ein Portal ist eine serviceintensive, personalisierbare Webseite (Wilbers, 2000)

7 2 Ambivalenz von Service Service Services im Sinne SOA Service als Unterstützung bei Prozessen Software Hilfe bei einem Prozess (Nützlichkeit)

8 2 Einfaches Modell von Portalen Rolle Prozesse Technische Realisierung Prozessunterstützung

9 2 Beispiel: Hochschullehre Lehre Rolle Hochschullehrer Lehre Forschung Selbstverwaltung Prozess Lehre Grobidee entwickeln Unterstützung des Prozesses Lehre : hier Grobidee entwickeln Daten zur Zielgruppe Technische Realisierung Lernleistungsdaten

10 ,, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, September 2006 Prozess Lehre Thematische Idee entwickeln Themen und Kompetenzen grob planen Themenstruktur entfalten Sachanalyse durchführen Lernziele aufstellen Planungshilfen in der Schule einsetzen Entwicklungsbedarf analysieren Curriculare Prinzipien nutzen Thema und Bildungsansprüche reflektieren Kompetenzen modellieren Absichten klarlegen Grundidee entwickeln Methodische Idee entwickeln Rahmen klären Ziele und Themen planen Grob planen Fein planen Methoden grob planen Methodische Feinplanung Traditionelle Methoden planen Alternative Methoden planen Mit Diversität und Problemen in der Klasse umgehen Klasse führen (Wissens-)Medien grobplanen Überfachliche Kompetenzen fördern Assessment vorbereiten Bedingungen analysieren u. entwickeln Makroebene analysieren Exoebene analysieren Mesoebene analysieren Mikroebene analysieren Methodik feinjustieren Unterlagen produzieren Verlauf planen Kritische Ereignisse vorwegnehmen Feinanalyse der Bedingungen Ziele und Themen evaluieren und revidieren Evaluieren Umsetzen und revidieren Methoden evaluieren und revidieren Bedingungen reflektieren u. entwickeln

11 Prozess Forschung Idee eingrenzen und motivieren Recherchieren Material auswählen, beschaffen, managen Idee entwickeln Forschungsfrage und Forschungsstand entfalten Lesen Quantitative Forschungsfrage formulieren Hypothese formulieren Variablen spezifizieren u. operationalisieren Forschung vorbereiten Qualitative Forschungsfrage formulieren Besprechen Schreiben Quantitative Designs: Experiment Korrelationsstudie Survey-Design Konzepte spezifizieren Testen Befragen (quant.) Beobachten (quant.) Quantitatives Sampling Forschung designen Qualitatives Sampling Alternative Designs: Fallstudie Evaluationsforsch. Action Research Sammeln (quant.) Daten erheben Befragen (qual.) Quantitative Daten aufbereiten Quantitative Analyse: Univariat Bivariat Multivariat Daten auswerten Reporten Qualitative Daten aufbereiten Beobachten (qual.) Sammeln (qual.) Qualitative Analyse, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,, September 2006

12 2 Facetten eines Bildungsportals Lehrende Lehrportal Lernportal Lerner Eltern Elternportal Betriebsportal Betriebe Verwaltung (Kommune, Schule) Admin-Portal Forschung Forschung Politikportal Bildungspolitik

13 2 Beispiel: Testmodul Bildungsportal Schule (I) Lerner Unterzieht sich Leistungstest Erhält Feedback Lehrkraft Feedback zur eigenen Lehrleistung (Vergleich mit repräsentativen Daten) Informationen über einzelne Lerner (Zielgruppenanalyse, )

14 2 Beispiel: Testmodul Bildungsportal Schule (II) Eltern/Betriebe Lernleistung, Lernstand Bildungspolitik Qualitätsmanagement Outputorientierte Steuerung des Bildungssystems Forschung Daten für multivariate Analysen

15 2 Revival des alten Konzepts Computer Managed Instruction? Verwaltung curricularer Daten Generierung von Tests Verwaltung von Lernerdaten Auswertung der Datenbestände 'historischer Kern' Unterstützung Testdurchführung Routing (erweitertes) Lehrerinformationssystem Lernerinformationssystem Informationsdienstübergang Kommunikationssystem Erweiterungen

16 3 Konsequenzen: für die Entwicklungslogik? Stakeholder/Rollen Prozesse Unterstützung Web 2.0 Technische Umsetzung Wen wollen wir mit diesem Portal ansprechen? Was machen diese Menschen? Wie unterstützten wir sie dabei? Wie setzen wir das technisch um?

17 3 Konsequenzen: für die Fallstricke Stakeholder/Rollen Wir wissen nicht genau, wen wir ansprechen. Prozesse Wir wissen nicht genau, was diese Leute machen. Unterstützung Technische Umsetzung Wir wissen nicht genau, wie wir sie dabei unterstützen. Wir wissen nicht genau, wie wir das technisch umsetzen wollen.

18 3 Konsequenzen: für die Evaluation Stakeholder/Rollen Validierung der Rollenschneidung Prozesse Validierung der Prozesse Unterstützung Validierung der Unterstützung Technische Realisierung Validierung der techn. Realisierung

19 3 Beispiel: Validierung der Unterstützung Varianten: Standardisierte Befragungen Prozess Beobachtungen Design

20 Blick zurück 1 Aktueller Hintergrund: Web Modell von Portalen Rollen Prozesse Prozessunterstützung Technische Realisierung 3 Konsequenzen erweiterte Entwicklungslogik mehr Fallstricke erweitertes Evaluationsverständnis

21 Kontakt Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung Lange Gasse Nürnberg Tel.: Mail:

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