Energieeffizienz für Rechenzentren. Kosten- und Datentransparenz durch energetische Kennzahlen

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1 Energieeffizienz für Rechenzentren Kosten- und Datentransparenz durch energetische Kennzahlen 1

2 Energieeffizienz in Rechenzentren Hohe Einsparpotenziale für mehr Wirtschaftlichkeit Rechenzentren und Serverräume sind das Rückgrat moderner Unternehmen. Sie beherbergen komplexe Systeme, deren permanent steigende Leistung bei Ausstattung und IT-Services zu einem hohen Energieverbrauch führen. Infrastruktur- und Energiekosten in Rechenzentren sind daher zu einem zentralen Faktor im Facility- und IT-Management geworden. Gleichzeitig wurden eine Reihe von Technologien entwickelt um die Energieeffizienz zu steigern. Doch trotz neuer Technologien ist das Einsparpotenzial in Rechenzentren und Serverräumen hoch und beträgt in manchen Fällen sogar mehr als 50 % je nach Spezifikation der IT- und Infrastruktur. Aktuelle Umfragen unter IT-Managern und die Erfahrungen unserer Spezialisten im Bereich Energiemanagement belegen, dass die Steigerung der Energieeffizienz und ein kostenbewusster Umgang mit Energie die Betriebskosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens positiv beeinflussen. Verteilung der Stromkosten im Rechenzentrum Sonstige 3 % Transformatoren / USV 10 % IT-Equipment 50 % Luftverteilung 12 % Kühlung 25 % 2

3 Veränderung der Rahmenbedingungen Verschärfte Gesetzgebung und neue Umweltvorschriften Der hohe Energieverbrauch von Rechenzentren ruft verstärkt die Politik auf den Plan und es ist nur eine Frage der Zeit bis man RZ-Betreiber in die CO 2 -Haftung nimmt. Neue EU-Richtlinien zur Energieeffizienz und konkrete Vorschriften für RZ-Betreiber werden derzeit mit Nachdruck vorbereitet. Fest steht, dass Rechenzentrumsbetreiber, die sich bereits jetzt mit der Messung und Optimierung des Energieverbrauchs befassen, Stromkosten sparen. Sie sind für künftige Regelungen sowie Anreize wie Steuererleichterungen oder Abschreibungen gerüstet. Anstatt auf Vorschriften des Gesetzgebers zu warten, sollten Unternehmen bereits jetzt den Energieverbrauch und den damit verbundenen CO 2 -Ausstoß ihrer Rechenzentren nachhaltig reduzieren und von den wirtschaftlichen Vorteilen profitieren. Neue EU-Richtlinie: Die europäische Richtlinie 2012/27/EU zur Energieeffizienz vom fordert von ihren Mitgliedsstaaten konkrete Maßnahmen zur Einsparung des Energieverbrauchs. Auch Betreiber von Rechenzentren müssen künftig ihren Energieverbrauch messen, protokollieren und Maßnahmen zur Einsparung des Energieverbrauchs umsetzen! EU Energie- und Klimaschutz-Paket Die Vorgaben dieses Paketes sehen bis 2020 für europäische Unternehmen die Reduktion des CO 2 -Ausstoßes, eine Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz um jeweils 20 Prozent vor. Dafür hat die EU drei Hauptziele definiert: Verringerung der Treibhausemissionen um 20 Prozent (im Vergleich zu 1990) Deckung von 20 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien Energieeffizienz-Steigerung um 20 Prozent Um diese Ziele zu forcieren hat die Europäische Kommission einen freiwilligen Verhaltenskodex zur Energieeffizienz in Rechenzentren veröffentlicht. Steigende Energiekosten und Nachhaltigkeit gewinnen an Bedeutung BISHER NEU NEU VERFÜGBARKEIT STEIGENDE ENERGIEKOSTEN UMWELTBEWUSSTSEIN FAKT IST: Ausfallsicherheit hat oberste Priorität Kapazitätsgrenze für Strom und Kühlung werden erreicht FAKT IST: Der Stromverbrauch im RZ hat sich in den letzten 5 Jahren verdoppelt > > FAKT IST: Es gibt neue Umweltvorschriften z.b. Europäische Richtlinie 2012/27/EU zur Energieeffizienz Zertifizierungen für Data Center (TÜV, Blauer Engel, ) Verantwortlich für die Energieeffizienz ist das Unternehmensmanagement! Europäische Richtlinien dienen primär der Orientierung. 3

4 Investition Energieeffizienz Gezielte Investionen reduzieren Kosten Egal ob Ihr Rechenzentrum 10, 100 oder mehr Server umfasst: Energieeffizienz lohnt sich. Basierend auf durchschnittlich Betriebsstunden pro Jahr machen sich bereits kleinere Effizienzsteigerungen deutlich bemerkbar. Dabei unterscheiden wir zwischen unmittelbaren und langfristigen Einsparpotenzialen. unmittelbare Maßnahmen langfristige, strategische Maßnahmen BEST PRACTICE Beispiel Sofortmaßnahmen in einem Bestandsrechenzentrum mit 5 Racks á ca. 4 kw pro Rack Optimierung der Serverraum temperatur Abdichten des Doppelbodens Isolierung der kältetechnischen Verrohrung Reduzierung von Sonneneinstrahlung Trennung zwischen Warm- und Kaltbereichen mittels Blind paneelen in den Racks Kennzahlen IST-Situation Facility-Leistung P FM 19 kw IT-Leistung P IT 21 kw PUE (Power Usage Effectiveness) 1,9 CO 2 -Jahresausstoß 219 t Jahreskosten Kennzahlen nach Effizienzsteigerung von 20 % allein im Bereich Facility-Leistung Facility-Leistung P FM 15 kw IT-Leistung P IT 21 kw ERSPARNIS: ~ ~22 t CO 2 pro Jahr PUE (Power Usage Effectiveness) 1,7 CO 2 -Jahresausstoß 197 t Jahreskosten

5 Transparenz schafft Sparpotenziale In drei Schritten zum energieeffizienten Rechenzentrum Green IT und die Energiewende sind bereits seit Jahren in aller Munde. In Zeiten des Wandels der Energiepolitik und explodierender Strompreise wird der ökonomische und ökologische Betrieb eines Rechenzentrums für IT-Verantwortliche zum Spagat. Dabei entscheidet das konkrete Wissen um den tatsächlichen Energiebedarf über die Zukunftsfähigkeit. Dies zu ermitteln und zu optimieren bedarf professioneller Unterstützung sowie einer systematischen Vorgehensweise. Erst die Erstellung eines schlüssigen Energiemanagement-Konzeptes ebnet den Weg in eine energieeffiziente Zukunft. Analyse Controlling KOSTEN- REDUZIERUNG Optimierung Analyse Der erste Schritt zum energieeffizienten Rechenzentrum ist die Analyse der IST- Situation. Dazu muss die Ausgangssituation egal ob es sich um ein Bestandsrechenzentrum mit gewachsenen Strukturen oder einen Neubau handelt genau betrachtet werden. Die Basis für sämtliche Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Kosteneffizienz ist die Schaffung von Transparenz, die nur durch valide Messergebnisse zur Bildung von energetischen Kennzahlen möglich ist. Optimierung In der Optimierungsphase werden die ermittelten Kennzahlen visualisiert und ausgewertet. Das Ergebnis ist die transparente Darstellung von Optimierungspotenzialen und die daraus resultierenden Empfehlungen zur Erreichung eines energieeffizienten Rechenzentrumsbetriebes. Die Potenziale werden klassifiziert und mit geeigneten Maßnahmen umgesetzt. Controlling Ist die Optimierung abgeschlossen, beginnt das kontinuierliche Monitoring. Schwachstellen und Auslastungsdefizite bei den Anlagenleistungen können umgehend ermittelt, bewertet und reguliert werden. Auch hier sind es die Kennzahlen, die nach wie vor Aufschluss über den optimierten RZ-Betrieb liefern und als Basis für kontinuierliche Verbesserungen dienen. 5

6 Analyse Energetische Kennzahlen Basis für weitere Maßnahmen Energiemanagement bedeutet nicht nur die regelmäßige Ermittlung von Verbrauchsdaten, sondern die Visualisierung der Energieströme im zeitlichen Zusammenhang. So wird Transparenz für den Betrieb aller RZ-Komponenten geschaffen. Beim Einsatz von MonIToring-Energy.sys werden daher bereits in der Analysephase Messungen durchgeführt und energetische Kennzahlen ermittelt. Die Kennzahl spiegelt den energetischen Zustand eines Rechenzentrums wider und ermöglicht die Kategorisierung und Vergleichbarkeit. Ziel ist es, das Rechenzentrum ganzheitlich zu bewerten. So wirken sich Optimierungsmaßnahmen an den IT-Systemen auch auf die USV-, Raum- und Klimakapazitäten aus. BEST PRACTICE Beispiel Der RZ-Energiecheck als erste Kurzanalyse Ihres Bestandsrechenzentrums: Unterbrechungsfreie Messung der RZ-Gesamtleistung und der IT-Leistung Online-Auswertung der Messergebnisse Automatische Generierung von ersten energetischen Kennzahlen Visualisierung der Anlagenfahrweise Bereits durch die Analyse von wenigen gezielten Informationen, in Verbindung mit MonIToring- Energy.sys, werden wichtige Erkenntnisse über den energetischen Zustand des Rechenzentrums geliefert. Die Detaillierungstiefe ist abhängig von den ersten Ergebnissen sowie Art und Ausstattung des Rechenzentrums. Hierzu muss zusammen mit dem RZ-Betreiber ein geeignetes und individuelles Messkonzept erarbeitet und umgesetzt werden. Die Ergebnisse sind Basis und Stellschraube für weitere Schritte zu energetischer Optimierung. 6

7 Analyse Energieeffizienz in Rechenzentren messbar machen Kennzahlen liefern wesentliche Informationen und klassifizieren die Leistungen von Maschinen und Anlagen. In Rechenzentren dienen sie dazu, die Leistungsfähigkeit und Effizienz der verschiedenen RZ-Komponenten oder kompletter Rechenzentren messbar und somit vergleichbar zu machen. Es gibt verschiedene relative Kennzahlen (Verhältniskennzahlen), die als Hilfsmittel dienen um RZ-Bedingungen zu visualisieren. Um eine Kennzahl zu bilden werden verschiedene Leistungsund Energiedaten benötigt, die durch spezielle Messungen ermöglicht werden. Typische Kennzahlen in Rechenzentren PUE Power Usage Effectiveness Der PUE ist der bekannteste Kennwert. Er wird gebildet aus der elektrischen Leistungsaufnahme des gesamten Rechenzentrums und der elektrischen Leistungsaufnahme der IT. Ziel: senken! Je kleiner der PUE, desto energieeffizienter ist das RZ. DCIE Data Center Infrastructure Efficiency Der Kehrwert des PUE ist der DCIE, ehemals DCE [GreenGrid, 2008a] und wird in Prozent dargestellt. Ziel: steigern! Je größer der DCIE, desto energieeffizienter ist das RZ. EUE Energy Usage Effectiveness Der EUE beschreibt das Verhältnis des Energiebedarfs eines gesamten RZ zum Energiebedarf der gesamten IT für den Zeitraum von einem Jahr und beinhaltet somit auch die saisonalen Schwankungen. Ziel: senken! Je kleiner der EUE, desto energieeffizienter ist das RZ. JAZ Jahresarbeitszahl Die JAZ stellt das Verhältnis der innerhalb eines Jahres vom Kühlsystem aus dem RZ abzuführenden Wärmemenge zur dazu eingesetzten elektrischen Arbeit des gesamten Kühlsystems dar. Ziel: steigern! Je größer die JAZ, desto energieeffizienter ist das RZ. 7

8 Optimierung Gezielte Maßnahmen steigern die Energieeffizienz Ziel ist es, die Informationen aus der Analyse, also den kontinuierlichen Messdaten, in ein geeignetes Konzept zur energetischen Optimierung umzusetzen. Hierzu werden in Zusammenarbeit mit dem Kunden erste Maßnahmen festgelegt. Unmittelbare Maßnahmen sind energetische und wirtschaftliche Erfolge, die sich mit möglichst wenig Aufwand erzielen lassen. Doch auch bei diesen schnellen Erfolgen müssen sowohl das ganzheitliche Optimierungskonzept als auch die strategischen Maßnahmen berücksichtigt werden. Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz Kosten gering investiv investiv Steigerung Temperatur Einhausung von kalten und warmen Bereichen Energiemonitoring Kennzahlenbildung Gezielte Luftführung durch Abdichtungen Virtualisierung und Konsolidierung der IT-Landschaft Skalierbare Energieversorgung Kälteerzeugung (z.b. Free-Cooling Adsorbtion) Effizientere Hardware Potenzial zur Energieeffizienz: hoch mittel niedrig unmittelbar langfristig Zeit Bei allen kurzfristigen aber auch strategischen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz muss zu jeder Zeit gewährleistet sein, dass die Verfügbarkeitsansprüche der IT nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Hierzu ist ein Controlling-Instrument notwendig, das negative Auswirkungen erkennt und meldet. MonIToring-Energy.sys bietet optimale Funktionen um auch während der Optimierungsphase den Verfügbarkeitsanforderungen der IT gerecht zu werden. Visualisierung der Temperaturlandschaft zur Vermeidung von Hot-Spots Leistungsüberwachung der verschiedenen Anlagen und Bereiche Gesicherte Alarm- und Störmeldeübertragung Überwachung verschiedener RZ-Komponenten (Klima, USV, etc.) Darstellung der Anlagenfahrweise 8

9 Optimierung Visualisierung von IT- und Infrastruktur Ein wichtiger Bestandteil von MonIToring-Energy.sys ist eine speziell für diese Anforderungen entwickelte Hard- und Software. Die Hardware besteht im Wesentlichen aus Automatisierungs- und Netzwerktechnik nach höchstem Industriestandard. Dabei wurde hoher Wert auf die Flexibilität, Schnittstellenkommunikation und Integrationsmöglichkeit bestehender Anlagen- sowie Messtechnik gelegt. Die Software ist ein browserbasierendes Energiemanagement-System. Sämtliche Informationen aus der IT und Infrastruktur werden hier grafisch und im zeitlichen Verlauf dargestellt. Somit können bei Optimierungsmaßnahmen sowohl die einzelnen Schritte zum Erfolg, aber auch die teils unerwünschten Wechselwirkungen in den verschiedenen Systemen überwacht und reguliert werden. IT-Informationstechnologie Server Storage etc. Infrastruktur Klima Energieversorgung etc. MonIToring-Energy.sys visualisiert die spezifischen Eigenschaften beider Bereiche. RZ-Visualisierung USV-Leistung Klimaleistung CPU-Auslastung Server-Virtualisierungsgrad etc. MonIToring-Energy.sys als gemeinsame Plattform zur herstellerunabhängigen Visualisierung von IT- und Infrastruktur. 9

10 Controlling Sicherer und wirtschaftlicher Betrieb des Rechenzentrums Permanentes Monitoring, proaktive Instandhaltung und Notfallmanagement sind die Grundpfeiler für einen langfristig energieeffizienten und sicheren Betrieb von Rechenzentren. An dieser Stelle gilt es, Optimierungserfolg zu sichern und die Kennzahlen kontinuierlich zu bewerten. Die gewonnene Transparenz ermöglicht es, immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben und Störfaktoren frühzeitig zu beseitigen, bevor es zu einem Anlagen- oder Gesamtausfall kommt. Da MonIToring-Energy.sys ein Online-Softwaretool ist, können RZ-Betreiber via Internet auf das System zugreifen. Das Network Operation Center (NOC) der RZ-Services GmbH, ebenfalls ein Unternehmen der DC-Datacenter-Group, verfügt über langjährige Erfahrung beim Management von Systeminformationen. Vom Controlling der ermittelten Kennzahlen bis hin zum Alarm- und Störungsmanagement sind die Spezialisten der RZ-Services rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr der ideale Ansprechpartner in Sachen IT-Infrastrukturbetrieb. Permanentes Monitoring über das Network Operation Center Kunde RZ-Products Rechenzentrum Standort 1 Alarme und Störmeldungen Energie- und Leistungsdaten Energiemanagement Kennzahlen softwaregestützt analysieren optimieren kontrollieren Rechenzentrum Standort 2 INTERNET Alarme und Störmeldungen Energie- und Leistungsdaten Rechenzentrum Standort 3 Alarme und Störmeldungen Energie- und Leistungsdaten RZ-Services Alarm- und Störungsmanagement Wartung und Instandhaltung IT-Dienstleistungen Sind die Betriebs- und Anlagendaten transparent, vergleich- und somit interpretierbar, ist die Überwachung des Rechenzentrums und seiner IT-Komponenten ein Leichtes und es können bedarfsorientiert und kontinuierlich weitere Optimierungen vorgenommen werden. Böse Überraschungen hinsichtlich eines gesteigerten Energiebedarfs oder verminderter Leistungsfähigkeit des Rechenzentrums gehören damit der Vergangenheit an. 10

11 Controlling Überwachung der erreichten Ziele Permanentes Monitoring dient auch als Grundlage für: Proaktives Instandhaltungsmanagement Ob kurzfristige Störungsbeseitigung und Reparatur oder Durchführung der Wartungsintervalle nach Fristenplan MonIToring-Energy.sys bietet eine maßgeschneiderte Lösung. Und das nicht nur reaktiv sondern zunehmend auch proaktiv. Mit den vorausschauenden Instandhaltungsaktivitäten wird mehr und mehr die Grundlage für ein Condition Based Maintenance (CBM; zustandsabhängige Instandhaltung) gelegt. Mit vorausschauender Instandhaltung werden Anlagen individuell betrachtet und somit sicherer und wirtschaftlicher betrieben. Ausgangszustand Ausgangszustand nach Instandsetzung Abnutzungsvorrat Abnutzungsgrenze 0 Quelle: DIN Ausfall Zeit Notfallmanagement mit verbindlichen Service Level Agreements Wenn es dann doch zu einem Störfall kommt, muss ein auf die Verfügbarkeitsansprüche der IT abgestimmtes Notfallmanagement greifen. Hierbei muss organisiert und nach Prioritäten gehandelt werden. Nur so kann bei einem Ausfall von Teilkomponenten ein Gesamtausfall des Rechenzentrums vermieden werden. Verfügbarkeit 100 % Störfall Normalbetrieb Definierter SLA Notbetrieb Gefahrenpotenzial Gesamtausfall Restzeit ohne SLA 0% Zeit 11

12 Sicherer und wirtschaftlicher Betrieb Ziele kontinuierlich verbessern Analyse, Optimierung und Controlling das sind die drei wichtigen Punkte um eine signifikante Erhöhung der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eines Rechenzentrums zu gewährleisten. Doch nur wer kontinuierlich optimiert, handelt in höchstem Maße effizient und verbessert nachhaltig die Energiewerte seines Rechenzentrums. Dabei unterstützt der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act): Analyse (Plan), Optimierung (Do) und Controlling (Check) werden einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (Act) unterzogen und integrieren das Energiemanagement in das Tagesgeschäft des RZ-Betreibers. Plan ACT Diese strukturierte Vorgehensweise, vereint mit den zuvor beschriebenen Werkzeugen, schafft eine zukunftsorientierte RZ- Umgebung, die auch internationalen Normen und Gesetzen stand hält. Do Check Zertifizierung mit dem Umweltabzeichen Ressourcenbewusste Unternehmen können Ihr Rechenzentrum mit dem Blauen Engel zertifizieren. Der Blaue Engel zeichnet Unternehmen aus, die sich für die Umsetzung einer langfristigen Strategie zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz ihres Rechenzentrums in Bezug auf die zu erbringende IT-Dienstleistung einsetzen sowie ein regelmäßiges Monitoring zur Optimierung des Rechenzentrumsbetriebes durchführen. Zertifizierte Unternehmen leisten durch die Einsparung von Energie einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und senken die Betriebskosten Ihres Rechenzentrums. Seit 1978 zeichnet das Umweltzeichen Blauer Engel Unternehmen für ihr Engagement im Umweltschutz aus. Zeicheninhaber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU); die Entwicklung der Kriterien erfolgt durch das Umweltbundesamt (UBA). Mit Einführung der RAL-UZ 161 gibt es seit Juli 2012 den Blauen Engel für energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb. Mit der Vergabe des Umweltzeichens wurde die RAL ggmbh beauftragt. Sie erteilt für Produkte und Dienstleistungen, soweit diese die verbindlichen Kriterien aus der Vergabegrundlage erfüllen, die Erlaubnis zur Verwendung des Umweltzeichens. MonIToring-Energy.sys wurde speziell für den Blauen Engel weiterentwickelt und begleitet den RZ-Betreiber bei der Erst- und Re-Zertifizierung. 12

13 Der Weg zum effizienten Rechenzentrum Maßgeschneiderte Dienstleistungen optimieren Energiewerte MonIToring-Energy.sys ist immer eine individuelle Kombination aus Technik und Know-How unterschiedlicher Ressourcen. Statt einer punktuellen Bewertung verschiedener Einzelkomponenten oder Produkte ist hier ein ganzheitlicher Lösungsansatz gefordert. So muss dem RZ-Betreiber zuerst bewusst werden, wo und welches Know-How in seinen eigenen Ressourcen steckt, um ein Energiemanagementsystem in seinem Rechenzentrum zu betreiben. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem sicheren und effizienten Rechenzentrum! Die MonIToring.sys Dienstleistungsmodule unterstützen die IT-Verantwortlichen dabei, das definierte Ziel des energieeffizienten und wirtschaftlichen RZ-Betriebes zu erreichen. Optimiert für die einzelnen Phasen des Energiemanagements bieten sie bedarfsgerechte Werkzeuge und Know-How Transfer. Übersicht der Dienstleistungsmodule MODULE Basic Training Workshop Complete NUTZEN Anleitung zur Handhabung von Alarm- und Störmeldungen Überblick Leistungsportfolio der Energiemanagement-Software Festlegung von Kennzahlen und Optimierung von Anlagenkapazitäten Ermittlung, Bewertung und Optimierung energetischer Kennzahlen Fehlerdiagnose und Empfehlung zur Störungsbeseitigung Automatisiertes Störungs- und Alarmmanagement auf Basis vertraglicher Vereinbarungen Leistungen inklusive Leistungen optional 13

14 Leistungsspektrum Die Dienstleistungsmodule im Überblick Modul Basic Basic ist Voraussetzung für ein MonIToring-Energy.sys Projekt in Bestands- oder neuen Rechenzentren. Es beinhaltet das Parametrieren von Alarmen und Grenzwerten. Zudem erhält der Auftraggeber eine Einweisung in das Gesamtsystem. Abhängig von der Möglichkeit eigene Ressourcen mit dem RZ-Betrieb zu beauftragen, empfehlen wir zusätzlich das Leistungsmodul Workshop. Modul Training Dieses Modul dient der Sensibilisierung im Bereich RZ-Alarm- und Energiemanagement. Es ist speziell für RZ-Betreiber gedacht, die noch kein Energiemanagement-System im Einsatz haben. Aufwand und Nutzen des Systems werden transparent dargestellt. Auf dieser Basis können zielgerichtete Maßnahmen zur Umsetzung eines Energiemanagement-Systems in Bestands- und neu zu planenden Serverräumen und Rechenzentren realisiert werden. Präsentation folgender Funktionalitäten anhand eines Referenzprojektes: Grundfunktionalitäten (Gebäudemanager, Verbrauchsstellen, Dokumentenmanagement, Benutzer- und Rechteverwaltung) Alarm- und Warnmanagement Auswertung von Verbrauchsdiagrammen Verbrauchs- und Kostenanalyse Bildung virtueller Verbrauchsstellen Bildung RZ-spezifischer energetischer Kennzahlen Generierung von automatischen Alarm- und Energieberichten Modul Workshop Dieses Modul richtet sich an RZ-Betreiber die bereits ein MonIToring-Energy.sys im Einsatz haben. Gemeinsam mit unseren Spezialisten werden die Eigenschaften, Schwachstellen und Wechselwirkungen der einzelnen RZ-Komponenten ermittelt. Hierdurch werden projektspezifische Parameter optimiert und die Basis für einen nachhaltigen RZ-Betrieb durch kundeneigenes Personal geschaffen. 14 Das Modul beinhaltet: Vertiefung der Grundfunktionalitäten (Gebäudemanager, Verbrauchsstellen, Dokumentenmanagement, Benutzer- und Rechteverwaltung) Optimierung und Auswertung des Alarm- und Warnmanagements auf Basis der ersten Systemeinweisung Analyse und Interpretation von Lastverläufen und Fahrweisen der verschiedenen Anlagen und Gewerke

15 Leistungsspektrum Die Dienstleistungsmodule im Überblick Modul Complete Complete beinhaltet alle Leistungen der zuvor beschriebenen Module. Dieser Full-Service bedeutet eine Dienstleistung bei der sich der Auftraggeber darauf verlassen kann, dass die Verfügbarkeit und die Energieeffizienz seines Rechenzentrums auf dem zuvor vereinbarten Niveau gehalten wird. Das Modul beinhaltet: Workshop zur Definition von Benachrichtigungen und Alarmen sowie Grenzwerten und Kennzahlen Monatliche Interpretation von Energiedaten in Bezug auf Effizienz, Plausibilität und Fahrweise der Anlagen (Energieeffizienzbericht) Monatliche Auswertung der Benachrichtigungen und Alarme (Energieeffizienzbericht) Energetische Optimierungsvorschläge auf Basis der interpretierten Energiedaten und Auswertungen der Benachrichtigungen und Alarme Begleitung von energetischen Optimierungsprojekten sowie anschließendes Erfolgscontrolling Der monatliche Energieeffizienzbericht ist ein individuelles projektspezifisches Dokument und dient ergänzend zu den automatisch generierten Berichten. Zusätzlich können die Module Alarm sowie Network Operation Center beauftragt werden. Modul Alarm Zusätzlich zu den Leistungen des Modules Complete bietet Alarm den Versand von Benachrichtigungen und Alarmen mittels SMS und an den Auftraggeber. Zudem stehen unsere IT-Spezialisten für eine telefonische Fehlerdiagnose und Anleitung zur Störungsbeseitigung zur Verfügung. Auf Wunsch analysieren und reparieren die Techniker Störungen vor Ort. Das Modul Alarm kann ohne Service-Level-Agreement abgeschlossen werden. Ergänzungsmodul zu Complete! Modul Network Operation Center Benachrichtigungen und Alarme werden automatisch an das Network Operation Center (NOC) gesendet. Die IT-Spezialisten des NOC analysieren diese Meldungen und leiten Maßnahmen ein. Umfang und Ablauf des Alarmmanagements werden im Vorfeld mit dem Kunden definiert und vertraglich fixiert (Service-Level-Agreement). Der Auftraggeber erhält einen detaillierten Bericht über Art, Umfang und Dauer der Störungsbeseitigung. Ergänzungsmodul zu Complete! 15

16 Intelligente Lösungen für hocheffiziente Rechenzentren GranITe GranITe das steht für höchste Sicherheit und Widerstandsfähigkeit! Die GranITe-Systeme bieten einen extrem hohen Schutzlevel gegen physikalische Gefahren. Die Gewährleistung von Hochverfügbarkeit und die Reduzierung von Ausfällen auf das absolute Minimum werden auf diese Weise garantiert. Ein Hochsicherheitstrakt mit dem ECB S-Zertifikat. QuartzITe Mit den IT-Sicherheitslösungen der QuartzITe-Serie bietet RZ-Products die Lösung für sichere IT-Infrastrukturen. Die Serverräume, Outdoor- Rechenzentren und Mini-Data- Center dieser Produktlinie sind mit F90 oder F90+ (Einhaltung der Grenzwerte der EN für 30 Minuten) Brandschutzelementen ausgestattet und gewährleisten somit IT-Funktionssicherheit auf sehr hohem Niveau. RZ-Products GmbH Industriestraße 41 D Betzdorf Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) Ein Unternehmen der /2013

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