Wo kein (schriftlicher) Wille, wo ist dann der Weg? Demenz und Patientenwille

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1 Wo kein (schriftlicher) Wille, wo ist dann der Weg? Demenz und Patientenwille

2 Definition Demenz Demenz ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer kortikaler Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen. Das Bewusstsein ist nicht getrübt. Die kognitiven Beeinträchtigungen werden gewöhnlich von Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation begleitet. DIMDI Deutsches Institut Für Medizinische Dokumentation und Information Diese Störungen müssen nach ICD 10 länger als 6 Monate bestehen.

3 Symptome kognitiv Störung des Kurzzeitgedächtnisses. Störungen im Denken Störung in der Orientierung Wortfindungsstörungen Apraxie (beeinträchtigte Fähigkeit, motorische Aktivitäten auszuführen ) Agnosie (Unfähigkeit, Gegenstände zu identifizieren bzw. wieder zu erkennen ) Dysexekutives Syndrom (Störung der Exekutivfunktionen, d.h. Planen, Organisieren, Einhalten einer Reihenfolge ) Verlust der Abstraktionsfähigkeit

4 Verhaltensauffälligkeiten BPSD Apathie Essstörungen Gereiztheit/Labilität Agitation/Aggression Schlafstörungen Depression Angst Wahn Enthemmung Halluzinationen

5 Eine Definition für Entscheidung das (auf der Basis von jmds. Autorität) erfolgende Festlegen des Willens, um eine Sache in eine bestimmte Richtung zu bringen.

6 Voraussetzungen für die Entscheidungsfähigkeit Physische Voraussetzungen Informationen aufzunehmen Psychische/kognitive Voraussetzungen Sich seiner selbst bewusst zu sein Kurz- und Langzeitgedächtnis Kommunikative Fähigkeiten um Entscheidung kundzutun Fähigkeit Informationen aufzunehmen, in sinnvollen Kontext zur Situation zu stellen und Optionen gegeneinander abzuwägen Abstraktionsfähigkeit Motivation und die Bereitschaft Entscheidungen zu treffen, die Fähigkeit ein Ziel zu definieren

7 Was ist, wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind? Wie den Patientenwillen erkennen?

8 Der einfachste Weg und damit der Goldene Weg Rechtzeitig erstellte und regelmäßig aktualisierte Patientenverfügung Vorsorgevollmacht mit der Kundgabe an den Bevollmächtigten, der eigenen Einstellung zu Themen wie Demenz, lebenserhaltende Maßnahmen, ggf. Heimunterbringung oder Verbleib im häuslichen Umfeld etc.

9 Was, wenn kein Patientenwille vorliegt Kontaktaufnahme zum Patienten und ggf. Bezugspersonen und der damit verbundene Versuch den Willen des Patienten zu ergründen. Feststellung der Geschäftsfähigkeit über das zuständige Vormundschaftsgericht, oder Erteilung einer amtlichen Betreuung um die Interessen des Patienten zu vertreten.

10 Wo kann ich mir als Pflegende Rat holen Am 06. Oktober 2017 soll auf der Konsensus-Konferenz in Osnabrück ein Entwurf für den Expertenstandard Pflege von Menschen mit Demenz, von der 15-köpfigen Expertenarbeitsgruppe der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden. Information entnommen des Internetauftritts des Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege DNQP Wegweiser Demenz Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Deutscher Ethikrat Demenz und Selbstbestimmung Stellungnahme Deutsche Alzheimergesellschaft

11 Wo finde ich was Wegweiser Demenz Ethikrat Stellungnahme Demenz

12 Quellenangaben Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Familien, Senioren und Frauen und Jugend Deutsche Alzheimergesellschaft ICD 10

13 Noch Fragen? für Ihre Aufmerksamkeit

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