IT und Datensicherheit? Hackerangriffe im Zeitalter des Onlinemarketing

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1 IT und Datensicherheit? Hackerangriffe im Zeitalter des Onlinemarketing 1. IHK-Versicherungstag, 10. Oktober 2012, Darmstadt Dipl.-Jurist. (Univ.) Christian Goede, DATEV eg

2 Agenda Die digitale Welt Deutschland sicher im Netz Die lauernden Gefahren im Internet IT-Grundschutz und Sicherheit bei der digitalen Kommunikation Möglichkeiten der Umsetzung Ein sicherer Internetzugang als Basis für digitale Prozesse Datensicherung Das Prinzip Cloud-Computing IT-Outsourcing mit ASP-Konzept 2

3 Agenda Die digitale Welt Deutschland sicher im Netz Die lauernden Gefahren im Internet IT-Grundschutz und Sicherheit bei der digitalen Kommunikation Möglichkeiten der Umsetzung Ein sicherer Internetzugang als Basis für digitale Prozesse Datensicherung Das Prinzip Cloud-Computing IT-Outsourcing mit ASP-Konzept 3

4 Prozesse eines Unternehmens Früher Unternehmen Papier Papier Papier Institutionen Ó Christian Pohl / Pixelio.de Papier Papier Papier Geschäftspartner Ó Hans-Snoek / Pixelio.de Ó Rolf Handke / Pixelio.de Papier Papier Ó Paul-Georg Meister / Pixelio.de Papier Papier Kanzlei 4

5 Prozesse eines Unternehmens Gestern Institutionen Unternehmen Geschäftspartner Kanzlei 5

6 Prozesse eines Unternehmens Morgen Institutionen Unternehmen Geschäftspartner Ó Gerd Altmann/metalmarious / Pixelio.de SmartPhones Mobiles Arbeiten Kanzlei 6

7 Agenda Die digitale Welt Deutschland sicher im Netz Die lauernden Gefahren im Internet IT-Grundschutz und Sicherheit bei der digitalen Kommunikation Möglichkeiten der Umsetzung Ein sicherer Internetzugang als Basis für digitale Prozesse Datensicherung Das Prinzip Cloud-Computing IT-Outsourcing mit ASP-Konzept 7

8 Deutschland sicher im Netz e.v. Was ist das? Cyberkriminalität 8

9 DsiN-Sicherheitscheck individuelle IT-Sicherheitslage (ca. 15 min) 9

10 DsiN-Sicherheitscheck Ergebnisübersicht 10

11 DsiN-Sicherheitscheck Details 11

12 DsiN-Leitfaden Sicher im Netz Aufbau: 4 unabhängige Kapitel (Lösungen im Teil II) Informationsgesellschaft im Wandel IT-Management im Unternehmen Vom Papier zur Datei Elementarschutz Internet Verkehr Mobile Endgeräte Notfallkonzept Rechtliches Digitale Korrespondenz Geschäftsprozesse im Wandel (techn. Entwicklungen) 12

13 DsiN-Leitfaden Sichere -Kommunikation Aufbau: Teil 1: Das sollten Sie als Unternehmer regeln Teil 2: Das sollten Sie als Mitarbeiter beachten Inhalt: Wie können Sie die Sicherheit im geschäftlichen E- Mail-Verkehr verbessern, mehr Effizienz in die interne Organisation Ihrer -Kommunikation bringen und gleichzeitig die Anforderungen an rechtskonformes Verhalten (Compliance) sicherstellen? Dazu werden rechtliche Hintergründe dargestellt und praktische Tipps und Umsetzungsbeispiele gegeben. 13

14 Digitalisierung - Deutschland sicher im Netz Digitalisierung im Geschäftsalltag Nutzung Keine Nutzung -Nutzung geschäftlich Internet-Nutzung geschäftlich Notebook-Nutzung (off-/online) Smartphone/Notebook/ Nutzung USB-Stick/DVD

15 Kommunikation - Deutschland sicher im Netz Welche vertraulichen/geschäftskritischen Informationen versenden Sie per ? Geschäftsbriefe 67 % Termine 63 % Protokolle und Präsentationen 53 % Sonstiges 49 % Rechnungen/Patente/Verträge/Vereinbarungen 43 % Verfahrensdokumentationen 34 % Steuermeldungen/Bescheide 30 % Keine 11 % Unternehmen = 100 % Mehrfachnennungen 15

16 Internetnutzung - Deutschland sicher im Netz Für welche geschäftlichen Tätigkeiten nutzen Sie das Internet? Infobeschaffung/Recherchen 79 % 79 % Online Banking 58 % Eigene Homepage, Shop, Kundenportal 54 % Übertragung von Steuermeldungen 43 % Soziale Netzwerke 29 % Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen 17 % Nutze Internet nicht geschäftlich 14 % Stand: Basis: Unternehmen = 100 % Mehrfachnennungen 16

17 Agenda Die digitale Welt Deutschland sicher im Netz Die lauernden Gefahren im Internet IT-Grundschutz und Sicherheit bei der digitalen Kommunikation Möglichkeiten der Umsetzung Ein sicherer Internetzugang als Basis für digitale Prozesse Datensicherung Das Prinzip Cloud-Computing IT-Outsourcing mit ASP-Konzept 17

18 Jeder Zweite macht im Internet nur positive Erfahrungen 18

19 Jeder Fünfte ohne Schutz im Internet 19

20 Aktuelle Meldungen Handlungsbedarf für Unternehmen Hacker-Angriffe auf Regierungen, Geheimdienste, Infrastrukturen, Unternehmen etc. der Beginn eines neuen elektronischen Kriegs Atomkraftwerke, Industriesteueranlagen, Satelliten, Wasserwerke, Gleisanlagen etc. (2012) israelische Webseiten, Palästina, Europaparlament, polnische Regierung (Ende 2011, 2012) SPD-Parteizentrale (2012) Telefon, Internet, Börse, Fluglinien, Banken, US-Handelskammer (2012) CIA, FBI, Scotland Yard (2012) Hacker-Angriffe auf Unternehmen bzw. kritische Strukturen im Internet: Symantec (Antiviren, Fernsteuerung) bestätigt : Source-Code aus Unternehmen entwendet Über 500 Zertifikate von Zertifikat-Anbieter gestohlen: gefälschte Sicherheits-Seiten (https) Hacker-Angriffe auf Unternehmen FSV Mainz 05 (2012), Adidas, Immobilienscout24 (Ende 2011) Hersteller von Industriesteuerungen unter Druck: Exploits für Sicherheitslücken (2012) 20

21 Gefährdungspotenzial Datenmanipulation Datenverlust Malware Systemausfall Datendiebstahl Ihr Unternehmen Fehlfunktionen Wirtschaftsspionage Hacker-Angriffe Patientendaten Auftragsdaten Patente Entwicklungsentwürfe Baupläne Bedienfehler 21

22 Zunehmende Gefährdung durch Malware Zunehmende Gefährdung: Die Erkennung von Schädlingen erfolgt meist mittels Signatur (digitaler Fingerabdruck) Jede neue Variante eines Virus erfordert eine neue Signatur. Quelle: Erkennung Beseitigung (ø >90%) (ø > 60%) 22

23 Schadsoftware: Internet-Angriffe und Schädlinge Beispiel: Phishing Phishing sind , die offiziellen s von Instituten (Banken..) ähneln, und die die Herausgabe von Infos zum Zweck haben. Erkennungmerkmale: Internet-Angriffe Unpersönliche Anrede (Lieber Kunde ) Dringendes Einloggen erforderlich Bank benötigt PIN und TAN Direkter Link Falsche Sprache 23

24 Schadsoftware: Trojanische Pferde Beispiel: Fakealert Sehr stark verbreitet Tarnt sich als Anti-Viren-Programm Trojanische Pferde Bringt Anwender dazu, Schadsoftware nachzuinstallieren Laufend neue Varianten Sehr schwer zu entfernen 24

25 Agenda Die digitale Welt Deutschland sicher im Netz Die lauernden Gefahren im Internet IT-Grundschutz und Sicherheit bei der digitalen Kommunikation Möglichkeiten der Umsetzung Ein sicherer Internetzugang als Basis für digitale Prozesse Datensicherung Das Prinzip Cloud-Computing IT-Outsourcing mit ASP-Konzept 25

26 Gegenüberstellung: Datenschutz - Informationssicherheit Schutz der Rechte anderer und Integrität Datenschutz Schutz personenbezogener Daten (Akten/elektronische Daten) Informationssicherheit Schutz vor Zerstörung (Verlust) unberechtigter Veränderung (Integrität) unberechtigter Kenntnisnahme (Vertraulichkeit) Vertraulichkeit Fälschung der Absender-Identität (Authentifikation/Integrität) Informationssicherheit Verfügbarkeit Verbindlichkeit 9 BDSG Datenschutz Schutz des Persönlichkeitsrechts oder Schutz der Betriebsfähigkeit. 26

27 Wie viel Sicherheit ist notwendig? eine Entscheidungshilfe: Gesetze verpflichten zum Schutz der personenbezogenen Daten von Geschäftspartnern und Mitarbeitern. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sollte gewahrt werden, denn absolute Sicherheit ist ohnehin nicht erreichbar! Die Betriebsfähigkeit stellt die Leistungserstellung der EDV sicher. Die Entscheidung über Art und Umfang von Sicherheitsvorkehrungen liegt im Ermessen des Unternehmers! Achtung: Er haftet damit auch für die Konsequenzen. 27

28 IT-Grundschutz sichere Internetnutzung und -Kommunikation Zusammenarbeit mit Kunden (Betreuung, Signatur und Verschlüsselung sichere Internetverbindung Authentifzierung Notebookabsicherung sichere Internetverbindung IT-Organisation Verfügbarkeit der IT-Systeme Datensicherung/Archivierung Virenschutz Firewall 28

29 Aspekte der Sicherheit IT-Grundschutzhandbuch des BSI (Auszug) Einer für Alle: Baukasten-System IT-Grundschutz Schichtenmodell übergreifende Aspekte IT-Sicherheit Notfall Organisation Datensicherung Personal Notfallvorsorge Sicherungskonzept Virenschutz Datensicherung Datenschutz/ Zugriffskontrolle Infrastruktur IT-Systeme Netze IT-Anwendungen Gebäude UNIX-Systeme Hetrogene Netze IT-Anwendungen Verkabelung Mehrbenutzer-PC Remote Access Fax-Software Räumlichkeiten Datenträgerarchiv tragbarer PC Firewall Internet-Sever Schutzschränke Windows 7 DSL-Modem Datenbanken Häuslicher Arbeitsplatz Mobile Endgeräte Internet Server gestütztes Netz Büroraum Windows XP UMTS Serverraum Mobiltelefone Lan-Kopplung Web-Server Telearbeit Firewall Datenträgeraustausch E -Mail Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf über Seiten 29

30 Agenda Die digitale Welt Deutschland sicher im Netz Die lauernden Gefahren im Internet IT-Grundschutz und Sicherheit bei der digitalen Kommunikation Möglichkeiten der Umsetzung Ein sicherer Internetzugang als Basis für digitale Prozesse Datensicherung Das Prinzip Cloud-Computing IT-Outsourcing mit ASP-Konzept 30

31 IT-Grundschutz Unterschiedliche Lösungen für jeden Geldbeutel Netze Kommunikation IT- Systeme Netze Datenbanken Anbieter G UN Kommunikation Out of the box Infrastruktur Netze Daten -banken Gebäude UN Datenbanken Kommunikation IT- Systeme UN Anbieter FZ Infrastruktur Infrastruktur 31

32 DATEVnet pro Komplettlösung für Ihre Sicherheit Das bietet Ihnen die professionelle Lösung rundum Überwachung und Aktualisierung der Sicherheitsplattform durch Experten zentrale Sicherheitszone mit gestaffelten Virenscannern und Firewall-Systemen keine direkte Verbindung zum Internet DATEV Web-Radar DATEV Reverse-Scan 32

33 Virenaufkommen Sicherheitsreport für April 2012 In der DATEVnet-Sicherheitszone wird der Datenverkehr auf sicherheitsrelevante Vorkommnisse überprüft, etwa die Anzahl und die Art der Virenangriffe und Eindringversuche. Im monatlichen DATEVnet- Sicherheitsreport finden Sie die aktuellen Zahlen. Spam-Abwehr In der ISA wurden s wegen Spam- Verdachts abgewiesen nicht angenommene s (Greylisting) geblockte Spam-Mails 33

34 Verschlüsselter Versand Unternehmen DATEVnet pro DATEV Trust Center Kommunikationspartner verschlüsselte Verbindung Unternehmen DATEV automatische Verschlüsselung verschlüsselter Versand per Entschlüsselung beim Empfänger 34

35 Verschlüsselter Empfang DATEVnet pro Unternehmen Kommunikationspartner verschlüsselte Verbindung Unternehmen DATEV automatische Entschlüsselung verschlüsselter Versand per Verschlüsselung IT-Outsourcing für Unternehmen 35

36 Worum geht es bei der Mobilität? Abruf von s, Kontakten, Terminen Wie sind die technischen Gegebenheiten? unterwegs arbeiten wie in der Firma, z. B. im Home-Office oder Hotel Was bedeutet das für Ihre Unternehmung? Zugriff auf Kundendaten, z. B. Bearbeitungsstand des Kunden Rechnungsdaten Wie hoch ist mein Sicherheitsbedarf? Infoversorgung unterwegs, z. B. Recherche im Internet Nutzung von Apps 36

37 Bedrohung Smartphone logische Kommunikationsdienste , ActiveSync, SMS, MMS, OTA Browser Telefoninteraktion Baseband Prozessor Multimedia Audio-, Videodaten Betriebssystem Applikationen Schadsoftware Schwachstellen Anwender Fernwartung Konfiguration Management physische Drahtlos Schnittstelle Bluetooth Wireless LAN Near Field Communication SIM Speicherkarte Hardwareschnittstellen JTAG Bus Systeme Speicher Flash Ramdisk Firmware Boot Loader USB-Schnittstelle Modem Low Level Zugriff 37

38 Datensicherung Unterschiedliche Lösungen für jeden Geldbeutel Einfachst-Lösung z.b.: wöchentliches manuelles Sichern auf USB-Festplatte Autom. Datensicherung im Unternehmen Automatisches Sichern der Daten (täglich, wöchentlich,monatlich) Auslagerung an Dienstleister z.b.: Datensicherung online 38

39 Cloud-Computing Cloud-Computing Lösungen aus der Wolke on demand nur bei Bedarf weit weg, nicht greifbar on premise lokal eingesetzte Lösungen standortgebundene Lösung in eigener Verantwortung unter der Prämisse der Anwender stellt den Betrieb der IT-Lösung sicher 39

40 Das Prinzip Cloud-Computing Die wichtigsten Begriffe Cloud-Computing steht für: IT-Lösungen mit bedarfsgerechter und flexibler Nutzung à Cloud-Lösungen sind skalierbar. Public-Cloud (für jeden nutzbar) Private-Cloud (für geschlossene Benutzergruppen) billiger und einfacher Nutzung in Echtzeit über das Internet (zentrale Zugriffsmöglichkeit ) nach Nutzung abgerechnet Umverteilung von Investitions- zu Betriebsaufwand (Kostenvorteile) Kurze Vorlaufzeiten 40

41 Das Prinzip Cloud-Computing Die Cloud als Lösung für alle Probleme? So sollte eine Cloud sein: automatisch, einfach und kostenlos! Flexibel Skalierbar Kosteneffektiv Sicher verlässlich Informationen immer und überall verfügbar Keine Investitionskosten, sicher und verlässig Dynamische IT ganz nach Bedarf Mehr Flexibilität, weniger Aufwand 41

42 Das Prinzip Cloud-Computing Facettenreiche Herausforderungen technisch Vertrauenswürdigkeit organisatorisch rechtlich Cloud Computing Vertragsbeziehungen oft weiß der Anwender nicht, wer die Leistung erbringt Wer haftet, ist zuständig und leistet? Vor allem bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit Gesetzliche Bestimmungen - z.b. Datenweitergabe an Dritte Datenschutz und sicherheit als zentrale Herausforderungen 42

43 IT-Management IT-Betrieb im Alltag Infrastruktur und Aufgaben Serverbeschaffung und Einrichtung Lizenzmanagement Systemsoftware Standortschutz (Zugang, Brand, ) Firewall, Datenschutz Aufrüstung, Erneuerung Serverbetrieb, Strom Virenschutz Wartung IT-Administration Datensicherung Softwareinstallation lokale Hardware Datenpflege/-Archivierung individuelle Software-Einstellung in die DATEV Cloud 43

44 IT-Outsourcing mit ASP-Konzept DATEVasp Ihre Private Cloud Standorte DATEV-Rechenzentrum sdsl ISDN Firewall Private Cloud mit DATEVasp Windows Terminal Server File-Server Domain-Controller Telearbeit DSL Komm-/Exchange-Server BlackBerry-Server DMS-Broker/SQL-Server mobile Systeme UMTS aktuelle Software, Daten überall verfügbar geschützte Systeme mit Service und Support 44

45 DATEVasp Mehr als Standard Systemumfeld Blick ins Innere Zugangsschleuse Sicherheitszentrale DATEVasp-Systeme 45

46 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 46

47 Stand:

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