Sichere Desktops und Multiscreen-Lösungen im Finanzsektor

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1 Sichere Desktops und Multiscreen-Lösungen im Finanzsektor

2 Sicherheit ist nicht gleich Sicherheit Mitarbeiter von Finanzinstituten sind häufi g der Meinung, nur mit einem leistungsstarken Client-System mit umfangreichen Funktionen könnten sie ihre Arbeit gut erledigen. In der Regel bedeutet dies, dass sie einen PC bevorzugen. Dies würde an sich kein Problem darstellen, doch der Gebrauch von PCs ist unter Umständen mit bestimmten Nachteilen verbunden. Ihre Anschaffung, der Betrieb und die Wartung kann kostspielig sein und was am schwersten wiegt sie sind von Haus aus unsicher. Jeder der genannten Gründe wäre heutzutage Anlass genug, eine Entscheidung über die Weiterverwendung von PCs als Clients in Finanzdienstleistungsumgebungen ernsthaft in Frage zu stellen. Bei der Finanzdienstleistungsbranche handelt es sich um einen Bereich, in dem die Anforderungen an Sicherheit und Steuerungsfunktionen für die Arbeitsumgebung von höchster Bedeutung sind. Dies bedeutet wiederum, dass der umfassenden, zentralen Kontrolle und Steuerung aller Abläufe und Daten eine Schlüsselrolle zufällt. Glücklicherweise gibt es in Form der serverbasierten Thin Client-Infrastruktur von IGEL eine ideale Lösung für dieses Problem. Zwei entscheidende Elemente sind für die Lösung von IGEL charakteristisch: Zum einen ist sie vollständig serverbasiert. Die gesamte Managementsoftware und alle Daten der Anwendungssysteme werden ausschließlich auf den Servern ausgeführt, mit umfassender Sicherheits- und Verwaltungskontrolle. Zum anderen beinhaltet die Lösung eine umfassende Auswahl an Thin Clients, die eine breite Palette an Service-Ebenen und Funktionen für unterschiedlichste Benutzeranforderungen bereitstellt. IGEL bietet Client-Systeme an, die Serviceanforderungen von einfachen Funktionen zur Dateneingabe und Informationsanzeige bis hin zu funktionsreichen Power-User -Systemen für mehrere Bildschirme, wie sie von Wertpapierhändlern verwendet werden, erfüllen. Hohes Sicherheitsniveau In beiden Fällen ist die Einhaltung von Sicherheitsstandards von größter Wichtigkeit. Durch Thin Clients und eine serverbasierte Architektur lässt sich hierbei eine der entscheidenden Sicherheitsschwachstellen beseitigen die PCs selbst. Auf Thin Clients werden keine Daten gespeichert, auf die von nicht autorisierten Personen zugegriffen werden könnte. Thin Clients können mit einem integrierten Smartcard-Reader ausgestattet werden. Zusammen mit der Universal Management Suite von IGEL kann dieser dazu verwendet werden, autorisierte Benutzer zu identifi zieren und den Umfang ihrer Zugriffsrechte zu bestimmen welche Anwendungen sie verwenden dürfen, welche Datensätze sie einsehen und bearbeiten dürfen sowie eine Reihe anderer Aktivitäten, die im Rahmen der Unternehmensrichtlinien festgelegt werden können. Thin Clients bieten damit im Prinzip eine integrierte und sichere Single Sign-on-Lösung für das System, ohne zusätzlich in eine solche Einrichtung investieren zu müssen. Durch diesen umfassenden Authentifi zierungsprozess wird gewährleistet, dass die Zugriffsrechte einer Person in einer bestimmten Abteilung nicht dazu verwendet werden können, sich Zugriff auf Daten und Anwendungen einer anderen Abteilung zu verschaffen. Mit anderen Worten, niemand kann sich als Junior-Kundenberater am System anmelden und anschließend auf das zentrale Bankingsystem zugreifen und fi ngierte Transaktionen veranlassen. Nutzung von USB-Ports Auf den leistungsstärkeren Client-Workstations können USB- Ports unter Umständen ein wichtiges Hilfsmittel für bestimmte Benutzer sein. Sie können jedoch auch zu einer erheblichen Sicherheitsschwachstelle werden, vor allem wenn sie zum Anschluss von USB-Sticks verwendet werden. IGEL bietet mehrere Technologieoptionen, mit denen diese potenziellen Sicherheitslücken geschlossen werden können. Beispielsweise können die USB-Ports des Clients mithilfe der Universal Management Suite von IGEL selektiv gesteuert werden. Das heißt, die Ports können beispielsweise auf Read/Write, Read-only und Writeonly eingestellt oder vollständig deaktiviert werden. Diese Funktion kann mit der Möglichkeit kombiniert werden, bestimmte USB-Sticks zu authentifi zieren, wobei sowohl das Gerät selbst als auch die Identität des Benutzers identifi ziert wird. Wahlweise kann dem USB-Stick auch eine MAC-Adresse zugewiesen werden. So kann der Stick nur innerhalb einer bestimmten Netzwerkumgebung verwendet werden, die zuvor dazu konfi guriert wurde, das Gerät zu identifi zieren und mit diesem zusammenzuarbeiten. IGEL unterstützt zudem die etoken-authentifi zierungstechnologie von Aladdin, bei der Benutzer keinen separaten Smartcard-Reader benötigen. Bei etoken befi ndet sich die Authentifi zierungssoftware direkt auf dem USB-Stick. 2/5

3 Diese Funktionen können problemlos in Übereinstimmung mit Unternehmensrichtlinien eingesetzt werden, in denen festgelegt ist, auf welche USB-Ports zugegriffen werden kann und unter welchen Bedingungen. Diese Funktionen unterstützen nicht nur die komplexeren Sicherheitstechnologien, die von Finanzinstituten eingesetzt werden. Sie ermöglichen auch die umfassende Kontrolle der Vordertür einer gesamten Infrastruktur. Ebenso gewährleisten sie, dass ausschließlich die richtigen Benutzer an den richtigen Systemen arbeiten und dass diese Benutzer auf keinerlei Informationen zugreifen können, für die sie nicht über die entsprechenden Zugriffsrechte verfügen. Sicherheit ist nur einer der Gründe, die für den Einsatz der Thin Client-Lösungen von IGEL in Finanzinstituten sprechen. Sie ist jedoch unbestritten der wichtigste. Zudem stellen Thin Clients die naheliegendste Lösung für die meisten Finanzinstitute dar. Die Alternative wären Hunderte PCs, deren Schutz und Absicherung Zeit, Geld und kostbare Mitarbeiterressourcen in Anspruch nehmen würden. Und dieser Prozess würde kein Ende nehmen PCs, die heute noch als völlig sicher gelten, könnten morgen schon als Eintrittstor für Hacker dienen. Leistungsstark auf mehreren Bildschirmen Eines der gängigen Vorurteile gegenüber Thin Client-Lösungen lautet, dass sie langsam sind und ihr Funktionsumfang eingeschränkt ist. Und dass ein echter Power-User, z. B. ein Börsenhändler bei einer Bank, nach wie vor einen leistungsstarken PC benötigt, um effektiv arbeiten zu können. Es mag Zeiten gegeben haben, in denen dieses Vorurteil zum Teil berechtigt war. Darüber hinaus können sie häufi g schneller hochgefahren werden, weil sie nicht bei jedem Einschalten das komplette Betriebssystem-Image von der Festplatte installieren müssen. Genauso wenig ist es erforderlich, Anwendungen hochzufahren und auf das Laden von Datensätzen zu warten. All dies wird von den Servern verwaltet. Viele der regelmäßig vom Benutzer verwendeten Anwendungen werden bereits bei dessen Anmeldung am System zu Beginn des Arbeitstages initialisiert. Bis vor kurzem hatten Thin Clients jedoch mit einer Schwachstelle zu kämpfen: die Fähigkeit, mehrere Bildschirme über einen einzigen Client zu nutzen. IGEL ist es gelungen, diese letzte Hürde zu beseitigen. Die neuesten Topmodelle besitzen jetzt die Fähigkeit, duale DVI-Ausgänge zu unterstützen. So bietet jeder Thin Client die Möglichkeit, zwei separate Bildschirme zu verwenden. Eine Funktionalität, die für den Großteil der Händler an den Finanzmärkten unentbehrlich ist. Dabei können die DVI-Ausgänge sowohl für die neuesten, hochaufl ösenden Widescreen-Bildschirme als auch für analoge Bildformate verwendet werden. Dadurch wird es möglich, auch weiterhin Informationsdienste zu nutzen, die noch das alte Analogformat verwenden. Händler können so fl exibler arbeiten und kommen gleichzeitig in den Genuss all der Vorzüge, die Thin Client-Architekturen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Leistung und Sicherheit bieten. Für Händler, die sehr hohe Ansprüche an die Bildschirmdarstellung stellen, bieten Thin Clients von IGEL Unterstützung der DVI-Grafi kkarten von Matrox, über die bis zu vier Bildschirme gleichzeitig über einen einzigen Thin Client angesteuert werden können. Die neuesten Clients von IGEL bieten Power-Usern so viel Leistungskraft, wie sie benötigen. In Sachen Geschwindigkeit stehen die Systeme PCs in keiner Weise nach. Je nach Anwendung erzielen sie das gewünschte Ergebnis sogar schneller, da die Rechenarbeit von den wesentlich leistungsstärkeren Servern ausgeführt wird. 3/5

4 Übersicht: Vorteile von Thin Clients mit zentralem Management für Banken und Finanzinstitute Merkmal Vorteil Vorteile durch die Universal Management Suite (UMS) Zentrale Fernadministration mit der UMS Skalierbarkeit mit der UMS Zentrale Adminitration von Updates und Patches Hohe Verfügbarkeit Leichte Bedienbarkeit dank Profilgruppen; intuitive Benutzung; zentrale Einstellung der TCs; IT-Personal kann sich auf strukturelle statt operative Aufgaben konzentrieren Eine große Anzahl an TCs kann innerhalb kurzer Zeit zentral administriert werden; Administrationskosten lassen sich senken Zeitsparend, geringer Arbeitsaufwand Thin Clients können vorkonfiguriert werden und lassen sich so direkt von Mitarbeitern am Arbeitsplatz austauschen; lange Ausfallzeiten werden vermieden Sicherheitsvorteile Keine Festplatte, Read-only-Betriebssystem, zentrale Datenspeicherung Optionaler, integrierter Smartcard-Reader Datenschutz durch Steuerung von USB-Ports Fail-safe Update-Funktion VPN, DSL-Zugang Erhöhte Sicherheit; geringes Malware-Risiko; keine Rekonfiguration nötig Sichere Login-Option; Zugang zu individuellen Desktops und zentral gespeicherten Kundendaten; Flexibilität des Arbeitsplatzes, da Sitzungen zu einem anderen Gerät mitgenommen werden können Selektive Einstellung von USB Ports (Read/Write, Read-only, Write-only, Deaktivierung); Zugriff nur durch authentifizierte Personen Daten können nicht verloren gehen Sicheres Arbeiten von diversen Standorten aus, z.b. von einer Filiale oder dem Home Office Graphikoptionen Umfangreiche Multimedia-Funktionen Multiscreen-Lösungen, Matrox-Grafikkartenunterstützung Ermöglicht bspw. Videokonferenzen Flexibilität in der Ansicht; Verwendung von hochauflösenden Widescreen-Formaten über DVI aber auch analogen Bildschirmen, z.b. für Anwendungen vom Beratungs- bis zum Börsenbereich Softwarevorteile Zugriff auf Virtualisierungslösungen Anwendung aller auf dem Markt verfügbaren Applikationen; keine Einschränkung auf Terminal Server-fähige Software; Unterstützung von VMware View, Citrix XenDesktop und Microsoft VDI Suite Hardwarevorteile Modernes Design Vesa-Montage Laut- und lüfterloser Betrieb Zahlreiche Schnittstellen Kometentes Erscheinungsbild der Beratungsräume Platzsparend, da die Geräte auf die Monitorrückseite, unter Tische oder an die Wand montierbar sind Ruhige Büroräume; keine trockene, überhitzte Luft; ergonomischer Arbeitsraum Bankenübliche Peripherie kann problemlos angeschlossen werden Kostenvorteile Energieeinsparung, weniger Supportkosten Schneller Return on Investment (ROI) 4/5

5 Das IGEL Universal Desktop-Konzept Ob Server Based Computing, virtuelle Desktops oder Cloud Computing die Universal Desktops von IGEL arbeiten mit unterschiedlichsten zentralen IT-Infrastrukturen zusammen. Für eine hohe Zukunftssicherheit sorgen insbesondere die leistungsfähige Hardware und Grafikperformance der Designgeräte sowie ihre laufend weiterentwickelte Firmware. Die Auswahl des passenden Modells kann bedarfsabhängig und kosteneffizient erfolgen dank diverser Bauformen, Betriebssysteme, alternativer Firmwareausstattungen (Tools, Clients und Protokolle) und zahlreicher Hardware-Optionen. Nicht zuletzt überzeugen die IGEL Universal Desktops durch ihren minimalen Energieverbrauch, lange Einsatzzeiten und die im Lieferumfang enthaltene Remote-Managementlösung IGEL Universal Management Suite. Umfangreiche Peripherieunterstützung IGEL Universal Desktops lassen sich in verschiedenste Peripherieumgebungen einbinden. Mehrere USB-Ports, Audio-Ein- und -Ausgänge sowie mindestens eine DVI-I-Schnittstelle gehören zur Standardausstattung. Dank optionalem Y-Videokabel sind sämtliche Modelle Dualview-fähig, Widescreen-Formate werden ebenfalls unterstützt. Darüber hinaus bietet IGEL USB-Seriell- bzw. USB-Parallel-Adapter, optionale Sockelfüße sowie integrierte Smartcard-Reader und unterstützt externe Sicherheitslösungen. Letztere erweitern die Konnektivität um WLAN und/oder eine zusätzliche serielle- bzw. parallele Schnittstelle. Für einen räumlich flexiblen Einsatz sind neben VESA-Montagevorrichtungen auch Gummifüße für den horizontalen Betrieb erhältlich. Zentrale Großbritannien USA Singapur Hongkong IGEL Technology GmbH Hanna-Kunath-Str. 31 D Bremen Tel +49 (0) Fax +49 (0) IGEL Technology Ltd 1210 Parkview Arlington Business Park Theale Reading Berkshire RG7 4TY UK Tel +44 (0) Fax +44 (0) IGEL Technology America, LLC 2106 Florence Avenue Cincinnati OH USA Tel Fax Kostenfrei (nur US): GET IGEL IGEL Technology Care of: C. Melchers GmbH & Co. Singapore Branch 101 Thomson Road # 24-01/05 United Square Singapore Tel Fax IGEL Technology Care of: Melchers (H.K.) Ltd Shun Tak Centre West Tower Connaught Road C. Hong Kong Tel Fax IGEL ist eine geschützte Marke der IGEL Technology GmbH. Alle Hardware- und Software-Namen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Hersteller. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. 6/2010 IGEL Technology 99-DE-11-3

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