Jana Wiedemann. Kinder mit ADHS im Grundschulunterricht als Herausforderung für Lehrer. Eine empirische Studie

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2 Jana Wiedemann Kinder mit ADHS im Grundschulunterricht als Herausforderung für Lehrer Eine empirische Studie

3 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet u ber abrufbar. Impressum: Copyright Studylab Ein Imprint der GRIN Verlag, Open Publishing GmbH Druck und Bindung: Books on Demand GmbH, Norderstedt, Germany Coverbild: GRIN Freepik.com Flaticon.com ei8htz

4 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... 5 Tabellenverzeichnis Einleitung Theoretische Grundlagen von ADHS Begriffsdefinition Krankheitsbild Klassifikation Ursachen Diagnostik Therapie ADHS in der schulischen Praxis Grundlegendes Kernsymptome und Unterrichtsverhalten im Grundschulalter Vorgehensweise der Lehrkra fte bei Verdacht auf ADHS Schulische Intervention Empirische Untersuchung Formulierung der Fragestellung Begru ndung der Methodenwahl Beschreibung der Fallauswahl und Durchfu hrung Datenaufbereitung und -auswertung Induktive Kategorienbildung Darstellung der Ergebnisse Interpretation der Ergebnisse Zusammenfassung der Ergebnisse... 94

5 5 ADHS eine Chance geben Literaturverzeichnis Anhang Interviewleitfaden Transkriptionen der Interviews Auswertungstabellen

6 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Kriterien für die Diagnose einer hyperkinetischen Störung nach ICD-10 und einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung nach DSM-IV Abbildung 2: Entscheidungsbaum für die Diagnose ADHS Abbildung 3: Für die Behandlung von ADHS in Deutschland zugelassene Präparate Abbildung 4: Legende der Transkriptionsregeln Abbildung 5: Auswertungsverfahren der qualitativen Inhaltsanalyse

7 Tabellenverzeichnis Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Symptom-Kriterien Der Hyperkinetischen Störung Nach Icd-10 Und Der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung Nach Dsm-Iv Tabelle 2: Häufigkeit Und Art Der Begleiterscheinungen Von Adhs (Komorbide Störungen)

8 Einleitung 1 Einleitung Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will? Also sprach in ernstem Ton der Papa zu seinem Sohn, und die Mutter blickte Stumm auf dem ganzen Tische herum. Doch der Philipp hörte nicht auf, dass zu ihm der Vater spricht. Er gaukelt und schaukelt. Er trappelt und zappelt auf dem Stuhle hin und her. (Hoffmann, 1977, S. 26) Im Jahr 1844 schrieb der Arzt Heinrich Hoffmann Die Geschichte vom Zappel-Philipp, die er in seinem beru hmten Kinderbuch Der Struwwelpeter publizierte. Beschrieben wird ein kleiner Junge, der augenscheinlich nicht still am Tisch sitzen kann und schließlich durch sein sta ndiges Zappeln mit dem Stuhl und samt Tischdecke mit Essen zu Boden fa llt. Mit dieser Geschichte beschreibt Hoffmann schon vor 173 Jahren ein typisches Verhaltensmuster eines Kindes mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivita tssto rung. Heute ist diese Thematik aktueller denn je. In Deutschland ist ADHS 1 die ha ufigste psychische Sto rung bei Kindern und auch Jugendlichen und wird als die Schulkrankheit schlechthin" (Neuhaus, 2012, S. 28; Lauth & Knoop, 1998, S. 21) bezeichnet. Folglich ist auch das deutsche Schulwesen in potentielle Schwierigkeiten involviert. Denn Betroffene zeigen spezielle Verhaltensauffa lligkeiten, die besonders in der Schule Leistungsprobleme hervorrufen ko nnen. Dieser Sachverhalt stellt nicht nur Eltern vor Probleme. Auch Lehrkra fte haben die Aufgabe mit den Besonderheiten dieser Kinder umzugehen und besonders im Hinblick auf die Inklusion einer heterogenen Schu lerschaft gerecht zu werden. (Vgl. Mackowiak & Schramm, 2016, S. 5f) Als angehende Lehrerin erscheint mir die Thematik der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivita tssto rungen von Schu lern 2 speziell im Grundschulalltag sehr interessant. Im Hinblick darauf, dass ADHS die ha ufigste psychische Sto rung bei Kindern und Jugendlichen ist, werde auch ich in meinem spa teren Berufsleben mit diesen Kindern in Kontakt treten. Demnach ist es sinnvoll die speziellen Merkmale dieser psychischen Sto rung aufzuzeigen, um sie zu verstehen und besser mit ihnen umgehen zu ko nnen. Außerdem ko nnen mir diverse Erfahrungen anderer Lehrkra fte, die bereits im Umgang mit ADHS-Kindern vertraut sind, helfen, in Zukunft die richtigen 1 Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung 2 In der vorliegenden Arbeit wird wegen des besseren Leseflusses durchweg die männliche Form benutzt, auch wenn bei jeglichen Formen sowohl weibliche, als auch männliche Personen gemeint sind. 7

9 Einleitung pa dagogischen Entscheidungen und ggf. Maßnahmen zu treffen. Denn besonders als Lehrkraft ist es mir wichtig, das Gleichgewicht zwischen den curricularen Vorgaben einerseits und den speziellen Bedu rfnissen dieser Kinder andererseits halten zu ko nnen. In dieser wissenschaftlichen Arbeit mit dem Thema Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen im Unterricht der Grundschule - Eine empirische Studie über die Herausforderungen für Lehrkräfte" soll die aktuelle Situation der Lehrkra fte im schulischen Alltag in Bezug auf das Arbeiten mit ADHS- Kindern dargestellt werden. Es gilt insbesondere die Frage zu kla ren, welche Erfahrungen Lehrkra fte bei der Diagnostik und Fo rderung von ADHS-Kindern haben und wie sich der allta gliche Umgang mit ihnen im Unterricht gestaltet. Dabei soll die Wirklichkeit durch individuelle Erfahrungen, Entscheidungen und Handlungen der Lehrkra fte dargestellt werden. Neben Aussagen zur Gestaltung des Unterrichts wird vor allem untersucht, wie Lehrkra fte das Unterrichten mit aufmerksamkeitsgesto rten/ hyperaktiven Kindern beschreiben und welche Maßnahmen sie ergreifen, um das auffa llige Verhalten der Kinder zu relativieren. Demnach wird die aktuelle schulische Situation, insbesondere Unterrichtssituation, anhand von realen Erlebnissen und Eindru cken der befragten Lehrkra fte beschrieben. Da ADHS in unserer Gesellschaft eine große Bedeutung zugeschrieben wird, ist auch zahlreiche Literatur u ber das Krankheitsbild der Sto rung zu finden. Außerdem gibt es Studien, die die Belastungsintensita t der Eltern von ADHS-Kinder untersuchen. Es fehlen hingegen Verbindungen zur Institution Schule, die besonders die Wirklichkeit des schulischen Alltags aufzeigen und effektive pa dagogische sowie didaktische Maßnahmen vorstellen, die Lehrkra fte bei der Arbeit mit diesen besonderen Kindern unterstu tzen ko nnen. Dies ist Anliegen dieser Arbeit und wird im Folgenden versucht darzustellen. Dafu r wird im weiteren Verlauf dieser wissenschaftlichen Arbeit zuna chst ein Abriss der theoretischen Grundlagen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivita tssto rungen folgen, der fu r das Versta ndnis dieser Thematik unerla sslich ist. Weiterhin wird ADHS in Abha ngigkeit mit der schulischen Praxis na her beleuchtet, um eine Verbindung zum empirischen Teil der Arbeit zu schaffen. Das dann darauffolgende Kapitel der empirischen Untersuchung bildet den Hauptteil dieser wissenschaftlichen Arbeit und beinhaltet eine pra zise Begru ndung der Methodik sowie eine ausfu hrliche Darstellung der Ergebnisse der Datenerhebung. Es handelt sich dabei um eine qualitative Studie, in der Lehrkra fte mithilfe von Experteninterviews zu ihren perso nlichen Erfahrungen, Einstellungen und Handlungen bezu glich der 8

10 Einleitung Diagnostik, der Fo rderung sowie des Unterrichtens von ADHS-Kindern befragt werden. Schließlich erfolgt ein Fazit mit einem Ausblick, in dem, basierend auf den in der Untersuchung erzielten Ergebnissen, unterrichtspraktische Anregungen fu r die Planung und Gestaltung des Unterrichts fu r Lehrkra fte dargeboten werden. 9

11 Theoretische Grundlagen von ADHS 2 Theoretische Grundlagen von ADHS Im folgenden Kapitel werden zentrale Begrifflichkeiten erla utert sowie Aussagen u ber das Krankheitsbild einer ADHS, den Interventionsmo glichkeiten sowie zum diagnostischen Prozess getroffen, die zum Versta ndnis der Untersuchung beitragen. 2.1 Begriffsdefinition ADHS ist eine Abku rzung der Begrifflichkeit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung und ist auch unter dem Begriff hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens bekannt. Die Bezeichnung kommt urspru nglich aus dem amerikanischen Raum und steht dort fu r attention deficit hyperactivity disorder (ADHA). (Vgl. Steinhausen, 2000, S. 13) Zu dem gewo hnlichen ADHS gibt es außerdem eine Form der Aufmerksamkeitssto rung, bei der keine Auspra gung von Hyperaktivita t erkennbar ist. Aus diesem Grund existieren zusa tzlich die Abku rzungen AD(H)S, bei der das H" fu r Hyperaktivita t" in Klammern gesetzt wird, und ADS, welche nur im Falle einer alleinigen Aufmerksamkeitsdefizitsto rung genutzt wird. Aufgrund der vielfa ltigen Begriffsvarianten wird deutlich, dass eine eindeutige Definition kaum zu bestimmen ist. Da sich in Deutschland der Begriff ADHS in der wissenschaftlichen Forschung durchgesetzt hat, wird dieser auch im weiteren Verlauf dieser wissenschaftlichen Arbeit verwendet. (Vgl. Neuhaus, 2012, S. 28) Nach Barkley (2005) handelt es sich bei ADHS in erster Linie um eine Entwicklungssto rung der Selbstbeherrschung, bei der Kinder eine Beeintra chtigung der Fa higkeit aufweisen, Ziele und Konsequenzen in ihrem Verhalten zu beru cksichtigen (vgl. S. 43). Grosse & Skrodzki, die der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugenda rzte e.v. angeho ren, definieren ADHS wie folgt: ADHS liegt vor, wenn unaufmerksames und impulsives Verhalten mit oder ohne deutliche Hyperaktivität ausgeprägt ist, nicht dem Alter und Entwicklungsstand entspricht und zu deutlicher Beeinträchtigung in verschiedenen sozialen Bezugssystemen und im Leistungsbereich von Schule und Beruf führt. Diese Auffälligkeiten sollen länger als 6 Monate bestehen und beeinträchtigende Symptome von Hyperaktivität-Impulsivität und Unaufmerksamkeit sollen bereits vor dem Alter von 7 Jahren vorhanden gewesen sein. Die Symptome sollen nicht ausschließlich im Rahmen einer tief greifenden Entwicklungsstörung (z.b. Autismus-Spektrum) oder Psychose auftreten und nicht besser durch andere somatische oder psychiatrische Störungen erklärt werden können. (Grosse & Skrodzki, 2007, S. 1) 10

12 Theoretische Grundlagen von ADHS Dieser Definitionsversuch orientiert sich stark an den Symptomen der Betroffenen, die im folgenden Punkt genauer dargestellt werden. 2.2 Krankheitsbild In der Literatur sind drei Leitsymptome der ADHS bei Kindern und Jugendlichen zu finden, die bereits schon sehr fru h beobachtet werden ko nnen. Diese bilden zusammen die Trias Unaufmerksamkeit Impulsivita t und Hyperaktivita t und definieren bei u berdurchschnittlich starker Auspra gung das Sto rungsbild ADHS (vgl. Schramm, 2016, S. 13f). Kinder mit ADHS zeigen Beeintra chtigungen in exekutiven Funktionen sowie in der Selbstregulationsfa higkeit. Eine mangelnde kognitive Kontrolle kann demnach bei den Betroffenen beobachtet werden. Da sich diese Symptome direkt beobachten lassen, spricht man bei ADHS von einer externalisierenden Verhaltenssto rung. (Vgl ebd., S. 18) Unter dem Begriff Symptom, welcher im Folgenden genutzt wird, wird entweder ein konkretes Verhalten oder eine Symptomklasse verstanden (vgl. Barkley, 2006, S. 77). Das erste Grundmerkmal einer ADHS ist Unaufmerksamkeit, welches vor allem Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern auslo st. Sie sind sehr leicht abzulenken und ko nnen sich zudem nicht lange auf eine Aufgabe konzentrieren und fu hren diese oft nicht zu Ende. Außerdem zeigen Kinder ein fahriges und zerstreutes sowie zum Teil vertra umtes Verhalten und wirken sehr schnell abwesend. Besonders in Situationen, die von anderen (z.b. Lehrkra fte) bestimmt werden, la sst sich dieses Sto rungsbild beobachten. (Vgl. Kovacs & Kaltenthaler, 2016, S. 12) Bei der Impulsivität zeigen die Kinder ein unu berlegtes und sprunghaftes Handeln. Sie tun etwas, ohne sich u ber die Konsequenzen ihres Handelns Gedanken zu machen und denken generell nur oberfla chlich und flu chtig u ber etwas nach. Ursache ist eine mangelnde Verhaltenshemmung und -regulation. Besonders ungeduldiges Warten, vorschnelle Antworten sowie ein permanentes Dazwischenreden geho ren zu den Begleiterscheinungen der Impulsivita t. (Vgl. Do pfner et al., 2011, S. 25f) Bei der Symptomatik der Hyperaktivität wirken die Kinder motorisch sehr unruhig in ihrem Verhalten und zeigen einen sta ndig starken Bewegungsdrang. Sie sind 11

13 Theoretische Grundlagen von ADHS zappelig und lassen sich auch nur schwer durch Aufforderungen und Ermahnungen beruhigen. Insgesamt fehlt es ihnen an innerer Ausgeglichenheit und sie zeigen zudem eine hohe Redefreudigkeit. (Vgl. Kovacs & Kaltenthaler, 2006, S. 12; Do pfner et al., 2011, S. 25ff) In der folgenden Tabelle werden die beschrieben Symptom-Kriterien nach den Klassifikationssystemen ICD-10 und DSM-5 (siehe Punkt 2.3) genauer beschrieben: Unaufmerksamkeit Impulsivität 1. Beachtet ha ufig Einzelheiten nicht oder macht Flu chtigkeitsfehler bei den Schularbeiten, bei der Arbeit oder bei anderen Ta tigkeiten 2. Hat oft Schwierigkeiten, la ngere Zeit die Aufmerksamkeit bei Aufgaben oder Spielen aufrechtzuerhalten. 3. Scheint ha ufig nicht zuzuho ren, wenn andere ihn ansprechen. 4. Fu hrt ha ufig Anweisungen, anderer Arbeiten oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht zu Ende bringen (nicht aufgrund von oppositionellem Verhalten oder Versta ndnisschwierigkeiten). 5. Hat ha ufig Schwierigkeiten, Aufgaben und Aktivita ten zu organisieren. 6. Vermeidet ha ufig, hat eine Abneigung gegen oder bescha ftigt sich ha ufig nur widerwillig mit Aufgaben, die la nger andauernde geistige Anstrengungen erfordern (wie Mitarbeit im Unterricht oder Hausaufgaben). 7. Verliert ha ufig Gegensta nde, die er/sie fu r Aufgaben oder Aktivita ten beno tigt (z.b. Spielsachen, Hausaufgabenhefte, Stifte, Bu - cher oder Werkzeug). 8. La sst sich oft durch a ußere Reize leicht ablenken. 9. Ist bei Alltagsta tigkeiten ha ufig vergesslich. 1. Platzt ha ufig mit der Antwort heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt wurde 2. Kann ha ufig nur schwer warten, bis er/sie an der Reihe ist (bei Spielen oder in Gruppensituationen). 3. Unterbricht und sto rt andere ha ufig (platzt z.b. in Gespra che oder in Spiele anderer hinein). 12

14 Theoretische Grundlagen von ADHS 4. Redet ha ufig u berma ßig viel (ohne angemessen auf soziale Beschra nkungen zu reagieren). Hyperaktivität 1. Zappelt ha ufig mit Ha nden oder Fu ßen o- der rutscht auf dem Stuhl herum 2. Steht ha ufig in der Klasse oder in anderen Situationen auf, in denen Sitzenbleiben erwartet wird. 3. La uft ha ufig herum oder klettert exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist (bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann dies auf ein subjektives Unruhegefu hl beschra nkt bleiben). 4. Hat ha ufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen oder sich mit Freizeitaktivita ten ruhig zu bescha ftigen. Tabelle 1: Symptom-Kriterien der hyperkinetischen Störung nach ICD-10 und der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung nach DSM-IV (Döpfner et al., 2013, S. 1f) Es ist wichtig zu beachten, dass eine ADHS nur vorliegt, wenn die beschriebenen Symptome u ber eine la ngere Zeitspanne, in einem u berdurchschnittlich ausgepra gten Maße sowie in unterschiedlichen Lebensbereichen gezeigt werden. Zudem sollten sie bei den Kindern zu einer deutlichen Beeintra chtigung in der sozialen und schulischen Funktionsfa higkeit fu hren, denn alleinige Unaufmerksamkeit und Impulsivita t sowie vereinzelte Hyperaktivita t sind bei vielen Kindern zu beobachten, worin aber nicht direkt ein Krankheitswert besteht. (Vgl. Kahl, 2007, S. 4) Durch die Beeintra chtigung der drei Leitsymptome kommt es bei betroffenen Kindern zudem zu Problemen in der familia ren und institutionellen Umgebung (z.b. Schule). Daraus ergeben sich weitere sogenannte Sekunda rprobleme. Nach Stump (2002) za hlen dazu u.a. Wahrnehmungs- und Lernschwierigkeiten, Schwierigkeiten im sozialen Verhalten sowie Probleme mit dem Selbstwertgefühl (vgl. S. 15ff). Erstere beschreiben Kinder, die eine gesto rte Wahrnehmungsqualita t im visuellen und auditiven Bereich zeigen. Diesen Kindern fa llt das Selektieren und Filtern unterschiedlicher Reize sehr schwer, wodurch der Prozess der Wahrnehmung nur verlangsamt oder fehlerhaft funktioniert. Aufgrund dessen kommt es zudem ha ufig zu Lernschwierigkeiten bei den betroffenen Kindern. (Vgl. ebd., S. 15) Das Sekunda r- problem Schwierigkeiten im sozialen Verhalten charakterisiert Kinder, denen es schwer fa llt, ihre Reaktionen auf Eltern, Lehrer und Mitschu ler angemessen zu do- 13

15 Theoretische Grundlagen von ADHS sieren. Zudem ko nnen sie sich nur schwer an geltende Regeln, wie sie z.b. im Unterricht vorherrschen, halten, wodurch sie oft in eine soziale Außenseiterposition geraten. (Vgl. ebd., S. 19) Probleme mit dem Selbstwertgefühl entstehen vor allem dadurch, weil die Kinder sich selbst als anders" wahrnehmen und schließlich auch erkennen, dass sie langsamer, unbeliebter und ungeschickter als ihre Mitschu ler sind. Dieses Problem versuchen die Kinder dann oft durch u berhebliches Verhalten auszugleichen. (Vgl. ebd., S. 20) Es treten weiterhin komorbide Sto rungen gemeinsam mit ADHS auf. Komorbidita t meint das ha ufige und zeitgleiche Auftreten von mindestens zwei Sto rungsbildern. Bei Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose ADHS weisen etwa 2/3 der Betroffenen mindestens eine weitere komorbide psychische Sto rung auf. (Vgl. Schramm, 2016, S. 24) Schramm (2016) fasst in der nachfolgenden U bersicht die Arten der Sto rungen sowie die Ha ufigkeitsangaben, die aus verschiedenen Studien zur Komorbidita t bei ADHS im Kindes- und Jugendalter stammen, zusammen. Häufigkeit in % Art der komorbiden Störung % Sto rungen mit oppositionellem Trotzverhalten % Sto rung des Sozialverhaltens % Depressionen 20-35% Subtanzmissbrauch (nur im Jugend- und Erwachsenenalter) % Angststo rungen % Lernsto rungen, Teilleistungsschwa chen % Tic-Sto rungen und Tourette-Syndrom Tabelle 2: Häufigkeit und Art der Begleiterscheinungen von ADHS (komorbide Störungen) (vgl. Schramm, 2016, S. 24) 2.3 Klassifikation Um ADHS diagnostisch einordnen zu ko nnen, existieren derzeit zwei Klassifikationssysteme. In Europa bekannt ist das Klassifikationsschema International Classification of diseases (Internationale Klassifikation der Krankheiten), kurz ICD-10, der World Health Organization (WHO). Demgegenu ber steht das Amerikanische Klassifikationsschema Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Sto rungen), kurz DSM-5, der American Psychiatric Association (APA). (Vgl. Schramm, 2016, S. 18) 14

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