Die Fütterung. Von Vanessa Sigl und Magdalena Hackl

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1 Die Fütterung Von Vanessa Sigl und Magdalena Hackl

2 Allgemeine Grundsätze: leistungsbezogen müssen alle Tiere mit den Nährstoffen und Wirkstoffen versorgt werden die sie brauchen Es dürfen nur einwandfreie und schadstofffreie Futtermittel verfüttert werden Die regelmäßige Versorgung mit Wasser muss vorgegeben sein Häufig wechselnde Futterangebote sollten vermieden werden Eine Rationsberechnung sollte angewendet werden

3 Wiederkäuergerechtheit Rinder haben bestimmte Anforderungen an die Fütterung das genetische vorgegebene Leistungspotential kann speziell beim Wiederkäuer nur bei einer optimalen Funktion der Pansenverdauung ausgenützt werden!

4 Beste Futterqualität Hoher Futterverzehr Optimale Nährstoffaufnahme

5 Grundfutter Futterverzehr ARTEN DES FUTTERVERZEHRS: Grundfutter: Aufgaben sind Sättigung, Versorgung mit genügend Rohfaser und Struktur, Versorgung mit vielen hochwertigen Nähr-, Mineral- und Wirkstoffen Kraftfutter: Aufgabe ist vor allem das Grundfutter zu ergänzen. Wichtig ist es auf die Leistung zu achten und ein erwünschtes Energie-Protein-Verhältnis mit einer hohen Nährstoffkonzentration zu erzielen Kraftfutter

6 Gesamtfutter Anforderungen: Nährstoffkonzentration, Strukturwirksamkeit, Schmackhaftigkeit, Geruch und Hygiene Möglichst Bedarfsgerecht Beispiel: Beim Verzehr von 1kg Kraftfutter-Trockenmasse kann mit einer Verdrängung von etwa 0,2 bis 0,8kg Grundfutter Trockenmasse gerechnet werden (Kraftfutter verdrängt Grundfutter) Grundfutteraufnahme ist von Tier zu Tier anders

7 FÜR AUFZUCHTRINDER: 2,2 bis 1,7kg Gesamtfutter- Trockenmasse je 100 kg Lebendmasse FÜR MASTRINDER: 2,7 bis 1,9 kg Gesamtfutter- Trockenmasse je 100kg Lebendmasse

8 Die Bedeutung eines hohen Futterverzehrs: Viel Nährstoffaufnahme aus dem Grundfutter Höheres Leistungsvermögen aus dem Grundfutter Höherer Kraftfuttereinsatz Kostengünstigere Leistungserzeugung Geringeres Risiko hinsichtlich Mangelversorgung auch bei höheren Leistungen Langlebigere Kühe

9 Tierbedingte Einflussfaktoren auf den Futterverzehr Genetische Veranlagung Aufzuchtintensität Lebendmasse Nutzungsrichtung Laktationsstadium Trächtigkeit bei weiblichen Rindern

10 Der Begriff Struktur umfasst alle physikalischen Formeigenschaften des Futters: Den Trockenmassengehalt Die Faserung Die Gerüstsubstanz wie Zellulose, Hemizellulose und Lignin

11 Rohfaser- und Strukturbedarf Milchvieh: Mindestens 18%, höchstens 24% Rohfaser in der TM, davon 2/3 in strukturierten Futtermitteln Aufzucht- und Mastrinder: Mindestens 15% Rohfaser in der TM, davon ½ in strukturierten Futtermitteln Zu hoher und zu niedriger Rohfasergehalt sind zu vermeiden

12 Strukturwirksamkeit und Grundfuttermitteln Die Wiederkautätigkeit ist von der Strukturwirksamkeit der Futtermittel abhängig Strukturreiche Futtermittel bewirken eine mechanische Reizung und regen dadurch die Pansenmotorik an Neben der Rohfasermenge ist auch die Verdaulichkeit entscheidend Junges Futter ist leichter verdaulich als spät geschnittenes Futter, da mit zunehmender Vegetation der Ligningehalt steigt

13 Kontrolle der Pansen- und Wiederkautätigkeit Ausreichend Struktur im Futter ist wenn: Bei unbegrenzten Futterzeiten ständig mehr als die Hälfte der Tiere wiederkauen Die Zahl der Pansentätigkeit mindestens drei in zwei Minuten beträgt Die Beschaffenheit des Kotes in Ordnung ist 40 bis 60 Kaubewegungen pro Bissen ausgeführt werden unter 40=rohfaserarm über 60=rohfaserreich.

14 Nährstoffversorgung und Verwertung Energieversorgung: Stärke und Zucker von Futtermitteln verstärkt von Kraftfutter werden rasch abgebaut. Körnermais, Kleien, Trockenschnitzel, Futtermehle oder Maissilagen sind im Abbau langsamer und eignen sich für ein langfristiges Energieangebot im Pansen besser

15 Proteinversorgung: Wichtig dabei ist jene Menge Rohprotein die im Darm zur Verfügung steht=nxp! Im Pansen nicht abgebauten Protein Mikroprotein nxp

16 Fettversorgung: Ein hoher Fettgehalt führt zu Verdauungsstörungen und verursacht einen niedrigeren Eiweißwert in der Milch Hohen Fettgehalt findet man vor allem in Fertigfuttermitteln und Samen

17 Flüchtige Fettsäuren Essigsäure: Ausgangsbasis für Milchfett Probionsäure: Vorwiegend aus Stärke gebildet, dient als Energiequelle Buttersäure: Vorwiegend aus Zucker gebildet dient als Energiequelle

18 ENDE

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