Grundlagen der Farbenlehre

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1 Lichtfarbe Einige leuchten selbst z.b. Glühlampen, Leuchtstofflampen, Monitore, Glühwürmchen usw. Selbstleuchtende Gegenstände (Selbstleuchter) emittieren Licht (senden Licht aus). Für das von Selbstleuchtern emittierte (ausgesandte) oder von Körperfarben reflektierte,,farbige Licht wird der Begriff Lichtfarbe benutzt. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 1

2 Körperfarben Die meisten Gegenstände sind nur sichtbar, wenn sie von einer Lichtquelle beleuchtet werden. die,,farben von nicht - selbstleuchtenden Gegenständen und färbende Substanzen wie Druckfarben, Malfarben werden zusammenfassend Körperfarben genannt. Um Körperfarben überhaupt sichtbar zu machen, müssen sie von einer Lichtquelle beleuchtet oder durchleuchtet werden. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 2

3 Körperfarben Die auftreffenden Wellen werden teilweise reflektiert (zurückgeworfen), transmittiert (durch gelassen) und absorbiert (verschluckt). Je nach Position von Lichtquelle und Betrachter(in) wird entweder das reflektierte oder das transmittierte Licht vom Auge als Farbreiz aufgenommen und lässt im Gehirn die Farbempfindung entstehen. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 3

4 Additive Bei der additiven wird Lichtenergie verschiedener Spektralbereiche addiert. Die Mischfarbe (Lichtfarbe) enthält mehr Licht als die jeweiligen Ausgangsfarben. Bei der additiven Mischung von Rot, Grün und Blau entsteht durch Addition der drei Spektralbereiche das komplette sichtbare Spektrum, also Weiß. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 4

5 Beispiele für die Anwendung der additiven sind: Monitor Digitalkamera Bühnenbeleuchtung bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 5

6 Bei additiver gilt: Wenn zwei Primärfarben zu gleichen Teilen gemischt werden entsteht eine Sekundärfarbe. + = Primärfarbe Grün Primärfarbe Rot Sekundärfarbe Gelb bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 6

7 Bei additiver gilt: Wenn zwei Primärfarben zu gleichen Teilen gemischt werden entsteht eine Sekundärfarbe. + = Primärfarbe Grün Primärfarbe Blau Sekundärfarbe Cyan bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 7

8 Bei additiver gilt: Wenn zwei Primärfarben zu gleichen Teilen gemischt werden entsteht eine Sekundärfarbe. + = Primärfarbe Rot Primärfarbe Blau Sekundärfarbe Magenta bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 8

9 Bei additiver gilt: Wenn drei Primärfarben zu gleichen Teilen gemischt werden entsteht eine Tertiärfarbe. + = + bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 9

10 Additive bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 10

11 Subtraktive Bei der subtraktiven wird Lichtenergie subtrahiert. Jede hinzukommende Farbe absorbiert einen weiteren Teil des Spektrums. Die Mischfarbe (Körperfarbe) ist somit dunkler als die Ausgangsfarben. Bei der subtraktiven von Cyan, Magenta und Gelb entsteht durch die Subtraktion (Absorption) der jeweiligen Komplementärfarbe (RGB) Schwarz. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 11

12 Beispiele für die Anwendung sind: Farbdruck, künstlerische Mal- und Zeichentechniken bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 12

13 Autotypische Die Mischung der Farben beim Druck wird allgemein als autotypische bezeichnet. Sie vereinigt die additive und die subtraktive. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 13

14 Der Farbkreis Der einfache Farbkreis besteht aus 6 Farben. 3 Primärfarben (Rot, Grün, Blau) 3 Sekundärfarben (Yellow, Megenta, Cyan) Die jeweilige Sekundärfarbe liegt zwischen zwei Primärfarben aus denen sie gemischt werden kann. Ungleiche Mischfarben und Tertiärfarben werden nicht dargestellt. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 14

15 Der Farbkreis bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 15

16 Regeln für die subtraktive Jede subtraktive Primärfarbe reflektiert zwei additive Primärfarben und absorbiert die dritte additive Primärfarben. Im Farbkeis wird die gegenüberliegende Farbe absorbiert die benachbarten Farben reflektiert. Bei der Mischung der drei subtraktive Primärfarbe zu gleiche Teilen entsteht die subtraktive Tertiärfarbe Schwarz. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 16

17 bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 17

18 Werden zwei Sekundärfarben subtraktiv zu gleichen Teilen gemischt, werden die jeweilgen gegenüberliegenden Primärfarben absorbiert und die dritte Primärfarbe reflektiert. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 18

19 Übereinanderdrucken lasierter Farbschichten nach den Regeln der subtraktiven in der Darstellung des absorbierenden und des reflektierenden Lichtspektrums. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 19

20 Reflexion des Lichtes bei lasierter Druckfarbe Lasierte Druckfarbe reflektiert das Licht nicht selbst sondern wirkt als Farbfilter. Reflexion des Lichtes auf deckender Druckfarbe Das Licht wird direkt von der Oberfläche der Druckfarbe reflektiert. bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 20

21 bbw Berlin Grundlagen der Medientechnik Seite 21

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