Einleitung in das ZMS-Redaktionssystem

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1 Einleitung in das ZMS-Redaktionssystem Zur Verwaltung des Webauftritts für Redakteure einer Kirchengemeinde Dokumentation 2010 Media Supervision Software Consulting GmbH Kontakt:

2 Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen Was ist ZMS? Unterstützte Browser Einführung Aufbau einer Website Einloggen auf einer ZMS-Seite Die Redaktionsseite Aufbau Funktionen Erstellen und Bearbeiten einer Website Erstellen einer Seite auf der Website Erstellen eines Textobjekts Einfügen einer Überschrift mit dem Texteditor Einfügen eines Textabschnitts mit dem Texteditor Einfügen von Bild und Text Einfügen eines Ordners Einfügen eines Dokuments Ordner und Dokumente bestimmen die Navigationsstruktur Micronavigation Mehrsprachigkeit Aktivieren/Deaktivieren eines Objektes Notizen einfügen Erweiterbarkeit mit dem ZOPE-Applicationserver Barrierefreier Internetauftritt/Web-Accessibility Glossar... 25

3 Seite 3 1 Grundlagen 1.1 Was ist ZMS? ZMS = ZOPE basiertes Content Management System. Ein Content Management System unterstützt den Autor/Redakteur bei der Verwaltung und Erstellung von Websites. Ziel ist es, unterschiedliche Webangebote nutzerfreundlicher, einheitlicher und leichter pflegbar zu gestalten. Mittels einer einheitlich gestalteten Redaktionsseite werden die Inhalte übersichtlich eingepflegt. Einfache Funktionen zur Textverarbeitung, eine automatisch erzeugte Navigation und ein homogenes Design erlauben eine sehr einfache Bedienung. Technisches Hintergrundwissen, beispielsweise HTML-Kenntnisse oder andere Software-Kenntnisse, sind nicht notwendig. Das Content Management System (CMS) erleichtert außerdem die Kontrolle über Zugriffs- und Verbreitungsmöglichkeiten der bearbeiteten Inhalte. Entscheidende Vorteile eines ZMS Bedienbarkeit ist in unterschiedlichen Betriebssystemen gewährleistet (sowohl Mac OSX oder Linux als auch Windows) Einfache Bearbeitung und Pflege einer Website ( Bau einer Homepage ohne technische Spezialkenntnisse möglich) Navigationspunkte werden automatisch aus der Struktur erstellt Kontrolle der eingegebenen Inhalte durch eine Vorschau im Browser Möglichkeit der Mehrsprachigkeit Workflow unterstützt effektiv Prozesse, die einer Abstimmung unterliegen. Bsp.: Autor und Redakteur arbeiten zusammen an einem Text. Einbinden von externen Daten, beispielsweise einer anderen HTML-Seite Spambot-Blocker für -Adressen (verschlüsselte Angaben) Trennung von Design und Inhalten Text- bzw. Druckversion: Das Umschalten auf eine reine Textversion ist eine Anforderung für einen barrierefreien Web-Auftritt nach dem Behindertengleichstellungsgesetz. 1.2 Unterstützte Browser Die Pflege von Inhalten mit ZMS, sowie die Darstellung der Webseiten wurde für die gängigsten Browsertypen optimiert. Zu empfehlen sind: InternetExplorer 6 oder höher Mozilla Firefox 2.0 oder höher Safari 2.0 oder höher Bei älteren oder anderen Browsern, wie beispielsweise Netscape, Opera oder Konqueror, kann es evtl. Abweichungen bei der Darstellung geben.

4 Seite 4 2 Einführung 2.1 Aufbau einer Website Bevor man eine Website im ZMS erstellt, sollte man sich ein Grundgerüst für ihre Struktur überlegen. Das Zitat: Zwanzig Minuten nachdenken, ersparen oft acht Stunden Arbeit gilt hier ganz besonders. Die Redaktionsoberfläche stellt verschiedene Elemente wie Ordner, Dokumente und Textabschnitte zur Verfügung, um die Inhalte sinnvoll zu gliedern. Zu Beginn empfiehlt es sich eine Ordner-Struktur zu planen. Sie ist das Gerüst für die Ablage der Dokumente. Das Containermodell oder auch Modell der Russischen Puppe Ein Ordner kann mehrere Dokumente und Unterordner enthalten. Dokumente und Ordner dienen als Container für Inhalte wie z. B. Texte, Bilder, Tabellen und weitere Seitenelemente. Einem Dokument folgen hierarchisch nur noch Inhalte, während einem Ordner Inhalte, weitere Ordner und Dokumente folgen können. Zur besseren Vorstellung hilft das Modell der russischen Puppe Matrjoschka: die russische Holzpuppe mit einer Vielzahl immer kleiner werdender Puppen im Inneren.

5 Seite Einloggen auf einer ZMS-Seite Beispiel: Um Zugang zur Arbeitsoberfläche des Redaktionssystems zu bekommen, benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort. Hinter der Pfadangabe (siehe Pfeil) erscheint ein kleiner Punkt für den Aufruf zum Login (ein Edit! ). Sie haben entweder eine spezielle Webseite, von der aus Sie sich anmelden können oder Ihr Login funktioniert bereits von der Home-Seite. Es öffnet sich das Login-Fenster. Melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort an. Es öffnet sich die Redaktionsseite, auf der alle Funktionen des ZMS dargestellt sind. Von hier aus gestalten Sie neue Inhalte oder ganze Websites.

6 Seite Die Redaktionsseite Aufbau Auf der Redaktionsseite gibt es drei wesentliche Blöcke: Funktionsblock Ansicht der Inhalte Statusanzeige In der linken Spalte sehen Sie die hierarchische Baumstruktur Ihrer Website. An Hand der Sitemap können Sie sich orientieren, z.b. auf welcher Arbeitsebene der Redaktionsoberfläche Sie sich gerade befinden. Falls links die Sitemap nicht automatisch erscheint, klicken Sie auf den entsprechenden Button oben rechts. An die Sitemap schließen sich die drei Blöcke der Redaktionsseite an. Der Funktionsblock dient dem Erstellen und Bearbeiten von Objekten. Die Ansicht der Inhalte gibt einen kurzen Überblick über den Inhalt des Dokuments oder des Ordners. Sie können somit schnell und einfach die Positionen bzw. die Reihenfolge im Layout festlegen. Die Statusanzeige zeigt für jedes Objekt den letzten Bearbeiter sowie das Datum der letzten Änderung an. Anhand der Icons erkennen Sie den Status des Objekts (z.b. geändert etc.). Im nun folgenden Abschnitt werden die umfangreichen Funktionen der einzelnen Menüleisten beschrieben. Wenn Sie jedoch ohne ausgiebige Informationen sofort mit dem Erzeugen einer neuen Seite beginnen möchten, fahren Sie mit Punkt 3. Erstellen und Bearbeiten einer neuen Website fort.

7 Seite Funktionen Es gibt vier Menüleisten auf der Redaktionsseite. Der Menüumfang wird im Folgenden beschrieben. Die Menüleisten befinden sich in den vier Ecken der Redaktionsseite. Oben links: Menüleiste A Bearbeiten Hier erstellen und verwalten Sie die Inhalte. Außerdem zeigt die Ansicht die Struktur Ihrer Website: Alle Bausteine, wie Textabschnitte, Bilder, Dokumente, Ordner etc., die Ihre Website zurzeit enthält. Eigenschaften In den Eigenschaften wird das jeweilige Container-Objekt betitelt. Titel und Kurztitel der Seite werden in der Browser- Ansicht als Seitenüberschrift verwendet. Der Titel ist hier praktisch der Name der jeweiligen Webseite und steht im oberen Textfeld. Bei den Unterordnern oder Dokumenten benennt das Feld Kurztitel die Punkte, die in der Browseransicht in der Micronavigation (auch Breadcrumbs genannt), sowie in der linken Navigationsleiste stehen. Das Feld Titel dagegen steht oben auf der Webseite selbst.

8 Seite 8 Darüber hinaus können in den Eigenschaften Meta-Angaben, wie Zusammenfassung, Schlagworte oder Autor gemacht werden. Somit kann Ihre Seite von Suchmaschinen besser gefunden werden. Diese Angaben können auch später gemacht werden. Mit dem Befehl aktiv regeln Sie, ob ein Ordner, das Dokument oder gar die ganze Website aktiviert, also sichtbar, ist oder nicht. Oder Sie entscheiden sich für eine zeitweilige Sichtbarkeit des Objekts, dann tragen Sie Anfangs- und Ablaufdatum mittels Kalender ein. Weiter unten im Eingabefenster befindet sich die Funktion Gliederung. Mit ihr können angelegte Ordner für den Export beispielsweise automatisch nummeriert werden. Im/Export Die Funktion Import ist dem Administrator vorbehalten. Dagegen können Autoren und Redakteure die statische Version einer Seite exportieren. Z.B. für XML- oder HTML-Formate. Dieser Export ist hilfreich wenn Sie Ihre Seiten Offline präsentieren wollen. Aufgaben Verschiedene Übersichten, um beispielsweise, die in Arbeit befindlichen Objekte auf einen Blick überprüfen zu können. Die Aufgabenanzeige ist eine nützliche Hilfe, den Überblick über Anzahl und Status verschieden modifizierter Objekte zu behalten. Linkquellen Zeigt die internen Links an, die auf die gerade betrachtete Seite verweisen. Beispiel: Wählt man in der Redaktionsseite einen Ordner aus und klickt dann auf den Button Linkquellen werden alle Links aufgelistet, die von anderen internen Seiten der Website auf diesen Ordner verweisen. Diese Funktion dient der Kontrolle. Es ist beispielsweise nützlich einen Blick in die Linkquellen zu werfen, bevor man eine Seite komplett löscht, damit auf anderen Seiten keine toten Links gesetzt sind. Vorschau Der Autor/Redakteur bekommt eine Vorschau, wie die bereits eingepflegten Inhalte im Web- Browser abgebildet werden. Es ist eine der wichtigsten Funktionen des ZMS. Mit der Vorschau können Sie sofort das Erscheinungsbild/Layout eines neuen oder geänderten Objekts überprüfen. Mit Zurück (siehe Pfeil) gelangt man wieder in die Redaktionsseite oder es kann die Zurück- Funktion des Browsers benutzt werden.

9 Seite 9 Oben rechts: Icon-Leiste B Sitemap: Stellt die Website in Baumstruktur auf der linken Seite dar; hilft bei der Orientierung und ist für die Navigation in der Redaktionsansicht erforderlich. Volltext-Suche: Innerhalb der Redaktionsumgebung kann nach Stichworten gesucht werden. Um in die Redaktionsansicht zurück zu gelangen, klickt man auf Sitemap. Papierkorb: Enthält die gelöschten Objekte einer Website. Autor und Redakteur können diese aus dem Papierkorb wieder herausholen und erneut in die Website einfügen. Man sollte von Zeit zu Zeit den Papierkorb leeren, denn der Löschvorgang kann zeitaufwendig werden, wenn zu viele Objekte zu löschen sind. Hilfreich ist diese Funktion, wenn man versehentlich ein Objekt gelöscht hat und merkt, dass man es doch wieder gebrauchen kann.

10 Seite 10 Unten links: Icon-Leiste C Markierung aller Objekte aufheben Alle Objekte auswählen Löschen / Ausgewähltes Objekt in den Papierkorb verschieben Ausgewähltes Objekt ausschneiden Ausgewähltes Objekt kopieren Einfügen Das Symbol erscheint nur, wenn vorher ein markiertes Objekt ausgeschnitten oder kopiert wurde. Die Icon-Leiste C dient der Bearbeitung von Objekten: Auf diese Weise lassen sich mehrere Objekte gleichzeitig kopieren, löschen und ausschneiden. Markieren sie die Objekte, die Sie umorganisieren wollen, mit einem Häkchen davor. Das ausgewählte Dokument kann nun gelöscht, ausgeschnitten oder kopiert werden

11 Seite 11 Unten rechts: Menüleiste D Pull-Down-Menü zur Sprachauswahl Das Pull-Down-Menü zur Sprachauswahl gibt die Möglichkeit einer alternativen Sprachdarstellung der Redaktionsseite. Menüs, Funktionstasten und Pull-Down-Menüs können wahlweise auch in einer anderen Sprache dargestellt werden. Verfügbare Sprachen sind: Deutsch, English, Français, Italiano, Español, Chinese, Farsi, Russian, Hindi, Arabisch. Achtung: Hier wählen Sie nicht die Sprache der Inhalte aus, d.h., dies ist nicht die Sprache in der ihre Webseiten geschrieben sind! Sie sind: Hier sehen Sie Ihren Benutzernamen. Pfeil nach oben (Seitenanfang) Klicken Sie hier um zum Seitenanfang zu gelangen (Top).

12 Seite 12 Pull-Down-Menüs mit ähnlichen Eigenschaften Eigenschaften Mit diesem Pull-Down-Menü gestalten Sie Ihre Website. Beispielsweise mit verschiedenen Objekten, wie Ordner oder Dokumenten, die eine hohe Priorität in der Website besitzen. Neu zu Ordner: Hier fügt man der Site ein neues Objekt hinzu. Allerdings wird das zuletzt eingefügte Objekt immer an die oberste Position in der Browseransicht stehen. Mit den Funktionen Auf- bzw. abwärts verschieben kann man das Objekt dann richtig positionieren. Aktion auswählen Sind die verschiedenen Objekte eingefügt, verwaltet man sie über den Abschnitt im Pull-Down-Menü Aktion auswählen. Hier können Sie das jeweilige Objekt löschen, kopieren oder im Layout nach oben bzw. unten verschieben. Hier werden, wie im Menü Eigenschaften, Objekte eingefügt. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie stets unter demjenigen Objekt positioniert werden, von dem das Aktions- Menü ausgeht. Achtung: Das Objekt wird auf derselben Ebene erstellt. Will man einem Ordner einen Unterordner einfügen, so muss man zunächst in diesen Ordner wechseln und dort über das Pull-Down-Menü einen Ordner hinzufügen. Damit lassen sich Inhalte eines Ordners noch einmal hierarchisch strukturieren.

13 Seite 13 3 Erstellen und Bearbeiten einer Website In diesem Kapitel beginnen Sie mit dem Bau der Website. Mit dem Pull-Down-Menü fügen Sie die benötigten Dokumente und Ordner ein. Diese sind auch gleichzeitig die Navigationspunkte der Website. 3.1 Erstellen einer Seite auf der Website Um mit den Funktionen der Redaktionsmaske schnell vertraut zu werden, gibt es zur Einführung ein einfaches praktisches Beispiel: Sie erstellen eine einfache Textseite wie sie beispielsweise oft zur Einleitung eines Ordners oder zur Einführung in ein bestimmtes Kapitel der Website benutzt wird. Das Beispiel vermittelt schnell, welche Dienste hinter den Menüleisten, Eingabefeldern und Pull-Down-Menüs stecken Erstellen eines Textobjekts Zu jedem Fließtext gehört eine Überschrift. Diese und alle weiteren Textbausteine sind in dem Objekt Textabschnitt zu finden. Um einen Textabschnitt zu generieren, wählen Sie den gleichnamigen Befehl aus dem Pull-Down-Menü aus und füllen Sie das Eingabefenster mit Ihrem individuellen Text. Da in diesem Eingabefenster immer nur ein Texttyp erzeugt werden kann, muss jede Überschrift, Beschriftung, Nummerierung, usw. als separater Textabschnitt angelegt werden. Ansicht der Redaktionsseite In diesem Beispiel sind zwei Textabschnitte verschiedenen Typs zu sehen: Überschrift 2 und Standard-Text. Jedes Objekt ist als einzelner Textabschnitt angelegt. In der Browservorschau werden diese Elemente zusammengesetzt und ist als ein homogen aufgebauter Artikel zu sehen.

14 Seite Einfügen einer Überschrift mit dem Texteditor Um eine Überschrift einzupflegen, wählen Sie per Klick aus dem Pull-Down-Menü die Aktion Textabschnitt aus. Es öffnet sich das Fenster für die Texteingabe bzw. der Texteditor. Fügen Sie nun eine Überschrift ein, indem Sie aus dem Pull- Down-Menü z. B. Überschrift 3 auswählen. Schreiben oder Kopieren Sie ihren Text in das Editierfeld. Wenn Sie den Cursor in das Textfeld positionieren, können Sie mit der rechten Maustaste Aktionen wie Kopieren und Einfügen, Rückgängig, etc. durchführen. Kontrollieren Sie nun, ob das Feld AKTIV ein Häkchen hat. Deaktivierte Objekte sind in der Redaktionsmaske zwar zu sehen, werden aber auf der Webseite nicht angezeigt. Nach der Eingabe klicken Sie den Button Speichern um den Text zu sichern. Zurück auf der Einstiegsseite der Redaktionsoberfläche sehen sie nun das neue Objekt im Inhaltsblock. Indem Sie die Funktion Textabschnitt bearbeiten klicken, gelangen Sie zurück in das Textfeld und können bei Bedarf die Überschrift nachträglich ändern Einfügen eines Textabschnitts mit dem Texteditor Erstellen Sie nun ein zweites Textfeld, unter der Überschrift. Öffnen Sie das Pull-Down-Menü, das direkt unter Textabschnitt bearbeiten steht; nämlich: ---Aktion auswählen---. Wählen Sie die Aktion Textabschnitt, um unter die schon eingefügte Überschrift den Fließtext zu positionieren. Es öffnet sich erneut ein Texteingabefeld. Hier fügen Sie den neuen Text ein. Sie können ihn aus einer Vorlage kopieren oder direkt in das Textfeld schreiben, wobei Sie ähnlich wie in ihrer Word-Umgebung agieren können.

15 Seite 15 Textformatierungen Markieren Sie den Text, der gefettet werden soll und drücken Sie diesen Button (Bold) Um einen Textbereich kursiv darzustellen dient dieser Button (Kursiv) Hiermit können Sie Passagen tiefgestellt darstellen Hiermit können Sie Passagen hochgestellt darstellen Wenn Script-Auszüge dargestellt werden sollen, empfiehlt sich die Formatierung Code Wenn Sie innerhalb eines Textabschnitts einen einzelnen Link setzen möchten, können Sie den zu verlinkenden Text markieren und diesen Button benutzen. Im sich öffnenden Fenster können Sie entweder eine externe Adresse angeben oder eine interne bereits vorhandene Seite auswählen, auf die verlinkt werden soll. Das Pull-Down-Menü der Standardformatierungen bietet folgende Möglichkeiten: Beschriftung Die Formatierung Beschriftung kann beispielsweise zur Beschriftung von Bildern dienen. Einzug Ein Textabschnitt des Typs Einzug wird ein Stück nach rechts eingezogen. Merksatz Ein Merksatz kann farbig hinterlegt sein und wird somit hervorgehoben. Liste Eine Liste dient der Aufzählung mit Hilfe von Zeichen: Satz 1 Satz 2 Nummerierung Eine Nummerierung dient der nummerischen Aufzählung: 1. Satz 1 2. Satz 2 Standard Standardtext, Schriftart: Arial Überschrift 1,2,3,4 Zwischenüberschriften Mit dem Button Speichern sichern Sie Ihre Eingaben und gelangen auf die Ansicht der Redaktionsseite zurück.

16 Seite 16 Sollten Sie sich nachträglich entscheiden den Fließtext an eine andere Stelle zu setzen, kann er mit Hilfe spezieller Befehle aus dem Pull-Down-Menü verschoben werden. Um ihn richtig zu positionieren, stellt das Pull-Down-Menü Aktion auswählen die Befehle nach oben verschieben bzw. nach unten verschieben bereit. Achtung: Sollten Sie sich in der Redaktionsmaske eines Objekts befinden und möchten dieses unverändert lassen, gehen Sie nicht über die Micronavigation auf der linken Seite zurück, sondern benutzen Sie den Zurück -Button, da das Objekt ansonsten gesperrt werden kann Einfügen von Bild und Text Wählen Sie aus dem Menü unter Textabschnitt bearbeiten die Aktion Abbildung aus. Es öffnet sich das Eingabefenster. Bild Ein Bild kann mit Durchsuchen auf dem eigenen Rechner ausgewählt werden und mit Einfügen auf den Server geladen. Das Bild kann kleiner sein und als Vorschau für ein dahinter liegendes, größeres Bild mit höherer Auflösung (HighRes) dienen. Sobald ein HighRes-Bild eingesetzt wird, erscheint in der Webseite automatisch

17 Seite 17 eine Lupe an dem kleineren Bild, um auf eine größere Version hinzuweisen. Das HighRes-Bild wird in einem eigenen sich öffnenden Fenster dargestellt. Bild Durch Klicken auf den nebenstehenden Durchsuchen -Button wird das gewünschte Bild auf dem eigenen Rechner ausgewählt und fügt den Pfad des Bildes ein. Hierbei handelt es sich um die kleine Version Ihres Bildes. Bild (HighRes) Klicken Sie auf den nebenstehenden Durchsuchen -Button, um das gewünschte Bild auszuwählen und somit den Pfad des Bildes einzufügen. Hierbei handelt es sich um die große Version Ihres Bildes. Spezielle Attribute Bei alt= und title= geben Sie dem Bild einen Namen. URL Möchten Sie das Bild als Link verwenden, können Sie hier die zugehörige Adresse eintragen. Durch Anklicken des Bildes gelangt der User direkt zur eingetragenen URL. Dies kann ein interner oder auch ein externer Link sein. Bildausrichtung Wählen Sie hier, ob das Bild links, rechts oder zentriert ausgerichtet sein soll. Gleichzeitig können Sie hier definieren, ob und wie das Bild von Text umflossen wird. Dieser Umfluss gilt für alle nachfolgenden Objekte, wie Textabschnitte oder weitere Abbildungen bis das Bild komplett umschlossen ist. Textblock Wählen Sie aus dem Pull-down-Menü das Textformat aus: Entweder eine Bildunterschrift ( Beschriftung ) oder einen im Kontext stehenden Textblock ( Standard ). Fügen Sie den Text ein und legen Sie die Ausrichtung von Text und Bild zueinander fest. Dieses geschieht mittels folgender Leiste: Mit Speichern bestätigen.

18 Seite Einfügen eines Ordners Wählen Sie Ordner aus dem Pull-Down-Menü aus. In dem neu geöffneten Fenster geben Sie dem Ordner einen Namen. Der Kurztitel erscheint auf der Website in der linken Navigationsleiste. Der lange Titel erscheint immer oben auf der Eingangsseite des Ordners. Beide Felder müssen ausgefüllt werden, da sie eine rote Kennzeichnung tragen. Mit dem Button Speichern sichern Sie den Ordner. Da der neue Ordner als Container für weitere Objekte dient, muss bzw. kann er mit Dokumenten, weiteren Ordnern, Texten und/oder Bildern etc. gefüllt werden. Ordner können Unterordner und Dokumente enthalten, aber auch Textabschnitte und Abbildungen. Dokumente fungieren ausschließlich als Container für Textabschnitte, Abbildungen, Tabellen etc. Einem Ordner kann auch ein Einleitungstext zugewiesen werden um den Inhalt des Ordners zusammenfassend wiederzugeben. Hierzu dient das Feld Zusammenfassung.

19 Seite Einfügen eines Dokuments Im Pull-Down-Menü Neu zu Ordner z.b. unter Ordner- Eigenschaften wählen Sie das Objekt Dokument. Anschließend die Felder Kurztitel und Titel ausfüllen und mit Einfügen abspeichern. Ein Dokument wird im Browser-Fenster erst mit der Überschrift sichtbar, wenn es aktiv ist und ein weiteres Element beinhaltet, z.b. ein Textelement. Sie füllen Ihr neu erstelltes Dokument z.b. mit Textelementen. Dazu im Pull-Down-Menü unter Neu zu Dokument das Element Textabschnitt anklicken. Fügen Sie Ihren Text ein und klicken Sie abschließend auf Speichern. Ebenso können Sie im Dokument z.b. eine Abbildung, eine Info-Box, eine Tabelle oder auch weitere Textabschnitte einfügen. In dem jeweiligen Ordner können Sie beliebig viele Dokumente ablegen. Bauen Sie nach diesem Prinzip weitere Ordner, die Sie dann mit Dokumenten und Texten etc. bestücken. 3.4 Ordner und Dokumente bestimmen die Navigationsstruktur Da das Anlegen von Ordnern und Dokumenten gleichzeitig über den Kurztitel die linke Navigation der Website bestimmt, muss bei der Wahl des Kurztitels auf eine kurze und prägnante Wortwahl geachtet werden. Der Kurztitel taucht in der linken Navigation sowohl in der Redaktionsumgebung als auch in der veröffentlichten Website auf. Hiermit gewährleistet das System auf einfache Art und Weise eine konsistente Darstellung der Inhalte. Ob ein Objekt bzw. Element aktiv oder inaktiv geschaltet ist, kann sofort an der farblichen Darstellung des grafischen Symbols erkannt werden.

20 Seite 20 Schlagworte: Sie kennzeichnen ein Objekt. Hier können alle zentralen Schüsselbegriffe des Inhalts eines Ordners oder eines Dokuments aufgelistet sein. Es gilt: Weniger ist mehr. Schreiben Sie daher nicht wahllos auf, was Ihnen zum Thema des jeweiligen Inhalts einfällt, sondern konzentrieren Sie die Auswahl auf die meistgebrauchten Schlüsselbegriffe. Die einzelnen Stichworte werden wie normaler Text einfach mit Kommata voneinander getrennt. Autor: Gibt die Quelle des Inhalts an. Der Autor des Textes wird auch auf Ihrer Website ausgegeben und ist nur optional anzusehen. 3.5 Micronavigation Als Markenzeichen für eine gute Website gilt, dass die Benutzer einfach und schnell ihre gewünschten Informationen finden und falls sie sich verirrt haben, sollten sie ebenso schnell den Weg zurück finden. Die Micronavigation erfüllt diesen Zweck. Jeder Klick hinterlässt eine Spur, an der man sich orientieren kann. Jeweils oben auf der Seite über dem Fließtext kann man seine aktuelle Position in der Struktur verfolgen: Dieser Pfad wird oft als breadcrumbs bezeichnet. Das geht auf das Märchen von Hänsel und Gretel zurück, die eine Spur aus Brotkrumen legten, um später den Weg wieder aus einem dichten Wald zu finden. Die Brotkrumen hinterlassen ebenfalls eine Spur der besuchten Seiten. Jede Krume ist ein Link, der wieder auf die vorherige Seite zurückt führt. 3.6 Mehrsprachigkeit Sie können Ihre Website zwei- oder mehrsprachig anlegen. Das heißt, dass für jedes Objekt ein anderssprachiges Pendant existiert. Hierbei ist besonders auf stringentes Arbeiten während des Baus der Site zu achten. Achtung: Zunächst legt man die Website-Struktur in der Primärsprache an. Die Entscheidung welche Primärsprache man anlegt, ist bindend. Erst wenn die Website strukturiert ist und in der Primärsprache alle Objekte angelegt sind, können die synchronen Ordner, Dokumente und Textelemente in die zweite Sprache umgesetzt werden. Die abhängige Sekundärsprache ist praktisch der Spiegel. Sie hat prinzipiell den gleichen Dokumentbaum wie die Primärsprache. In der Abbildung ist die Primärsprache mit (*) gekennzeichnet. Im oberen rechten Kopf der Redaktionsseite wählt man die jeweilige Sprachebene aus, in der man arbeiten möchte. Achtung: Beim Wechsel in die Sekundärsprache scheint es zunächst so, als werde die Redaktionsseite unverändert in der Primärsprache dargestellt. Ersetzen Sie nun alle Ordner- und Dokumentnamen, sowie alle Textelemente in die Sekundärsprache. Überprüfen Sie mit der Vorschau -Funktion, ob alle Objekte und Textelemente der Primärsprache übersetzt sind.

21 Seite 21 Zusätzlich kann jede der Sprachen, ob Primär- oder Sekundärsprache, eigene Inhaltselemente anlegen, die nicht übersetzt werden müssen. So kann die Sekundärsprache beispielsweise eine erweiterte Struktur mit zusätzlichen Ordnern oder Dokumenten besitzen. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass in der Primärsprache diese zusätzlichen Objekte ebenfalls angelegt sind. Dann aber nicht mit Inhalten gefüllt werden. Außerdem muss nicht jedes Textelement der Primärsprache zwingend einen synchronen Partner in der Sekundärsprache haben. Wo eine Übersetzung fehlt, wird in der Live-Version einfach kein Wechsel zur Sekundärsprache angeboten. Sie können sich auch nachträglich für eine Sekundär- oder Tertiärsprache entscheiden. In diesem Fall muss die Administration die Sprache-Version im System aufnehmen. Icons der Statusleiste Objekt liegt in Sekundärsprache vor Dieses Objekt muss noch übersetzt werden Objekt liegt in Primär- und Sekundärsprache vor Objekt wurde in der Primärsprache bearbeitet. Wählen Sie oben rechts im Sprach-Menü die Sekundärsprache aus. Öffnen Sie das zu übersetzende Objekt/Textelement. Zunächst muss der Text der Primärsprache (hier: Deutsch) durch Text der Sekundärsprache ersetzt werden. Dann ist es notwendig das Feld ACTIVE zu markieren, sonst erscheint der Text nicht im Browserfenster der Live-Version! Ein deaktiviertes Feld erkennt man auch daran, dass es auf der Einstiegsseite der Redaktionsoberfläche grau hinterlegt ist. Global -Button Wie zuvor beschrieben, können Web-Seiten von einer primär angelegten Sprache in eine zweite, so genannte Sekundärsprache übersetzt werden. Selbst eine Übersetzung in eine dritte Sprache ist möglich. Dazu müssen alle Objekte in einer zweiten Struktur noch einmal angelegt werden. Um diese Funktion zu aktivieren, klicken Sie das kleine Feld neben dem Button global. Ist das Feld gekennzeichnet, spiegelt das ZMS alle angelegten Texte, Bilder, Tabellen, etc. in einer Sekundärstruktur wieder. Allerdings müssen nun noch die Texte der einzelnen Objekte übersetzt werden. Diese Arbeit nimmt Ihnen das ZMS noch nicht ab. Ist das Feld nicht mit einem Häkchen gekennzeichnet, können Sie die entsprechenden Objekte nicht in die Sekundärsprache übersetzen.

22 Seite 22 Mit Hilfe der Aufgaben- Liste aus der Menü- Leiste behält der Redakteur die Übersicht, welche Objekte noch zu übersetzen sind. Aktivieren Sie das Feld neben dem Anzeigen - Button und wählen Sie aus dem Pull-Down- Menü zu übersetzende Objekte aus. Klicken Sie nun auf Anzeigen und Ihnen werden alle noch nicht übersetzten Objekte aufgelistet. 3.7 Aktivieren/Deaktivieren eines Objektes In sämtlichen Inhaltsobjekten ist das Feld AKTIV vorhanden. Nur wenn das Häkchen gesetzt ist, erscheint das Objekt auch im Web-Browser. Sonst erscheint es ausschließlich auf der Redaktionsseite, ist dort aber grau hinterlegt. Bei einer mehrsprachigen Website sind die Objekte der Sekundärsprache zunächst alle deaktiviert. Nach erfolgter Übersetzung muss der Redakteur/Autor kontrollieren, ob das jeweilige Objekt aktiviert ist. 3.8 Notizen einfügen Über diesen Weg können verschiedene Redakteure miteinander kommunizieren. Die Notizen werden einem Objekt angehängt, sind aber weder in der Vorschau noch in der Live-Version sichtbar. Auf der Redaktionsseite ist die Notiz wegen seiner gelben Hintergrundfarbe schnell erkennbar. Eine Notiz legen Sie über das Pull-Down-Menü an. Die Notiz ist nun für jeden berechtigten Redakteur auf der Redaktionsseite sichtbar. Sie kann aber auch vom Autor für eigene Notizen z.b. als Erinnerung dienen. Achtung: Ist ein Workflow eingeschaltet, müssen auch die Notizen freigegeben werden!

23 Seite 23 4 Erweiterbarkeit mit dem ZOPE-Applicationserver ZMS verfügt über eine breite Erweiterbarkeit, da es auf dem ZOPE-Applicationserver basiert. ZOPE bietet auf der Website eine Vielzahl von vorgefertigten Erweiterungen; die Programmier-Schnittstellen von ZOPE sind DTML und Python. Es existieren Adaptoren und Interfaces für die diverse Datenbanken, Protokolle und Interfaces. Die Template-Programmierung erfolgt in DTML: DTML-Tags und HTML-Code werden zu Templates integriert. Diese Templates kapseln die eigentlichen Textkörper; die Navigation der vorliegenden Seite ist vollständig mit DTML erzeugt. Komplexere Funktionen entwickelt man aus Effizienz-Gründen in Python. Die Einbindung von Python-Code kann entweder über Templates oder über die sog. ZOPE-Produkte erfolgen; letztere werden systemseitig eingebunden und stehen als Objekte ubiquitär zur Verfügung. ZMS ist ein solches komplexes ZOPE-Produkt; die unkomplizierte Erweiterung von ZMS durch weitere Produkte (wie Foren, Newsletter etc.) unterstützt ZOPE durch sein spezielles Objektmodell, das eine "Vererbung" solcher Add-ons in die ZMS-Hierarchie ermöglicht. ZMS bietet folgende Basismerkmale: Einfache Bedienbarkeit, insbesondere bei der Content-Erfassung (Webformulare) Strenge Trennung von Inhalt und Gestaltung Universell verwendbares, modulares Templatemodell und leistungsfähiges Design- Konzept Multilinguales Publishing-Modell; präformiertes, erweiterbares Content-Objektmodell Kategorisierungskonzept und bibliotheken-konforme Meta-Attribute für fachgerechte Content-Erschließung Workflow und Rollenkonzept Redaktionelle Arbeitshilfen für effiziente Prozesse (Notizen, Alerting, Arbeitslisten) Linkkonsistenz, bidirektionale Links Mandantenfähigkeit: viele Websites können auf einem Rechner betrieben werden und in einer Portalarchitektur organisiert werden XML/XSL-Schnittstelle für Dokument-Import/Export Breite Erweiterbarkeit durch die Zope-Basistechnologien (DTML, Python; Datenbankschnittstellen, durchgehende Objektorientierung und Vererbung etc.) Produktionsvorteil durch Einsatz von Content- bzw. Applikations-Modulen Siehe dazu und

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