Das Selbstwertgefühl der Kinder stärken

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1 Das Selbstwertgefühl der Kinder stärken

2 Wer ich bin Mutter von zwei kleinen Kindern Studium in Pädagogik und Psychologie Chinderschtuba seit 2015 Pikler Pädagogin Inspiriert von Jesper Juul und Emmi Pikler Dozentin PH Wallis

3

4 Bild vom Kind Kinder Sind kompetent Wollen mit uns kooperieren Brauchen Erwachsene als Vorbilder, Unterstützung und Wegweiser

5 Bild vom Kind

6 Drei Wörter Gleichwürdigkeit Respekt Achtsamkeit

7

8

9 Selbstvertrauen Was ich kann Worin ich gut bin Was ich leisten kann Je besser ich in etwas bin, desto mehr Selbstvertrauen habe ich auf diesem Gebiet.

10 Hilfe bei geringem Selbstvertrauen: Übung, Training, Coaching, sachliches Feedback

11 Bei meinen Selbstwertgefühl geht es nicht darum, was ich kann, sondern wer ich bin und was ich davon halte, so zu sein. Selbstwertgefühl: Wie viel weiss ich über mich selbst Wie stehe ich zu diesem Wissen?

12 Gesundes Selbstwertgefühl Wenn man eines hat Nüchtern Ein nuanciertes & akzeptierendes Verhältnis sich selbst gegenüber

13 Integrität Persönliche Grenzen, Bedürfnisse, Werte Konflikt Antriebsarmut, Schmerz Signale, Symptome Kooperation / Zusammenarbeit Nachahmen, sich anpassen

14 Das beste was man für das Kind tun kann: persönliche Rückmeldungen geben Die Erfahrung für andere von Wert zu sein Anerkennung (nicht Lob) am inneren Leben des Kindes und an dessen Erfahrungen interessiert sein

15 Lob Sie bekommen unerwartet einen Gast zum Abendessen. Sie wärmen eine Dose Hühnchencremesuppe auf, fügen ein paar Poulet Reste vom Mittag dazu und servieren das ganze mit Minutenreis. Ihr Gast sagt: «Sie sind eine grossartige Köchin»

16 Statt zu Loben: Konkret werden! Beschreiben Sie, was Sie sehen. Beschreiben Sie, was Sie fühlen. Fassen Sie lobenswertes Verhalten mit einem Begriff zusammen.

17 Gesundes Selbstwertgefühl Begünstigt soziales, gefühlsmässiges, motorisches und intellektuelles Lernen Schützt gegen Traumatisierung, z.b: Scheidung, Umzug, Mobbing, Unfällen, Todesfällen oder anderen Verlusten

18 Feinde des Selbstwertgefühls Nicht Anerkennung der Gefühle Physische und psychische Gewalt Definitionsmacht der Eltern/Erziehenden Kritik

19

20 Und nun? «Selbstwertgefühl schützen und unterstützen: ok. Aber wie geht das konkret?»

21 1. Keine Hilfe (oder Beratung) ohne Auftrag Ich helfe dem Kind nur, wenn es darum bittet! Wenn ich ungefragt helfe vermittle ich ihm: Du schaffst es nicht alleine!

22 2. Es gibt nicht nur (m)einen Weg Ich sehe das anders, aber ich freue mich, wenn du deinen eigenen Weg gehst.

23 3. Nein, nein, nein Wenn das Kind mit mir spricht oder eine Entscheidung trifft, lehne ich nicht sofort alles ab.

24 4. Keine Vergleiche Jedes Kind ist einzigartig und hat seine eigenen besonderen Fähigkeiten.

25 5. Verantwortung zurückgeben Ich gebe dem Kind so viel Verantwortung wie es tragen kann. Denn das vermittelt ihm das Gefühl, sich auf sich selbst verlassen zu können.

26 6. Kinder sind Forscher Kinder wollen alles selbst erfahren, machen wir es möglich (soweit wie möglich).

27 7. Gleichwürdigkeit Alle seine Gefühle, Gedanken und Empfindungen verdienen Wertschätzung.

28 8. Persönliche Sprache Ich kann gut erkennen, dass du versuchst, mir etwas mitzuteilen, aber ich kann nicht herausfinden, was es ist. Kannst du mir helfen? Ich habe allmählich gelernt, dass du beim Einschlafen Hilfe brauchst. Heute ist ein neues Kind da, also musst du mir helfen. Ich will nicht, dass du meinen Ordner nimmst!

29 9. Authentische Persönlichkeit Der Erwachsene muss die Verantwortung für die Regeln übernehmen Der Erwachsene muss persönlich sein Der Erwachsene darf nicht kritisieren

30 10. Integrität schützen Du darfst nicht auf die Heizung klettern, dass weisst du doch schon lange -> doppelte Botschaft: Ich kann nicht jemanden bitten meine Grenzen zu akzeptieren und im nächsten Satz die Grenzen des Gegenübers nicht anerkennen

31 Bei Fragen:

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