Resilienz. Philosophische Anmerkungen zu einem wichtigen Begriff. Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, LMU Philosophisches Seminar

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1 Resilienz Philosophische Anmerkungen zu einem wichtigen Begriff

2 Zur Entwicklung der Resilienzforschung Beginn Ende der 1970er Jahre in den USA (in Deutschland ein Jahrzehnt später), im Rahmen der Entwicklungspsychopathologie Fragestellung: Was unterscheidet diejenigen Kinder und Jugendlichen, die trotz hoher Risikobelastung (chronische Armut, psychische Erkrankungen, familiäre Disharmonien) sich gut entwickeln von denjenigen, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen (analog: Vergleich der Kompetenzen, des Bildungserfolges, der Arbeitsintegration, der Scheidungsraten etc.), m.a.w.: was macht resilient? (Kauai (Hawaii) Studie Jg 1955 (40 J))

3 Zur Entwicklung der Resilienzforschung Einführung des Begriffs Anfang der 1970er Jahre in der Ökosystemtheorie und Ökologie von C.S. Holling (1973), in dem 1990er zunehmend auch Sozialwissenschaften Fragestellung: Welche Störungen kann ein System aufnehmen/bewältigen, und dabei dasselbe bleiben? Wie kann ein System sich selbst organisieren? Wie kann ein System die Kapazität ausbilden, sich anzupassen und zu lernen?

4 Befunde Zur Resilienz tragen bei: 1. Comprehensibility / Verständlichkeit 2. Meaningfulness / Bedeutsamkeit 3. Manageability / Handhabbarkeit Kohärenz

5 Erster philosophischer Exkurs Was ist Autorschaft? 1. Zwei Grundtypen propositionaler Einstellungen 2. Leitung durch Gründe: Deliberation 3. Theoretische und praktische Kohärenz Resilienz als Autorschaft

6 Wissenschaftstheoretische Kritik der psychologischen Verwendung des Begriffs Resilienz Ursachenanalyse von Resilienz ist etwas anderes als eine Explikation des Begriffs Resilienz Resilienz ist kein Konstrukt, sondern ein psychisches, soziales, ökologisches, technisches Phänomen, dessen Beschreibung und Erklärung von großer kultureller und wissenschaftlicher Bedeutung ist Resilienz ist ein im Kern normativer Begriff

7 Begriffsklärung Resilienz Verhältnis dreier Begriffe 1. Resilienz (Widerständigkeit) 2. Adaptabilität (Anpassungfähigkeit) 3. Identität Bsp Wald (saurer Regen) Bsp Gesellschaft angesichts technischer Risiken Bsp Individuum in existenziellen Krisen

8 Begriffsklärung Resilienz Präzisierung der Begriffsverwendung 1. Resilienz als Erfolgsbegriff: durch Überstehen der Krise zeigt sich Resilienz als Ergebnis 2. Resilienz als Potential: die Präsenz von protektiven Faktoren erhöhen das Potential, Krisen zu bewältigen 3. Individuelle und gesellschaftliche Resilienz: wie sollte die Resilienz des System auf die des Indivduums wirken bzw. umgekehrt?

9 Ethik der Resilienz Wünschenswerte und nicht wünschenswerte Widerständigkeit Ethische Kriterien für Flexibilität / Stabilität Autorschaft als Ausdruck von Wertungen und Überzeugungen Weiche (graduelle) personale Identität über Deliberation und Kohärenz Realitätsprinzip

10 Zwei paradigmatische philosophische Resilienzstrategien Epikureismus Rückzug Entspannung Sorge um sich Stoizismus Teilhabe Anspannung Sorge um das Ganze

11 Resilienz aus Sicht des Capability Ansatzes Resilienz als normativer Begriff: Kriterien, wann Resilienz als gut zu bewerten ist Arbeitsdefinition von Resilienz als Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung i.s.v. Autorschaft) Voraussetzungen für selbstbestimmtes Handeln müssen geschaffen werden (u.a. durch Resilienzförderung)

12 Resilienz aus Sicht des Capability Ansatzes Normative Fundierung des Resilienzdiskurses durch den Capability Ansatz in Bezug auf Individuum und Gesellschaft Beurteilung von individuellen und gesellschaftlichen Risiken, die zu bekämpfen sind (z.b. Armut, Klimawandel), weil sie das Wohlergehen bedrohen und zu einem Mangel an capabilities führen Normative Zielvorgabe: Resilienz ist gut, wenn sie zu und individueller und gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit führt Capability Ansatz als Basis für Soziale Gerechtigkeit: capabilities als reale, z.t. staatlich garantierte Handlungsmöglichkeiten für Individuen und Gesellschaft, um eine Krise bewältigen zu können

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