1. Aufgabe Wertschriften Aufgabe Abschluss Einzelunternehmung Aufgabe Abschluss Aktiengesellschaft 9

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1 Kanton Graubünden W+G 2 Lehrabschlussprüfung 2007 für Kauffrau / Kaufmann Erweiterte Grundbildung Rechnungswesen Kandidatennummer: Lösungen Name: Vorname: Datum der Prüfung: 1. Teil: Rechnungswesen Bewertung mögliche erteilte Punkte Punkte 1. Aufgabe Wertschriften Aufgabe Abschluss Einzelunternehmung 7 3. Aufgabe Abschluss Aktiengesellschaft 9 4. Aufgabe Mehrstufige Erfolgsrechnung 6 5. Aufgabe Warenkalkulation 8 6. Aufgabe Kalkulation / Nutzschwelle 9 Total 56 Richtzeit zur Lösung der Aufgaben: 90 Minuten Diese Prüfungsaufgaben dürfen erst ab 2008 zu Übungszwecken im Unterricht verwendet werden.

2 Aufgabe 1 Wertschriften 17 Punkte Journal 9 Punkte Datum Soll Haben Text Betrag 01. Jan. WS-Bestand EBI Anfangsbestand April Bank Deb VST 18. Juni WS-Ertrag WS-Ertrag Nettodividende 35% VST WS-Bestand Bank Kauf 200 Aktien Rinderhorn Sept. 20. Okt. 24. Nov. 31. Dez. WS-Bestand Bank Bank Bank WS-Bestand WS-Bestand Kauf Obligation Wasserwerke Davos Verkauf 120 Aktien Hotel Edelweiss Verkauf Obligation Wasserwerke Davos WS-Bestand WS-Ertrag Verbuchung Kursdifferenz Dez. SBI WS-Bestand Verbuchung Schlussbestand WS Kontoabschluss 31. Dez. 3 Punkte Soll Wertschriften Bestand Haben 32' ' ' Saldo 15' ' ' Berechnungen Schlussbestand: 200 Aktien Rinderhorn à CHF CHF 15' Dez. Frage: Bei der Kursdifferenz handelt es sich um einen Gewinn oder Verlust? Antwort: Gewinn 1 LAP 2007 RW-Lösungen 2/8 E-Profil

3 Berechnungen: 06. April: Abrechnung 10 % Dividende Hotel Edelweiss: 2 Punkt 10% Dividende von NW CHF CHF 1.00 pro Stück 120 Aktien à CHF 1.00 Bruttodividende CHF /. 35% VST CHF Nettodividende CHF Juni: Abrechnung der Bank Kauf Aktien Rinderhorn: 1 Punkt 200 Aktien Bergbahn Rinderhorn à CHF CHF 14' Courtage CHF Bankbelastung CHF 14' September: Abrechnung der Bank Kauf Wasserwerke Gemeinde Davos: 2 Punkte Kauf 5% Obligation Wasserwerke Gemeinde Davos CHF 10' zum Kurs 101% CHF 10' Marchzins 72 Tage / 5% / NW CHF 10' CHF Courtage CHF Bankbelastung CHF 10' LAP 2007 RW-Lösungen 3/8 E-Profil

4 Aufgabe 2 Abschluss Einzelunternehmung 7 Punkte Geschäftsfall Privat Eigenkapital 1. Aus der Erbschaft von Tante Marie aus Schuders kann die Inhaberin langfristig 10' in die Detailhandelsbetrieb einlegen. 2. Um den Markt in Schiers zu besuchen und dort Sachen zu kaufen für den privaten Haushalt entnimmt Deta der Ladenkasse Ende Jahr errechnet Deta mit Hilfe des Treuhändlers den Gewinn des Detailhandelsbetriebes und verbucht diesen direkt in der Geschäftsbuchhaltung. Es sind 12' Soll Haben Soll Haben 4. Eine Flasche Kirsch im Wert von findet Verwendung im privaten Haushalt. 5. Auch einen Lohn schreibt sich die Inhaberin gut. 50' für eine Jahreslohn scheinen ihr angebracht. 6. Ausgleich des Privatkontos mit einem Sollüberschuss. LAP 2007 RW-Lösungen 4/8 E-Profil

5 Aufgabe 3 Abschluss Aktiengesellschaft 9 Punkte a) Gewinnverteilungsplan Gewinnvortrag 22 Jahresreingewinn 60 Zu verteilen Reserven 20 - Dividende 10% von Neuer Gewinnvortrag 2 b) Verbuchung der genehmigten Gewinnverteilung Nr. Eventuell werden nicht alle Zeilen des Journals benötigt! Buchungssatz Text Soll Haben Betrag 1. ER Gewinnvortrag Jahresreingewinn Gewinnvortrag Reserven Einlagen Reserven Gewinnvortrag Dividende Bruttodividende 60 1 c) Verbuchung der Banküberweisungen Eventuell werden nicht alle Zeilen des Journals benötigt! Nr. Buchungssatz Text Soll Haben 1. Dividende Bank Auszahlung der Nettodividende (65%) 2. Dividende Kreditor VST Buchung Verrechnungssteuer (35%) 3. Kreditor VST Bank Zahlung der Verrechnungssteuer Betrag LAP 2007 RW-Lösungen 5/8 E-Profil

6 Aufgabe 4 Mehrstufige Erfolgsrechnung 6 Punkte a) Kontenrahmen KMU Zu welchen Kontenklassen gehören die nachfolgenden Konten? Geben Sie nur die zutreffende Ziffer der Kontenklasse an! Konto Kontenklasse Handelswarenvorrat 1 1 Werbeaufwand 6 1 Immobilienertrag (vollständig fremdvermietete Liegenschaft) 8 1 b) Mehrstufige Erfolgsrechnung Geschäftsfall: Bruttogewinn EBITDA Betriebsgewinn Unternehmensgewinn Beispiel: a) b) c) 1 LAP 2007 RW-Lösungen 6/8 E-Profil

7 Aufgabe 5 Warenkalkulation 8 Punkte a) Einstandspreis 40 Jacken bzw. einer Jacke Bruttokreditankaufspreis (Katalogpreis) für 40 Jacken 100 % CHF 11' Rabatt 25 % CHF 2' = Nettokreditankaufspreis 100 % 75 % CHF 8' Skonto 2 % CHF = Nettobarankaufspreis 98 % CHF 8' Bezugskosten CHF = Einstandspreis CHF 8' Einstandspreis einer Jacke: Einstandspreis einer Jacke: 8' / 40 Stück = b) Katalogpreis der Tasche Bagdisch inkl. MWST Einstandspreis 100 % CHF Bruttogewinn 150 % CHF = Nettoerlös 250 % 98 % CHF Skonto 2 % CHF 2.80 = NettokreditVP 95 % 100 % CHF Rabatt 5 % CHF 7.40 = BruttokreditVP ohne MWST % CHF MWST 7.6 % CHF = BruttokreditVP inkl. MWST % CHF LAP 2007 RW-Lösungen 7/8 E-Profil

8 Aufgabe 6 Kalkulation/Nutzschwelle 9 Punkte a) Bruttogewinn in CHF pro Stück Nettoerlös CHF Einstandspreis CHF = Bruttogewinn CHF ======= b) Bruttogewinnquote (Handelsmarge) - auf 2 Stellen genau Nettoerlös CHF % Bruttogewinn CHF % 1 ====== c) Selbstkosten pro Stück Gemeinkosten pro Stück: CHF 286'000 / 1625 Stück = CHF Einstandspreis CHF Gemeinkosten CHF = Selbstkosten CHF ======= d) Nutzschwelle Gemeinkosten total DB pro Stück 250 1'144 Stück 2 ======= e) Reingewinn bei Verkaufspreissenkung von 10 % Nettoerlös bei 2000 Stück CHF Einstandspreis bei 2000 Stück CHF Gemeinkosten total CHF 286' = Reingewinn CHF 124' ========== oder DB neu CHF Bruttogewinn bei 2000 Stück CHF 410' Gemeinkosten CHF 286' = Reingewinn CHF 124' ========== f) Mengenmässiger Umsatz DB ( ) CHF GK + RG 378' DB '800 Stück 2 ======= LAP 2007 RW-Lösungen 8/8 E-Profil

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