Schritte zu einer erfolgreichen BYOD-Strategie. Fallbeispiele und technische Lösungsmöglichkeiten aus der Unternehmenspraxis

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1 Schritte zu einer erfolgreichen BYOD-Strategie Fallbeispiele und technische Lösungsmöglichkeiten aus der Unternehmenspraxis

2 Ihr Referent Robert Himmelsbach Leiter Geschäftsentwicklung / Rechtsanwalt Kanzlei Himmelsbach & Kollegen Seit 2009 ist Robert Himmelsbach bei MPC für den Bereich Geschäftsentwicklung verantwortlich und betreut die bundesweiten Niederlassungen der MPC. Fachlicher Fokus: Mobile Device Management Persönliche Expertise und Projekterfahrung: umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Partnermanagement und Vertriebsentwicklung breites technisches Know-how im Bereich Mobile Device Management Software-Lösungen Ansprechpartner mobile.dm, der schlüsselfertigen MDM-Lösung für die Integration, Verwaltung und Steuerung von Smartphones und Tablet-PCs

3 Ihr Referent Ausbildung und beruflicher Werdegang: Robert Himmelsbach Leiter Geschäftsentwicklung MPC Service GmbH (Haupttätigkeit) Rechtsanwalt Kanzlei Himmelsbach & Kollegen (in Nebentätigkeit) 1995 bis 2006 Tätigkeit im öffentlichen Dienst des Landes Baden- Württemberg in diversen Positionen 1997 bis 2001 Studium der Rechtswissenschaften an der Ruprecht Karls Universität zu Heidelberg Abschluss: Erste und zweite juristische Staatsprüfung, Referendarausbildung am Landgericht Mosbach 2005 bis 2009 Tätigkeit bei MLP Finanzdienstleistungen AG mit Aufbaustudium an der MLP Corporate University 2009 Zulassung zur Rechtsanwaltskammer Stuttgart in Kanzlei Himmelsbach und Kollegen Bad Mergentheim 2009 Wechsel zur MPC Service GmbH - Syndikustätigkeit und Leitung des Bereichs Geschäftsentwicklung Seit 2011 Fokussierung auf die Bereiche Mobile Kommunikation mit Dienstleistungen und Beratungsmandaten Seit 2011 Produktverantwortlicher des eigenen Mobile Device Management Dienstes:

4 MPC Der Spezialist für Carrierleistungen Wer ist MPC: MPC ist der Spezialist für die Infrastruktur, Produkte und Services von Netzbetreibern. Ob Festnetz, Mobilfunk, Internet oder Standortvernetzung wir kennen die Anbieter, Produkte und Preise! Unsere Leistungen Ihr Nutzen: Wir helfen beim Planen, Beschaffen, Optimieren von ITK-Lösungen und schaffen Transparenz, weil wir den Markt überblicken vergleichen und bewerten Produkte, Technologien + Trends erstellen Konzepte + Pflichtenhefte, weil wir die technische Expertise haben verhandeln Preise und Vertragskonditionen, da wir über Benchmarks verfügen entlasten, da wir administrative Aufgaben übernehmen agieren als Schnittstelle zwischen Kunde und Anbieter heben Einsparpotentiale und helfen ITK-Kosten zu senken MPC in Zahlen gegründet Mitarbeiter 20 Standorte, Kooperationen in Europa betreutes ITK-Volumen >150 Mio. EUR pro Jahr MPC Marktüberblick. Know-how. Erfahrung.

5 Typische Fragen zum Thema BYOD Darf man private und geschäftliche Daten mischen? Darf ein privates Gerät überhaupt mitgebracht und im Firmennetz genutzt werden? Wer bietet Support für ein gemischt genutztes Gerät? Darf der Arbeitgeber Vorschriften zur Nutzung machen? Wer haftet, wenn das Gerät gestohlen oder beschädigt wird? BYOD Was passiert, wenn ein Mitarbeiter sein Gerät später wieder rein privat nutzen möchte? Wie lassen sich private Endgeräte sicher einbinden? Effiziente Organisation und Verwaltung?

6 BYOD Worum geht es? Einige Beispiel-Szenarien... Definition Bring Your Own Device : Mitarbeiter ruft auf seinem privaten iphone geschäftliche s ab Das Einbringen und die Nutzung privater Endgeräte in einer Firmenumgebung, als Arbeitsmittel oder zur gemischten Nutzung privat und geschäftlich. Mitarbeiter nutzt auf Geschäftsreisen nicht nur den Firmenlaptop, sondern auch den eigenen Tablet-PC Mitarbeiter lädt sich private Apps (Tagesschau, ran, Brigitte, Spiele etc.) aufs Firmengerät Unternehmensnetzwerk wird auf Firmengerät oder privatem Gerät zum privaten Surfen genutzt, z. B. im Firmen W-LAN Will mir die coole App aufs Firmenhandy laden darf ich das?

7 Abgrenzung BYOD - CYOD - COPE

8 Strategien zum Umgang mit BYOD 1. BYOD grundsätzlich verbieten + ggf. arbeitsrechtlich verfolgen Überprüfung schwierig, gegen den Willen der MA schwer durchsetzbar Vorteil: klare Regelung ohne wenn und aber, keine Ausnahmen machen! 2. BYOD grundsätzlich erlauben Mit Einrichtung und Support Kosten und Risiken liegen beim AG Ohne Einrichtung und Support Risiken liegen beim AG 3. BYOD erlauben mit klaren Spielregeln + einheitlicher technischer Plattform Motivation der MA, keine Eh-da -Probleme, meist Produktivitätsgewinn Klare Regelung, keine Alleingänge, Risiken minimiert / Mobile Device Management erforderlich

9 Private Endgeräte akzeptieren oder aussperren? PRO BYOD Anschaffungskosten senken Mitarbeiterbindung / -Motivation Höhere Arbeitseffektivität Bessere Erreichbarkeit Modernes Arbeiten ermöglichen CONTRA BYOD Sicherheitsmaßnahmen erforderlich Rechtliche Unwägbarkeiten Support schwierig und aufwändig Flottenmanagement komplexer Grenzen zw. privater + geschäftlicher Nutzung verschwimmen FRAGEN Was muss ich als Arbeitgeber tun, um Sicherheitsrisiken zu begegnen? Wer haftet für mögliche Schäden? (intern und extern) Wer bietet technischen Support für die Geräte? Wie kann das effizient organisiert und verwaltet werden? Rechnet sich das wirklich?

10 Strategie schlägt Zufall Informationsphase mit Spezialisten: Aspekte sammeln und bewerten Erstellung einer TCO Bewertung Wichtig: alle Folgekosten beachten! Entscheidung für oder gegen BYOD, Kosten und Folgekosten beachten! Konzeptionsphase: Individuelle Strategie entwerfen Rechtliche Themen beachten: Mitbestimmung, klare Regelung, schriftlich fixieren Technische Anforderungen definieren, Zuständigkeiten klären Ausschreibungsphase Angebote zur Beratung und Ausschreibung einholen Lösungen vergleichen- Proof Of Concept - Shortlist erstellen Verhandlung der Konditionen und Verträge, Entscheidung

11 Strategie schlägt Zufall Rollout- und Migrationsphase, parallel Servicekonzept erarbeiten Migrations- und Rolloutkonzept erarbeiten externe Prüfung sinnvoll Pilotphase A: Demo- und Testgeräte ausrollen, löschen, Re-Rollout Pilotphase B: Pilotnutzer in vollem Lebenszyklus Betriebs- und Servicekonzept erarbeiten Prozesse definieren, Eskalationsstufen beachten! Schulung der Mitarbeiter, technische Einrichtung und Kick-Off Testphase für Service und Betrieb Laufend und regelmäßig: Feedback - Kontrolle - Anpassungen ZIEL: Erfolgreiches BYOD-Management!

12 Strategie schlägt Zufall Vorab-Regelungen Einheitliche Mindeststandards für die Sicherheit (Bsp. Passwortschutz, Verschlüsselung etc.) Richtlinien / Nutzergruppen? Erweiterte Datenschutzbestimmung: Alle Nutzer müssen zustimmen wer nicht zustimmt, darf sein Gerät nicht einbringen! Technischer Schutz und Konsequenzen für eingeschmuggelte Geräte festlegen und bekannt geben Anwendung der Managementkonsole regeln: Zugriff auf Gerätedaten muss gestattet werden und explizit schriftlich genehmigt werden. Randthemen beachten: z. B. Fernlöschung Ja/ Nein? / Wer darf Löschbefehl geben etc. z. B. Applikationen : Kontrolle des Softwarestandes ermöglichen, auch bei privaten Apps (nur das ob der Installation - nicht deren Inhalte und Nutzung!) Wahrung der Datenschutzrechte der Mitarbeiter (Bsp. Ortungsdienste, Aufzeichnung Nutzerverhalten etc.)

13 Strategie schlägt Zufall Planung 1. Auswahl der unterstützen Betriebssysteme / Gerätearten Sofern noch nicht geschehen: Zuerst Strategie für die firmeneigenen Geräte erstellen! Wildwuchs vermeiden, Kompatibilität zu firmeneigenen Geräten + Systemen beachten Man kann nicht alles und jeden Wunsch erfüllen! klare Spielregeln definieren / schriftlich festlegen, Mitbestimmung beachten, Beweissicherung durch Unterschrift 2. Klare Zuordnung der internen Aufgaben Wer ist zuständig? Prozesse? Support? Fragen sammeln und vorab klären ggf. Regelung zur Diskussion stellen, Arbeitnehmer/-vertretung beteiligen 3. Auswahl + Einführung der richtigen technischen Lösung Lösungskonzept nach Architektur, technischen Möglichkeiten, Preis mit Folgekosten etc. Passt die Lösung zu meiner IT-Infrastruktur? Welchen Support benötige ich wirklich? Implementierungsphase begleiten, laufende Fragen beantworten, keine Insellösungen

14 Technische Lösungsansätze 1. Verwaltung über Mail-Server (Bsp. Exchange) PRO ist i. d. R sowieso vorhanden, keine zusätzliche Hard- und Software erforderlich keine Zusatzkosten, Admin klar unabhängig vom Betriebssystem CONTRA nur bedingt BYOD-fähig, eigentlich nur firmeneigene Geräte kein zentrales Management keine weitergehenden Funktionalitäten 2. Herstellerlösung einzelner Betriebssysteme und freie Apps PRO meist kostengünstig tlw. hohe Funktionalität tlw. skalierbar, flexibel CONTRA Insellösung nur für einen Hersteller keine einheitliche Oberfläche für alle OS Support, Sicherheit der Systeme? Wo werden Daten abgelegt?

15 Technische Lösungsansätze 3. Lösung mit lokaler Installation PRO Zugriff nur Kunde und Support, eigener Mandant skalierbar je nach Hardware/Lösung Ausfallsicherheit selbst bestimmbar +/ - CONTRA hohe Einmal- und Betriebskosten hoher Administrationsaufwand, häufige Updates und Patches erf. Aktualität beobachten nur bedingt mobil einsetzbar 4. Cloud Lösung / Software oder Platform as a Service (SaaS/ PaaS) PRO hohe Verfügbarkeit, Sicherheit kein laufendes Handling nötig einfache Updates und Patches, Support direkt beim Hersteller volle Skalierbarkeit CONTRA je nach Lösung liegen relevante Daten extern Online- Verbindung erforderlich Wer bietet Support und betreibt die Plattform? FAZIT Jede Lösung hat Ihre Stärken und Schwächen: Wichtig ist die richtige Strategie!

16 Beispiel für BYOD bei der MPC Gruppe WER STELLT ENDGERÄT UND MOBILFUNKVERTRAG...PIM + MOBILER CRM ZUGRIFF...SUPPORT...mobile.dm VERWALTET Gerät und SIM von MPC Ja Ja Ja SIM MPC, Mitarbeitergerät (COPE) Ja Nein Ja, sonst kein PIM und CRM. SIM und Gerät privat (BYOD) Ja / Nein Ja / Nein Freiwillig, PIM und CRM nur wenn MDM verwaltet und wenn Nutzungsvereinbarung geschlossen.

17 Fragen? Jetzt oder später wir helfen Ihnen gerne! Was können wir für Sie tun? Ihr Ansprechpartner: Robert Himmelsbach Leiter Geschäftsentwicklung / Rechtsanwalt Kanzlei Himmelsbach & Koll MPC Service GmbH Hebelstraße 22 C D Heidelberg Festnetz WAN-Optimierung Mobilfunk-Management Benchmarking Transparenz Ethernet VPN-Redesign Ausschreibung Cloud Services IP-Centrex Tarifoptimierung Marktüberblick Tel.: MPC Marktüberblick. Know-how. Erfahrung.

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