Erkundungen in herausfordernden Lebenswelten: Rekonstruktive Fallarbeit in der Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Erkundungen in herausfordernden Lebenswelten: Rekonstruktive Fallarbeit in der Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz"

Transkript

1 Erkundungen in herausfordernden Lebenswelten: Rekonstruktive Fallarbeit in der Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz Thomas Beer, Zürcher Trendthemen Langzeitpflege Gerontopsychiatrie in der Langzeitpflege: Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz Verhalten verstehen lernen

2 Verstehende Diagnostik Die subjektive Sicht, die subjektive Befindlichkeiten und ein verstehender, (pseudo)-phänomenologischbiographischer Zugang bilden die Grundlage für ein Verständnis der Person mit Demenz mit und über ihre herausfordernde Handlungs- und Verhaltensweisen. = qualitative Diagnostik

3 Was zum Teufel ist das Wasser? Schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in die Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: «Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?» Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, und schliesslich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt: «Was zum Teufel ist das Wasser?» David Foster Wallace, 2005

4 Die Doppelte Logik des Fallverstehens (wissenschaftliches) Regelwissen Situative Besonderheiten des Einzelfalls Problemorientierte Diagnostik Sorgeorientierte Diagnostik Fallverstehen

5 Screening Frau K. Motorische Aphasie Reduziertes Wohlbefinden Red. Körpergewicht Digitale Oralität Traumatisch wirkende Körperpflege

6 Herausforderndes Verhalten basiert auf einer geteilten Problembeschreibung ist ein soziales Konstrukt fordert zum sozialen Handeln auf wird durch bedürfnisinduzierte Verhaltens- bzw. Handlungsweisen appräsentiert kann sich auf eine angepasste bzw. nichtangepasste lebensweltorientierte Pflegepraxis beziehen

7 Fremdverstehen heisst: " Anzeichen und Zeichen als Appräsentationen eines anderen deuten und das heisst de facto natürlich eine Selbstdeutung vornehmen. Der tatsächlich gemeinte Sinn eines Handelnden und das, was von einem anderen als 'gemeinter Sinn' gedeutet wird, sind prinzipiell nicht identisch. Letzteres ist nur ein Näherungswert zum ersten." Hitzler 1993, S. 224 Seite 7

8 Honer, A. (2011). Bausteine einer lebensweltorientierten Wissenssoziologie. In Honer, A. Kleine Leiblichkeiten: Erkundungen in Lebenswelten (1. Aufl.) (S ). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Die Lebenswelt setzt sich zusammen aus aktuellem Erleben und aus Sedimenten früheren Erlebens sowie aus mehr oder minder genauen Erwartungen zukünftiger möglicher Erlebnisse. Sein konkretes Hierund-Jetzt ist mithin für jeden Menschen das Zentrum seiner alltäglichen Lebenswelt. (Honer 2011:12) hervorgehoben durch Thomas Beer

9 Eintauchen in Lebenswelten «Das Verstehen der Welt, in der Pflegeempfänger leben, entsteht durch teilnehmende Beobachtung und ein Eintauchen in die Hermeneutik der natürlichen Lebenswelt.» (de Vries 2005, S. 139)

10 Unterschiedliche Perspektiven Lebenswelt Frau K Lebenswelt Thomas Beer «Die Lebenswelt ist weder meine private Welt, noch deine private Welt, auch nicht die meine und die deine addiert, sondern die Welt unserer gemeinsamen Erfahrungen (Schütz & Luckmann 1997)

11 Ablauf einer rekonstruktiven Fallarbeit (vgl. Friesacher 2008, vgl. Beer 2011)

12 Assessmentphase: Methoden der Diagnostik Narrative Interviews Dementia Care Mapping (Analyse der Mappingdaten und Anfertigung eines DCM-Berichtes) Teilnehmende Beobachtungen (Protokollierung, situative Gespräche, Videographie) Beobachtende Teilnahmen (Protokollierung, situative Gespräche, Videographie)

13 Interventionelle Phase Ziel: Ermittlung positiv valenter Körperpflege-Situationen

14 Conclusio Lebensweltorientierte Pflege berücksichtigt das Erleben und Handeln von Menschen in alltäglichen Situationen berücksichtigt die Erfahrungs- und Handlungsspielräume der Personen mit Demenz berücksichtigt die Selbstbestimmung und die Kompetenzen beabsichtigt eine symmetrische Beziehungsgestaltung erfasst den individuellen Bedeutungszusammenhang in Pflegesituationen

15 "Erkundungen in herausfordernden Lebenswelten" Vielen Dank

Roboter in der Pflege und Versorgung von Personen mit Demenz - Einblicke in das SILQUA-Projekt EmoRobot

Roboter in der Pflege und Versorgung von Personen mit Demenz - Einblicke in das SILQUA-Projekt EmoRobot Roboter in der Pflege und Versorgung von Personen mit Demenz - Einblicke in das SILQUA-Projekt EmoRobot Tagung Forschen für die alternde Gesellschaft 02. Juni 2016 Prof. Dr. Helma M. Bleses Sven Ziegler,

Mehr

TAGUNG ANDERSRUM 2. / 3. NOVEMBER Kathrin Sterchi 1

TAGUNG ANDERSRUM 2. / 3. NOVEMBER Kathrin Sterchi 1 TAGUNG ANDERSRUM 2. / 3. NOVEMBER 2013 Kathrin Sterchi 1 MEIN THEMA: PALLIATIVE BETREUUNG BEI HERAUSFORDERNDEM VERHALTEN VON MENSCHEN MIT DEMENZ Kathrin Sterchi 2 Übersicht 1. Warum mir das Thema wichtig

Mehr

Erfassung von Lebensqualität bei Demenz Die Perspektive des MDK

Erfassung von Lebensqualität bei Demenz Die Perspektive des MDK Erfassung von Lebensqualität bei Demenz Die Perspektive des MDK Dr. Andrea Kimmel, Team Pflege MDS Fachtag Lebensqualität für Menschen mit Demenz am 22.4.2015 in Kronshagen Herausforderungen in der Versorgung

Mehr

Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden

Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden Prof. Dr. Ralf Laging Einführung in die speziellen wissenschaftlichen Arbeitsmethoden Vorlesungsteil 2 Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden Methodologische Grundlagen qualitativer Forschung (Teil

Mehr

WAS BEINHALTET GRUNDBILDUNG IM BEREICH FINANZIELLE GRUNDBILDUNG?

WAS BEINHALTET GRUNDBILDUNG IM BEREICH FINANZIELLE GRUNDBILDUNG? Monika Tröster WAS BEINHALTET GRUNDBILDUNG IM BEREICH FINANZIELLE GRUNDBILDUNG? FACHTAGUNG GRUNDBILDUNG: DEFINITION THEMENFELDER ZIELGRUPPEN? DER VERSUCH EINER BEGRIFFSBESTIMMUNG Berlin, 20. April 2016

Mehr

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN PFLEGEOASE

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN PFLEGEOASE 11. DEZEMBER 2012 GUTE PFLEGE FÜR MENSCHEN MIT SCHWERER DEMENZ VERANSTALTER: DEMENZ SUPPORT STUTTGART GGMBH UNTERSCHIEDE ZWISCHEN PFLEGEOASE UND TAGESOASE Prof. Dr. Renate Stemmer Katholische Hochschule

Mehr

Qualitative. Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. von. Aglaja Przyborski. und. Monika Wohlrab-Sahr. 4., erweiterte Auflage. Oldenbourg Verlag München

Qualitative. Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. von. Aglaja Przyborski. und. Monika Wohlrab-Sahr. 4., erweiterte Auflage. Oldenbourg Verlag München Qualitative Sozialforschung Ein Arbeitsbuch von Aglaja Przyborski und Monika Wohlrab-Sahr 4., erweiterte Auflage Oldenbourg Verlag München Inhaltsverzeichnis Vorwort Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis

Mehr

Qualitative Sozialforschung

Qualitative Sozialforschung Philosophische Fakultät Institut für Soziologie Lehrstuhl für Mikrosoziologie Qualitative Sozialforschung Methoden der empirischen Sozialforschung II, Tino Schlinzig, SoSe2010 Inhalt 1. Einführung in die

Mehr

Essen als Event? Essen als Event! Strukturierte Beobachtungen mit Dementia Care Mapping DCM

Essen als Event? Essen als Event! Strukturierte Beobachtungen mit Dementia Care Mapping DCM Essen als Event? Essen als Event! Strukturierte Beobachtungen mit Dementia Care Mapping DCM Irene Leu Dipl. Pflegefachfrau PsyKP HF Erwachsenenbildnerin DCM-Trainerin Leiterin Geschäftsstelle & ATRIUM

Mehr

Aufbau reflexiver Kompetenzen durch die Theorie-Praxis-Verzahnung in Unterricht, Praktika und Praxisbegleitung. Tobias Kämper, Ute Weber

Aufbau reflexiver Kompetenzen durch die Theorie-Praxis-Verzahnung in Unterricht, Praktika und Praxisbegleitung. Tobias Kämper, Ute Weber Aufbau reflexiver Kompetenzen durch die Theorie-Praxis-Verzahnung in Unterricht, Praktika und Praxisbegleitung 2 Wortbedeutung Reflexion Das Zurückgeworfen werden von Strahlen Das Nachdenken, Überlegung,

Mehr

2. St. Galler Demenz-Kongress Praxis trifft Wissenschaft, Wissenschaft trifft Praxis

2. St. Galler Demenz-Kongress Praxis trifft Wissenschaft, Wissenschaft trifft Praxis 2. St. Galler Demenz-Kongress Praxis trifft Wissenschaft, Wissenschaft trifft Praxis «Menschen mit Demenz und Roboter geht das?» Sven Ziegler, Thomas Beer, Helma M. Bleses, Matthias Füller & Edith Mädche

Mehr

Wohlbefinden und Lebensqualität bei Demenzbetroffenen

Wohlbefinden und Lebensqualität bei Demenzbetroffenen Elke Kirchhoff-Rode Wohlbefinden und Lebensqualität bei Demenzbetroffenen ALeWo das praxisnahe Assessmentinstrument für Pflegekräfte Zielgerichtet beobachten Wohlbefinden erkennen Lebensqualität bieten

Mehr

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Dr. Adina Dreier, M.Sc. Institut für Community Medicine, Abt. Versorgungsepidemiologie

Mehr

Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem

Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem Carsten Wippermann Norbert Arnold Heide Möller-Slawinski Michael Borchard Peter Marx Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem VS VERLAG Inhalt Norbert Arnold Einleitung: Vielfalt und Selbstbestimmung

Mehr

Berühren in der Pflege ein alltägliches Pflegephänomen phänomenologisch betrachtet. Doris Kamleitner & Hanna Mayer Institut für Pflegewissenschaft

Berühren in der Pflege ein alltägliches Pflegephänomen phänomenologisch betrachtet. Doris Kamleitner & Hanna Mayer Institut für Pflegewissenschaft Berühren in der Pflege ein alltägliches Pflegephänomen phänomenologisch betrachtet Doris Kamleitner & Hanna Mayer Institut für Pflegewissenschaft Pflegekongress Bad Erlach 03. Juni 2016 Berührungsbedürfnis

Mehr

Entstehung von Bettlägerigkeit in der institutionellen Langzeitpflege

Entstehung von Bettlägerigkeit in der institutionellen Langzeitpflege Entstehung von Bettlägerigkeit in der institutionellen Langzeitpflege Einflüsse auf die zunehmende Immobilisierung älterer Menschen Vortrag im Rahmen des Geriatriekongresses 2013 Alter(n)-Chance und Herausforderung,

Mehr

ASSESSMENT.CENTER. führungskräfte systematisch auswählen und entwickeln

ASSESSMENT.CENTER. führungskräfte systematisch auswählen und entwickeln führungskräfte systematisch auswählen und entwickeln personalauswahl mit methode Die Auswahl und Integration von Führungskräften ist für Unternehmen eine zentrale Aufgabe von hoher ökonomischer Relevanz.

Mehr

Einsatz von Robotern in der Pflege aus der Sicht der Pflege. DGKP Markus Wohlmannstetter, MSc.

Einsatz von Robotern in der Pflege aus der Sicht der Pflege. DGKP Markus Wohlmannstetter, MSc. Einsatz von Robotern in der Pflege aus der Sicht der Pflege DGKP Markus Wohlmannstetter, MSc. Roboter in der Pflege Cui bono? PatientInnen (und Angehörige) Pflege Gesellschaftliche und ökonomische Gründe

Mehr

Frühe Interaktionsförderung am Beispiel der Entwicklungspsychologischen Beratung (EPB)

Frühe Interaktionsförderung am Beispiel der Entwicklungspsychologischen Beratung (EPB) Frühe Interaktionsförderung am Beispiel der Entwicklungspsychologischen Beratung (EPB) Entwicklungspsychologische Beratung/Ute Ziegenhain,, Barbara Bütow, Bärbel Derksen oder Ein Prima Bild Ausgangsideen

Mehr

Vorwort Vorwort zur dritten Auflage Inhaltsverzeichnis Einleitung... 15

Vorwort Vorwort zur dritten Auflage Inhaltsverzeichnis Einleitung... 15 Vorwort... 5 Vorwort zur dritten Auflage... 7 Inhaltsverzeichnis... 9 1 Einleitung... 15 Teil I 2 Soziale Arbeit... 23 2.1 Gegenstand Sozialer Arbeit... 23 2.1.1 Historische Wurzeln: Sozialpädagogik und

Mehr

Alfred Schütz Konstitution sinnhaften Handelns

Alfred Schütz Konstitution sinnhaften Handelns Konstitution sinnhaften Handelns Erklären bedeutet also für eine mit Sinn des Handelns befasste Wissenschaft soviel wie: Erfassung des Sinnzusammenhangs, in den, seinem subjektiv gemeinten Sinn nach, ein

Mehr

Katrin Macha Berlin. Bildung und Gesundheit Berliner Bildungsprogramm

Katrin Macha Berlin. Bildung und Gesundheit Berliner Bildungsprogramm Katrin Macha 13.1.15 Berlin Bildung und Gesundheit Berliner Bildungsprogramm System der Qualitätsentwicklung in Berlin Grundlage QVTAG Externe Evaluation Konzeptionsentwicklung Interne Evaluation 2 Bildungsverständnis

Mehr

Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept Pädagogisches Konzept Pädagogisches Konzept KiBiZ Kitas Die Kinder im Mittelpunkt Das pädagogische Konzept der KiBiZ Kitas beruht auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es wurde mit dem Leitungsteam

Mehr

Qualitative Methode zur Rekonstruktion subjektiv gemeinter oder objektiver Sinnstrukturen, z.b.:

Qualitative Methode zur Rekonstruktion subjektiv gemeinter oder objektiver Sinnstrukturen, z.b.: Das nonstandardisierte, unstrukturierte Interview Qualitative Methode zur Rekonstruktion subjektiv gemeinter oder objektiver Sinnstrukturen, z.b.: > Tiefeninterview, Intensivinterview: Es sollen unbewusste

Mehr

Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten. Angehörige beraten aber wie?

Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten. Angehörige beraten aber wie? Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten Angehörige beraten aber wie? Hannover, 6. Dezember 2011 Christa Matter, Dipl.-Psych. Geschäftsführerin Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.v. Friedrichstr.

Mehr

Grenzen der (Hoch-)Schulbildung für berufliche Bildung

Grenzen der (Hoch-)Schulbildung für berufliche Bildung Grenzen der (Hoch-)Schulbildung für berufliche Bildung 1. Schulisches Lernen Was wird gelernt Lernen ist Erwerb von Wissen 1. Schulisches Lernen Wie wird gelernt Lernen durch Aufnahme von Wissen Lernen

Mehr

Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla Sozialpädagogische Familienwissenschaften Department I Soziale Arbeit Universität Vechta

Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla Sozialpädagogische Familienwissenschaften Department I Soziale Arbeit Universität Vechta Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla Sozialpädagogische Familienwissenschaften Department I Soziale Arbeit Universität Vechta Thesen Unterstützung bei der Bewältigung des Familienalltags als eine Aufgabe der Familienbildung

Mehr

Basal. einfachste, elementarste Möglichkeiten, einen Menschen zu erreichen. Ein Zurückgreifen auf die Basis auf das Fundament menschlichen Handelns

Basal. einfachste, elementarste Möglichkeiten, einen Menschen zu erreichen. Ein Zurückgreifen auf die Basis auf das Fundament menschlichen Handelns Basal einfachste, elementarste Möglichkeiten, einen Menschen zu erreichen Ein Zurückgreifen auf die Basis auf das Fundament menschlichen Handelns Stimulation Anregen, Ermuntern Dem Menschen in seiner Situation

Mehr

Pflegeheim Am Nollen Gengenbach

Pflegeheim Am Nollen Gengenbach Pflegeheim Am Nollen Gengenbach Geplante Revision: 01.06.2018 beachten!!! Seite 1 von 7 Unsere Gedanken zur Pflege sind... Jeder Mensch ist einzigartig und individuell. In seiner Ganzheit strebt er nach

Mehr

der qualitativen Sozialforschung Worum geht es? Methoden - Anwendungsorientiertes Seminar Prof. Dr. Helmut Altenberger, Günes Turan

der qualitativen Sozialforschung Worum geht es? Methoden - Anwendungsorientiertes Seminar Prof. Dr. Helmut Altenberger, Günes Turan Methoden der qualitativen Sozialforschung SS 2009 Dienstag, 16.15 bis 17.45 Uhr Raum: Seminarraum 2 1. Sitzung: 28.04.2009 Worum geht es? - Anwendungsorientiertes Seminar - Empirische Forschungspraxis

Mehr

Alfred Schütz und Karl Mannheim - Ein Vergleich zweier wissenschaftlicher Perspektiven

Alfred Schütz und Karl Mannheim - Ein Vergleich zweier wissenschaftlicher Perspektiven Geisteswissenschaft Alfred Schütz und Karl Mannheim - Ein Vergleich zweier wissenschaftlicher Perspektiven Studienarbeit Hausarbeit im an der TU-Berlin Alfred Schütz und Karl Mannheim Ein Vergleich zweier

Mehr

Konzept-, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität

Konzept-, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität Konzept-, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität PD Dr. Rainer Strobl Universität Hildesheim Institut für Sozialwissenschaften & proval Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung und

Mehr

Ursula Hochuli Freund/Walter Stotz. Kooperative. Prozessgestaltung. in der Sozialen Arbeit. Ein methodenintegratives Lehrbuch

Ursula Hochuli Freund/Walter Stotz. Kooperative. Prozessgestaltung. in der Sozialen Arbeit. Ein methodenintegratives Lehrbuch Ursula Hochuli Freund/Walter Stotz Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit Ein methodenintegratives Lehrbuch 3., überarbeitete Auflage Verlag W. Kohlhammer Vorwort 5 Vorwort zur dritten Auflage

Mehr

InDemA- Einführung in die Verstehende Diagnostik

InDemA- Einführung in die Verstehende Diagnostik InDemA- Einführung in die Verstehende Diagnostik D. Hardenacke, MScN Forschungsteam : Department für Pflegewissenschaft, UWH Dr. Margareta Halek, Cornelia Krüger, Ruth Knee Prof. Dr. S. Bartholomeyczik

Mehr

Informationen zur Praxisaufgabe Interaktion mit Menschen mit Demenz gestalten und reflektieren

Informationen zur Praxisaufgabe Interaktion mit Menschen mit Demenz gestalten und reflektieren Informationen zur Praxisaufgabe Interaktion mit Menschen mit Demenz gestalten und reflektieren Liebe Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Ihre Auszubildenden haben sich in ihrem letzten Theorieblock

Mehr

Praxisaufgabe: Eine Interaktionssituation mit einem Menschen mit Demenz gestalten und reflektieren

Praxisaufgabe: Eine Interaktionssituation mit einem Menschen mit Demenz gestalten und reflektieren Praxisaufgabe: Eine Interaktionssituation mit einem Menschen mit Demenz gestalten und reflektieren Liebe Auszubildenden, in Ihrem letzten Theorieblock haben Sie sich in der einwöchigen Lernsituation Verhalten

Mehr

Wenn Angehörige in der Betreuung und Pflege mitbestimmen. März 2015 Dr. phil. Bettina Ugolini

Wenn Angehörige in der Betreuung und Pflege mitbestimmen. März 2015 Dr. phil. Bettina Ugolini Wenn Angehörige in der Betreuung und Pflege mitbestimmen Die Angehörigen: keine homogene Gruppe grosse Unterschiede im Alter Unterschiede im Verwandtschaftsgrad Unterschiede in der Betroffenheit Unterschiede

Mehr

Die Qualitative Sozialforschung und die Methode der Biographieforschung

Die Qualitative Sozialforschung und die Methode der Biographieforschung Geisteswissenschaft Stefanie Backes Die Qualitative Sozialforschung und die Methode der Biographieforschung Studienarbeit Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 1. Einleitung... 2 2. Qualitative Sozialforschung...

Mehr

Goetheschule Essen / Merkblätter Deutsch Name: Klasse: Aufsatz / Beschreibung / Personen: Charakterisierung

Goetheschule Essen / Merkblätter Deutsch Name: Klasse: Aufsatz / Beschreibung / Personen: Charakterisierung Goetheschule Essen / Merkblätter Deutsch Name: Klasse: Aufsatz / Beschreibung / Personen: Charakterisierung Personenbeschreibung II) Die Charakterisierung einer Person 1) Anfertigung einer Personencharakterisierung

Mehr

Vortrag Resilienz das Bindeglied zwischen Gesundheit und Leistung. von Dipl.-Psych. Markus Schmitt

Vortrag Resilienz das Bindeglied zwischen Gesundheit und Leistung. von Dipl.-Psych. Markus Schmitt Vortrag Resilienz das Bindeglied zwischen Gesundheit und Leistung von Dipl.-Psych. Markus Schmitt Agenda: Vortrag Resilienz das Bindeglied zwischen Gesundheit und Leistung 1. EINFÜHRUNG 2. RESILIENZ UND

Mehr

Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen

Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen Thomas Buchholz Ansgar Schürenberg Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen Anregungen zur Lebensbegleitung 3., überarbeitete und erweiterte Auflage Unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof.

Mehr

Videofallarbeit im Rahmen hochschuldidaktischer Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote

Videofallarbeit im Rahmen hochschuldidaktischer Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote Institut für Erziehungswissenschaft Lehrstuhl für Erwachsenenbildung / Weiterbildung Videofallarbeit im Rahmen hochschuldidaktischer Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote Anwendungsmöglichkeiten,

Mehr

ISBN-10: ISBN-13: Verlag: Aussaat EUR 12,99 (Amazon)

ISBN-10: ISBN-13: Verlag: Aussaat EUR 12,99 (Amazon) Buchempfehlungen zum Thema Demenz (im MGH Bernsdorf vorhanden und einsehbar) Buch Buchtitel Bestellinfos Beschreibung Demenz - der langsame Abschied: Ein Ratgeber für betroffene Angehörige ISBN-10: 3761559429

Mehr

Bernd Schorb, Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft eine notwendige und problematische Verbindung.

Bernd Schorb, Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft eine notwendige und problematische Verbindung. Bernd Schorb, Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft eine notwendige und problematische Verbindung. Exposé aus Medienpädagogik Themenfeld Wechselverhältnis Medientheorie Medienpädagogik Artikel

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Teil I Vorwort Einleitung... 13

Inhaltsverzeichnis. Teil I Vorwort Einleitung... 13 Vorwort..................................... 5 1 Einleitung................................ 13 Teil I............................... 19 2 Soziale Arbeit.............................. 21 2.1 Gegenstand

Mehr

Handlungskompetenz in interkulturellen Begegnungen. Eine Fortbildungsreihe des Amts für multikulturelle Angelegenheiten

Handlungskompetenz in interkulturellen Begegnungen. Eine Fortbildungsreihe des Amts für multikulturelle Angelegenheiten Handlungskompetenz in interkulturellen Begegnungen. Eine Fortbildungsreihe des Amts für multikulturelle Angelegenheiten von Dr. Uta George Dr. Akli Kebaili Dokument aus der Internetdokumentation des Deutschen

Mehr

Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung im Alter «Was uns betrifft»

Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung im Alter «Was uns betrifft» Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung im Alter «Was uns betrifft» Tagung Schweizerisches Epilepsie-Zentrum 20. September 2013 Marie-Thérèse Weber-Gobet Bereichsleiterin Sozialpolitik

Mehr

Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz in der stationären Altenpflege

Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz in der stationären Altenpflege Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz in der stationären Altenpflege Daniela Holle, MScN Forschungsteam DZNE Martin, Dichter, MScN Olga Dortmann (Statistikerin) Dr. Margareta Halek In Kooperation

Mehr

Vorlesung Einführung in die Soziologie WiSe 2016/17 Mo Uhr, Auditorium Maximum. 17. Oktober Einführung und Arbeitsplanung

Vorlesung Einführung in die Soziologie WiSe 2016/17 Mo Uhr, Auditorium Maximum. 17. Oktober Einführung und Arbeitsplanung Vorlesung Einführung in die Soziologie WiSe 2016/17 Mo 1015-1145 Uhr, Auditorium Maximum 17. Oktober 2017 Einführung und Arbeitsplanung Prof. Dr. Armin Nassehi Seite 1 17.10. Einführung und Arbeitsplanung

Mehr

Biografieforschung und arbeit mit ErzieherInnen

Biografieforschung und arbeit mit ErzieherInnen Geisteswissenschaft Katharina Spohn Biografieforschung und arbeit mit ErzieherInnen Examensarbeit Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung

Mehr

Alltagsmanger/in. Berufe mit. Beruf mit Zukunft?

Alltagsmanger/in. Berufe mit. Beruf mit Zukunft? Alltagsmanger/in Berufe mit Beruf mit Zukunft? Um was geht es hier? Informationen zum Berufsbild: Alltagsmanger/in in der Altenhilfe Synonym: Manager/innen des Alltages Fachkraft für Lebensgestaltung Präsenzkraft

Mehr

Professionelle Pflege als Auftrag

Professionelle Pflege als Auftrag Professionelle Pflege als Auftrag Michael Isfort Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des dip e.v. Prof. für Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung an der Katholischen Hochschule (KatHO) NRW, Abteilung

Mehr

Grundlagen der Sportpsychologie

Grundlagen der Sportpsychologie Jan-Peters Janssen Grundlagen der Sportpsychologie Limpert Verlag, Wiesbaden INHALT 1. SPORTPSYCHOLOGIE: ZIELE, GEGENSTAND UND METHODEN 11 1.1 Anfänge in Deutschland 11 1.2 Sportpsychologie als Erfahrungswissenschaft

Mehr

Anwendung qualitativer Methoden in politikwissenschaftlichen Mikroanalyse

Anwendung qualitativer Methoden in politikwissenschaftlichen Mikroanalyse Lehrbereich Methoden der Politikwissenschaft Anwendung qualitativer Methoden in politikwissenschaftlichen Mikroanalyse Jahrestagung der Sektion Methoden der DVPW Universität Konstanz 03. 04.05.2013 Überblick

Mehr

Rechenschwäche (Dyskalkulie) in der weiterführenden Schule

Rechenschwäche (Dyskalkulie) in der weiterführenden Schule Rechenschwäche (Dyskalkulie) in der weiterführenden Schule Studientag Institut für Mathematisches Lernen Überblick 1. Phänomene der Rechenschwäche (RS) 2. Entstehung und Verfestigung einer RS 3. Reaktionen

Mehr

Eine neue Kultur des Helfens für Menschen mit Demenz

Eine neue Kultur des Helfens für Menschen mit Demenz Landespflegeausschuss Brandenburg Der Landespflegeausschuss Brandenburg hat in seiner Sitzung am 1. Dezember 2004 einstimmig nachstehende Empfehlung abgegeben: Empfehlung zur integrativen oder teilintegrativen

Mehr

Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann

Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann Geisteswissenschaft Andrea Müller Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann Studienarbeit DIE SOZIALE KONSTRUKTION DER WIRKLICHKEIT NACH PETER L. BERGER UND THOMAS

Mehr

Pflege und Betreuung. Alle Infos zur Umstellung von auf

Pflege und Betreuung. Alle Infos zur Umstellung von auf Pflege und Betreuung Alle Infos zur Umstellung von auf 2 LIEBE LESERINNEN, LIEBE E LESER, Alles Gute! FÜR PFLEGEBEDÜRFTIGE FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE S. 3 S. 3 S. 4 S. 5 S. 5 S. 6 S. 8 S. 8 IMPRESSUM PSG

Mehr

Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung

Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung 17. November 2007 neuer Tag der Pflege Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung Zukünftige Qualifikationen und Kompetenzen Prof. Dr. rer. medic. Birgit Vosseler Hochschule Ravensburg-Weingarten

Mehr

Thema / Inhalt allgemeine Leistungsziele spezifische Leistungsziele Lehrmittel: Kapitel Semester

Thema / Inhalt allgemeine Leistungsziele spezifische Leistungsziele Lehrmittel: Kapitel Semester Schullehrplan Behindertenbetreuung 3-jährige Grundbildung Bereich: Betreuen und Begleiten Thema / Inhalt allgemeine Leistungsziele spezifische Leistungsziele Lehrmittel: Kapitel Semester Alltagsgestaltung

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

HERAUSFORDERNDES VERHALTEN VON PSYCHISCH KRANKEN, ALTEN MENSCHEN BEGEGNEN. Susanne Seemann MSc

HERAUSFORDERNDES VERHALTEN VON PSYCHISCH KRANKEN, ALTEN MENSCHEN BEGEGNEN. Susanne Seemann MSc HERAUSFORDERNDES VERHALTEN VON PSYCHISCH KRANKEN, ALTEN MENSCHEN BEGEGNEN Altersbild Welches Altersbild haben wir von psychisch kranken Menschen? Sind sie mit den Eigenschaften alt und psychisch krank

Mehr

Dokumentation einer partizipativen Sozialraumanalyse in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich

Dokumentation einer partizipativen Sozialraumanalyse in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich Fachbereich Sozialwissenschaften Studiengang Soziale Arbeit Projektwerkstatt: Soziale Arbeit an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Schule Seminarleitung: Prof. Dr. Jansen-Schulze Dokumentation einer

Mehr

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflegebedarf (Demenz) Fachtag Wohngemeinschaften. am in Erfurt

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflegebedarf (Demenz) Fachtag Wohngemeinschaften. am in Erfurt Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflegebedarf (Demenz) Fachtag Wohngemeinschaften am 08.11. 2012 in Erfurt Menschen mit Demenz in unserer Mitte Prävalenz von Demenzerkrankungen in

Mehr

Qualifikationsverfahren 2009 Fachfrau Betreuung / Fachmann Betreuung

Qualifikationsverfahren 2009 Fachfrau Betreuung / Fachmann Betreuung Qualifikationsverfahren 009 Fachfrau Betreuung / Fachmann Betreuung Allgemeine Berufskenntnisse Position : Mensch und Entwicklung Kommunikation, Zusammenarbeit Name, Vorname Nr. Kandidat/in Datum............

Mehr

Kollegiale Beratung zur Verbesserung von Autonomie und Teilhabe

Kollegiale Beratung zur Verbesserung von Autonomie und Teilhabe 15. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung Wissen schaf(f)t Nutzen Kollegiale Beratung zur Verbesserung von Autonomie und Teilhabe Prof. Dr. Renate Stemmer Katholische Hochschule Mainz 06. Oktober

Mehr

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungsziel Zielgruppe Zeitrahmen Schulungsinhalt Teilnehmer kennen die Bedeutung der Kommunikation mit Demenzkranken und wissen, wie Sie

Mehr

Einführung ins Zürcher Ressourcen Modell (ZRM )

Einführung ins Zürcher Ressourcen Modell (ZRM ) - 1 - Einführung ins Zürcher Ressourcen Modell (ZRM ) Das Zürcher Ressourcen Modell ZRM ist ein von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause entwickeltes Selbstmanagement-Training. Es beruht auf neuen neurowissenschaftlichen

Mehr

Instrumente der Personalauswahl

Instrumente der Personalauswahl Instrumente der Personalauswahl 1. Ansätze der Personalauswahl 2. Assessment Center 3. Einstellungsinterviews Theorie 4. Strukturierte Interviews (SI, BDI) 5. Übung eines strukturierten Einstellungsinterviews

Mehr

Die Begleitung von Menschen mit Autismus und herausforderndem Verhalten. Lambert Schonewille 19. Mai 2016 Bern

Die Begleitung von Menschen mit Autismus und herausforderndem Verhalten. Lambert Schonewille 19. Mai 2016 Bern Die Begleitung von Menschen mit Autismus und herausforderndem Verhalten Lambert Schonewille 19. Mai 2016 Bern Meine Person Lambert Schonewille Ausbildungen: Sozial Pädagoge (1996) Lehrer Methodik / Pädagogik

Mehr

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder 1 2 3 Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder die Forschungsziele. Ein erstes Unterscheidungsmerkmal

Mehr

Das Spannungsfeld zwischen ersten Symptomen, Diagnosen und Hilfen. Stefanie Oberfeld Demenzbeauftragte der ÄK-WL

Das Spannungsfeld zwischen ersten Symptomen, Diagnosen und Hilfen. Stefanie Oberfeld Demenzbeauftragte der ÄK-WL Das Spannungsfeld zwischen ersten Symptomen, Diagnosen und Hilfen Stefanie Oberfeld Demenzbeauftragte der ÄK-WL Diagnosekriterien nach ICD-10 Gedächtnisstörungen Störungen anderer kognitiver Fähigkeiten

Mehr

Entwicklungs- und ressourcen-orientiertes LernCoaching: effizient, moralisch gut und nachhaltig

Entwicklungs- und ressourcen-orientiertes LernCoaching: effizient, moralisch gut und nachhaltig Entwicklungs- und ressourcen-orientiertes LernCoaching: Entwicklungs- und ressourcen-orientiertes Lerncoaching: Definitionsversuche Vorgehensweise Entwicklungsgeschichte (einschließlich Menschenbildannahmen)

Mehr

Anwendung von quantitativer und qualitativer Diagnostik in der Berufs- und Laufbahnberatung

Anwendung von quantitativer und qualitativer Diagnostik in der Berufs- und Laufbahnberatung + Anwendung von quantitativer und qualitativer Diagnostik in der Berufs- und Laufbahnberatung Prof. Dr. Andreas Hirschi Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie Universität Bern + Geschichte der

Mehr

Qualitative Sozialforschung

Qualitative Sozialforschung Qualitative Sozialforschung Einführung, Methodologie und Forschungspraxis Von Universitätsprofessor Dr. Thomas Heinze R. Verlag München Wien Inhaltsverzeichnis 5 Inhalt I II 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7

Mehr

Demenz neu denken Dementia Care Mapping in Aachen

Demenz neu denken Dementia Care Mapping in Aachen Älter werden in Aachen S o z i a l p l a n u n g Demenz neu denken Dementia Care Mapping in Aachen Dr. Gerrit Köster Bericht über ein Projekt zur Verbesserung der Versorgungssituation von Dementen 1. Das

Mehr

Einführung in die Kulturwissenschaft

Einführung in die Kulturwissenschaft Timm Beichelt Einführung in die Kulturwissenschaft Vorlesung, Wintersemester 2010/11 Sitzung: 8.12.2010 Mannigfaltige Wirklichkeiten (Alfred Schütz) Veranstaltungsplan 13.10. Einführungssitzung 08.12.

Mehr

Bildungs- und Lerngeschichten

Bildungs- und Lerngeschichten Bildungs- und Lerngeschichten Praktische Umsetzung des Verfahrens Fachtagung Bildungsdokumentation durch Lerngeschichten AWO Berufskolleg Was sind Bildungs- und Lerngeschichten? Offenes Beobachtungsverfahren

Mehr

Patientenedukation zur Alltagsbewältigung bei chronischer Erkrankung ein Baustein erweiterter Pflegepraxis

Patientenedukation zur Alltagsbewältigung bei chronischer Erkrankung ein Baustein erweiterter Pflegepraxis Patientenedukation zur Alltagsbewältigung bei chronischer Erkrankung ein Baustein erweiterter Pflegepraxis Annette Müller (B.A., cand. M.Sc) Klinische Pflegeexpertin (ANP) Kinderzentrum Florence-Nightingale-Krankenhaus

Mehr

Haus ILSE 41 SGB XI. Birkland 1, Wees. Tagespflege inkl. tägliche Ausflüge

Haus ILSE 41 SGB XI. Birkland 1, Wees. Tagespflege inkl. tägliche Ausflüge Haus ILSE Tagespflege inkl. tägliche Ausflüge 41 SGB XI Birkland 1, 24999 Wees Ilse weiß - dass die Pflege und Betreuung eines Angehörigen die volle und oft darüber hinausgehende Kraft erfordert und dass

Mehr

Danksagung 11. Geleitwort Was bedeutet «gute» Demenzpflege? 15

Danksagung 11. Geleitwort Was bedeutet «gute» Demenzpflege? 15 Inhaltsverzeichnis Danksagung 11 Geleitwort 13 Jean-Luc Moreau-Majer 1. Was bedeutet «gute» Demenzpflege? 15 Silvia Silva Lima, Geri Meier und Christoph Held Demenz und Lebensqualität 16 Demenz, Selbsterleben

Mehr

Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften

Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften Klinische Urteilsbildung in der Ergotherapie Professionelles Handeln am Beispiel der Anorexia nervosa Prof. Dr. phil. Klaus D. Joswig 16/10/14 Prof. Dr. phil.

Mehr

Teilnehmende Beobachtung

Teilnehmende Beobachtung Warum Beobachtung? 1/2 Die teilnehmende Beobachtung dient der Erforschung von such things as the routine of a man s working day, the details [ ] of the manner of taking food and preparing it, the tone

Mehr

Demenz verstehen/ Menschen mit Demenz begegnen

Demenz verstehen/ Menschen mit Demenz begegnen Demenz verstehen/ Menschen mit Demenz begegnen Begegnung ist zögern und doch weitergehen auf den anderen zugehen den anderen sehen, so wie er ist den anderen sehen, so wie er sein möchte wie er in meiner

Mehr

Was ist Gesundheit? Teil 1a: Theorien von

Was ist Gesundheit? Teil 1a: Theorien von Was ist Gesundheit? Teil 1a: Theorien von von Gesundheit und Krankheit VO SS 2009, 24.3.2009 Univ.Doz. Mag. Dr. Wolfgang Dür W. Dür, VO SS 2009 Gesundheit Gesundheit/Krankheit in verschiedenen Perspektiven

Mehr

Demenz fordert Präsenz!

Demenz fordert Präsenz! Demenz fordert Präsenz! Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz De Mens = Der Geist ist weg, nicht die Seele. Es gibt aktuell 36 Memory-Kliniken, die ca. 5000 differentialdiagnostische Abklärungen

Mehr

Zum Geleit Vorwort der Autoren Einleitung... 15

Zum Geleit Vorwort der Autoren Einleitung... 15 Zum Geleit... 5 Vorwort der Autoren... 7 1. Einleitung... 15 1.1. Demografische Entwicklung... 15 1.2. Blick nach Deutschland und die Schweiz... 16 1.3. Wahrnehmung einer Betroffenen... 17 2. Was ist Demenz?

Mehr

& lp @ QUALITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN. Roland Bässler

& lp @ QUALITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN. Roland Bässler J :) z = a & lp @ Roland Bässler QUALITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN Leitfaden zur Planung und Durchführung qual itativer empi rischer Forschungsarbeiten (3. erweiterte Auflage) Roland Bässler QUALITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN

Mehr

Vorurteile erkennen und Vorurteilen begegnen (6.2)

Vorurteile erkennen und Vorurteilen begegnen (6.2) Vorurteile erkennen und Vorurteilen begegnen (6.2) Jahrgangsstufe 6 Fach/Fächer Übergreifende Bildungsund Erziehungsziele Zeitrahmen Benötigtes Material Ethik Werteerziehung, Soziales Lernen, Kulturelle

Mehr

Aufstiegskompetenz und Mikropolitik

Aufstiegskompetenz und Mikropolitik Aufstiegskompetenz und Mikropolitik Bereitschaft zum Einsatz und Aufbau von Macht als Faktor für Aufstiegserfolg Daniela Rastetter Doris Cornils Anna Mucha Mikropolitik Mikropolitisch handelt, wer durch

Mehr

Theoretische Informatik: Berechenbarkeit und Formale Sprachen

Theoretische Informatik: Berechenbarkeit und Formale Sprachen Theoretische Informatik: Berechenbarkeit und Formale Sprachen Prof. Dr. F. Otto Fachbereich Elektrotechnik/Informatik, Universität Kassel 34109 Kassel, Germany E-mail: otto@theory.informatik.uni-kassel.de

Mehr

Hier geht es um die Herausbildung von Reflexionsfähigkeit im Sinne einer pädagogischen Kasuistik.

Hier geht es um die Herausbildung von Reflexionsfähigkeit im Sinne einer pädagogischen Kasuistik. Forschungsmethodische Kompetenz im Bereich interpretative Auswertungsmethoden/ pädagogische Kasuistik www.fallarchiv.uni-kassel.de Hier geht es um die Herausbildung von Reflexionsfähigkeit im Sinne einer

Mehr

Reha-Pilot: Beratung durch Betroffene

Reha-Pilot: Beratung durch Betroffene Reha-Pilot: Beratung durch Betroffene Ein Umsetzungsprojekt des Reha-Futur Prozesses Barbara Gellrich Deutsche Rentenversicherung Bund Gliederung 1. Das Projekt RehaFutur Die Entstehung des Reha-Piloten

Mehr

Gesellschaft für Gesundheit und Pflege. Fortbildungslehrgang Gerontopsychiatrie für Pflegende

Gesellschaft für Gesundheit und Pflege. Fortbildungslehrgang Gerontopsychiatrie für Pflegende Gesellschaft für Gesundheit und Pflege Fortbildungslehrgang Gerontopsychiatrie für Pflegende Jänner bis Dezember 2014 Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber Im Vergleich zu somatischen Erkrankungen

Mehr

Ausgangspunkt: Warum hat kaum ein(e) Volkswirt(in) die Krise vorhergesagt bzw. für möglich erachtet?

Ausgangspunkt: Warum hat kaum ein(e) Volkswirt(in) die Krise vorhergesagt bzw. für möglich erachtet? Was ist Ihre Motivation für diese LVA? Mögliche Motivation zu den beiden Lehrveranstaltungen Kulturgeschichte 1 + 2: Verständnis über die Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 bzw. 2008, aktuell die Finanzierungskrise

Mehr

Aggression in Pflegesituationen Wer (über-)fordert wen?

Aggression in Pflegesituationen Wer (über-)fordert wen? Aggression in Pflegesituationen Wer (über-)fordert wen? Geriatrietag SR RWS, 25. August 2016 Prof. Dr. Heidi Zeller, RN . eine übliche Pflegesituation Frau Bigler (Bewohnerin) ist irritiert hat Angst ist

Mehr

Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden

Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden Prof. Dr. Ralf Laging Einführung in die speziellen wissenschaftlichen Arbeitsmethoden Vorlesungsteil 1 Spezielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden Einführung in forschendes Arbeiten Worum es in diesem

Mehr

Pflegeinnovationen für Menschen mit Demenz

Pflegeinnovationen für Menschen mit Demenz Pflegeinnovationen für Menschen mit Demenz Veranstaltungsort, 23. Februar 2015 Maxie Lutze VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger für das Referat 524 Demografischer Wandel; Mensch-Technik-Interaktion

Mehr

Beobachtungen und Erfahrungen von Pflegenden bei Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase

Beobachtungen und Erfahrungen von Pflegenden bei Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase St. Galler Demenz Kongress Praxis trifft Wissenschaft, Wissenschaft trifft Praxis Beobachtungen und Erfahrungen von Pflegenden bei Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase Master Thesis Regula Steiner,

Mehr

(Woher) wissen wir, was Menschen mit Demenz brauchen?

(Woher) wissen wir, was Menschen mit Demenz brauchen? (Woher) wissen wir, was Menschen mit Demenz brauchen? Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Wissen wir, was Menschen mit Demenz brauchen? Ja. Menschen

Mehr