Software & Tax & Newsletter Frühjahr-Sommer 2013

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Software & Tax & Newsletter Frühjahr-Sommer 2013"

Transkript

1 Software & Tax & Newsletter Frühjahr-Sommer 2013

2 Bilanzsteuern &

3 "Immaterielles Wirtschaftsgut" Software - mit Ausnahmen Ausnahmen Keine Software (im engeren Sinne)! Firmware (Steuerungsprogramme) Bundling Trivialprogramm Datenbestand auf Datenträger (Adressbuch, etc.) Bestandteil des materiellen Wirtschaftsguts (Gerät) Materielles Wirtschaftsgut Seite 3

4 Software im Bilanzsteuerrecht Terminologie: Software(-system) Computerprogramm weitgehend synonym ERP-Software: BMF-Schreiben vom (Tz. 4): grundsätzlich Standardsoftware (keine Individualsoftware).trotz Customizing / Anpassung an Kundenerfordernisse Anders, wenn wesentliche Änderung" am Quellcode erfolgt Ungenau: IDW, RS HFA 11, Stand : Wesensändernde" Anpassung begründet Individualsoftware Seite 4

5 Selbst geschaffene Software Aktivierung möglich? Handelsrecht: Bilanzierung selbstgeschaffener IP möglich (seit BilMoG) außer: Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten, vergleichbare immaterielle VG im Anlagevermögen Selbst erstellte Software im Anlagevermögen nach HGB aktivierbar Steuerrecht: Aktivierungsverbot selbstgeschaffener IP im Anlagevermögen Aktivierungsgebot bei Wirtschaftsgütern im Umlaufvermögen z.b. zur Veräußerung bestimmte Software -> Herstellungskosten als Vorräte zu bilanzieren Seite 5

6 Selbst erstellte IP: Aktivierbare Entwicklungskosten Gebühren für die Registrierung (z.b. Patentanmeldegebühren) Kosten für Dienstleistungen, die bei der Schutzrechtsentwicklung oder - anmeldung entstanden sind (z.b. Anwaltskosten) Personalkosten Entwickler Aufwendungen für Testläufe (z.b. bei Software) Vertriebs- und Verwaltungsgemeinkosten, sofern diese direkt dazu dienen, die Nutzung des Schutzrechts vorzubereiten IFRS: planmäßige Abschreibung der Patente und Lizenzen, die zur Entwicklung des neuen Schutzrechts genutzt werden ERP-Software: BMF-Schreiben vom Seite 6

7 Auftragsforschung bilanzielle Abgrenzung Eigenforschung: auf eigenen Namen & eigene Rechnung Rechtliches & wirtschaftliches Eigentum -> Bilanzierung beim F&E-Unternehmen (Hersteller) Auftragsforschung: Forschung auf fremden Namen & fremde Rechnung Rechtliche Ausgestaltung: Dienst- oder Werkvertrag Dienstvertrag: eigene Herstellung (Aktivierungswahlrecht) Werkvertrag: Anschaffung (Aktivierungsgebot) Seite 7

8 Bilanzierung Nach- oder Neuaktivierung von IP Wesentliche Verbesserung Erweiterung Wesensänderung Vergleichsmaßstab IP-Recht zum Zeitpunkt des Erwerbs / Herstellung Erhöhung der zweckbestimmten Nutzungsmöglichkeit dauerhafte Änderung des betrieblichen Zwecks oder "Wesensänderung" Erhöhung des Gebrauchswerts Verbesserung des ganzen IP- Rechts bezieht sich auf das ganze IP-Recht "Standardsoftware" wird zu angeschaffter/hergestellter "Individualsoftware" (IDW) geringfügige Erweiterung ausreichend z. B. bei Software neue Funktionalitäten / wesentliche Updates Nachaktivierung Nachaktivierung Neuaktivierung Seite 8

9 Quellensteuern &

10 Software - quellensteuerrelevante Lizenzierung / Überlassung von Rechten? Kernbestandteile des Urheberrechts Verkauf/ Vermietung Vervielfältigung Urheberrecht Bearbeitung Zugänglichmachung Internet Seite 10

11 Softwareüberlassung nach Deutschland- DBA-Schutz vor deutscher Besteuerung? Welche Einkunftsart im Sinne des DBA liegt vor? Lizenzeinkünfte (Art. 12)? (-) bei Standardsoftware eher (-) bei Individualsoftware, weil zumeist wirtschaftlich Vollrechtserwerb Derzeit etwa 90 ertragsteuerliche DBAs für Deutschland in Kraft Im Zweifel Freistellungsbescheinigung erforderlich (BZASt) Einkünfte aus Veräußerung von Vermögen (Art. 13 Abs. 5)? Auffangtatbestand, insbesondere Individualsoftware Fazit: Häufig DBA-Schutz vor deutscher Besteuerung möglich! Seite 11

12 Quellensteuern Kontrollmeldeverfahren ( Bagatellfälle ) Vorteil: Vermeidet umständliches Verfahren (z.b. Ansässigkeitsbescheinigung Gläubiger) Sachlicher Anwendungsbereich Vergütung max. EUR für konkrete Leistung max. EUR p.a. je Vergütungsgläubiger Überschreiten führt zur rückwirkenden Quellensteuereinbehaltungspflicht für gesamtes Jahr (Auskunft BZSt) Seite 12

13 Standard- oder Individualsoftware? Behandlung in anderen EU-Staaten Land Unterscheidung in Standard- und Individualsoftware ggf. Quellensteuer auf Individualsoftware Belgien JA Frankreich JA Großbritannien JA Italien JA Niederlande JA Schweden NEIN =Quellensteuer =keine Quellensteuer Seite 13

14 Umsatzsteuer &

15 Ermäßigter USt-Satz bei Software? Der ermäßigte Steuersatz von in Deutschland derzeit 7% greift bei der Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von Urheberrechten ein. Die Finanzverwaltung unterscheidet (USt-Anwendungserlass, Abschnitt 12.7): Überlassung von Software 7% 19% wenn Recht auf Vervielfältigung/ Verbreitung nicht nur als Nebenfolge eingeräumt ist wenn Schwerpunkt in der Überlassung zur Nutzung besteht Seite 15

16 Ermäßigter USt-Satz sonstige Urheber Abgrenzung Rechteübertragung sonstige Tätigkeitsvergütung 7% 19% Journalisten: Leistungen aus journalistischer Tätigkeit unterfallen insgesamt ermäßigtem Steuersatz (Vereinfachungsregelung FinVerwaltung) reine Datensammlung ohne redaktionelle Bearbeitung Übergabe von Fotos (Lieferung!) Gutachten, selbst wenn Recht der alleinigen Verwertung/ Nutzung mit übertragen wird (je nach Schwerpunkt der Leistung ) Tätowierung Seite 16

Fallstricke bei der Softwareüberlassung & Steuern

Fallstricke bei der Softwareüberlassung & Steuern Fallstricke bei der Softwareüberlassung & Steuern Tax Breakfast 8. April 2014 Inhaltsverzeichnis Software in der Bilanz Individual- versus Standardsoftware Die Gewerbesteuer-Falle Umsatzsteuer Praxisfall:

Mehr

Der Ausweis von Software im Jahresabschluss (HGB)

Der Ausweis von Software im Jahresabschluss (HGB) Newsletter Mai 2005 Der Ausweis von Software im Jahresabschluss (HGB) Problematik / Anlass Allgemein gilt: Software ist, wenn entgeltlich erworben, unter den immaterielles Vermögensgegenständen zu aktiven.

Mehr

Gewerbliche Schutzrechte in der Bilanzierung aktuelle Entwicklungen insbesondere im Handelsgesetzbuch

Gewerbliche Schutzrechte in der Bilanzierung aktuelle Entwicklungen insbesondere im Handelsgesetzbuch Gewerbliche Schutzrechte in der Bilanzierung aktuelle Entwicklungen insbesondere im Handelsgesetzbuch Prof. Dr. Sebastian Krause Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Steuerecht Fachanwalt für Insolvenzrecht

Mehr

Buchführung / Jahresabschluss / Rechnungswesen

Buchführung / Jahresabschluss / Rechnungswesen Fachbegriffe & Erläuterungen A 1 A Buchführung / Jahresabschluss / Rechnungswesen Abgeld: siehe Disagio Abschreibung: Unter dem Begriff der Abschreibung werden sämtliche Wertminderungen des mengenmäßig

Mehr

Inhaltsübersicht 1. 1.1 1.2 1.3. Einleitung Bedeutung und Stellenwert des Themas. Problemstellung Gang der Untersuchung. .1.4 6

Inhaltsübersicht 1. 1.1 1.2 1.3. Einleitung Bedeutung und Stellenwert des Themas. Problemstellung Gang der Untersuchung. .1.4 6 IV Inhaltsübersicht 1. 1.1 1.2 1.3 Einleitung Bedeutung und Stellenwert des Themas. Problemstellung Gang der Untersuchung..1.4 6 2. 2.1 2.2 Kennzeichen von Software in technischer und bilanzierungsrelevanter

Mehr

Fragestellung: Wie sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Einführung der doppischen Finanz- Software anfallen, bilanziell zu behandeln?

Fragestellung: Wie sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Einführung der doppischen Finanz- Software anfallen, bilanziell zu behandeln? Häufig gestellte Fragen Nr. 1.1.04 Thema: Software Fragestellung: Wie sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Einführung der doppischen Finanz- Software anfallen, bilanziell zu behandeln? Lösungsansatz:

Mehr

Der Film in der Bilanz: Neue Bilanzierung für die Medienwirtschaft - Chancen und Risiken

Der Film in der Bilanz: Neue Bilanzierung für die Medienwirtschaft - Chancen und Risiken Advisory Der Film in der Bilanz: Neue Bilanzierung für die Medienwirtschaft - Chancen und Risiken Dr. Markus Kreher Medientage München 30. Oktober 2008 1 Agenda Stand des Gesetzgebungsverfahrens zum BilMoG

Mehr

Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegüter nach deutschen Rechnungslegungsstandards

Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegüter nach deutschen Rechnungslegungsstandards Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegüter nach deutschen Rechnungslegungsstandards Referenten: WP/StB Rainer Weichhaus und RA Konstantin Maretis, LL.M. Kernfragen Was sind selbst geschaffene

Mehr

Internationaler Vertrieb von Software und IT-Dienstleistungen

Internationaler Vertrieb von Software und IT-Dienstleistungen In Kooperation mit Münchner Fachanwaltstag IT-Recht Internationaler Vertrieb von Software und IT-Dienstleistungen Schnittstellen zwischen IT-Recht und Steuerrecht RA Frieder Backu, FA IT-Recht, FA Steuerrecht

Mehr

3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände Änderungen für den Einzelabschluss 3/1.3 Seite 1 3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Zielsetzung Die wesentliche Änderung in der Neufassung

Mehr

Jens M. Schmittmann Behandlung von Domains im Steuer- und Bilanzrecht. DGRI Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik e.v.

Jens M. Schmittmann Behandlung von Domains im Steuer- und Bilanzrecht. DGRI Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik e.v. Jens M. Schmittmann Behandlung von Domains im Steuer- und Bilanzrecht DGRI Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik e.v. Aktuelle Rechtsfragen von IT und Internet DGRI-Herbstakademie 2005 Freiburg,

Mehr

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) www.boeckler.de Mai 2011 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) Kapitel 2 Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte Jahresabschluss

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienprogramm Aufbaustudium Modul XIII: Internationale Rechnungslegung zur Musterklausur

Mehr

I. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung. 1. Anwendung des 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 1 EStG

I. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung. 1. Anwendung des 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 1 EStG Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT BEARBEITET VON Wilhelmstraße

Mehr

HGB-FA öffentliche SITZUNGSUNTERLAGE

HGB-FA öffentliche SITZUNGSUNTERLAGE Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.v. Accounting Standards Committee of Germany HGB-Fachausschuss DRSC e.v. Zimmerstr. 30 10969 Berlin Tel.: (030) 20 64 12-0 Fax.: (030) 20 64 12-15 www.drsc.de

Mehr

Auswirkungen von Innovationen auf Bilanzen

Auswirkungen von Innovationen auf Bilanzen Auswirkungen von Innovationen auf Bilanzen Referent Dipl.-Kfm. Dr. Joachim Feske Wirtschaftsprüfer-Steuerberater Schönefeld Berlin Neuruppin Wittstock AUDITA GmbH Steuerberatungsgesellschaft 1 Kontakt

Mehr

Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte des AV nach BilMoG

Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte des AV nach BilMoG 20084642-0 Entwicklungskosten in der Handelsbilanz Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte des AV nach BilMoG von WP/StB Lothar Schulz, Reutlingen und WP/StB Klaus Weber, München* Nach

Mehr

Datum: 24. April 2015 Thema: Klassifizierung Software und Aktivierung / Bilanzierung von ERP-Software Ort: IHK-Bilanzbuchhalter- und Controller-Tag

Datum: 24. April 2015 Thema: Klassifizierung Software und Aktivierung / Bilanzierung von ERP-Software Ort: IHK-Bilanzbuchhalter- und Controller-Tag Datum: 24. April 2015 Thema: Klassifizierung Software und Aktivierung / Bilanzierung von ERP-Software Ort: IHK-Bilanzbuchhalter- und Controller-Tag der IHK Rhein-Neckar in Mannheim Referent: Uwe Jüttner

Mehr

Der Einsatz immaterieller Vermögenswerte

Der Einsatz immaterieller Vermögenswerte Anschaffung oder Herstellung? Die Bilanzierung von ERP-Software im Krankenhaus : D. Riesenbeck-Müller, S. Szük Enterprise Resource Planning (ERP) Software ist eine vollständig integrierte Softwarelösung,

Mehr

Oberste Finanzbehörden der Länder

Oberste Finanzbehörden der Länder Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder DATUM 12. März 2010 Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen

Mehr

6 Die Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens

6 Die Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens Vorlesungsgliederung 6 Die Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 61 Begriff und Arten von immateriellen Vermögensgegenständen 62 Die Bilanzierung von

Mehr

Bilanzsteuerrechtliche Beurteilung von Aufwendungen zur Einführung eines betriebswirtschaftlichen

Bilanzsteuerrechtliche Beurteilung von Aufwendungen zur Einführung eines betriebswirtschaftlichen Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Gert Müller-Gatermann Unterabteilungsleiter IV B POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der

Mehr

1/2 Gesamtinhaltsverzeichnis

1/2 Gesamtinhaltsverzeichnis Seite 1 1/2 1/2 1 Verzeichnisse 1/1 Herausgeber und Autoren 1/2 1/3 Stichwortverzeichnis 2 Aktuelles über das BilMoG 2/1 Das Bilanzrecht wird grundlegend modernisiert 2/2 Rückblick 2/3 Ziel der Bundesregierung:

Mehr

Vortrag 5 Die Bilanzierung entgeltlich erworbener Software in der Handelsbilanz (Prüfungswesen)

Vortrag 5 Die Bilanzierung entgeltlich erworbener Software in der Handelsbilanz (Prüfungswesen) 24 4. 70 ausgewählte Themen mit Gliederung und ausformuliertem Kurzvortrag Vortrag 5 Die Bilanzierung entgeltlich erworbener Software in der Handelsbilanz (Prüfungswesen) Sehr geehrte/r Frau/Herr Vorsitzende/r,

Mehr

Allgemeine Ansatzregeln:

Allgemeine Ansatzregeln: Allgemeine Ansatzregeln: In der Bilanz sind gemäß 242 Abs. 1 HGB Vermögensgegenstände und Schulden des Kaufmanns gegenüberzustellen. Der Inhalt einer Bilanz wird in 247 Abs. 1 HGB näher konkretisiert.

Mehr

1. Bilanzbuchhalter- und Controller-Tag / Consultants Talk Datum: Hamburg, 16. Juni 2016 Immaterielle WG/VG im Anlagevermögen

1. Bilanzbuchhalter- und Controller-Tag / Consultants Talk Datum: Hamburg, 16. Juni 2016 Immaterielle WG/VG im Anlagevermögen 1. Bilanzbuchhalter- und Controller-Tag / Consultants Talk Datum: Hamburg, 16. Juni 2016 Thema: Referent: Immaterielle WG/VG im Anlagevermögen Uwe Jüttner, EMA Berater, Dozent, Präsident der EMAA e. V.

Mehr

Erhaltungsaufwand. Zusammenfassung EINKOMMENSTEUER. 1 Steuerrechtliche Grundsätze

Erhaltungsaufwand. Zusammenfassung EINKOMMENSTEUER. 1 Steuerrechtliche Grundsätze Erhaltungsaufwand Zusammenfassung Begriff Erhaltungsaufwendungen setzen voraus, dass etwas bereits Bestehendes zeitgemäß erneuert oder instand gehalten wird. Sie zählen steuerrechtlich zu den sofort abzugsfähigen

Mehr

KANZLEI BÖRSTINGER STEUERBERATER

KANZLEI BÖRSTINGER STEUERBERATER KANZLEI BÖRSTINGER STEUERBERATER Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte und Wirtschaftsgüter in HB und StB Generelle Neuregelungen und explizite Ausnahmeregelungen Bilanzierung von Forschungs- und Entwicklungskosten

Mehr

Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft

Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft 2 Gliederung Grundlagen des BilMoG Wichtige Änderungen im Überblick Änderungsvorschläge der Versicherungswirtschaft

Mehr

Bilanzgliederung gem. 266 HGB

Bilanzgliederung gem. 266 HGB Bilanzgliederung gem. 266 HGB Änderungen nach dem BilMoG 2009 in blau bzw. durchgestrichen Aktivseite A. Anlagevermögen l. lmmaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

Mehr

Veränderungen in Handels- und Steuerbilanz unter Berücksichtigung des Bilanzmodernisierungsgesetzes BilMoG

Veränderungen in Handels- und Steuerbilanz unter Berücksichtigung des Bilanzmodernisierungsgesetzes BilMoG Veränderungen in Handels- und Steuerbilanz unter Berücksichtigung des Bilanzmodernisierungsgesetzes BilMoG Handelsbilanz und Steuerbilanz Handelsbilanzen sind die grundlegenden Bilanzen, die nach dem Handelsrecht

Mehr

Sichere Rechte und Strukturen

Sichere Rechte und Strukturen Sichere Rechte und Strukturen Workshop Krisensicheres Handeln und Gestalten 23. Januar 2003 Berlin Inhalt 1. Rechte 2. Strukturen Folie: 2 Rechte an Software - Übersicht Urheberrecht Patentrecht Eigentum

Mehr

Bilanzierung von Software

Bilanzierung von Software Klaus Peter Sauer Bilanzierung von Software Rechnungslegung für Anwendersoftware nach Handels- und Steuerrecht unter Berücksichtigung US-amerikanischer Vorschriften GABLER Inhaltsverzeichnis Erstes Kapitel

Mehr

IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium. Klausur: Steuern und Bilanzen

IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium. Klausur: Steuern und Bilanzen Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität Hagen IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium Klausur: Steuern und Bilanzen Lösungshinweise zur

Mehr

Bilanzsteuerrecht und Buchführung

Bilanzsteuerrecht und Buchführung Steuern und Finanzen in Ausbildung und Praxis 2 Bilanzsteuerrecht und Buchführung von Prof. Günter Maus 3., erweiterte und überarbeitete Auflage HDS-Verlag Weil im Schönbuch 2015 Verlag C.H. Beck im Internet:

Mehr

Klausuren- Intensivlehrgang

Klausuren- Intensivlehrgang Klausuren- Intensivlehrgang zur Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung 2014/15 StB-46 Musterklausur Bilanzsteuerrecht Teil 1 und Teil 2 Bewertungsschema Hilfsmittel: Bearbeitungszeit: Beck sche Textausgaben

Mehr

Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht. Klausur Bilanzkunde WS 2014/2015

Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht. Klausur Bilanzkunde WS 2014/2015 06.02.2015 Dr. Ernst Ulrich Dobler Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Klausur Bilanzkunde WS 2014/2015 Beantworten Sie alle der folgenden Fragen durch Ankreuzen der

Mehr

initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang

initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang 31. Dezember 2012 initplan GmbH, Karlsruhe Anhang für das Geschäftsjahr 2012 I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde

Mehr

Latente Steuern. Steuern, Finanzen und Controlling. Bedeutung für kleine Kapitalgesellschaften, Ansatz und Ausweis anhand von Beispielen

Latente Steuern. Steuern, Finanzen und Controlling. Bedeutung für kleine Kapitalgesellschaften, Ansatz und Ausweis anhand von Beispielen Steuern, Finanzen und Controlling Bilanzen Cliff Einenkel, Dirk J. Lamprecht Latente Steuern Bedeutung für kleine Kapitalgesellschaften, Ansatz und Ausweis anhand von Beispielen Verlag Dashöfer Cliff Einenkel

Mehr

Der sogenannte "Komponentenansatz", die neue Bewertung von Anlagevermögen (insbesondere Gebäude) nach IDW RH HFA 1.016

Der sogenannte Komponentenansatz, die neue Bewertung von Anlagevermögen (insbesondere Gebäude) nach IDW RH HFA 1.016 Der sogenannte "Komponentenansatz", die neue Bewertung von Anlagevermögen (insbesondere Gebäude) nach IDW RH HFA 1.016 Fachtagung Dienstleistungsmanagement 11. Oktober 2010 WP/StB Friedrich Lutz Folie

Mehr

E-DRS 32. Deutscher Rechnungslegungs Standard Nr. XX (DRS XX) Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss

E-DRS 32. Deutscher Rechnungslegungs Standard Nr. XX (DRS XX) Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss E-DRS 32 Deutscher Rechnungslegungs Standard Nr. XX (DRS XX) Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss Alle interessierten Personen und Organisationen sind zur Stellungnahme bis zum 17. Juli

Mehr

VII. Inhaltsverzeichnis

VII. Inhaltsverzeichnis VII Inhaltsverzeichnis Vorwort... V Abbildungsverzeichnis... XII Tabellenverzeichnis...XIV Abkürzungsverzeichnis...XVI Teil 1: Bilanzierung nach HGB... 1 I. Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung...

Mehr

Lehrstuhl für Steuerrecht Dr. Marcel Krumm

Lehrstuhl für Steuerrecht Dr. Marcel Krumm Bilanzierungsgrundsätze Prüfungsreihenfolge (für die Aktivseite) Bilanzierung dem Grunde nach (Ansatzfrage) Abstrakt bilanzierungsfähiges Sachliche, persönliche und zeitliche Zurechnung des es Kein Ansatzverbot

Mehr

E-DRS 32 Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss

E-DRS 32 Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.v. Accounting Standards Committee of Germany E-DRS 32 Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss Dr. Rüdiger Schmidt Öffentliche Diskussion Berlin,

Mehr

J A H R E S A B S C H L U S S

J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S zum 31. Dezember 2014 der PSI Nentec GmbH Berlin Anlage 1 PSI NENTEC GMBH, KARLSRUHE BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014 A K T I V A ANLAGEVERMÖGEN P A S S I V A 2014 2013 2014 2013

Mehr

White Paper WINLine "BilMoG"

White Paper WINLine BilMoG White Paper WINLine "BilMoG" Copyright 2011 Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1. WINLine "BilMoG"...3 1.1. Einführung...3 1.2. Formale Änderungen der Bilanzerstellung durch BilMoG...3 1.3. Wesentliche Änderungen

Mehr

Rechtsschutz vor computerimplementierten Erfindungen

Rechtsschutz vor computerimplementierten Erfindungen Rechtsschutz vor computerimplementierten Erfindungen Vom Kunstwerk zum Softwarepatent patentfrei.de 28. Juni 2007 Überblick 1 Urheberrechtsschutz in der Softwareentwicklung Rechtliche Lage Folgen für den

Mehr

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG und die wesentlichen Auswirkungen

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG und die wesentlichen Auswirkungen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG und die wesentlichen Auswirkungen Stand: 10. September 2008 Tax 1 Zielsetzung des BilMoG Umfassendste Modernisierung des Bilanzrechts seit dem Bilanzrichtliniengesetz

Mehr

Open Content-Lizenzen für digitale Lernmaterialien

Open Content-Lizenzen für digitale Lernmaterialien Open Content-Lizenzen für digitale Lernmaterialien von RA Dr. Till Jaeger Integriertes Wissensmanagement an Hochschulen, Hagen, 22. Februar 2007 Agenda 1. Was ist Open Content, Open Access? 2. Das Open

Mehr

Buchführung und Bilanzwesen

Buchführung und Bilanzwesen Buchführung und Bilanzwesen Stand 15.02.2014 Themenübersicht 2 Kapitel A: Der Gewinnermittlungszeitraum, Kapitel B: Die Gewinnermittlungsmethoden, Kapitel C: Die handelsrechtliche Bilanzierung, Kapitel

Mehr

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013.

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013. Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 Bilanz A K T I V A P A S S I V A 31.12.2013 Vorjahr 31.12.2013 Vorjahr EUR

Mehr

3. Einzelabschluss. 3.1 Gravierende Änderungen

3. Einzelabschluss. 3.1 Gravierende Änderungen 21 3.1 Gravierende Änderungen 3.1.1 Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 3.1.1.1 Generelle Neuregelung Die Bedeutung der immateriellen Vermögensgegenstände hat in den letzten Jahren kontinuierlich

Mehr

Anlagenbuchhaltung Basiswissen für Neueinsteiger und Umsteiger

Anlagenbuchhaltung Basiswissen für Neueinsteiger und Umsteiger Anlagenbuchhaltung Basiswissen für Neueinsteiger und Umsteiger Das Seminar spricht Neueinsteiger und Umsteiger in der Anlagenbuchhaltung an. Fachbegriffe und die wichtigsten Abgrenzungsmerkmale der Anlagenverwaltung

Mehr

IV. Vollständigkeitsgebot 139

IV. Vollständigkeitsgebot 139 IV. Vollständigkeitsgebot 139 Nutzung der Räume wird nämlich durch das Mietverhältnis ermöglicht. Die Aufwendungen erfolgen aber nicht für ein vom Eigentümer erworbenes Recht oder einen von ihm erworbenen

Mehr

JAHRESABSCHLUSS. Peter Rzytki Steuerberater vereidigter Buchprüfer. Dachauer Str. 3 82140 Olching. zum 31. Dezember 2013

JAHRESABSCHLUSS. Peter Rzytki Steuerberater vereidigter Buchprüfer. Dachauer Str. 3 82140 Olching. zum 31. Dezember 2013 Peter Rzytki Steuerberater vereidigter Buchprüfer Dachauer Str. 3 82140 Olching JAHRESABSCHLUSS zum 31. Dezember 2013 Prinzregentenstraße 120 81677 Finanzamt: -Abt. Körperschaften Steuer-Nr: 143/158/60254

Mehr

Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt. Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt. Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen,

Mehr

Erläuterungen zum Lehrplan RECHNUNGSWESEN, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1

Erläuterungen zum Lehrplan RECHNUNGSWESEN, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1 Erläuterungen zum Lehrplan RECHNUNGSWESEN, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1 Lerngebiet 10 Personalwirtschaft 35 Stunden Die Schüler erwerben die Fähigkeit, Lohn- und Gehaltsabrechnungen unter

Mehr

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen www.boeckler.de Juli 2014 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Christiane Kohs Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen und dargestellt anhand von Fallbeispielen Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Mehr

Fälle mit Lösungen zum handels- und steuerrechtlichen Jahresabschluss

Fälle mit Lösungen zum handels- und steuerrechtlichen Jahresabschluss www.kiehl.de Prüfungsbücher für Fachwirte und Fachkaufleute Fälle mit Lösungen zum handels- und steuerrechtlichen Jahresabschluss Von Steuerberater, Dipl.-Kfm. Klaus Wagener und Steuerberaterin, Dipl.-Kffr.

Mehr

Wirtschaftliche Sichtweise in der Ertragsrealisierung (revenue recognition)

Wirtschaftliche Sichtweise in der Ertragsrealisierung (revenue recognition) Wirtschaftliche Sichtweise in der Ertragsrealisierung (revenue recognition) Frank Hadlich Industriekaufmann in München Leiter Bilanzierungsgrundsatzabteilung der Gores Siemens Enterprise Networks Group

Mehr

BilMoG Modernisierung des Bilanzrechts

BilMoG Modernisierung des Bilanzrechts BilMoG Modernisierung des Bilanzrechts 1. Überblick Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) erfahren die deutschen Bilanzierungsregeln die tiefgreifendste Änderung seit dem Bilanzrichtliniengesetz

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 2. Teil: Buchführung

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 2. Teil: Buchführung Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 2. Teil: Buchführung Ralf Stahl 1 Teil 2 Buchführung GOB Aufbewahrungspflichten EÜ-Rechnung / Bilanz Steuerliche Umsatzgrenzen.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Zur Reihe: Kompendium der praktischen Betriebswirtschaft...5 Vorwort...7 Inhaltsverzeichnis...9 Abkürzungsverzeichnis...

Inhaltsverzeichnis. Zur Reihe: Kompendium der praktischen Betriebswirtschaft...5 Vorwort...7 Inhaltsverzeichnis...9 Abkürzungsverzeichnis... Inhaltsverzeichnis Zur Reihe: Kompendium der praktischen Betriebswirtschaft...5 Vorwort...7 Inhaltsverzeichnis...9 Abkürzungsverzeichnis...15 A. Grundlagen der Besteuerung...19 1. Steuern im System der

Mehr

JAHRESABSCHLUSS. zum 31. Dezember 2012. pferdewetten-service.de GmbH Betrieb und Service der Internetseite "www.pferdewetten.

JAHRESABSCHLUSS. zum 31. Dezember 2012. pferdewetten-service.de GmbH Betrieb und Service der Internetseite www.pferdewetten. RETEX Steuerberatungsgesellschaft mbh Alfredstraße 45 45130 Essen JAHRESABSCHLUSS zum 31. Dezember 2012 pferdewetten-service.de GmbH Betrieb und Service der Internetseite "www.pferdewetten.de" Kaistraße

Mehr

Vortrag Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH

Vortrag Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH 15 Jahre syscon 21. Oktober 2011 Pyramide Fürth Vortrag Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH Neues HGB Fluch oder Segen für das Controlling Dieter Buchdrucker Diplom-Kaufmann Internationaler Bilanzbuchhalter

Mehr

Bilanzmodernisierungsgesetz BilMoG Leonberg, im September 2010

Bilanzmodernisierungsgesetz BilMoG Leonberg, im September 2010 Bilanzmodernisierungsgesetz BilMoG Leonberg, im September 2010 Das Gesetz ist am 29.05.2009 in Kraft getreten. Ziel soll sein, das bewährte HGB- Bilanzrecht beizubehalten aber für den Wettbewerb mit internationalen

Mehr

Schutz des Geistigen Eigentums im Enterprise 2.0

Schutz des Geistigen Eigentums im Enterprise 2.0 Schutz des Geistigen Eigentums im Enterprise 2.0 KnowTech 12. Meeting 2010 Bad Homburg Dr. Burkhard Führmeyer, LL.M. Rechtsanwalt DLA Piper UK LLP, Frankfurt 15. September 2010 Übersicht IP-Schutzrechte

Mehr

Rechnungslegung und Jahresabschluss nach HGB. Dipl.-Ing. agr. Philipp Graf v.u.z. Lerchenfeld, MdL Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Rechnungslegung und Jahresabschluss nach HGB. Dipl.-Ing. agr. Philipp Graf v.u.z. Lerchenfeld, MdL Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Rechnungslegung und Jahresabschluss nach HGB Dipl.-Ing. agr. Philipp Graf v.u.z. Lerchenfeld, MdL Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Vorlesungsgliederung Rückblick Der Jahresabschluss im einzelnen 3.1 Anlagevermögen

Mehr

Bilanzierung des Anlagevermögens

Bilanzierung des Anlagevermögens Buchhaltung und Bilanzierung Bilanzierung des Anlagevermögens Inhalte dieser Einheit Definition des Anlagevermögens Grundsätze der Bewertung abnutzbares / nicht abnutzbares Anlagevermögen Wertansätze für

Mehr

EÜR contra Bilanzierung

EÜR contra Bilanzierung Mandanten-Info Eine Dienstleistung Ihres steuerlichen Beraters EÜR contra Bilanzierung Erleichterungen für Kleinunternehmer durch das BilMoG? In enger Zusammenarbeit mit Inhalt 1. Einführung...1 2. Wer

Mehr

Inhaltsübersicht. 1. Grundlagen der Internationalen Rechnungslegung 2. Ausgewählte Bilanzierungsaspekte nach IFRS 4. Weitere Berichterstattung

Inhaltsübersicht. 1. Grundlagen der Internationalen Rechnungslegung 2. Ausgewählte Bilanzierungsaspekte nach IFRS 4. Weitere Berichterstattung Gliederung Inhaltsübersicht 1. Grundlagen der Internationalen Rechnungslegung 2. Ausgewählte Bilanzierungsaspekte nach IFRS 4. Weitere Berichterstattung Matthias Schmidt Internationale Rechnungslegung

Mehr

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und seine Auswirkungen auf den handelsrechtlichen Einzelabschluss

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und seine Auswirkungen auf den handelsrechtlichen Einzelabschluss Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und seine Auswirkungen auf den handelsrechtlichen Einzelabschluss Prof. Dr. Anette Renz BERUFSAKADEMIE VILLINGEN-SCHWENNINGEN University of Cooperative Education

Mehr

WTS Aktiengesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

WTS Aktiengesellschaft Steuerberatungsgesellschaft WTS Aktiengesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Grundlagen Begriffsbestimmung Leasing ist eine Finanzierungsalternative, bei der das Leasinggut vom Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen Zahlung des Leasingentgelts

Mehr

Bilanzierung für Weiterbildung und Praxis

Bilanzierung für Weiterbildung und Praxis www.nwb.de NWB Bilanzbuchhalter IFRS Trainingsfälle Bilanzierung für Weiterbildung und Praxis Herausgegeben von Diplom-Kaufmann Bernward Dölle und Diplom-Kaufmann Dr. Carsten Bruns Bearbeitet von Diplom-Kaufmann

Mehr

Inventarisierung und Bewertung der Sonderposten für Sachinvestition

Inventarisierung und Bewertung der Sonderposten für Sachinvestition RTG Revisions- und Treuhand GmbH und Partner t t Inventarisierung und Bewertung der Sonderposten für Sachinvestition Referentin: Frau Steuerberaterin Claudia Scheller 1 Inventarisierung und Bewertung der

Mehr

Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. immateriellen Wirtschaftsgüter

Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. immateriellen Wirtschaftsgüter Leasing nach HB, SB, IFRS 15.12.2009 Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die immateriellen Wirtschaftsgüter Uwe Jüttner 2 Inhaltsverzeichnis Generelle Neuregelungen und explizite Ausnahmeregelungen

Mehr

Das BilMoG in der praktischen Anwendung I

Das BilMoG in der praktischen Anwendung I Tagungsband Schiffer, K. Jan Kümpel, Thomas (Hrsg.) Rechnungswesen und Controlling Bd. 1 Wissenschaftliches Symposium Frankfurt 10. November 2009 Das BilMoG in der praktischen Anwendung I Ein Symposium

Mehr

Jahresabschluss und Bewertung

Jahresabschluss und Bewertung Jahresabschluss und Bewertung Die Jahresabschlussarbeiten gewinnen, insbesondere bei den Banken, vor dem Hintergrund von 18 Kreditwesengesetz (KWG) und im Hinblick auf das zu erwartende Kreditrating (Basel

Mehr

Unicontrol Systemtechnik GmbH

Unicontrol Systemtechnik GmbH Unicontrol Systemtechnik GmbH Frankenberg Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum Bilanz Aktiva A. Anlagevermögen 119.550,59 44.257,59 I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.227,00 7.011,00

Mehr

Herbert Brunner. nach Handels- und Steuerrecht unter Einbeziehung der Auswirkungen des BilMoG. Kompaktwissen für Berater. GmbH-Jahresabschluss 2009

Herbert Brunner. nach Handels- und Steuerrecht unter Einbeziehung der Auswirkungen des BilMoG. Kompaktwissen für Berater. GmbH-Jahresabschluss 2009 Herbert Brunner GmbH-Jahresabschluss 2009 nach Handels- und Steuerrecht unter Einbeziehung der Auswirkungen des BilMoG Kompaktwissen für Berater DATEV eg, 90329 Nürnberg Alle Rechte, insbesondere das Verlagsrecht,

Mehr

Einleitung. - Begriff Softwarelizenzen - Gängige Softwarelizenzmodelle

Einleitung. - Begriff Softwarelizenzen - Gängige Softwarelizenzmodelle Softwarelizenzen 1 Inhaltsübersicht - Gängige Softwarelizenzmodelle - Rechtlicher Hintergrund: Computerprogramme und Urheberrecht - Vertragsgestaltung - Lizenzmanagement 2 Einleitung - Begriff Softwarelizenzen

Mehr

FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN

FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN in Königs Wusterhausen P 3412-2-Bil Fachplan für das Studienfach Bilanzsteuerrecht Grundstudium E 2013 1. Semester 2. Semester 3. Semester Stand 01.10.2013 Lehrbereich IV Seite:

Mehr

Der Medienerlaß des Bundesfinanzministeriums Auswirkungen für die Filmindustrie. 1. Thema: Bilanzierung und Abschreibung von Filmrechten

Der Medienerlaß des Bundesfinanzministeriums Auswirkungen für die Filmindustrie. 1. Thema: Bilanzierung und Abschreibung von Filmrechten XV. Münchner Symposium zum Film- und Medienrecht Der Medienerlaß des Bundesfinanzministeriums Auswirkungen für die Filmindustrie 1. Thema: Bilanzierung und Abschreibung von Filmrechten Dr. Hans Radau NÖRR

Mehr

Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Wertes für Wohngebäude des Anlagevermögens

Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Wertes für Wohngebäude des Anlagevermögens GdW Standard Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Wertes für Wohngebäude des Anlagevermögens Rechnungslegungsstandard der Konferenz der Prüfungsdirektoren des GdW Juni 2008 Herausgeber: GdW Bundesverband

Mehr

Steuerberater-Handbuch 2015/2016, Verlag C. H. Beck, München, 15. Auflage, 2015, S. 535-542.

Steuerberater-Handbuch 2015/2016, Verlag C. H. Beck, München, 15. Auflage, 2015, S. 535-542. Publikationen: Gesamtverzeichnis 2015 52 Boecker/Zwirner/Wittmann, Abschlussprüfung bei öffentlichen Unternehmen, in: Hartmann/Zwirner, Praxiskommentar Public Corporate Governance Kodex des Bundes, Grundsätze

Mehr

WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE

WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE AUS DEM TECTUM VERLAG Reihe Wirtschaftswissenschaften Band 47 Frederic Höfer Jürgen Schürmann Der German Real Estate Investment Trust Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingung,

Mehr

Checkliste Unterschiede Handelsbilanz - Steuerbilanz nach BilMoG 1 /7

Checkliste Unterschiede Handelsbilanz - Steuerbilanz nach BilMoG 1 /7 Checkliste Unterschiede Handelsbilanz - Steuerbilanz nach BilMoG 1 /7 1 Unterschiede Handelsbilanz - Steuerbilanz nach BilMoG 1.1 Unterschiede nach Bilanzposition 1.2 Unterschiede bei Rückstellungen 1.3

Mehr

Rechnungslegung und Jahresabschluss nach HGB. Dipl.-Ing. agr. Philipp Graf v.u.z. Lerchenfeld, MdL Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Rechnungslegung und Jahresabschluss nach HGB. Dipl.-Ing. agr. Philipp Graf v.u.z. Lerchenfeld, MdL Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Rechnungslegung und Jahresabschluss nach HGB Dipl.-Ing. agr. Philipp Graf v.u.z. Lerchenfeld, MdL Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 2. Grundlagen der Bilanzierung 2.1 Inventur und Inventar 2.2 Bilanzierungsfähigkeit

Mehr

Aktivierung von Entwicklungskosten nach dem BilMoG

Aktivierung von Entwicklungskosten nach dem BilMoG Aktivierung von skosten nach dem BilMoG (WP/StB/CRA Hermann Pointl) Stand: Juli 2010 www.uhy-deutschland.de A. Abgrenzung zwischen Forschungs skosten 1. Um die Vergleichbarkeit von nationalen internationalen

Mehr

Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf den Jahresabschluss. Limburg, 18. Juni 2009. Prof. Dr.

Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf den Jahresabschluss. Limburg, 18. Juni 2009. Prof. Dr. Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf den Jahresabschluss Limburg, 18. Juni 2009 Prof. Dr. Andreas Birk 1 Ziele und Notwendigkeit der Reform des Bilanzrechts 1. Erleichterungen

Mehr

Kompaktwissen für Berater. Wilhelm Krudewig. Einnahme-Überschuss-Rechnung oder Bilanz? Neue Grenzwerte durch das BilMoG

Kompaktwissen für Berater. Wilhelm Krudewig. Einnahme-Überschuss-Rechnung oder Bilanz? Neue Grenzwerte durch das BilMoG Wilhelm Krudewig Wechsel der Gewinnermittlungsart Einnahme-Überschuss-Rechnung oder Bilanz? Neue Grenzwerte durch das BilMoG Kompaktwissen für Berater DATEV eg, 90329 Nürnberg Alle Rechte, insbesondere

Mehr

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein I. Steuerregime in Liechtenstein (IP-Box) II. Immaterielle Wirtschaftgüter (IP) in Liechtenstein III. IP-Gesellschaft in Liechtenstein IV. Vorteile einer

Mehr

F&E-Verträge - Das ist zu beachten

F&E-Verträge - Das ist zu beachten F&E-Verträge - Das ist zu beachten Gewerblicher Rechtsschutz, Kartellrecht, Compliance, Steuerrecht Bearbeitet von Dr. Claudia Milbradt 1. Auflage 2011. Buch. 184 S. Gebunden ISBN 978 3 415 04665 8 Recht

Mehr

16.45 Uhr Steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen

16.45 Uhr Steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen 16.45 Uhr Steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen Modernisierung von Gebäuden Erhaltungsaufwand oder nachträgliche Herstellungskosten Hans Joachim Beck Leiter Abteilung Steuern Immobilienverband

Mehr

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Arbeitsunterlagen zur Vorlesung Unternehmenssteuerrecht 2014 Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Dr. Paul Richard Gottschalk Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachberater

Mehr

Carolina Oberhem. Vertrags- und Haftungsfragen beim Vertrieb von Open-Source-Software. Verlag Dr. Kovac

Carolina Oberhem. Vertrags- und Haftungsfragen beim Vertrieb von Open-Source-Software. Verlag Dr. Kovac Carolina Oberhem Vertrags- und Haftungsfragen beim Vertrieb von Open-Source-Software Verlag Dr. Kovac Hamburg 2008 VII INHALTSVERZEICHNIS LITERATURVERZEICHNIS EINLEITUNG 1 KAPITEL 1: TECHNISCHE GRUNDLAGEN

Mehr

7. Abgrenzung des Gewerbebetriebs von der. Land- und Forstwirtschaft... 41

7. Abgrenzung des Gewerbebetriebs von der. Land- und Forstwirtschaft... 41 Inhalt Vorwort... 11 Teil 1 Grundstrukturen der Einkommensteuer A. Allgemeines... 15 B. Persönliche Steuerpflicht... 19 I. Überblick... 19 II. Die unbeschränkte Steuerpflicht nach 1 Abs. 1 EStG... 21 1.

Mehr

Retrodigitalisierung und elektronische Archive

Retrodigitalisierung und elektronische Archive Retrodigitalisierung und elektronische Archive Juristische Aspekte Gabriele Beger Retrodigitalisierung Juristische Definitionen zur Digitalisierung von analogen und vergleichbaren Werkstücken a) Urheberrechtsschutz/

Mehr