Internationales Monitoring

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1 Internationales Monitoring Lernkultur Kompetenzentwicklung: Lernen im Netz und mit Multimedia Statusbericht 16 Schwerpunkt: Trendtools der Kollaboration und des Wissensmanagements Mai 2006 Astrid Gussenstätter Helmut-Schmidt Universität Universität der Bundeswehr Hamburg Das Internationale Monitoring ist Bestandteil des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Lernkultur Kompetenzentwicklung". Das Programm wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.v. (ABWF)/Projekt Qualifikations- Entwicklungs-Management (QUEM) ist die Durchführung des komplexen Programmmanagements übertragen worden.

2 Inhaltsverzeichnis 1. Newsletter Trendtools der Kollaboration und des Wissensmanagements Weblog Wikis Podcasts Termine Literaturverzeichnis

3 1. Newsletter Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnologien in Deutschland 2004 (Januar 2006) Der Bericht zum Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnologien in Deutschland stellt als Ergebnis einer im vierten Quartal 2004 durchgeführten Unternehmensbefragung fest, dass die IuK-Technologie in Deutschland eine Basistechnologie darstellt. Kennzeichnen einer Basistechnologie ist ihre kontinuierlich steigende Verbreitung in allen Gebieten von Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus bieten Basistechnologien ein hohes Potential für technologische Verbesserungen und ermöglichen komplementäre Innovationen. Die Durchdringung der Volkswirtschaft mit IuK-Technologien kann heutzutage als kritisch für die Innovationsfähigkeit Deutschlands angesehen werden. Technologische Verbesserungen sind die Voraussetzung von Produktivitätssteigerungen, die ebenfalls unerlässlich für die Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb sind. Der IuK-Markt ist 2004 im Vergleich zu 2002 und 2003 etwas gewachsen, und somit positiver ausgefallen als das insgesamt schwache Wirtschaftswachstum. In Schweden, Japan, der Schweiz und Großbritannien ist der IuK-Anteil gemessen am BIP größer als beim Branchenprimus USA. Die Verfasser des Berichts prognostizieren für Deutschland eine Steigerung des Informations- und Kommunikationsbereichs innerhalb der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung. Für die derzeit nur mäßige Platzierung Deutschlands im internationalen Vergleich machen sie nicht nur die konjunkturelle Gesamtsituation verantwortlich. Mit 390 PCs pro 1000 Einwohner liegt Deutschland hier nur im Mittelefeld. Führend sind hier die USA mit 800 PCs. Auch wenn die Zahlen weiterhin kontinuierlich steigen, bleibt Deutschland bei der Internetnutzung im Mittelfeld. Zur Internetnutzung hat die Forschungsgruppe Wahlen jüngst den Quartalsbericht I/2006 veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass wie auch bereits im IV Quartal % der deutschen Erwachsenen einen Internetzugang haben. Der typische Onliner ist wie bereits in den allerersten Umfragen männlich und hat einen formal höheren Bildungsstand. Es besteht nach wie vor ein Gefälle zwischen dem Osten und dem Westen Deutschlands: Nur etwa 58% der Erwachsenen in den ostdeutschen Bundesländern verfügen über einen eigenen permanenten Internetzugang. Die Computerausstattung und die IT-spezifischen Weiterbildungen sind in den Bereichen EDV und Telekommunikation sowie bei Banken und Versicherungen besonders hoch. Trotz 3

4 Abflauen der Diskussion um den Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften 1 ist der Mangel an diesen Spezialisten das am weitesten verbreitete Hemmnis für den Einsatz von IuK- Technologien. Der Einsatz von elearning wurde von 24% der befragten Unternehmen angegeben. Dieses Ergebnis wird auch durch die Umfrage vom MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung und vom PSEPHOS Institut zu Beginn des Jahres bestätigt (Studie Corporate Learning 2006 ). Quellen: Zentrum für europäische Wirtschaftforschung (ZEW) (Hrsg.) Julia Häring. Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnologien in Deutschland. Mannheim Forschungsgruppe Wahlen MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung (2006). Corporate Learning elearning Zukunftsbericht 2006 Die elearning Guild 2 hat im April ihren jährlichen Forschungsbericht für das Jahr 2005 vorgelegt, um den aktuellen Stellenwert von elearning zu ermitteln und Prognosen über zukünftige Entwicklungen festzuhalten. elearning wird eine große Zukunft und stetiges Wachstum bescheinigt. 75% der 650 Umfrageteilnehmer (industry professionals) von denen die meisten (17%) aus dem Bereich der Erwachsenenbildung kamen und 55% im Bereich Training oder Education arbeiten halten elearning für nützlich und geben an, dass daher in absehbarer Zukunft elearning erhalten bleibt. Wie Abb.1 verdeutlicht, wird elearning nicht mehr als eine eigene Initiative sondern als Erweiterung und Bereicherung bisheriger medialer Instrumente gesehen. 1 Zu It-Fachkräftemangel vgl. Internationales Monitoring LiNe, Statusbericht 2 Die elearning Guild ist eine internationale Community of Practice für Design, Entwicklung, und Management von E-Learning, 4

5 Abb. 1: Has elearning matured to the point that it should no longer be considered as an independent initiative, but rather one of many tools for instruction an information distribution? Quelle: The elearning Guild Research April 2006 Weiterhin wird dem Design und der Entwicklung von elearning Inhalten hohe Beachtung zugemessen, wie aus Abb. 2 und 3 deutlich wird. Abb. 2: For elearning to be successful in your organization in 2006, which elearning activity will need the most focus attention? Quelle: The elearning Guild Research April

6 Abb. 3: Rapid elearning design and development. Quelle: The elearning Guild Research April 2006 Zusätzlich beinhaltete der diesjährige Bericht Trends, wie blogging, podcasting, mobile learning und games. Die Einführung dieser Trends gaben von den Umfragteilnehmern für Blogging 32%, Podcasting 31%, immerhin 38% Mobile Learning und 43% Games an. In allen vier Bereichen gaben rund 30% der Befragten an, diese Medien nicht zu nutzen. Es bleibt abzuwarten wie sich die Nutzung tatsächlich weiter entwickelt, im Speziellen im Hinblick auf Podcasting, welches sich doch als jüngster Trend in rasanter Geschwindigkeit etabliert hat, wie in diesem Report noch ausgeführt wird. 6

7 2. Trendtools der Kollaboration und des Wissensmanagements Die Internetkultur wurde in jüngster Zeit um neue Kollaborationstools und Tools des Wissensmanagements erweitert. Mit rasanter Geschwindigkeit haben sich Social Software Tools (auch Social Computing) wie Weblogs, Wikis und Personal Broadcasting wie bspw. Podcasts innerhalb der Netzgemeinschaft etabliert. Netzwerke, Mobile Learning, Online Communities und informelles Lernen werden um diese Tools bereichert und fortgesetzt. Sie sind zu sehen als Kollaborationstools, die kollektive Lernprozesse ermöglichen, informelles und formelles Lernen miteinander verknüpfen und die internationale Vernetzung verstärken hin zu einer Internetkultur der intensiven Vernetzung und Partizipation. Social Software ermöglicht auf Grund seines technischen Systems das flexible Entstehen selbstorganisierter Netzwerke. Der aktuelle Horizon Report (2006) benennt Social Computing und Personal Broadcasting als die beiden bedeutendsten Technologien des kommenden Jahres. Zu diesen Technologien gehören u.a. Wikis, Weblogs, RSS 3 und Trackback 4, (zugrunde liegende Technologie), Podcasting und Folksonomy. Folksonomy ist eine dieser neuen Formen der Kommunikation und der des Wissenstransfers ermöglichenden Technologien: "folksonomy" is a collaboratively generated, open-ended labeling system that enables Internet users to categorize content such as Web pages, online photographs, and Web links. The freely chosen labels called tags help to improve search engine's effectiveness because content is categorized using a familiar, accessible, and shared vocabulary. (http://en.wikipedia.org/wiki/folksonomy#criticisms_of_folksonomies) Die Entwicklungen von Online Communities, Wikis und Weblogs haben ihre eigene Taxonomie entwickelt: Folksonomy. Folksonomy löst demnach im Bereich der Community- Generation die herkömmliche Taxonomie zur Erstellung von Websites ab. Tags oder tagging bezeichnet das gemeinschaftliche Indexieren von Objekten, wie Blogeinträge, Lesezeichen und Fotos. Hierbei einigt sich eine größere Anzahl von Nutzern auf sinnvolle und schlüssige Zuordnungen. Ein Schlagwortsystem entsteht, welches in der Recherche eingesetzt werden kann. Die tags (Anhänge, Index) sind von der Interessensgemeinschaft bestimmt, so dass die Community ihre eigene Auswahl und ihren eigenen Kriterienkatalog (die Folksono- 3 RSS: (Really simple Syndication) RSS ist ein plattform-unabhängiges auf XML basierendes Format; entwickelt um Nachrichten und andere Web-Inhalte auszutauschen. Websiten können schnell und effektiv auf Änderungen und aktuelle Inhalte überprüft werden. Einsparung von Traffic und Downloadzeiten. (http://www.rssverzeichnis.de/was-ist-rss.php) 4 Als Trackback bezeichnet man eine Funktion, mit der Weblogs Informationen über Reaktionen bzw. Kommentare durch einen automatischen Benachrichtigungsdienst untereinander austauschen können. (http://de.wikipedia.org/wiki/trackback) 7

8 my) erstellt und die Effektivität von Suchmaschinen verbessert wird. Daher stellen Folksonomies auch ein Instrument der Qualitätssicherung dar. Die neuen Tools unterscheiden sich wie folgt: Wikis: schnelle Zusammenarbeit ohne zentrale Kontrolle Weblogs: permanente und automatische Vernetzung aller Kommunikationspartner Podcast: ein vom mobilen Lerner zusammengestellter Informationsfunk mit ausgewählten Lerninhalten. "Wikis z.b. eignen sich zur wertenden Auseinandersetzung um Wissensinhalte (Fachkompetenz), und durch Tagging um deren methodische Aspekte (Methodenkompetenz); Blogs z.b. benutzen Momente von Selbstreflexion (personale Kompetenz) und von sozialen Sichten und Weltanschauungen (Sozialkompetenz); Social Software steuert oft stark individuelle Handlungen (Aktivitätskompetenz). Social Software erweist sich als ein wirkungsvoller Weg zur E-Vermittlung von Kompetenzen!" (Erpenbeck 2006, S.23) Social Computing bedeutet, dass hier nicht nur gemeinsam gearbeitet und gelernt wird, sondern eine soziale Komponente hinzugefügt wird: der Austausch persönlicher Informationen. Informationen, Ideen und Visionen werden publiziert, Gleichgesinnte werden kontaktiert und Diskussionen angeregt. Weblogs, Wikis und Podcasts sind bereits seit geraumer Zeit als Trends auszumachen, jedoch verbreiten sie sich immer schneller und die notwendigen Instrumente für die Nutzung von Podcasts werden immer preisgünstiger. Bei der inzwischen unüberschaubaren Fülle an Informationen im Internet einem wahren Informationsdschungel helfen diese Kollaborationstools bei der Strukturierung des eigenen Wissens, die bereitgestellten Informationen des Internets werden durch ihre Ordnung und Kategorisierung mit Hilfe dieser Medien übersichtlicher gestaltet und können so effektiver genutzt werden. Social Software-Nutzer legen ein Geflecht ihrer eigenen Interessen an. Damit können sie gleichzeitig Rückschlüsse auf die Qualität der Information ziehen, denn sie verbleiben in ihren nach eigenen Qualitätsindikatoren selbst gewählten Interessensgruppen in denen sie stetig upgedatet werden. Diese Interessensgemeinschaften helfen schneller mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten und zu bleiben. Für John Erpenbeck ist Social Software besser als klassische elearningformen geeignet, Wertungen (wertbeladenes Wissen) zu kommunizieren und durch konfliktäre Kommunikationsformen die User interiorisieren zu lassen. (Erpenbeck, 2006) Die neuen Tools sind gut für die Wissensvermittlung geeignet, denn sie sind kostengünstig in Produktion und Distribution, sehr effektiv, nachhaltig und machen Spaß. 8

9 2.1. Weblog Im Januar dieses Jahres wurden die Edublog Awards in zehn verschiedenen Kategorien verliehen. Dieser internationale Preis prämiert jährlich Weblog-Projekte des Bildungsbereichs. (http://www.incsub.org/awards/) Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr in der Kategorie Innovation der Blog von James Farmer Edublog (http://www.edublogs.org/) und in der Kategorie der einflussreichsten Abhandlung erhielt George Siemens für Connectivism: Learning as Network-Creation den Preis. Auf seiner Seite connectivism.ca lädt George Siemens Gleichgesinnte bzw. Interessierte zur Partizipation ein. Die Seite wurde von ihm eingerichtet, um zu diskutieren, inwiefern unser Denken, Lernen und Handeln mit technologischem und gesellschaftlichem Wandel zusammenhängt. Vier Werkzeuge stellt George Siemens auf seiner Seite für die Diskussion zur Verfügung: Blog: zur Veröffentlichung seiner eigenen Reflexion Wiki für die kollaborative Entwicklung von Inhalten Diskussionsforum zur Diskussion über Themen und Aspekte, die durch die konnektivistische Sicht des Lernens beeinflusst werden. Verteiler zur Diskussion über Technologie, Netzwerke und Lernen Im Februar dieses Jahres wurde der deutsche Bildungs-Weblog von Jochen Robes als best practice des elearning auf der Learntec 2006 ausgezeichnet und mit dem Eurelea Preis prämiert. Die ersten Weblogs Zusammenziehung aus Web (Internet) und Log (Log-Buch; Aufzeichnung) entstanden bereits kurz nach Entstehung des WorldWideWebs. Weblogs bezeichnen eine Site, die mit persönlichen Einträgen eines Bloggers fast täglich, zumindest aber regelmäßig in kurzen Zeitabständen aktualisiert wird. Weblogs are often-updated sites that point to articles elsewhere on the web, often with comments, and to on-site articles. (Dave Winer 5 ) Die Beiträge sind chronologisch, in absteigender Reihenfolge der Einträge gelistet, wobei der aktuellste Eintrag immer zuerst erscheint. "Blogging is a format constant (archives, links, time stamps, chronological listing of thoughts and links), personalized, community-linked, social, interactive, democratic, 5 In 1994 Dave Winer started "DaveNet," the first online column that was personally published. Three years later, he founded "Scripting News," one of the first and the longest currently running weblog on the Internet. 9

10 new model innovation built on the unique attributes of the Internet." George Siemens 6 Quelle: Simon Gisler führt bereits seit 1994 sein Online-Tagebuch und gilt daher zurecht als einer der Pioniere des Bloggings. Wie die meisten technischen Innovationen rund um das Thema e- Learning, haben auch Weblogs ihre Wurzeln in den USA, wo sie sehr früh zunächst über Online Tagebücher eine hohe Verbreitung fanden. Der erste Weblog war die erste Webseite von Tim Berners-Lee, die What s New von NCSA und im Anschluss daran jene von Netscape waren die erfolgreichsten Blogs bis zum Jahr Im Anschluss daran explodierte nicht nur das Internet sondern auch die Anzahl an Weblogs. Inzwischen existieren so zahlreiche Blogs, dass der Markt für Weblog-Werkzeuge weiter stark wächst. Um die Jahrtausendwende etablierte sich das Bloggen immer mehr und wurde als Instrument der Wissens- und Informationsvermittlung anerkannt. Hiernach verzeichneten Weblogs extrem hohe Zuwachsraten. Die rasante Verbreitung der neuen Tools -in diesem Falle von Weblogs- ist auch in der technischen Entwicklung begründet. Weblogs basieren auf einem einfachen Content- Management System und sind somit sehr leicht zu erstellen. Die Technologie RSS (Really simple Syndication) ermöglicht dem Nutzer Inhalte einer Website zu abonnieren, so dass ihm neu veröffentlichte Inhalte automatisch zugehen ohne dass die Website aufgesucht werden muss. Bei den Suchmaschinen Feedster und Technorati werden neue Texte innerhalb von Sekunden gelistet und sind damit schneller und aktueller als die omnipräsente Google- Suchmaschine. Über Trackbackfunktionen wird der User sofort informiert, sobald ein Beitrag zu seinem eigenen Text gelistet wurde. Dies regt den Austausch gerade unter Experten, die sich vorher nicht kannten, stark an. Demnach bauen Weblogs ein sehr dynamisches Informationsnetz auf, wohingegen Mailinglisten oder Webforen geradezu statisch wirken. Inzwischen werden Weblogs nicht mehr im klassischen Sinne als Tagebücher sondern in erhöhtem Maße als Kommunikationsmittel verwendet oder auch in Form von Newslettern genutzt. So werden Weblogs zunehmend auch in Europa im Berufsleben eingesetzt. Insbesondere Online-Medien erweiterten seit 2004 ihren Leserkreis über Weblogs. In den letzten Jahren haben sich Weblogs innerhalb der Diskussion um Wissensmanagement als Instrument etabliert. Diese Online Tagebücher dienen als Informationsspeicher des persönlichen Wissens, von Wissen bzw. von Informationen, die sich innerhalb der Netzrecherche 6 George Siemens works as an instructor at Red River College in Winnipeg, Manitoba. George is also a regular blogger and a writer at his elearnspace.org website. His writings focus on elearning, technology, knowledge management and social trends. 10

11 eingestellt haben und festgehalten werden. Insofern sind Weblogs Instrumente des Wissensmanagements. Diese Tagebücher oder auch Notizen besitzen die Möglichkeit, von anderen geöffnet zu werden, so dass Gleichgesinnte oder Interessierte an den eigenen Gedanken und Fundstellen partizipieren können und doppelte Arbeit vermieden wird. Die Zusammenarbeit wird effektiver, da nicht jeder Einzelne nur für sich Informationen sichtet, sammelt und organisiert. Die Vernetzung wird unterstützt und der Austausch wird bereits während des Sichtens und Sammelns angeregt. Blogger erhalten zu ihren Notizen, welche beispielsweise auch als Lesezeichen im Inter- oder Intranet abgelegt oder mit Schlagwörtern versehen werden können, Feedback und weiterführende Informationen anderer Interessenten über die Kommentarfunktion. Der Austausch von Informationen, Web-Links, Meinungen und von Neuigkeiten findet über diese Plattform statt. Der Diskurs wird angeregt, wodurch gegenseitig voneinander gelernt und profitiert werden kann. Kontakte können so einfach und direkt aufgebaut und gepflegt werden und die eigenen Arbeiten oder Artikel werden zeitnah publiziert. Inzwischen erlauben schnellere Datenübertragungsraten und Download-Technologien auch Videosequenzen in den Blog aufzunehmen. Diese Form wird allgemeinhin als Vlog, also Videoblog bezeichnet. Aber auch für spezifische Blogs werden fortlaufend neue Namen kreiiert, so existieren mittlerweile sogenannte Litblogs (Literature), Lawblogs (Law) und eben auch die Edublogs (Education) Wikis Wikis (wikiwiki hawaianisch für sich beeilen ) sind Texte auf Websites, deren Inhalte jeder Besucher sofort online verändern, ergänzen oder löschen kann. Wikis werden gerne von Gruppen eingesetzt, um gemeinsam an Texten zu arbeiten. Daher sind Wikis in hohem Maße als kollaborative Medien und als Wissensspeicher anzusehen. a wiki is a collaborative knowledge garden. Anyone can contribute thoughts and resources. So, once you've created and account (and are logged in), feel free to contribute and add resources. George Siemens (2005) Es existieren aber auch Regeln und Prinzipien die innerhalb der Wikigemeinschaft allgemein gelten: 1. Jeder kann alles ändern: Wikis sind sehr schnell, da sie denn Vorteil der Echtzeitkorrektur haben. Am Ende eines Beitrags kann jeder Nutzer den Text über den edit -Button ergänzen oder gegebenenfalls korrigieren. Hierzu wird keine Erlaubnis oder eine Zugangsberechtigung via Passwort erfragt. 11

12 2. Wikis basieren auf einfachen Hypertext Markups, die aus wenigen Grundzügen des Html-Codes bestehen. Neue Benutzer müssen so nur wenige Formatierungsschritte erlernen, da fast alles automatisch und sehr einfach nachvollziehend erfolgt. 3. Der Inhalt ist anonym, zeitlos und niemals beendet. Anonymität wird zwar nicht verlangt, ist jedoch üblich. Mit einer möglichen Vielzahl von Autoren und Beitragenden zu einem Artikel ist die Frage des geistigen Eigentums oder der Urheberschaft nicht selten unmöglich aufzuklären (Quelle: WikiWikiWeb) Es gibt jedoch auch einige Ausnahmen zu den genannten Prinzipien. Das System basiert auf einer radikalen Offen- und Einfachheit, die der Erfinder Ward Cunningham im Jahr 1995 bereits bei der Erstversion seines Systems hervorhob. Durch den zunehmenden Erfolg der Wikis und einer weit verbreiteten Nutzung als Wissensdatenbank bis in die obersten Ebenen großer Unternehmen, wird die Nachfrage an neuen, nicht öffentlichen, verschlüsselten und dadurch nur noch exklusiv nutzbaren Funktionen größer. Durch diese Neuentwicklungen und Sonderfeatures wird nach Ansicht der Kritiker das originäre System völlig verzerrt und man kann ihrer Ansicht nach nicht mehr von wirklichen Wikis sprechen. Bekanntestes Wiki ist die Online Enzyklopädie Wikipedia.org, welche in verschiedenen Sprachen und Ländern existiert. Wikipedia ist derzeit in Deutschland, Polen, Frankreich, den Niederlanden, in Italien, Portugal, Spanien, England und den USA sowie in Schweden und Japan zu finden. Die Artikelstärke reicht von bis zu über 1 Million Artikeln. Es verwundert nicht, dass die englische Site mit momentan Artikeln die zahlenmäßig stärkste Datenbank darstellt, gefolgt von der deutschen Präsenz mit In jüngster Zeit hat das deutsche wikipedia.de aber Konkurrenz erhalten von wikiweise.de. Wikiweise hat den Anspruch, die in ihrer Verlässlichkeit vorbildlichste und in Tiefe wie Breite weitestgehende Enzyklopädie zu sein, die je erstellt wurde und damit die erste Quelle, die angesteuert wird, wenn verlässliche Information benötigt wird. (wikiweise.de Vision) Der Fokus liegt hier auf der Verlässlichkeit der Informationsquelle, da Kritik an der freien Enzyklopädie wikipedia bezüglich ihrer Quellen immer häufiger laut wird. Auch das Portland Pattern Repository (http://c2.com/cgi/wiki) gehört zu den bekanntesten Wikis im World Wide Web. Ein bedeutendes englischsprachiges Wiki ist MeatballWiki. Wikis dienen als Werkzeug des Wissensmanagements, um Wissen zu planen und zu dokumentieren, oder als Ergänzung einer Lernplattform oder Diskussionsforum für Experten. Unternehmen können Wikis im Intranet für eine gemeinsame Projektarbeit der Mitarbeiter nutzen. Über Wikis kann eine Dokumentation der Historie und eine stetige Aktualisierung des derzeitigen Wissens erfolgen. Wikis werden direkt online gestellt, ohne sich vorab mehrfa- 12

13 chen Korrekturen zu unterziehen. Selbstverständlich basiert ein effektiver Einsatz von Wikis in Unternehmen auf diversen Voraussetzungen. Hierzu zählt ein gutes Betriebsklima, welches geprägt ist von gegenseitigem Vertrauen, Offenheit, flachen Hierarchien und einer ausgeprägten Fehlerkultur. Die britische Unternehmensberatung Gartner Research (2006) prognostiziert durch den Einsatz von Wikis eine Anhebung der Produktivität der Unternehmen und sieht Wikis als das überlegene Kollaborationstool der Zukunft an. Wikis beinhalten ein großes Potential für die Fort- und Weiterbildung, es ist notwendig, dass ihr stärkerer Ausbau in Richtung Lernsysteme erfolgt und damit das Potential voll ausgeschöpft wird Podcasts Das New Oxford American Dictionary wählte das Wort Podcast zum Begriff des Jahres in Großbritannien. Die Entscheidung fiel auf Podcast, da dieser eine phänomenale Verbreitung über die vergangenen Jahre aufwies. Von relativer Unbekanntheit hin zu einem der stärksten Medientrends des 21. Jahrhunderts. Podcasting (radio on demand) ist auch in Deutschland der stärkste der drei hier vorgestellten Trends. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) startete im November 2005 sein Podcast-Angebot und gab im April 2006 die Anzahl der heruntergeladenen Podcast-Dateien mit bereits über 1 Million an (www.ndr.de). Der eco-verband der deutschen Internetwirtschaft veranstaltete am 7. April in München den ersten Podcast-Kongress (www.podcast-kongress.de). Ebenso wurde dort das erste deutsche Podcast-Radio mit Online Magazin Offradio gestartet. Der Kongress gliederte sich in die Themenbereiche: Corporate Podcasting E-Learning, informelles Lernen und Podcasting Private Podcasting Diese Kategorien verdeutlichen den Stellenwert und die enge Beziehung des Podcastings zu elearning und zu informellem Lernen ebenso wie die Bedeutung des Podcastings für Unternehmen. Die Universität Osnabrück und die Fachhochschule Osnabrück bieten seit März 2006 Podcasts für ihre Studenten an. Osnabrück verfügt somit über eine so genannte Podcast- Universität. Das Zentrum zur Unterstützung virtueller Lehre an der Universität Osnabrück (virtuos) erprobt in Kooperation mit der Fachhochschule Osnabrück dieses Projekt. Die Vorlesungen finden als "normale" Präsenzveranstaltung an der FH statt. Ergänzend hierzu sind weitere Online-Materialien auf der Lernplattform Stud.IP als Download abrufbar. Versäumte Vorlesungen stehen als Podcast zur Verfügung und können von den Studierenden auditiv 13

14 nachgeholt oder zur Klausur- und Prüfungsvorbereitung genutzt werden. Podcasting versteht sich als Ergänzung zur Präsenzlehre und soll und kann diese nicht ersetzen. Die Universität Stanford bietet über ihr Universitätsportal sämtliche Vorlesungen in einem Abonnement für alle als Audiodatei an, die über eine kostenlose Software bezogen werden können. Neben der Nutzung auf dem Desk- und Laptop sind die Inhalte auch auf mobile Endgeräte, wie einen MP3-Player übertragbar und können so jederzeit abgespielt werden. Gleichzeitig erhält der Nutzer durch sein Abonnement automatisch die aktuellsten Aufzeichnungen ohne diese stetig manuell downloaden zu müssen ein Service den die Podcast-Technologie bietet. Diese Umsetzungen zeigen bereits, wie auch in formalisierten Lehrsituationen Podcasts bzw. MP3-Player oder ipods didaktisch und inhaltlich sinnvoll eingesetzt werden können. Die Möglichkeiten, die neuen Tools für Lehrszenarien fruchtbar zu machen, werden derzeit international angeregt diskutiert. Insbesondere gilt dies für den Einsatz von Kommunikationsund Kooperationsmöglichkeiten der Weblogs und Wikis. So sind viele der Meinung, dass ohne die Anwendung der neuen Technologien des digitalen Zeitalters (digital age), die Generation der digital natives 7 nicht zu erreichen sein wird. Andere hingegen sehen eine dadurch drohende Gefahr von leeren oder kaum gefüllten Hörsälen und einer damit verbunden fehlenden dynamischen Kommunikation und Diskussion zwischen Dozent und Student. Jean-Claude Bradley, Chemieprofessor an der Drexel Universität, erlebt die Podcast- Technologie positiv. Inhalte, welche sich über Jahre kaum ändern, eignen sich ausgesprochen gut als Podcast. Gleichzeitig kann die eingesparte Zeit zur face-to-face Kommunikation genutzt werden. (FT, 2006) Wie bei allen elearning Technologien bietet auch das Podcasting die Möglichkeit noch mehr Lernwillige zu erreichen. und bedient zudem kinästhetische und auditive Lerner. Das Mitschreiben während der Vorlesungen fällt weg denn diese kann in Ruhe später zuhause auf Wunsch auch mehrfach - wiederholt werden. Bei all den genannten positiven Effekten darf nicht außer Acht gelassen werden, dass wie bei elearning diese Technologien keinen Ersatz darstellen, sondern lediglich eine Bereicherung der traditionellen Lehre: Vor allem sind dies die erweiterten Möglichkeiten zur Voroder Nachbereitung des Lehrstoffs und auch des Nachholens verpasster Präsenzseminare. Es bleibt zu untersuchen, ob und wie effizient Lernen ohne Präsenzinteraktion und die Dynamik eines Präsenzklassenraums ist. In seinem Artikel Podcasters to Reach 62 Mil. (11/2005) schätzt Mike Shields aufgrund der Bridge Rating Daten für die USA, wo sich der Podcast-Trend zuerst ausbreitete, einen An- 7 Marc Prensky unterschied und prägte damit die Begriffe digital natives und digital immigrants, um den Unterschied zwischen denen, die mit den neuen Technologien aufgewachsen sind, und denen, die sie sich später erst aneignen mussten hervorzuheben. 14

15 stieg der Nutzerzahlen auf 62.8 Millionen für das Jahr Das amerikanische Marktforschungsinstitut Forrester Research prognostiziert bis 2010 für die US-Haushalte eine Steigerung der geladenen Dateien von auf 12,3 Millionen, unabhängig vom Ergebnis, dass nach ihrer Untersuchung rund 25% der Befragten Interesse an Podacsting bekundeten, derzeit 2% aller US-amerikanischen Internetnutzer die Möglichkeiten des Podcastings nutzen und 1% sich als regelmäßige Nutzer bzw. Abonnenten bezeichnen (Forrester Research 04/2006). In Anbetracht, dass für Europa bereits im März 2006 (Forrester Research, 03/2006) die Podcast- Nutzung für die vorangegangen drei Monate von Forrester Research auf 2% beziffert wurde, kann von einem ähnlich starken Anstieg auch für Europa ausgegangen werden. Eine in Deutschland vom bis durchgeführte Umfrage (www.podcastumfrage.de) ergab, dass unter den Podcast-Nutzern (n=2.344) bereits 1/3 Podcasts zur Weiterbildung einsetzt und sich 75% über dieses Medium Informationen beschaffen (Mehrfachnennungen waren möglich). Die Informationssuche via Podcast wird erleichtert durch Podcast- Suchmaschinen wie beispielsweise podscope.com, podcast.net, PodcastAlley.com. Des Weiteren wurde in der Umfrage festgestellt, dass der Podcast-Hörer deutschsprachiger Podcasts zu 89% männlich und zu 49% Single ist. Für den deutschsprachigen Raum entfällt ein Anteil von 82% auf deutsche Onliner. Der Stereotyp besitzt zu 56% einen Hochschulabschluss, ist zu 64 % berufstätig oder befindet sich zu 33 % in Ausbildung. Durchschnittlich hat er 8 Podcasts abonniert und hört 3,61 Stunden in der Woche Podcasts. Derzeit belegt English lernen mit the Grooves den ersten Platz des Apple Podcast Rankings. Bei Forrester Research, der Diffusion Group oder Bridge Ratings sind weitere Reports zu Prognosen gegen Gebühr zu beziehen. Der Begriff Podcasting wurde aus den beiden Begriffen ipod und Broadcasting ( ausstrahlen ) zusammengesetzt und bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Audio- und Videodateien über das Internet. Diese Audiodateien (podcasts) werden im MP3-Format heruntergeladen, und stehen dann on demand nicht nur für den ipod sondern für jeden MP3-Player zur Verfügung. no longer specifically related to the ipod but refers to any software and hardware combination that permits automatic downloading of audio files (most commonly in MP3 format) for listening at the user s convenience (EDUCAUSE Learning Initiative 5/2006). Zu Beginn des Podcastings wurde fast ausschließlich Musik geladen. Die Anwendung wurde erweitert und in der Zwischenzeit hat sich ein neuer Markt etabliert, der für die Aus- und Weiterbildung von großem Interesse ist. Podcasts können als Kontrollinstanz innerhalb von Blen- 15

16 ded Learning eingesetzt werden, und dort der Vor- oder Nachbearbeitung dienen, oder auch in Form von Instruktionsmaterial. Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern im Intranet Podcasts zur Verfügung stellen und so einen Weiterbildungsrahmen vorgeben. Diese sind jedoch frei und individuell unter dem Angebot auszuwählen. Besonders für die Ausbildung scheint diese Medium aufgrund der hohen Affinität der Jugendlichen (digital natives) gegenüber diesem Instrument und dessen Akzeptanz in der Zielgruppe als besonders geeignet. Podcast können ein gelungener Einstieg ins Mobile Learning und elearning darstellen. Erste Zusatzfunktionen zu ihren Weiterbildungsangeboten bieten Blackboard und Berkley- Soft. Nach dem Training wird per ein Reminding Clip zugesendet, der beispielsweise auf dem Ergometer oder bei sonstigen Aktivitäten in der Freizeit angehört werden kann. Dadurch soll die Vergessenskurve aufgehalten werden und der erwünschte Wiederholungseffekt einsetzen. Bekanntermaßen lernt der Mensch besonders durch Wiederholung. Für Siegfried Lautenbacher, den Geschäftsführer eines IT-Dienstleisters, sind Podcasts für die Aus- und Weiterbildung aus drei Gründen nützlich: Sie ermöglichen mobiles, auditives und eigenverantwortliches Lernen. mobiles Lernen: orts- und zeitunabhängiges Lernen mittels MP3-Player auditives Lernen: durch die emotionale Einbindung kann Gehörtes leicht gelernt und besser gemerkt werden Eigenverantwortliches Lernen: Selbständige Zusammenstellung des eigenen Weiterbildungssampler. (W & W 02) Für den Unternehmenskontext eignen sich Podcasts zur Wissensweitergabe, da sie auch sensible Daten sicher weitergeben und eine Zugriffbeschränkung bieten. Podcasts stellen eine kostengünstige Alternative zu Meetings dar. Eingebettet in bisherige Technologien, wie auch elearning, Weblogs etc. sind sie eine ausgezeichnete Bereicherung. Das Sprachmagazin Spotlight bietet seit März 2006 für seine Abonnenten einen besonderen Service an: wöchentlich werden auf den Internetseiten des Magazins Podcasts zum kostenlosen Download angeboten. Derzeit sind diese gratis, aber es ist abzusehen, dass Podcasts in naher Zukunft gebührenpflichtig werden. Insbesondere wenn es sich um Lehr-Lernmedien handelt. 16

17 3. Termine Mai Learning Innovations Symposium, Calgary and Banff, Canada ITEC 2006, London, Vereinigtes Königreich th IRMA - Information resource Management Association International Conference, Washington, USA elearning Africa: 1 st Annual Conference on ICT for Development Education and Training, Addis Adaba, Äthiopien Juni ICEL 2006: The International Conference on elearning,montreal, Kanada th Bled ecommerce Conference, Bled, Slowenien ECIS th European Conference on Information Systems, Götebrg, Schweden EDEN 2006 elearning Enabling Education in Evolving Europe, Wien, Österreich ED-Media 2006, Orlando, USA 17

18 Juli EU elearning Conference 2006, Espo, Finnland th IEEE International Conference on Advanced Learning Technologies, Kerkrade, Niederlande ICICTe International Conference on Information Communication Technologies in Education, Rhodes Island EISTA 2006 International Conference on Education and Information Systems, Technologies and Applications, Orlando, USA 18

19 4. Literaturverzeichnis ABWF/QUEM (Hrsg.) (4/2003). Internationales Monitoring LiNe: Zertifizierung des Lernens im Netz und mit Multimedia in ausgewählten Ländern. ABWF/QUEM (Hrsg.) (2/2005). Internationales Monitoring LiNe: Mobile Learning. ABWF/QUEM (Hrsg.) (3/2005). Internationales Monitoring LiNe: Online Communities. AdWeek (Hrsg.) (11/2005). Mike Shields. Podcasters to reach 62 Millionen. AdWeek (Hrsg.) (04/2006). Brian Morrissey. Podcast Listerners Still Few. Erpenbeck, John (05/2005). Mehr Social Skills durch Social Software?. eschool News Ed-Tech (Hrsg.) (4/2006). Hoffman, Tom. Podcasting and the Robustness of Educational Technologies. Financial Times (FT.com) (Hrsg.) Knight, Rebecca (02/2006). Podcast pedagogy divides opinion at US universities. Fitzgerald, Sean (2005). Podcasting in Education. Auf der Connecting Access Konferenz im Dezember Forrester Research (Hrsg.): Neurauter, Manuela/ Favier/ Jaap (03/ 2006). The European Podcast Consumer. Forrester Research (Hrsg.) Li, Charlene (04/ 2006). Podcasting hits the Charts. Forschungsgruppe Wahlen (2006). Internet Strukturdaten I. Quartal Gartner Research (Hrsg.) Eid, Tom (05/2006). Forecast: Enterprise Content Management Software, Worldwide, New Media Consortium NMC (2006). The Horizon Report ManagerSeminare Heft 92 (11/ 2005). Sylvia Jumperz. Die Welt der Wikis. MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung (2006). Corporate Learning Möller, Erik (2005). Die heimliche Medienrevolution Wie Weblogs, Wikis und freie Software unser Leben verändern. Siemens, George (2005a). Connectivism: Learning as Network-Creation. 19

20 Siemens, George (2005b). Connectivism: A Learning Theory for the Digital Age. Winer, Dave (2002). The history of weblogs. Wirtschaft & Weiterbildung Heft (02/ 2006). Der E-Learning Trend 2006 Besser lernen mit Wikis, Blogs und Podcasts. Wirtschaft & Weiterbildung Heft (03/ 2006). Versöhnen statt spalten. Mediatoren sagen wie es geht. Wirtschaft & Weiterbildung Heft (05/ 2006). Emotionale Intelligenz. Was Manager von Leistungssportlern lernen können. Zentrum für europäische Wirtschaftforschung (ZEW) (Hrsg.) Häring, Julia. Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnologien in Deutschland. Mannheim

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