Deutsch-Griechisches Wirtschaftsforum Köln-Thessaloniki 2014

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1 Städtepartnerschaften Deutsch-Griechisches Wirtschaftsforum Köln-Thessaloniki 2014 Im Rahmen der Städtepartnerschaft der Stadt Köln mit der nordgriechischen Metropole Thessaloniki fand jetzt ein Deutsch-Griechisches Wirtschaftsforum statt. Die Hauptorganisatoren waren die Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung für die Panelrunden sowie ZENIT/NRW.Europa für die Unternehmenstreffen am Nachmittag. Die Veranstaltung fand anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Köln- Thessaloniki und wurde von der Stadt Köln (Amt für Wirtschaftsförderung und Köln International) sowie der IHK zu Köln unterstützt. Vertreter beider Stadtspitzen sowie der Kammern und Verbänden aus beiden Städten nahmen neben einer zahlreichen Unternehmerdelegation teil. Die nordgriechische Unternehmerdelegation bestand vor allem aus technologieorientierten Unternehmen, die etwa 60 Treffen mit vor allem nordrhein-westfälischen Unternehmen hatten. Viele Gespräche lassen auf eine deutsch-griechische Kooperation hoffen. In den Panelrunden mit griechischen und deutschen Praktikern aus der Wirtschaft wurden vor allem die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Reformprozesses und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Man war sich einig, dass die Jugendarbeitslosigkeit und die mangelnden beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten der griechischen Jugend kaum Zukunft in Griechenland ermöglicht und daher Ausbildungsangebote z.b. aus Deutschland für viele eine gute Chance ist. Es wurde beklagt, dass die Verwaltungsreform und die Verlagerung der Kompetenzen auf die Regionen noch nicht abgeschlossen sind. Außerdem sind die Regionen und Städte aufgrund der Sparmaßnahmen personell unterbesetzt, sodass Regionalentwicklungsprojekte nur schleppend umgesetzt werden können. Auch die Investitionsmöglichkeiten für die griechischen Unternehmer sind noch nicht so, wie wir es aus Deutschland kennen, da die griechischen Banken jetzt sehr vorsichtig mit Krediten und Bankgarantien hantieren. Ein guter praktischer neuer Ansatz, um die griechische Wirtschaft zu stärken, ist die Vergabe von Zulieferaufträgen. Hierzu hat Deutschland in Kooperation mit griechischen Institutionen eine Kooperationsplattform geschaffen: ZENIT hat z.b. im Rahmen eines Projektes für das Land Nordrhein-Westfalen und für die Region Peloponnes u.a. erste Ansätze eines Radwandertourismus eingeführt, damit die lokale Ökonomie in Kleinstädten und Dörfern gestärkt wird: Höhepunkte der Panelrunden waren u.a.: Die Aufforderung des Geschäftsführers des ECO Verbandes der deutschen Unternehmerwirtschaft, Harald A. Summa, Griechenland solle sich beeilen und Hot Spot-Brücke zwischen Zentraleuropa und den Mittleren Osten werden; Die Bereitschaft des Flughafens Köln Bonn (vertreten durch den Technischen Geschäftsführer Athanasios Titonis), der KölnMesse International (GF Dirk Michael van der Coelen) und der AVG Köln (GF Christoph Busch) Thessaloniki und Nordgriechenland

2 mit dem großen Erfahrungsschatz und Know-How zu helfen, damit vorhandene Einrichtungen gewinnbringend werden; Die Einladung des Präsidenten der Thessaloniki International Fair, Anastasios Tzikas, an die Kölner Wirtschaft, mit eigenem Messestand auf der Internationalen Ausstellung im September in Thessaloniki teilzunehmen; etc. Entscheidend für die gute, freundschaftliche und solidarische Stimmung des Forums waren sowohl die ermutigenden Eingangsworte des Kölner OB Jürgen Roters, des Staatssekretärs im NRW-Wirtschaftsministerium Dr. Horzetzky, des Generalkonsuls Griechenlands in Düsseldorf, des Vertreters des Auswärtigen Amtes Wolfgang Hoelscher- Obermaier und des Präsidenten der DHW Jorgo Chatzimarkakis. Letzterer unterstrich sogar das freundschaftliche Klima gegenüber deutschen Unternehmen und Besuchern in Thessaloniki und Nordgriechenland und begründete dies mit den vielen Tausenden Familien, die entweder familiäre Beziehungen zu Deutschland pflegen oder einen großen Teil ihres Lebens in Deutschland verbracht haben. Juan Carmona-Schneider, Projektleiter bei ZENIT/NRW Europa resümierte zum Endes des Forums: Ich freue mich sehr, dass wir so viele erfolgreiche B2B-Treffen organisieren konnten und ich denke, dass dieses Forum als gutes Beispiel für auch weitere Treffen fungieren kann. Insbesondere nordrhein-westfälische Unternehmen sind bereit der realen griechischen Wirtschaft zu helfen und wir sind da, um sie bei der Anbahnung von Kooperationen und Geschäftskontakten aktiv zu unterstützen und geeignete Partner in Griechenland zu finden. FOTOGALERIE Unternehmer, Verbandsvertreter, Diplomaten, Journalisten, Manager aus ganz Deutschland und Nordgriechenland kamen nach Köln

3 Unternehmer, Verbandsvertreter, Diplomaten, Journalisten, Manager aus ganz Deutschland und Nordgriechenland kamen nach Köln Der Venezianische Saal des Gerling Quartiers bis auf den letzten Platz voll

4 Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters Dr. G. Horzetzky, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium

5 Der Vertreter des Auswärtigen Amtes, Wolfgang Hoelscher-Obermaier, früherer Generalkonsul Deutschlands in Thessaloniki Griechenlands Generalkonsul in Düsseldorf, Grigorios Delavekouras

6 DHW-Präsident Jorgo Chatzimarkakis, MdEP

7 Die erste Diskussionsrunde Von links: Kyriakos Loufakis (SEVE), Rolf Geinert (DGV), Manolis Vlachogiannis (IHK Thessaloniki), J. Carmona-Schneider (ZENIT), Panagiotis Kouparanis (Deutsche Welle, Moderation), Spyros Pengas (Bürgermeister Thessaloniki), Athanasios Syrianos (DG-IHK Athen), Alexander Hoeckle (IHK Köln) Die zweite Diskussionsrunde Von links: Makarios Papadopoulos (HWK Thessaloniki), Harald A. Summa (ECO-Verband), Christoph Busch (AGV Köln), Konstantinos Alexopoulos (SETE), Panagiotis Kouparanis (Deutsche Welle, Moderation), Athanasios Titonis (Flughafen Köln/Bonn), Dirk Michael van der Coelen (KölnMesse International), Anastasios Tzikas (HELEXPO/TIF)

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10 Unser Organisationsteam: Bilder von den B2B-Treffen

11 Die Location: Venezianischer Saal im GERLING QUARTIER

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